Tiefenentladene Akkus mit Taschenlampe (Wurkkos, Wuben) wieder aufladen?

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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51
Offenbach
Hi, wisst Ihr, ob es bei Taschenlampen, in meinem Fall Wurkkos (FC11, FC13S, WK03, TD02) und Wuben C3 einen Schutzmechanismus gibt, der verhindert, dass tiefenentladene Akkus geladen werden können? Mit anderen Worten, wie tief muss eine Zelle entladen sein, damit sie von der Lampe nicht mehr aufgeladen wird? Mir ist natürlich bewusst, dass das von Lampe zu Lampe unterschiedlich sein kann.
 

repeatog

Flashaholic**
16 Februar 2014
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Hi, wisst Ihr, ob es bei Taschenlampen, in meinem Fall Wurkkos (FC11, FC13S, WK03, TD02) und Wuben C3 einen Schutzmechanismus gibt, der verhindert, dass tiefenentladene Akkus geladen werden können? Mit anderen Worten, wie tief muss eine Zelle entladen sein, damit sie von der Lampe nicht mehr aufgeladen wird? Mir ist natürlich bewusst, dass das von Lampe zu Lampe unterschiedlich sein kann.
Einen solchen Mechanismus gibt es bei vielen Lampen, ist der Akku zu tief entladen, wird er nicht mehr erkannt und auch nicht mehr geladen. Ob das aber auf alle Deine Lampen zutrifft, mag ich Dir nicht garantieren. Bei den Anduril Modellen kannst Du Dir ja vor dem Laden die Akkuspannung ausblinken lassen. Ansonsten gäbe es die Option vorher mit dem Multimeter nach zu messen.

Ich kann Dir aber nur raten ab einer gewissen Menge an Lampen, und ich glaube die hast Du langsam erreicht, Dir ein vernünftiges Analyseladegerät zu kaufen. Das zeigt Dir auf dem Display an, was es gerade tut und welche Spannung der Akku hat, als dass man tief entladene Akkus direkt erkennen kann. Tief entladene Akkus werden nicht wieder geladen, einzig im Automatikmodus könnte ein tief entladener Lithium-Ionen Akku mit einer Spannung unter 1,5V als NiCd oder NiMh Akku erkannt werden und dann im 1,5 V Ladeprogramm starten. Das sieht man dann aber auf dem Display und kann den Ladevorgang abbrechen und den Akku entsorgen.

Ein Vapcell S4+ kann ich empfehlen.
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
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Hi, wisst Ihr, ob es bei Taschenlampen, in meinem Fall Wurkkos (FC11, FC13S, WK03, TD02) und Wuben C3 einen Schutzmechanismus gibt, der verhindert, dass tiefenentladene Akkus geladen werden können? Mit anderen Worten, wie tief muss eine Zelle entladen sein, damit sie von der Lampe nicht mehr aufgeladen wird? Mir ist natürlich bewusst, dass das von Lampe zu Lampe unterschiedlich sein kann.
Nun da zumindest einige der Lampen LiIon Akkus nutzen gebe ich den Hinweis Tiefentladung bei LiIon Akkus zu vermeiden, und eher zu entsorgen, wie sie wieder zu laden. Das laden von tiefentladenen LiIon Zellen kann durchaus zu ungewünschten Ereignissen führen.
Aber auch tiefentladene NiMH Akkus sind nicht zu empfehlen. Die Lebensdauer wird dann reduziert. Bei 1,5VLiIon Akkus gilt wieder das gleiche wieder klassischen LiIon Zellen...
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
Danke für die Hinweise. Ich habe einen Multimeter aber meine Akkus werden nie so weit entladen ;-) Mir geht es ehr um Muggel, die eine solche Lampe von mir geschenkt bekommen. Für die meisten Muggel ist es ja normal: "Wenn der Akku leer ist, lade ich ihn halt wieder auf". Ich überlege halt, die Verschenk-Lampe zur Sicherheit mit einem geschütztem Akku zu bestücken, damit durch Tiefenentladung kein Mist passieren kann. Wenn die Lampe aber zu tief entladene 18650 Akkus sowieso nicht mehr erkennt, könnte ich mir das sparen ;-)
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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der Vapcell S4+ wird übrigens explizit auch damit beworben, tiefentladene Li-Ions "wiederbeleben" zu können ... :gemein: :

"For Lithium battery overdischarge lower than 2.5V or even 0 voltage, it will be repaired."

... und es "funktioniert" : der Li-Ion hier in Schacht 1 ist tatsächlich schon wieder bei 1,53 Volt ... :ninja:

apropos "wiederbeleben" ... das Wort "Zombie-Akkus" passt dann wahrscheinlich ganz gut ... :eek:
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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Offenbach
der Vapcell S4+ wird übrigens explizit auch damit beworben, tiefentladene Li-Ions "wiederbeleben" zu können ... :gemein: :

"For Lithium battery overdischarge lower than 2.5V or even 0 voltage, it will be repaired."

... und es "funktioniert" : der Li-Ion hier in Schacht 1 ist tatsächlich schon wieder bei 1,53 Volt ... :ninja:

apropos "wiederbeleben" ... das Wort "Zombie-Akkus" passt dann wahrscheinlich ganz gut ... :eek:
Ich weiß nicht, ich würde lieber die Finger davon lassen einen Lithium Akku wiederzubeleben.
Ich bin kein Experte, aber lies das mal bitte: https://accundu.de/brandgefaehrlich-akkus-wiederbeleben
 
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Flashaholic**
30 September 2019
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ich dachte eigentlich, ich hätte mit Anführungszeichen, Smileys und "Zombie-Akkus" meine Meinung dazu ausreichend deutlich gemacht ... ;)
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
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Danke für die Hinweise. Ich habe einen Multimeter aber meine Akkus werden nie so weit entladen ;-) Mir geht es ehr um Muggel, die eine solche Lampe von mir geschenkt bekommen. Für die meisten Muggel ist es ja normal: "Wenn der Akku leer ist, lade ich ihn halt wieder auf". Ich überlege halt, die Verschenk-Lampe zur Sicherheit mit einem geschütztem Akku zu bestücken, damit durch Tiefenentladung kein Mist passieren kann. Wenn die Lampe aber zu tief entladene 18650 Akkus sowieso nicht mehr erkennt, könnte ich mir das sparen ;-)
Ja das ist eine wichtiger Punkt und hält mich auch davon ab meinen Bekanntenkreis durchweg mit liIon-TaLas auszustatten. Es kann sein die Lampe landet in der Schublade und wird in 5 Jahren erst wieder rausgeholt. Ich sehe das ja schon bei meiner Frau, da Frage ich dann nach, sag mal die Lampe XY, hast du die mal geladen? Wäre spannend ob die Lampen das Laden Tiefentladene Akkus verhindert oder ob man damit ein Risiko eingeht so eine Lampe zu verschenken...
 
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Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Berlin
ich dachte eigentlich, ich hätte mit Anführungszeichen, Smileys und "Zombie-Akkus" meine Meinung dazu ausreichend deutlich gemacht ... ;)
Also es ist keinesfalls böse gemeint, dafür respektiere ich dich bzw. deine Beiträge viel zu sehr.

Aber als ausreichend deutlich hab ich das auch nicht empfinden, weder durch die Smileys (die für mich keinen warnenden Charakter haben) noch durch das Wort Zombie-Akku, weder allein noch in Kombination.

Ich für meinen Teil würde von derartigen "Wiederbelebungsversuchen" Abstand nehmen und keine solchen "Zombie-Akkus" weiterbenutzen und jedem davon abraten.

Wer das potenzielle Risiko als gering genug oder als nicht vorhanden einschätzt, soll halt machen was er, sie oder es will. Aber ICH würde davon abraten.

