Gerade bin ich im Netz auf diese "Messzange" gestoßen.
www.youtube.com/watch?v=lOEezj5AcBw
Und da denke ich mir: warum finde ich heute sowas nicht?
Für die Elektronik wäre es super, eine Messzange mit einer kleinen Klemme zu haben, damit kann man auch mal in einem Gerät oder sogar direkt am Bein eines eingelöteten Bauteiles problemlos messen.
Die Eckdaten des HP 428A:
Messbereich umschaltbar von 1mA bis 1A.
Genauigkeit 3%
Markteinführung 1958
Das Gerät war auch knapp 30 Jahre später 1986 noch im HP-Katalog gelistet.
(Damals 2300$, das entspricht heute etwa 3900$)
Damit hat HP damals das erste Zangenstrommeßgerät auf den Markt gebracht.
Es wurde hierbei ein Fluxgate-Magnetometer verwendet. Ein weichmagnetischer Kern wird hier mit 20 kHz periodisch in die Sättigung getrieben. Zwei weitere gegenläufig gewickelte Spulen auf dem Kern sind so verschaltet, daß sie sich in der Ausgangsspannung aufheben.
Wird nun dieser Kern um einen Leiter gelegt, der ein gleichförmiges Magnetfeld (DC-Strom) erzeugt, dann wird der Kern einseitig in die Sättigung getrieben, was zu einer dem Strom proportionalen Ausgangsspannung führt.
Mit den heutigen Sensoren sollte doch möglich sein, so eine Probe in Bleistiftgröße zu bauen. Hat das schon jemand irgendwo gesehen?
www.youtube.com/watch?v=lOEezj5AcBw
Und da denke ich mir: warum finde ich heute sowas nicht?
Für die Elektronik wäre es super, eine Messzange mit einer kleinen Klemme zu haben, damit kann man auch mal in einem Gerät oder sogar direkt am Bein eines eingelöteten Bauteiles problemlos messen.
Die Eckdaten des HP 428A:
Messbereich umschaltbar von 1mA bis 1A.
Genauigkeit 3%
Markteinführung 1958
Das Gerät war auch knapp 30 Jahre später 1986 noch im HP-Katalog gelistet.
(Damals 2300$, das entspricht heute etwa 3900$)
Damit hat HP damals das erste Zangenstrommeßgerät auf den Markt gebracht.
Es wurde hierbei ein Fluxgate-Magnetometer verwendet. Ein weichmagnetischer Kern wird hier mit 20 kHz periodisch in die Sättigung getrieben. Zwei weitere gegenläufig gewickelte Spulen auf dem Kern sind so verschaltet, daß sie sich in der Ausgangsspannung aufheben.
Wird nun dieser Kern um einen Leiter gelegt, der ein gleichförmiges Magnetfeld (DC-Strom) erzeugt, dann wird der Kern einseitig in die Sättigung getrieben, was zu einer dem Strom proportionalen Ausgangsspannung führt.
Mit den heutigen Sensoren sollte doch möglich sein, so eine Probe in Bleistiftgröße zu bauen. Hat das schon jemand irgendwo gesehen?
Zuletzt bearbeitet:


