Guten Abend,
angeregt durch eine neuerliche Diskussion, in der jemand nach der hellsten 16340er Lampe gefragt hat, stelle ich euch heute die LumaPower IncenDio V3U Limited Edition vor.
Im Gegensatz zur normalen Version mit XP-G und 350 Lumen hat die Sonderedition unglaubliche 580 Lumen - und das bei nicht mal 8 Zentimetern Länge!
Wer eine kleine EDC mit richtig vieeeel Leistung sucht, darf gerne weiterlesen!

Preis, Verpackung und Lieferumfang

Etwas teuer mag sie scheinen, die V3U LE! Bei einem unserer Forenhändler, MSITC, kostet sie 69,90 Euro. Für die normale Version mit XP-G muss man zwanzig Euro weniger löhnen.
Geliefert wird sie in einer typischen LumaPower-Plastikschachtel, auch liebevoll Schneewittchensarg genannt. Auch die Limited Edition kommt in der Schachtel der normalen Version, das verwundert vielleicht auf den ersten Blick, nachdem die Angabe "350 Lumen" gar nicht korrekt ist.
Im Lieferumfang befindet sich neben der Lampe ein Tütchen mit einem schwarzen Tailcap-Gummi, einem Clip, einem Ring mit Lanyard-Aufnahme (der anstelle des Clips montiert wird), zwei O-Ringen sowie einem Diffusor und einer einfachen Pinzette. Ein einfacher Schwarzer Holster ist auch dabei, den habe ich vergessen zu fotografieren.
Dieser Diffusor wird mit beigelegten Moosgummi-Klebern an die Lampe angepasst und sitzt daher recht stramm. Ich mag dieses Zubehörteil! Gerade als Warnstab (Autounfall etc) lässt sich die V3U somit gut nutzen.

Body und Verarbeitung
Die Abmessungen gibt es ausnahmsweise gleich am Anfang, da die geringe Größe in Kombination mit der großen Helligkeit einfach der elementare Punkt bei dieser kleinen EDC ist.
In der Standardkombination mit normalen Batterierohr und normalen Reflektor misst die Lampe insgesamt 7,8 Zentimeter Länge.
Der Durchmesser des Kopfes beträgt 2 Zentimeter, hinten am Lampenende misst das Gehäuse 2,1cm.
Die Anodisierung wurde nach HA-III Standard ausgeführt. Die hier getestete Lampe ist mittlerweile die dritte V3, die ich in der Hand habe - und bislang war die Anodisierung bei allen Exemplaren einfach perfekt!
Auch sonst ist die Verarbeitung auf hohem Niveau. Die Rändelung ist optisch ansprechend und macht die kleine Lampe griffiger.
Beide Gewinde haben einen schwarzen O-Ring eingelegt. Vorne am Lampenkopf befindet sich zwischen Reflektor und Frontscheibe ein grüner nachleuchtender Dichtungsring, selbiges gilt für den Kopf des Turbo Force Head.
Schon nach kurzem Betrieb leuchtet der Ring einige Minuten nach. In Kombination mit dem GITD Tailcap-Gummi findet man die LumaPower somit im Dunkeln sehr leicht, egal ob sie auf dem Kopf steht oder gerade einen Tailstand macht! Ich mag die nachleuchtenden Elemente gerade bei EDC-Lampen schon, da man die Kleinen gerne mal irgendwo stehen lässt und sie dann leichter findet.

Im Übrigen ist auch der Clip nicht schlecht, leider ist bei meinem geliehenen Exemplar keiner dabei gewesen. Früher war ich jedoch ganz zufrieden damit - man muss jedoch aufpassen, sonst leidet die Anodisierung beim Akkuwechsel, da der Clip recht stramm am Gehäuse sitzt.
Ersetzt werden kann der Clip bei Nichtgebrauch durch einen mitgelieferten Metallring, der sozusagen ein Lückenfüller ist und ein kleines Loch zur Aufnahme eines Lanyards besitzt. Gewechselt wird mit der beigelegten Pinzette: Den silbernen Ring am Lampenende schraubt man linksdrehend auf. Selbiges Prinzip kann man auch anwenden, das Innenleben der V3 zu entfernen: Treiber und LED lassen sich aus dem Kopf rausdrehen.
Betrachtet man die V3U als Gesamtprodukt, so kann man über die Verarbeitung und über das Gehäuse wirklich nichts schlechtes sagen. Typische LumaPower-Qualität eben!
LED, Reflektor, Treiber und Stromversorgung
Für eine Taschenlampe dieser Größe ist es auch heute noch eine Seltenheit, dass eine derart leistungsfähige LED verbaut ist - in der LumaPower V3U LE befindet sich eine Cree XM-L U2 mit einer Nennleistung von 580 Lumen.
Im kleinen Standard-Kopf ist ein relativ zierlicher Orange Peel Reflektor verbaut, im Turbo Force Head logischerweise ein Smooth-Reflektor für vergleichsweise viel Throw.
Ebenso wie der Rest der Lampe ist auch der Reflektor gut verarbeitet und weist keine Fehler auf.

