Umbau Tauchlampe Halogen -> Videolampe LED

3 Juni 2015
23
0
1
Hallo zusammen,

mein erster Beitrag in diesem Forum :) und sogleich benötige ich Eure Hilfe bzgl. einer Machbarkeitsprüfung.

Gerne würde ich eine gebrauchte Tauchlampe (bspw. Koswalski 1250) zu einer Videolampe umbauen, um mit einer Actioncam unter Wasser noch besser filmen zu können.

O.g. Lampe gab es früher mit einer 12V Halogenlampe und einem Reflektor. Meine Idee ist das ganze Innenleben herauszunehmen und einen größeren LED Chip direkt hinter das Glas zu montieren. Direkt vorne, um die Leuchtbreite der LED auszunutzen.

Anforderung an die LED wäre:
- ca. 2000 Lumen
- >=5000 Kelvin
- CRI >=80
- Leuchtbreite >= 120°

Betreiben würde ich das ganze gerne mit mehreren 18650 Akkus oder einem Lipo (was halt besser und günstiger kommt).
Eine Dimmung oder Stufenschaltung ist, denke ich, nicht notwendig.

Denkt ihr, sowas bekommt man mit einigen Löt-und Elektronikkenntnissen hin?

Wo sehe ich zzt meine Probleme?

- Welcher LED CHIP?
a) Was wäre mit diesem: Nichia NSCWJ216A CRI90 ? Bei 33V 2200 Lumen und 500mA
-> Die o.g. LED benötigt für den o.g. Lichtstrom > 30 V. Mit den 18650 wird das aber doch recht schwer zu realisieren sein? Hab jetzt gesehen, dass es Konstantstromquellen gibt, die die Spannung liefern könnten. Funktioniert sowas mit bspw 4x 18650 Akkus? Hab in dieser Beziehung noch gar keine Ahnung -> Empfehlungen?

b) Ich könnte auch 2-3 Cree Chips nehmen, bspw XM-L U2 .. .haben je 975 Lumen, 125° Abstrahlwinkel und benötigen nur 3,3 V..




Ideen und Lösungsvorschläge sind immer gerne willkommen.

Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Juni 2015
23
0
1
Wirklich keiner? Gibt es denn zumindest irgendwo ein paar Infos zu den Grundlagen in die ich mich einlesen könnte?

Meine Tendenz geht, aufgrund der Farbtemperatur und dem höheren CRI, zu einem größeren LED Chip.

Um nicht gleich 70W durchzusetzen (und auch die Wärme ableiten zu müssen) tendiere ich zu folgendem Chip:

Nichia Chip on Board Modul Serie 36 | im führenden LED-Shop von LUMITRONIX

Gerne würde ich 4x 18650 Akkus nehmen um das ganze mit Strom zu versorgen.

Da hab ich nun die Möglichkeit das ganze mit 3,7V , 7,4V oder 14,8V zu betreiben.

Für die höhere Forwardspannung des LED Chips würde ich dann einen LED Boost treiber einbauen.

Was ist von sowas zu halten?
LED Senser Xtreme R.2 - 200-3050mA

Eingangsspannung ab 6V (also machbar mit den 4x 18650) und Ausgangsspannung bis zu 65V.

Was ich leider nicht so ganz verstehe ist der Zusammenhang zwischen Spannung und Leistung.
Bei dem o.g. Chip steht:
540mA bei 38V ergibt 2400 Lumen
260mA bei 36V ergibt 1400 Lumen

Bei dem LED Senser stelle ich den Ausgangsstrom per Lötbrücke ein, d.h. dieser ist FIX. Kann ich dann die Spannung noch regeln? Oder wird diese dann auch fix eingestellt?
Eine Dimmbarkeit wäre ja per PWM machbar...

Was benötige ich dann noch? Freue mich wirklich über jeden einzelnen Ratschlag....
 
Zuletzt bearbeitet:

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
So eine große LED macht für eine Video-Lampe sehr viel Sinn, da es ja nur auf maximale Lumen ankommt. Cree XM-L2 LEDs machen du nur in großen Stückzahlen Sinn. Ich würde noch mehr als 2000 Lumen anpeilen...

Es gibt sogenannte Step-Up bzw. Boost-Treiber welche eine Spannung hoch wandeln können. Dann braucht man nicht so viele Akkus in Reihe schalten.

Wenn du viele 18650er benutzen möchtest, solltest du eine Schutzschaltung haben, welche die Zellen auch balancen (also die Einzelspannungen angleichen) kann.

