Da immer wieder Leute auf der Suche nach Informationen für Ladegeräte sind, möchte ich kurz meine Erfahrungen mit dem Efest LUC V4 mit euch teilen.
Ich selbst habe das ideale Ladegerät leider auch noch nicht gefunden. Dieses sollte für mich folgende Eigenschaften aufweisen:
Von diesen Eigenschaften erfüllt das Efest die ersten 6 Punkte vollständig. Das ist nicht bei jedem Ladegerät selbstverständlich.

Beim Display patzt das Efest LUC V4 leider etwas. Es ist besser als eine reine LED-Lösung, keine Frage, aber warum gibt der Lader die Akkuspannung nicht auf zwei Stellen nach dem Komma aus? Warum ist die Anzeige so winzig klein? Platz wäre doch auch für eine größere Anzeige vorhanden!


Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung. Leider hat das Gerät an der Unterseite keine Füße, weswegen ich nachträglich 4 rutschfeste Gummifüße angeklebt habe.

Eine Entlade/Testfunktion gibt es nicht und NiMH-Akkus kann man mit diesem Gerät auch nicht laden.

Insofern ist auch das Efest LUC V4 nur ein Kompromiss. Allerdings ein recht guter! Die erste Version dieses Laders fiel im Test von lygte-info.dk mehr oder weniger durch, weil die Akkus überladen wurden. Die Version von 2014 wurde dahingehend überarbeitet und erhielt dann auch von lygte-info.dk eine Empfehlung.

Ich nutze den Lader seit einigen Tagen und er tut unspektakulär, was man von ihm erwartet. Das Einlegen und Entnehmen der Akkus geht recht angenehm vonstatten (im Gegensatz zum Nitecore D4), auch wenn das auf den Bildern vielleicht nicht so ausschaut. Das externe Netzteil ist identisch mit dem meines Voltcraft Charge Manager 2016, das erleichtert das Handling zusätzlich.

Auch das Efest LUC V4 wird beim Laden nicht heiß, ebenso wenig wie die Akkus. Die mittleren Ladeschächte bieten auch 2A Ladestrom.

Primär für 26650er Akkus gedacht, kann man dies für entsprechend geeignete 18650er durchaus auch verwenden, wenn es denn mal schnell gehen muss.
Zusätzlich kann man auch mit einem auf 0,5A reduzierten Ladestrom arbeiten, das bietet sich für ältere und kapazitätsschwächere Zellen an.

Wenn die Ladeschluss-Spannung von 4,20V erreicht ist, stoppt das Efest den Ladevorgang und nimmt ihn automatisch wieder auf, wenn die Akkuspannung auf 3,9V gesunken ist.
Ein für mich überflüssiges Feature ist die USB-Ladefunktion, die kurioserweise nur ohne Netzteil funktioniert und einen Akku als Stromspender nutzt (Powerbankfunktion).

Fazit: Der Efest LUC V4 in der überarbeiteten Version von 2014 ist ein empfehlenswertes Schnell-Ladegerät für Li-ionen Akkus, mit dem man nichts falsch macht. Schade nur, dass es kein größeres Display und keine Spannungsanzeige mit zwei Nachkommastellen bietet. Auch eine Testfunktion wäre klasse und manch einer wird die Möglichkeit, normale NiMH-Akkus laden zu können, vermissen. All das bietet der preisgleiche Foxnovo Digital Charger S4. Nur leider hapert es dort an der Qualität und Zuverlässigkeit, außerdem nervt das Gerät nach Voll-Ladung eines jeden Akkus mit einem extrem lauten, dreifachen Piepen, was auf Dauer einfach unerträglich ist.
Ich hoffe der Bericht bietet die eine oder andere nützliche Information. Sollte es relevante neue Erkenntnisse im Laufe der Nutzung geben, werde ich das hier entsprechend posten.
Gruß
T-Freak
Ich selbst habe das ideale Ladegerät leider auch noch nicht gefunden. Dieses sollte für mich folgende Eigenschaften aufweisen:
- Mindestens 4 Ladeschächte in ausreichender Länge (min. 70 mm)
- Komfortable Entnahmemöglichkeit der Akkus
- Mindestens 4 x 1A Ladestrom
- Vernünftige Ladecharakteristik
- Einhaltung der elektischen Sicherheitsstandards
- lüfterloses Design / lautloser Betrieb
- LCD-Display
- Vernünftige Verarbeitungsqualität/Zuverlässigkeit
- Entlade/Testfunktion
- Lademöglichkeit auch für NiMH-Akkus
Von diesen Eigenschaften erfüllt das Efest die ersten 6 Punkte vollständig. Das ist nicht bei jedem Ladegerät selbstverständlich.