Das wäre mMn klar und deutlich genug, deine Aussage ließ dann doch zu viel Interpretationsspielraum, zumindest nach dem Empfinden von @bluemoon (EDIT: beim 1. Durchlesen) und mir...
 

budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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ich hatte auch mal im "Vapcell S4 Plus - Fragen" - Thread was zu dieser Werbung geschrieben, da hatte ich allerdings noch dazu gesetzt ... :

alles in Deckung ! :ninja:

für Li-Ion wird der "Repair"-Modus von Vapcell übrigens erschreckenderweise so beworben ... :

"For Lithium battery overdischarge lower than 2.5V or even 0 voltage, it will be repaired."

der Li-Ion auf diesem Screenshot ist nach 3 Minuten immerhin auch schon wieder bei 1,53 Volt angekommen ... alles in Deckung ! :ninja:

... damit gibt es nun hoffentlich keinen größeren "Interpretationsspielraum" mehr ... ;) :grinsen:

dass das nicht automatisch passiert, sondern der Repair-Modus erst vom User aktiv ausgewählt werden muss, mag ein kleiner Trost sein ... :S

DASS es auf diesem Wege aber möglich ist ... ist wiederum bedenklich ... :oops:
 

ulu

Flashaholic
5 Dezember 2018
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Für die meisten Muggel ist es ja normal: "Wenn der Akku leer ist, lade ich ihn halt wieder auf". Ich überlege halt, die Verschenk-Lampe zur Sicherheit mit einem geschütztem Akku zu bestücken, damit durch Tiefenentladung kein Mist passieren kann.
genau das habe ich auch schon erlebt. Der geschützte ging in den Schutz und lies sich nicht mehr "normal" laden. Wurde weggeschmissen.
Verschenke nur noch Lampen an Leute denen ich zutraue damit umzugehen, oder Lampen mit NiMh oder Lithium-Batterien (AAA,AA)
 

Netzbeschmutzer

Flashaholic
6 November 2024
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der Vapcell S4+ wird übrigens explizit auch damit beworben, tiefentladene Li-Ions "wiederbeleben" zu können ... :gemein: :
Ich habe die Ironie von budgetlampenfan durchaus erkannt, mag aber kaum glauben, dass der Vapcell S4+ eine solche Wiederbelebungsfunktion hat. Nein, ich überprüfe das jetzt nicht, sondern glaube es budgetlampenfan. Unter diesen Umständen wundert mich allerdings, dass der Vapcell S4+ in diesem Forum häufig empfohlen wird. Diese Wiederbelebungsfunktion wäre für mich ein No-Go und kategorischer Ausschlussgrund bei der Anschaffung des Ladegeräts. Weil ein Hersteller, welcher eine im wahrsten Sinne des Wortes derart brandgefährliche Funktion einbaut und sie sogar ausdrücklich bewirbt, generell nicht mehr vertrauenswürdig ist. Sorry, aber so deutlich muss ich es sagen. Ich bin wirklich erstaunt.
 
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Netzbeschmutzer

Flashaholic
6 November 2024
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So! In der letzten Nacht hatte ich keine Lust, mich um diese Frage näher zu kümmern.
Eine Bedienungsanleitung für das Ladegerät Vapcell S4+ kann hier heruntergeladen werden:

https://www.selected-lights.de/tpl/download/vapcell_s4_plus_Benutzerhandbuch_fertig.pdf

Auf Seite 4 - "1.2.4 Reparieren" heißt es:
"Reparierbare Li-Ionen-Batterien und Ni-Mh, Ni-Cd-Batterien werden, wenn die Überendladungsspannung von Li-Ionen-Batterien weniger als 2,5 V beträgt oder die von Lithiumbatterien mit Leiterplatte niedriger als die Abschaltspannung ist, vom Ladegerät mit einem kleinen Strom geladen. Dies aktiviert die Lithiumbatterie und welche weiterhin verwendet werden kann."

Sehr unklar ausgedrückt, würde ich sagen. Dem Text nach geht es nicht alleine darum, einen geschützten Akku zu reaktivieren, wenn die Schutzschaltung angesprochen hat: "oder die von Lithiumbatterien mit Leiterplatte niedriger als die Abschaltspannung ist". Dieses "oder" und die Formulierung "wenn die Überendladungsspannung von Li-Ionen-Batterien weniger als 2,5 V beträgt" deuten vielmehr tatsächlich darauf hin, dass auch ein tiefentladener Akku reaktiviert werden können soll.

Vapcell möge es klarstellen. Bis dato teile ich voll die Bedenken von budgetlampenfan. Kein empfehlenswertes Ladegerät in den Händen von unerfahrenen Anwendern.
 
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budgetlampenfan

Flashaholic**
30 September 2019
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macht aber nicht nur Vapcell ...

