18650 Akkus, gefährlich?

14 März 2012
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BaWü
Hallo,

ich wollte heute für meine Olight M20 Taschenlampe einen 18650 Akku beim Händler kaufen. Der hat mir dann eine predigt gehalten wie gefährlich die Dinger wären und hat mir gezeigt das er auch welche vorrätig hat. Verkauft hat er mir aber keinen, die würde er nicht so einfach hergeben, nur gegen Unterschrift über irgendwelche Sicherheitsmaßnahmen. Ich persönlich finde das alles etwas übertrieben von ihm, lasse mich aber gerne belehren wenn diesem nicht so sein sollte. Letztendlich bin ich ohne Ware aus dem Laden. Sind die 18650 denn wirklich gefährlicher als andere LI-IO Akkus?

Gruß Uwe
 

ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
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Wien
18650 ist nur die bauform des liion akku, vom verhalten sind sie gleich wie andere liion.

wenn man gewisse spielregeln befolgt, überhaupt kein problem
 
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Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
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nähe der Bierstadt
Ganz klares Jein!

Die 18650er oder generell alle Li Ion Rundzellen sind bei richtiger Handhabung kein bisschen Gefährlicher als jeder andere Li Ion Akku auch. Allerdings ist die Gefahr der Fehlbedienung eben deutlich höher als bei festen Li Ion Akkupacks wie zum Bsp im Handy oder Laptop.

Und wenn so einer mal tatsächlich hochgeht, macht das aus einer Taschenlampe eine schöne kleine Rohrbombe.

Du solltest dich hier auf jedenfall einmal gründlich einlesen.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann kannst du auch LiMn ( IMR ) Akkus nutzen. Die gibt es in den gleichen Formaten und haben die gleiche Spannung, nur die Kapazität ist etwas geringer. Diese sind aber auf grund der anderen Zellenchemie ziemlich sicher gegenüber ausgasen oder gar brennen
 
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Lichtfänger

Flashaholic
18 Februar 2011
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Babenhausen, Hessen
Hallo Uwe,

Ach Gottegott :eek: !
Ok, man sollte sich ein wenig mit dem Thema befassen, die (ungeschützten) 18650 er können bei totaler nichtbeachtung einfacher Regeln wirklich zu Problemen führen. Die geschützten 18650 er sind dagegen so gut wie Narrensicher.

Zu dem Thema gibts einen Thread : Nasa testet Panasonic Zellen ...
http://www.taschenlampen-forum.de/l...-panasonic-2-9-ah-li-ion-ncr-18650-cells.html
Die Zellen hab ich mir bestellt (Link im Thread) und fühle mich gut dabei :D

Ich bin erst seit ca. 1 Jahr dabei, und habe aus Unwissenheit schon so manches Ding mit den Li-Ions gerissen (alte Laptopakkus ausversehen kurzgeschlossen, Tiefentladen, Überladen, etc ...) und sowohl die Zellen als auch ich leben noch.
Die Dinger halten offenbar mehr aus, als man denkt.
Man muss auch bedenken, alle Warnhinweise der Hersteller resultieren aus deren Haftungsdenken für den Ernstfall.

Gut ist, das der Händler Dich auf die Gefahren hingewiesen hat, aber ...

Behandle die Akkus mit Rrrespekt, und Du wirst durch deren langes Leben belohnt :)

Nutze die vielen Bestellalternativen von den Händlern hier im Forum, und Du bist auf der sicheren Seite.
Denke ich.

LG

Thomas
 
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LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
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Willich
Das denke ich auch ! Wenn Du Dich nicht allzu dämlich angestellt hast oder wirklich noch *sehr* jung bist, so daß zu befürchten stand, daß Du Unsinn mit den Zellen treibst oder das Risiko nicht einzuschätzen vermagst, finde ich die Reaktion des Händlers völlig überzogen. :daumenrunter:


Ich bin erst seit Anfang des Jahres dabei und hatte zu Anfang auch einen Heidenrespekt vor den Dingern - bis ich mich dann mal eingelesen habe.

Mein Fazit : Solange Du
- geschützte und
- nicht mehrere Zellen in einer Lampe
betreibst, sind die quasi "idiotensicher" und ziemlich risikolos.