LEDs werden nur durch den Eingangsstrom gesteuert (Glühbirnen hingegen über die Spannung). Die spezifische LED, die man gerade verwendet, bestimmt dann, wie viel Spannung sie bei diesem Strom benötigt. Daraus ergibt sich dann die verbrauchte Leistung (P = Vf * I). LEDs haben eine für Dioden typische sehr steile Kennlinie (siehe z.B. hier). Der Spannungsbereich indem sie funktionieren ist also sehr schmal. Da es individuelle Fertigungstoleranzen gibt, wäre es nicht schlau, sie mit Spannung zu regeln. Dann könnte es zwischen identischen LEDs große Helligkeitsunterschiede geben.

Die Treiber von pcb components sind sehr hochwertig und aus deutscher Entwicklung. Etwas Besseres wirst du auf die Schnelle nicht finden. Dafür haben sie halt auch "deutsche" Preise.

Der Treiber, den du erwähnt hast, lässt sich durch ein zusätzliches Dimmer-Modul erweitern. Da kannst auch während des Betriebs der Lampe die Helligkeit einstellen.

EDIT: da du die LED ja ohne Optik betreibst und die alle recht bezahlbar sind, würde ich an deiner Stelle die ganz Große nehmen, die bis zu 70W verträgt. Du kannst sie ja trotzdem mit weniger Leistung betreiben. Vorteilhaft ist dann ihre höhere Effizienz im Vergleich zu den kleineren Versionen bei gleicher Leistung. Wenn man nur eine nimmt ist der Preis ja wohl auch noch hinnehmbar.
Bei 35W schafft die große immer noch 122Lumen/Watt. Das ist ziemlich gut.

EDIT2: mir fallen noch drei weitere Firmen ein, die solche COB-LEDs anbieten: Cree, Bridgelux und Citizen. Ich würde an deiner Stelle eine LED mit einem CRI/Ra von 90 oder sogar noch höher nehmen. Gerade bei Unterwasseraufnahmen kommt es ja auf schöne bzw. kräftige Farben an.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: light-wolff
3 Juni 2015
23
0
1
Hallo,
vielen vielen Dank für die ausführliche Information. Hat mich schonmal sehr viel weiter gebracht!

Ich würde das ganz dann folgender Maßen zusammen schalten müssen:

Akkus -> Balancer -> Boost-Treiber -> LED

Bei Bedarf dann noch: PWM -> Boost-Treiber


Da ich für dieses Projekt mehr als ausreichend Zeit habe, würde ich die Teile auch direkt in China bestellen, wenn es dort gute Qualität gibt.
Was für ein Balancer und Boost-Treiber wäre noch empfehlenswert?

Viele Grüße
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Bei den Riesen-LEDs habe ich mit Noname-Ware von ebay oder amazon bisher gute Erfahrungen gemacht. 30W und 50W mehrfach im Einsatz.
Ich habe entweder Neutralweiß (4000K) verwendet oder Warm- und Kaltweiß gemischt. Die Qualität des Mischlichts hat mich positiv überrascht, aber für die Lampe hier wird das nicht gehen, gibt farbige Doppelschatten.
Ein 50W-Modul kostet unter 10€ aus China.

Diese LED-Module brauchen 0,7-3A Konstantstrom je nach Leistung bei ca. ca. 32V Vorwärtsspannung (sind immer 10 Chips in Reihe, egal ob 20, 30, 50, 70, 100W, nur unterschiedliche Anzahl parallel).
Es spricht also nichts außer dem höheren Preis gegen ein 100W-Modul, das man mit halber Leistung betreibt und dadurch besseren Wirkungsgrad bekommt (und bei Bedarf noch Reserven nach oben hat).

Treiber, die das können, kriegt man für 10-15€ in großer Auswahl aus China.
Ein Aufwärtswandler (Step-Up, Boost) wäre hier möglich, gespeist aus 4 Li-Ion-Zellen in Serie (4S): 12-16V, Ladeschluss 16,8V.

Die Batterie müsste für ein 50W-Modul ca. 4A Strom an den Wandler liefern.
Da sollte man besser 2 Zellen parallel schalten, also 4S2P, insgesamt 8 Zellen. Laufzeit wäre dann 1,5h.
Falls die Lampe im Flieger transportiert werden soll: mit dem Akku unter 100Wh Energieinhalt bleiben (also kein großer 4S3P für extralange Laufzeit).

Solche Zellenpacks kann man fertig mitsamt Schutzschaltung kaufen oder selbst aus lötfahnenbestückten Zellen und einem PCB (Schutzschaltungsplatine, leicht und günstig erhältlich) zusammenlöten.
Oder einen fertigen LiPo-Pack aus dem Modellbau nehmen.

Edit: die o.g. Nichia-Module gehen natürlich auch, man hat garantierte Daten und gutes Licht. Sind den Noname-Chinamodulen vorzuziehen, wenn der Preis kein so große Rlle spielt.
 
