Fenix TK45 Akku Problem

23 März 2011
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Liebe User,

nachdem ich viel hier in diesem Forum gelesen habe kam für mich nur die TK45
in Betracht. Diese wird jetzt auch ausgiebig bei den abendlichen Hundespaziergängen genutzt.
Da merkt man erstmal mit was für Funzeln andere Leute so rumlaufen.

Jetzt zum Problem, heute kam meine Frau und sagte mir, das die Akkus getauscht werden müssen. Das Gehäuse ließ sich nicht öffnen. Erst mit Hilfe einer Zange ließ sich das Gehäuse vorsichtig öffnen. Dabei merkte ich schon wie Druck entwich. Nach dem vollständigen Öffnen sah ich, das aus einem Akku oben kräftig Flüssigkeit sprudelte.

Meine Frau hat nun Angst das Teil zu benutzen. Was wenn mehr als ein Akku
dieses Problem entwickelt. Kann sich so ein Druck aufbauen der die Taschenlampe gefährlich werden lässt ?

Als Akkus verwende ich ausschließlich Sanyo Eneloops.

Gruss an Alle
Lothar
 

migell

Flashaholic
11 November 2010
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mhhh, die Batterien waren zu 100% richtig eingelegt und hatten keine Beschädigungen?
Mich würden die Bilder dazu interessieren.
 

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
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Welches Ladegerät wurde verwendet?

Wichtig ist, dass alle Akkus den gleichen Ladezustand haben, dies ist nur mit einem hochwertigen Ladegerät möglich.
Leider gibt es für AA NiMH-Akkus auch sehr viel schlechte Ladegeräte, die auch die Akkus schädigen können.

Gruß
Klaus
 
23 März 2011
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Hallo und vielen Dank für die schnellen Antworten,

geladen werden die Akkus mit einem Ansmann Energy 16
Akkus waren richtig eingelegt.
Würde die Lampe denn auch brennen wenn man eine verkehrt einlegt ?

Habe mir die Eneloops (gelernt hier im Forum) erst neu gekauft, extra für die Fenix.
Alter ca. 3 Monate, vielleicht 3 Ladezyklen.

Viel zu sehen gibt es an dem Akku nicht, die Flüssigkeit ist am oberen Pol ausgetreten ohne das man eine Beschädigung oder Veränderung der Form erkennen könnte.

Gruss
Lothar
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Ich kann als TK40 user jetzt nur mal spekulieren:

Der Akku, aus dem Flüssigkeit entwich, hat vorher ausgegast! (Überlastung durch unterschiedliche Ladezustände)
Das Sicherheitsventil des Akkus hat angesprochen!
Die Lampe wurde warscheinlich vorher entweder intensiv genutzt, oder, es wurde der zeitigen Nachladung der Akkus keine gebührende Aufmerksamkeit geschenkt.

Bei 8 Akkus muss man unbedingt ein Auge drauf haben!
Es geht mir mit meiner TK40 auch nicht anders.

'Lade die einmal im Monat nach, auch wenn ich die Lampe überhaupt nicht gebraucht habe.
Und das, obwohl ich Eneloops benutze, die ich persönlich als Segen empfinde!

Bei normalen NMh's würde ich noch öfter nachladen, da die eine ordentliche Selbstentladung haben, also bitte unbedingt Eneloops benutzen, da ist eine Selbstentladung bei Nichtgebrauch sehr stark reduziert und schon fast auf Li - Niveau!

Ich persönlich würde den gesamten Akkusatz nicht mehr in der TK45 benutzen, vielleicht hast Du ja noch andere Lampen, die mit 2x AA oder Ähnlichem funktionieren.

Kauf Dir einen neuen 8er - Satz Eneloops, lade die vor
Erstgebrauch sicherheitshalber noch einmal, und dann turnusmässig alle 4 Wochen, selbst, wenn Du die Lampe nur mässig gebraucht hast.

So funktioniert meine TK40 seit über einem Jahr bei mir problemlos!

Ich wünsch' Dir Glück!
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
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Kreis Heinsberg, NRW
Ich kann als TK40 user jetzt nur mal spekulieren:

Der Akku, aus dem Flüssigkeit entwich, hat vorher ausgegast! (Überlastung durch unterschiedliche Ladezustände)
Das Sicherheitsventil des Akkus hat angesprochen!
Die Lampe wurde warscheinlich vorher entweder intensiv genutzt, oder, es wurde der zeitigen Nachladung der Akkus keine gebührende Aufmerksamkeit geschenkt.