Zitat aus der Xtar Werbung ... :

"Low Voltage Battery Recovery : Micro-current Activation Technology gets your 'Dead' batteries Recovered at a Higher rate & in a Safer way"

in dem Schacht, der in der Produktbeschreibung des VX4 auf der Homepage dazu animiert ist, steckt auch tatsächlich ein Li-Ion ... :eek:

aus "toten" Akkus sollen also "untote" werden ... (dann ist zu hoffen, dass der Besitzer dabei ebenfalls "untot" bleibt ... ;))

anderswo heißt es bei Xtar zur "0V Activation Function" :

For over-discharged batteries, XTAR chargers have an activation function that effectively restores the battery’s activity, allowing it to charge normally and continue to be used, thereby extending the battery’s lifespan.

klingt also - wie bei Vapcell - nicht nur nach einem bloßen zurücksetzen einer ausgelösten Schutzschaltung ... sondern ist demnach eine "lebensverlängernde Maßnahme" für den Akku (möglicherweise aber nicht für den Nutzer ... ;)) und auf dem zugehörigen Foto sind explizit auch Li-Ions abgebildet, nicht etwa nur NiMH ...

bei den neuen Gyrfalcons S4000 Pro / S8000 war auch so was drin, nach Intervention im Budgetlightforum wurde dann aber zumindest noch eine Sicherheitsabfrage oder so was eingebaut, so nach dem Motto : "Sind Sie sich auch wirklich ganz sicher, dass Sie das tun wollen ?" oder so ähnlich ... :grinsen:

begründet wird das mit der Konkurrenz, siehe die zwischen Xtar und Vapcell ... die würden das auch machen und der Käufer erwarte quasi, dass so eine Funktion an Bord sei, "eigentlich" zu tief entladene Li-Ions trotzdem laden zu können ...

wie weit die Lader dann im einzelnen beim Versuch der 'Wiedererweckung' von Akkus tatsächlich gehen, weiß ich aber nicht ... die Mess-Diagramme in den Reviews sind "natürlich" nicht mit zu tief entladenen Akkus gemacht worden, sondern mit Akkus mit Spannung auf regulärem Niveau ...

die Werbung lautet aber so wie zitiert ...
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
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51
Offenbach
Hallo zusammen, um die Frage von oben zu Beantworten. Ich habe einen Test mit der Wurkkos FC11 und einem alten 18650 Akku gemacht.
Die Lampe in der niedrigsten Stufe brennen lassen, bis sie ausgegangen ist (2,7V).
Anschließend den Akku noch für 10 Tage in der Lampe gelassen. Der Akku wurde durch die Lampen-Elektronik auf 1,53V entladen. Ich würde mal sagen, der ist jetzt tiefenentladen und sollte nicht mehr verwendet werden. Wenn man also erst nach ein paar Tagen bemerkt, dass der Akku leer ist, nützt auch die Schutzschaltung der Lampe nichts mehr. Leider lies sich dieser tiefenentladene Akku ohne Probleme in der FC11 aufladen.

Fazit: Ungeschützte Akkus werde ich nicht zusammen mit Taschenlampen verschenken, da ich mir sicher bin, dass jeder Muggel die Lampe bzw. den Akku einfach wieder aufgeladen hätte, ohne überbaut die Spannung zu messen oder sich darüber Gedanken zu machen.
 

Foxfire

Flashaholic*
20 Januar 2020
557
425
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MUC
Mir ist schon mal ein (tief)entladener Akku beim "Reparieren" in einem XTAR-Lader explodiert. Glücklicherweise war ich nicht im Raum. Aber den Knall habe ich noch im Nachbarzimmer gehört (und verspürt):

eANB3ln.jpg
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
1.361
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Offenbach
Das klingt für mich eher nach einem Defekt der Lampe. Wenn sie aus ist, zieht sie nur wenige µA.
Eigentlich ist mit der Lampe alles OK. Ich vermute eigentlich, dass ein Akku mit nur noch 2,7V leer ist und 10 Tage reichen um ihn von leer (2,7V) zu noch leerer 1,53V) zu leeren. Wieviele µA bzw. mAh wird das wohl ausmachen?
 