Zuletzt bearbeitet:

the_holodoc

Flashaholic***
7 August 2011
5.034
3.276
113
Bei Bedarf dann noch: PWM -> Boost-Treiber

Für den Einsatz als Videoleuchte kann PWM gedimmtes Licht aber ordentlich Probleme bereiten, z.B. gestreifte Bilder oder eine pumpende Belichtung, flackern der Aufnahmen. Die gedimmten Stufen wären dann wohl eher was für das Leuchten ohne Videoaufnahme.

MfG Frederick
 
3 Juni 2015
23
0
1
Bei LEDs.de kostet ein vernünftiger Nichia Chip mit 75W 16€ , das ist völlig i.O.

Die Frage ist jetzt, welcher Boost-Treiber, welcher Balancer und was für Akkus.
- Booster werde ich mal in China suchen
- Akkus und Balancer gucke ich mal, was man sich da löten kann. Vom geplanter Platz müsste ich 10x 18650 Batterien ohne Probleme verstauen können. Durchmesser der TL 8cm.


Die Tipp mit dem PWM ist gut. Für Videos werden viel Hz benötigt, um kein Flimmern zu sehen. Hier müsste ich dann vermutlich auf etwas wirklich hochwertiges greifen, dass das die Frequenz auch kostant liefert.

DANKE!
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Es gibt Treiber, bei denen kannst du über ein Poti dimmen (ersetzt des Sens-Widerstand), also PWM frei.
Evtl. lässt sich der Treiber ja so umbauen
 
Zuletzt bearbeitet:

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Der Nano Dim v3 von pcb-components hat eine auswählbare PWM-Frequenz. Die auswählbaren 2khz sollen für Videoanwendungen geeignet sein.

Ich würde einen fertig zusammen gelöteten Akkupack nehmen. Spart dir viel Aufwand.
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Juni 2015
23
0
1
Noch eine kurze Frage...

Muss es denn ein richtiger Akkupack sein? Können es nicht 8 x 18650 in entsprechenden Halterungen sein, sodass die einzelnen Zellen zum laden entnommen werden können? Ein 4-fach Ladegerät hätte ich und würde so vermutlich einiges an Komplexizität einsparen, oder nicht?
Schlechte Idee?
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Noch eine kurze Frage...

Muss es denn ein richtiger Akkupack sein? Können es nicht 8 x 18650 in entsprechenden Halterungen sein, sodass die einzelnen Zellen zum laden entnommen werden können? Ein 4-fach Ladegerät hätte ich und würde so vermutlich einiges an Komplexizität einsparen, oder nicht?
Schlechte Idee?

Man könnte schon, aber die Komplexität und die Gefahr steigt durch dadurch eigentlich an. Würde ich mir an deiner Stelle sehr genau überlegen. Bei einem großen Akkupack mit Balancer muss man über nichts nachdenken und eigentlich auch nie nachmessen. Nur lade und entladen.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Bei LEDs.de kostet ein vernünftiger Nichia Chip mit 75W 16€ , das ist völlig i.O.

Die Frage ist jetzt, welcher Boost-Treiber, welcher Balancer und was für Akkus.
- Booster werde ich mal in China suchen
- Akkus und Balancer gucke ich mal, was man sich da löten kann. Vom geplanter Platz müsste ich 10x 18650 Batterien ohne Probleme verstauen können.

Also 1,8A / 39V aus 4S oder 5S, Batteriestrom bei 4S: 5-6A
Die Spannung ist ein Bisschen ungeschickt, weil die günstigen einfachen Boost-Regler nur bis 35V gehen.
http://www.ebay.de/itm/371273736258
http://www.ebay.de/itm/371178789509?var=640326421067


Ich würde mit einem Modellbaulader laden und balancieren und in der Lampe nur eine Schutzschaltung mit Einzelzellenüberwachung unterbringen (PCB). PCB für 4S:
4 cells 8A Li-ion Lithium 18650 14450 Battery Input Ouput Protection PCB 16.8V | eBay
4S Li-ion Lithium Battery Input Ouput Protection Board PCB 14.4V 14.8V 16.8V 12A | eBay
mit Balancer: 4 cells 8A w/balancing Li-ion Lithium 18650 14450 Battery Input Ouput Protection | eBay


Alte Taucherlampenthreads:
http://www.taschenlampen-forum.de/showpost.php?p=473709
http://www.taschenlampen-forum.de/modding/9594-taucherlampen-bau-2ter-versuch.html
http://www.taschenlampen-forum.de/modding/26395-tauchlampe-umbauen-85w-led-chip.html

Fertige Akkupacks:
Batt Energy Shop - Li-Ion Akkupack 4S2P 14,4V 6,8Ah 97,92Wh NCR-18650B
Li-Ion Akkus 14,4V – 14,8V
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
3 Juni 2015
23
0
1
Zuletzt bearbeitet:
3 Juni 2015
23
0
1
So, die Pläne werden konkreter.

