Vorbereitung auf Reviews...

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Moin zusammen.

Irgendwie fehlt uns ein allgemeiner "Aus-:krank:-Thread" / Austauschthread über das Erstellen von Reviews...zumindest habe ich keinen gefunden. :)

Der Leitfaden für Reviews in diesem Forum finde ich klasse...im Grunde ust alles frei gestaltbar und jeder darf eine Lampe auf seine Art vorstellen. :)
Der eine machts mit Messungen und allem Pi-Pa-Po, der andere eher so aus dem Bauch heraus mit vielen Bildern. :)

Ich kann mich noch an eine Diskussion in einem Thread mit @amaretto erinnern, dass man durchaus auch 6 Stunden (oder mehr) für die Vorbereitung eines Reviews benötigt.
Ich habe tatsächlich auch mittlerweile schon (mit vorherigem Gedankengut) glatt 2-3 Tage in Vorbereitung auf ein Review verwendet...oder einen Passaround, etc.

Heute habe ich Unmengen an Fotos mit dem Handy gemacht, um wenigstens Kurzreviews zu einigen Lampen zu machen.

Was da noch an Gedankenarbeit und auch teilweise Recherche auf mich zukommt...davor graut es mir etwas. :rolleyes:

Ich mag das ganze nicht halb wissenschaftlich und nach einem festgelegten Schema angehen...ich gehe da eher so nach Spaß und Bauchgefühl. :)

Angeregt wurde ich heute durch das Review von unserem @DaHamstah mit seinem Review zur Sofirn ST2...jetzt warten 3 Kurzreviews auf mich. o_O:facepalm:

Wie bereitet ihr euch auf eure Reviews vor?
Ich glaube @DaHamstah und auch @SammysHP - ihr seid da ja sehr routiniert und macht das wirklich "am laufenden Band", oder?
Ich mache das eher gelegentlich und versuche, dass jedes neue Review anders als die anderen ist. :)
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
1.147
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München
dahamstah.de
Find ich interessant - daher fang ich mal mit einer Frage an:

Was ist denn für euch in Reviews interessant?

Ich glaube, bei mir merkt man an den Reviews schon, dass mich die Technik hinter den Lampen ziemlich interessiert, dementsprechend sind auch meine Reviews ausgelegt und dementsprechend schaffe ich mir auch neues Equipment an.

Ansonsten hab ich eine Vorlage, die aus den Überschriften und ganz wenigen Stichpunkten besteht, den größten Teil schreib ich jedes mal frei. Ein kurzes Intro, bevor die Lampe bei mir ist, dann Stück für Stück. Erst mal das äußere, dann nach und nach, wärend die Messungen durchlaufen alles weitere. Also zieht sich so ein Review schon mal über Tage oder auch mal Wochen, grad wenn die Firma, die das Sample gestellt hat, um einen bestimmten Veröffentlichungstermin gebeten hat.

Die Fotos mach ich meistens relativ gegen Ende, wenn ich weiß, von was ich wie Fotos haben will - zur Sicherheit mache ich aber auch immer schon mal einen Satz am Anfang, falls mir die Lampe doch mal runterfällt o.ä. und dann nicht mehr einwandfrei ist. Würde ich dann zwar erwähnen und auch zeigen, aber da hätte ich doch auch gern Material mit der intakten Lampe. War aber bisher noch nie wichtig.

Anfangs hab ich immer in englisch geschrieben und dann ins deutsche übersetzt, inzwischen mache ich es umgekehrt. Zum Schreiben wärs mir anders rum lieber, aber so ists logistisch einfacher.

Und: So routiniert ist das auch wieder nicht, jede Lampe ist anders, das Equipment ändert und erweitert sich immer mal wieder, mal sind Beamshots wichtig, mal überhaupt nicht. Inzwischen ists aber recht kontrolliertes Chaos, nur wenns drei Reviews parallel sind, dann muss ich aufpassen, dass ich im richtigen Dokument schreib. 8|
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
4.386
6.100
113
Berlin
Was ist denn für euch in Reviews interessant?
Für mich zB Messungen a la Lumen (am besten per Start, 30sek, 2 Min, 30Min), Lux für Reichweite, Lichtfarbe, Cri, Lichtbild zB Whitewall oder mit Winkelmesser, oder Beamshots und persönliche Eindrücke und Besonderheiten … am Ende ist mir aber eigentlich jedes Statement willkommen, was sachlichen oder emotionalen Input zur Lampe gibt und sich gut liest ;-)
 
  • Danke
Reaktionen: Nuss

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
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5.241
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Für mich ist wichtig, dass es schön viele Fotos von der Lampe gibt und der subjektive Eindruck geschildert wird. Messungen oder Wallshots interessieren mich weniger. ;)
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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München
dahamstah.de
Für mich zB Messungen a la Lumen (am besten per Start, 30sek, 2 Min, 30Min), Lux für Reichweite, Lichtfarbe, Cri, Lichtbild zB Whitewall oder mit Winkelmesser, oder Beamshots und persönliche Eindrücke und Besonderheiten … am Ende ist mir aber eigentlich jedes Statement willkommen, was sachlichen oder emotionalen Input zur Lampe gibt und sich gut liest ;-)
Ach siehste, die Luxmessungen wollte ich eigentlich in jedes Review mit reinnehmen, hab ich bei der ST2 schon mal vergessen. Da muss ein Stichpunkt in die Vorlage :pfeifen:
Für mich ist wichtig, dass es schön viele Fotos von der Lampe gibt und der subjektive Eindruck geschildert wird. Messungen oder Wallshots interessieren mich weniger. ;)
Hier gehen ja "nur" 20 Fotos pro Beitrag. Ich Versuche immer, das Reviews nicht auf zwei Beträge splitten zu müssen. Wären dir mehr Fotos, dafür ein gesplittetes Review lieber?
Magst du lieber Gesamtbilder, irgendwelche spannenden Kompositionen, Detailbilder,...?

Das ist sowas, das mach ich echt je nach Lampe. Bei der Astrolux TM01 hatte ich kaum mehr Bilder als ich hier reingestellt hab, bei ST2 und Moonbox hab ich schon mehr aussuchen müssen.

Was haltet ihr von animierten Bildern, also z.B. einer sich drehenden Lampe oder mehreren durchlaufenden Bildern?
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.894
6.094
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Celle
www.sammyshp.de
Danke für das Aufgreifen dieses interessanten Themas!

Bei mir erstreckt sich ein Review über mehrere Wochen. Es fängt meist damit an, dass ich möglichst viele Fotos mache, da ich den Zustand der Lampe bei ihrem Eintreffen festhalten möchte. Beim Review können schließlich auch Beschädigungen wie beispielsweise Kratzer entstehen. Am Ende habe ich dann rund 100 Bilder, die daraufhin sortiert und bearbeitet (Darktable) werden. Auf die Techniken - nicht nur bei den Fotos - kann ich separat gerne weiter eingehen (tatsächlich habe ich dazu bereits einen eigenen Beitrag in Arbeit - allerdings schon seit vielen Monaten). Beamshots hängen etwas vom Wetter ab - und im Sommer auch von meiner Arbeitszeit (weil es ja schon dunkel sein soll).

Im Anschluss finden die Laufzeitmessungen statt. Je nach Lampe dauern die von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen. Zwischendurch muss ich natürlich immer wieder den Akku laden, das läuft also nicht von selbst und erfordert eine geschickte Planung (jetzt X starten, damit ich morgen vor der Arbeit schnell Y machen kann, dann die nächste Messung, die zum Feierabend wieder fertig sein müsste usw). Nach den Messungen müssen noch die Diagramme erstellt werden.

Irgendwann zwischen den Laufzeitmessungen nehme ich auch noch den Ladeverlauf auf. Während irgendeiner Wartezeit kann ich dann auch schon so Sachen wie LVP, PWM usw. über Labornetzteil und Oszilloskop machen. Meistens am Ende führe ich dann die Strommessungen mit vollem Akku durch.

Zwischendurch wird die Lampe gewogen und vermessen. Dazu gehört gelegentlich auch die Bestimmung der Kraft, die für das Betätigen der Schalter erforderlich ist. Tiefseetauglichkeit und Liebherr-Kompatibilität teste ich normalerweise nicht.

