LEDs sind keine Ohmschen Lasten, heist Spannung und Strom sind nicht linear abhängig. Und auch die Durchbruchspannung, ab der eine LED anfängt zu leuchten, ist nicht immer gleich und hat eben in schwachen Stufen einen Einfluss, bei den hellen Stufen aber eben nicht mehr.
Also wenn du bei schwacher Stufe 5% Stomdifferenzen zwischen den LEDs hast, ist das bei voller Leistung prozentual weniger.
Was meinst du mit Spezifikationen?
In dem Moment wo die LEDs strommässig am Rande ihrer Spezifikation betrieben werden
Die allermeisten hier diskutierten TaLas betreiben die LEDs mehr oder weniger weit ÜBER den Hersteller Sepcs, aber fast immer deutlich unter der Überlastungsgrenze.
Wenn die Lampe keine aktive Stromregelung hat, kann nix passieren, da dann die LED sowieso direkt die Akku-Spannung abbekommt wenn dann eine LED ausfällt, oder deutlich weniger Strom zieht, die anderen LEDs deswegen nicht mehr Strom ziehen können.
Wie gesagt, in einer Lampe sollte man innerhalb eines Binnigs bleiben, sonst kann es schon mal zu Problemen kommen.
Bei 20% Abweichung bist du definitiv nicht beim gleichen Binning, die Binnings sind ja genau dazu da, die LEDs nahezu gleicher Eingenschaften zu kategorisieren.
Um die Frage aus dem Titel zu beantworten: Ja, die LEDs sind so homogen gefertigt, dass aus einer Parallelschaltung keine Probleme entstehen.
Parallelschaltung von LEDs wird ja auch seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt, ohne dass da nennenswerte Probleme bekannt wären.
Schöne Grüße vom Genießer