Andernfalls mußt Du in der Tat aufpassen, daß die Akkus keinen zu unterschiedlichen Ladestand aufweisen und womöglich einzelne Zellen tiefent- oder überladen werden - das kann dann in der Tat "kritisch" werden !

Aber sonst ? Kein Problem ! :thumbup:

Gruß,

Joachim.
 
14 März 2012
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BaWü
Ich hab damals die geschützten 18650 inkl. Ladegerät gekauft die von der Firma KLK- Sicherheit angeboten werden gekauft .
->KLK
Glaub das war kein schlechter Kauf. Ich wollt halt jetzt auf die 3000 bzw. 3100 mAh gehen weil noch eine zweite Lampe dazukam.
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
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nähe der Bierstadt
Die Cytac Akkus sind gut, damit hast du alles richtig gemacht.
Durch die Schutzschaltung hast du auch fast alle Gefahren durch fehlbedienung ausgeschlossen, also mach dir nicht zu viele Sorgen.
 

ersecu

Flashaholic**
30 Oktober 2011
1.807
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Wien
in jedem modellbauladen bekommt man liion akkus, die wirklich leistung haben, im vergleich zu 18650er,

dort wird auch nicht so ein tamtam gemacht, hinweisen auf gefahren finde ich in ordnung, aber jemanden den kauf zu verweigern finde ich übertrieben.

lg
 

Leuchtkäfer

Flashaholic*
10 Februar 2012
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Hinweisen O.K. aber nicht verkaufen. :confused:
Geh zu einem anderen, solche Typen kommen halt ab und zu vor. Hatte auch schon so ähnliche Typen im laufe des Lebens. Einmal hat mir ein Optiker mal keine Brille verkauft. :confused:
MfG
 

Basti

Flashaholic**
9 Oktober 2011
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Berlin
Ich finds auch übertrieben. An der Tanke musst du ja auch nicht unterschreiben das du den gekauften Spritt nicht trinkst.
Ich habe auch ettliche richtige Akkus mit 50V und 200A Peak zu hause liegen, die gehen im vergleich zu einem 18650 etwas anders ab wenns knallt.

Genug Videos zum Thema brennende Lipos habe ich schon gesehen (kleinere auch schon selber entschärft) nur würde mich echt mal interressieren was mit einem 18650 in einer Wasserdicht verschraubten Tala passiert wenns so weit ist 8|
 

Basti

Flashaholic**
9 Oktober 2011
1.170
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Berlin
Glaube ich gern.
Ein Freund hat mit einem Polenböller in der Größe eines 18650 ein 1,5mm dickes Stahlrohr aufgerissen und das war an beiden Enden offen, da hätte ich meine Hand nicht drumm haben wollen.:S
Naja, ich denke in den wenigsten fällen wird ein 18650 schlagartig explodieren. Wenn er nur ausgast wird zu mindest bei meinen Talas der Tailcap dicke Backen machen.
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
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Willich
(...) Wenn ich mit einem Messer mir die Hand abhacke ist es ja auch kein Fehler am Messer, sondern mehr ein Fehler in meinem Kopf oder sonst wo. Wenn mein Akku / Ladegerät oder was auch immer durch Fehler Schäden verursacht, dann ist der Hersteller / Importeur / Händler haftbar.
Was meint Ihr, wieso bei Mängeln im KFZ Bereich dann ganz schnell Rückrufaktionen laufen, oder bei den Lebensmiteldiscountern / nordischen Möbelketten Anzeigen geschaltet werden um das fehlerhafte Zeug einzusammeln, und Du auch so problemlos das Geld zurück bekommst wie du es sonst nie bekommen würdest. Das spart die nämlich ganz viel Geld wenn niemand zu Schaden kommt.
Der Unterschied liegt auf der Hand : Im einen Fall weiß der Kunde nichts von der Gefahr, im anderen schon.

Nach Deinen Gedankengängen implizierst Du, daß à priori ausnahmslos alle LiIo-Akkus "fehlerhaft" sind.

Tatsächlich sind sie aber (in der Regel) bei ordnungsgemäßem Gebrauch völlig in Ordnung. Das höhere Risiko ist systemimmanent wie die Betriebsgefahr eines KFZs - und es käme niemand auf die Idee, deswegen keine Autos und/oder Motorräder mehr zu verkaufen ...