Ich möchte folgende Taschenlampe ausschlachten:
Kowalski Speed 1250 (20cm Lang, 8cm Durchmesser)

LED Chip:
Nichia 130b
bei 42V 1800mA (75W) liefert er 8600 Lumen und bei 36V 600mA (22W) immernoch 3200 Lumen.

Treiber:
DC 4.5~32V to 5~42V Step Up Voltage Regulator Converter - Blue - Free Shipping - DealExtreme

Akku:
Wird wohl doch ein 4S Lipo werden mit 14,8 V und ca. 5000mAh ~75Wh

Ich könnte die Lampe also bei Vollleistung ca. 1 Std betreiben, was dicke reichen sollte.


Zwei Fragen kommen jetzt noch auf:
1. Wenn ich das ganze Dimmen will muss ich auf dem Treiber das blaue Bauteil mit der kleinen Schraube oder drauf gegen einen Poti austauschen, oder?

2. Lt. Datenblatt hat der LED Chip einen Wärmewiderstand von ca. 1°C pro Watt. Bei Volllast müsste ich also 75°C abführen....WIE am besten? Was für einen sollte ich verwenden? Eine Anbindung an das Gehäuse der Tauchlampe (bspw. einpressen) ist nicht möglich, da beim öffnen das ganze "Innenleben" auf einem Schlitten herausgezogen wird.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Du musst(!!!) die Wärme nach draußen abführen bei 30+W! Sonst wird das innen drin viel zu heiß auf Dauer. Selbst wenn du einen Lüfter samt Kühlkörper einbaust, wird sich die Luft in der Lampe ja schnell aufwärmen, da nicht sonderlich viel vorhanden ist.

Die Abführung der Wärme an die Umgebung ist doch gerade der entscheidende Witz bei Tauchlampen mit LEDs.
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Juni 2015
23
0
1
Ok, verstanden.

Wenn ich mir die Schlacht-Taschenlampe so angucke (bspw: Kowalski Tauchlampe 50W stufenlos dimmbar | eBay) , so könnte man die LED mit einem Kühlröper einpressen und den "Schlitten" kürzen, sodass nur für das Laden der hintere Teil (Akku und Poti) entnommen wird.

Die TL ist 20cm lang, ein Lipo hat schon ca. 14cm. Ich hab also 6cm für LED + Kühler.

Würde es reichen, wenn man einen Runden Alukühlkörper einpresst, der die Wärme an das Außengehäuse abgibt? Dieses würde dann durch das Wasser (4-28°C) gekühlt werden .
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Die Led muss ja auch irgendwo drauf .
Dann würde ich eine Pill nehmen, die genau in die Tala rein passt und du hast die Wärmeabfuhr nach außen. ..

Gruß Xandre
 
3 Juni 2015
23
0
1
So etwas meine ich ja. LED auf runde Vollmetallrundstange und diesen dann in die TL einpressen
 
Zuletzt bearbeitet:

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
- keine Stromregelung, d.h. kein Konstantstrom
- dürfte mit 75W überfordert sein

1. Wenn ich das ganze Dimmen will muss ich auf dem Treiber das blaue Bauteil mit der kleinen Schraube oder drauf gegen einen Poti austauschen, oder?
Das blaue Teil IST ein Poti. Mehrgang-Trimmpoti. Damit wird die Ausgangsspannung eingestellt.
Soll es durch ein von außen bedienbares Poti ersetzt werden? Dann muss der Verstellbereich durch einen weiteren Widerstand eingeengt werden, weil sich sonst alles nur in den oberen 15% abspielt.

2. Lt. Datenblatt hat der LED Chip einen Wärmewiderstand von ca. 1°C pro Watt. Bei Volllast müsste ich also 75°C abführen....
Nein. Du müsstest 75 Watt abführen - wenn die LED alles verheizen würde. Tut sie aber nicht, sondern nur 60-70%, ca. 50 Watt.
Wärmewiderstand multipliziert mit Leistung ergibt Temperaturdifferenz, in diesem Fall die Differenz zwischen Sperrschichttemperatur (im Inneren der LED-Chips) und der Temperatur des LED-Moduls am "Tc-Point" (der goldfarbene größere runde Punkt auf dem Modul, siehe S. 18 im Datenbatt).

D.h. bei 50W sind die Chips 1K/W x 50W = 50K heißer als der Tc-Point.
140°C dürfen sie maximal haben. Am Tc-Point dürfen also maximal 140°C - 50K = 90°C herrschen. Das muss durch die Kühlung in der Lampe sichergestellt werden.
Geht man von maximal 28°C Wassertemperatur aus, darf das Temperaturgefälle vom Tc-Point durch das Lampengehäuse zur Umgebung (Wasser) maximal 60K sein, also der Wärmewiderstand maximal 60K / 50W = 1,2K/W.

