Hallo alle zusammen,
dies ist mein Eingangsposting hier. Da ich bevor ich mir meine Taschenlampe ausgesucht habe, hier viel gelernt habe, wollte ich mich einfach damit revanchieren.
Ich habe das eigentlich für ein "Freebord"-Forum geschrieben. Die Grundidee war eigentlich auch nachts gut Freebord fahren zu können. Man ist mit den Teilen sehr schnell unterwegs, 40-70 km/h sind keine Seltenheit. Meine Petzl myo rxp2 war viel zu dunkel und selbst meine Sigma Powerled war nicht wirklich ausreichend. Es musste also etwas helleres her.
Bei vielen Outdoorsportarten wie Mountainbiken, Ski- und Snowboardfahren, Gleitschirmfliegen, Surfen usw. ist die Gopro als Helmkamera sehr verbreitet. Ich habe deshalb viele bei mir schon vorhandene Gopro-Teile verwendet.
Da ich annehme dass auch viele der Mitleser hier so eine Kamera zuhause haben, dachte ich, könnte diese Bauanleitung für den ein oder anderen vielleicht auch interessant sein.
Ich stelle den dort gepostetet Text einfach unverändert hier rein, also wundert euch nicht wenn irgendwelche Bezüge zum "Straßen richtig ausleuchten" bestehen.
Hier eine kleine Anleitung zum Nachbauen für alle Nightrider.
Ich benutze folgende Teile:

1 kurze Gopro-Befestigungsschraube
2 kürzestes Gopro Gelenkstück
3 Gopro Tripod Stativ Adapter (=extra im Handel erhältliches Gopro Zubehör)
4 normale Schraube (mit gleichem Gewinde wie Gopro-Befestigungsschraube)
5 Mutter mit entsprechendem Innengewinde zu Nr 4 (passt in Aufnahme von Teil 2)
6 kleine Unterlegscheibe
7 Flügelmutter mit entsprechendem Innengewinde zu Nr 4
8 Rendelschraube mit 1/4 Zoll Fotostativgewinde passend zu Nr 3 (von Hama, gibts im Internet oder im Fotobedarf)
9 Kopf/Helmband der Gopro
10 Taschenlampenhalterung (gibts in ähnlicher Art individuell zu jedem gängigen Modell. In meinem Fall ist das Teil von LED Lenser. Wenn man eine Taschenlampe von einem anderen Hersteller verwendet, muss man gegebenen falls mit einer anderen Halterung improvisieren. Aber mit bisschen basteln sollte sich das immer auf ähnliche Art lösen lassen.)
Zusätzlich habe ich einen Kabelbinder und ein Gummiband verwendet, welche auf diesem Foto nicht zu sehen ist.
Als Taschenlampe verwende ich eine LED Lenser m7rx. Diese wiegt 203 g (natürlich umso schwerer umso schlechter als Helm Lampe benutzbar) und leistet 600 Lumen (=schei.. hell). Wesentlich günstiger aber für unsere Zwecke ebenfalls extrem empfehlenswert wären auch z.B. die Spark SL6 (122g, 740 Lumen kurzzeitig - 460 Lumen ) oder die Zebralight sc600 (129g, 750 Lumen). Alle der genannten Lampen bieten ein extrem starkes Licht und einen bei Bedarf einen extrem breiten Lichtkegel.
Das Teil Nummer 3 (Gopro Stativ Adapter) werde ich zweckentfremden. Normalerweise ist es dafür gedacht um Gopro Teile auf ein Stativ zu schrauben. Ich werde es dagegen benutzen um Stativ Teile auf eine Goprohalterung zu schrauben. Die Aufnahme der Goproteile bestehen ja normalerweise aus einem Stück mit 3 Zähnen in das ein Stück mit 2 Zähnen geschoben wird und dann mit der Befestigungsschraube verschraubt wird.
In unserem Fall muss man aber das Stück mit 3 Zähnen in ein Gegenstück mit 3 Zähnen stecken und diese verschrauben. Die normale Befestigungsschraube ist dann natürlich zu kurz. Dem entsprechend kombiniere ich die Teile 4, 5, 6 und 7.
Die Schraube (Nr. 4) muss eine exakt 3cm langes Gewinde haben. Ich hab mir eine längere Schraube einfach zurecht gesägt. Wenn man die Teile dann kombiniert sieht das Ganze so aus:

Mit Hilfe dieses Teils, kann man dann wie vorher beschrieben die Gopro Teile mit 3 Zähnen mit anderen 3 Zahn-Teilen verbinden. Sieht in unserem Fall wenn man Teil 2 u. 3 verbinden will so aus:

Als nächstes muss man die Lampenhalterung bauen. Wie oben beschrieben kann es sein dass ihr euch bei anderen Lampenfabrikaten eine leicht andere Lösung ausdenken müsst, aber auf ähnliche Art und Weise wirds schon gehen.
Meine verwendete Grundhalterung (Teil Nr 10) sieht so aus:

Um die Rendelschraube (Teil Nr. 8 ) verwenden zu können, musste ich gut 3-4mm absägen. Hier ist das Originalteil und der entsprechende abgesägte Teil zu sehen. (Natürlich muss man das Teil nach dem Sägen entgraten)

Anschließend mit einer Bohrmaschine ein entsprechendes Loch in die Lampenhalterung (Teil Nr 10) bohren, zurecht gesägtes Teil Nummer 8 einführen und gegebenenfalls als Sicherung noch einen Kabelbinder und ein Gummiband anfügen. (erklärt sich später von selbst) Sieht dann fertig so aus:

Jetzt ist die Arbeit eigentlich schon erledigt, und ich muss das Ganze nur noch zusammenschrauben. Zuerst schraube ich das Teil aus dem 3ten Foto an das Kopfband der Gopro (Teil Nr 9 )

und schraube am Schluss noch das Teil aus dem 6ten Bild mit der Rendelschraube (Teil Nr 8 ) auf den Stativadaper (Teil Nr 3).
Taschenlampe oben drauf, mit Gummiband sichern, mit Flügelmutter gewünschte Neigung einstellen...fertig.

Viel Spaß beim Nachbauen.
Ach ja eins noch...wer sicher gehen will, dass die Lampe auf keinen Fall vom Kopf rutscht, kann sich kleine Klammern basteln, die oben in das Kopfband und unten in die Kante des Helmes gehängt werden. Sieht man kaum und ist total effektiv. Hilft auch beim filmen mit der Gopro.
dies ist mein Eingangsposting hier. Da ich bevor ich mir meine Taschenlampe ausgesucht habe, hier viel gelernt habe, wollte ich mich einfach damit revanchieren.
Ich habe das eigentlich für ein "Freebord"-Forum geschrieben. Die Grundidee war eigentlich auch nachts gut Freebord fahren zu können. Man ist mit den Teilen sehr schnell unterwegs, 40-70 km/h sind keine Seltenheit. Meine Petzl myo rxp2 war viel zu dunkel und selbst meine Sigma Powerled war nicht wirklich ausreichend. Es musste also etwas helleres her.
Bei vielen Outdoorsportarten wie Mountainbiken, Ski- und Snowboardfahren, Gleitschirmfliegen, Surfen usw. ist die Gopro als Helmkamera sehr verbreitet. Ich habe deshalb viele bei mir schon vorhandene Gopro-Teile verwendet.
Da ich annehme dass auch viele der Mitleser hier so eine Kamera zuhause haben, dachte ich, könnte diese Bauanleitung für den ein oder anderen vielleicht auch interessant sein.
Ich stelle den dort gepostetet Text einfach unverändert hier rein, also wundert euch nicht wenn irgendwelche Bezüge zum "Straßen richtig ausleuchten" bestehen.
Hier eine kleine Anleitung zum Nachbauen für alle Nightrider.
Ich benutze folgende Teile:

1 kurze Gopro-Befestigungsschraube
2 kürzestes Gopro Gelenkstück
3 Gopro Tripod Stativ Adapter (=extra im Handel erhältliches Gopro Zubehör)
4 normale Schraube (mit gleichem Gewinde wie Gopro-Befestigungsschraube)
5 Mutter mit entsprechendem Innengewinde zu Nr 4 (passt in Aufnahme von Teil 2)
6 kleine Unterlegscheibe
7 Flügelmutter mit entsprechendem Innengewinde zu Nr 4
8 Rendelschraube mit 1/4 Zoll Fotostativgewinde passend zu Nr 3 (von Hama, gibts im Internet oder im Fotobedarf)
9 Kopf/Helmband der Gopro
10 Taschenlampenhalterung (gibts in ähnlicher Art individuell zu jedem gängigen Modell. In meinem Fall ist das Teil von LED Lenser. Wenn man eine Taschenlampe von einem anderen Hersteller verwendet, muss man gegebenen falls mit einer anderen Halterung improvisieren. Aber mit bisschen basteln sollte sich das immer auf ähnliche Art lösen lassen.)
Zusätzlich habe ich einen Kabelbinder und ein Gummiband verwendet, welche auf diesem Foto nicht zu sehen ist.
Als Taschenlampe verwende ich eine LED Lenser m7rx. Diese wiegt 203 g (natürlich umso schwerer umso schlechter als Helm Lampe benutzbar) und leistet 600 Lumen (=schei.. hell). Wesentlich günstiger aber für unsere Zwecke ebenfalls extrem empfehlenswert wären auch z.B. die Spark SL6 (122g, 740 Lumen kurzzeitig - 460 Lumen ) oder die Zebralight sc600 (129g, 750 Lumen). Alle der genannten Lampen bieten ein extrem starkes Licht und einen bei Bedarf einen extrem breiten Lichtkegel.
Das Teil Nummer 3 (Gopro Stativ Adapter) werde ich zweckentfremden. Normalerweise ist es dafür gedacht um Gopro Teile auf ein Stativ zu schrauben. Ich werde es dagegen benutzen um Stativ Teile auf eine Goprohalterung zu schrauben. Die Aufnahme der Goproteile bestehen ja normalerweise aus einem Stück mit 3 Zähnen in das ein Stück mit 2 Zähnen geschoben wird und dann mit der Befestigungsschraube verschraubt wird.
In unserem Fall muss man aber das Stück mit 3 Zähnen in ein Gegenstück mit 3 Zähnen stecken und diese verschrauben. Die normale Befestigungsschraube ist dann natürlich zu kurz. Dem entsprechend kombiniere ich die Teile 4, 5, 6 und 7.
Die Schraube (Nr. 4) muss eine exakt 3cm langes Gewinde haben. Ich hab mir eine längere Schraube einfach zurecht gesägt. Wenn man die Teile dann kombiniert sieht das Ganze so aus:

Mit Hilfe dieses Teils, kann man dann wie vorher beschrieben die Gopro Teile mit 3 Zähnen mit anderen 3 Zahn-Teilen verbinden. Sieht in unserem Fall wenn man Teil 2 u. 3 verbinden will so aus:

Als nächstes muss man die Lampenhalterung bauen. Wie oben beschrieben kann es sein dass ihr euch bei anderen Lampenfabrikaten eine leicht andere Lösung ausdenken müsst, aber auf ähnliche Art und Weise wirds schon gehen.
Meine verwendete Grundhalterung (Teil Nr 10) sieht so aus:

Um die Rendelschraube (Teil Nr. 8 ) verwenden zu können, musste ich gut 3-4mm absägen. Hier ist das Originalteil und der entsprechende abgesägte Teil zu sehen. (Natürlich muss man das Teil nach dem Sägen entgraten)

Anschließend mit einer Bohrmaschine ein entsprechendes Loch in die Lampenhalterung (Teil Nr 10) bohren, zurecht gesägtes Teil Nummer 8 einführen und gegebenenfalls als Sicherung noch einen Kabelbinder und ein Gummiband anfügen. (erklärt sich später von selbst) Sieht dann fertig so aus:

Jetzt ist die Arbeit eigentlich schon erledigt, und ich muss das Ganze nur noch zusammenschrauben. Zuerst schraube ich das Teil aus dem 3ten Foto an das Kopfband der Gopro (Teil Nr 9 )

und schraube am Schluss noch das Teil aus dem 6ten Bild mit der Rendelschraube (Teil Nr 8 ) auf den Stativadaper (Teil Nr 3).
Taschenlampe oben drauf, mit Gummiband sichern, mit Flügelmutter gewünschte Neigung einstellen...fertig.

Viel Spaß beim Nachbauen.
Ach ja eins noch...wer sicher gehen will, dass die Lampe auf keinen Fall vom Kopf rutscht, kann sich kleine Klammern basteln, die oben in das Kopfband und unten in die Kante des Helmes gehängt werden. Sieht man kaum und ist total effektiv. Hilft auch beim filmen mit der Gopro.
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Wollte nicht zu viel Gewalt anwenden. Hast du einen Tipp wie ich den Ring am besten rausschrauben kann?