18650 für P60 Hosts

12 Mai 2015
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Hey,

bei der Suche nach entsprechenden Akkus für meine erste 18650 Lampe (Solarforce L2p) habe ich gelesen, dass die Akkus wohl unterschiedlich dick sein können und entsprechende ggf. nicht mehr passen. Leider finde ich keinen Thread der das mal einwenig genauer beleuchtet.

Tendenziell schwanke ich zwischen den KeepPower 3400mAH (protected) und bzw. direkt von Panasonic die NCR18650B Variante (geschützt). Leider finde ich nirgends wirklich Informationen über die Dicke und die Wahrscheinlichkeit ob es passt oder nicht.

Könnt mir hier jemand helfen und sagen ob meine Sorgen begründet sind oder nicht?

grüße
micha

PS: Fals es von Relevanz ist, ein Drop-In hab ich mir noch nicht ausgesucht. Vermutlich aber irgend eine günstige UV Variante mit ~380-400nm zwecks Geocaching...
 

Bar Centrale

Moderator
Teammitglied
14 Dezember 2010
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Oberbayern
Hallo Micha,

Tendenziell schwanke ich zwischen den KeepPower 3400mAH (protected) und bzw. direkt von Panasonic die NCR18650B Variante (geschützt). Leider finde ich nirgends wirklich Informationen über die Dicke und die Wahrscheinlichkeit ob es passt oder nicht.

Es gibt keine geschützten 18650er direkt von Panasonic. Vermutlich meinst Du die diversen verfügbaren NCR18650B mit klarem Schrumpfschlauch.
Da kommt aber nur die Zelle von Panasonic, denn Panasonic konfektioniert die Akkus nicht, d.h. das PCB, der Schutz, ist ein NoName-Produkt unbekannter Herkunft und somit nicht bzw. nur bedingt empfehlenswert, da man keinerlei Aussage über dessen Qualität treffen kann.
Die Zelle ist ja in Ordnung, aber wenn Du Dir einen geschützten Akku kaufst, dann soll der schon auch seinen Zweck erfüllen und man sollte sich auf den Schutz verlassen können. Das ist bei diesen Akkus nicht der Fall.


Gruß Johannes
 
  • Danke
Reaktionen: Heinrich
12 Mai 2015
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hey Johannes,

danke für die Antwort. Dann werd ich wohl diese Nonames direkt meiden. Meine ursprüngliche Frage zielte aber auf die "Dicke" der 18650 ab. Vermutlich hab ich mich schlecht ausgedrückt. Gibt es dort Unterschied bzw. irgendwas worauf ich achten muss?
 

Heiopei

Flashaholic*
4 März 2011
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Hey,

bei der Suche nach entsprechenden Akkus für meine erste 18650 Lampe (Solarforce L2p) habe ich gelesen, dass die Akkus wohl unterschiedlich dick sein können und entsprechende ggf. nicht mehr passen. Leider finde ich keinen Thread der das mal einwenig genauer beleuchtet.

Tendenziell schwanke ich zwischen den KeepPower 3400mAH (protected) und bzw. direkt von Panasonic die NCR18650B Variante (geschützt). Leider finde ich nirgends wirklich Informationen über die Dicke und die Wahrscheinlichkeit ob es passt oder nicht.

Könnt mir hier jemand helfen und sagen ob meine Sorgen begründet sind oder nicht?

grüße
micha

PS: Fals es von Relevanz ist, ein Drop-In hab ich mir noch nicht ausgesucht. Vermutlich aber irgend eine günstige UV Variante mit ~380-400nm zwecks Geocaching...

Völlig unbegründet sind deine Sorgen nicht. Ich habe 2,5 Solarforce L2Ps (komma fünf, weil es sich dabei lediglich um ein Batterietube handelt) Bei dem Batterierohr passt ein 3400er Keeppower nicht. Bei den beiden kompletten L2Ps passt der Akku hingegen spielend. Es gibt immer Fertigungstoleranzen, sowohl was den Durchmesser des Batterietubes angeht, wie auch den Durchmesser des Akkus. Wenn es ungünstig läuft ist das Tube besonders eng und der Akku besonders dick. Dann passt es logischerweise nicht.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, würde ich einen 2600er Keeppower nehmen, der ist aufgrund der geringeren Kapazität schmaler, als der 3400er.
 

