Heute erreichte mich ein kleines Päckchen mit einer Sunwayman D20A. Diese Lampe ist nach meiner Kenntnis die erste Taschenlampe, die durch zwei nebeneinanderliegende AA-Zellen betrieben wird und neben der weißen auch eine rote Led besitzt.
1. Aufbau:
In den ersten Publikationen zur Lampe war noch eine Cree XM-L2 als Haupt-Led angegeben, während in der Lampe eine Cree XP-G2 verbaut ist. Die Entscheidung scheint relativ spät gefallen zu sein, denn auf der Verpackung wird noch eine XM-L2 vermeldet.

In der Packung befanden sich die Lampe, die Bedienungsanleitung, ein Laneyard und drei verschiedengroße O-Ringe.

Die Quader-Form der Lampe ist ungewöhnlich und erinnert an ein großes Feuerzeug. Ich habe deshalb auch ein Feuerzeug und eine Streichholzschachtel zum Größenvergleich verwendet. Eine Rotary und meine bisher kleinste 2-AA-Lampe, die Nitecore EA2 Explorer, sind ebenfalls zu sehen.

Hier noch drei Bilder im Vergleich zur Niteye Eye12 und zu den "Lichtknubbeln" Eagletac GX25A3 und Nitecore EA4.



Beim Auspacken der Lampe fiel mir ihr "sattes" Gewicht auf. Ich habe sie daher mal auf die Küchenwaage gelegt und mein Verdacht hat sich bestätigt.
Die D20A bringt es mit 2 Eneloops auf 170 g! Die Eye12 begnügt sich mit 143 g, die EA2 mit 120 g und die Rotary sogar mit 102 g. Das hohe Gewicht vermittelt aber auch ein sehr wertiges Gefühl und die Lampe dürfte auch einiges aushalten.
Die Form der D20A entspricht einem Quader mit abgeschrägten Kanten. Auf der einen Breitseite befindet sich der verschraubte Clip, auf der anderen die Typenbeschreibung. Die schmalen Seitenflächen besitzen ein senkrecht zur Längsachse verlaufendes Knurling. Die beiden Schalter sitzen auf der schmalen Seitenfläche. Das sieht dann so aus:


Vorn sitzen die beiden Leds und hinten sitzt die Endkappe zum Batterieschacht.


Da die Lampe nicht rund ist, kann die Tailcap nicht wie üblich verschraubt werden. Sie wird deshalb auf das Batterierohr gedrückt und durch Drehen des roten Knopfes verriegelt. Damit das leichter geht, kann man einen Bügel ausklappen und mit diesem den Verriegelungsknopf drehen. Sehr stabil sah das nicht aus. Bei meiner Lampe war ein schmaler Spalt zwischen Tailcap und Batterierohr zu sehen. Ich würde also nicht darauf wetten, daß die Lampe wasserdicht ist. Die beiden AA-Batterien sind in Reihe geschaltet.



Die Lampe macht einen sauber verarbeiteten Eindruck. Anodisierungsfehler konnte ich nicht entdecken.
2. Bedienung:
Die Lampe wird mit den beiden Schaltern gesteuert. Der untere Schalter ist für Ein- und Ausschalten der Led und für die Wahl der Led zuständig. Kurzer Druck - weiße Led, langer Druck - rote Led. Der obere Schalter schaltet durch kurzes Antippen durch die Helligkeitsstufe der jeweiligen Led. Die weiße Led hat die Stufen Turbo - high - mid -low, die rote Led hat die Stufen high - mid - low - Signalblitz. Die Lampe hat Memory, auch für den roten Signalblitz. Wenn die weiße Led brennt, kann man mit einem Doppelklick auf den oberen Schalter den Strobe aktivieren. Ein langer Druck aktiviert SOS.
3. Helligkeit und Lichtfarbe
Das kann ich mangels Messgeräten nur subjektiv bestimmen. Die Lichtfarbe ist reinweiß mit einem ganz geringen Einschlag in Richtung neutralweiß. Ich empfinde sie als sehr angenehm. Der Beam hat einen mittelbreiten Spot und einen relativ breiten Spill. Der Spot der EA2 ist schmaler. Der SMO-Reflektor sorgt für eine ausreichende Reichweite. Ein Test in freier Natur steht aber noch aus.
Die Lampe stellt keine Weltrekorde in der Helligkeit auf, muß sich aber auch nicht verstecken. Die rote Led liefert ein schönes homogenes Licht und nicht so ein zerrissenes Bild wie die roten Leds der SRT 7. Es ist hell genug, um sich auch außerhalb geschlossener Räume zu orientieren und z. B. einen Waldweg auf 2 - 3 m auszuleuchten.
Fazit:
Die D20A hat eine ungewöhnliche Form und ist dadurch ein echter Hingucker. Größen- und leistungsmäßig geht sie als EDC durch, vom Gewicht her eher nicht. Die Quaderform kann nur durch Kompromisse beim Verschluß der Tailcap erreicht werden. Ich möchte daher nicht testen,ob die Lampe wirklich wasserdicht ist.
1. Aufbau:
In den ersten Publikationen zur Lampe war noch eine Cree XM-L2 als Haupt-Led angegeben, während in der Lampe eine Cree XP-G2 verbaut ist. Die Entscheidung scheint relativ spät gefallen zu sein, denn auf der Verpackung wird noch eine XM-L2 vermeldet.

