Magnete an Flattop Akkus kleben?

Onkel Otto

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20 November 2015
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Was meint ihr? Ist das im Rahmen dessen, was zu erwarten war? Den Kleber habe ich nach dem Prinzip so wenig wie möglich, so viel wie nötig aufgetragen.

Falls die Messwerte nicht durch andere Umstände, z.B. Veränderung des Akkus
durch die wiederholten Messungen beeinflußt wurden - was ich nicht denke - dann
ich das leider alles andere, als das, was ich erhofft hatte ...

Greetings
Klaus
 
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Mrks

Flashaholic
12 Februar 2017
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Falls die Messwerte nicht durch andere Umstände, z.B. Veränderung des Akkus
durch die widerholten Messungen beeinflusst wurden, was ich nicht denke, dann
ich das leider alles andere, als das, was ich erhofft hatte ...

Greetings
Klaus
Ich kann leider nicht ausschließen, dass sich die Temperatur der Zelle durch Änderungen der Raumtemperatur leicht verändert hat. Eventuell wäre es auch noch besser geworden, wenn ich länger mit dem Trocknen gewartet hätte. Leider habe ich den Akku jetzt geladen, womit jeder weitere Test sinnlos ist.

Ich wollte aber sowieso noch einem 30Q einen Magneten verpassen. Dort werde ich dann die Zelltemperatur kontrollieren und den Kleber noch länger trocknen lassen. Mal sehen, was dabei rauskommt.
 

Onkel Otto

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20 November 2015
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Wenn Du kannst, dann mach den Kleber bitte so dünn wie
möglich (= fast nix) und laß den Aushärtungsvorgang unter
leichtem zusätzlichen Anpressdruck statt finden, um möglichst
zu verhindern, daß sich der Kleber während des Trocknens
etwas ausdehnt und damit die direkten Metall-auf-Metall-
Kontakte löst.

Greetings
Klaus
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
"sq" für "square" = "Quadrat" = "Fläche" ist dimensionslos, trägt also weder mm, cm, ft
oder eine andere Längeneinheit.
Dann schlägt aber doch hier die Einheitenprobe fehl:
R = L* 0.34 mOhm/square

Wenn man oft mit Leitern dieser Geometrie zu tun hat, dann kann man, je nach
Material, durch Einsetzen der Länge z.B. die der Leiterbahn in mm, unmittelbar durch Multiplikation mit den Flächenwiderstand deren Widerstand ausrechnen.
Der "spezifische Flächenwiderstand" müsste dazu die Einheit Ohm/m haben. Multipliziert mit der Länge des Leiters kürzt sich die Länge raus und es bleibt der Widerstand in Ohm.


Bei einem Kleber mit gegebener Schichtdicke (Beispiel oben: 12µm) wäre mMn die Angabe eines "spezifischen Widerstandes" in (Ohm/mm²) sinnvoller:
Man dividiert diesen Wert einfach durch die Fläche und erhält direkt den Widerstand der Klebestelle.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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113
Engen
Wenn Du kannst, dann mach den Kleber bitte so dünn wie
möglich (= fast nix) und laß den Aushärtungsvorgang unter
leichtem zusätzlichen Anpressdruck statt finden, um möglichst
zu verhindern, daß sich der Kleber während des Trocknens
etwas ausdehnt und damit die direkten Metall-auf-Metall-
Kontakte löst.

sollte dann nicht auch eine gut ausgeführte Klebung mit Arcticsilver Wärmeleitkleber funktionieren, da dort im besten Fall ja auch nur die Hohlräume gefüllt werden und der Rest Metall-Metall-Kontaktverbindung ist??
Habe ich aber noch nie versucht.
 

mxyzptlk

Flashaholic**
20 August 2016
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Ich hätte mal eine grundsätzliche Frage, warum überhaupt sollte man Kleber zwischen Magnet und Pol auftragen.
Wenn man Magnet und Pol anständig säubert und anschließend den Magneten mit dem Pol nur am Magnetrand,
mit z.B. Stabilit Express, verklebt bzw. fixiert ist das doch ausreichend, damit ist der Spalt auch nach außen abgedichtet.
Die Eigenkraft des Magneten sorgt für genügend Kontakt.
Irgendwelche Kleber als Stromübertragungsmedium zu verwenden, wäre in meinen Augen irgendwie kontraproduktiv.
Wie will man damit eine gleichmäßige Stromübertragung gewährleisten, eine hohe außerdem?
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Engen
Irgendwelche Kleber als Stromübertragungsmedium zu verwenden, wäre in meinen Augen irgendwie kontraproduktiv.
Wie will man damit eine gleichmäßige Stromübertragung gewährleisten, eine hohe außerdem?

