Nabend,
na OK, dachte schon, du hast das Labornetzteil direkt an den Akku angeschlossen. Das wäre dann aber mit der Ladeschlussspannung von +/- 50 mV doch ne sehr haarige Sache geworden.
Ich hatte in der Arbeit bis vor kurzem auch ein
Elektro-Automatik EA PS2332-025, war damit aber nie wirklich glücklich. Man sieht nicht, ob der Spannungs- oder Stromregeler aktiv ist und die Stabilität war auch nicht so toll: Wenn ich es morgens auf 23,9 V gestellt hab, hatte ich zu Mittag schon 24,6 V.
Jetzt habe ich mir ein
Hameg HMP2020 bestellt und damit könnte man wirklich die Akkus direkt aufs mV genau laden, sogar mit Sense-Leitungen. Für den Preis könnte man aber auch viele 'normale' Ladegeräte und noch mehr Akkus kaufen.
So gut finde ich die Idee mit dem LM317 aber leider doch nicht. Es heißt doch immer, dass die Ladeschluss-Spannung nicht überschritten werden darf, schon einzelnen Millivöltchen können tödlich (für den Akku) sein.
Der LM317 hat eine Anfangsgenauigkeit von knapp 1 %. Zuzüglich einer Altersdrift von 1 % über 1000 Stunden, zuzüglich des Feedbackteilers kommt man schnell in den Bereich von 2 bis 3 %. Das sind bis zu 126 mV über Soll!
Ich habe heute in der Mittagspause mal
folgenden Simpelst-Lader entworfen.
Beste Grüße, Marek