Review: Efest LUC V4 Version 2014

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
1.012
2.068
113
Bayern
Da immer wieder Leute auf der Suche nach Informationen für Ladegeräte sind, möchte ich kurz meine Erfahrungen mit dem Efest LUC V4 mit euch teilen.

Ich selbst habe das ideale Ladegerät leider auch noch nicht gefunden. Dieses sollte für mich folgende Eigenschaften aufweisen:

  1. Mindestens 4 Ladeschächte in ausreichender Länge (min. 70 mm)
  2. Komfortable Entnahmemöglichkeit der Akkus
  3. Mindestens 4 x 1A Ladestrom
  4. Vernünftige Ladecharakteristik
  5. Einhaltung der elektischen Sicherheitsstandards
  6. lüfterloses Design / lautloser Betrieb
  7. LCD-Display
  8. Vernünftige Verarbeitungsqualität/Zuverlässigkeit
  9. Entlade/Testfunktion
  10. Lademöglichkeit auch für NiMH-Akkus

Von diesen Eigenschaften erfüllt das Efest die ersten 6 Punkte vollständig. Das ist nicht bei jedem Ladegerät selbstverständlich.



Beim Display patzt das Efest LUC V4 leider etwas. Es ist besser als eine reine LED-Lösung, keine Frage, aber warum gibt der Lader die Akkuspannung nicht auf zwei Stellen nach dem Komma aus? Warum ist die Anzeige so winzig klein? Platz wäre doch auch für eine größere Anzeige vorhanden!





Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung. Leider hat das Gerät an der Unterseite keine Füße, weswegen ich nachträglich 4 rutschfeste Gummifüße angeklebt habe.



Eine Entlade/Testfunktion gibt es nicht und NiMH-Akkus kann man mit diesem Gerät auch nicht laden.



Insofern ist auch das Efest LUC V4 nur ein Kompromiss. Allerdings ein recht guter! Die erste Version dieses Laders fiel im Test von lygte-info.dk mehr oder weniger durch, weil die Akkus überladen wurden. Die Version von 2014 wurde dahingehend überarbeitet und erhielt dann auch von lygte-info.dk eine Empfehlung.



Ich nutze den Lader seit einigen Tagen und er tut unspektakulär, was man von ihm erwartet. Das Einlegen und Entnehmen der Akkus geht recht angenehm vonstatten (im Gegensatz zum Nitecore D4), auch wenn das auf den Bildern vielleicht nicht so ausschaut. Das externe Netzteil ist identisch mit dem meines Voltcraft Charge Manager 2016, das erleichtert das Handling zusätzlich.



Auch das Efest LUC V4 wird beim Laden nicht heiß, ebenso wenig wie die Akkus. Die mittleren Ladeschächte bieten auch 2A Ladestrom.



Primär für 26650er Akkus gedacht, kann man dies für entsprechend geeignete 18650er durchaus auch verwenden, wenn es denn mal schnell gehen muss.

Zusätzlich kann man auch mit einem auf 0,5A reduzierten Ladestrom arbeiten, das bietet sich für ältere und kapazitätsschwächere Zellen an.



Wenn die Ladeschluss-Spannung von 4,20V erreicht ist, stoppt das Efest den Ladevorgang und nimmt ihn automatisch wieder auf, wenn die Akkuspannung auf 3,9V gesunken ist.

Ein für mich überflüssiges Feature ist die USB-Ladefunktion, die kurioserweise nur ohne Netzteil funktioniert und einen Akku als Stromspender nutzt (Powerbankfunktion).



Fazit: Der Efest LUC V4 in der überarbeiteten Version von 2014 ist ein empfehlenswertes Schnell-Ladegerät für Li-ionen Akkus, mit dem man nichts falsch macht. Schade nur, dass es kein größeres Display und keine Spannungsanzeige mit zwei Nachkommastellen bietet. Auch eine Testfunktion wäre klasse und manch einer wird die Möglichkeit, normale NiMH-Akkus laden zu können, vermissen. All das bietet der preisgleiche Foxnovo Digital Charger S4. Nur leider hapert es dort an der Qualität und Zuverlässigkeit, außerdem nervt das Gerät nach Voll-Ladung eines jeden Akkus mit einem extrem lauten, dreifachen Piepen, was auf Dauer einfach unerträglich ist.

Ich hoffe der Bericht bietet die eine oder andere nützliche Information. Sollte es relevante neue Erkenntnisse im Laufe der Nutzung geben, werde ich das hier entsprechend posten.

Gruß
T-Freak
 
Zuletzt bearbeitet:

chi2

Stammgast
29 Dezember 2014
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Winterthur
Ich habe letzte Woche in einem lokalen Shop in der Schweiz einen Efest LUC V4 erworben - mit der Zusicherung, es handle sich um das Modell 2014.

Das schien sich zunächst auch zu bewahrheiten, lud der V4 doch 18650er und 26650er Akkus mit einer Restspannung zwischen 3.9 und 4.0 auf nur ca. 4.10 bis 4.15 Volt - interessanterweise nicht immer gleich und nicht in allen Slots gleich hoch: die mittleren zwei und die äusseren zwei waren je gleich, zwischen ihnen gab es jedoch eine Differenz von 0.02 bis 0.03 Volt.

Dann aber habe ich vier 18650er (Panasonic 3400mAh) mit einer Restspannung von ca. 3.4 Volt geladen. Am Ende zeigte der V4 bei allen 4.2 Volt an, doch ein Nachmessen ergab durchgehend 4.39 (!) Volt.

Entweder handelte es sich entgegen der Beteuerung um die alte Version - wobei ich dann nicht verstehe, weshalb zu 80 bis 90% volle Akkus nur bis 4.10 bis 4.15 Volt geladen werden. Oder es war tatsächlich die Version 2014, die aber unter bestimmten Bedingungen dennoch überlädt.

Der auf e-smoking spezialisierte Händler war unkooperativ und hatte wohl auch gar nicht das Fachwissen, um das Problem beurteilen zu können. Ich habe das Gerät zurückgegeben und mir stattdessen einen Efan WF4 bestellt - zur Ergänzung des an sich sehr flexiblen Nitecore D4, der aber vier Akkus mit nur 375mA lädt und entsprechend lange hat.
 

T-Freak

Flashaholic**
8 November 2014
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Bayern
... Oder es war tatsächlich die Version 2014, die aber unter bestimmten Bedingungen dennoch überlädt. ...

Ich kann dir leider auch nicht sagen, woran man rein äußerlich eine alte oder neue Version erkennt. Meinen LUC V4 habe ich bei Akkuteile.de gekauft, dort stand in der Artikelbeschreibung explizit "Version 2014".

Ein Voltmeter besitze ich nicht, aber wenn der Efest die Akkus fertig geladen hat und ich stecke sie in mein zweites Ladegerät von Kingsolar, dann zeigt dieses eine Spannung von 4,20 V an. Sollte also passen.

Gruß
T-Freak
 

chi2

Stammgast
29 Dezember 2014
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Winterthur
Danke für den Input. Reicht die Anzeige im Kingsolar denn grundsätzlich über 4.20 Volt? Es soll ja Lader geben, die einen Anzeige-cap haben und stur 4.2(0) Volt anzeigen, auch wenn der tatsächliche Wert höher liegt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 10832

Guest
Bin mit meinem neu gekauften V4 auch nicht zufrieden, Die Akkus werden immer nur zwischen 4,12V bis 4,17V geladen :mad:
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Dann aber habe ich vier 18650er (Panasonic 3400mAh) mit einer Restspannung von ca. 3.4 Volt geladen. Am Ende zeigte der V4 bei allen 4.2 Volt an, doch ein Nachmessen ergab durchgehend 4.39 (!) Volt.
Geschützt oder ungeschützt?
Sicher, dass das Multimeter korrekt misst? Bei leer werdender Batterie zeigen einfache Multimeter viel zu hohe Spannungen an. Das hat hier schon öfter zu Panik geführt.

Bin mit meinem neu gekauften V4 auch nicht zufrieden, Die Akkus werden immer nur zwischen 4,12V bis 4,17V geladen :mad:
Was für Akkus?
 
G

Gelöschtes Mitglied 10832

Guest
Egal welcher Akku, ist bei allen so: 16340,18350,18650,PCB/IMR.
Nicht ein Akku ist bis jetzt über 4,18V geladen worden und es wurde immer direkt nach dem Entnehmen gemessen(mit verschiedenen Multimetern). Die Regel Ladung liegt bei 4,14V-4,17V. Das einzige Ladegerät das bei mir bis jetzt immer bis 4,20V geladen hat war das Nitecore intellicharger i2
 
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chi2

Stammgast
29 Dezember 2014
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Alles klar, danke! Es bleibt der unerklärlich hohe Wert von 4.39 Volt bei allen vier (geschützten) 3400mAh Panasonics.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Alles klar, danke! Es bleibt der unerklärlich hohe Wert von 4.39 Volt bei allen vier (geschützten) 3400mAh Panasonics.

