Efest LUC mit LCD-Anzeige

Gabba

Flashaholic*
1 Juli 2012
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Bockenem
Na toll, und ich hab erst die Woche bei Akkuteile bestellt :rolleyes:
Sieht ja echt gut aus, ich bin gespannt!

Grüße,
Philipp
 

User01

Flashaholic*
3 Februar 2013
337
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28
Und schon wieder ein Ladegerät, welches man nicht an einem USB-Steckernetzteil benutzen kann (von denen hier zig rumfliegen...). Grmpf.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Den Lader finde ich sehr interessant und mit 27€ auch erfreulich günstig.

Gut gefällt mir die automatische Ladestromumschaltung. Sie scheint bis 50mm Akkulänge mit 0,5A, darüber mit 1A zu laden. Wie es allerdings einen 22500 (1A lt. Liste) von einem 18500 (0,5A) unterscheiden will, ist mir ein Rätsel. Ich sehe keine optischen Sensoren o.ä., die den Durchmesser erfassen. Und von einer Akkuimpedanzmessung zur Ladestrombestimmung wage ich erst gar nicht zu träumen. Aber wer hat schon 22500er.
Und hoffentlich ist bei der Akkulänge noch ein PCB inkalkuliert.

Die Vorteile listet der Hersteller ja schon auf, hier also das, was mir beim Lesen der Beschreibung negativ auffiel:
1. Ladestrom kann nicht manuell eingestellt werden, wenn die Automatik mal daneben liegt (Beispiel: 22500) oder man aus anderen Gründen weniger oder mehr Strom haben will (Eile, Akkuschonung, IMR-Zellen, ...)
2. Spannungsanzeige mit nur 0,1V Auflösung.
3. Keine Ladestrom- oder Kapazitätsanzeige. Geladene Kapazität wäre für mich DAS Gimmik.
4. Für 10440er sind 500mA eigentlich zu viel (1,3C).
5. Seltsam finde ich die Angabe "CV is 4.23V". Wenn das stimmt, deutet es auf das Ultrafire-Ladeverfahren ohne echtes CV hin. Das ist schnell, aber weder nach Lehrbuch noch akkuschonend.

Das Teil ist inzwischen ja in jeden Dampfershop gelistet. Nur Tests findet man noch keine. Deswegen hab ich's jetzt einfach mal bestellt. Vielleicht komme ich zu einem Kurztest.


Und schon wieder ein Ladegerät, welches man nicht an einem USB-Steckernetzteil benutzen kann (von denen hier zig rumfliegen...). Grmpf.
Das wird mit der Leistung problematisch. 2 Akkus mit je 1A Ladestrom sind fast 10W, das liefern nur wenige USB-Netzteile. Und am PC wird's auch problematisch. Der Hersteller vermeidet viel Ärger, wenn er die Option USB-Eingang nicht bietet.
Man könnte natürlich bei USB-Speisung auch auf 1 Akku und 500mA begrenzen, das packt jeder USB-Port.
 

User01

Flashaholic*
3 Februar 2013
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Das wird mit der Leistung problematisch. 2 Akkus mit je 1A Ladestrom sind fast 10W, das liefern nur wenige USB-Netzteile.
"Wenige" ist gut. Jeder USB-ab-zweifach-Lader liefert 2A, meine IONCell Vierfachlader sind da wunderbar für geeignet. Muss man als Hersteller halt den entsprechenden Hinweis beilegen, man kann nicht immer vom doofstmöglichen User ausgehen. Die Käufer sind schließlich im Normalfall erwachsene Menschen, die sollten schon selbständig lesen und denken können.

Und am PC wird's auch problematisch.
Am PC lädt ein normaler Mensch ja noch nichtmal sein Smartphone...

Man könnte natürlich bei USB-Speisung auch auf 1 Akku und 500mA begrenzen, das packt jeder USB-Port.
Wozu? Wenn die Quelle nicht mehr liefert, wird sowieso nicht mit mehr geladen, als sie liefern kann.
 

the_holodoc

Flashaholic***
7 August 2011
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113
Wozu? Wenn die Quelle nicht mehr liefert, wird sowieso nicht mit mehr geladen, als sie liefern kann.

Dir ist schon klar, dass solche Netzteile Konstantspannungsquellen sind, die bei Überlastung, wenn sie gut gemacht sind, sicherheitshalber abschalten und wenn sie weniger gut gemacht sind auch für immer den Geist aufgeben können ?

MfG Frederick
 
  • Danke
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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"Wenige" ist gut. Jeder USB-ab-zweifach-Lader liefert 2A, meine IONCell Vierfachlader sind da wunderbar für geeignet.
Stimmt. 2- und 4-fach Lader. Die gibt's ja schließlich in jedem Haushalt:rolleyes:.
Im Gegensatz zu 1-fach Ladern, oder gar den beim Handy/Smartphone mitgelieferten, die können nämlich wenn's hoch kommt 1A. Und die gibt es WIRKLICH in jedem Haushalt mindestens 1x.