Gruß,

Joachim.
 
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Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Für den Benutzung von Autos und Motorräder wird aus gutem Grund ein Führerschein vorgeschrieben, denn die sind potentiell (bei Fehlbedienung) genauso gefährlich wie jeder LiIon-Akku, wenn man ihn falsch behandelt.
Darüber hinaus sind, um beim Vergleich mit der Kfz.-Sparte zu bleiben, bei den LiIons die Schwankungen in der Produktqualität mMn höher als zwischen Dacia und Porsche;).
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
432
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Willich
Genau das meine ich : Es ist eine Betriebsgefahr, die von KFZen und LiIo-Akkus ausgeht. Diese hat indessen nichts zu tun mit einer Produktgefahr, die dem Produkt von Hause aus anhaftet : Kaufst Du Dir einen LiIo-Akku und läßt in irgendwo (zu) lange liegen, ist er hin, aber es passiert nix. Erst wenn Du versuchst, einen derart mißhandelten Akku wieder zu laden, kann es Probleme geben - aber dafür ist der Hersteller nicht haftbar !

Gruß,

Joachim.
 
14 März 2012
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BaWü
Erstmal Danke für all die Antworten, Meinungen und Hinweise. Wenn ich die LiIo Akku laut den Anweisungen auf Akku und Verpackung behandle, und zum Laden dafür geeignete Ladegeräte verwende, kann eigentlich nichts passieren, außer Akku oder Ladegerät hätten einen für mich nicht ersichtlichen Fehler.
 

LaLeLu

Flashaholic**
24 Januar 2012
1.881
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Willich
(...) Wenn ich die LiIo Akku laut den Anweisungen auf Akku und Verpackung behandle, und zum Laden dafür geeignete Ladegeräte verwende, kann eigentlich nichts passieren, außer Akku oder Ladegerät hätten einen für mich nicht ersichtlichen Fehler.
... oder Du benutzt ungeschützte und/oder mehrere Zellen in 1 Lampe und kontrollierst nicht den Ladestand der einzelnen Akkus mit dem Multimeter !

Gruß,

Joachim.

P. S.: Die bereits mehrfach empfohlene Lekture der entsprechenden FAQs kann wirklich nicht schaden ... ! :thumbup:
 
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C

capei

Guest
Den Hinweis des Händlers kann ich verstehen, aber eine Unterschrift bei Kauf zu verlangen ist stark übertrieben. Ein Zettel mit Hinweisen zur Behandlung hätte vollkommen gereicht.

Haftung hin oder her. Wir leben in Deuschland und ich selbst würde bei einem solchen Händler nicht wieder aufkreuzen, auch wenn einige sicher Verständnis für den Händler haben werden.
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Aber das ist kein Fehler im Sinne des ProdHaftG wenn Du, weil Du unachtsam bist, jemanden überfährtst.

Darauf bezog sich mein Beitrag auch nicht, ich habe lediglich den Vergleich zur Automobilindustrie aufgegriffen und weitergedacht...;)

...aber zurück zum Thema, für mich sind die LiOn-Zellen durchaus eine problemlos beherrschbare Technik, allerdings nur bei Verwendung eines Multimeters vor und nach dem Ladevorgang und in einer kontrollierten Ladeumgebung. Wer sich darauf nicht einlassen will und meint es gäbe problemlose LiIon-Akkus und narrensichere Ladegeräte, geht mMn(!) immer noch ein (unnötiges) Risiko ein und sollte lieber NiMH-Akkus verwenden.

Grüsse,
Tekas
 
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3 April 2012
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Wenn meine Lampe einen einzelnen 18650er braucht, dann macht für mich ein Multimeter keinen Sinn, schon gar nicht wenn es sich um geschützte Zellen handelt.

Gesendet von meinem MB860 mit Tapatalk 2
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
3.819
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Genau das meinte ich...;)
...blindes Vertrauen in die Schutzschaltung und das Ladegerät ersetzen die persönliche Kontrolle. Das mag im Betrieb einer einzelligen Lampe kein großes Risiko darstellen, aber beim Laden des Akkus wäre ich mir da nicht so sicher und würde empfehlen, dafür eine nicht brennbare Umgebung auszuwählen.
 