Der Treiber ist meiner Meinung nach absolut optimal für eine Every day carry-Taschenlampe: Einerseits gibt es eine digitale Regelung und die Helligkeit bleibt konstant, andererseits gibt es einen Mode Memory und derjenige der vier Modi, der zuletzt für mindestens eine Sekunde gelaufen ist, wird beim Wiedereinschalten erneut aktiviert.
Somit kann man selbst wählen, ob man z.B. beim Einschalten in der niedrigsten Stufe startet um niemanden zu blenden oder ob man gleich volle Power haben will.
Im Gegensatz zur normalen Edition mit XP-G darf man die Limited Edition ausschließlich mit Li-Ion Akkus betrieben werden! Der Betrieb mit Primärzellen (CR123A) ist nicht gestattet, da diese nicht so hohe Ströme liefern können.
Selbstredend kann man zusammen mit dem Battery Extender I-65 auch einen 18650er Akku nutzen.
Update in Beitrag 12!

Bedienung und Modi
Ein taktischer Forward Clicky am Lampenende ist einziger Bestandteil des Bedienkonzepts.
Beim Antippen bekommt man unkompliziert Momentlicht. Drückt man ganz durch, wird Dauerlicht aktiviert.
Wie oben bereits erwähnt verfügt die Lampe glücklicherweise über einen Modusspeicher. Das bedeutet: Der Nutzer kann selber wählen, in welcher der vier Helligkeitsstufen die V3U starten soll! Wenn man die Lampe im niedrigsten Modus betreibt (mindestens eine Sekunde lang) und sie dann wieder anschaltet, startet sie auch im niedrigsten Modus. Somit kann man wahlweise (Selbst-)Blendungen vermeiden oder auch in anderen Modi starten, sodass man zum Beispiel sofort volle Helligkeit hat.
Strobo oder SOS sind nicht vorhanden, was vielen Usern gefallen dürfte. Ein irgendwie versteckt aktivierbarer Strobo-Modus (3s drücken zum Beispiel) hätte mir persönlich gefallen, ist jedoch kein Muss.

Turbo Force Head und Battery Extender I-65

Für rund 40 Euro kann man zusätzlich ein Erweiterungskit kaufen, dessen Hauptbestandteile das Batterieverlängerungsrohr I-65 und ein Turbo Force Head sind.
Ersteres lässt die Laufzeit wirklich stark ansteigen, da ein 18650er heute oftmals sogar knapp 3000mAh liefert und ein kleiner 16340er Akku diese Leistung nie bringen kann.
Dank des Turbo Force Head (TFH) wird aus der kleinen V3U, die ein waschechter Flooder ist, tatsächlich ein Thrower mit beachtlicher Reichweite - gerade in Anbetracht der Gehäusegröße von 12 Zentimetern!
Alles weitere könnt ihr im Review zum Erweiterungskit nachlesen. Dort habe ich zwar mit der XP-G Version getestet, der Unterschied ist aber nicht allzu groß.
http://www.taschenlampen-forum.de/l...apower-upgrade-kit-i-65-turbo-force-head.html

Erwärmung und Laufzeit
Wie üblich gibt es an dieser Stelle eine kleine Messreihe zur Erwärmung. Wegen des kleinen Gehäuses ist es nicht ganz einfach, die entstehende Wärme gut abzuleiten.
Gemessen wurde mit einem IR-Thermometer an zwei Punkten: "Kopf" ist ein Punkt an der geriffelten Fläche einen Zentimeter unterhalb der Front, "Ende" ist ein Punkt an der geriffelten Fläche einen Zentimeter oberhalb des Metallrings. Die V3U lief im Turbo-Modus und stand ohne Kühlung auf dem Tisch.
Im Laufzeittest wurde ein hochwertiger Akku von AW mit einer Kapazität von 750mAh verwendet.
Dank digitaler Regelung blieb die Helligkeit über die gesamte Testdauer konstant.
Ich konnte eine Laufzeit von immerhin 32 Minuten im hellsten Modus messen! Das mag sich nach wenig anhören, aber zur Not gibt es ja auch schwächere Modi mit etwas weniger Leistung.
Leuchtcharakteristik
Wie bereits erwähnt - in der Standardkombination ist die LumaPower V3U ein waschechter Flooder, und sorgt im täglichen Einsatz für eine praktische, breite Ausleuchtung.
Der Beam ist echt schön und lässt keine Wünsche offen.
Ich lasse Bilder sprechen …
Links die Spark SL5-220cw, rechts die V3U