Geschütze kann man gar nicht auf 4,39V laden, außer die Schutzschaltung ist gar keine oder defekt.

Sicher, dass das Multimeter korrekt misst? Bei leer werdender Batterie zeigen einfache Multimeter viel zu hohe Spannungen an. Das hat hier schon öfter zu Panik geführt.
 
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Stammgast
29 Dezember 2014
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Das bedeutet wohl, dass ich meinen zugegeben billigen aber bislang (subjektiv) zuverlässigen Multimeter prüfen lassen muss.
Riegelt denn die Schutzvorrichtung des NCR18650B schon bei 4.20V ab?
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ruhrpott
Das bedeutet wohl, dass ich meinen zugegeben billigen aber bislang (subjektiv) zuverlässigen Multimeter prüfen lassen muss.

Ja unbedingt, neue Batterie sollte man mal pauschal spendieren, oft liegt es nur daran.

Riegelt denn die Schutzvorrichtung des NCR18650B schon bei 4.20V ab?

Theoretisch knapp über 4,25V. Praktisch schaffen das auch fast alle Schutzschaltungen zuverlässig. Ich hatte da allerdings einige die gar nicht abgeschaltet haben bei Überladung gar nicht abgeschaltet, das waren welche mit durchsichtigen Schrumpfschlauch.

mfg
 
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Sanguinius

Flashaholic*
8 Dezember 2012
490
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Ingolstadt
Hallo zusammen,

mal ein kurze Frage an die LUC V4-Nutzer. Woran erkenne ich denn am Display
wann der Ladevorgang zu Ende ist? Irgendwie finde ich keine Infos dazu :rolleyes: .

Grüße
Alex
 

Sanguinius

Flashaholic*
8 Dezember 2012
490
383
63
Ingolstadt
Die animierten Nach-unten-Pfeile hören mit dem Animieren auf, und leuchten durchgehend.

Viele Grüße,
Markus
Da hätte ich selbst darauf kommen können, nur war ich etwas ungeduldig :rolleyes: .
Ich habe jetzt acht Akkus geladen und bin sehr zufrieden. Kurz vor Ladeende
schwanken die Spannungen um die 4,18V, genau wie ich es will. Die Spannungen
der einzelnen Zelle auf dem Display sind gut als Schätzeisen, aber das ist OK.
Ich denke das ich mir noch ein zweites kaufe, außer der MC3000 ist bis dahin
schon erhätlich.

Grüße
Alex
 

Ahlon

Flashaholic*
23 März 2010
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Ich habe heute dieses Ladegerät aus dem MSITC Shop geliefert bekommen.
Anders als das Ladegerät das oben auf den Bildern zu sehen ist,zeigt meines die
Spannung nach dem Komma zweistellig an. Also z.B. 3,86V statt nur 3,9V.
Das wurde also mal geändert. Der erste Ladevorgang mit zwei 26650er 5000mAh Akkus von Foxnovo laufen. Ich lade aber nur mit 1A. In meine neue Lumapower Strive V2 passen die Akkus auch. Also alles super gelaufen.
 
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Ahlon

Flashaholic*
23 März 2010
400
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Die animierten Nach-unten-Pfeile hören mit dem Animieren auf, und leuchten durchgehend.

Viele Grüße,
Markus

Hallo,
bei meiner ersten Ladung wurde dann 4.20V angezeigt und das blieb eine ganze Weile so. Die Pfeile hörten nicht mit dem Animieren auf. Ich habe dann irgendwann die Akkus entfernt, weil die Anzeige immer auf 4.20V blieb.
Hätte ich einfach noch länger warten müssen?
 

Rafunzel

Flashaholic***
10 Oktober 2010
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5.347
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Hamm, NRW
Hast Du die Akkus dann nachgemessen? Kann sein dass die 4,20V auf dem Ladegerät schon angezeigt wurden obwohl der Lader (siehe animierte Pfeile) noch garnicht "fertig" war, sprich die Akkus noch nicht voll waren.
 

Ahlon

Flashaholic*
23 März 2010
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Ja,die hatten nach meinem Multimeter 4,17 und 4,19 Volt. Aber ich dachte das wäre der normale Rückgang nach dem laden. Wenn das Ladegerät 4.20Volt misst und anzeigt, ging ich davon aus die Ladung wäre fertig. Nächstes mal warte ich einfach länger.