Wenn die ganzen Daten erfasst sind, folgt üblicherweise eine längere Zeit der Erprobung. Ich versuche, die Lampe bestmöglich in meinem Alltag einzusetzen, um Stärken und Schwächen zu identifizieren. Das kann sich über einen Zeitraum von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen erstrecken. Meine Beobachtungen halte ich schriftlich in einem Notizbuch fest.

Im Anschluss erfolgt das Schreiben des Reviews. Bilder sortieren, Tabellen füllen, stichpunktartig den Aufbau skizzieren. Dann werden die Texte geschrieben, wobei manchen auch wiederverwendet wird. Bei diesem Teil habe ich oft ein etwas ungutes Gefühl, da ich die Texte länger schreiben (muss), als es der eigentliche Inhalt erfordert. Andernfalls würde das Review viel zu bilderlastig sein. Vieles könnte man wohl auf wenige Worte reduzieren. Daher bin ich ständig auf der Suche nach neuen, ausschweifenden Formulierungen - soll ja auch nicht zu langweilig klingen.

Damit ist es aber noch nicht getan. Das Review erscheint zuerst auf meiner Webseite, wird dann für das TLF aufbereitet. Für das BLF übersetze ich es ins Englische und promote es anschließend auf Reddit und auf Lemmy.

Wie lange ich an so einem Review sitze, lässt sich nur schwer beziffern. Die Gesamtzeit kann sich über Wochen oder gar Monate erstrecken (demnächst kommt ein Review, dass ich bereits Anfang Dezember angefangen hatte). Die aktive Arbeitszeit ist auch nicht ohne: Fotos dauern etwa 2-3 Stunden, dazu nochmal die gleiche Zeit für die Bearbeitung. Bei aufwändigen Kompositionen kann das aber auch mal mehr werden. Die Laufzeitmessungen rechne ich mal pauschal mit einer Stunde. Praxiserfahrung wird nicht gewertet. Die Zeit für das Schreiben würde ich grob auf 3-8 Stunden schätzen. Ich unterbreche die Arbeit aber auch ständig immer mal wieder, um andere Dinge zu erledigen, etwas zu prüfen oder weil ich abgelenkt bin/werde. Die Übersetzung geht relativ fix, teilweise nutze ich dafür inzwischen KI, sodass ich alles nur noch korrekturlesen und etwas glattziehen muss. Die Formatierung für die Foren muss ich trotzdem selbst erledigen, wobei ich inzwischen einige Erleichterung in meinem Editor (vim) habe.

Letztendlich ist aber jedes Review wertvoll, egal ob kurz oder lang, aufwändig oder einfach nur als Beschreibung der persönlichen Erfahrungen. Schnelle Handyfotos transportieren oft viel mehr als trockene Studiofotos. Die Lampen werden in der Praxis ja auch ständig in verschiedenen Situationen eingesetzt und dienen nicht nur dazu, eine weiße Wand zu erhellen. Deswegen Danke an alle Taschenlampen begeisterten, die ihre Erfahrungen mit anderen teilen!

Apropos Austausch: Der ist auch beim Schreiben von Reviews hilfreich. Ich stehe vor, während und auch nach Reviews regelmäßig mit anderen Reviewern in Kontakt. Dort werden Beobachtungen und Probleme besprochen und man informiert sich frühzeitig über neue Erscheinungen, teilweise Wochen vor der offiziellen Bekanntgabe. Auch beim Kontakt zu Herstellern unterstützt man sich gegenseitig. Andererseits ist das Netzwerk zwischen den Reviewern relativ locker, wir sitzen also nicht alle in einem großen, elitären Raucherclub. Man kennt halt den einen oder anderen, der wieder andere kennt. Das hilft dann auch bei Kontakten zu Herstellern.

Wo wir zu einem anderen Thema kommen: den Finanzen. Viele Reviewer nehmen an Affiliate-Programmen teil und binden Werbung in ihren Reviews ein. Konkrete Zahlen kenne ich nicht, aber es dürfte dabei einiges anfallen. Ich verzichte auf solche Dinge ganz bewusst. Für mich sind die Reviews finanziell gesehen ein Verlust. Ich bekomme die Lampen in der Regel kostenlos, das war es aber auch schon. Um die Messgeräte und Co. muss ich mich selbst kümmern und für die ganze investierte Zeit bekomme ich auch nichts. Es bleibt bei einigen Gummipunkten in Form von Likes und Danke (dafür ein großer Dank an euch, ist immer wieder motivierend!) und ein Haufen Lampen im Schrank, die ich gar nicht alle benutzen kann, von denen ich mich aber auch nicht trennen will.

Mit dem ganzen Aufwand schaffe ich etwa zwei Reviews im Monat, teilweise auch mehr, im Moment eher weniger. Ich stelle allerdings auch fest, dass dabei vieles auf der Strecke bleibt, zu dem ich eigentlich richtig viel Lust hätte. Immer öfter sitze ich im Arbeitszimmer an Reviews anstatt auszugehen, was zu unternehmen oder Urlaub zu machen. Tatsächlich investiere ich sogar einige Urlaubstage im Jahr, um an liegengebliebenen Reviews zu arbeiten. Man kann sich da schnell hineinsteigern und dann wird aus einem Hobby ganz plötzlich lästige Arbeit.
 

Frank1984

Flashaholic***
15 September 2017
5.972
5.241
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@DaHamstah Also ich bin da sehr entspannt. Wenn 20 Bilder reichen, wenn die Lampe jetzt nicht so spektakulär aussieht, dann passt es. ;) Wenn es mehr Bilder werden, finde ich einen extra Beitrag dazu nicht schlimm. Gesamtbilder und Detailbilder finde ich super. Ich zumindest kann mit sowas schon ein gutes Gefühl für die Lampe bekommen. :thumbup:
Im Endeffekt freue ich mich aber über alle Vorstellungen.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
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München
dahamstah.de
@SammysHP hat da ein paar gute Punkte. Mit den (ausschweifenden) Formulierungen struggle ich auch immer wieder, vor allem, weil ich halt jedes mal wieder alles frei schreibe.

Und dann der Affiliate-punkt. Da verzichte ich auch vollkommen drauf. Ist nicht immer ganz einfach, wo man da die Grenze zieht. Kostenlose Lampe, klar. Ein großer Händler will Trackinglinks. Auch noch fein für mich, Krieg ich nichts für. Für Affiliateprogramme anmelden für Kontakt und Adresse auch fein. Ich kommuniziere aber jedem Hersteller ganz klar (wenn nötig), dass ich nichts machen, was mir Geld einbringt. Auch wenn ich damit potentiell jemanden abschrecken. Das machen viele internationale Reviewer anders, da ist teilweise schon fast ein Geschäft draus geworden.

Die Zeit ist bei mir nicht so ein Punkt, ich nutze dazu viel Leerlauf, den ich ohnehin hab, meistens ist das eher entspannend. Kann aber durchaus auch Mal stressig werden, wenn ich gerne mehr umsetzen möchte als ich bisher kann und das nicht so funktioniert wie geplant...

Ich habe bisher auch kein nennenswertes Netzwerk, einzig mit unserem @Köf3 tausche ich mich gelegentlich mal aus.
Kontakt wurde bei mir bisher von den Herstellern initiiert, ich habe aber bei Herstellern, mit denen ich eh in Kontakt war, schon mal eine Lampe angefragt. Da sind die aber bisher auch alle entspannt gewesen.
 

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
4.141
5.940
113
nahe Köln
Wie bereitet ihr euch auf eure Reviews vor?
- Messequipment auf Plausibilität checken. Wenn keine brauchbaren Messungen möglich sein sollten (zu große Abweichung etc.), diese lieber weglassen.
- PC benutzen. Kein Smartphone, kein Tablet. Ein richtiger PC mit richtigem Schreibprogramm ist ein Muss. Nur so können Formatierungsfehler und andere Dinge, die unprofessionell wirken, erkannt werden.
- möglichst hochwertige Bilder machen. Die Leute wollen Bilder sehen. Beamshots sind so eine Sache, da nicht immer gute Locations zur Verfügung stehen oder die Zeit es nicht zulässt. Da sind wir wieder beim PC, Bildbearbeitung am Handy sind nicht gut und bringen i.d.R. keine guten Ergebnisse.