8 Meter bis zur Wand

Hier ist der Turbo Force Head montiert. Selbst im Vergleich mit wesentlich größeren Lampen schlägt sie sich ganz gut!
120 Meter Entfernung bis zu den Stämmen
Fazit
Klein und hell, das ist die LumaPower IncenDio V3U Limited Edition! Dank einer XM-L LED liefert sie bis zu 580 Lumen und macht damit wirklich ordentlich hell. Natürlich ist der Preis mit rund 70 Euro nicht gerade niedrig, dafür bekommt man jedoch eine echt tolle EDC, die man wortgetreu jeden Tag dabei haben kann, ohne dass sie dick aufträgt. Die Verarbeitung ist auf wirklich hohem Niveau und die Erweiterbarkeit mit TFH und Battery Extender ist durchaus praktisch, man könnte sagen, es sind zwei Lampen in einer!
Leider ist die hier getestete Lampe nur eine Leihgabe. Nachdem ich aber schon zwei V3 besaß (eine XP-G und eine XM-L) überlege ich durchaus, mir demnächst wieder eine zuzulegen!
An dieser stelle möchte ich übrigens ersecu danken, der mir die Lampe für den Test zur Verfügung gestellt hat.
Aktuelle Informationen, Bilder und Reviews gibt es wie üblich bei FlashlightReviews
angeregt durch eine neuerliche Diskussion, in der jemand nach der hellsten 16340er Lampe gefragt hat, stelle ich euch heute die LumaPower IncenDio V3U Limited Edition vor.
Im Gegensatz zur normalen Version mit XP-G und 350 Lumen hat die Sonderedition unglaubliche 580 Lumen - und das bei nicht mal 8 Zentimetern Länge!
Wer eine kleine EDC mit richtig vieeeel Leistung sucht, darf gerne weiterlesen!

Preis, Verpackung und Lieferumfang

Etwas teuer mag sie scheinen, die V3U LE! Bei einem unserer Forenhändler, MSITC, kostet sie 69,90 Euro. Für die normale Version mit XP-G muss man zwanzig Euro weniger löhnen.
Geliefert wird sie in einer typischen LumaPower-Plastikschachtel, auch liebevoll Schneewittchensarg genannt. Auch die Limited Edition kommt in der Schachtel der normalen Version, das verwundert vielleicht auf den ersten Blick, nachdem die Angabe "350 Lumen" gar nicht korrekt ist.
Im Lieferumfang befindet sich neben der Lampe ein Tütchen mit einem schwarzen Tailcap-Gummi, einem Clip, einem Ring mit Lanyard-Aufnahme (der anstelle des Clips montiert wird), zwei O-Ringen sowie einem Diffusor und einer einfachen Pinzette. Ein einfacher Schwarzer Holster ist auch dabei, den habe ich vergessen zu fotografieren.
Dieser Diffusor wird mit beigelegten Moosgummi-Klebern an die Lampe angepasst und sitzt daher recht stramm. Ich mag dieses Zubehörteil! Gerade als Warnstab (Autounfall etc) lässt sich die V3U somit gut nutzen.