Das war ja die Überlegung, ob die Klebstoffe was taugen im Sinne von Stromleitfähigkeit, bzw. geringem Widerstand.
Scheint wohl nicht so zu sein.

Meine letzten Magnete hatte ich gelötet, mit kaum Verlusten, was Übergangswiderstand angeht...

Beste Methode ist sicherlich, wenn´s hält das seitliche Verkleben oder Fixieren mittels Kunststoff-U-Scheibe und evtl. Schrumpfschlauch...
 

Mrks

Flashaholic
12 Februar 2017
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Wenn Du kannst, dann mach den Kleber bitte so dünn wie
möglich (= fast nix) und laß den Aushärtungsvorgang unter
leichtem zusätzlichen Anpressdruck statt finden, um möglichst
zu verhindern, daß sich der Kleber während des Trocknens
etwas ausdehnt und damit die direkten Metall-auf-Metall-
Kontakte löst.
So habe ich es nun gemacht. Ich hab mich aber für den LG HE4, nicht den Samsung 30Q entschieden. Erst war ich hoffnungsvoll, weil ich mir von deinen Tipps etwas erhofft hatte und zusätzlich gemerkt habe, dass bereits ein kurzes Halten in der Hand relativ schnell für eine doch deutliche Erwärmung der Zelle sorgt. Deshalb konnte ich unterschiedliche Temperaturen bei der ursprünglichen Messung nicht ausschließen. Diesmal habe ich das etwas besser überwacht und kann größere Fehler ausschließen, auch wenn es noch lange keine Laborbedingungen sind.

Hier aber das eher ernüchternde Ergebnis (Temperatur am Pluspol, Leerlaufspannung, gemessener Innenwiderstand):
LG HE4:
22,2° C,
3,804 V,
20,5 mOhm

LG HE4 + Magnet:
22,4° C,
3,802 V,
22,5 mOhm

LG HE4 + Magnet, verklebt:
22,3° C,
3,799 V,
24 mOhm

Direkt nach der Messung hat er wieder Anpressdruck bekommen, um das Ergebnis morgen noch mal zu überprüfen. Eventuell kommt ja noch mal eine geringfügige Verbesserung dabei heraus.
 
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Onkel Otto

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20 November 2015
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Stadtallendorf
Wenn die Messungen des Ri reproduzierbar sind und zudem der Ri
des Akkus nicht durch den Messvorgang selbst verändert wird, dann
funktioniert dieser Kleber leider nicht so, wie ich es erhofft hatte.

Die Idee war, dass der Kleber nicht nur den Magneten fixiert, sondern
durch elektrisch leitendes Auffüllen der Poren und Spalte zwischen
kleinen Unebenheiten die leitende Kontakfläche vergrössert und so den
Übergangswiderstand signifikant verringert.

Das scheint dieser Kleber aber leider nicht zu tun.

Dennoch: ganz herzlichen Dank für Deine guten Tests :)

Greetings
Klaus

Dann schlägt aber doch hier die Einheitenprobe fehl:
Die Einheiten sind korrekt - ich hatte schon gekürzt.

Ich halte den Index /sq für unglücklich gewählt, weil er leicht mißverständlich
ist und dadurch Verwirrung stiftet.

Da ist das alternativ verwendete kleine Quadrat-Symbol hinter der Einheit Ohm
zur Indizierung besser.

Hier die zugeschnittene Grössengleichung mit Beachtung, dass _Ohm/sq
physikalisch _Ohm_ ist:

R / [Ohm/sq] _ =

= _ rho / [Ohm*mm^2/mm] _ * _ L / [mm] _ / _ A * [mm^2]

= _ rho / A / [Ohm*mm^2/mm] * [mm^2] _ * _ L / [mm]

= _ 0.00034 * L / [Ohm] _ (im Beispiel, Post #40)

Greetings
Kaus
 
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7 Oktober 2011
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Engen
Mein Klebstoff kam auch gestern an.

