3 Billig DMM im Kurzvergleich

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Ich habe grad 3 DMM auf dem Tisch liegen, ein H&H VM42D, ein Sunwa DT838 und ein Avidsen SMT700. Alle Geräte haben 3 1/2 Stellen, einen Messbereich bis 10A und Duchgangstester mit Piepser. Ich habe einfach mal mit dem Fluke 715 4,200V auf den Eingang gegeben und geschaut, was die Geräte anzeigen. Dann habe ich geprüft, was anliegen muss, damit 4,20V angezeigt werde. Hier die Ergebnisse:

H&H: Anzeige 4,16V, wenn 4,20V angezeigt werden, liegt die Spannung zwischen 4,237 und 4,284V

Sunwa: Anzeige 4,17, die 4,20V werden zwischen 4,231V und 4,238V angezeigt.

Avidsen: Anzeige: 4,19V, die 4,20V werden 4,202V und 4,214V angezeigt.

Alle 3 Geräte sind so die 10EUR Klasse aus dem Baumarkt. Man kann also Glück haben oder doch etwas daneben liegen.

Die 3 Geräte sind zum Wegwerfen eigentlich zu schade. Wer sie geschenkt haben will, schreibt es hier rein und schickt mir eine PM mit den Details. Prüfschnüre sind nicht dabei, dafür sind Batterien drin.
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Umkreis Heidelberg
Vielleicht wäre es eine nette Idee, wenn einer nicht alle bekommt, sondern mehrere Nutzer profitieren könnten. Ein Multimeter ist ja für jeden mit Li-Ionen Akkus eine praktische Sache und drei Geräte auf einmal brauchen ja die wenigsten.

Mal eine allgemeine Frage:
Mein Multimeter macht keine Piepsgeräusche bei der Durchgangsprüfung, sondern zeigt es nur im Display an. Die Piepsgeräusche sind etwas komfortabler, da man nicht immer aufs Display schauen muss - das ist aber der einzige Unterschied oder?
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
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Waldachtal im Schwarzwald
Die drei Geräte sehen zumndest sehr unterschiedlich aus, ich denke, das Innenleben wird auch unterschiedlich sein. Was ich in erster Linie zeigen wolle war, das man bei einem Billiggerät durchaus Glück habe kann und eines erwischt was recht genau ist. Aber eben auch eines, was nicht so recht genau ist. Wie genau ein Gerät sein soll, steht im Datenblatt. Wie genau es dann ist, sieht man beim Kalibrieren. Dazu muß man aber nicht unbedingt ein akkrediiertes KAbor bemühen, da kostet eine Kalibrierung ein Vielfaches dessen, was ein Billiggerät kostet. Es reicht für den Heimgebrauch ja auch, wenn man mal ein paar Werte mit einem genauen Gerät vergleichen kann.

Vielleicht wäre es eine nette Idee, wenn einer nicht alle bekommt,...
Für mich wäre es das Einfachste, die Dinger beim Recyclinghof abzugeben. Ich will es mir recht einfach machen, also ein Paket und weg damit. Ich mach mir dafür nicht mal die Mühe, dem Empfänger meine Bankverbindung zu schicken. Dann kann der Empfänger entscheiden, ober er eines der Geräte weiter geben will. BTW: Ein Satz Prüfschnüre einzeln kosten fast mehr als so ein Gerät.
 

Bulliman

Flashaholic**
17 November 2010
1.089
790
113
Nordhessen
...und warum werft ihr sie nicht einfach in den Weihnachtslostopf?

Wäre dann auch nur ein Päckchen an Frank...;)


Gruß Heiko
 

nightlight

Flashaholic**
20 August 2010
2.557
1.598
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In der Mitte von Hessen
@metaldeep: Ich schicke dir gern eins, zwei brauche ich, da ein Bekannter gerne eins möchte. Somit hätte ich sie alle für einen guten Zweck untergebracht.

Schick mir deine Adresse per PM, wenn sie da sind kommt eins zu dir.


Gruß Steph
 
  • Danke
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
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Essen
Gute Prüfschnüre kriegt man mit etwas Glück bei Ebay (nur im Biete-Bereich). Ich habe dort welche von Gossen für 3€ + Versand ersteigert.
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
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Gute Prüfschnüre kriegt man mit etwas Glück bei Ebay (nur im Biete-Bereich). Ich habe dort welche von Gossen für 3€ + Versand ersteigert.

Hallo, ich habe jetzt das
Digital-Multimeter DÜWI "Temp 7975" http://amazon.de/dp/B001BB1Q14
(Scheint innen baugleich wie dieses: http://www.youtube.com/watch?v=sling0MgMb4)

Bei meinem UF T6 Dropin misst es nur 2,8 Ampere mit einer vollen Solarforce, obwohl 3,6 A Standard sind.

Eine Prüfschnur wie diese verändert daran etwas?
EBay
http://bit.ly/U247cc

Sie sieht genau so aus wie die beiliegende! Auch bis 10A geeignet. Also eher nicht?!

