Stirnlampen für lange Expeditionen unter Tage

2 April 2021
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Hallo zusammen,

für Höhlenbefahrungen von um zwei Tagen Dauer mit kurzen flachen Tauchstrecken suche ich eine Stirnlampe.
Für die Tauchstrecken sind bewährte Lampen vorhanden, die inzwischen aber 20 Jahre auf dem Buckel und meist einen sehr engen Spot haben. Darum suche ich als Ergänzung eine Lampe für die langen Trockenpassagen, die mit aktueller LED vielleicht länger Licht mit weniger Akkus liefern kann. Dafür habe ich bereits ein halbes Dutzend 21700 Akkus bestellt.
Wichtig ist natürlich, dass die Lampe zuverlässig und robust ist - und sie sollte einen möglichst breiten Lichtkegel liefern.

Zunächst habe ich nach klassischen Stirnlampen gesucht, die den Akkupack auf der Rückseite vom Helm haben. Schlichtweg damit das Gewicht besser verteilt ist. Mit der Zeit bin ich aber immer mehr zu den Winkelkopflampen gekommen, da die zweifalsohne robuster sein sollten.

Drei Kandidaten sind nun in der engeren Wahl:
- Armytek Wizard C2 Pro Max
- Sofirn HS41
- Wurkos HD20

Favorit ist die Armytek, da sie bis 10 m druckfest sein und auch Stürze aus größerer Höhe vertragen soll. Leider ist sie aber auch sehr teuer. Wenn sie entsprechend zuverlässiger ist, wäre es den Preis aber wert.
Auf Position 2 kommt die Sofirn. Da sehe ich als einzigen Nachteil die fehlende Druckdichtigkeit. Oder hat sie noch andere Nachteile gegenüber der Armytek? (Da ich auch noch eine 2. Lampe für längere Touren in trockenen Höhlen mit meinem Sohn brauche, wäre die Sofirn vielleicht dafür eine Option.)
Die Wurkos wäre auch eine Möglichkeit, aber ich werde damit irgendwie nicht richtig warm. Die beiden Reflektoren brauche ich eigentlich nicht.

Da ich von Lampen nicht unbedingt Ahnung habe, bin ich für alle Tipps dankbar.
Habt Ihr Erfahrungen, welche davon besonders robust und zuverlässig ist?
Gibt es Unterschiede in der Effektivität der LEDs in Bezug auf Lichtausbeute und Akkulaufzeit?
Gut wäre, wenn so um 450 Lumen dauerhaft möglich wären. Die Lampe sollte damit also nicht zu heiß werden.
Wichtig ist auch der Abstrahlwinkel. Es sollte ein Fluter sein, da die Gänge der geplanten Touren meist eher klein und hell sind, bzw. für größere Abschnitte andere Lampen vorhanden sind.

Ich bin für alle Tipps und Nachfragen dankbar!
Der Fragenkatalog folgt unten.




Fragebogen Stirn- und Helmlampen:

Warum möchtest Du eine neue Lampe erwerben?

Ich besitze schon mehrere bewährte aber auch ältere Lampen und brauche nun aber eine Ergänzung.

Wozu wird die Lampe gebraucht?
Mehrtägige Höhlentouren

Welche Lampenform bevorzugst Du?
Winkelkopflampe, da sie robuster sein sollten. Gerne aber auch eine entsprechende klassische Helmlampe.

Wo soll die Stromversorgung verbaut sein?
Akku in der Lampe oder am Kopfband. Wichtig ist, dass der Akku gewechselt werden kann.

Welche Stromversorgung wird bevorzugt?
21700er Akku
Gerne aber auch AA.

Wie groß darf die Lampe höchstens sein?
Die Lampe soll möglichst kompakt und leicht sein - und gleichzeitig um 450 Lumen dauerhaft liefern können. Leistung geht vor Gewicht.

Wie lange soll die Lampe auf höchster Stufe (ausgenommen Turbo Modus) leuchten?
Mindestens 2 Tage bei entsprechend häufigem Akkuwechsel.

Welches Leuchtverhalten wird (schwerpunktmäßig) bevorzugt?
Flood

Welche Lichtfarbe bevorzugst Du?
Möglichst nahe am Tageslicht. Ist aber kein muss.

Wie hell soll die Lampe dauerhaft leuchten können?
300-600 Lumen (vgl. 40-60W Glühbirne, Wandern, Gassirunde, Autoreparatur)

Wie häufig wird die Lampe genutzt?
wenige Male im Jahr

Soll die Lampe in großer Kälte (Minusgrade) eingesetzt werden?
nein

Wie teuer darf die Lampe sein?
bis 120€ gerne günstiger.