Bei 8 Akkus muss man unbedingt ein Auge drauf haben!
Es geht mir mit meiner TK40 auch nicht anders.

'Lade die einmal im Monat nach, auch wenn ich die Lampe überhaupt nicht gebraucht habe.
Und das, obwohl ich Eneloops benutze, die ich persönlich als Segen empfinde!

Bei normalen NMh's würde ich noch öfter nachladen, da die eine ordentliche Selbstentladung haben, also bitte unbedingt Eneloops benutzen, da ist eine Selbstentladung bei Nichtgebrauch sehr stark reduziert und schon fast auf Li - Niveau!

Ich persönlich würde den gesamten Akkusatz nicht mehr in der TK45 benutzen, vielleicht hast Du ja noch andere Lampen, die mit 2x AA oder Ähnlichem funktionieren.

Kauf Dir einen neuen 8er - Satz Eneloops, lade die vor
Erstgebrauch sicherheitshalber noch einmal, und dann turnusmässig alle 4 Wochen, selbst, wenn Du die Lampe nur mässig gebraucht hast.

So funktioniert meine TK40 seit über einem Jahr bei mir problemlos!

Ich wünsch' Dir Glück!


Alle Achtung!

Du hast das Problem der "mehrzelligen" Lampen gut verstanden! :thumbsup:

Und je mehr Zellen, je größer das Problem, diese vielen Einzelzellen auf den gleichen Ladezustand zu bringen (und zu halten)!

Ein Danke für deine allgemeinverständliche Erklärung des Problems! :thumbsup:
 
23 März 2011
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Hallo nochmal,

dann wird das Problem wahrscheinlich damit zusammenhängen, das ich die Akkus nicht rechtzeitig gewechselt habe und meine Frau die Teile richtig leer genudelt hat.
Das hat dann zum Ausgasen geführt wenn ich das richtig verstanden habe.

So viele Zellen im selben Ladezustand zu halten vor allem wenn man mehrere Sätze hat dürfte den Normaluser ja komplett überfordern.

Ist das Energy 16 von Ansmann für solche Aktionen brauchbar. Bis dato mußte ich Akkus nur für Fernbedienungen und Elektrospielzeug laden.

Vielen Dank schon mal für die Infos.

Aber nochmal zur Gefahr eines Überdruckes in der Lampe. Besteht diese Gefahr ?

Gruss Loddar
 

JAG

Flashaholic*
10 Dezember 2010
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Saarländer
also ich denke, dass die gefahr im vergleich zu LiIonen-akkus relativ gering ist.
wenn der überdruck zu stark wird, dann müssten sich zuerst die gummi-kappen an den schaltern aufblähen und verabschieden und somit den druck entweichen lassen, bevor das metall bersten wird. ;)

als ladegerät würde ich das MH-C9000 oder das AV-4 empfehlen.
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Ich lade meine 2 TK40 - Akku Sätze (1x Eneloop x8, 1x Ansmann Energy x8) mit einem Ansmann Energy 8Plus - Ladegerät.
Dieses ist in der Lage, den Ladezustand des eingelegten Akkus zu erkennen und das entsprechende Ladeprogramm zu starten.
Im Extremfall heisst dies: Einlegen, Analyse (5 sec.), Refreshing, Pre-Charging, Charging, Impulserhaltungsladung!

Gleichzeitiges Laden von 6 Akkus in Einzelschachtüberwachung.

Der Ladezustand der eingelegten Akkus soll angeblich keine Rolle spielen.

Stimmt auch, das Ladegerät zeigt per LED an, wie weit der Akku in etwa entladen ist.
Dann wird das entsprechende Ladeprogramm in der für den jeweiligen Akku benötigten Konfiguration gestartet.
Natürlich wär mir die Möglichkeit des gleichzeitigen Ladens von 8 Akkus lieber gewesen.
Gab's aber vor gut einem Jahr so nicht, zumindest nicht bei meinen Quellen.

Der oben erwähnte Ansmann Lader (normaler Preis um die 90€, Gott sei Dank konnt' ich ihn etwas günstiger bekommen), stellte zu dieser Zeit für mich das Optimum für meine TK40 Akkus dar.
Lampe und Akkus habe ich mir fast zum gleichen Zeitpunkt gekauft.
Ausschlaggebend war dabei für mich die bereits erwähnte Einzelschachtüberwachung.
So werden m. E. alle Akkus individuell bis auf ein ähnlich gelagertes Maximum aufgeladen.
Mein Reflex - Reihenlader (Voltcraft - Conrad) kann dies nur in sehr eingeschränktem Masse.