Muss man als Hersteller halt den entsprechenden Hinweis beilegen, man kann nicht immer vom doofstmöglichen User ausgehen. Die Käufer sind schließlich im Normalfall erwachsene Menschen, die sollten schon selbständig lesen und denken können.
Schön, wenn es so wäre. Die Realität sieht aber anders aus. Siehe Netzteil- oder Lader-Rezensionen auf amazon. Denken ist out. Physikalisches Grundlagenwissen ist uncool. Weil Dummheit die Fortpflanzung eher positiv beeinflusst, stirbt sie nicht aus. ;)

Am PC lädt ein normaler Mensch ja noch nichtmal sein Smartphone...
Warum denn nicht? Weil es nicht geht? Es geht deswegen nicht, weil die Smartphonehersteller es aus gutem Grund aktiv verhindern (s.u.).

Ich schließe ab und zu den XTAR MP2 an den PC an, um den Akku meiner Schlüsselbundlampe zu laden. Der PC läuft sowieso.
Und wenn ich in der Firma bin und der Handyakku wird leer, schließe ich das auch an den USB-Port an. Ist aber kein Smartphone, sondern altmodisch mit Tasten. Und ich bin auch nicht normal.
Und ich tippe gerade auf einem kleinen Netbook, das hat einen extra USB-Port, der 2A liefern kann: für externe Festplatten und zum Handy Laden, steht in der Anleitung.

Wozu? Wenn die Quelle nicht mehr liefert, wird sowieso nicht mit mehr geladen, als sie liefern kann.
Sie kann auch einfach abschalten, dann lädt gar nix. Oder nach 1 Stunde wegen Überlastung kaputt gehen.


Es gibt es einen Standard für USB-Ports, und der lässt maximal 0,5A zu. Wer mehr zieht, verletzt die Spezifikation. Wenn man einen USB-Anschluss einbaut, muss man damit rechnen, dass der Anwender den auch mal am Rechner einsteckt. Alles andere wäre unprofessionell. Im Zweifelsfall würde einem jeder Richter Recht geben, wenn man sich sein Mainboard zerschossen hat und vom Lader-Hersteller Ersatz will.

Deswegen stellen Smartphone- und Tablethersteller über spezielle Signalisierung auf den USB-Datenleitungen sicher, dass das Gerät wirklich an einer hochstromfähigen Schnittstelle bzw. USB-Netzteil hängt, bevor sie vollen Strom ziehen. Darum laden diese Geräte am PC oder einem nicht entsprechend ausgerüsteten Netzteil nur sehr langsam oder gar nicht.

Diesen Mechanismus könnte man auch in den Lader einbauen. Das kostet aber, und man darf sich mit Patenten herumschlagen.
 

Legat

Gründungsmitglied
3 Dezember 2009
458
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Magdeburg
Die Käufer sind schließlich im Normalfall erwachsene Menschen, die sollten schon selbständig lesen und denken können.

Wenn dem so wäre, dann würde es eine Menge Hersteller schon nicht mehr geben. Denn wenn der Käufer über das Produkt mancher Hersteller mal nachdenken würde, würde er es nicht kaufen.

Das tut der Otto-Normal-Verbraucher aus den verschiedensten Gründen aber nicht. Hinzu kommt eine aggressive Werbung, die uns einerseits eine Knappheit der Ware ("nur noch für kurze Zeit"), anderseits eine einzigartige Beschaffenheit ("innovativ", "noch nie da gewesen", "5.000 mAh":rolleyes:) suggeriert.

Ist bei diesem Lader übrigens auch so: "HD" LCD-Display...

Davon lassen sich die Menschen leiten. Viele Sachen braucht man nicht, aber die Werbung schafft es, dass man sie brauchen will.

Und wenn ein Hersteller seinem Produkt ein Sicherheitshinweis beilegt, dann nicht aus Nächstenliebe, sondern aus juristischen Gründen.

Zum Lader selber: Mir ist auch schleierhaft, wie er einen 14500er von einem 26500er bezüglich Ladestrom unterscheiden will, da die Länge der Akkus ja identisch ist. Es kann auch nicht über eine Widerstandsmessung gehen:
Ein Efest (IMR) 18350 V2 hat einen Innenwiderstand von 80 mOhm
Ein Efest (IMR) 10440 V1 hat einen Innenwiderstand von 200 mOhm
Ein Fenix ARB-L1 18650 hat einen Innenwiderstand von 130 mOhm.

Wie soll also nun der Lader vom Innenwiderstand, welcher ja auch noch von der Akkuchemie abhängt, den Ladestrom bestimmen können?

Gruß Legat
 
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User01

Flashaholic*
3 Februar 2013
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Schön, wenn es so wäre. Die Realität sieht aber anders aus. Siehe Netzteil- oder Lader-Rezensionen auf amazon. Denken ist out. Physikalisches Grundlagenwissen ist uncool. Weil Dummheit die Fortpflanzung eher positiv beeinflusst, stirbt sie nicht aus. ;)
Ja, aber irgendwie hat zwar jeder ein Recht auf Doofheit, aber kein Recht davor, dass ihn andere vor seiner eigenen Doofheit schützen. Muss man solche "Rezensionen" bei Amazon eben entsprechend würdigen.