Welche zusätzlichen Bedingungen soll die Lampe erfüllen?
wasserdicht
schlag-/stossfest
EX Schutz
Bedienbarkeit mit dicken Handschuhen muß möglich sein

Bezugsquelle im Ausland ist kein Problem

Wie viele Lampen sollen Dir empfohlen werden?
Bitte möglichst viele Lampen empfehlen, auch wenn sie nicht so genau zu meinen Anforderungen passen

https://www.google.com/url?sa=t&sou...AQFnoECBgQAQ&usg=AOvVaw305-PqBnf4NvaOF05k3VnS

 

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
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Berlin
@Max Melone

Kurz gesagt: Mit Ex-Schutz wird es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, deine anderen Anforderungen unter einen Hut zu bringen, zumal zu dem Preis.

Empfehlen würde ich dir die Armytek Wizard C2 Pro Max, aus den von dir schon genannten Gründen und weil sie ein Lichtbild hat, was deinen Vorstellungen entsprechen dürfte.

Es gibt hier recht viele User, die ein Wizard-Modell besitzen (es gibt da ja diverse Ausführungen) und sehr überzeugt davon sind. Ich auch. Unfehlbar sind die Lampen von Armytek zwar dennoch nicht, aber ich denke die Wizard C2 Pro Max sollte dir auch gefallen.

Die Bedienung ist je nach UI (General oder Advanced) simpel oder etwas verwirrend am Anfang. Aber die meisten Nutzer kommen mit dem General UI wohl schnell zurecht, auch wenn sie sonst keine große Taschenlampen-Expertise haben.

Armytek hat von Zeit zu Zeit Rabatt-Aktionen, wo du bei dem Modell preislich bei unter 100 Euro landest wenn ich nicht irre. Ein passender 21700er Akku ist dabei und Einiges an Zubehör.

Welche Akkus und wo hast du bestellt (Hersteller, Modell)? Ich frage, weil es auch Schund da draußen gibt, der teilweise überteuert ist und manche Akkus können schlimmstenfalls sogar gefährlich werden.
 
  • Danke
Reaktionen: Max Melone

Kabukimann

Flashaholic**
9 Oktober 2019
3.600
3.742
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Berlin
Hm, Deine Nachfrage nach den Akkus und Dein Hinweis auf den Schund trifft möglicherweise den Nagel auf den Kopf. Bislang hab ich diese bestellt:
https://de.aliexpress.com/item/1005...st_main.5.7da25c5fDoFlEh&gatewayAdapt=glo2deu
Möglicherweise muss ich da nochmal was Vernünftiges ordern?
@Max Melone

ACHTUNG: Der Verkäufer bzw. Shop-Name (gerade in Verbindung mit dem Bild) wirkt auf mich nicht gerade vertrauenserweckend.

Von daher wäre ich mir nicht so sicher, dass es sich um echte Panasonic Akkus handelt. Wenn es originale Panasonic sind, sollten die für die Wizard C2 Pro Max vermutlich ausreichend sein, allerdings kenne ich deren Leistungsdaten nicht aus dem Kopf.

Weiter unten gebe ich dir aber noch eine alternative und mMn bessere Empfehlung, aus sicherer Quelle.

Vorher noch ein paar weitere, "mahnende" Worte: Du solltest im Umgang mit Lithium-ionen-Akkus generell Sorgfalt walten lassen!

Das heißt insbesondere:
  • niemals lose Akkus unachtsam transportieren, etwa zusammen mit Schlüsselbund oder metallenen Gegenständen in der Hosentasche. Sonst kann es passieren, dass du mit Schlüsseln (oder anderem leitenden Metall) an Plus- und Minuspol den Akku kurzschließt und das Ding hochgeht.
  • tiefentladene Akkus lieber entsorgen, als sie wiederaufzuladen und zu riskieren, dass die Akkuchemie durchgeht. Will man nicht haben, schon gar nicht am Kopf.
Generell würde ich dir für die Zukunft raten, Akkus eher nicht bei Aliexpress zu kaufen oder wenn doch dort, dann nur bei den Herstellern direkt, wenn diese einen eigenen Shop bei Ali haben.

Ansonsten kann man Pech haben und die billigsten Fakes bekommen, die erreichen dann unter Umständen nicht annähernd die angegebene Kapazität, sind mit Sand gefüllt etc., bei deinem Verkäufer hätte ich Sorge, muss aber nicht sein.

Sehr viel besser fährst du daher zukünftig mMn, wenn du Akkus z.B. bei akkuteile.de oder nkon.nl bestellst.

Molicel und Samsung machen qualitativ gute Akkus, auch Vapcell hat seine Akkus in den letzten Jahren kräftig weiterentwickelt.

Du solltest aber in jedem Fall darauf achten, zur Lampe passende Akkus zu kaufen. Dafür ist es wichtig zu wissen, ob deine Lampe (die LED) viel Strom zieht oder nicht.

Wenn du z.B. eine Lampe hast, die mit nur einem Akku hohe Lumen generieren soll, dann muss dieser hochleistungsfähig sein und viele Ampere liefern. Solche Akkus haben dann allerdings in der Regel weniger mAh Kapazität, als "Kapazitätsmonster", die wiederum keine so hohe Stromabgabe bieten.

Meine Empfehlung:
Für die Wizard C2 Pro Max brauchst du keinen extremen Hochleistungsakku, ich denke mit einem Samsung 50S hättest du eine relativ günstige, ausreichend leistungsstarke und dennoch ausdauernde Zelle, die passen sollte.

Bestimmt kann aber noch jemand von den Akku-Experten eine Empfehlung geben.

p.s. Forums-Mitglieder können bei akkuteile.de mit Rabatt bestellen, das sei hier noch am Rande erwähnt.
 

LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
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6.084
113
Berlin
Danke @Kabukimann , dem ist ja fast nix hinzuzufügen …

Hab mehrere Wizards und bisher nur mit einer Schwierigkeiten gehabt … das war aber gleich von Anfang an und dann über Garantie abgewickelt …

Möchte meine 2 Wiz Max warm nicht mehr missen und würde sagen, dass es im Vgl. bei Winkelkopflampen nichts robusteres gibt. Kannst ja mal die entsprechenden Reviews hier lesen …

Im Turbo wird die rund 12A ziehen, so dass Hochstromer a la 50s, P45B o. ä. Sinn machen. 500lm hält sie bequem dauerhaft, vermutlich mit fast jedem 21700er, ich würde aber auch Qualitätsakkus aus o. g. sicheren Quellen empfehlen.
Die Helligkeitsanforderungen würde auch die AT Wiz C2 pro mit 18650ern erfüllen, die nochmal etwas leichter wäre …

Bei zu erwartendem Untertauchen solltest du auf den Sitz und die Schmierung der O-Ringe achten …

Ich schätze an den Wiz das tolle, recht gleichmäßige Lichtbild , den flexiblen Lampenhalter, aus dem man sie auch mal rausnehmen kann (zB zum Akkuwechsel, ohne den Helm abzunehmen) und die Lage des Schalters, den man so sehr gut bedienen kann.

LG, LitN
 
Zuletzt bearbeitet:
2 April 2021
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Vielen Dank Euch beiden - insbesondere auch für die Tipps für sichere Bezugsquellen für Akkus!
Wir haben zwar vor längerer Zeit häufig, bzw. viele Akkus für Unterwasserscooter in China bestellt. Das war damals die einzige annähernd finanzierbare Möglichkeit. Aber Ihr habt Recht: Für Lampenakkus macht das keinen Sinn. Und das Sortiment bei nkon.nl schaut auch richtig gut aus.

Über die Lampenwahl hab ich nochmal geschlafen, nochmal die Berichte hier im Forum gelesen und heute eine Wizard Pro Max bestellt. Ich freu mich schon drauf. Wenn die sich bewährt kommt noch eine Zweite dazu. Vielleicht findet sich ja bald wieder ein gutes Angebot.
 

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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Was hier unbedingt noch erwähnt werden sollte (auch wenn den meisten sicher klar ist, aber es kann ja auch sein, dass ein Anfänger mitliest):
Gerade wenn Licht Sicherheit bedeutet, sollte man NIE auf eine Lichtquelle setzen. So sollte bei oben beschriebenen Aktivitäten IMMER mindestens ZWEI Ersatzlampen dabei haben, da auch die beste Lampe vom besten Hersteller Defekte haben kann, wann in oben genannten Situationen lebensgefährlich sein kann.
 
2 April 2021
8
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Was hier unbedingt noch erwähnt werden sollte (auch wenn den meisten sicher klar ist, aber es kann ja auch sein, dass ein Anfänger mitliest):
Gerade wenn Licht Sicherheit bedeutet, sollte man NIE auf eine Lichtquelle setzen. So sollte bei oben beschriebenen Aktivitäten IMMER mindestens ZWEI Ersatzlampen dabei haben, da auch die beste Lampe vom besten Hersteller Defekte haben kann, wann in oben genannten Situationen lebensgefährlich sein kann.
Ja, das stimmt. Vielen Dank für den Hinweis! Das kann man nicht oft genug nahe legen und hätte ich eigentlich schon tun sollen. Darum als Ergänzung:
Grundsätzlich ist Ausrüstung wichtig. Was man auch braucht, ist Erfahrung. Auch wenn man die beste Ausrüstung dabei hat - es kann gravierende Folgen haben, wenn einem im falschen Moment ein kleiner unscheinbaren Fehler unterläuft.