Bei NMh - basierten Akkus kann es zu Überdruck in einer wasserdichten Lampe aufgrund von Ausgasungen eines, oder mehreren Akkus kommen.

Das erschwert auch u. U. ein Aufdrehen der Lampe, da der Lampenkorpus unter Druck steht.
Deswegen musstest Du auch die Zange zum Aufdrehen einsetzen.

Explodieren kann Gott sei Dank bei NMh - Technologie aufgrund der Zellchemie nichts.

Gleichwohl kann das Öffnen der Sicherheitsventile bei Sanyo Akkus mit einem Knallen begleitet sein, da bei diesen ein Federmechanismus die Ventile öffnet.

Vorteil: Sie schliessen danach auch wieder.
Ausser einem Substanzverlust (Kapazitätsmindernd) ist hier nichts passiert.

Gleichwohl sollte so eine Zelle dann nicht mehr mit anderen, völlig intakten, Zellen im Verbund betrieben werden. (Kapazitätshomogenität)

In einzelligen Lampen findet sich für diese Zellen noch ein brauchbares Anwendungsfeld.

Deswegen mein Tipp, für Deine TK45 einen neuen Akkusatz zu besorgen.
 
  • Danke
Reaktionen: JAG und realive

JAG

Flashaholic*
10 Dezember 2010
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Saarländer
Ich lade meine 2 TK40 - Akku Sätze (1x Eneloop x8, 1x Ansmann Energy x8) mit einem Ansmann Energy 8Plus - Ladegerät....

Der oben erwähnte Ansmann Lader (normaler Preis um die 90€, Gott sei Dank konnt' ich ihn etwas günstiger bekommen), stellte zu dieser Zeit für mich das Optimum für meine TK40 Akkus dar.

den Ansmann Energy 8Plus-lader gibt es im netz aber auch schon für 57,- euro inkl. versand (amazon)
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
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Über dieses Ladegerät (MHC 9000) habe ich auch ( nicht nur hier, sondern auch in einem anderen Forum) ausnahmslos schon viel Gutes gelesen!!

Da ich insgesamt schon über 6 Ladegeräte verfüge (das Älteste hat allerdings schon 25 Jahre auf dem Buckel) habe ich mir dieses noch nicht zugelegt, würde es aber kaufen, wenn ich es brauchen würde!
 

lightbeam

Flashaholic**
22 Dezember 2010
2.323
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den Ansmann Energy 8Plus-lader gibt es im netz aber auch schon für 57,- euro inkl. versand (amazon)

'Habe seinerzeit ca. 60 € dafür bezahlt.
Bin von dem Gerät auch nach einem Jahr intensivster Nutzung begeistert.

Ausnahme: Ist ein Akku (z. B. 9V- Block , Akkupaket mit 7 Tablettenzellen) restlos tiefentladen, das ist bei Akkupaketen sowieso ein Problem (Kapazitätshomogenität), erkennt der Lader auf Defekt und verweigert das Aufladen.

Wenn Du so einem Akku mit einem älteren Ladegerät "Starthilfe" gibst, da dieser alte Lader einfach Strom liefert und keine defekten Zellen kennt, dann lädt der Ansmann anschliessend auch diese Zellen.
Die sind dann aber mit besonderem Augenmerk zu verwenden.

Ich kann den Ansmann aufgrund eigener Praxis nur empfehlen, ohne dabei andere, gute Alternativen auschliessen zu wollen.
 
23 März 2011
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Hallo,

na, dann werde ich mir mal das BC700 zulegen und mich mit dem Thema
Akkukonditionierung beschäftigen.

So tief wollte ich in das Thema eigentlich garnicht einsteigen :thumbsup:

Gruss
an Alle
 

deSede

Flashaholic
17 Dezember 2010
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Schweiz, ZH
Mit diesem Lader kannst du nichts falsch machen:thumbup:

Ich benutze den BC700 wie auch den BC900.
Wenn die Akkus von der TK45 leer sind lade ich die Akkus gleichzeitig auf.
Nachdem sie geladen sind, vergleiche ich einfach die Spannung. Wenn keine grosse Differenzen vorhanden sind werden sie wieder in die TK45 eingelegt.

Grüsse