Warum denn nicht? Weil es nicht geht? Es geht deswegen nicht, weil die Smartphonehersteller es aus gutem Grund aktiv verhindern (s.u.).
Ich wüßte nicht, dass Smartphone-Hersteller da irgendwas "aktiv verhindern". Nur brauchen die Teilchen in manchen Betriebszuständen mehr Strom als die zur Verfügung gestellten 500mA. Davon ab schalte ich bestimmt nicht einen stromfressenden Rechner ein, um ein Telefon zu laden...

Ist aber kein Smartphone, sondern altmodisch mit Tasten. Und ich bin auch nicht normal.
Hehe, ich auch nicht ;)

Es gibt es einen Standard für USB-Ports, und der lässt maximal 0,5A zu.
Ich habe jetzt aktuell ehrlich gesagt keine Lust zu suchen, aber ich meine gelesen zu haben, dass 1A zu Ladezwecken eine im Standard definierte Ausnahme ist.

Diesen Mechanismus könnte man auch in den Lader einbauen. Das kostet aber, und man darf sich mit Patenten herumschlagen.
Ja. In der simpelsten Variante 200Ohm zwischen D+ und D-.
 

User01

Flashaholic*
3 Februar 2013
337
65
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Davon lassen sich die Menschen leiten. Viele Sachen braucht man nicht, aber die Werbung schafft es, dass man sie brauchen will.
Selbst Schuld kann ich da nur sagen.

Und wenn ein Hersteller seinem Produkt ein Sicherheitshinweis beilegt, dann nicht aus Nächstenliebe, sondern aus juristischen Gründen.
Aber nur, weil so schlechte Systeme wie die in den USA es zulassen, dass Dritte für die Dummheit Einzelner zahlen dürfen (siehe der Fall McDonalds / heißer Kaffee).
So lange der Klügere ständig nachgibt, regieren halt die Dummen die Welt, das ist nunmal so...
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
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NRW
Müssen wir jetz unbedingt das Ladegerät zerreden, bevor Fakten auf dem Tisch sind?

Ob es xx500 und xy500 differenzieren kann, ist doch eher ein Nebenkriegsschauplatz, da beides Exoten sind. Der Rest ist Spekulation.

Obwohl ich meistens einen Modellbaulader verwende, bin ich froh, dass sich mittlerweile das Angebot an Ladegeräten für LiOn-Akkus weitet. Früher gab es Pila oder HXY-Lader und füttern dufte man das ganze mit AW-Akkus ode XYZ-Fire. Da haben wir mittlerweile eine bedeutend bessere Situation¹...

Insofern abwarten und Tee trinken, wenn die ersten Review da sind und Fakten auf dem Tisch, kann man urteilen.

Gruß

Paetzi



¹die vermutzlich den Dampfern/E-Zigarette-Rauchern geschuldet ist und weniger uns TaLA-Freunden
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Müssen wir jetz unbedingt das Ladegerät zerreden, bevor Fakten auf dem Tisch sind?
Ob es xx500 und xy500 differenzieren kann, ist doch eher ein Nebenkriegsschauplatz, da beides Exoten sind. Der Rest ist Spekulation.
Das hier ist ein Forum, Sektion Ladegeräte, und da wird diskutiert, dafür ist es da. Ein Bisschen Technikschnack wird ja wohl noch erlaubt sein. Wer das nicht lesen will, kann ja ind die Off-Topic-Sektion und über Fußball, das Wetter und Unsterblichkeit reden :rolleyes:. Herrschaftzeiten.
So lange keiner den Lader hat, schauen wir uns die Spezifikation an. Und da gibt es Widersprüche, deren Aufklärung man sich schon mal auf die Checkliste fürs Review setzen kenn.
Und geurteilt hat über den Lader hier noch niemand.

PS: ich habe schon eine DHL Sendungsnummer. Und 14500er und einen 22500er. Es kommt also bald Butter bei die Fische.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Der Efest LUC ist angekommen.

Erster Eindruck: sieht gut aus. Sehr gut verarbeitet, macht einen soliden Eindruck, nichts wirkt billig.

Angeschlossen: LCD wird orange beleuchtet. Rechts sehr viel heller als links. Na ja, damit kann man leben.

Zwei gut voll geladene Sanyo UR18650FM (4,192V Leerlaufspannung) eingelegt.
Die Schieber hakeln ganz fürchterlich. Absolut unmöglich, den Schieber mit dem Akku nach hinten zu schieben, er würde sich eher verbiegen oder abbrechen, als nach hinten zu rutschen. Also Schieber per Finger (ganz am unteren Ende) nach hinten drücken, Akku einlegen und Schieber loslassen. Bei geschützten 18650ern schwierig, weil für Finger plus und Akku das Fach zu kurz ist.
Könnte mit Silikonfett besser werden, probiere ich aber nicht, weil den Lader wohl nicht behalten werde. Ohne Schmierung ist das bei meinem Exemplar richtig schlecht.

Ok, Akku endlich reingefummelt, Lader zeigt 4.2V an und lädt. Und lädt. Und lädt.
Akkupannung beim Laden gemessen: 4,23V bis hin zu 4,254V im Abschaltmoment. Jetzt 2h später sind die Akkus noch bei 4,239V. Ich betrachte das als überladen.