Ich arbeite ebenfalls nicht mit Affiliate oder anderen Einnahmequellen. Ich betreibe auch keine eigene Webseite. Erstens wegen den rechtlichen Problemen (Impressum, Klarnamenpflicht), andererseits weil zu starke "Professionalisierung" am Ende eher schaden als nützen kann, spätestens wenn man dan mit den eigenen Prinzipien bricht und doch Affiliate und andere Dinge umsetzt, sei es um bekannter zu werden oder doch das ganze zu einem Geschäft zu machen.

Es bleibt bei einigen Gummipunkten in Form von Likes und Danke (dafür ein großer Dank an euch, ist immer wieder motivierend!) und ein Haufen Lampen im Schrank, die ich gar nicht alle benutzen kann, von denen ich mich aber auch nicht trennen will.
Ich war auch zuletzt in dieser Phase mit denselben Gedanken, allerdings auf LED-Tests bezogen... da habe ich mir auch die Frage gestellt, was habe ich denn davon? Streng genommen... nicht viel. Ich bekomme vielleicht noch LEDs gesponsert, und das wars dann. Spektrometer plus Software, U-Kugel, Coating, 3D-Drucker (den es für manche Dinge zwingend braucht), zusätzliches Equipment wie Netzgeräte etc., das ist alles selber finanziert.

Aber dann habe ich überlegt, was damit noch alles einherging... und das ist eine Menge. Persönliche Entwicklung, Kontakte in aller Welt, der Grundstein für meine berufliche Entwicklung, schlussendlich viele Freundschaften etc. - das ist das, was sich schlussendlich daraus entwickelt hat.
 

Der Fux

Erleuchteter
4 Januar 2026
96
77
18
Hanau
Ich finde es krass, wie sich eine richtige Review-Szene etabliert hat, die in meinen Augen richtig konkurriert. Früher hat man einfach mal geschrieben was man so für Erfahrungen gemacht hat oder was man gemessen hat.
Finde das ist mittlerweile derart unentspannt geworden…
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
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Ich finde es krass, wie sich eine richtige Review-Szene etabliert hat, die in meinen Augen richtig konkurriert. Früher hat man einfach mal geschrieben was man so für Erfahrungen gemacht hat oder was man gemessen hat.
Finde das ist mittlerweile derart unentspannt geworden…
Wo denn?
Meinst Du Youtube, Amazon?

Hier im Forum konkurriere ich mit niemandem.
Im Gegenteil...oft ergänze ich auch mal ein Review, bringe etwas total unpopuläres von dem ich denke, dass es hier im Forum noch fehlt oder nehme an Passarounds teil. :)

Ich denke @SammysHP, @DaHamstah, @amaretto und auch @Köf3 geht es da nicht anders. :)
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
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dahamstah.de
Ich finde es krass, wie sich eine richtige Review-Szene etabliert hat, die in meinen Augen richtig konkurriert. Früher hat man einfach mal geschrieben was man so für Erfahrungen gemacht hat oder was man gemessen hat.
Finde das ist mittlerweile derart unentspannt geworden…
Ehrlich gesagt hab ich mit Reviewer nur angefangen, weil ich die Reviews von Sammy und köf (edit: und natürlich amaretto und allen anderen auch!) so gerne gelesen hab und auch einen Teil zu Community beitragen wollte. Nicht nur nehmen...

Ich sehe aber weder hier im Forum noch international als Konkurrenz - es hat jeder seinen eigenen Stil, das ergänzt sich alles und der eine findet Sachen, die der andere übersehen halt.

Wenn du hier deine Erfahrungen Posten willst, ist das auch herzlich willkommen. Da wird dich keiner kritisieren, auch wenn's total subjektiv ist. Nur bashing ist ungern gesehen, das sollte man dann schon mit Fakten untermauern können :pfeifen:
 
  • Danke
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SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.894
6.094
113
Celle
www.sammyshp.de
Finde das ist mittlerweile derart unentspannt geworden…
In gewisser Weise trifft das teilweise sogar zu. Wenn eine neue Lampe erscheint, wird sie üblicherweise mehreren Reviewern zur gleichen Zeit zur Verfügung gestellt. Manche Hersteller nennen auch einen Veröffentlichungstermin der Lampe und die Reviews erscheinen dann oftmals gebündelt an einem Tag. In diesem Fall fühlt es sich – zumindest für mich – schon etwas nach Konkurrenzkampf an, jeder möchte natürlich, dass sein Review von möglichst vielen Leuten gelesen wird.

Andererseits das, was @Buteo und @DaHamstah geschrieben haben: Reviews ergänzen sich gegenseitig. Es ist praktisch unmöglich, alle Informationen in einem Review zu berücksichtigen. Gerade bei den Erfahrungen zählen die verschiedenen Eindrücke. Zudem gibt es unterschiedliche Zielgruppen: Manche Leute bevorzugen, Video-Reviews, andere lesen lieber Texte. Mal mehr Bilder, mal mehr Beschreibung. Beamshots in verschiedenen Situationen. Nur weil ich ein Review geschrieben habe, höre ich nicht mit dem Lesen und Sehen anderer Reviews der gleichen Lampe auf. Mich interessiert, was andere dazu zu sagen haben. Deswegen freut es mich, dass hier im TLF in letzter Zeit auch andere neue Reviewer hinzugekommen sind. Je mehr Eindrücke, desto besser.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
@SammysHP - ich kann Dir nur zustimmen.
Du und ich haben ein Review auch schonmal gemeinsam gestaltet, ich hab Dein SR23-Review mit den Erfahrungen der Serienversion ergänzt, etc.

Ich finde es wichtig, dass wir hier im Forum zusammenarbeiten und nicht gegeneinander!
Klar, beim letzten Olight-PA gabs schon etwas Konkurrenzdruck durch die anschließende Verlosung...aber in solchen Situationen ist dann halt angesagt, etwas creativer zu werden und sein Köpfchen anzustrengen, welche Lücke man noch füllen könnte. :)

Ich finde es auch einfach wichtig, einfach mal ein Review außerhalb der Aktualität zu machen...oder eine Lampe vorzustellen, die einem echt ans Herz gewachsen ist.
Und dann ist es schlichtweg egal, wie viele.Leute vorher schon dazu Reviews gemacht haben.
Das kann dann auch "einfach ne olle Maglite" sein - Hauptsache, da steckt Herzblut drin.

Ich kann mich an Zeiten hier erinnern (letztes und vorletztes Jahr), da haben Sofirn und Wurkkos haufenweise Reviewlampen verschickt und selbst hier im Forum haben dann relativ zeitgleich 4-5 Leute ihr Review zu ein und derselben Lampe gemacht.
Ja, bei einem Doppelreview (Sofirn HS21 und irgendeine der IF23/IF24-Serie) habe ich auch mitgemacht, weil mich die Lampen interessiert haben und ich Sofirn versprochen habe, für die kostenlosen Lampen hier jeweils ein Review zu machen.

Aber generell versuche ich z.B. , einfach außerhalb des Mainstreams zu schwimmen und mein eigenes Ding zu machen...egal wieviele "Danke" man dafür erntet. ;)
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
1.147
113
München
dahamstah.de
Manchmal ist review lesen ja auch so ein bisschen Kauftherapie, oder? Dann hat man schon ein ziemlich gutes Bild der Lampe, Grad wenn's mehrere Reviews sind. Das hat mir schon den ein oder anderen Kauf erspart, weil ich eben gemerkt hab, dass an der Lampe doch was nicht zu mir passt.

Wie geht ihr denn damit um, wenn ihr ein Review zu einer Lampe schreibt, die ihr nicht so umwerfend findet? Da finde ich es noch etwas schwer, sachlich zu bleiben und die Punkte, die mir nicht gefallen, darzustellen, ohne zu sagen "ist halt mist"...
Kommt glücklicherweise auch sehr selten vor!
Aber warnt ihr da den Hersteller vor, veröffentlicht ihr trotzdem, stellt ihr die Sachen einfach nur dar, beschönigt ihr Sachen (würd ich z.B. auf keinen Fall),...?
 

TJ-BY

Erleuchteter
24 November 2025
90
49
18
Find ich interessant - daher fang ich mal mit einer Frage an:

Was ist denn für euch in Reviews interessant?

.......................................8|

Da hat vermutlich jedeR andere Erwartungen/Vorstellungen.

Zunächst einmal Danke und Respekt an alle Rezensenten, die sich die Mühe machen, sowas zu verfassen. Ich hätte gar nicht die Zeit, da so tief einzusteigen.

Was ist für mich interessant?