Liegt es gar an dem Treiber? Wie kann ich prüfen ob mein Messgerät die richtigen A anzeigt?
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
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www.taschenlampen-forum.de
Liegt es gar an dem Treiber? Wie kann ich prüfen ob mein Messgerät die richtigen A anzeigt?

Ob dein Gerät richtig mißt, kannst du prüfen indem du ein weiters (genaues) Ampermeter in Serie dazuschaltest und die Werte vergleichst.

Ich denke aber, dass der der angezeigte Wert schon stimmt, und das Problem woanders liegt. Durch die Ampermessung schaltest du einen Widerstand zwischen Akku und Treiber und der kann deine Messung verfälschen. Je niederohmiger der ist (gute Strippen und kleiner Ri des Meßgeräts), desto weniger wird deine Messung verfälscht.
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
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Ob dein Gerät richtig mißt, kannst du prüfen indem du ein weiters (genaues) Ampermeter in Serie dazuschaltest und die Werte vergleichst.

Ich denke aber, dass der der angezeigte Wert schon stimmt, und das Problem woanders liegt. Durch die Ampermessung schaltest du einen Widerstand zwischen Akku und Treiber und der kann deine Messung verfälschen. Je niederohmiger der ist (gute Strippen und kleiner Ri des Meßgeräts), desto weniger wird deine Messung verfälscht.

Leider habe ich kein hochwertiges DMM zur Hand.
Kann ich mit einem Widerstandsmeßgerät (zur Hand) den Widerstand in der 10A Stufe messen und das Ganze dann umrechnen?
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
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Lübeck
Kann ich mit einem Widerstandsmeßgerät (zur Hand) den Widerstand in der 10A Stufe messen und das Ganze dann umrechnen?

Nein. Du kannst zwar wenn du den Widerstand vom DMM kennst den Spannungsabfall einfach ausrechnen, aber du weißt nicht was der Treiber und die LED mit dieser Spannungsdifferenz macht.

Du müsstest mit einem Labornetzgerät eine Strom-Spannungskennlinie des Drop-Ins aufnehmen und dann vergleichen. Aber obs dir den Aufwand wert ist musst du wissen - manchmal will man ja einfach messen :D

Gerade bei dem UF Dropin ist der Strom sehr stark vom Akku und dessen aktueller Spannung unter Last abhängig. Ich hab bei meinem schon alles von 2,5A bis 5,5A gemessen. Aber eine Kennlinie hab ich noch nicht gemacht... Hm vlt nutz ich ja meine morgige Mittagspause mal dazu.
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
1.384
377
83
Nein. Du kannst zwar wenn du den Widerstand vom DMM kennst den Spannungsabfall einfach ausrechnen, aber du weißt nicht was der Treiber und die LED mit dieser Spannungsdifferenz macht.

Du müsstest mit einem Labornetzgerät eine Strom-Spannungskennlinie des Drop-Ins aufnehmen und dann vergleichen. Aber obs dir den Aufwand wert ist musst du wissen -->NEIN ;) - manchmal will man ja einfach messen :D

Gerade bei dem UF Dropin ist der Strom sehr stark vom Akku und dessen aktueller Spannung unter Last abhängig. Ich hab bei meinem schon alles von 2,5A bis 5,5A gemessen. Aber eine Kennlinie hab ich noch nicht gemacht... Hm vlt nutz ich ja meine morgige Mittagspause mal dazu.

Da bin ich mal gespannt :D

Danke für deine Antwort. Naja, eigentlich hatten Solarforce-akkus immer genügend Power. Ich probier bald mal mit anderen Akkus.


Noch ne Frage:
Weiviel Ohm darf denn so eine Prüfschnur haben?
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
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Nationalpark Kalkalpen (A)
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Weiviel Ohm darf denn so eine Prüfschnur haben?

Ich habe es bei meinem Multimeter mal gemessen (Konstanstrom vom Netzteil und Spannungsabfall) und bin auf einen Wert von 80mΩ Gesamtwiderstand gekommen (2x Meßstrippen und Ri des Ampermeters).

Wenn das noch zuviel ist, kann man einen eigenen Shuntwiderstand von z.B. 10mΩ direkt in die Meßanordung schalten und braucht dann nur mehr den Spannungsabfall mit einem einfachen mV-Meter messen (I = U / 0,01Ω). :cool:
 
  • Danke
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balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
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Waldachtal im Schwarzwald
Wenn man den Strom wirklich genau messen will, dann ist eine Möglichkeit, ein Stück Draht statt Tailcap einzusetzten und eine Strommesszange zu nehmen.

Ich hab grad mal bei meinem Fluke 289 einen Test gemacht. In die 10A Buchsen habe ich die original Fluke Prüfschnüre gesteckt und dann dann mit dem Fluke 715 20mA Prüfstrom drauf gegeben. Mit dem Fluke 724 habe ich dann an den Prüfspitzen 2,07mV gemessen. Das heißt ein Gesamtwiderstand von knapp über 100mOhm.