Zwei geschützte 26650er eingelegt: mords Gefummel wegen der klemmenden Schieber, passen aber gut rein.

Der LUC zeigt nicht an, welchen Ladestrom er gewählt hat.

Ladestrommessung etc. folgt noch. Meine Testmotivation hat aber schon stark nachgelassen.
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Habe meinen Lader jetzt auch bekommen, kann aber bei Weitem nicht so viel dazu sagen, wie unser Kollege hier :thumbup:

Alles was ich sagen kann ist:
- Verarbeitung völlig in Ordnung
- Display gleichmäßig
- Schieber laufen ordentlich und die 26650er sind überhaupt kein Thema (sogar noch locker 1-2 mm bei den Soshines Platz)
- geladen habe ich bisher nur 1 x (4,22V, also leicht darüber EDIT: mit einfachem DMM für 20€ gemessen), werde es aber nochmal mit unterschiedlichen Akkus prüfen ...
- stark abweichende Quali, oder einfach nur Pech bei light-wolff... ich weiß es nicht:confused:

Der Efest LUC ist angekommen.

Erster Eindruck: sieht gut aus. Sehr gut verarbeitet, macht einen soliden Eindruck, nichts wirkt billig.

Angeschlossen: LCD wird orange beleuchtet. Rechts sehr viel heller als links. Na ja, damit kann man leben.

Zwei gut voll geladene Sanyo UR18650FM (4,192V Leerlaufspannung) eingelegt.
Die Schieber hakeln ganz fürchterlich. Absolut unmöglich, den Schieber mit dem Akku nach hinten zu schieben, er würde sich eher verbiegen oder abbrechen, als nach hinten zu rutschen. Also Schieber per Finger (ganz am unteren Ende) nach hinten drücken, Akku einlegen und Schieber loslassen. Bei geschützten 18650ern schwierig, weil für Finger plus und Akku das Fach zu kurz ist.
Könnte mit Silikonfett besser werden, probiere ich aber nicht, weil den Lader wohl nicht behalten werde. Ohne Schmierung ist das bei meinem Exemplar richtig schlecht.

Ok, Akku endlich reingefummelt, Lader zeigt 4.2V an und lädt. Und lädt. Und lädt.
Akkupannung beim Laden gemessen: 4,23V bis hin zu 4,254V im Abschaltmoment. Jetzt 2h später sind die Akkus noch bei 4,239V. Ich betrachte das als überladen.

Zwei geschützte 26650er eingelegt: mords Gefummel wegen der klemmenden Schieber, passen aber gut rein.

Der LUC zeigt nicht an, welchen Ladestrom er gewählt hat.

Ladestrommessung etc. folgt noch. Meine Testmotivation hat aber schon stark nachgelassen.
 
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P

P607

Guest
Falls es irgendwen interessiert: habe versucht einen aktuellen Preis direkt bei Efest zu erfragen, bekam aber grad die Antwort "out of stock, re-stock around June 20th".
Man hat aber angeboten, mich zu informieren wenn ... usw usf.

Edit: man hat bei Efest nachträglich angemerkt, dass die Versandkosten von dort höher wären als der Preis des Laders selbst, (also anders als bei anderen Plattformen wo es immer heisst "worldwide free shipping".) und hat direkt auf Akkuteile.de verwiesen.
 
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Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Falls es irgendwen interessiert: habe versucht einen aktuellen Preis direkt bei Efest zu erfragen, bekam aber grad die Antwort "out of stock, re-stock around June 20th".
Man hat aber angeboten, mich zu informieren wenn ... usw usf.

Edit: man hat bei Efest nachträglich angemerkt, dass die Versandkosten von dort höher wären als der Preis des Laders selbst, (also anders als bei anderen Plattformen wo es immer heisst "worldwide free shipping".) und hat direkt auf Akkuteile.de verwiesen.

War bei mir genauso.

BTW: Habe gestern folgende Akkus mit dem Luc geladen:
Soshine 26650 4200er: 4,24V
ET 14500: 4,11V
Beide geschützt ... evtl. geht das Teil zurück ...

Hoffe light-wolff kann hier ein wenig Licht ins Dunkel bringen ;)

LG,
Tek
 
P

P607

Guest
Soshine 26650 4200er: 4,24V
Steht so aber auch in der Produktbeschreibung bei Akkuteile:
Abschaltspannung soll demnach 4.2V ± 0,05V sein
Bin zwar mehr der Consumer, nicht der Wissende, aber das sehe ich nach Verbrauch und Missbrauch von vielen Akkus aller Couleur sehr entspannt.
Andere drücken bis 4,35 rein.
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Steht so aber auch in der Produktbeschreibung bei Akkuteile:
Abschaltspannung soll demnach 4.2V ± 0,05V sein
Bin zwar mehr der Consumer, nicht der Wissende, aber das sehe ich nach Verbrauch und Missbrauch von vielen Akkus aller Couleur sehr entspannt.
Andere drücken bis 4,35 rein.

Die Abweichung bei unterschiedlichen Akkus macht mich nachdenklich ... habe bisher von 4,11, über 4,22 bis 4,24 alles gehabt ... drei Akkus, drei unterschiedliche Werte ...
 