Body und Verarbeitung
Die Abmessungen gibt es ausnahmsweise gleich am Anfang, da die geringe Größe in Kombination mit der großen Helligkeit einfach der elementare Punkt bei dieser kleinen EDC ist.
In der Standardkombination mit normalen Batterierohr und normalen Reflektor misst die Lampe insgesamt 7,8 Zentimeter Länge.
Der Durchmesser des Kopfes beträgt 2 Zentimeter, hinten am Lampenende misst das Gehäuse 2,1cm.
Die Anodisierung wurde nach HA-III Standard ausgeführt. Die hier getestete Lampe ist mittlerweile die dritte V3, die ich in der Hand habe - und bislang war die Anodisierung bei allen Exemplaren einfach perfekt!
Auch sonst ist die Verarbeitung auf hohem Niveau. Die Rändelung ist optisch ansprechend und macht die kleine Lampe griffiger.
Beide Gewinde haben einen schwarzen O-Ring eingelegt. Vorne am Lampenkopf befindet sich zwischen Reflektor und Frontscheibe ein grüner nachleuchtender Dichtungsring, selbiges gilt für den Kopf des Turbo Force Head.
Schon nach kurzem Betrieb leuchtet der Ring einige Minuten nach. In Kombination mit dem GITD Tailcap-Gummi findet man die LumaPower somit im Dunkeln sehr leicht, egal ob sie auf dem Kopf steht oder gerade einen Tailstand macht! Ich mag die nachleuchtenden Elemente gerade bei EDC-Lampen schon, da man die Kleinen gerne mal irgendwo stehen lässt und sie dann leichter findet.

Im Übrigen ist auch der Clip nicht schlecht, leider ist bei meinem geliehenen Exemplar keiner dabei gewesen. Früher war ich jedoch ganz zufrieden damit - man muss jedoch aufpassen, sonst leidet die Anodisierung beim Akkuwechsel, da der Clip recht stramm am Gehäuse sitzt.
Ersetzt werden kann der Clip bei Nichtgebrauch durch einen mitgelieferten Metallring, der sozusagen ein Lückenfüller ist und ein kleines Loch zur Aufnahme eines Lanyards besitzt. Gewechselt wird mit der beigelegten Pinzette: Den silbernen Ring am Lampenende schraubt man linksdrehend auf. Selbiges Prinzip kann man auch anwenden, das Innenleben der V3 zu entfernen: Treiber und LED lassen sich aus dem Kopf rausdrehen.
Betrachtet man die V3U als Gesamtprodukt, so kann man über die Verarbeitung und über das Gehäuse wirklich nichts schlechtes sagen. Typische LumaPower-Qualität eben!
LED, Reflektor, Treiber und Stromversorgung
Für eine Taschenlampe dieser Größe ist es auch heute noch eine Seltenheit, dass eine derart leistungsfähige LED verbaut ist - in der LumaPower V3U LE befindet sich eine Cree XM-L U2 mit einer Nennleistung von 580 Lumen.
Im kleinen Standard-Kopf ist ein relativ zierlicher Orange Peel Reflektor verbaut, im Turbo Force Head logischerweise ein Smooth-Reflektor für vergleichsweise viel Throw.
Ebenso wie der Rest der Lampe ist auch der Reflektor gut verarbeitet und weist keine Fehler auf.

Der Treiber ist meiner Meinung nach absolut optimal für eine Every day carry-Taschenlampe: Einerseits gibt es eine digitale Regelung und die Helligkeit bleibt konstant, andererseits gibt es einen Mode Memory und derjenige der vier Modi, der zuletzt für mindestens eine Sekunde gelaufen ist, wird beim Wiedereinschalten erneut aktiviert.
Somit kann man selbst wählen, ob man z.B. beim Einschalten in der niedrigsten Stufe startet um niemanden zu blenden oder ob man gleich volle Power haben will.
Im Gegensatz zur normalen Edition mit XP-G darf man die Limited Edition ausschließlich mit Li-Ion Akkus betrieben werden! Der Betrieb mit Primärzellen (CR123A) ist nicht gestattet, da diese nicht so hohe Ströme liefern können.
Selbstredend kann man zusammen mit dem Battery Extender I-65 auch einen 18650er Akku nutzen.
Update in Beitrag 12!

Bedienung und Modi
Ein taktischer Forward Clicky am Lampenende ist einziger Bestandteil des Bedienkonzepts.
Beim Antippen bekommt man unkompliziert Momentlicht. Drückt man ganz durch, wird Dauerlicht aktiviert.
Wie oben bereits erwähnt verfügt die Lampe glücklicherweise über einen Modusspeicher. Das bedeutet: Der Nutzer kann selber wählen, in welcher der vier Helligkeitsstufen die V3U starten soll! Wenn man die Lampe im niedrigsten Modus betreibt (mindestens eine Sekunde lang) und sie dann wieder anschaltet, startet sie auch im niedrigsten Modus. Somit kann man wahlweise (Selbst-)Blendungen vermeiden oder auch in anderen Modi starten, sodass man zum Beispiel sofort volle Helligkeit hat.
Strobo oder SOS sind nicht vorhanden, was vielen Usern gefallen dürfte. Ein irgendwie versteckt aktivierbarer Strobo-Modus (3s drücken zum Beispiel) hätte mir persönlich gefallen, ist jedoch kein Muss.