Die wesentlichen technischen Daten und Eigenschaften wie Größe, Gewicht, Haptik, Useability, Robustheit, Verarbeitungsqualität, Wertigkeit, Lichtqualität und -art, Leuchtdauer und -weite. Dann der Betrieb: welche Akkus? Fest verbaut oder wechselbar? Sind die Herstellerangaben plausibel, d.h. stimmen die angegebenen Daten? Der Preis.
Und natürlich der subjektive Eindruck des Rezensenten/der Rezensentin vom jeweiligen Objakt.

Fotos sind auch gut. Nicht nur vom Objekt, sondern im Fall von Taschenlampen auch von der Beleuchtung im Freien.

Ich sehe dann recht schnell, ob so ein Objekt für mich interessant ist. Oder auch nicht. Wobei ich Taschenlampen nach wie vor nicht sammle, sondern -wie auch gestern wieder- rege benutze/als Gebrauchsgegenstände betrachte.

UND, abschließend: die Rezensenten machen die Arbeit nicht für die Katz. Ich habe aufgrund hier gelesener Rezensionen/Beiträge zwischenzeitlich drei Taschenlampen gekauft. Das deckt meinen Bedarf für die nächste Zeit. Aber die Rezensionen/Empfehlungen waren gut. Alle drei Lampen sind spitze!
 

Der Fux

Erleuchteter
4 Januar 2026
96
77
18
Hanau
Ein Review sollte neben Fakten, die so sind wie sie sind, eine Meinung darstellen, die natürlich vom Schreiber abhängt. Und da finde ich es gut, wenn klar gesagt wird, dass eben in den Augen eines Betrachters ein Produkt nichts taugt, wenn es so ist.
Als Leser bekommt man die Ansprüche der jeweiligen Autoren ja mit und pickt sich diejenigen raus, wo es am ehesten den eigenen Geschmack entspricht.
Dieses immer gefallen wollen und bloß keine richtige Kritik ausüben finde ich furchtbar.
Ja, bei Taschenlampen bewegt sich mittlerweile fast alles auf einem Niveau, dass es eigentlich wirklich keine grundsätzliche Kritik an der Funktion mehr gibt, da denke ich muss man sich eben schon auf sehr spezielle Ansprüche beziehen und eben die Eignung dafür vergleichen.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
1.147
113
München
dahamstah.de
Ein Review sollte neben Fakten, die so sind wie sie sind, eine Meinung darstellen, die natürlich vom Schreiber abhängt. Und da finde ich es gut, wenn klar gesagt wird, dass eben in den Augen eines Betrachters ein Produkt nichts taugt, wenn es so ist.
Als Leser bekommt man die Ansprüche der jeweiligen Autoren ja mit und pickt sich diejenigen raus, wo es am ehesten den eigenen Geschmack entspricht.
Dieses immer gefallen wollen und bloß keine richtige Kritik ausüben finde ich furchtbar.
Ja, bei Taschenlampen bewegt sich mittlerweile fast alles auf einem Niveau, dass es eigentlich wirklich keine grundsätzliche Kritik an der Funktion mehr gibt, da denke ich muss man sich eben schon auf sehr spezielle Ansprüche beziehen und eben die Eignung dafür vergleichen.
Ich glaube, jeder Reviewer ordnet die messbaren Fakten eh irgendwie ein.

Das Problem mit richtiger Kritik ist ein vielschichtiges.
Einerseits klingen kleine Kritikpunkt häufig viel krasser durch, als sie in Wirklichkeit wiegen, das will ich als Reviewer nicht. Das soll schon nach meinem Empfinden gewertet sein und da muss ich einkalkulieren, dass negative Punkte häufig viel deutlicher wahrgenommen werden als positive.

Dann ist da ja auch immernoch die Plattform, auf der veröffentlicht wird. Hier im Forum haftet ggf. Der Forenbetreiber mit, man muss also sehr klar aufpassen, dass ein negatives Review nicht rechtlich angreifbar ist. Das erfordert zum Teil geschicktes verpacken und klare Kennzeichnung als Meinung,...

Dazu kommt noch, dass die Diskussionen zu "schlechteren" Lampen häufig Recht anstrengend sind, im dem Sinne, dass man als Reviewer erst Mal wieder gerade rücken muss, was die Leute ggf. Viel krasser aufnehmen, als man es gedacht hat.

Und zu guter Letzt ist es natürlich auch so, dass Hersteller sanfte, konstruktive Kritik besser aufnehmen als eine volle Breitseite.
Sieht man ja jetzt gut mit der HD17 von Wurkkos. Da hat einer der FB-Reviewer Wurkkos vorab kontaktiert, wie sein Reviews ausfallen würde und wurkkos hat ihn gebeten, das aufzubereiten und mit seinen Vorschlägen zur Diskussion zu stellen. Die Chancen stehen jetzt gut, dass die Lampe noch Mal angepasst wird. Das wäre wahrscheinlich nicht so gut gelaufen, hätte er einfach "draufgehauen" oder ohne Rücksprache gepostet.
Das ist aber halt auch immer ein schmaler Grat, da den richtigen Weg zu wählen!
 

Der Fux

Erleuchteter
4 Januar 2026
96
77
18
Hanau
Im Prinzip liegt in meinen Augen die gröbste Täuschung in diesem Sektor sowieso an der vermutlich durch Taschenlampen-Hersteller gestalteten ANSI FL1. Natürlich wird das gnadenlos genutzt und die in meinen Augen realitätsfernen Werte exakt so erzeugt, wie es zulässig ist.
Für mich ist zum Beispiel die Laufzeit bei x Lumen, die Zeit, die eine Lampe am Stück mit mindestens diesen Lichtstrom durchhält. Und es erfolgt bei Angaben die Kombination aus Lichtstrom/Laufzeit einer Stufe, wo das gegeben sein muss. Auch wenn aus thermischen Gründen runtergeregelt wird, müsste die Laufzeitangabe dem entsprechen.

Das wäre tatsächlich meine Methode Laufzeiten und Lichtströme zu ermitteln, denn nur so ergibt das Sinn. Alternativ natürlich das Diagramm über die Zeit auf jeder Stufe.

So ergeben sich viele Dinge, die sicherlich zu Diskussionen führen können, aber eben genau ein persönliches Review ausmachen. Vermutlich ist das aber alles in einer Welt der Abmahn-Industrie ziemlich problematisch, das kann ich nachvollziehen, weshalb ich auch keine Reviews mehr machen würde. Denn wenn ich so etwas mache, dann würde das Heutzutage vermutlich eskalieren, falls wirklich richtige Kritik angesagt ist, wie es damals so 2007/8 war, als ich Lupine-Lampen gemessen und die Werte veröffentlicht habe.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
1.147
113
München
dahamstah.de
Im Prinzip liegt in meinen Augen die gröbste Täuschung in diesem Sektor sowieso an der vermutlich durch Taschenlampen-Hersteller gestalteten ANSI FL1. Natürlich wird das gnadenlos genutzt und die in meinen Augen realitätsfernen Werte exakt so erzeugt, wie es zulässig ist.
Für mich ist zum Beispiel die Laufzeit bei x Lumen, die Zeit, die eine Lampe am Stück mit mindestens diesen Lichtstrom durchhält. Und es erfolgt bei Angaben die Kombination aus Lichtstrom/Laufzeit einer Stufe, wo das gegeben sein muss. Auch wenn aus thermischen Gründen runtergeregelt wird, müsste die Laufzeitangabe dem entsprechen.

Das wäre tatsächlich meine Methode Laufzeiten und Lichtströme zu ermitteln, denn nur so ergibt das Sinn. Alternativ natürlich das Diagramm über die Zeit auf jeder Stufe.

So ergeben sich viele Dinge, die sicherlich zu Diskussionen führen können, aber eben genau ein persönliches Review ausmachen. Vermutlich ist das aber alles in einer Welt der Abmahn-Industrie ziemlich problematisch, das kann ich nachvollziehen, weshalb ich auch keine Reviews mehr machen würde. Denn wenn ich so etwas mache, dann würde das Heutzutage vermutlich eskalieren, falls wirklich richtige Kritik angesagt ist, wie es damals so 2007/8 war, als ich Lupine-Lampen gemessen und die Werte veröffentlicht habe.
Es geht ja hier um Reviews, die aber übrigens auch ein gutes Mittel sind, um sich ein Bild über die Laufzeiten zu machen. Zu den meisten Lampen gibt es nämlich Laufzeitdiagramme.