P

P607

Guest
drei Akkus, drei unterschiedliche Werte ...
Bin mir noch nicht sicher ob ich dir folgen kann:
3 unterschiedliche Akkus unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichem Ladestopp?
Oder jeweils 3 Akkus eines Typs eines Herstellers mit unterschiedlichem Ladestopp?



Augen auf beim Akku-Kauf! :thumbsup:
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Bei meinem bisherigen Lader wurden alle Akkus bis auf 2 Ausnahmen bis 4,21V geladen.
Mit Luc habe ich drei (willkürlich ausgewählt) geladen, die zwar unterschiedlich sind (Hersteller und Akkugröße), aber dennoch beim alten Lader bis 4,21 gelden wurden ...

Na ja, viellicht bin ich zu pingelig ...
 
P

P607

Guest
Na ja, viellicht bin ich zu pingelig ...
Nö. Wenn du den Gegenbeweis hast, dass es besser geht, ist das nicht zu pingelig.
Messgerät frisch?
Und evtl noch mal das andere Messgerät Ladegerät bemühen, ob die Akkus immer noch dem Stand entsprechen.
 
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TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
0
Auch wenn es in der Toleranz ist, wären mir 4,24V auch zu viel.
Und die Ungleichmäßigkeit würde ebenfalls stören.

Andere drücken bis 4,35 rein.

das sind spezielle Ladegeräte, es gibt Zellen, die bis 4,35V geladen werden.
Für Zellen bis 4,2V wäre es schon weit drüber.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Bei meinem bisherigen Lader wurden alle Akkus bis auf 2 Ausnahmen bis 4,21V geladen...
Was für ein Lader ist das? Bei welchem Strom, falls einstellbar?


Beim Ladeverfahren CC/CV mit vorschriftsmäßger Terminierung ist es normal, dass kleinere Akkus mit weniger Spannung rauskommen (bei gleichem Ladestrom). Und IMMER mit weniger als 4,20V.

Wenn der LUC den 14500er vielleicht sogar mit 1A geladen hat (siehe Diskussion weiter oben), sind 4,11V zu erwarten.
 
P

P607

Guest
Da sind wir dann wieder bei der fehlenden Ladestromanzeige, wa...

Interessant, welche Begehrlichkeiten geweckt werden, sobald da nur ein Display dran ist. :)
 

Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Was für ein Lader ist das? Bei welchem Strom, falls einstellbar?


Beim Ladeverfahren CC/CV mit vorschriftsmäßger Terminierung ist es normal, dass kleinere Akkus mit weniger Spannung rauskommen (bei gleichem Ladestrom). Und IMMER mit weniger als 4,20V.

Wenn der LUC den 14500er vielleicht sogar mit 1A geladen hat (siehe Diskussion weiter oben), sind 4,11V zu erwarten.

Mit dem Xtar WP2 (500mA) knapp unter 4,2V und mit dem Nitecore I4 (zwei Akkus gleichzeitig, lt. Herstellerangabe 375mA) eben 4,21V
Der 14500er von ET war tatsächlich auch bei anderen Ladegeräten immer um 4,11-4,13V. Die größeren Akkus (18650+26650) aber tummelten sich, je nach Lader zwischen 4,19V und 4,21V. Mein DMM ist kein Profigerät, aber die Werten stimmen mit dem Mini-MM von Lps überein.

Wie gesagt, bin kein Profi (und werde auch nie einer werden), wollte nur meine bescheidene Erfahrung mitteilen. Wenn aus Eurer Sicht 4,24V noch im grünen Bereich ist (was ich bisher aber anders gelesen habe), dann bin ich beruhigt, sonst geht der Luc wieder zurück und ich bin wieder um eine Erfahrung reicher ;)

Danke und Gruß,
Tek
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Mit dem Xtar WP2 (500mA) knapp unter 4,2V und mit dem Nitecore I4 (zwei Akkus gleichzeitig, lt. Herstellerangabe 375mA) eben 4,21V
Der i4 lädt nicht echt CC/CV, sondern gepulst. Das ist nicht direkt vergleichbar.

Der 14500er von ET war tatsächlich auch bei anderen Ladegeräten immer um 4,11-4,13V. Die größeren Akkus (18650+26650) aber tummelten sich, je nach Lader zwischen 4,19V und 4,21V.
Das passt und ist ok.

Wenn aus Eurer Sicht 4,24V noch im grünen Bereich ist (was ich bisher aber anders gelesen habe),
Theoretisch und streng nach Datenblatt und Toleranzangaben ist das noch ok, die meisten Akkuhersteller lassen bis 4,25V Float-Spannung (CV) zu. Mir persönlich ist es aber zu hoch. Zumal ich einem XTAR SP2 habe, der die 4,20V fast aufs Millivolt kann.
 
  • Danke
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Tek

Flashaholic**
7 Oktober 2012
3.219
1.038
113
Ruhrgebiet
Danke,

habe mir jetzt auch einen SP2 bestellt (heute im Live-Shopping noch knapp 7 Std. für 25€ zu haben). Werde wohl den Luc wieder auf meine Kosten zurückschicken müssen (da unter 40€ Warenwert).
Vielleicht taucht der VP1 auch mal im Live-Shopping auf ...