Foxfire

Flashaholic*
20 Januar 2020
557
425
63
MUC
Eine interessante Frage, wieviel mA (*10d) dafür nötig sind: ich habe in der Schule damals die folgende Formel gelernt:

....... U (Ladespannung) - U (Akkuspannung)
I = ---------------------------------------
.............................. R (Vorwiderstand)

PS: SRY für meine umständliche Formelkonstruktion mit der Tastatur und den einfachen ASCII-Zeichen. :pfeifen:
 

repeatog

Flashaholic**
16 Februar 2014
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Eigentlich ist mit der Lampe alles OK. Ich vermute eigentlich, dass ein Akku mit nur noch 2,7V leer ist und 10 Tage reichen um ihn von leer (2,7V) zu noch leerer 1,53V) zu leeren. Wieviele µA bzw. mAh wird das wohl ausmachen?
Von 2,7V auf 1,53V ist ein weiter Weg. Innerhalb von 10 Tagen sollte sich ein Akku in der Lampe nicht so weit entladen.
Vermutlich ist der Strom welcher im ausgeschalteten Zustand fließt zu hoch. Am Besten misst Du mal den Leerlaufstrom der Lampe. Falls kein Messgerät verfügbar, kannst Du auch einen vollen Akku in die Lampe geben und Dir täglich die Akkuspannung ausblinken lassen. Die Spannung sollte auch über Wochen hinweg nicht wirklich abnehmen, solange die Schalter-LED deaktiviert wurde.
 

bluemoon

Flashaholic**
18 Dezember 2011
1.361
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Offenbach
Ihr könnt den Test gerne selbst mal mit einer Lampe Eurer Wahl wiederholen. Die Ergebnisse würden mich wirklich interessieren.:)
 

Netzbeschmutzer

Flashaholic
6 November 2024
155
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Jetzt bin ich neugierig und werde nochmal einen Akku opfern :thumbup:, diesmal mit der WK03.
Tu das! Du tust es im Dienst der Wissenschaft. Würde mich nämlich selber interessieren.

Also den Messungen für die Reviews auf SammysHP vertraue ich schon. Und Danke, dass er diese Messungen vornimmt. Beispiel ist meine Sofirn SC31 pro und die Taster-Beleuchtung, die mir ungewöhnlich hell vorkam. Nun habe ich mich daran gewöhnt. Sie belastet die Akku nicht sehr, da waren meine Befürchtungen ganz unbegründet. Im Sommer, wenn die Taschenlampe wenig oder gar nicht gebraucht wird, mache ich eben einen mechanischen Lock-out.
 
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Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
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Leute, das Problem ist doch aber eigentlich ein anderes.
Die Ladeschaltung der Lampe dürfte einen tiefentladenen Akku nicht laden!
Also ich bin da jetzt schon etwas enttäuscht. Jeder Nutzer kann ja den Akku tauschen und dabei unwissentlich einen tiefentladenen einlegen. Wird der geladen, ist die Ladeschaltung nicht sicher!
Dass die Lampe im diesem Fall vielleicht einen zu hohen Ruhestrom gehabt hat ist natürlich ebenso wahrscheinlich. Liest man ja leider schon manchmal.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
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113
Leute, das Problem ist doch aber eigentlich ein anderes.
Die Ladeschaltung der Lampe dürfte einen tiefentladenen Akku nicht laden!
Also ich bin da jetzt schon etwas enttäuscht. Jeder Nutzer kann ja den Akku tauschen und dabei unwissentlich einen tiefentladenen einlegen. Wird der geladen, ist die Ladeschaltung nicht sicher!
OK - ich verstehe Deine Gedankengänge. :)
Aber sag mir bitte einmal, welche Ladeelektroniken in Lampen tiefentladene Akkus erkennen können bzw. welche Hersteller solche komplexen Ladelekrroniken einsetzen?