Die Diskussion über FL1 und wie welche Laufzeit anzugeben sein sollte machen wir hier bitte NICHT auf! Das wäre deutlich OT und würde die bisher schöne, hilfreiche und sinnvolle Diskussion über Reviews sprengen. Dazu können wir aber gerne in einem anderen Thread diskutieren - also jeder der will, weil da gibts so viele Meinungen wie Diskussionsteilnehmer und das geben meine Nerven nicht her.
 
  • Danke
Reaktionen: Buteo

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.484
5.178
113
@DaHamstah - das sehe ich genauso. :)
Solche Diskussionen dürfen meiner einer gerne an anderer Stelle geführt werden. :)

Zurück zum Thema "Reviews"...

Ich finde eines der Grundprobleme ist, dass man als "Hobbylampophilist" gar nicht jede Lampe reviewen möchte, die man so sein Eigen nennt. :grinsen:

Man bekommt kein Geld dafür, also muss die Motivation für ein Review ja schon auf Sympathie für eine Lampe begründet sein...es geht also alleine schon deswegen meist nicht rein objektiv.

Die letzten 3 Kurzreviews habe ich in einem Rutsch geknippst und erst nach der Fotobearbeitung die Reviews verfasst.

Ich musste mich da allerdings echt durchringen, das nicht weiter vor mir herzuschieben. :)

Man merkt ja auch bei nahezu allen Teilnehmern eines Passarounds, wie die PA-Lampe jeweils gefallen hat. ;)

Der Hauptpunkt für mich, ein Review zu verfassen, ist tatsächlich "Bereicherung des Forums". :)

Viel zu viele Dinge werden heute nur noch via YT und co. vorgestellt...ich bin froh, dass es dieses Forum hier noch gibt - viele andere Fachforen haben irgendwann dichtgemacht.
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
1.011
1.147
113
München
dahamstah.de
@DaHamstah - das sehe ich genauso. :)
Solche Diskussionen dürfen meiner einer gerne an anderer Stelle geführt werden. :)

Zurück zum Thema "Reviews"...

Ich finde eines der Grundprobleme ist, dass man als "Hobbylampophilist" gar nicht jede Lampe reviewen möchte, die man so sein Eigen nennt. :grinsen:

Man bekommt kein Geld dafür, also muss die Motivation für ein Review ja schon auf Sympathie für eine Lampe begründet sein...es geht also alleine schon deswegen meist nicht rein objektiv.

Die letzten 3 Kurzreviews habe ich in einem Rutsch geknippst und erst nach der Fotobearbeitung die Reviews verfasst.

Ich musste mich da allerdings echt durchringen, das nicht weiter vor mir herzuschieben. :)

Man merkt ja auch bei nahezu allen Teilnehmern eines Passarounds, wie die PA-Lampe jeweils gefallen hat. ;)

Der Hauptpunkt für mich, ein Review zu verfassen, ist tatsächlich "Bereicherung des Forums". :)

Viel zu viele Dinge werden heute nur noch via YT und co. vorgestellt...ich bin froh, dass es dieses Forum hier noch gibt - viele andere Fachforen haben irgendwann dichtgemacht.
Ich reviewe ganz bewusst auch Lampen, bei denen ich vorher schon vermutet, dass ich Kritikpunkte haben werde und die mir nicht so sympathisch sind. Einfach weil ich es wichtig finde, auch da die Kritikpunkte darzustellen und klar einzugrenzen, in welchen Szenarien ich die Lampe sehen würde.
Bsp Sofirn HS43: 3 seltsam abgestufte Weißstufen, eine sehr helle rote mit deutlich hörbarem PWM. Würd ich nicht jedem empfehlen, aber ich mag die lieber, als ich dachte und hab die durchaus oft im Einsatz. Die hätte ich fürs Reviews fast abgelehnt, gut, dass ich's doch geschrieben hab.

Das führt aber zu einem ganz anderen Problem: ich würde z.B. schon lang gern ein Review zur FFL L50 schreiben, weil ich die großartig finde, komme aber nicht dazu. Zwischen Familie und anderen Hobbies bleibt für Lampenreviews halt auch nur begrenzt Zeit und es soll ja nicht in Stress ausarten. Zumindest gehen mir die Reviewobjekte nicht aus, auch wenn ich mal eine Zeit kein Sample bekomme.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ich reviewe ganz bewusst auch Lampen, bei denen ich vorher schon vermutet, dass ich Kritikpunkte haben werde und die mir nicht so sympathisch sind. Einfach weil ich es wichtig finde, auch da die Kritikpunkte darzustellen und klar einzugrenzen, in welchen Szenarien ich die Lampe sehen würde.
Bsp Sofirn HS43: 3 seltsam abgestufte Weißstufen, eine sehr helle rote mit deutlich hörbarem PWM. Würd ich nicht jedem empfehlen, aber ich mag die lieber, als ich dachte und hab die durchaus oft im Einsatz. Die hätte ich fürs Reviews fast abgelehnt, gut, dass ich's doch geschrieben hab.
Das ist ein bedeutsamer Unterschied zwischen uns. :)
Nicht, dass ich nicht kritikwürdige Lampen reviewen möchte oder würde...ich hole mir einfach keine Reviewsamples von den Herstellern. :)
Fällt mir durch Tausch oder durch Kauf zum Ausprobieren mal etwas in die Hände, dann reviewe ich die Lampe i.d.R. auch wenn es sich lohnt. :)
Aber damit ich eine Lampe so reviewe, muss sie schon etwas besonderes für mich haben.

Es ist auch schwierig, die richtigen und interessanten Lampen für ein Review zu finden.
Sieh Dir bitte mal die Laberthreads zu Convoy und Emisar / Noctigon sowie zu Fireflylites an (plus diverse Einzelthreads zu diesen Herstellern...)...diese Threads sind so vollgestopft mit Infos, Fotos, Messungen, Diskussionen...da lohnt sich kaum noch ein Review zu, die Threads geben schon alles her. :grinsen:

Das führt aber zu einem ganz anderen Problem: ich würde z.B. schon lang gern ein Review zur FFL L50 schreiben, weil ich die großartig finde, komme aber nicht dazu. Zwischen Familie und anderen Hobbies bleibt für Lampenreviews halt auch nur begrenzt Zeit und es soll ja nicht in Stress ausarten. Zumindest gehen mir die Reviewobjekte nicht aus, auch wenn ich mal eine Zeit kein Sample bekomme.
Ich würde da lieber auf mein Herz und meinen Bauch hören anstatt "Up-to-date"-Reviews zu Samplelampen zu machen...aber so tickt jeder anders. :)
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Es ist auch schwierig, die richtigen und interessanten Lampen für ein Review zu finden.
Sieh Dir bitte mal die Laberthreads zu Convoy und Emisar / Noctigon sowie zu Fireflylites an (plus diverse Einzelthreads zu diesen Herstellern...)...diese Threads sind so vollgestopft mit Infos, Fotos, Messungen, Diskussionen...da lohnt sich kaum noch ein Review zu, die Threads geben schon alles her. :grinsen:

Ja schon, aber da muss man schon sehr suchen. Ein Review bündelt das alles an einem Ort, auch wenn alle Infos schon vorhanden sind. In den Laberthreads ist halt viel... Gelaber.
Ich würde da lieber auf mein Herz und meinen Bauch hören anstatt "Up-to-date"-Reviews zu Samplelampen zu machen...aber so tickt jeder anders. :)
Mich interessieren halt auch hauptsächlich neue Lampen, neue Emitter, neue UIs,...
Zu alten Lampen gibt's im normalfall schon alles, da ist mir ehrlich gesagt der Aufwand zu hoch. Allein schon die Zeit, die für die Laufzeitmessungen drauf geht und die Orga, das auf dem Schirm zu haben, wann die fertig ist, die neue zu starten,...
WEnn das eine technisch interessante Lampe ist, ja klar. Wenn die Lampe schon einige Zeit auf dem Buckel hat, aber halt immer noch ein Bestseller ist, why not.
Aber so wie du jetzt mit der Dawn, die zwar ne coole Lampe, aber für mich technisch völlig uninteressant und noch dazu in der Variante nicht mehr erhältlich ist, das find ich schon sehr tapfer, da noch ein Review zu schreiben!
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
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Ja schon, aber da muss man schon sehr suchen. Ein Review bündelt das alles an einem Ort, auch wenn alle Infos schon vorhanden sind. In den Laberthreads ist halt viel... Gelaber.
Stimmt schon.
Klar, wenn man sich die Mühe macht und die ganzen Infos und Fotos zusammenträgt, dann hat man ein Review.
Ich würde sagen im Falle Hanklights und Fireflylite ein Fall für @LightintheNight - der würde aus dem reviewen gar nicht mehr herauskommen! :grinsen: :Todlachsmiley:


Mich interessieren halt auch hauptsächlich neue Lampen, neue Emitter, neue UIs,...
Da juckts bei mir nur noch bei innovativen und mir wirklich zusagenden Lampen...Gott sei Dank ist der Markt groß genug. :thumbsup:

Zu alten Lampen gibt's im normalfall schon alles, da ist mir ehrlich gesagt der Aufwand zu hoch. Allein schon die Zeit, die für die Laufzeitmessungen drauf geht und die Orga, das auf dem Schirm zu haben, wann die fertig ist, die neue zu starten,...
WEnn das eine technisch interessante Lampe ist, ja klar. Wenn die Lampe schon einige Zeit auf dem Buckel hat, aber halt immer noch ein Bestseller ist, why not.
Tjaaaa...kommt immer darauf an, wie sehr das Herz da mitschwingt. ;)

Aber so wie du jetzt mit der Dawn, die zwar ne coole Lampe, aber für mich technisch völlig uninteressant und noch dazu in der Variante nicht mehr erhältlich ist, das find ich schon sehr tapfer, da noch ein Review zu schreiben!
Es gab noch kein Review zur Dawn bei uns.
Klar, ist im Grunde eine "Edel-Convoy" mit hichwertugen Komponenten...allerdings wird sie ja weiterhin in Titan, Messing und Kupfer produziert. :)
Ja - FET-Treiber, aber den bekommt man in einer Emisar D4V2 oder D1K ebenso...ist also nicht ganz aus der Welt. :)
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Nun die Review Szene professionalisiert sich halt auch. Ob das gut ist keine Ahnung.

Aber es ist hier ja auch geduldet, das ein Youtuber für seine Reviews Werbung hier macht, und auf Youtube dafür monetarisiert (und sonst nichts zur Community beiträgt).
Warum sollte dann im Bereich der geschriebenen Reviews nicht auch ein Konkurrenzkampf auftreten, um am Ende seinen Schnitt zu machen .
 

DaHamstah

Flashaholic**
2 Mai 2013
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Nun die Review Szene professionalisiert sich halt auch. Ob das gut ist keine Ahnung.

Aber es ist hier ja auch geduldet, das ein Youtuber für seine Reviews Werbung hier macht, und auf Youtube dafür monetarisiert (und sonst nichts zur Community beiträgt).
Warum sollte dann im Bereich der geschriebenen Reviews nicht auch ein Konkurrenzkampf auftreten, um am Ende seinen Schnitt zu machen .
Du hast ja gemerkt, dass bei den deutschen Reviewern hier im Forum nicht viel mit Affiliateprogrammen ist und das für uns alle, von den Samples abgesehen, ein Verlustgeschäft ist.

Wie ich schon mal schrieb, international ist das anders, auf YouTube ist das anders. Da kann ja dann jeder selber einschätzen, wie ehrlich die Reviews dann sind. 1Lumen hat ja nicht nur einen Fall von "UI nicht gut, erfüllt die Specs nicht, 5 Stars, great flashlight, would recommend".
Aber auch so Sachen, die es bei Youtubern immer Mal wieder gibt, mit "boah ist die hell" - völlig unabhängig davon, ob's ne 200 Lumen Funzel oder ne Lampe mit über 10000 Lumen ist.

Darum bin ich so ein Fan von Messungen. Klar, die sind auch nicht exakt perfekt genau, aber es ist mehr als ein Gefühl.
Genauso wie dieses rumgeleuchte in den Videos. Da kann man, mit Glück, die Form des Beams erkennen. Für mich richtig sinnvoller Beamshots sind mit immer der gleichen Kameraeinstellungen vom selben Fleck auf das selbe Ziel. Dann kann man die Unterschiede halbwegs einschätzen.
Aber das bringt halt nicht so viele Klicks und damit nicht so viel Einkünfte.

Je nach Plattform bekommt man 5-10% Provision in den Affiliateprogrammen, das ist dann für mich nichts anderes mehr als Werbung und man muss schon auch wieder Filtern, um wirklich relevante Infos rauszuziehen.

Auch ein Grund, warum ich am liebsten Reviews von @SammysHP , @amaretto und @Köf3 les - da kann ich mir sicher sein, dass mir die nichts verkaufen wollen und da richtig Leidenschaft und technisches Interesse drin steckt.

@Buteo und viele andere hier haben eine total eigene, ebenso unabhängige Art des Reviewens für sich entwickelt, die total tolle, andere Blickwinkel bringen kann.

Langer Text, kurze Aussage: dieses Konkurrenz -Ding glaub ich gibt's nicht wirklich und wenn, dann nur da, wo Gewinn dahinter steht.


Edit: @KakophonieInMoll , ich bin etwas angeschweißt, weil ich kurz über den Affiliatemist ranten musste, sorry. Falls das so ankam, das war nix gegen dich!
 
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Der Fux

Erleuchteter
4 Januar 2026
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Hanau
Gibt in meinen Augen drei Varianten:

1. Echte Erfahrungsberichte, ich kaufe ein Produkt und teile mit, wie Zufrieden ich bin, bzw. was ich darüber in Erfahrung gebracht habe (Messung, Zerlegen etc.). Mir ist egal, wer was darüber denkt, es ist halt meine ehrliche Meinung.

2. Man bekommt Artikel zur Verfügung gestellt. Natürlich ist das keine signifikante Bezahlung (also in den meisten Fällen jedenfalls), aber unterbewusst ist einem Klar, wenn man zu scharf kritisiert wird das nicht wieder passieren. Man ist mit Kritik viel vorsichtiger als mit Lob.

3. Professionelle Influencer, die eben Marketing betreiben und damit ihr Geld verdienen. Im Prinzip einfach das, was früher eine Werbeagentur gemacht hat nur in modern. Der Weg ist für Firmen in meinen Augen der wichtigste Bereich für erfolgreiche Vermarktung, bringt deutlich mehr als klassische Werbung in Medien.
Am Ende ist das halt wie Fahrzeugtests in Automagazinen, da ist jedem klar, dass es unterhaltsame Werbung ist und keine echte Information…
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
Bei (semi)professionellen Influencern/Reviewer muss man aufpassen und unterscheiden zwischen den typischen Werbe-Reviews, die meist recht oberflächlich sind und das jeweilige Produkt in den Himmel loben und solche Reviews, die zwar professionell im Sinne von monetarisiert sind, aber dennoch einen echten Mehrwert für den Zuschauer/Leser bieten. Beispielsweise der besagte Youtube-Reviewer hier im Forum macht aus meiner Sicht seine Reviews höchstwahrscheinlich nicht ohne Kompensation. Anders als bei bezahlter Werbung zeigt er aber in den Reviews Positives als auch Negatives. Ich finde wenn ein Reviewer sich merklich mit der Lampe beschäftigt hat, ins Detail geht und auch Kritikpunkte aufzeigt (sofern angebracht), dann soll es mir recht sein, wenn er für die Arbeit auch entlohnt wird.
 
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2 Mai 2013
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Gibt in meinen Augen drei Varianten:

1. Echte Erfahrungsberichte, ich kaufe ein Produkt und teile mit, wie Zufrieden ich bin, bzw. was ich darüber in Erfahrung gebracht habe (Messung, Zerlegen etc.). Mir ist egal, wer was darüber denkt, es ist halt meine ehrliche Meinung.

2. Man bekommt Artikel zur Verfügung gestellt. Natürlich ist das keine signifikante Bezahlung (also in den meisten Fällen jedenfalls), aber unterbewusst ist einem Klar, wenn man zu scharf kritisiert wird das nicht wieder passieren. Man ist mit Kritik viel vorsichtiger als mit Lob.