Würde es reichen, wenn man einen Runden Alukühlkörper einpresst, der die Wärme an das Außengehäuse abgibt? Dieses würde dann durch das Wasser (4-28°C) gekühlt werden .
Die LED-Montageplatte (z.B. Alu 1cm oder mehr) braucht perfekten Wärmübergang ans Lampengehäuse, und dieses muss genügend dickwandig sein, damit die Wärme möglichst über das ganze Gehäuse abgegeben wird und nicht nur in dem schmalen Bereich wo die Montageplatte eingeprest ist.

Die TL ist 20cm lang, ein Lipo hat schon ca. 14cm. Ich hab also 6cm für LED + Kühler.
Treiber und Schalter nicht vergessen.
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Bei 75W ist aber schnell Ebbe mit der Flut.

So ganz ohne irgendwas vorne dran? Nicht mal ne Linse, mit der man bisserl gleichmäßiger beleuchten könnte?
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
3.090
113
Goslar
Ich finde es leider nicht mehr, es gab hier im Forum einen Link auf ein Youtube Video mit einer 100W LED, die an einem Prozessorlüfter hing.
Als Gehäuse diente ein Winkelprofil und am Handgriff war ein Poti zum Einstellen der Helligkeit.
Betrieben wurde das ganze mit Modellbau-Akku oder Notebook-Netzteil, oder ähnlichem.

Hier sind mal ähnliche Projekte, aber das richtige finde ich gerade leider nicht:

http://www.taschenlampen-forum.de/led-beleuchtung/34682-led-chip-100w.html
http://www.taschenlampen-forum.de/modding/10625-100w-led-handscheinwerfer.html

P.S. ich habe es nun doch gefunden (Es war bei youtube als ähnliches Video verlinkt):
http://budgetlightforum.com/node/39050
http://petapixel.com/2015/04/16/the...werful-diy-1000w-equivalent-led-light-for-40/
https://www.youtube.com/watch?v=c--5c3Egv4E

P.P.S. Das passt zwar nicht für unter Wasser, die Teileliste ist aber interessant. Und ggf. lässt sich etwas adaptieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: virility

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Bei 75W ist aber schnell Ebbe mit der Flut.

So ganz ohne irgendwas vorne dran? Nicht mal ne Linse, mit der man bisserl gleichmäßiger beleuchten könnte?

Durch eine Linse wäre es ja dann eben nicht mehr perfekt gleichmäßig. Fertige LED-Videolampen fürs Tauchen haben auch oft sehr große LEDs (oder ganz viele kleine) und keinen Reflektor/Optik.
 
3 Juni 2015
23
0
1
Echt klasse die Hilfe und die Tipps, die man hier erhält.

Das Thema Kühlung habe ich, zugegebenermaßen, etwas unterschätzt.
Wenn ich mir das Video bei YT so anschaue, frage ich mich, wie das alle in ein 20x8cm Gehäuse passen soll.

Meine erste Vorstellung habe ich mal skizziert. Vom Platz her würden Treiber und Lipo in einem "inneren Gehäuse" innerhalb der Taschenlampe zusammen Platz habe. Evtl würde es sogar passen den Treiber mit an die Kühlung zu schrauben, lt. SketchUp 3D Zeichnung geht es gerade noch so.

Aber ob diese Übergangsfläche tatsächlich passt? Puuuh...

Ich frage mich, wie andere das Lösen.

Hier sind zwei Taschenlampen als Vorbild:

1. Eigenbau von einem Taucher: Lampen
Idee ist hier ganz nett, aber OHNE Dimmung er verwendet nur 4x 18650 ****fire Akkus...also eher so geht so. Und auch nur 2000 Lumen ca.

2. Eine 2200€ Alternative Light & Motion Sola Video Pro 8000

Es ist mir klar, dass ich so eine 2200€ TL nicht "mal eben" nachbauen kann, aber es muss doch möglich sein etwas leistungsstarkes bauen zu können ohne gleich richtig arm zu werden :) Es ist eine Herausforderung...

Die Idee war ja einen eher starken (70-100W) LED Chip zu nehmen und diesen eher auf 60% zu nutzen um den höheren Wirkungsgrad zu nutzen, als eine 20W Led mit 100% Volllast.
 

Anhänge

  • TL.jpg
    TL.jpg
    45,5 KB · Aufrufe: 16

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Aber ob diese Übergangsfläche tatsächlich passt? Puuuh...

Ich frage mich, wie andere das Lösen.

Hier sind zwei Taschenlampen als Vorbild:

1. Eigenbau von einem Taucher: Lampen
Idee ist hier ganz nett, aber OHNE Dimmung er verwendet nur 4x 18650 ****fire Akkus...also eher so geht so. Und auch nur 2000 Lumen ca.