Dann der nächste Test: Mit dem Fluke 289 und den Originalschnüren habe ich den Strom der UF501b gemessen: 2,45A. Die i30 zeigte mir das gleiche Ergebnis. Dann habe ich mit der i30 und einem Stück Draht als Brücke statt des Amperemeters gemessen: Der Strom stieg auf 3,5A. Fazit: Tailcapmessungen mit dem Amperemeter sind zumindest bei Direct Drive Lampen kaum Aussagefähig. Viel wichtiger ist ein durchdachter Messaufbau. Dabei kann man auch mit preiswertem Equipment arbeiten, wenn man die Schwächen kennt und entsprechend kompensiert. Es muss nicht unbeding so teueres Fluke Zeug sein, wie ich es für das Experiment nehmen konnte.
 

Maiger

Ehrenmitglied
27 Dezember 2011
6.301
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Nationalpark Kalkalpen (A)
www.taschenlampen-forum.de
Versteh ich nicht ganz. Was ist denn das i30 für ein Gerät?

Das ist ein Zangenampermeter. Damit kann man den Strom messen ohne dass der Stromkreis unterbrochen wird oder ein zusätzlicher Widerstand in den Messaufbau reinkommmt. Der Amperewert wird aus dem Magnetfeld, welches sich um einen stromdurchflossenen Leiter bildet, berechnet.

Gruß
Gerhard
 

hotte1111

Flashaholic**
28 Dezember 2010
1.384
377
83
Das ist ein Zangenampermeter. Damit kann man den Strom messen ohne dass der Stromkreis unterbrochen wird oder ein zusätzlicher Widerstand in den Messaufbau reinkommmt. Der Amperewert wird aus dem Magnetfeld, welches sich um einen stromdurchflossenen Leiter bildet, berechnet.

Gruß
Gerhard

Hört sich auf jeden Fall gut an, aber leider kosten die günstigsten hier auch wieder 20€ :-(
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
113
Waldachtal im Schwarzwald
Hört sich auf jeden Fall gut an, aber leider kosten die günstigsten hier auch wieder 20€ :-(

Die Spielzeuge für meinen Test von ein paar Threads vorher kosten so ca. 5000,-- EUR.

Ein Zangenamperemeter für 20,-- EUR wird aber wahrscheinlich nur Wechselstrom können. Die sind rehct billig. Wenn es Gleichstrom messen soll, ist eine wesentlich aufwändigerer Technik nötig. Da wird es dann so bei 60,-- EUR los gehen.

Viel Geld für teure Geräte ausgeben ist eine Sache, aber oft nicht nötig. Es gibt immer andere Lösungen. Strom wird meistens gemessen, in dem man den Spannungsabfall an einem Widerstand misst. Der Widerstand kann auch ein Stück Draht sein. Nur fällt an einem Miliohm bei einem Ampere eben nur ein Millivolt ab. Ich habe hier gerade ein UT61E liegen. Das zeigt im Millivoltbereich bei 1mV am Eingang 0,99mV an. Das ist also erstaunlich genau. Es ist übrigens auch im Volt Bereich recht genau. Bei 4,2V am Eingang zeigt es 4,196V an. Damit kann man solche Messungen schon machen. Es kostet zwar 63,50 EUR, der kleinere Bruder UT61C ist schon für 45,50 zu haben. Aber damit hat man dann schon ein verdammt genaues Teil. Und es habt eine optische Schnittstelle für den PC. Damit kann man dann auch LAdekurven, Entladekurven, KApazitätstest und alle möglochen anderen Spielereien machen.
 

tbyte

Flashaholic**
2 Januar 2012
1.008
612
113
Lübeck
@balloonix
<Frechmodus>
Manchmal frag ich mich ob du auf deiner Tastatur eine eigene "Fluketaste" hast?
</Frechmodus>

*duckundweg*
Ne Schmarrn - je genau desto gut :D Ich hätte gerne eine "Premataste".

Ob ich wohl so spät noch posten sollte...
 

balloonix

Flashaholic**
18 Juli 2012
1.422
734
113
Waldachtal im Schwarzwald
Es gibt da kleine Softwaretools, da kann man Tasten mit Wörtern belegen. ;-)

Für mich sind elektronisch Geräte schon immer faszinierende Spielzeuge. Und aktuell habe ich das Glück, beruflich von diesen Dingern umgeben zu sein und darf nach Feierabend beliebig weiter damit rumspielen.

Wobei man ganz klar sagen kann ,es gibt viele Hersteller, da bekommt man mehr Messgerät für weniger Geld. Da brauchst du nur das oben erwähnte UT61-E nehmen. Für die gleiche Genauigket beim Messen einer Akkuspannung wirst du bei Fluke ein Vielfaches bezahlen. Die teueren Geräte haben aber ein paar Eigenschaften, die im Job oft wichtig sind, die ein privater Anwender aber definitiv nie braucht.