Ich mache mit dem MC3000 Ri-Messungen vorher und dann nach Verklebung.
Messungen werde ich nach Akkueinlegen durch Simultan-Druck Tasten Auf- / Ab machen und dann bei Ladung- /Entladung.

Beim Verkleben achte ich auf saubere Kontaktflächen und "Anpressdruck" über kleine Bastelzwingen.
 
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Mrks

Flashaholic
12 Februar 2017
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Wenn die Messungen des Ri reproduzierbar sind und zudem der Ri
des Akkus nicht durch den Messvorgang selbst verändert wird, dann
funktioniert dieser Kleber leider nicht so, wie ich es erhofft hatte.
In aktuellem Zustand kann ich weiterhin die Ergebnisse für 1) und 3) reproduzieren. Lediglich den unverklebten Zustand kann ich natürlich nicht mehr testen. Ich werde aber auf jeden Fall noch ein wenig mit dem Anpressdruck und der Menge des Klebers experimentieren. So ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
 

mxyzptlk

Flashaholic**
20 August 2016
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Ehrlich gesagt, halte ich das ganze Thema für unseren Anwendungsfall für ziemlich unsinnig,
einerseits versuchen wir durch Senkung des Wiederstandes im Akku-Lampensystem
(dickere Leiter, anlöten von Leitern an Andruckfedern usw.) den Stromfluss in den Lampen zu erhöhen
und jetzt vernichten wir das Ganze indem wir mit gefüllten Epoxidharzen,
die bekannterweise keinen Strom leiten, das wieder rückgängig machen.
Diese Kleber sind meist mit Silberpulver gefüllte Epoxidharze, bei denen der Strom über die Korngrenzen der Silberpartikel übertragen wird.
Im Niedrigstrombereich mag das ja funktionieren, bei 5A bis teilweise 10A und mehr sicher nicht.
Da hilft auch kein Anpressen, die Homogenität einer Lötung wird mit einem Kleber sicher nie erreicht,
es ist allemal besser einen direkten Kontakt zwischen Magnet und Pol zu haben,
als noch zusätzlich das ganze mit Epoxidharz und etwas Silberpulver zu isolieren.
Wie verhält sich außerdem diese Klebung wenn man mal richtig Strom durchziehen will?

Gruß
Daniel
 
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mxyzptlk

Flashaholic**
20 August 2016
1.489
1.452
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Hier hätte ich noch einen Tip, der dem einen oder anderen doch hilft Magnete zu fixieren ohne den sowieso nicht ganz
optimalen Übergangswiederstand noch zusätzlich zu verringern.
Schrumpfschlauch auf passende Länge abschneiden und den Magneten damit einschalen bzw. fixieren.

Gruß
Daniel

Magnetfixierung.jpg
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
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Engen
Mein Klebstoff kam auch gestern an.

Ich mache mit dem MC3000 Ri-Messungen vorher und dann nach Verklebung.
Messungen werde ich nach Akkueinlegen durch Simultan-Druck Tasten Auf- / Ab machen und dann bei Ladung- /Entladung.

Beim Verkleben achte ich auf saubere Kontaktflächen und "Anpressdruck" über kleine Bastelzwingen.


Ich wärme das hier mal wieder auf, da ich aktuell in meiner Sammlung sehr viele FlatTops habe, aber immer wieder auch welche mit Buttontop brauche. Vor allem jetzt einen 8er Satz für die, hoffentlich bald eintreffende, BLF GT "Giggles". ;).

Das mit dem Klebstoff hatte ich damals doch gelassen, da das meiner Meinung nach nicht ausreichend gering war vom Übergangswiderstand her.

