Wie sind eure Erfahrungen mit Virenschutzsoftware und Firewalls? Dass man sich unter Windows schützen sollte steht außer Frage, aber teilweise holt man sich mit Schutzsoftware auch Probleme auf den Rechner.
Ich nutzte z.B. jahrelang Kaspersky und war zufrieden damit, bis die irgendwann nichts mehr auf die Reihe bekamen und der Rechner vor lauter Bluescreens kaum noch verwendbar war. Bin dann zu Symantec gewechselt und es ging wieder für viele Jahre gut, bis es im Herbst letzten Jahres dann auch unerträglich wurde mit deren technischer Probleme. Habe dann noch diverse andere InternetSecurity Lösungen getestet und fand keine wirklich überzeugend. Es nervt einfach, wenn der Rechner ausgebremst wird und die Schutzsoftware vollautomatisch agiert und dem Benutzer kein Mitspracherecht einräumt. Ich möchte nicht, dass irgendwelche Daten gelöscht werden, weil sie "potentiell" gefährlich sein könnten. Denn die verhaltensbasierte Erkennung produziert leider sehr oft Fehlalarme. Ich möchte grundsätzlich gefragt werden und der Herr über meinen Rechner und meine Dateien bleiben.
Letztlich bin ich durch die weniger guten Erfahrungen mit den kommerziellen Schutzanbietern zu windowseigenen Bordmitteln übergegangen und nutze seit einem guten Dreivierteljahr den Windows Defender von Windows 8.1 - auch wenn dieser angeblich nicht die beste Erkennungsrate haben soll:

Als Firewall nutze ich (neben der HW-Firewall des Routers) ebenfalls die windowseigene, aber mit der zusätzlichen Software "Firewall Control" von Binisoft, die eine komfortable Benutzeroberfläche dafür zur Verfügung stellt, sodass man maximale Kontrolle und maximalen Komfort erhält.

Wenn ein Prozess "nach Hause telefonieren" will, erhalte ich eine Meldung und kann es zulassen oder blockieren.

Dabei wird eine Regel erstellt und die Anzahl der Meldungen und Abfragen sinkt im Laufe der Zeit gegen Null. Der Windows Defender Virenschutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und fragt mich, wenn er etwas zu beanstanden hat.
Mit dieser Lösung fahre ich seit dieser Zeit sehr gut, das System ist spürbar beschleunigt und ich schone meine Nerven und meinen Geldbeutel. Insbesondere das interne Netzwerk (mein ganzes Haus ist vernetzt) ist extrem schneller und zuverlässiger. Der Defender fand in der Zeit einen Virus und zwei Trojaner, die er nach Rückfrage zuverlässig entfernte.
Hin und wieder installiere ich eine Testversion der sogenannten Platzhirsche und führe eine intensive Prüfung des kompletten Rechners durch. Bislang wurde nie etwas gefunden, insofern scheint der Windows Defender nicht so schlecht zu sein. Nach der intensiven Prüfung spiele ich dann ein Systemimage zurück und habe damit auch keine Installationsreste der jeweils verwendeten Schutzsoftware auf dem Rechner.
Vielleicht muss ich noch dazu sagen, dass ich sehr bewusst mit dem Rechner umgehe, zweifelhafte Webseiten meide und auch hinsichtlich Fishingmails sehr sensibilisiert bin. Passieren kann immer etwas, aber ich glaube Windows Defender ist deutlich besser als sein Ruf.
Gruß
T-Freak
Ich nutzte z.B. jahrelang Kaspersky und war zufrieden damit, bis die irgendwann nichts mehr auf die Reihe bekamen und der Rechner vor lauter Bluescreens kaum noch verwendbar war. Bin dann zu Symantec gewechselt und es ging wieder für viele Jahre gut, bis es im Herbst letzten Jahres dann auch unerträglich wurde mit deren technischer Probleme. Habe dann noch diverse andere InternetSecurity Lösungen getestet und fand keine wirklich überzeugend. Es nervt einfach, wenn der Rechner ausgebremst wird und die Schutzsoftware vollautomatisch agiert und dem Benutzer kein Mitspracherecht einräumt. Ich möchte nicht, dass irgendwelche Daten gelöscht werden, weil sie "potentiell" gefährlich sein könnten. Denn die verhaltensbasierte Erkennung produziert leider sehr oft Fehlalarme. Ich möchte grundsätzlich gefragt werden und der Herr über meinen Rechner und meine Dateien bleiben.
Letztlich bin ich durch die weniger guten Erfahrungen mit den kommerziellen Schutzanbietern zu windowseigenen Bordmitteln übergegangen und nutze seit einem guten Dreivierteljahr den Windows Defender von Windows 8.1 - auch wenn dieser angeblich nicht die beste Erkennungsrate haben soll:

Als Firewall nutze ich (neben der HW-Firewall des Routers) ebenfalls die windowseigene, aber mit der zusätzlichen Software "Firewall Control" von Binisoft, die eine komfortable Benutzeroberfläche dafür zur Verfügung stellt, sodass man maximale Kontrolle und maximalen Komfort erhält.

Wenn ein Prozess "nach Hause telefonieren" will, erhalte ich eine Meldung und kann es zulassen oder blockieren.

Dabei wird eine Regel erstellt und die Anzahl der Meldungen und Abfragen sinkt im Laufe der Zeit gegen Null. Der Windows Defender Virenschutz arbeitet unauffällig im Hintergrund und fragt mich, wenn er etwas zu beanstanden hat.
Mit dieser Lösung fahre ich seit dieser Zeit sehr gut, das System ist spürbar beschleunigt und ich schone meine Nerven und meinen Geldbeutel. Insbesondere das interne Netzwerk (mein ganzes Haus ist vernetzt) ist extrem schneller und zuverlässiger. Der Defender fand in der Zeit einen Virus und zwei Trojaner, die er nach Rückfrage zuverlässig entfernte.
Hin und wieder installiere ich eine Testversion der sogenannten Platzhirsche und führe eine intensive Prüfung des kompletten Rechners durch. Bislang wurde nie etwas gefunden, insofern scheint der Windows Defender nicht so schlecht zu sein. Nach der intensiven Prüfung spiele ich dann ein Systemimage zurück und habe damit auch keine Installationsreste der jeweils verwendeten Schutzsoftware auf dem Rechner.
Vielleicht muss ich noch dazu sagen, dass ich sehr bewusst mit dem Rechner umgehe, zweifelhafte Webseiten meide und auch hinsichtlich Fishingmails sehr sensibilisiert bin. Passieren kann immer etwas, aber ich glaube Windows Defender ist deutlich besser als sein Ruf.
Gruß
T-Freak