Danke nochmal :thumbup:
 

TalaSammler

Flashaholic**
19 Mai 2013
1.035
423
0
25€ für das SP2 ist schon echt günstig, hätte ich nicht schon 2...

Das LUC ist eher enttäuschend, Danke für die Infos!
 

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
327
190
0
Bodensee
Wenn aus Eurer Sicht 4,24V noch im grünen Bereich ist (was ich bisher aber anders gelesen habe), dann bin ich beruhigt, sonst geht der Luc wieder zurück und ich bin wieder um eine Erfahrung reicher ;)
Wenn Du Dir nicht sicher bist nehme ich den Lader gerne ab. Also bevor hier jemand einen Lader zurückschicken muß der die Zellen richtig voll macht erbarme ich mich. :D

Wenn man auch nach 48h noch einen richtig vollen Akku haben möchte, dann sollte man schon mindestens auf 4,23V eher ein bißchen höher gehen, weil die meisten Zellen nach dem Laden wieder leicht nachgeben.

Die mir bekannten Hersteller geben bei Standardzellen 4,25V als maximale Spannung an.

Ich persönlich halte das für völlig unproblematisch.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Wenn man auch nach 48h noch einen richtig vollen Akku haben möchte, dann sollte man schon mindestens auf 4,23V eher ein bißchen höher gehen, weil die meisten Zellen nach dem Laden wieder leicht nachgeben.
Die mir bekannten Hersteller geben bei Standardzellen 4,25V als maximale Spannung an.

Es ist ganz einfach: Standardladung CC/CV ist mit 4,20V Float-Spannung. Nach Ladeschluss geht die Zellenspannung runter und pendelt sich bei 4,18-4,19V ein. Das gehört so, d.h. genau so wird ein LiIon korrekt geladen.
Der Akku wird bei diesem Spannungsrückgang nicht leerer, da geht keine Ladung verloren, sondern nur die Spannung runter.

Natürlich kann man ihn auch gefahrlos 50mV höher laden, aber erstens bringt das nur kaum unmessbare 2-3% und zweites lässt es ihn schneller altern. Also wozu? Ich lade eh schon bei 50% nach, also merke ich zwischen 100 und 102% keinen Unterschied. Außer ich strande irgendwo und mir fehlen am Ende genau diese 2%, um noch dem Rettungsflugzeug zublinken zu können.
 

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
327
190
0
Bodensee
Oha, sorry, das war tatsächlich etwas mißverständlich von mir formuliert. Ich wollte eigentlich auf einen hohen Ladestand und die leicht verlängerte Nutz-Laufzeit hinaus.

Naja, wie weit man die Akkus ausreizt muß jeder selbst wissen. Ich persönlich lade sie eben gerne sehr voll, da bei einigen mittelmäßig geregelten Lampen ( und davon gibt es eine ganze Menge ) die Laufzeit doch spürbar steigt gegenüber einem latent unterladenem Akku. Und bis 4,25V sehe ich da auch gar keine Probleme. Nur gibt das eben nicht jedes Ladegerät her, im Gegenteil, viele der Lader die mir bis jetzt untergekommen sind sind für meine Begriffe zu konservativ, da waren zb einige Xtar WP2.2 Lader dabei die nur um die 4,15V evtl noch bis 4,17 direkt nach dem Laden gepackt haben. Das fand ich nicht berauschend, dann wenn man den Akku nicht voll macht, dann kann auch die beste Zelle ihre Vorteile nicht ausspielen.

Daß der Akku bei dieser winzigen "Überladung" um bis zu 50mV ( meist ist es weniger ) schneller altert mag sein. Streng genommen ist es aber noch keine Überladung sondern durchaus innerhalb der Spezifikation. Der Alterungs-Effekt bei diesem immer noch bestimmungsgemäßen Gebrauch dürfte sich ebenfalls im unteren einstelligen Prozentbereich bewegen. ;)
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Efest LUC Test + Review

Ich habe mir jetzt den LUC endlich mal zur Brust genommen.
Service für Schnellleser: nur das Fettgedruckte. ;)


1. Mechanik:
Ich weiter oben schon geschrieben, dass die Schieber ganz übel hakeln. Man kann sie nicht mit dem Akku nach hinten schieben, wie man das intuitiv machen würde, sondern muss das mit einem freien Finger tun, dann den Akku einlegen und danach den Schieber loslassen. Bei meinem Exemplar jedenfalls.
Dass das Gehäuse hochwertig verarbeitet aussieht, kann das auch nicht wett machen. Es hat keine Schrauben. Ich weiß nicht, ob es verschnappt oder verklebt der verschweißt ist, und auch nicht, ob und wie es zu öffnen ist, ohne es zu beschädigen.


2. Laden
Er soll kleine Zellen mit 500mA und große mit 1000mA laden, mit automatischer Ladestromumschaltung.
Das scheint irgendwie längengesteuert zu sein, siehe Diskussion weiter oben. Da war auch die Frage, auf welche Weise er 14500er von 2X500er unterscheiden kann (das kann er lt. Hersteller). Die Antwort lautet: gar nicht.
Aber schön der Reihe nach.