Ich habe mir jetzt Lot besorgt mit niedrigem Schmelzpunkt und mache Versuche vorher nachher mit und ohne aufgelöteten kleinen, vergoldeten Magneten
Zellen:
https://www.amazon.de/Coolreall-wie...id=1515665253&sr=1-1&keywords=CoolReall+18650
Magnete:
http://www.magnetladen.de/b2c_de/100-scheibenmagnete-6x2-mm-nickel-und-gold.html
Lot:
https://www.ebay.de/itm/2-Meter-Lötdraht-0-8-mm-Lötzinn-Löt-Draht-Niedriger-Schmelzpunkt-183-C/332386562462?ssPageName=STRK:MEBIDX:IT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

Mal schauen ob ich mit der Bedineung des MC3000 noch klarkomme ;).

OT:
für den MC3000 gibt es jetzt eine aktualisierte App für Android, seit dem 21.08.2017 in der Version 3.71:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.Sky_mc3000
Diese teste ich dann auch mal in Verbindung mit meinem neuen S8+.
OT-Ende.
 

Lexel

Flashaholic**
12 Dezember 2016
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Halle (Saale)
Ich wärme das hier mal wieder auf, da ich aktuell in meiner Sammlung sehr viele FlatTops habe, aber immer wieder auch welche mit Buttontop brauche. Vor allem jetzt einen 8er Satz für die, hoffentlich bald eintreffende, BLF GT "Giggles". ;).

Das mit dem Klebstoff hatte ich damals doch gelassen, da das meiner Meinung nach nicht ausreichend gering war vom Übergangswiderstand her.

Ich habe mir jetzt Lot besorgt mit niedrigem Schmelzpunkt und mache Versuche vorher nachher mit und ohne aufgelöteten kleinen, vergoldeten Magneten
Zellen:
https://www.amazon.de/Coolreall-wie...id=1515665253&sr=1-1&keywords=CoolReall+18650
Magnete:
http://www.magnetladen.de/b2c_de/100-scheibenmagnete-6x2-mm-nickel-und-gold.html
Lot:
https://www.ebay.de/itm/2-Meter-Lötdraht-0-8-mm-Lötzinn-Löt-Draht-Niedriger-Schmelzpunkt-183-C/332386562462?ssPageName=STRK:MEBIDX:IT&_trksid=p2057872.m2749.l2649

Mal schauen ob ich mit der Bedineung des MC3000 noch klarkomme ;).

OT:
für den MC3000 gibt es jetzt eine aktualisierte App für Android, seit dem 21.08.2017 in der Version 3.71:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.Sky_mc3000
Diese teste ich dann auch mal in Verbindung mit meinem neuen S8+.
OT-Ende.

Also ich würde keine Magnete nehmen, da die erstend Eisenhaltigen Dreck anziehen und schlecht leiten

Vergoldete Kupferspacer gibts es im Schmucksortiment
https://ae01.alicdn.com/kf/HTB1p0iC...us-models-High-Quality-For-Jewelry-Making.jpg
https://www.aliexpress.com/item/100...h-Quality-For-Jewelry-Making/32807065998.html

Normal Messing
https://www.aliexpress.com/item/50pcs-lot-4-5-6-7-8-10m-Yellow-Copper-Ro... (link is external)
https://www.aliexpress.com/item/50pcs-lot-5×2-5mm-Vintage-Original-Bras... (link is external)
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Engen
So,
gestern mal wieder den Thread hier ganz gelesen.
Magnete sollen es sein, da ich die schon da habe Auf Verschmutzung muss ich achten, sehe aber nicht so die Gefahr in den Lampen viel Eisenhaltigen Schmutz zu haben.

Im Keller fand ich komische Unterlegscheiben aus Kunststoff, die ich erst schon wegwerfen wollte und orangefarbenen Schrumpfschlauch.
Jetzt weiß ich wieder, wofür ich die nutzen wollte ;):

@Tombstone, ich wollte erst auch kleben, aber für was ?
Anhang anzeigen 65362

Super Idee, habe eben orangefarbenenen PVC Akkuschrumpfschlauch und Kunsstoff-U-Scheiben DIN 9021 M6 bestellt. Magnete habe ich noch genug.
Werde testen...
 
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Onkel Otto

Moderator
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20 November 2015
9.339
10.550
113
Stadtallendorf
Also ich würde keine Magnete nehmen, da die erstend Eisenhaltigen Dreck anziehen und schlecht leiten
"Schlecht" im Vergleich zu Kupfer, dessen spezifischer Widerstand nur etwas mehr als
1/100 dessen von Neodym (ca. 1.4 bis 1.6 µOhm*m) ist, ja.