In der Packung befanden sich die Lampe, die Bedienungsanleitung, ein Laneyard und drei verschiedengroße O-Ringe.

Die Quader-Form der Lampe ist ungewöhnlich und erinnert an ein großes Feuerzeug. Ich habe deshalb auch ein Feuerzeug und eine Streichholzschachtel zum Größenvergleich verwendet. Eine Rotary und meine bisher kleinste 2-AA-Lampe, die Nitecore EA2 Explorer, sind ebenfalls zu sehen.

Hier noch drei Bilder im Vergleich zur Niteye Eye12 und zu den "Lichtknubbeln" Eagletac GX25A3 und Nitecore EA4.



Beim Auspacken der Lampe fiel mir ihr "sattes" Gewicht auf. Ich habe sie daher mal auf die Küchenwaage gelegt und mein Verdacht hat sich bestätigt.
Die D20A bringt es mit 2 Eneloops auf 170 g! Die Eye12 begnügt sich mit 143 g, die EA2 mit 120 g und die Rotary sogar mit 102 g. Das hohe Gewicht vermittelt aber auch ein sehr wertiges Gefühl und die Lampe dürfte auch einiges aushalten.
Die Form der D20A entspricht einem Quader mit abgeschrägten Kanten. Auf der einen Breitseite befindet sich der verschraubte Clip, auf der anderen die Typenbeschreibung. Die schmalen Seitenflächen besitzen ein senkrecht zur Längsachse verlaufendes Knurling. Die beiden Schalter sitzen auf der schmalen Seitenfläche. Das sieht dann so aus:


Vorn sitzen die beiden Leds und hinten sitzt die Endkappe zum Batterieschacht.


Da die Lampe nicht rund ist, kann die Tailcap nicht wie üblich verschraubt werden. Sie wird deshalb auf das Batterierohr gedrückt und durch Drehen des roten Knopfes verriegelt. Damit das leichter geht, kann man einen Bügel ausklappen und mit diesem den Verriegelungsknopf drehen. Sehr stabil sah das nicht aus. Bei meiner Lampe war ein schmaler Spalt zwischen Tailcap und Batterierohr zu sehen. Ich würde also nicht darauf wetten, daß die Lampe wasserdicht ist. Die beiden AA-Batterien sind in Reihe geschaltet.



Die Lampe macht einen sauber verarbeiteten Eindruck. Anodisierungsfehler konnte ich nicht entdecken.
2. Bedienung:
Die Lampe wird mit den beiden Schaltern gesteuert. Der untere Schalter ist für Ein- und Ausschalten der Led und für die Wahl der Led zuständig. Kurzer Druck - weiße Led, langer Druck - rote Led. Der obere Schalter schaltet durch kurzes Antippen durch die Helligkeitsstufe der jeweiligen Led. Die weiße Led hat die Stufen Turbo - high - mid -low, die rote Led hat die Stufen high - mid - low - Signalblitz. Die Lampe hat Memory, auch für den roten Signalblitz. Wenn die weiße Led brennt, kann man mit einem Doppelklick auf den oberen Schalter den Strobe aktivieren. Ein langer Druck aktiviert SOS.
3. Helligkeit und Lichtfarbe
Das kann ich mangels Messgeräten nur subjektiv bestimmen. Die Lichtfarbe ist reinweiß mit einem ganz geringen Einschlag in Richtung neutralweiß. Ich empfinde sie als sehr angenehm. Der Beam hat einen mittelbreiten Spot und einen relativ breiten Spill. Der Spot der EA2 ist schmaler. Der SMO-Reflektor sorgt für eine ausreichende Reichweite. Ein Test in freier Natur steht aber noch aus.
Die Lampe stellt keine Weltrekorde in der Helligkeit auf, muß sich aber auch nicht verstecken. Die rote Led liefert ein schönes homogenes Licht und nicht so ein zerrissenes Bild wie die roten Leds der SRT 7. Es ist hell genug, um sich auch außerhalb geschlossener Räume zu orientieren und z. B. einen Waldweg auf 2 - 3 m auszuleuchten.
Fazit:
Die D20A hat eine ungewöhnliche Form und ist dadurch ein echter Hingucker. Größen- und leistungsmäßig geht sie als EDC durch, vom Gewicht her eher nicht. Die Quaderform kann nur durch Kompromisse beim Verschluß der Tailcap erreicht werden. Ich möchte daher nicht testen,ob die Lampe wirklich wasserdicht ist.
Zuletzt bearbeitet:
! Natürlich eine Eye12.