Einen 2/3 vollen ungeschützten 18650er eingelegt, Ladestrom gemessen: nur 500mA.
Zellenspannung gemessen: 3,91V, also sollte er noch nicht in der CV-Phase sein.
Anzeige im LCD: 4,1V - nicht so toll.

In beiden Schächten dasselbe.

Leeren geschützten 16340er eingelegt: auch 500mA. Soll ja auch so sein.

Eine Weile mit der Entladefunktion über USB rumgespielt (dazu später...), um den 18650er etwas leerer zu kriegen, vielleicht lädt der LUC ja nur bei niedriger Spannung mit vollem Strom.
Aber nein, nichts hilft, der Ladestrom bleibt beim 18650er bei 480-500mA.

Da fällt mir etwas auf: am Ende des Schachtes sitzt ein gar lustig Spiralfederlein. Wenn man den Schieber ganz nach hinten auf Anschlag schiebt, drückt er auf den letzten 2mm auf diese Feder. Hm, wozu könnte die gut sein?
Mal Spannung der Feder messen: 4,6V gegen Akku-Minus: die ist also irgendwo angeschlossen.
Feder per Kabel direkt mit dem Schieber verbunden - und schwupps, schon haben wir 1A Ladestrom!
Der bleibt dann bei 1A, auch wenn man die Verbindung wieder löst.

Der LUC lädt nur dann mit 1A, wenn während des Ladevorgangs mindestens kurzzeitig eine leitende Verbindung zwischen dem Schieber und der kleinen Feder am Schachtende besteht.
Bei meinem Exemplar wäre das mit Akkus ab 70mm Länge der Fall. Also praktisch nie.

Es gibt aber einen Trick, wie man ohne Hilfsmittel hochschalten kann: unterbricht man den Ladevorgang nur ganz kurz, registriert der LUC das nicht, erkennt aber den Kontakt am Ende. Schiebt man also während des Ladens den Schieber ganz kurz bis zur Feder (was wegen der Hakelei nicht ganz einfach ist) und lässt gleich wieder los, lädt er mit 1A weiter.
Das geht übrigens auch mit 16340ern - die man aber nicht mit 1A laden sollte.

Ob der Trick geklappt hat, sieht man nicht. Der "automatisch" gewählte Ladestrom wird nicht signalisiert. Nur die angezeigte Spannung geht hoch, der Anzeigefehler ist bei 1A nämlich noch größer als bei 0,5A.

Feststellung 1: die automatische Ladestromeinstellung funktioniert nur mit einem Trick, der nirgendwo in der (äußerst dürftigen) Anleitung steht. Womit sie nicht mehr automatisch ist. Funktioniert also nicht.

Feststellung 2: Die Spannungsanzeige liegt 0,2V zu hoch wenn Ladestrom fließt. Schuld daran ist vermutlich der Spannungsabfall an der Feder des Schiebers. Da fließt der Ladestrom drüber und sie hat einen erklecklichen Innenwiderstand.

Feststellung 3: bei 1A Ladestrom geht schon ab 4,0V Zellenspannung (Anzeige: 4,2V) der Strom langsam zurück.
D.h. die CV-Phase beginnt zu früh. Das verlängert nur die Ladezeit, schadet aber nichts. Auch hieran dürfte die der Innenwiderstand der Schieberfeder schuld sein.
500mA bei 4,175V
270mA bei 4,230V - hier sollte längst Ladeschluss sein. Macht aber nix, ich teste mit einer 4,35V-Zelle.
Bei 4,235V und 185mA war Ladeschluss. Der Akku hatte unmittelbar danach 4,220V Leerlaufspannung.

3. Betrieb als USB-Stromquelle.
Ist ein Akku eingelegt und kein Netzteil angeschlossen, zieht der LUC aus dem Akku 12mA, um 5V am USB-Port bereitzustellen. Das ist nicht abschaltbar. Das LCD ist dabei ausgeschaltet, keinerlei Anzeige.
Der USB-Port liefert maximal 0,5A, hat dabei 4,6V. Zieht man mehr Strom, geht die Spannung schnell runter.
Messung am Ausgang: 4,85V x 0,50A = 2,42W; am Akku 3,70V x 1,17A = 4,24W -> Effizienz 56%.
Ein Perpetuum Mobile kann man damit also nicht bauen.
Was passiert, wenn man noch mehr Ausgangsstrom zieht? Es scheint ein Akkustromlimit von 1,2A zu geben, die Ausganggspannung geht entsprechend runter. Unter ca. 2,2V wird dann Akkustrom = Ausgangsstrom, steigt also wieder an, das geht bis 2,1A Akkustrom, da scheint es eine weitere Grenze zu geben. Das sieht dann so aus: USB Out 2,0A 0,75V; Akku 2,1A 3,56V.
Die Differenz von 6W wird im Gerät verheizt. Das meiste davon wohl in der langen Schieberfeder, die wird nämlich richtig heiß und heizt den Akku von unten. Außerdem verliert sie dabei an Elastizität, weswegen jetzt der rechte Schieber zwar kaum noch hakelt, dafür aber 16340er keinen Kontakt mehr haben - also Feder kaputt, könnte man sagen.

