So, jetzt hab ich mal nen paar Infos zusammen … herzlichen Dank an JoJo von Selected Lights für die kostenfreie Zurverfügungstellung des Testakkus !
Erst mal gingen die Akkus in den S4+ zum Kapazitätstest … und da kamen überraschend für den mit 3000mAh gelabelten Akku über 3.300mAh raus, bei einem Entladeschluss von 2,8v und einem Ladeschluss von 4,2v. Das liegt für 18650er schon eher am oberen Ende der mgl. Kapazität.
Zum Ausschluss eines Zufallsergebnisses oder einer Störung das selbe Spiel noch 2 mal hinterher, aber wieder mit selbem Ergebnis …
Okay, dann also mal in die Praxis ... und da kam ein bissl Ernüchterung … die Dinger sind einfach Höllenlang. Selbst die lange Akkus gewöhnte AT Wizard C2 bekam keinen Kontakt… auch die AT Prime C2 ging nicht vollständig zu ... Emisare mit 18650 fallen sowieso aus, da fast nur ungeschützte 18650 reinpassen. Acebeam mit seiner H15, H15.2 und der E70 Mini waren dann passende Praxisbeispiele. Damit können die Manker als Ersatzakkus entsprechend teurer USB-Acebeams einen sinnvollen Platz einnehmen. Aber sollte das alles sein ?!
Bei dem Bild kam mir dann eine Idee … wenn die Akkus die gleiche Länge wie 21700er haben, dann könnten doch die 21700er DM- und K-Modelle von Emisar/Noctigon damit endlich ihre USB-C-Ladefunktion über den Akku bekommen ?!
Okay, sind keine 4.200 oder 5000 mAh Akkus, aber immerhin fast 3.400 mAh sind ja auch nicht ganz schlecht ... ergo mal nen paar Aspiranten gecheckt und siehe da, das passt sogar sehr gut !
Damit stellte sich dann die Frage, ob die Power dieses geschützten USB-Akkus für DM11, DT8k, D4k oder D1k mit SBT90.2 auch ausreichend ist ?! Oder macht die Schutzschaltung einfach zu ?!
Vorab schon mal: Die Schutzschaltung regelt offensichtlich nur runter und macht nicht komplett zu … das ist mE sehr schön, da man so nicht kpl. im Dunkeln steht … und um das ganze auf die Spitze zu treiben, hab ich meine Nightwatch Incredible mit dem Akku gefüttert … und siehe da, auch im Turbo bei jenseits der 25A wird die Leistung nur reduziert und nicht kpl. abgeschaltet … und das PCB hats sogar überlebt ;-)
Wie der Akku auf Überforderung beim „normalen“ Entladen durch die LEDs reagiert, kann man hier schön sehen:
In der D1k mit SBT90.2 bringt der Akku in der ersten Sek. immerhin rund 80% seines 21700er-Kollegen und stolze 4750lm … das dürften dann wohl um die 15A sein …
Bei den Boosttreiber-Modellen (zB XHP50.3) gibt es kaum ein Unterschied, ähnlich wie auch bei den FET-Modellen im Bereich der 2000lm (zB bei nur Ceiling mehrerer PowerLED oder im Turbo bei der SFT40). Insofern sehe ich hier eine gute Nutzungsmgl. in diesem Bereich und mit dem pos. Nebeneffekt einer USB-C Lademgl.. Nebenbei klappern die Akkus in den Emisaren übrigens nicht, da sie so stark gehalten werden durch die Federn. Wer trotzdem ganz sicher gehen will, kann auch noch zwei O-Ringe oder etwas Isolierband bemühen.
Apropos USB-C Ladung, die funktioniert auch mit versch. Ladegeräten und bis zu 2,5A ! Für solche Akkus mE auch ein anständiger Wert …

.
Mein Fazit:
Ein bischen Licht und Schatten, aber für versch. Zwecke durchaus eine prima Lösung. Und für mich überraschend viel Power, ein sinnvolles Regelverhalten und hoher Ladestrom für USB-Akkus. Werde wohl noch zwei für den Urlaub für das ein oder andere Emisar-DM- oder k-Modell bestellen müssen ;-)
LG, LitN
@Vophatech : sollten PN für Deinen weiteren Test