Dagor

Ehrenmitglied & Erschaffer der TL-Smileys
14 Mai 2011
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Meine ursprüngliche Frage zielte aber auf die "Dicke" der 18650 ab. Vermutlich hab ich mich schlecht ausgedrückt. Gibt es dort Unterschied bzw. irgendwas worauf ich achten muss?

Meist sind Akkus mit hoher Kapazität etwas dicker als die mit geringerer Kapazität.

Der 3400er Keeppower ist laut Akkuteile.de 18,6 ± 0,15 mm dick. Meine L2P hat einen Innendurchmesser von gut 18,8 mm und meine L2T sogar gut 18,9 mm. Um sicher zu gehen könntest du einfach mal nachmessen falls du einen Messschieber zur Hand hast.
 
12 Mai 2015
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Hey,

danke für die Antworten. Dann werde ich einfach mal die Lieferung meiner L2p abwarten, diese ist noch auf dem Weg aus China zu mir, und dann einfach messen.

Vermutlich wird es mit den Keeppowern aber eher ein Glücksspiel ;)
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
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12 Mai 2015
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Hey Jürgen,

über diese Akkus bin ich heute morgen auch gestolpert. Auch wenn es Offtopic ist, weiß du ob es es diese auch irgendwo in DE zu bestellen gibt?
 

Dr.Devil

Flashaholic***
24 Juli 2012
5.466
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nördlich von Stuttgart
Hey Jürgen,

über diese Akkus bin ich heute morgen auch gestolpert. Auch wenn es Offtopic ist, weiß du ob es es diese auch irgendwo in DE zu bestellen gibt?

Also auf die Schnelle habe ich sie bei Markus Speckmeier gefunden, aber der Preis... :eek:

https://www.msitc-shop.com/akkus/soshine-li-io-akku-18650-3-7v-3100-mah/a-517/

Grüße Jürgen

edit: bei dem Preisgefüge würde ich glaube ich doch eher die Keeppower 2600 aus Holland riskieren, die passen bei mir eigentlich überall rein:

KeepPower 18650 2600mAh - 18650 size - Rechargeable batteries
 
Zuletzt bearbeitet:

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Zum Durchmesser:
Die Grundzelle ist bei allen 3400mAh-Akkus genau gleich dick, Fertigungstoleranzen kann man vernachlässigen.
Panasonic versieht die nackte Zelle mit einem hellgrünen Schrumpfschlauch.
Um daraus einen geschützten Akku zu machen (also ein PCB ranzubauen) kann man wie folgt vorgehen:

Konventionell: PCB am Minuspol. Das erfordert einen zusätzlichen Leiter vom Plus- zum Minuspol, der aber gut zur Zelle hin isoliert sein muss, sonst gibt es einen Kurzschluss.
Zum Zellendurchmesser kommt also noch hinzu:
- originaler Schrumpfschlauch (grün)
- Isolierung für Pluspolleiter zur Zelle hin (meist braun-transparentes Kaptonband)
- der Pluspolleiter selbst
- nochmal ein fester Schrumpfschlauch, der das PCB hält und den Pluspolleiter nach außen isoliert (wichtig, sonst Kurzschluss im Lampenrohr, denn das liegt meist auf Minus). Dieser Pluspolleiter ist die dickste Stelle am Akku und dadurch auch immer die "durchscheuergefährdetste".

Man kann den originalen Schrumpfschlauch abnehmen und ansonsten alles gleich machen, das bringt vielleicht 0,1mm. Ich glaube, Enerpower hat das so gemacht oder macht es immer noch.

Fortschrittlich: man entfernt den originalen Schrumpfschlauch, platziert das PCB am PLUSpol, spart sich das Leiterband komplett samt zugehöriger Isolierung und Kurzschlussgefahr, macht einen neuen Schrumpfschlauch drüber - und baut so einen geschützten Akku, der kein Bisschen dicker ist als ein ungeschützter und in jede Lampe passt. Das macht Soshine.
 