Spielt dies, also das Material "Neodym vs. Kupfer" für unsere Anwendung eine Rolle ?

Ich denke eher nicht.

Nehmen wir einen typischen Spacer : Durchmesser 6 mm, Höhe 3 mm.

Dieser Spacer (nur das Material) hat dann (so die Zahlen korrekt sind) einen Widerstand
von 0.17 mOhm, der bei einem Strom von 12 A einen zusätzlichen Spannungsabfall von
2 mV verursacht.

Das halte ich in Relation zur Spannungslage der Zelle unter Last für unmerklich.

Greetings
Klaus
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
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Engen
Danke für´s Ausrechnen.

Ich hatte bei früheren Messungen keine merkliche Verschlechterung der Zellen-Leistung erhalten mit Magneten.

Außerdem will ich die betreffenden Zellen in der Giggles verwenden (Stromaufnahme nicht allzu hoch) und die Zellen Sind Sony Konion VTC-6, die eh eine gute Spannungslage haben.

Wenn die dann etwas mehr einbrechen in der Spannungslage auf Grund der Magnete, müsste trotzdem passen.

Außerdem habe ich dann schöne Orangene Zellen ;).
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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113
im Süden
Also ich würde keine Magnete nehmen, da die ... schlecht leiten
Der Strom fließt eh kaum durch den eigentlichen Magneten, sondern seine Umhüllung aus Kupfer/Zink/Gold.
Das Thema kommt immer wieder im Forum. Irgendwer außer mir hat's auch mal nachgemessen und bestätigt, dass der Widerstand vernachlässigbar ist.
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
3.571
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Wellmitz/ Landgut
Ich habe festgestellt das bei Akkukäfigen die Plus Kontakte etwas gewölbt sind und deshalb der Akku nur mit einem minimalen Punkt aufliegt. Da bei meiner TN 30 und K 60 genügend Platz ist, und Lötzinn sich nicht so hoch aufbauen lässt habe ich mich dazu entschieden jeden Akku mit einer 5 mm Messingmutter gefüllt mit Lötzinn rauf zusetzen. Dadurch liegt der Rand der Mutter großflächiger an als ein Magnet oder ein Spacer. Zusätzlich sind die Akkus nochmals mit Schrumpfschlauch ummantelt um seitliches verrutschen zu vermeiden. Jetzt bin ich auf die Reaktionen gespannt wie gut oder schlecht die Methode ist. Man kann erkennen das das Lötzinn unten aus den Muttern teilweise durchgelaufen ist, was zeigt das nicht mal der Akkupol gerade ist

DSCF3818.JPG
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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1.085
113
Engen
Meine Coolreall habe ich alle gestrippt und mit Magneten 6,5x3,0mm vergoldet und U-Scheiben mit orangenem Schrumpfschlauch neu geschrumpft:

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hier alle acht:
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Testlauf im MC3000 läuft aktuell.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Letztlich hat man bei den Magneten immer nur einen sehr geringen Kontaktdruck (der sich auch noch auf eine große Fläche verteilt). Dieser ist jedoch notwendig um bei nicht verschweißten/verlöteten Kontakten die nichtleitenden Oxidschichten dauerhaft zu durchdringen. Es würde mich nicht wundern, wenn die eine oder andere Lösung nach ein paar Monaten/Jahren Nutzung bei höherer Luftfeuchtigkeit deutlich schlechtere Übergangswiderstände aufweist.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Letztlich hat man bei den Magneten immer nur einen sehr geringen Kontaktdruck (der sich auch noch auf eine große Fläche verteilt). Dieser ist jedoch notwendig um bei nicht verschweißten/verlöteten Kontakten die nichtleitenden Oxidschichten dauerhaft zu durchdringen.
Im Akkuträger oder in der Lampe steigt der Anpressdruck aber wieder.

Es würde mich nicht wundern, wenn die eine oder andere Lösung nach ein paar Monaten/Jahren Nutzung bei höherer Luftfeuchtigkeit deutlich schlechtere Übergangswiderstände aufweist.