3. Professionelle Influencer, die eben Marketing betreiben und damit ihr Geld verdienen. Im Prinzip einfach das, was früher eine Werbeagentur gemacht hat nur in modern. Der Weg ist für Firmen in meinen Augen der wichtigste Bereich für erfolgreiche Vermarktung, bringt deutlich mehr als klassische Werbung in Medien.
Am Ende ist das halt wie Fahrzeugtests in Automagazinen, da ist jedem klar, dass es unterhaltsame Werbung ist und keine echte Information…
Ich mach 1. Und 2.. ich hab's schon mal erwähnt, ich schreib genau gleich. Der einzige Unterschied ist, dass ich mir bei 2. Überlege, ob ich den Hersteller vorab informieren, damit eben wie in geschilderten Fall mit Wurkkos mein Kontakt für zukünftige Käufer etwas positives bewirkt. Alles, was ich in der Richtung mitbekommen habe, war entweder das Interesse, das Produkt zu verbessern oder "poste trotzdem".
Das können andere anders halten, aber es hat ja einen Grund, dass z.b. gerade @Köf3 und @SammysHP oft Vorabsamples bekommen und dem Hersteller Feedback geben.sieht man ja Grad auch mit Imalent und... Mir ist der Name entfallen.

Die perfekte Antwort zu 3. muss ich nicht selber schreiben:
Bei (semi)professionellen Influencern/Reviewer muss man aufpassen und unterscheiden zwischen den typischen Werbe-Reviews, die meist recht oberflächlich sind und das jeweilige Produkt in den Himmel loben und solche Reviews, die zwar professionell im Sinne von monetarisiert sind, aber dennoch einen echten Mehrwert für den Zuschauer/Leser bieten. Beispielsweise der besagte Youtube-Reviewer hier im Forum macht aus meiner Sicht seine Reviews höchstwahrscheinlich nicht ohne Kompensation. Anders als bei bezahlter Werbung zeigt er aber in den Reviews Positives als auch Negatives. Ich finde wenn ein Reviewer sich merklich mit der Lampe beschäftigt hat, ins Detail geht und auch Kritikpunkte aufzeigt (sofern angebracht), dann soll es mir recht sein, wenn er für die Arbeit auch entlohnt wird.
Sofern Affiliate links und andere Kompensationen klar gekennzeichnet sind, gehe ich da voll mit!
 
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Buteo

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25 März 2015
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Ich fände es schön, wenn hier keine Grundsatzdiskussionen geführt werden. ;)

Es ist doch letztendlich egal, ob sich jemand von uns hier Reviewsamples schicken lässt oder seine Lampen alle selber kauft und ertauscht.

Eines haben wir doch alle hier gemeinsam - unser Herz schlägt für Lampen.
Das trifft auch auf die guten Reviewer auf Youtube zu...denn sie zeigen durchaus auch die negativen Dinge auf.

Unser @MarcoPolo86c macht auch YouTube-Videos (Go-Go-Powerranger! :thumbsup: ) und geht da so richtig (POSITIV!) ab. :)

Jeder von uns Reviewern geht die Dinge anders an. :)

Ich denke die "Influenzer" sollten wir da lassen, wo sie hingehören - auf Youtube. ;)
 
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25 März 2015
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Uff mir brummt der Schädel.

Am Freitag nach der Arbeit ganz locker die allermeisten Tagfotos für den Wuben X1 Pro - Passaround gemacht gemacht, das waren so ca. 1,5h.

Gestern dann den ganzen Tag unterwegs gewesen mit 2 größeren Naturtouren, auf der zweiten Tour Abends komplett durchnässt worden (Sturmböen mit Platzregen), danach in Richtung Hause gefahren und mich im Auto bei 28°C mit der Klimaanlage trocknen lassen. Dann noch gewartet, bis hier der Regen aufhörte und die Beamshots gemacht - noch einmal 1h etwa.

Heute dann die Fotos wiederholt die nichts geworden sind und ca. 50 Fotos mit dem Handy bearbeitet, den Bericht im Forum gemacht und jetzt einfach nur den Koof freibekommen und den Abend genießen.
Für heute kann man auch noch einmal locker 7h rechnen...wir kommen also insgesamt diesmal auf 9-10h inclusive allem, was dazugehört.

Wäre das ein richtiges Review geworden, hätte ich deutlich mehr recherchiert, mir weitere Reviews zur Lampe durchgelesen, etc...dann wären da sicher nochmal 3 Stunden mehr hinzugekommen.
 
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2 Mai 2013
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Uff mir brummt der Schädel.

Am Freitag nach der Arbeit ganz locker die allermeisten Tagfotos für den Wuben X1 Pro - Passaround gemacht gemacht, das waren so ca. 1,5h.

Gestern dann den ganzen Tag unterwegs gewesen mit 2 größeren Naturtouren, auf der zweiten Tour Abends komplett durchnässt worden (Sturmböen mit Platzregen), danach in Richtung Hause gefahren und mich im Auto bei 28°C mit der Klimaanlage trocknen lassen. Dann noch gewartet, bis hier der Regen aufhörte und die Beamshots gemacht - noch einmal 1h etwa.

Heute dann die Fotos wiederholt die nichts geworden sind und ca. 50 Fotos mit dem Handy bearbeitet, den Bericht im Forum gemacht und jetzt einfach nur den Koof freibekommen und den Abend genießen.
Für heute kann man auch noch einmal locker 7h rechnen...wir kommen also insgesamt diesmal auf 9-10h inclusive allem, was dazugehört.

Wäre das ein richtiges Review geworden, hätte ich deutlich mehr recherchiert, mir weitere Reviews zur Lampe durchgelesen, etc...dann wären da sicher nochmal 3 Stunden mehr hinzugekommen.
Hast du eigentlich bei deinen Beamshots hast Handy im Stativ mit fixen Einstellungen? Find ich immer noch ne wichtige Angabe, weil ohne fixe Einstellungen und festen Standpunkt ist der Vergleich zwischen unterschiedlichen Lampen schwierig.
 
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Flashaholic***
25 März 2015
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Hast du eigentlich bei deinen Beamshots hast Handy im Stativ mit fixen Einstellungen? Find ich immer noch ne wichtige Angabe, weil ohne fixe Einstellungen und festen Standpunkt ist der Vergleich zwischen unterschiedlichen Lampen schwierig.
Die Einstellungen waren identisch, das Handy hatte ich in der Hand.
 

Nuss

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5 November 2016
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Am Rhein
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, es fehlen mir(!) vergleichende Beamshots und Laufzeitdiagramme mit ähnlichen Lampen anderer Hersteller. Das mag in diesem Review vielleicht nicht möglich sein (soviel Lampen mit diesem Formgaktor gibt es ja nicht), ich meine das prinzipiell.

@andreas0401 macht das in seinen Reviews schon ewig so, @Buteo hats bei der Wuben X1 gestern auch wunderbar gemacht, um nur mal 2 zu nennen. Bei den größeren Reviern im Internet ist das sowieso normal.

Das nenne ich(!) objektiv.
 
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Flashaholic**
2 Mai 2013
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Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, es fehlen mir(!) vergleichende Beamshots und Laufzeitdiagramme mit ähnlichen Lampen anderer Hersteller. Das mag in diesem Review vielleicht nicht möglich sein (soviel Lampen mit diesem Formgaktor gibt es ja nicht), ich meine das prinzipiell.

@andreas0401 macht das in seinen Reviews schon ewig so, @Buteo hats bei der Wuben X1 gestern auch wunderbar gemacht, um nur mal 2 zu nennen. Bei den größeren Reviern im Internet ist das sowieso normal.

Das nenne ich(!) objektiv.
Du hast es selber schon ganz gut erfasst: Ich habe nichts, womit ich die Lampe sinnvoll vergleichen kann.

Inwiefern Beamshots, vorallem ohne festen Standpunkt und ggf. nachbearbeitet, für einen objektiven Vergleich taugen, sei dahingestellt. Mir helfen Beamshots selten, ich bin da ein größerer Fan von Messungen. Trotzdem gab es ja in anderen Reviews, wo ich das als sinnvoll erachtet habe (z.B. bei der TM01 oder auch in meinem Passaround-Bericht zur Marauder Mini 2 schon Beamshots.