3 April 2012
15
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Genau das meinte ich...;)
...blindes Vertrauen in die Schutzschaltung und das Ladegerät ersetzen die persönliche Kontrolle. Das mag im Betrieb einer einzelligen Lampe kein großes Risiko darstellen, aber beim Laden des Akkus wäre ich mir da nicht so sicher und würde empfehlen, dafür eine nicht brennbare Umgebung auszuwählen.

eine nicht brennbare Umgebung zu wählen hieße dann "draußen" an der frischen Luft. :D

Ich lasse meine Ladegeräte und die zu ladenden Akkus/Geräte nie alleine. Weder Smartphone, noch Eneloop-Akkus. Von daher...

Alles kann gefährlich sein, auch das starten per Rapidstarter einer Petromax HK500!:eek:
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Eine nicht brennbare Umgebung kann manchmal schon eine simple Blechdose auf einem Keramikteller sein....:D
ladebox1.jpg

...auch Geldkassetten oder spezielle fürs Laden angefertigte Behältnisse wie Glasfasertaschen oder Ladeboxen sind gut geeignet.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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im Süden
...und wie das dann aussieht, das kann man hier sehen.
Auf dem Schrumpfschlauch des abgefackelten Akkus steht übrigens 'Protected';).
Um das noch zu klären: wer den verlinkten Thread bis Beitrag #75 liest wird feststellen, dass der Akku trotz des Aufdrucks KEINE Schutzschaltung hatte. Und das in einer dreizelligen Halogentaschanlampe, die locker 3A zieht und keine Unterspannungsabschaltung hat. Und es waren Ultrafire "3000mAh". Und einer von den dreien hatte sehr wahrscheinlich einen anderen Ladezustand.
Da wurde einfach alles falsch gemacht, was man falsch machen kann, mit entsprechenden Konsequenzen.


Eine nicht brennbare Umgebung kann manchmal schon eine simple Blechdose auf einem Keramikteller sein....:D

...auch Geldkassetten oder spezielle fürs Laden angefertigte Behältnisse wie Glasfasertaschen oder Ladeboxen sind gut geeignet.
Die Blechdose auf dem Bild ist gut, aber ich würde als erstes den goldbraunen "Ultrafire 4000mAh" entsorgen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
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Stimmt, der Aufdruck war ein Fake, aber genau das ist auch ein Teil der Produkt- und Qualitätsproblematik mit den LiIons. Man weiß eben nicht 100%ig sicher was man da eigentlich in Übersee gekauft hat und genau deshalb geht es nicht ohne MM, egal was da auf dem Schrumpfschlauch aufgedruckt wurde. Ich messe meine diversen Billig-UltraFire genauso wie die vermeintlich besseren SolarForce und würde auch AWs (wenn ich welche hätte;)) nicht unkontrolliert benutzen.

Tante Edit meint, es würde nicht helfen diesen einen Akku zu entsorgen, denn da sind noch ein paar Kollegen von im Einsatz und solange sie funktionieren, werde ich sie auch (kontrolliert!) in einzelligen Lampen benutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
14 März 2012
23
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BaWü
.... allerdings nur bei Verwendung eines Multimeters vor und nach dem Ladevorgang....

Kontrolle mit einem Multimeter, ok. Für mich als Laie der trotzdem einen Multimeter besitzt, welche Parameter, oder was auch immer, muß ich denn kontrollieren. Als Beispiel meinen 3,7V 2400mAh von Cytac.
 

Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
3.819
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Das ist meiner Meinung nach übertrieben und nur Angstmache für Mitleser.;) (Falls du das ernst meinst)
MfG

Ich meine das ernst und auch wenn es für Dich Angstmache ist, nenne ich es einfach nur gesunde Vorsicht;).