2. Eine 2200€ Alternative Light & Motion Sola Video Pro 8000

Es ist mir klar, dass ich so eine 2200€ TL nicht "mal eben" nachbauen kann, aber es muss doch möglich sein etwas leistungsstarkes bauen zu können ohne gleich richtig arm zu werden :) Es ist eine Herausforderung...

Die Idee war ja einen eher starken (70-100W) LED Chip zu nehmen und diesen eher auf 60% zu nutzen um den höheren Wirkungsgrad zu nutzen, als eine 20W Led mit 100% Volllast.

Du könntest da jetzt entweder Berechnen oder einfach testen und die angelegte Spannung dann entsprechend anpassen. Also die Lampe zusammen bauen und dann hochkant in einen großen Behälter mit lauwarmen Wasser stellen. Während des Betriebs dann die Temperatur so nah, wie möglich, am oder auf der LED messen. Die angelegte Spannung dann so einstellen, dass du noch ordentlich Toleranz in Bezug auf Überhitzen hast. Der Wasserbehälter sollte möglichst groß sein, damit es sich nicht stark aufwärmt. Bei Tauchen hast du ja quasi unendlich Wasser und bewegst die Lampe.
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Juni 2015
23
0
1
Wäre natürlich eine Möglichkeit, vllt. mache ich das auch einfach so.

Mal die Teile zusammenkaufen und dann optimieren.
 

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Durch eine Linse wäre es ja dann eben nicht mehr perfekt gleichmäßig. Fertige LED-Videolampen fürs Tauchen haben auch oft sehr große LEDs (oder ganz viele kleine) und keinen Reflektor/Optik.
Technisch wird mMn nur genau andersrum ein Schuh draus. :)
Eine LED strahlt nie gleichmäßig über die Fläche ab. Eine Optik kann das ausgleichen.
Dass so etwas eher selten oder gar nicht zu finden ist, hat schlicht Kostengründe.
Oder es wäre eine unnütze Ausgabe, weil eine wirklich homogene Ausleuchtung dann doch nicht gebraucht wird.
 

The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
Technisch wird mMn nur genau andersrum ein Schuh draus. :)
Eine LED strahlt nie gleichmäßig über die Fläche ab. Eine Optik kann das ausgleichen.
Dass so etwas eher selten oder gar nicht zu finden ist, hat schlicht Kostengründe.
Oder es wäre eine unnütze Ausgabe, weil eine wirklich homogene Ausleuchtung dann doch nicht gebraucht wird.

Eine Linse wird höchstwahrscheinlich einen bunten Rand außen um den Lichtkegel machen (mehr noch als die LED es möglicherweise eh schon tut) und den Austrittswinkel begrenzen. Siehe dazu hier. Außerdem werden die Schatten dadurch unschärfer (es stellt sich die Frage,. ob das überhaupt wichtig ist), was allerdings bei so einer großen LED nicht unbedingt so schlimm ist, da sie eh keine super scharfen Schatten erzeugen kann.

Ich glaube nicht, dass eine Optik bei einer 2000€ teuren Tauchvideolampe einen besonders großen Einfluss auf den Preis haben würde.

Aber das ist nur meine Meinung basierend darauf, was ich bis jetzt so an Informationen gefunden habe ;).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

SoaG

Flashaholic**
30 November 2014
2.781
1.045
113
Eine Linse wird höchstwahrscheinlich einen bunten Rand außen um den Lichtkegel machen
Jupp, je billig um so bunt.
und den Austrittswinkel begrenzen
Wäre das nicht der Witz an der Sache? Nicht irgendwo hin auslaufen lassen, sondern alles verfügbare gleichmäßig ins Bild.

was allerdings bei so einer großen LED nicht unbedingt so schlimm ist, da sie eh keine super scharfen Schatten erzeugen kann.
Vielleicht ist ein ganz wichtiger Punkt. Scharfe Schatten finde ich bei Dokumentarfilmen bspw störend.

Die Frage müsste dann wohl lauten, ob alles verfügbare Licht auf einer definierten Fläche benötigt wird, oder so breit wie möglich, um Schatten zu vermeiden. Linse ist (hier vermutlich) fehl am Platz, eben wegen der scharfen Schatten.
Erinnert mich grad an die alten Cousteau-Filme, die hatten manchmal 2, 3 große Lampen auf einem Träger, aber möglichst weit auseinander -> nix Schatten.
 
  • Danke
Reaktionen: The_Driver
3 Juni 2015
23
0
1
Eine Linse würde ich vermutlich nicht weiter bringen. Das wichtige bei einer Videoleuchte in diesem Fall ist, dass Sie möglichst breit und weich strahlt. Harte Schatten und ein zu eingegrenzter Fokus würden nur stören.

