Hilfe bei Maglite 3D Modding

11 Februar 2025
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Hallo Liebe Taschenlampenfans und Modding Gemeinschaft,
Ich bin schon seit einiger Zeit Taschenlampenvernarrt und wusste nicht dass es eine ganze Community von Gleichgesinnten gibt. Umso besser, dass ich jetzt dieses Forum entdeckt habe. Ich bin ein genereller Foren-Neuling und natürlich auch hier ein absoluter Anfänger. Verzeiht mir also bitte alle Fehler und ggfs. eine fehlplazierung dieses Threads, aber ich brauch eure Hilfe denn ich komme mit meinem zugegeben sporadischen Wissen nicht wirklich weiter.

Nun zu Meinem Projekt:
Ich habe vor nicht allzu langer Zeit eine neuwertige Maglite 3D bekommen. Da ich durch und durch Bastler bin und mir dieses handwerkliche Meisterstück, welches aufgrund der erbärmlichen Lichtleistung zum Tode verurteilt ist, leid tat, habe ich mich entschlossen der Lampe neues Leben einzuhauchen.
Als Chip entschied ich mich für einen SFH 55, falls ihr euch fragt Warum? Weil das der Chip war mit der meisten Lichtleistung. Zumindest nach meiner Recherche zu diesem Zeitpunkt, und da ich ihn im Web zu einem recht erschwinglichen Preis entdeckt habe. Direkt 3 bestellt (falls was schief geht oder es besonders gut funktioniert) und mit der Arbeit begonnen. Zugegeben etwas amateurhaft anfangs ohne mir Gedanken über Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung zu machen.
Kurz: Die Lampe leuchtet. Und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht.

Aber ich bin nicht zufrieden: Da das ganze nicht ungefährlich ist lasse ich die Lampe aktuell nur 10 sek maximal am Stück leuchten. Ist natürlich keine Dauerlösung. Aber so konnte ich mich experimentell in die Herausforderungen des Flashlightmodding einarbeiten.

Kurz die Facts :
Maglite 3D
SFH55 LED Chip auf einem Kühlkörper
2 parallele Samsung 40T (21700er)
Kein Treiber, Strom läuft über Schalter und Gehäuse
Noname Reflektor,der Passt und ein meines Erachtens sauberes leuchtbild abgibt
Gemessener Strom mittels einer Stromzange 15A

Erklärung und Probleme:
-ich wollte die maximale Leuchtkraft aus dem Chip rausholen was laut einem LED Test von Köf3 in einem Beitrag hier im Forum eine stromaufnahme von 55A bedeutet.

Einen Treiber der derartige Spezifikationen aufweist habe ich nicht gefunden und selbst einen zu konfigurieren fehlt mir die Fachkenntnis. Vielleicht kann mir da einer weiterhelfen. Zumal ich gerne die Stärke regulieren würde.

Da hier die Akkus (sowie ich erst glaubte) der limitierende Faktor sind habe ich den Chip ohne Treiber betrieben.

-durch die Parallelschaltung zweier 21700er Akkus geht mein Gehäuse nicht mehr richtig zu da sie zusammen zu lange sind. Gibt es andere Lösungen für Akkus? Ich habe an welche aus dem modellbau gedacht. Da diese auch große Ströme abgeben können und ich auch ein entsprechendes Ladegerät habe, allerdings weis ich nicht genau welche dort hineinpassen können und tatsächlich so viel Strom abgeben.

Das war jetzt doch etwas ausführlicher als Ich ursprünglich geplant hatte aber ich hoffe ihr könnt mir trotzdem weiterhelfen. Und seid nicht gelangweilt von einem weiteren Maglite mod.

Grüße aus der Oberrheinebene
David
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Wie hast du die LED für die Wärmeableitung ans Gehäuse angebunden?
Ich hab da ggf noch etwas Alu Rundmaterial rumliegen.

Modellbauakku muss halt ins Lampengehäuse passen und dann brauchst du ein Anschlusskabel statt direkkontakt über Feder, Gehäuse und Schalter. Ich vezweifle, dass es sinnvolle Kapazitäten in der Bauform gibt, selbst bei Parallelschaltung von 2S LiPos.
 

chimaero

Flashaholic*
4 Dezember 2023
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München
Da hier die Akkus (sowie ich erst glaubte) der limitierende Faktor sind ...
Ich denke, der limitierende Faktor ist hier die Wärmeableitung.

Die Maglite ist nicht dafür gebaut, 150 Watt oder mehr auch nur ansatzweise an die Umgebungsluft abzugeben. Nahezu jede LED-Taschenlampe, selbst mit einem Bruchteil dieser Leistung, hat dickeres Alumaterial mit Kühlrippen.