Strom zum USB liefert er übrigens aus beiden Schächten, auch gleichzeitig, das teilt sich irgendwie auf, auch wenn die Akkuspannungen stark unterschiedlich sind.

Man kann auch gleichzeitig laden und USB-Strom ziehen. Es steht auch nirgendwo, dass man das nicht dürfte. Der Ladestrom wird dabei nicht weniger, der USB-Strom scheint also vom Netzteil zu kommen.
Die Doppelbelastung hat meinem LUC aber wohl nicht gefallen, denn auf einmal hörte ich zwei leise aber vertraut klingende Plops, und kurz darauf registrierte meine Nase den ebenfalls vertrauten Duft eines durchgeschmorten Halbleiters. Das war wohl der Step-Up-Regler, denn seitdem liegt am USB-Port nur noch Akkuspannung minus X statt konstant 5V, Strom fließt noch am Port.
Laden geht noch, immerhin.


Persönliches Fazit:
Unter einem "very safe and smart charger" stelle ich mir etwas anderes vor.
Ich habe fertig mit LUC. Ich bleibe bei meinem XTAR SP2.
 
Zuletzt bearbeitet:

msitc

Händler
14 Dezember 2009
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Persönliches Fazit:
Unter einem "very safe and smart charger" stelle ich mir etwas anderes vor.
Ich habe fertig mit LUC. Ich bleibe bei meinem XTAR SP2.

Besten Dank für deinen ausführlichen Testbericht. Das Gerät klang für mich zunächst interessant, aber unter diesen Umständen hat sich das Thema erledigt.

Gruß,
Markus
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Vielleicht gibt es ja bald eine verbesserte Version 2.
Viel wäre schon gewonnen, wenn sie die Schieberfeder per Kabel brücken würden (wie andere Hersteller das auch machen) und die Führungsschienen des Schiebers entweder schmieren oder aus Metall fertigen würden.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Also scheint das normale Laden akzeptabel zu sein ?!
Wenn man akzeptabel findet, dass die automatische Ladestromeinstellung nicht funktioniert, dass die Spannungsanzeige fast 0,2V daneben liegt und dass er leicht überlädt: ja.

Der V2 hat Metallschienen für die Schieber und manuelle Stromeinstellung. Zwei Fehlerquellen weniger.
 
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Legat

Gründungsmitglied
3 Dezember 2009
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Vielen Dank für den ausführlichen Test. Schade eigentlich um den Lader, da er einer der wenigen mit LCD-Display ist.
Aber nach diesem vernichtenden Test hat sich das erledigt.

Wenn man schon ein Produkt herstellt, dann sollte es von einer guten Qualität sein und man kann auch gerne einen angemessenen Preis dafür verlangen.
Andernfalls sollte man lieber Eis verkaufen....

Ärgerlich ist halt nur, dass es gerade in dieser Sparte der Ladegeräte und Akkus immer wieder Käufer geben wird, die sich nicht auskennen oder das glauben, was vom Hersteller angepriesen wird, so dass leider weiterhin eine Nachfrage da ist...

Gruß Legat
 
P

P607

Guest
Ärgerlich ist halt nur, dass es gerade in dieser Sparte der Ladegeräte und Akkus immer wieder Käufer geben wird, die sich nicht auskennen oder das glauben, was vom Hersteller angepriesen wird, so dass leider weiterhin eine Nachfrage da ist...
Das ist zwar richtig, aber es gibt auch Hoffnung. ;)
Speziell im Segment E-Zigaretten und ganz sicher auch hier, lesen die Verkäufer u. Hersteller mit, auch von Übersee.
Insofern besteht Hoffnung, dass eine nächste Version einige Schwachstellen nicht mehr aufzeigt.
Und umso mehr muss man sich bei den Testern hier bedanken. Das hat schon was von Stiftung Tala-Test und Verbraucherschutz.
 
  • Danke
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light-wolff

Flashaholic***²
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Apropos E-Zigaretten: bin gespannt, ob sich der Bergprophet auch des LUC annimmt, und wie sein Urteil ausfällt.
Mich wundert eh, dass man noch nirgendwo Tests findet.

Der Lader hat Potential. Vom USB-Ausgang mal abgesehen (m.E. ist der verzichtbar), bräuchte man nur die Schieberfeder per Kabel zu brücken (wie andere das seit langem tun), die Hakelei zu beseitigen (Schmierung ab Werk, oder Metallschienen wie im V2) und v.a. die Längenerkennung anders zu gestalten, z.B. per Mikroschalter unter dem Schieber, wobei der Schalter ein ganz simples Federblech sein könnte.

Ich wollte hier echt keinen "Verriss" oder "vernichtenden Test" schreiben, das macht nämlich keinen Spaß, v.a. hatte ich das nach dem Efest V2 nicht erwartet. Der scheint nämlich echt gut zu sein.
Bleibt nur noch zu sagen: alles oben Geschriebene bezieht sich auf mein Testexemplar. Andere (siehe Tek) sollen z.B. ja nicht hakeln. Aber das Nichtfunktionieren der Ladestromeinstellung ist konstruktionsbedingt.