Danke für den Hinweis.
ich denke dann kann ich immer noch die Magenete raus ziehen und drunter die Kontaktfläche Säubern.
Die Goldschicht sollte so leicht nicht oxidieren, bzw. diese Magnete kann ich dann ja auch ersetzen.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Im Akkuträger oder in der Lampe steigt der Anpressdruck aber wieder.

Das Problem bleibt leider weiterhin die Fläche auf die sich der Kontakt verteilt. Nehmen wir mal einen Kontaktdruck von 10g auf einer Fläche von 0,5 mm² bei der Verbindung Feder auf Akku und dann bei einem Magnet mit 5mm Durchmesser knapp 20 mm².
Das sind dann 20g/mm² vs. 1g/mm².

Da Metalloberflächen nie ganz eben sind, wird zugegebenermaßen die Fläche von 20mm² nicht erreicht werden. In der Praxis ist die kontaktierte Oberfläche deutlich geringer. Optimal wäre hier aber wirklich eine leitfähige feste Verbindung wie Kleben/Löten/Schweißen. Damit wird auch die Oberfläche voll ausgenutzt (was es dann erlaubt, z.B. mit einem weniger leitfähigen Klebstoff zu arbeiten und dennoch einen niedrigeren Widerstand zu erreichen).

Was ich jetzt aussen vor gelassen habe ist, daß es bei größeren Spannungen zu punktförmigen Verschweißungen kommt, was die Übergangswiderstände senkt. Hier habe ich einen interessanten Artikel diesbezüglich gefunden:
http://www.wsk.de/kowi/index.htm?http://www.wsk.de/kowi/kontaktwiderstand.htm
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Ok,
so weit hatte ich mir keine Gedanken gemacht.
Die Praxis, Magnete zu nehmen um ButtonTop nach zu bilden, kannte ich und wollte nur nach Beispiel eines Kollegen hier aus dem Forum einen "Verschiebeschutz" erhalten, sodass ich solche Zellen-Magnet-Konstruktionen auch in Lampen mit Schleifkontakt, z.B: SRK, verwenden kann.

Im Lader ist der Anpressdruck auch nicht allzu hoch und ich hatte bisher keine nennenswerten Verschlechterungen erkannt / messen können.

Die Zellen hatten vorher Innenwiderstände wie folgt, je nach Lauf von 36-46mOhm.

full


Ich denke da hatten bei den Differenzen die FlatTops mit rein gespielt und den Übergangswiderstand auf Grund schlechteren Anpressdrucks / kleinerer Auflage erhöht.

Akuell läuft ein Test.
DIe Innenwiderstände jetzt mit Magneten werde ich dann erneut messen lassen und in der Tabelle ergänzen.
Ich denke aber nicht, dass das dann nennenswert hoch gehen wird.

Ein paar mOhm mehr machen bei hohen Strömen auch nur wenige mV zusätzlichen Spannungsdrop aus.
Die Sony Konion sind da eh schon gut, was Spannungsdrop angeht.
Somit denke ich bei den Zellen spielt es keine große Rolle, zumindest jetzt aktuell bei sauberen, korrosionsarmen Oberflächen.

Rechenbeispiel:
10mOhm mehr Widerstand bedeuten bei 10A fließenden Strom U=RxI = 0,01x10=0,1V.
Ich denke aber ich bin weit darunter, eher im 1 oder 2mOhm bereich was dann für mich zu vernachlässigen wäre.

EDIT1, 22.01.2018, ca. 8:15 Uhr:
Hier in der Tabelle die Werte des Laufs von gestern ergänzt, mit den Innenwiderständen lange nach Entladeende gemessen.
Umgebungs- und Zellentemperatur ca. 15°C.

full


die Kappazitätswerte sind vergleichbar, hatte ich auch nicht anders erwartet, die Innenwiderstände leicht höher, aber für mich absolut verschmerzbar bei 2mOhm und ich weiß auch nicht genau, welche Temperatur die Zellen in Lauf 4 hatten.
In den Läufen 1 und 2 war es zumindest draußen Kälter und somit auch in der Garage, und da hatte ich Werte bis zu 48mOhm gemessen.