Für mich gilt nach wie vor - Akkus werden am besten in externen Ladegeräten geladen!
Ich habe dort ein Display, bekomme angezeigt, woe voll der Akku noch ist, sehe die Spannung, etc.
Und das Ladegerät zeigt mir an, wenn ein Akku wirklich sehr tief ebtladen wurde.
Das geht halt in der TaLa nicht.. und die Ladeelektroniken gehen auch gern mal irgendwann kaputt, egal bei welchem Hersteller - man liest das immer mal wieder. ;)
 
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singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
1.405
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113
Es geht ja um Lampen die an Muggel verschenkt werden können, da fände Ich das schon sehr wichtig. Wird für mich in Zukunft ein Kaufkriterium bei Geschenken sein. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass die meisten Lampen das so beachten. So kompliziert ist das ja nicht... Als absolute Grenze würden ja 2,5 -2,7V reichen, alles drunter sollte nicht mehr geladen werden. Vlt sollten wir das hier mal sammeln, welche Lampen das bewerkstelligen? Finde ich extrem interessant das Thema. Ich lade selbst auch alle Akkus im Lader, aber darum geht's hier ja nicht. Ich kann das z.B. von meiner Schwiegermutter nicht erwarten...
Vlt. Trennt sich hier die Spreu vom Weizen, und höherpreisige Lampen haben das integriert? Ich sollte mal einen Akku totsaugen und das ausprobieren...
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
5.147
113
@singlecell mir ist schon klar worum es geht, aber ich wüsste jetzt keine Lampe, wo ich da etwas von gelesen hätte bezüglich der Ladeelektronik.

Eben deshalb frage ich ja explizit nach - welche Lampen können das?
 
Zuletzt bearbeitet:

Netzbeschmutzer

Flashaholic
6 November 2024
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Die Ladeschaltung der Lampe dürfte einen tiefentladenen Akku nicht laden!
Eben deshalb frage ich ja explizit nach - weöche Lampen können das?
Hoffentlich keine. Bisher war es lediglich der - sehr bedenkliche! - Vorschlag von repeatag:
Aber du könntest den tief entladenen Akku der FC11 mal in die WK03 stecken und versuchen zu laden.
Für mich gilt nach wie vor - Akkus werden am besten in externen Ladegeräten geladen!
Ich habe dort ein Display, bekomme angezeigt, woe voll der Akku noch ist, sehe die Spannung, etc.
Und das Ladegerät zeigt mir an, wenn ein Akku wirklich sehr tief ebtladen wurde.
Deinen Rat (in einem früheren Thread/Beitrag) habe ich übrigens befolgt. Vor und nach dem Laden messe ich bisher jedes Mal mit einem DMM die Spannung des Akkus. Bisher stelle ich fest, dass die angezeigten Spannungen mit denen des DMM genau übereinstimmen. Leer sind die Akkus mit Spannungen von ca. 2,75 ... 3,0 V, vollgeladen sind es stets exakt 4,2 V.

Die Messung ist ratzfatz durchgeführt und jedenfalls tiefentladene oder überladene Akkus würde ich erkennen und aussortieren. Was bisher nicht vorgekommen ist.

Was die Vollladung auf 4,2 V angeht, mag man sich streiten. Samsung z.B. schreibt, dass beim Laden lediglich bis 4,1 V die Ladezyklen sich signifikant erhöhen, bis zum Doppelten! Andererseits stelle ich am Ladegerät fest, dass zwischen 4,1 und 4,2 V noch merklich Strom in den Akku "hineingepumpt" wird. In Anbetracht dessen, dass ich selbst im Winter die Akkus max. 1-2 Mal/Woche lade und im Sommer die Lampe fast nie nutze, käme ich selbst bei nur 300 Ladezyklen auf eine Lebensdauer der Akkus von mehreren Jahren. Und selbst einen Akku mit Hochstromfähigkeit und zugleich hoher Kapazität (z.B. Samsung INR21700-50S) bekomme ich bei Nkon.nl für 4,49 Euro.

Was ich damit sagen wollte: Unter diesen Umständen lohnt es sich niemals, einen tiefentladenen Akku retten zu wollen und sich einer unkalkulierbaren Gefahr auszusetzen. Akkus sind nun einmal Verbrauchsgüter und es gibt die Möglichkeit einer einfachen angemessenen Entsorgung zum Recycling in jedem Aldi.
 