@Uwe: einfach nur die Spannung messen und ab 3,7V ab ins Ladegerät und bei 4,2V wieder raus. Das steht alles in den Stickys.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Man weiß eben nicht 100%ig sicher was man da eigentlich in Übersee gekauft hat und genau deshalb geht es nicht ohne MM, egal was da auf dem Schrumpfschlauch aufgedruckt wurde. Ich messe meine diversen Billig-UltraFire...
Genau diese Akkus unbekannter Herkunft und Vorgeschichte sind es, die die ganze Panik verursachen. Nachdem ich unter diesen XxxxFire-Schrumpfschläuchen schon recycelte Altakkus, verbeulte Zellen, korrodierte Zellen etc. gefunden habe, ist das Thema für mich durch. Ich kaufe nur noch Markenzellen von Sanyo, Panasonic, Samsung, etc. aus vertrauenswürdigen Quellen. Das kann auch aus Übersee und China sein, aber man kriegt sogar aus Deutschland exzellente 18650er für 7€.

Die ganze Überwacherei nützt mir nichts, wenn ein Akku mit Produktionsfehler oder mechanischer Beschädigung spontan einen internen Kurzschluss entwickelt und dann richtig abgeht, weil weitere Schutzmaßnahmen entweder fehlen oder nicht greifen.
Bei Herstellern, die jährlich zig Millionen Notebook-18650er fertigen, kann ich davon ausgehen, dass sie ihre Produktion im Griff haben und Fehler extrem unwahrscheinlich sind, außerdem die Akkus regelmäßig rigorosen Tests unterzogen werden und bei der Zellenkonstruktion Maßnahmen zur Abmilderung des "Worst Case" getroffen wurden.
Bei Namenlosen kann ich dagegen davon ausgehen, dass die "Hersteller" irgendwo B- oder C-Ware gekauft und hübsch verpackt haben.


@uwe111: vor und nach dem Laden die Spannung messen, sollte nicht unter 3,0V und nicht über 4,2V sein. Und zwischendurch kann man messen um den Ladezustand zu beurteilen. Bie 3,6V sind sie praktisch leer, ab 3,8V würde ich nachladen.
Mit Schutzschaltung kann eigentlich nichts passieren, selbst wenn der Lader spinnt oder die TaLa mal versehentlich an gelassen wird. Im schlimmsten Fall verliert man 1-2% Akkukapazität. Nur gegen Überhitzung schützt die nicht.
 
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Tekas

Flashaholic**
23 November 2011
3.819
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...aber man kriegt sogar aus Deutschland exzellente 18650er für 7€....

Aber die Chinaware kostet eben nur 2,50€ pro Stück und ich war jung und brauchte das Geld (für was anderes)...:D:D:D

...nein, Du hast natürlich recht, die oben verlinkten sind für deutsche Verhältnisse wirklich sehr günstig. Wie würdest Du die im Vergleich zu den SolarForce sehen, besser oder schlechter?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
...die oben verlinkten sind für deutsche Verhältnisse wirklich sehr günstig. Wie würdest Du die im Vergleich zu den SolarForce sehen, besser oder schlechter?
Anders. Vor allem sind sie ungeschützt, also keine Anfängerware und nur für geeignete 1-zellige Lampen. Und: die 3000mAh erreichen sie nur bei Ladung auf 4,35V (mache ich mit einem leicht modifizierten WF-137), sonst nur 2500mAh. Sind also recht speziell, haben aber eine bessere Spannungslage als die 4,20V-3100mAh-Akkus, können höhere Ströme liefern und schneller geladen werden als diese und daher sind die ICR18650-30A meine derzeitigen Lieblingsakkus (3100mAh NCR18650A zum Testen sind aber schon unterwegs ;)).
Ich hatte nie Solarforce, kann also nicht vergleichen. Da gibt's ja auch verschiedene.
Das soll hier jetzt aber kein Akkuberatungs-Thread werden.
 
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B

Benny92

Guest
Da noch keiner geantwortet hat, hier nochmal:

LIPO Bag

eBay: Neue und gebrauchte Elektronikartikel, Autos, Kleidung, Sammlerst

Videos dazu:
lipo bag - YouTube.


Gut? Bringt nix?

Genau das selbe wie mit mit den Akkus. Es gibt gute und schlechte...

Hab schon einige Videos gesehen wo solche Billigtaschen aus Übersee getestet worden. Da hätte man auch eine Aldi-Tüte benutzen können, denn die haben rein garnichts gebracht...
Dann gibt es die etwas besseren, die bringen schon was. Aber hier gehts ja um Li-ion, nicht um Lipo Akkus

Ich denke das meiste passiert bei mehrzelligen Lampen. Wenn dort Zellen mit unterschiedlicher Ladung reingepackt werden dann wird es sehr gefährlich. Dazu hat ja auch schon jemand einen Link gepostet....