FrankFlash

Ehrenmitglied
28 Dezember 2013
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dem schönen Bayern
Fortschrittlich: man entfernt den originalen Schrumpfschlauch, platziert das PCB am PLUSpol, spart sich das Leiterband komplett samt zugehöriger Isolierung und Kurzschlussgefahr, macht einen neuen Schrumpfschlauch drüber - und baut so einen geschützten Akku, der kein Bisschen dicker ist als ein ungeschützter und in jede Lampe passt. Das macht Soshine.

Danke fuer die Erklaerung. Was ich jetzt noch nicht verstehe, ist warum nicht alle Hersteller diese fortschrittliche Methode nutzen. Diese klingt eigentlich einfacher und damit auch billiger. Oder ueberseh ich da was?
Gruss Frank
 
12 Mai 2015
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Danke für eure Antworten und die Erklärung. Ich hätte natürlich gerne 18650 Akkus mit einer möglichst hohen Kapazitäten.

@light-wolff: D.h. wenn der Akku ggf. nicht passt kann ich ihn so "einfach" passend machen?
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Ich habe eine ganze Reihe von Solarforce-P60-Hosts, aber bisher keine Probleme mit Akkus.

Was man vielleicht bedenken sollte:
Die 3400-mAh-Akkus haben eine hohe Kapazität, aber im Vergleich zu 2600ern eine etwas schlechtere Spannungslage. Daher war (zumindest noch vor einem Jahr) die allgemeine Empfehlung, die 3400er Akkus in Mehrzellenlampen und die 2600er wegen der höheren Helligkeit in "Einzeller"-Lampen einzusetzen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Was ich jetzt noch nicht verstehe, ist warum nicht alle Hersteller diese fortschrittliche Methode nutzen. Diese klingt eigentlich einfacher und damit auch billiger.
Die konventionelle Methode (PCB am Minuspol) ist schaltungstechnisch etwas einfacher umzusetzen, bietet Vorteile bei der Bauteile-Auswahl. Es gibt zig Anbieter passender Protection-ICs, und zum Schalten nimmt man Standard-Transistoren (N-Kanal-MOSFETs), die es in Hülle und Fülle preisgünstigst gibt.

PCB am Pluspol benötigt P-Kanal-MOSFETs, die eine größere Chipfläche haben, also teurer sind. Ich habe auch immer noch nicht herausgefunden, welches Protection-IC Soshine einsetzt. Dieses hat die Transistoren sogar integriert. Es schaltet aber leider schon bei 2,5A ab. Also braucht man 3 ICs parallel. Das kostet natürlich mehr als nur 1-2 zusätzliche Transistoren, wie das bei den konventionellen PCBs gemacht wird.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Mehrkosten für die Bauteile die Einsparungen bei der Fertigung aufwiegen. Es ist auch nicht ganz einfach, das Pluspol-PCB am Rand des Zellenbechers (der auf minus liegt) sicher zu kontaktieren (anzuschweißen).


@light-wolff: D.h. wenn der Akku ggf. nicht passt kann ich ihn so "einfach" passend machen?
Wie "so"?
Man kann die Schutzschaltung samt Drumherum entfernen, aber nicht von Minus nach Plus verlagern.
 
  • Danke
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12 Mai 2015
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Du hattest ja geschrieben
"Man kann den originalen Schrumpfschlauch abnehmen und ansonsten alles gleich machen, das bringt vielleicht 0,1mm. "

Ob es dann der mm ausmacht, ich weiß es nicht ;) Im Worst-Case kann mans ja probieren.

Hab mir mal 2 von den Soshine bestellt, werde aber wohl noch 2x Keeppower nehmen um einfach den Vergleich zu haben. Meine Lampe hat knapp 19mm durchmesser, müsste also passen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
"Man kann den originalen Schrumpfschlauch abnehmen und ansonsten alles gleich machen, das bringt vielleicht 0,1mm. "
Ach das. Das kann der, der das PCB montiert. Hinterher geht das kaum noch, dazu müsste man alles auseinanderreißen und hinterher wieder ordentlich isolieren und verschrumpfen.
 
12 Mai 2015
11
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das lass ich lieber bleiben :)
Ich hab mir jetzt zwei XTAR gegönnt. Die scheinen nach Beschreibung noch etwas schmaler zu sein. Danke an alle!