Stromversorgung für eine Record Power Schwanenhalslampe

23 Oktober 2025
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Moin!

Ich würde mich über einen Expertentip freuen:

Die Firma Record Power bietet Schwanenhalslampen an, die sind für Werkstatteinsatz gedacht und haben einen Magnetfuss zum Anheften, z.B. an eine Drechselbank. Die machen gutes Licht und sind fokussierbar und durch den Schwanenhals echt gut zu positionieren. Man kann sie mit Batterien, 18650 Akku oder über Micro USB versorgen.

Leider ist der Micro USB Anschluss nicht so "rugged" wie der Rest der Lampe und nach ein paar Stunden Werkstatteinsatz geht das Ding kaputt (siehe Foto).

Ich habe 2(!) dieser kaputten Lampen und würde mir gerne für jede eine Stromversorgung vom Netz basteln. Ich kann gut löten, bin aber ansonsten zu doof, um die Spannungsversorgung zu planen. Ich würde die Lampen dann kabelgebunden fest aufbauen.

Bei der LED handelt es sich um eine einzelne CREE XM-L2. Aus dem Schwanenhals kommt jetzt eine rote und ein schwarze Leitung, keine anderen Komponenten sind mehr davor.

Welche -möglichst günstige- Kombi aus Netzteil und KSQ sollte ich hierfür wählen?

Danke für Eure Hilfe,
Jan
 

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chimaero

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Hallo Jan,
laut Artikelbeschreibung dient der Mikro-USB-Anschluss ja zum Laden des Akkus. Wo steckt der in der Schaltung?

Um die LED direkt zu versorgen bei Umgehung sämtlicher Komponenten vor der LED, brauchst du eine KSQ mit 1500mA oder 2000mA bei etwas über 3V am Ausgang. Wäre meine Empfehlung, laut Hersteller macht die Leuchte rund 500lm.
Anbei das Datenblatt der verschiedenen Binnings.

Theoretisch verträgt die XM-L2 bis 3000mA, weiss ja nicht wie potent der Kühlkörper bei den Lampen ist ...
 

chimaero

Flashaholic*
4 Dezember 2023
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@angerdan: ich glaube, daß a) sich die USB-Buchsen bereits verabschiedet haben, und b) die Stecker vom Delock nicht die passenden sind

@verthh: schwierig, da ein passendes Konstantstromnetzteil zu finden, jedenfalls in günstig.

Ich würde eine Quick&Dirty-Lösung machen: Pro Leuchte ein USB-Netzteil mit wenigstens 2 A Ausgangsstrom - sowas hat man oft sogar noch rumliegen - den USB-Stecker abknipsen, aus den 4 Drähten den roten und schwarzen mit jeweils den gleichfarbigen der LED verbinden, und, jetzt kommts, zwischen eine der beiden Verbindungen einen Vorwiderstand löten. Der Widerstand muss 2V bzw.etwa 40% der 5V des Netzteils verbraten. Bei 2A LED-Strom, wäre das R = U / I macht 1 Ohm. Ausserdem muss er die etwa 4 Watt aushalten, die er eben verbrät. So einen in der Art. Das Ding wird heiss werden, also irgendwo kurzschlussgeschützt einbauen, in der Lampe ist ja vielleicht Platz? Schrumpfschlauch über die blanken Drähte ...

Nachteil: der Konstrukt hat nur 60% Wirkungsgrad. wäre mir bei insgeamt rund 10 Watt Gesamtleistung pro Lampe eigentlich egal oder wie oft drechselst du im Jahr?
Vorteil: sehr günstig und nahezu unkaputtbar
 
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bluemoon

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chimaero

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Ich kann gut löten, bin aber ansonsten zu doof, um die Spannungsversorgung zu planen. Ich würde die Lampen dann kabelgebunden fest aufbauen.


Deshalb hab ich ja einen einfachen Vorschlag gemacht. Steckdosenleiste mit Schalter, Lampe leuchtet. Bauteilliste, check. Einzig blöd sind die x Euro Mindestbestellwert bei Reichelt o.a. Händlern.

Na, warten wir mal was @verthh noch berichten wird.
 
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