Ich finde den aktuellen Stand super.
Nur den Schacht 2 des MC3000 muss ich mal kalibrieren...


EDIT2, 23.01.2018, ca. 14:25 Uhr:
und ist kalibriert.
Testlauf läuft...

http://www.taschenlampen-forum.de/threads/mc3000-der-neue-superlader.35989/page-36#post-878392
 
Zuletzt bearbeitet:

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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113
Engen
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Ich hatte noch fast neue Sony Konion VTC6 im Lader.
Diese vorab Flattop, ohne Magnete.

full


Diese sind von den Kappazitäten leicht höher als die Coolreall.

Die Innenwiderstände der Läufe 9 und 10 habe ich aber jeweils einige Zeit nach den Zyklen ermittelt und diese sind somit außen vor zu lassen, da Widersprüchlich, bei niedrigerern Innenwiderständen niedrigere Kappazitäten kann eigentlich nicht sein.

Der Lader steht in der unbeheizten Garage und die Temperatur dort schwankt immer etwas zeitversetzt zur Außentemperatur.
Die Zellentemperatur hat natürlich Einfluss auf den Innenwiderstand. Somit muss ich mir angewöhnen, immer zum gleichen Zeitpunkt der IR-Messung auch die Zellentemperatur zu dokumentieren.

Ich werde diese Zellen jetzt auch mit Magneten präparieren...
 
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Flashaholic
1 Dezember 2021
114
45
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Eichsfeld
Hier hätte ich noch einen Tip, der dem einen oder anderen doch hilft Magnete zu fixieren ohne den sowieso nicht ganz
optimalen Übergangswiederstand noch zusätzlich zu verringern.
Schrumpfschlauch auf passende Länge abschneiden und den Magneten damit einschalen bzw. fixieren.

Gruß
Daniel

Anhang anzeigen 67802
Hallo, was ist das für Schrumpfschlauch? Ich habe versucht, 8 mm Magnete auf einem 21700 Molicel einzufassen, aber der Schlauch kommt gar nicht bis an die Magnete heran. Es ist ganz nomaler, transparenter Akkuschrumpfschlauch 2:1.

Gruß Andreas
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Ich habe versucht, 8 mm Magnete auf einem 21700 Molicel einzufassen, aber der Schlauch kommt gar nicht bis an die Magnete heran.
Das liegt daran, dass 21700er dicker sind.
Der Beitrag, auf den sich deine Frage bezieht, hat die Methode an 18650ern vorgestellt. Bei 21700ern müsste man größere Magnete verwenden (12 mm Durchmesser), damit der Schrumpfschlauch diese auch erreichen kann.

Die hier vorgestellte Methode mit Kunststoff-Unterlegscheiben ist eine gute Alternative, wenn man keine größeren Magnete verwenden möchte. Die Kunststoff-U-Scheiben sichern dann die Magnete gegen seitliches Verrutschen.
Es ist ganz nomaler, transparenter Akkuschrumpfschlauch 2:1.
Handelsüblicher Akku-Schrumpfschlauch ist aus PVC und da gibt es leider keine Varianten mit größerem Schrumpfungsgrad von z.B. 3:1 oder noch mehr.
 
  • Danke
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Lokführer i. R.

Flashaholic
1 Dezember 2021
114
45
28
Eichsfeld
Danke, ich habe mich schon nach U-Scheiben aus Kunststoff umgesehen, M8 8,4 mm innen und 16 mm außen müssten beim 21700 passen, damit der Schrumpfschlauch die Scheibe hält, zumindest hoffe ich es... ich habe extra vergoldete Magnete genommen, die gab es nur in 8x3...
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
5.439
113
Bielefeld, NRW
Es gibt 3 und 4:1, aus Polen hab ich sogar 5:1, nur ist der plastischer und glänzend.
Nach meinem Kenntnisstand gibt es keine dünnwandigen Akkuschrumpfschläuche aus PVC mit einem Schrumpfvermögen >2:1.

Die sonst verfügbaren Schrumpfschläuche mit hohen Schrumpfungsraten werden in der Regel aus Polyolefinen hergestellt und sind dickwandiger. Damit kann es ggf. später Passungsprobleme mit engen Lampen geben.