Ansonsten besteht wohl beim Laden eher das geringste Risiko solang man geschützte, und vorallem bekannte/getestete Zellen verwendet.

Ich würde immerwieder auf die blau-weissen Solarforce zurückgreifen. Dort kann man ziemlich sicher sein das es keine halb verrotteten, uralten Zellen sind mit einem neuen Schrumpfschlauch wie es wohl bei den xxxx-fire Teilen öfters der Fall ist
 

Lichtinsdunkel

Flashaholic**
2 Juni 2010
4.557
5.040
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Witten
taschenlampen-tests.de
Meiner Meinung nach müsste es viel mehr solcher Händler geben.
In einem Fachforum wie diesem wird das jetzt kontrovers diskutiert - von Leuten, die über relativ wenig bis ganz viel Wissen zum Thema verfügen.
Aber jeder weiß zumindest ein bisschen über die potenziellen Gefahren Bescheid.

Der Händler wird das aber auch genauso bei einem unbedarften Kunden machen, der noch nie mit LiIon-Zellen zu tun hatte. Und dieser Kunde wird ihm dankbar dafür sein. Hätte Paul Tummers (der arme Kerl aus dem verlinkten Thread) eine solche Beratung genossen, wäre ihm das sicherlich nicht passiert.

Wir dürfen nicht von uns ausgehen, denn wir sind nur ein verschwindend geringer Teil der Tala-Käufer. Wir sollten von den Leuten ausgehen, die einen LiIon-Akku benutzen wie eine stinknormale Batterie, die sie von Kindesbeinen auf kennen.

Es heißt zwar: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht", aber gerade bezüglich der LiIon-Technologie gibt es ja keinerlei Aufklärungsarbeit, außer in den einschlägigen Foren, sodass man als "Normalsterblicher" gar nicht auf die Idee kommen kann, dass die Akkus überhaupt gefährlich werden könnten.

Hier besteht meiner Meinung nach gerade seitens der Akku- und Tala-Hersteller Nachhol- und Aufklärungsbedarf. Das Verhalten des Händlers finde ich vorbildlich - unabhängig davon, ob seine Intention vielleicht lediglich die eigene Absicherung ist.

Gruß
Walter
 

Leuchtkäfer

Flashaholic*
10 Februar 2012
738
234
43
Meiner Meinung nach müsste es viel mehr solcher Händler geben.
Ist ja gar kein Händler weil er hat ihm ja keinen verkauft.:confused:
Das Verhalten des Händlers finde ich vorbildlich - unabhängig davon, ob seine Intention vielleicht lediglich die eigene Absicherung ist.
Gruß
Walter
Beratung ja :thumbup: aber keine verkaufen :confused:
Dieser Händler sollte die Akkus aus dem Sortiment nehmen und nicht mehr führen. Unterschreiben tue ich vom Prinzip her mal gar nichts. Ist auch gesetzlich nicht vorgesehen. Am besten wär er sperrt gleich zu. Auf so einen Händler kann ich verzichten.
Sorry, aber ist meine Meinung.
MfG
 

Basti

Flashaholic**
9 Oktober 2011
1.170
760
113
Berlin

Moin,
erst mal danke für den Link. Ich bin zwar nicht unbedingt auf der Suche nach neuen Akkus weil ich gerade 9 Laptopakkus mit 2000mAh zugelegt habe aber die 3000mAh bei 5A Entladestrom sehen ja zu dem Preis ganz nett aus :eek:
Frage mich nur wie die Spannungslage ist.

Die Panasonic NCR18650PD 3,7V auf der Seite haben mal locker das doppelte an Entladestrom bei gerade mal 100mAh weniger. Das müsste doch für unsere Zwecke eigentlich die bessere Zelle sein oder? Höhere Belastbarkeit=bessere Spannungslage?
Ich mag keine Zellen die schon nach 3 min. @ 3A oder mehr unter 3.6V fallen da ab da die 7135 Treiber dicht machen.

Ps. ich sollte hier nicht so viel lesen, durch euch kaufe ich immer so viel unsinniges Zeug:peinlich: