Welche dieser drei Lötstationen?

Hannoveraner

Flashaholic**
8 Dezember 2012
1.442
823
113
Hannover
Da mein kleiner Ersa Lötkolben nun verdient in den Ruhestand gegangen ist und nur noch ein 100W Lötkolben vorhanden ist, bin ich grad auf der Suche nach einer preiswerten Lötstation.
Diese wird nur für gelegentliche Hobbyaktionen sowie für Haushaltskram verwendet, 80W sollten es jedoch schon sein.
Habe bereits etwas recherchiert und hab drei Stationen ins Auge gefasst:

Xytronic LF-1600 70€
STATION LF-1600 - Digitale Prozessor - Lötstation, 80 Watt, ESD bei reichelt elektronik


ELV 80-W-Komfortlötstation AT-80D 60€
ELV 80-W-Komfortlötstation AT-80D | ELV-Elektronik
Diese Station hatte ich zunächst favorisiert, aber als ich dann gelesen habe, dass sie vermutlich nicht die angegebene Leistung hat...
Quelle: ??? Lötstation ATTEN AT80D 80 Watt??? - Praxis: Amateurfunkbasteln allgemein - Forum der DL-QRP-AG für QRP und Selbstbau im Amateurfunk


Star Tec ST 802 80€ incl. 2. Spitze
Made in Germany, dafür keine digitale Anzeige.
Lötstation 80 W Star Tec Top-Qualität - mit 2 Lötspitzen | eBay
http://www.startecproducts.de/pdf/80200_ger.pdf


Lötspitzen kaufe ich dazu, das sollte kein Kriterium sein.
Danke für Eure Empfehlung oder Euren Erfahrungsbericht!
Gruß, Andreas
 

chouster

Flashaholic**
22 Dezember 2010
1.528
904
113
Hallo,

ich erlaube mir mal diesen Thread nochmals hervorzuholen, obwohl Andreas nicht besonders viel Input bekommen hat. Hoffe es geht mir nicht so.

Ich möchte mir ebenfalls eine Lötstation anschaffen und finde die Xytronic ziemlich interessant.

Meine Frage an dich Andreas, in der Hoffnung, dass du das liest, bist du mit der Station zufrieden, bzw. hat sie für deine Zwecke ausgereicht?

Wenn sonst jemand Erfahrung mit der Marke oder speziell der Station hat, wäre ich natürlich dankbar für eine Meinung.

Ich möchte damit alles was beim Modding eben so anfällt löten. Kabel an- und entlöten, 7135er stapeln, Federn überbrücken, etc... Taugt diese Station dafür?

Nehme auch sonstige Meinungen und Ratschläge zum Kauf einer Lötstation dankbar an.

Grüße,
Chouster
 
16 Oktober 2011
47
17
8
Hamburg
Hi,

also ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen:Ich hatte 3 "billige" Lötstationen und war mit keiner wirklich glücklich. Entweder zuwenig Leistung um auch mal eine 1,5mm2 Litze an einen Stecker zu löten oder ewig lange Aufheizzeiten, keine Lötspitzen zum wechseln, nach kurzer Zeit defekt, etc.. Hab dann für nicht viel mehr Geld, ich glaube so um die €80-90 eine Weller WHDS40 gekauft, mit verschiedenen Lötspitzen.
Damit bin ich sehr zufrieden... Deswegen würde ich sagen, dass Du lieber ein bisschen mehr investieren solltest und dann deine Ruhe hast, bzw. so ziemlich alle Lötaufgaben bewältigen kannst.
In der Firma haben wir hochwertige Weller und Ersa im Dauergebrauch, sind damit auch sehr zufrieden, ist aber auch eine andere Preisklasse...

Gruß
Markus
 
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chouster

Flashaholic**
22 Dezember 2010
1.528
904
113
Danke für die Antwort Markus.

Ähnliches liest man sehr oft. Ich frage mich eben ob diese Xytronic sich evtl von den "Billiglötstationen" abhebt. Ich habe bis jetzt noch nichts schlechtes über diese Station gelesen, aber man findet leider auch nicht viel. Leistungsmäßig sollten 80W eigentlich reichen, wenn die auch wirklich in der Spitze ankommen.
Weniger als 80W wollte ich eigentlich auch nicht haben. Das Problem ist, ich möchte nicht all zu viel Geld investieren. In Frage käme zum Beispiel auch die ERSA i-con pico, allerdings habe ich von dieser Station nicht nur gutes gelesen. Die nano finde ich klasse, aber der Preis ist mir dann doch etwas zu hoch. Habe auch mit dem Gedanken gespielt mir eine gebrauchte Weller zu ersteigern, vor kurzem ging eine WSD 81 für 127 Euro in der Bucht. Aber gebraucht kaufen ist so eine Sache. Geht das Heizelement futsch, ist man fast nochmal so viel Geld los.

Trotz diverser Warnungen vor Billiglötstationen bleibt mir diese Xytronic doch recht sympathisch. Die Frage ist eben auch ob man die überhaupt als Billiglötstation einstufen kann.

Für weitere Meinungen dazu wäre ich nach wie vor dankbar.
 

Silberkorn

Flashaholic**
19 Februar 2013
2.877
1.365
113
Kreis LB
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gutti-g

Flashaholic*
10 September 2012
637
154
43
www.gm-e.eu
also ich habe auch eine xytronic 80w und bin voll zufrieden. werde mir aber jetzt die 100w holen da die 80w manchmal ein bisschen zu wenig power hat. (z.b. bei 16mm² kabel)
 
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chouster

Flashaholic**
22 Dezember 2010
1.528
904
113
Wow! Danke für die Antworten. Reichen euch die 48W-Brateisen auch um Federn zu löten und überbrücken und um Treiber an der Pill festzulöten?

@gutti-g
Meinst du die LF-2000? Die fand ich auch interessant, aber auf der Amerikanischen Xytronic Seite ist die als "discontinued" aufgeführt. Weißt du zufällig wo der Temperatursensor bei der LF-1600 sitzt?


Ist wirklich schwierig das alles einordnen zu können, viele schreiben 48W reichen ihnen bis jetzt und gutti-g mit seiner 80W-Station schreibt, es könnte etwas mehr Power sein...
Habe vor kurzem mit so einem 10Euro 30W-Lötkolben meine ersten Lötversuche gemacht und es war das reine Grauen.:D

Was gibt es eigentlich beim Heizelement zu beachten? Ist Keramik da von Vorteil oder eher nicht? Spitzen innenbeheizt besser als außen?
 

gutti-g

Flashaholic*
10 September 2012
637
154
43
www.gm-e.eu
ls-100d heißt die bei elv.

für normale arbeiten reichen schon weniger watt. aber wenn ich mit der 80w station ein 16mm² kabel löte geht das schon zäh. da sind die 80w einfach am ende. jetzt probiere ich einfach mal die 100w aus. soll auch schneller warm werden.
 
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Anonym

Flashaholic
1 März 2013
156
14
18
MOL (Speckgürtel Berlin)
Hi.

Klink mich hier mal mit ein.
Ist die Lötstation ZD 931 von Zhongdi für Arbeiten an 16/17mm Treibern, hauptsächlich "stacking" ausreichend? Im Jahr werden da nicht mehr als 4-5h zusammenkommen. Andere Lötarbeiten an größeren Sachen mache ich nicht. Dementsprechend denke ich, dass ich kein Hightechgerät brauche, wie Ersa oder Weller. Gebrauchtstation möchte ich nicht.
Habe bisher mit einem Baumarkt Lötkolben gearbeitet.
Als Alternative hätte ich noch die LF-389D von Xytronic

Danke.


MfG
 
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LichtimWald

Flashaholic
20 November 2013
157
60
28
Ich benutze immer noch meine erste Lötstation von vor 15 Jahren :cool:
Das ist eine von ELV: LS50. Wie der Name schon sagt mit 50W bzw. genau sind es wohl 48W. Damit löte ich mit den passenden Spitzen alles: SMD bis 0603, THT, Litzen, Akkus, LEDs auf Al oder Cu... Keine Probleme.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Also ich habe 1987 eine Weller WECP 20 (50W) mit LR20 ESD-Lötkolben gebraucht bekommen (sollte damals eigentlich mit anderen defekten Stationen ausrangiert werden, ich habe mir dann aus der Schrottkiste eine funktionierende gebaut)... Die Station begleitet mich zuverlässig bis heute.
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
1.321
1.309
113
Heidelberg
Genau diese Weller WECP 20 habe ich seit 1987 im Geschäft und seit 1988 auch eine privat gekauft (298.-DM). Bei beiden wurde außer Schwamm und Lötspitzen noch nichts repariert, bzw. ausgetauscht.
Gruß
Volker
 

chouster

Flashaholic**
22 Dezember 2010
1.528
904
113
Jemand Erfahrung mir Aoyue?

Speziell ginge es mir um die Stationen 2900, 2901 und 2930, die ein ähnliches System haben wie JBC oder die Hakko FM, mit Spitzen in denen das Heizelement integriert ist. Kann da jemand etwas dazu sagen?
 
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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Ich habe seit kurzem nachdem meine 25 Jahre alte Handentlötsaugpumpe nur noch Lärm machte und nicht mehr saugte eine AOYUE Int474A++ Entlötstation.

Ausschlaggebend war für mich der günstige Preis. Ansonsten ist das Gerät um Faktor 2 zu groß (kann von daher nicht dauerhaft am Arbeitsplatz bleiben) und mir fehlt eine vom Gehäuse getrennte Entlötkolbenablage. Kurzum: elektronisch sicher sehr gut, mechanisch hat es mich nicht überzeugt.

Evtl. hat noch jemand hier einen Lötkolben von aoyue, so daß wir ein Summenbild aus allen Erfahrungen formen können?
 
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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Nach allem, was ich in Foren lese, ist Weller in der für die meisten von uns erschwinglichen Preisklasse unter 200€ nicht vorbehaltlos zu empfehlen. Die Firmenführung ist demnach nicht mehr die Gleiche wie vor 30 Jahren, die Qualität wurde dem Gewinn geopfert.
Über die Top-Stationen liest man jedoch keine Mängelberichte.

Ersa hat auch einige faule Tomaten im Programm, hier muß man wohl Modellbezogen suchen, ehe man kauft (allerdings hatte ich meinen letzten Ersa-Lötkolben vor 30 Jahren, kann da also nur vom Hörensagen schreiben).

Worüber in der Liga, in der Weller und Ersa spielen, inzwischen eigentlich mehr gutes zu hören ist, sind die Stationen von Hakko. Sehen zwar aus, wie Spielzeuge, sind aber offenbar von allerbester Qualität - so gut, daß auf ebay scheinbar nur Fälschungen zu finden sind (mit entsprechend günstigen Preisen).

Die Hakko FX888D mit 70 Watt ist in Deutschland für etwa 130€ zu bekommen.
Evtl. hat schon jemand direkte Erfahrungen mit Hakko?

Worauf ich noch immer schauen würde ist, wie gut man an Ersatzspitzen kommt. Bei Weller bekomme ich auch nach nun 30 Jahren noch passende Spitzen, bei einem Chinesischen Hinterhofprodukt kann man das nicht erwarten. Sprich: wenn ich in 5 Jahren eine neue Station benötige weil es keine Spitze mehr bekomme, war es alles andere als eine günstige Anschaffung.
 
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muellihenry

Flashaholic**
12 Oktober 2014
3.996
3.298
113
Moin's,

ich wurde zwar nicht gefragt, aber ich habe mir letztens die Weller WECP-20 und die WTCP-S bin sehr begeistert. Super finde ich die Lötspitzen, da ist das Zinn auch da wo man es braucht und die Spitze verknuspert auch nicht so schnell :D
Ich hatte jahrelang eine Preiswerte digitale und war eigentlich auch zufrieden damit, aber hier merkt man die Qualität. Treiber Lötungen sind absolut kein Problem mehr, ich habe erst vorgestern bei einer Xin C8 vier 7135 Chips aufgelötet ohne den Treiber zu entfernen :thumbup: der war noch fest geschraubt. Einfach Feder runter Chips drauf und Feder wieder drauf.

Gruß, Gerd
 
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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Am liebsten sind mir spanische Lötstationen, alles andere ist nix :cool:

Oh klar, JBC hatte ich auch noch vergessen zu erwähnen. :peinlich:Ist auch einer der bekannten Namen unter den "guten". Jetzt dürften wir sie aber alle durch haben.

Oh, die Hot-Air Station auf deren Einstiegsseite gefällt mir.

Ich glaube man sieht, ich bin Markenfetischist. Habe wohl zu oft billigen Müll gehabt. Deswegen trage ich nur noch Camp David. :D (einer dieser drei Sätze ist gelogen).
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
... Weller WECP-20 und die WTCP-S ...

Treiber Lötungen sind absolut kein Problem mehr, ich habe erst vorgestern bei einer Xin C8 vier 7135 Chips aufgelötet ohne den Treiber zu entfernen :thumbup: der war noch fest geschraubt..

wohlgemerkt: die WECP-20 (mit LR21 Lötkolben) ist eine 50W-Lötstation Soweit ich mich erinnere haben die TCP-Geräte auch 50W.

50W bei Weller sind halt anders als beim Chinesen in der Bucht. ;)

Wenn mir bei meiner WECP-20 die Leistung nicht reicht, genügt es meist, die 5-mm Spitze zu montieren, dann ging bisher eigentlich alles.

Wovon man bei beiden Wellers Abstand nehmen sollte, sind die Spitzen in Langform (ausser wenn der Platz es erfordert). Da ist der Wärmeverlust auf der Länge einfach zu groß. Ich nutze diese Spitzen eigentlich seit der Ausbildung nicht mehr, weil das Löten damit sehr deutlich schlechter geht.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Falls Du mal günstig an eine JBC kommt, nimm sie! Ich habe vor ner Weile relativ günstig eine AD2200 (analog) in der Bucht gefischt. Damit klappt irgendwie alles und macht richtig Spaß :)

Schön kleiner Lötkolben und auch "nur" 50W, das hat was.

Mal sehen, solange meine Weller noch tut, behalte ich die. Und dann muß ich meine 2 oder 3 WTCP-Lötstationen irgendwann demnächst auch noch verkaufen. Aber für heutige Elektronik sind die halt eigentlich nicht mehr zu empfehlen.
 

StoN3D

Flashaholic*
6 März 2015
467
117
43
Burgenland / AT
ich habe mir vor ca. 5 Jahren eine Ersa RDS80 gekauft, geniale Lötstation, schweres, wuchtiges Gerät. Die Rückseite besteht aus Schlitzen im Kunststoff und einen großen Kühlkörper dahinter, alles sehr gut verarbeitet und wirkt wirklich wie für die nächsten 20-30 Jahre gemacht.

Ich löte damit öfters mal, die Lötspitzen sind sehr hochwertig, aber ein teurer Spass da hier nur (teure) spezielle innenbeheizte Lötspitzen von Ersa passen, kein Nachbau. 842 und 832er Spitzen passen.
Aber das ist kein großes Problem, einmal abschleifen, und die Spitze saugt wieder besser als neu.
Bisher gab es noch nichts, was die Station nicht bewältigt hat, der Griff ist angenehm leicht und bequem zu halten, mir fällt praktisch kein negativer Aspekt dieser Station ein, vieleicht das hohe Gewicht der Station selbst kann man bemängeln, an Kupfer wurde hier nicht gespart.
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Aber das ist kein großes Problem, einmal abschleifen, und die Spitze saugt wieder besser als neu.

Öh... Du weißt aber schon, daß diese Stationen alle beschichtete Spitzen haben, die man niemals abschleifen oder abfeilen darf? :eek:

Was bei mir immer hilft, wenn mit Schwamm und dieser Bronzewolle nichts mehr zu machen ist, sind spezielle Reiniger. Einmal kurz die heiße Spitze rein und ein paar Sekunden drehen, dann ist alles wie neu. Für Gelegenheitslöter hält das kleine Döschen ewig:

"Felder Lötspitzen-Reaktivator"
oder "Tippy Lötspitzenreiniger" von Stannol
oder "Weller Tip Activator"

kenne ich (derzeit nutze ich den Weller Tip Activator).

Abgesehen davon bin ich hier um meine alte Lötstation mit Drehknopf zur Temperatureinstellung froh: bei längeren Lötpausen drehe ich die Temperatur einfach um 100°C runter und muß keine Verzunderung fürchten. Gut, moderne Stationen die im einstelligen Sekundenbereich aufheizen machen das sicher noch komfortabler. Doch wenn man bei einem langsamen Heizer erstmal wie doof auf irgendwelchen Einstellknöpfen herumdrücken muß, macht das Verstellen keinen Spaß. ;)
 

StoN3D

Flashaholic*
6 März 2015
467
117
43
Burgenland / AT
Das war mal ein Versuch, da ich keine feine Lötspitze mehr hatte, und schnell aus einer alten, abgefuckten(vom Holz ankokeln) Meissel-Spitze zu einer Fein-Lötspitze geschliffen habe. Die geht besser als meine anderen Lötspitzen, mir reichens, der Zinn hält super drauf.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Abgesehen davon bin ich hier um meine alte Lötstation mit Drehknopf zur Temperatureinstellung froh:...
Nichts ist so schnell und einfach einzustellen wie so ein Drehknopf: ein Griff, und es passt. Auf 5°C mehr oder weniger kommt's überhaupt nicht an.
Knopfgedrücke nervt total, das geht mir an unserer Hot Air Station in der Firma immer so.
Gibt's eigentlich schon Lötstationen mit kapazitivem Touchscreen oder, besser noch, Bluetooth-Fernsteuerung per App? Wenn nicht: kommt bestimmt noch.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Nichts ist so schnell und einfach einzustellen wie so ein Drehknopf: ein Griff, und es passt. Auf 5°C mehr oder weniger kommt's überhaupt nicht an.
Genau deswegen würde auch ich nur Lötstationen mit Drehregler/Analoger Einstellung kaufen, wie Ersa Analog 60 oder ähnliche. Unschlagbar schnelle Einstellung mit einem Handgriff, kein rumgedrücke auf irgendwelchen kleinen Knöpfchen. Ich will immerhin löten und kein Computerspiel gewinnen... :rolleyes:

Aber ehrlich gesagt bin ich überraschend zufrieden mit meinem eher aus der Not gekauften Ersa 30S Standard 40W Lötkolben. Heizt schnell auf, biegsames Kabel, echte 40W, und reicht mir interessanterweise.

Zum Gruße, Köf3
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Gibt's eigentlich schon Lötstationen mit kapazitivem Touchscreen oder, besser noch, Bluetooth-Fernsteuerung per App? Wenn nicht: kommt bestimmt noch.

Schau dir mal die Weller WX 2 an. kapazitiver Touchscreen uind USB-Anschluß für Firmwareaktualisierung, Konfiguration und Monitoring.
Hat aber so etwas wie einen simulierten Drehknopf, eine kleine Scheibe über die man kreisförmig mit dem Finger gleitet.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Autsch. :) Lötspitzentemperatur laut Datenblatt 380°C. Da verlassen die Lötaugen schon bei Annäherung fluchtartig die Platine. :D
Och, lach nur. Nenn mir eine brauchbare einstellbare Lötstation für 35 Euro, die mit dem qualitativ und von der Haltbarkeit her mit dem 30S mithalten kann und innerhalb ein paar Tagen geliefert werden kann (Chinaböller zählen nicht). Wenn es eine gibt, nehme ich sie sofort.
Ich komme mit dem Lötkolben klar. Man darf halt nur nicht 3 sek. an einer Stelle rumlöten, sondern muss es eben schnell und behände machen, dann löst sich auch nichts ab und auch LEDs flehen dann nicht um Gnade. :p

Zum Gruße, Köf3
 

schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Och, lach nur. Nenn mir eine brauchbare einstellbare Lötstation für 35 Euro, die mit dem qualitativ und von der Haltbarkeit her mit dem 30S mithalten kann und innerhalb ein paar Tagen geliefert werden kann (Chinaböller zählen nicht). Wenn es eine gibt, nehme ich sie sofort.
Ich komme mit dem Lötkolben klar. Man darf halt nur nicht 3 sek. an einer Stelle rumlöten, sondern muss es eben schnell und behände machen, dann löst sich auch nichts ab und auch LEDs flehen dann nicht um Gnade. :p

Zu hohe Temperatur führt auch bei kurzem Löten dazu, daß das Flußmittel zu schnell verdampft, deswegen nicht richtig wirkt und auch alles im Umfeld vollspritzt. Also große Sauerei + kalte Lötstelle.
Eine gewisse Mindestzeit muß das Lot erhitzt werden damit das Flußmittel seine Wirksamkeit entfalten kann. Auch werden Bauteile - speziell mit kurzen Anschlußbeinen - einem thermischen Schock ausgesetzt der Haarrisse (oder eben abfallende Lötaugen) zur Folge hat.

Wobei die genannten 380°C ja eigentlich noch gar nicht soo sehr aus dem Rahmen fallen.
Ist wenn ich jetzt nochmal so drüber nachdenke sogar eine ganz brauchbare Löttemperatur (Asche auf mein Haupt, ich war vorschnell in meinem Urteil). Sobald die Lötspitze am Bauteil ist, fällt die Temperatur eh ab (leider oftmals zu weit, das ist bei großen Masseflächen ein Problem).

Aber ich will weder lachen, noch Dir unnötig Angst machen - solange Du damit nix lötest das Du verkaufen musst, ist es eigentlich egal ob du eine 1000€-Station oder einen Gasbrenner nimmst. Ich habe auch meine gesamte Jugend mit so einem Lötkolben gearbeitet und konnte damit alles löten... glaubte ich zumindest, bis ich dann mit einer geregelten Station löten musste. ;)
Inzwischen, nachdem ich beide "Welten" kenne, würde ich für alles, bei dem Platinen involviert sind, nichts ungeregeltes mehr nehmen.

Für 35€ würde ich etwas gebrauchtes nehmen, z.B. diese Weller hier (alleine der TCP-24 Lötkolben dieser Station kostet neu 85€ - ist der gleiche, wie er in der WTCP Station verwendet wird). Achja... die Standard-Lötspitze für diesen Lötkolben ist die PTB7 - mit 370°C. :peinlich:
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
469
329
63
Wobei die genannten 380°C ja eigentlich noch gar nicht soo sehr aus dem Rahmen fallen.
Eher der neue Standard, 380 °C ist für das Löten von bleifreiem Lötzinn und da macht es auch Sinn, da man mit den 350°C einfach nicht löten kann.

Regelbare Stationen sind eigentlich überbewertet. Es gibt nur zwei Situationen wo ich die Temperatur erhöhe.
- 90% wenn ich Lack vom Kupferlackdraht brennen will(das geht erst ab ca. 400°C)
- 10% wenn ich irgendwas mit einer riesigen thermischen Masse habe und sogar die dickste Spitze nicht mehr damit klar kommt.

Sonst Läuft bei mir alles zwischen 325-350°C.

PS: Ich hab ne Weller WS81 die ist TOP aber halt teuer.
Die JBS sind absolut Super, aber die kauf ich mir erst wenn meine Weller Kaputt ist, aber ich glaub die kann ich vererben.:D

Gruss Matthias
 

muellihenry

Flashaholic**
12 Oktober 2014
3.996
3.298
113
Wovon man bei beiden Wellers Abstand nehmen sollte, sind die Spitzen in Langform (ausser wenn der Platz es erfordert). Da ist der Wärmeverlust auf der Länge einfach zu groß. Ich nutze diese Spitzen eigentlich seit der Ausbildung nicht mehr, weil das Löten damit sehr deutlich schlechter geht.

dies kann ich aber nicht bestätigen, hab mir für beide einen Schwung Spitzen gekauft, zB. 0,4mm und 0,8mm lang, rund, gehen alle Spitzen wunderbar! Klar riesige Masseflächen kann man mit denen nicht löten, aber dafür hab ich ja die dickeren Meiselförmigen und die zweite Weller Station :D

Gruß, Gerd
 

Nexxos1412

Flashaholic*
10 Mai 2014
608
660
93
Bad Kreuznach
Jemand Erfahrung mir Aoyue?

Speziell ginge es mir um die Stationen 2900, 2901 und 2930, die ein ähnliches System haben wie JBC oder die Hakko FM, mit Spitzen in denen das Heizelement integriert ist. Kann da jemand etwas dazu sagen?

Hallo,
hab die 2900 ist die beste Station mit der ich je gearbeitet habe. Da waren auch teure Ersa und Weller dabei (die sind auch gut gewesen, aber durch das Preis Leistungsverhältnis hat mich eher die Aoyue überzeugt, ist ja auch nur Hobbymäßig genutzt). Mechanisch und Verarbeitungs mäßig ist sie ok, dafür in elektrischer hinsicht der Wahnsinn, man merkt einfach die Geschwindigkeit des PID Reglers. Die Spitzen sind sau schnell heiß, gut verarbeitet und auch Haltbar. Einziger Nachteil sind die teuren Spitzen, dafür hat man ein schon sprizenähnliches Präzisionshandstück und immer frische Heizelemente. Desweiteren ist die Bedienung kinderleicht, wer benötigt schon unnötige memory modes. Die wärme wird super fix an das Werkstück übertragen und auch entlöten funktioniert super, da dass Zinn gescheit auf Temperatur gehalten wird. Wenn du aber noch in 20 Jahren Spitzen dafür kaufen willst , solltest du dich vllt. für Weller entscheiden. Ich würde mir für das Geld diese Station immer wieder kaufen :).:thumbsup::thumbsup:

Tipp: guck mal auf shop.wiltec.info ein deutschsprachiger Vertreiber von Aoyue, Versand geht fix und ein kompetenter technischer Ansprechpartner ist auch vorhanden.

Mit freundlichen Grüßen,
Nico:D
 
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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
Regelbare Stationen sind eigentlich überbewertet. Es gibt nur zwei Situationen wo ich die Temperatur erhöhe.
- 90% wenn ich Lack vom Kupferlackdraht brennen will(das geht erst ab ca. 400°C)
- 10% wenn ich irgendwas mit einer riesigen thermischen Masse habe und sogar die dickste Spitze nicht mehr damit klar kommt.
..
PS: Ich hab ne Weller WS81 die ist TOP aber halt teuer.
Die JBS sind absolut Super, aber die kauf ich mir erst wenn meine Weller Kaputt ist, aber ich glaub die kann ich vererben.:D

Das eine Station regelbar ist, heißt ja nicht nur, daß man die Temperatur einstellen kann - es bedeutet auch, daß die Temperatur auch bei größerer Wärmeentnahme konstant gehalten wird. (Von Weller Magnastat mal abgesehen, die sind nicht einstellbar, halten die Temperatur aber auch konstant). :)

Ich ändere oft die Temperaturen:
- Bleifrei/Bleihaltig
- größere Masseflächen
- längere Standby-Phasen beim bleifreien Löten (höhere eingestellte Temperaturen)
- Verowire (nuja... schon ein paar Jahre nicht mehr benutzt)
- ältere, korrodierte Bauelemente

möglicherweise ist ein Teil meiner Temperaturverstellaktionen aber auch nur einem unzureichenden Wärmetransport (oder zu geringer Leistung) zur Lötspitze geschuldet.

Mit Deiner WS81 haste mich jetzt gerade angefixt. Hmpf... 95 Watt.
Speziell, nachdem ich gerade gesehen habe, das Griffstück meines alten Lötkolbens hat zwei Rissen wegen einer über Jahrzehnte zu fest angezogenen Zugentlastungsschraube.
Ist jetzt die Frage... neuer Lötkolben LR21 kostet 160€, zu teuer. Bleibt nur irgendwoher einen alten gebrauchten aus der Bucht oder was ganz neues.

Hmm... sehe gerade die JBC-BT-2BWA für 260€. Die hat einen schönen Drehknopf zum Einstellen der Temperatur, 140W Anheiz- und 75W Nennleistung. Dazu hat die Station einen Sleep-Modus.
Allerdings sehe ich gerade, der Ablageständer ist nicht von der Station trennbar. 15-20€ für eine Ersatzspitze. Und kein Schwamm-Halter. Von diesen Messingwolledingern halte ich inzwischen nicht mehr so viel und bin wieder zurück zum Schwamm gewechselt. :(
Und warum werden die JBCs von oben bedient und nicht schräg von vorne? Ich stelle die Lötstation doch nicht vorne an die Tischkante.