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
5.147
113
Hoffentlich keine. Bisher war es lediglich der - sehr bedenkliche! - Vorschlag von repeatag:
Wieso "Hoffentlich keine"? :oops: 8|
Bei den ganzen Usern und Muggels, die ihre Akkus so einfach in der Lampe laden, wäre es doch wirklich mehr als wünschenswert, wenn die Ladeelektroniken der Lampen tiefentladene Akkus verweigern würden anstatt sie kommentarlos wieder vollzuladen? :oops:

Was ich damit sagen wollte: Unter diesen Umständen lohnt es sich niemals, einen tiefentladenen Akku retten zu wollen und sich einer unkalkulierbaren Gefahr auszusetzen. Akkus sind nun einmal Verbrauchsgüter und es gibt die Möglichkeit einer einfachen angemessenen Entsorgung zum Recycling in jedem Aldi.
Ja eben...aber wenn Du nicht weißt, dass eim Akku tiefentladen ist und Du lädst ihn einfach in der Lampe wieder auf, kann es BUMM machen...das will doch niemand!
 
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Netzbeschmutzer

Flashaholic
6 November 2024
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62
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Wieso "Hoffentlich keine"? :oops: 8|
Bei den ganzen Usern und Muggels, die ihre Akkus so einfach in der Lampe laden, wäre es doch wirklich mehr als wünschenswert, wenn die Ladeelektroniken der Lampen tiefentladene Akkus verweigern würden anstatt sie kommentarlos wieder vollzuladen? :oops:
Genau das aber habe ich gesagt, nämlich dass hoffentlich keine Taschenlampe einen tiefentladenen Akku lädt.

War offensichtlich ein Missverständnis, ich bin komplett Deiner Meinung.
 

Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
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562
93
Es gab hier schonmal einen sehr interessanten Thread über tiefentladene LiIon Akkus und ob man diese vllt doch noch laden sollte. Wie zu erwarten wurde da kontrovers diskutiert...
Es wurde dort aber auch geschrieben, dass es gewisse Standardtypen an Ladereglern gibt, die Akkus - mit reduziertem Strom - ganz ungeniert - auch ab 0 V aufladen.
Es wurde im Thread diskutiert, dass dies bei Akkus mit geringer Belastung möglicherweise akzeptabel wäre. Nicht aber für hoch belastete Akkus.

Ich hatte ehrlich gesagt nicht gewusst / geglaubt, dass Ladeschaltungen so arbeiten. Besonders nicht in Taschenlampen.
Es wäre schon toll verschiedene Lampen auf ihr Akkuschutzverhalten zu untersuchen. Möglichst mit einer Schaltung, die den Akku ersetzt. Sonst ist es nicht praktikabel und - potentiell ja sogar gefährlich.
 

Netzbeschmutzer

Flashaholic
6 November 2024
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Es wäre schon toll verschiedene Lampen auf ihr Akkuschutzverhalten zu untersuchen.
Gebe ich Dir Recht. Ist schließlich kein unwichtiger Aspekt. Das bedeutet zwar, dass die Tester für ihre Reviews einen tiefentladenen Akku brauchen, aber ich habe selber noch nicht daran gedacht, dass unerfahrene Nutzer (Freunde, Bekannte) arglos tiefentladene Akkus laden könnten. Schließlich dürfen diese Nutzer von einer gefahrlosen Nutzung der Taschenlampe ausgehen.

Und ihnen zusätzlich zur Taschenlampe ein einfaches DMM von Lidl zu schenken, kann nicht die Lösung sein...

Na, wenn mir mal eine Tiefentladung unterlaufen sollte, werde ich mit dem betroffenen Akku die Lampen testen. Der Akku wird ohnehin entsorgt.
 

Rodge

Flashaholic*
2 September 2019
552
562
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Ja eben...aber wenn Du nicht weißt, dass eim Akku tiefentladen ist und Du lädst ihn einfach in der Lampe wieder auf, kann es BUMM machen...das will doch niemand!

Abseits der Diskussion - Ein praktischer Vorschlag zum Handling von Akkus die normalerweise intern geladen werden:
Vor dem Laden die Lampe einschalten. Wenn Sie gar nicht mehr einschaltet, dann werde ich zukünftig erst die Spannung des Akkus messen und/oder extern laden.
Ich lade zu 99% intern und das werde ich grundsätzlich auch weiter so machen.
 
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