Für Vergleiche von Lampen braucht man die Daten anderer Lampen. Sprich ich muss davon entweder schon Laufzeitmessungen gemacht haben oder welche machen. Ich kriege kein Geld für die Reviews und habe nur begrenzt freie Zeit. Daher gibt es das halt nur da, wo ich solche Daten schon habe oder halbwegs schnell erstellen kann. In dem Fall hättest du einfach unter dem Review fragen können - den Vergleich z.B. zur TS28 hätte ich dir easy nachliefern können. Wenn du einen Wunsch hast, zu welcher Lampe der Vergleich gezogen werden soll, schreib das doch, das ist doch der Sinn einer Community, dass man drüber redet und ggf. auch wer anders das ergänzen kann. Sonst kann ich mir das hier posten gleich sparen und nur noch auf meiner Seite posten, wie es andere Reviewer auch machen.

Wenn dir meine Reviews nicht taugen, musst du sie nicht lesen. Ich werde das nicht weiter verargumentieren oder da irgendwie in die Defensive gehen - am Ende entscheide ich, wie ich mein Review gestalte, welche Produktlinks ich verwende und ob ich einen Rabattcode poste oder nicht.
Ich poste das hier, weil ich das Forum mag, für euch. Für die Community.
 
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amaretto

Moderator
Teammitglied
12 August 2010
22.108
27.463
113
NRW
Ich bin da ganz transparent. Das Sample habe ich kostenlos vom Hersteller bekommen, das steht im Review.
Der Link ist kein Affiliate Link, ich habe also nichts davon, nur die einkaufende Person.
Wohin der Produktlink geht kann sich der Hersteller gerne aussuchen. Das ist mir ziemlich egal, ich mache keine Angaben zu Preisen und auch keine Preisvergleiche. Was hat das mit gekauft sein zu tun?
Es gibt Reviewer (meist sind es YT-Kanäle), die sogar transparenterweise in der Beschreibung oder im Video darauf hinweisen, dass sie einen kleinen Bonus vom Hersteller/Shop bekommen, wenn festgestellt wird, dass Käufer über den Link vom Reviewer gekommen sind. Das ist das, was ich typischerweise unter Affiliate Link verstehe.

Soweit ich das bei unseren Reviewern im Forum überblicke und wie ich es aus Kontakten zu Herstellern bei meinen Reviews selbst kenne, haben diese Links jedoch eine andere Funktion und es wurde noch nie für Reviews gezahlt. Mir hatte ein Hersteller gesagt, dass er ausdrücklich die Veröffentlichung solcher Produktlinks/Affiliate-Links wünscht. Für ihn sei dies eine Messmöglichkeit um zu erkennen, inwieweit das TLF Auswirkung auf die Verkäufe seiner Lampen hat. (Oder anders gesagt - so meine Worte - er will nachvollziehen können, ob sich die kostenlose Vergabe von Testlampen für Reviews im TLF lohnt). Manche Shops sind dagegen zufrieden, wenn man sie gut erkennbar im Review als Sponsor der Testlampe erwähnt.


Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, es fehlen mir(!) vergleichende Beamshots und Laufzeitdiagramme mit ähnlichen Lampen anderer Hersteller. Das mag in diesem Review vielleicht nicht möglich sein (soviel Lampen mit diesem Formgaktor gibt es ja nicht), ich meine das prinzipiell.

@andreas0401 macht das in seinen Reviews schon ewig so, @Buteo hats bei der Wuben X1 gestern auch wunderbar gemacht, um nur mal 2 zu nennen. Bei den größeren Reviern im Internet ist das sowieso normal.

Das nenne ich(!) objektiv.
Hier muss ich Buteo beipflichten:
Das TLF-Team wünscht sich eine rege Beteiligung im Forum und ist über jeden Erfahrungsbericht dankbar. Wir wollen gerade nicht, dass sich ein Beitrag erst dann Review nennen darf, wenn er einen bestimmten Anforderungskatalog erfüllt. Das schreckt die Leute ab. Wir hatten immer schon das Problem, dass sich einige (oder viele?) nicht trauten ein Review zu schreiben, da es nach ihrer Befürchtung nicht mit den Reviews der Profischreiber mithalten könne. Hier ist die Entwicklung schon in die falsche Richtung gegangen. Wir als Tala-Fans können nur verlieren, wenn sich die Leute nicht mehr trauten, auch kürzere und weniger aufwändige Erfahrungsberichte zu posten. Ich habe auch nichts dagegen, wenn solche Erfahrungsberichte Review betitelt werden. Für das Forum und bezogen auf Suchtreffer dürfte die Verwendung des Begriffs Review anstatt Erfahrungsbericht insbesondere im Hinblick auf Leser im Ausland von Vorteil sein.

Abschließend mein Appell, bitte auf Erfahrungsberichte/Reviews stets wohlwollend zu reagieren. Gegen konstruktive Tipps wird kein Reviewer etwas haben, aber niemand möchte trotz der investierten Mühe "Genörgele" lesen.

Ich kann verstehen, wenn viele solche grandiosen Beamshots bei Reviews wie von @andreas0401 sehen möchten. Wenn man es qualitativ gut machen will, kostet das aber unglaublich viel Zeit, denn die Beamshotstrecke hat in der Regel kaum jemand vor der Haustür. Andreas beispielsweise erstellt von jedem Beamtshot einer Lampe mehrere Fotos, um bei der späteren Auswertung das mit der genauesten Ausrichtung nehmen zu können. Dann muss man die Bilder sortieren, meist bearbeiten, Messprozeduren erledigen und viel geistreichen Text schreiben. Buteo hat ja bereits festgestellt, dass Reviews anzufertigen enorme Zeit bindet. Vielleicht ist das vielen Lesern nicht klar, aber 10-20 Stunden (oder mehr) für die Erstellung eines Reviews auch ohne tolle Beamshots ist keine Seltenheit. Diese Zeit muss man sich (z.B. als beruflich oder familiär vielbeschäftigter Mensch) erst einmal reservieren. Mir fällt das mittlerweile sehr schwer und eigentlich möchte ich das nicht mehr. Von da her großen Respekt vor den tollen Reviews im Forum und danke für jeden Erfahrungsbericht - sei er auch noch so kurz.
 
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six7

Flashaholic
25 März 2026
206
106
43
Was mich noch interessieren würde.
Wie seit ihr den zu den Reviews gekommen beziehungsweise Kommen die Hersteller auf euch zu oder ihr auf sie?
Wie viele Reviews hattet ihr bereits und auf welchem Level waren die bevor ihr Gratis Lampen und oder affiliate links bekommen habt?
 

Obro

Flashaholic*
20 Dezember 2017
609
324
63
Bei Bilddarstellung sollte schon darauf geachtet werden das das fotografierte Produkt nicht mit Staub, Flusen o.Ä. behaftet ist. Bei Beamshots, ist schon wesentlich das die Einstellungen identisch, nicht durch die Kameraautomatik angepasst wurde. Das Anschauen durch den üblicherweise nicht farbkalibrierten Monitor kommt noch hinzu. Das Ergebnis das Bild ist verfälscht. Deshalb sollten Belichtungsdaten mit veröffentlicht werden. Bei Fotos ist deshalb ein automatischer Weißabgleich zu vermeiden, dynamische Farbanpassung zu verhindern, Raw fotografieren bei konstanter Belichtung und evtl. notwendiger Nacharbeit mit entsprechender Software. Es sollte idealerweise eine Referenz vorhanden sein z. B. Graukarte.

Bei Handys Den Farbraum beachten, err unterscheidet sich oftmals vom Monitorfarbraum. Hier bietet sich sRGB Konvertierung an. ICC Profil ins Bild einbetten.

bei Beamshots: unbedingt manuell feste Belichtungszeit, Weißabgleich, Farbtemperatur, Fokus für die Serie einstellen. Bei Automatik ergeben sich Belichtungskompensation, eventuell Tonemappingprobleme, Probleme durch automatische Kontrastanhebung. kurz die visuelle Vergleichbarkeit sinkt massiv. Weiter Aufnahmebedingungen fester Abstand, genaue Ausrichtung. Das Kernproblem bleibt aber immer noch der oftmals beschränkte Dynamikumfang des Handys und die oftmals fehlende Farbkalibrierung des Monitors des späteren Betrachters. Für eine gute Einschätzung sind die Messdaten auch erforderlich.

So meine Ansicht, erfüllt ein Review diese Anforderungen überwiegend nicht ist es für mich nicht aussagekräftig. Fazit, selbst perfekte Durchführung vermag nicht den tatsächlichen Eindruck den realen Eindruck gänzlich wiederzugeben.