Die von mir verwendete Cam zeichnet mit einem Winkel von 170° an Land auf, unter Wasser ist es auf Grund der Lichtbrechung ca. 1/3 weniger.

Habe gestern ein ähnliches Projekt gefunden, was Größe der TL, Laufleistung, Helligkeit angeht. Jedoch eher für die professionelle Produktion gedacht:
www.divestar.com.au

Der Herr verwendet jedoch 24 Cree XP-G Leds. Weiß jetzt nicht, ob das besser ist, eher nein, da die ja einen niedrigeren Wirkungsgrad haben.


Ich bin jetzt jedenfalls auf der Suche nach einem passenden Leergehäuse. Sollte ich sowas finden, geht das Projekt weiter.
 
3 Juni 2015
23
0
1
Weiter gehts.

Ich habe nun eine ältere Kowalski 1250 Halogentaschenlampe gekauft, die ich auf LED Videolicht umbauen werde. Außenmaße ca. 80x200mm. Die tatsächlich nutzbaren Innenmaße betragen 75x170mm .

Das Hauptproblem bei diesem Umbau soll tatsächlich die Findung eines guten Akkus sowie Spannungswandlers sein.

Die Taschenlampe hat einen Außendurchmesser von 80mm, innen 74mm (3mm Wandstärke). Da Lipos i.d.R. alle quaderförmig sind, würden diese viel zu viel Platz verschwenden. Ich werde nun aus 8x 18650 und einem Balancer einen 2P4S Akkupack bauen. Hab dann 14,8V bei ~5Ah -> 74Wh . Dabei nutze ich nur ca 70mm für den Akku.
Der integrierte Balancer wird es mir erlauben die originalen Ladeanschlüsse auf der Rückseite der TL zu verwenden, so muss ich diese nicht ständig öffnen, was eine Belastung für die O-Ringe wäre.

Die LED wollte ich auf eine vollmetall Alustange montieren, die bekommt man zufälligerweise sogar in 75mm sodass diese in die TL einpressbare wäre; hätte dann eine optimale Wärmeübertragung an das Gehäuse, das widerum durchs Wasser gekühlt wird.

FRAGE: In welcher Länge würde Ihr die Alustange nehmen? 30mm, 40mm, 50mm?

Als LED werde ich defintiv eine der Nichia nehmen. Die haben einfach die passende Lichtfarbe mit 5000k und eine hohe Effizienz mit 116 bis 150 lm/W.

Problem ist tatsächlich jetzt ein möglichst kleiner und passender Step Up Treiber, der mir die 42 Volt liefern kann. Bei ebay gibt es nur so 600W monster, die ich evtl nicht unterbekomme. Oder sollte ich so einen erst recht nehmen, da er bei 75W dann einfach wenig Wärme produzieren wird?
 

Anhänge

  • 1.jpg
    1.jpg
    8,6 KB · Aufrufe: 19
  • Scheibe entfernt.jpg
    Scheibe entfernt.jpg
    74,2 KB · Aufrufe: 19
  • Akku.jpg
    Akku.jpg
    60,2 KB · Aufrufe: 18
3 Juni 2015
23
0
1
Hab jetzt den LED Treiber gefunden:

150W Step Up Treiber

Nun möchte ich die LED ja nicht die ganze Zeit auf 100% laufen haben. Die Taschenlampe hat einen 2-fach schalter 1-0-2 von den Stellungen. Man könnte den Aber auch rausnehmen und hätte dann ein 360° Drehrad, ohne dass ich irgendwas neu abdichten müsste.

Meine Idee ist jetzt: Entweder dimmer 0-100%, oder eine 0%, 30%, 100% Schaltung.

Weiter vorne wurde erwähnt, dass die LED Treiber schon einen "Mehrgang-Trimmpoti" besitzen und ich diesen ersetzen müsste. Soweit sogut. Potis gibt es in verschiedenen Widerstandklassen, Größen, Stärken, etc. Woher finde ich jetzt raus welcher passt? Bzw, wie könnte ich so eine 30% 100% Lösung herstellen?
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Juni 2015
23
0
1
Hallo,

einige Fragen konnte ich mir bereits selber beantworten.

Die Led (Nichia 130b) sowie der o.g. Wandler sind schon angekommen. Letzterer liefert mir eine schöne konstante Spannung von 41 V. Der Ausgangstrom lässt sich ebenfalls regeln. Was mich allerdings wundert ist, dass die LED max. 0,7 A zieht. Drosseln via Trimmpoti funktioniert, bei 0,7 A ist aber noch oben Schluss. Wenn ich die Daten richtig interpretiere, sollte dieser bis zu 1,8 A ziehen können.