Turbo Force Head und Battery Extender I-65

Für rund 40 Euro kann man zusätzlich ein Erweiterungskit kaufen, dessen Hauptbestandteile das Batterieverlängerungsrohr I-65 und ein Turbo Force Head sind.
Ersteres lässt die Laufzeit wirklich stark ansteigen, da ein 18650er heute oftmals sogar knapp 3000mAh liefert und ein kleiner 16340er Akku diese Leistung nie bringen kann.
Dank des Turbo Force Head (TFH) wird aus der kleinen V3U, die ein waschechter Flooder ist, tatsächlich ein Thrower mit beachtlicher Reichweite - gerade in Anbetracht der Gehäusegröße von 12 Zentimetern!
Alles weitere könnt ihr im Review zum Erweiterungskit nachlesen. Dort habe ich zwar mit der XP-G Version getestet, der Unterschied ist aber nicht allzu groß.
http://www.taschenlampen-forum.de/l...apower-upgrade-kit-i-65-turbo-force-head.html

Erwärmung und Laufzeit
Wie üblich gibt es an dieser Stelle eine kleine Messreihe zur Erwärmung. Wegen des kleinen Gehäuses ist es nicht ganz einfach, die entstehende Wärme gut abzuleiten.
Gemessen wurde mit einem IR-Thermometer an zwei Punkten: "Kopf" ist ein Punkt an der geriffelten Fläche einen Zentimeter unterhalb der Front, "Ende" ist ein Punkt an der geriffelten Fläche einen Zentimeter oberhalb des Metallrings. Die V3U lief im Turbo-Modus und stand ohne Kühlung auf dem Tisch.
| Starttemperatur: |
| Kopf: 28,3° Celsius |
| Ende: 27,7° Celsius |
| Nach 2 Minuten: |
| Kopf: 42,5° |
| Ende: 35,3° |
| Nach 4 Minuten: |
| Kopf: 47,9° |
| Ende: 40,2° |
| Nach 6 Minuten: |
| Kopf: 52,1° |
| Ende: 45,1° |
Im Laufzeittest wurde ein hochwertiger Akku von AW mit einer Kapazität von 750mAh verwendet.
Dank digitaler Regelung blieb die Helligkeit über die gesamte Testdauer konstant.
Ich konnte eine Laufzeit von immerhin 32 Minuten im hellsten Modus messen! Das mag sich nach wenig anhören, aber zur Not gibt es ja auch schwächere Modi mit etwas weniger Leistung.
Leuchtcharakteristik
Wie bereits erwähnt - in der Standardkombination ist die LumaPower V3U ein waschechter Flooder, und sorgt im täglichen Einsatz für eine praktische, breite Ausleuchtung.
Der Beam ist echt schön und lässt keine Wünsche offen.
Ich lasse Bilder sprechen …
Links die Spark SL5-220cw, rechts die V3U

8 Meter bis zur Wand

Hier ist der Turbo Force Head montiert. Selbst im Vergleich mit wesentlich größeren Lampen schlägt sie sich ganz gut!
120 Meter Entfernung bis zu den Stämmen
Fazit
Klein und hell, das ist die LumaPower IncenDio V3U Limited Edition! Dank einer XM-L LED liefert sie bis zu 580 Lumen und macht damit wirklich ordentlich hell. Natürlich ist der Preis mit rund 70 Euro nicht gerade niedrig, dafür bekommt man jedoch eine echt tolle EDC, die man wortgetreu jeden Tag dabei haben kann, ohne dass sie dick aufträgt. Die Verarbeitung ist auf wirklich hohem Niveau und die Erweiterbarkeit mit TFH und Battery Extender ist durchaus praktisch, man könnte sagen, es sind zwei Lampen in einer!
Leider ist die hier getestete Lampe nur eine Leihgabe. Nachdem ich aber schon zwei V3 besaß (eine XP-G und eine XM-L) überlege ich durchaus, mir demnächst wieder eine zuzulegen!
An dieser stelle möchte ich übrigens ersecu danken, der mir die Lampe für den Test zur Verfügung gestellt hat.
Aktuelle Informationen, Bilder und Reviews gibt es wie üblich bei FlashlightReviews
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