Beim Display patzt das Efest LUC V4 leider etwas. Es ist besser als eine reine LED-Lösung, keine Frage, aber warum gibt der Lader die Akkuspannung nicht auf zwei Stellen nach dem Komma aus? Warum ist die Anzeige so winzig klein? Platz wäre doch auch für eine größere Anzeige vorhanden!


Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung. Leider hat das Gerät an der Unterseite keine Füße, weswegen ich nachträglich 4 rutschfeste Gummifüße angeklebt habe.

Eine Entlade/Testfunktion gibt es nicht und NiMH-Akkus kann man mit diesem Gerät auch nicht laden.

Insofern ist auch das Efest LUC V4 nur ein Kompromiss. Allerdings ein recht guter! Die erste Version dieses Laders fiel im Test von lygte-info.dk mehr oder weniger durch, weil die Akkus überladen wurden. Die Version von 2014 wurde dahingehend überarbeitet und erhielt dann auch von lygte-info.dk eine Empfehlung.

Ich nutze den Lader seit einigen Tagen und er tut unspektakulär, was man von ihm erwartet. Das Einlegen und Entnehmen der Akkus geht recht angenehm vonstatten (im Gegensatz zum Nitecore D4), auch wenn das auf den Bildern vielleicht nicht so ausschaut. Das externe Netzteil ist identisch mit dem meines Voltcraft Charge Manager 2016, das erleichtert das Handling zusätzlich.

Auch das Efest LUC V4 wird beim Laden nicht heiß, ebenso wenig wie die Akkus. Die mittleren Ladeschächte bieten auch 2A Ladestrom.

Primär für 26650er Akkus gedacht, kann man dies für entsprechend geeignete 18650er durchaus auch verwenden, wenn es denn mal schnell gehen muss.
Zusätzlich kann man auch mit einem auf 0,5A reduzierten Ladestrom arbeiten, das bietet sich für ältere und kapazitätsschwächere Zellen an.

Wenn die Ladeschluss-Spannung von 4,20V erreicht ist, stoppt das Efest den Ladevorgang und nimmt ihn automatisch wieder auf, wenn die Akkuspannung auf 3,9V gesunken ist.
Ein für mich überflüssiges Feature ist die USB-Ladefunktion, die kurioserweise nur ohne Netzteil funktioniert und einen Akku als Stromspender nutzt (Powerbankfunktion).

Fazit: Der Efest LUC V4 in der überarbeiteten Version von 2014 ist ein empfehlenswertes Schnell-Ladegerät für Li-ionen Akkus, mit dem man nichts falsch macht. Schade nur, dass es kein größeres Display und keine Spannungsanzeige mit zwei Nachkommastellen bietet. Auch eine Testfunktion wäre klasse und manch einer wird die Möglichkeit, normale NiMH-Akkus laden zu können, vermissen. All das bietet der preisgleiche Foxnovo Digital Charger S4. Nur leider hapert es dort an der Qualität und Zuverlässigkeit, außerdem nervt das Gerät nach Voll-Ladung eines jeden Akkus mit einem extrem lauten, dreifachen Piepen, was auf Dauer einfach unerträglich ist.
Ich hoffe der Bericht bietet die eine oder andere nützliche Information. Sollte es relevante neue Erkenntnisse im Laufe der Nutzung geben, werde ich das hier entsprechend posten.
Gruß
T-Freak
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