Hat jemand ne Idee woran das liegen könnte?
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
3.090
113
Goslar
Die LED selber kenne ich nicht und ein Datenblatt finde ich jetzt auch nicht.
Aber es kann sein, dass sie mehr Spannung verträgt als 41V, z.B. bis zu 48V. Meist gibt es ein Volt-Ampere-Diagramm, in dem man sieht, bei wie viel Volt die Lampe wie viel Ampere zieht.
D.h. bei vielen LEDs ist es so, dass sie zwar über den Strom geregelt werden, aber wenn der Treiber nicht genügend Spannung liefert, dann kann auch der Strom nicht steigen. Und darüber gibt diese Kennlinie im Datenblatt Auskunft.
 
3 Juni 2015
23
0
1
Das Datenblatt besagt, dass die FW-Spannung bei 2A ungefähr 44 V betragen muss... ( http://www.leds.de/out/media/NFDWJ130B-E.pdf )

Hab das jetzt so eingestellt, bei 0,7A ist dennoch Schluss. Hab da im Moment ein 2 A Netzteil dran, vllt liegt es da dran?

Wenn ich den Akkupack fertig haben, muss ich es wohl erneut versuchen...
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
3.090
113
Goslar
Möglicherweise hast du noch irgendwo Übergangswiderstände, so dass an der LED keine 41V ankommen.
Dreh doch einfach die Spannung etwas höher, dann sollte auch mehr Strom fließen.
Misst du die Spannung direkt über der LED?
Misst du ggf. nur Stromrichtig, aber nicht Spannungsrichtig?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
D.h. bei vielen LEDs ist es so, dass sie zwar über den Strom geregelt werden, aber wenn der Treiber nicht genügend Spannung liefert, dann kann auch der Strom nicht steigen.
Das ist sogar bei allen LEDs so.

Die Spannung interessiert im Grund nicht. Man stellt den gewünschten Strom ein und die Spannung "ergibt sich" dann einfach. das funktioniert aber nur dann, wenn der Treiber auch diese Spannung liefern kann. Der verlinke 150W-Treiber sollte es können, wenn er seine angegebenen Daten auch einhält.

In o.g. LED-Datenblatt ist nur die typische Vorwärtsspannung angegeben. Die tatsächliche kann durchaus je nach Exemplar höher sein, zumal auch noch Spannungsabfall an Leitungswiderständen etc. hinzukommt.

Also OHNE LED den Treiber nicht auf 41V einstellen, sondern z.B. auf 48V.
Dann den Strom auf Minimum stellen, die LED mit Strommessgerät in Reihe anschließen und Strom bis auf gewünschten Wert aufdrehen. Falls der Wert nicht erreicht werden kann: Spannung höher drehen.
Der Strom kann bei diesem Treiber vermutlich nicht im Kurzschlussbetrieb justiert werden, weil er den Strom nur dann regeln kann, wenn die Ausgangsspannung höher als die Eingangsspannung ist.
 
3 Juni 2015
23
0
1
Ich hole den Beitrag mal wieder hoch.

Lange Zeit hatte ich keine Zeit was an der Taschenlampe zu machen.
Folgendermaßen sieht es jetzt aus: Ich habe mich entschieden das ganze so einfach wie möglich zu halten:
-Eine Batterie (6s)
-Ein KSQ-Step-Up Wandler
-Led auf Kühler

Ich habe auf jegliche Dimmung verzichtet. Die LED (Nichia 130b) liefert bei knapp 1A und 39V ca. 4000-4500 Lumen...Das ist ein gutes Maß, um einerseits ca 1,5 Std unter Wasser Licht zu haben, andererseits hab ich genug Licht zum Filmen.

Die LED ist auf einem 2,5cm AluKörper montiert, der sehr eng in der Taschenlampe sitzt, die Wärme wird also an die TL übertragen, die ja widerum im Wasser gekühlt wird.

Jetzt kam nur noch das Problem auf: WIE SCHALTEN? Bei Conrad hab ich gesehen, dass sie schöne Reedkontakt haben, die auch größere Lasten direkt schalten können. (Bspw: https://www.conrad.de/de/reed-konta...nlaenge245-mm-comus-gc-3817-3540-1277035.html) . Das Teil also zwischen Akku und KSQ/Wandler montiert und gedacht,dass ich so einen einfach Schalten hätte. Funktioniert auch, bis der Strom 2-3 sek geflossen ist. Dann trennt der Reedkontakt nämlich nicht mehr, wenn ich den Magneten entferne...Es fließen ca. 35 W...bis 60W soll das Teil abkönnen, 1,5 A wird vom Akku gezogen, 3A soll der Reedkontakt abkönnen. Aber Pustekuchen.

Hat jemand ne Idee, wie ich das ganze jetzt noch schalten könnte? Reed war eine schöne Idee, da es ja wasserdicht gewesen wäre...