Warum kostet der Ersatzlötkolben mit 50W bei JBC eigentlich nur 50€ und bei Weller das Dreifache. Sonderbar. Ach halt, die Heizung sitzt da wohl in der Spitze...

Hmmm... vielleicht doch keine JBC und erstmal den alten Lötkolben flicken. Riss ausfräsen und mit Zweikomponentenkleber spachteln.

p.s. sehe gerade, die jbc-geräte aus der "modular line" haben die Bedienung von schräg vorne und abgesetzte Lötkolbenablagen. Und kosten 1000€. *wäääh...das machen die absichtlich*

Aber der Spitzenwechsel und die Aufheizzeit sind schon eine Wucht:
https://www.youtube.com/watch?v=PrSUTkqmOes
 
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schopi68

Flashaholic**
1 Dezember 2011
1.265
622
113
nördlich v. München
www.salmanassar.de
dies kann ich aber nicht bestätigen, hab mir für beide einen Schwung Spitzen gekauft, zB. 0,4mm und 0,8mm lang, rund, gehen alle Spitzen wunderbar! Klar riesige Masseflächen kann man mit denen nicht löten, aber dafür hab ich ja die dickeren Meiselförmigen und die zweite Weller Station :D

Ich habe die Möglichkeit bei gleicher Breite zwischen Langform und normal zu wechseln - bei Langform spüre ich einfach zu deutlich, daß es nach ein paar Sekunden an der Lötstelle an Hitze fehlt.
 

Stone

Flashaholic*
5 Oktober 2010
469
329
63
Mit Deiner WS81 haste mich jetzt gerade angefixt. Hmpf... 95 Watt.
Sorry:D

Hmm... sehe gerade die JBC-BT-2BWA für 260€. Die hat einen schönen Drehknopf zum Einstellen der Temperatur, 140W Anheiz- und 75W Nennleistung. Dazu hat die Station einen Sleep-Modus.
Die würde ich mir auch holen. Die Heizleistung ist nur super, anschalten Kolben nehmen, löten. Auch im Sleep super aus der Station nehmen bis man an der Platine ist er auf Temperatur angekommen.

Allerdings sehe ich gerade, der Ablageständer ist nicht von der Station trennbar.
Ja, so funktioniert der Sleep Modus sobald du den Lötkolben in die Station stellst fährt er die Temperatur runter. Außerdem brauchst du das Gewicht der Station um den einhändigen Spitzenwechsel zu ermöglichen.

15-20€ für eine Ersatzspitze. Und kein Schwamm-Halter. Von diesen Messingwolledingern halte ich inzwischen nicht mehr so viel und bin wieder zurück zum Schwamm gewechselt.
Ja, das ist leider ein großes Minus bei den Spitzen in denen das Heizelement steckt. Die sind 3-6 mal so teuer wie Spitzen für den WS81.
Ich verwende auch noch Schwamm, aber wenn ich meinen letzten Ersatzschwamm verbraucht habe hol ich mir Messingwolle. In der Industrie ist das Standard seit bleifrei und ich bin immer gut damit zurecht gekommen.

Und warum werden die JBCs von oben bedient und nicht schräg von vorne? Ich stelle die Lötstation doch nicht vorne an die Tischkante.
Hatte nie Probleme damit und ich hab viel Zeit davor gesessen und der stand immer hinten am Tisch nie an der Kante.:D

Warum kostet der Ersatzlötkolben mit 50W bei JBC eigentlich nur 50€ und bei Weller das Dreifache. Sonderbar. Ach halt, die Heizung sitzt da wohl in der Spitze...
Richtig, ist nur ein Kabel mit Handgriff und Steckverbindern.

Heute würde ich mir vermutlich die JBC holen, aber als ich meine Weller gekauft habe war (mir) JBC noch unbekannt.

Gruss Matthias