Darum:
Als Anfänger kann man Bücher und Foren lesen, Youtube schauen - aber bevor Ihr in Eure erste Höhle geht, tut Euch mit erfahrenen Leuten zusammen die Euch mitnehmen und unter deren Anleitung ihr Erfahrungen sammeln könnt. Wichtig ist, Schritt für Schritt Eure eigenen Grenzen kennen zu lernen, die Gefahren der Umgebung einschätzen zu können - und auch die Grenzen Eurer Ausrüstung zu kennen.

Immer mindestens zwei Lampen, also besser drei, ist beispielsweise für trockene Höhlen ein guter Tipp. Das gilt allerdings nicht fürs Tauchen in Höhlen. Da hört der Spaß komplett auf. Um damit anzufangen braucht es insbesondere jahrelange Erfahrung in trockenen Höhlen, ebenso lange Erfahrung beim Tauchen - und unbedingt eine Gruppe erfahrener Kollegen, mit denen man sich austauschen kann.
Was die Ausrüstung angeht ist Redundanz das Stichwort. Beispielsweise sind die Leute früher mit einem Drittel ihres Luftvorrates in die Höhle rein geschwommen, haben das nächste Drittel für den Rückweg genutzt und hatten ein Drittel als Reserve. Wegen der Strategie gab es immer wieder Unfälle. Inzwischen wird mit höchstens einem Fünftel des Atemgas für einen Weg kalkuliert. Mit Betonung auf höchstens.

In Bezug auf Lampen sind fünf das absolute Minimum. Ich für meinen Teil habe unterwasser meist mindestens sieben Lampen: Eine helle Hauptlampe als Lampenkopf am Helm mit Akkutank am Gürtel, eine sehr lange brennende LED am linken Unterarm, ein Peli-Spotlight am rechten Unterarm, zwei Peli-Spotlights am Helm und zwei sehr lange brennende LEDs am Helm.
Die Hauptlampe und die beiden lange brennenden schwachen LEDs am Helm brennen im Normalfall immer. Falls die Hauptlampe ausfallen sollte, was durchaus vorkommt, habe ich dadurch weiterhin Licht und kann mich ununterbrochen orientieren. Das kann lebensrettend sein. Denn typischerweise beginnen Tauchunfälle mit etwas Harmlosen und Nebensächlichem, woraus sich dann größere Probleme entwickeln. In Höhlen potenziert sich dies. Beispielsweise, wenn während eines eigentlich unkritischen Tauchgangs nur eine Lampe an ist und die plötzlich ausfällt. Muss man dann im Dunkeln Fummeln um die Ersatzlampe anzuschalten, macht man möglicherweise eine Bewegung zu viel, zieht z.B. die Führungsleine von der nächsten Verankerung oder / und verheddert sich darin. Oder man atmet einen Ticken zu tief ein und steigt im Dunkeln unbemerkt nach oben und wenn man wieder Licht hat findet man sich wo wieder wo man nicht sein wollte. Oder man atmet schlauerweise aus, sackt aber ab, wirbelt Sediment auf, usw. Und schon steckt man nach wenigen Sekunden in der beginnenden Katastrophe, die sich aus der ursprünglich harmlosen Situation entwickelt hat.

Die drei Spots an Helm und Handgelenk sind für trübes Wasser. Normale Lampen würden dann nur noch blenden und es braucht die Spots und dabei insbesondere den am Handgelenk mit dem man von der Seite leuchten kann. Bedeutet, dass in so einer Situation von den eigentlich sieben Lampen nur noch drei hilfreich sind. Ist dann eine in dem Moment kaputt, dann hat man nur noch zwei. Und das ist nicht so gut für die Nerven.

Am Handgelenk sind die beiden Lampen auch für den unguten Fall, dass der Helm verloren gehen sollte. Ich wüsste zwar nicht, dass das schon mal jemandem passiert wäre, aber es ist nie gut sozusagen alle Äpfel in einem Korb zu haben.

Unabhängig von diesen Lampen für die Tauchstrecken kommen dann Lampen für die trockenen Passagen dazu. Damit die Akkus der Tauchlampen voll bleiben. Eine beruhigende Erfahrung ist, dass die meisten meiner Lampen fürs Trockene zur Not auch unter Wasser funktionieren. Auch wenn sie mit dreckigem Wasser voll laufen. Ich hatte sowieso kaum jemals Lampen, die nicht irgendwann mal doch vollgelaufen sind.

Das alles bedeutet wiederrum nicht, dass mehr immer besser ist. Der Teufel ist ein Eichhörnchen und jedes Teil macht die Ausrüstung komplizierter. In dem Moment in dem man sicherheitsrelevante Ausrüstung braucht, muss man damit rechnen, dass man Stress hat und dadurch sowohl die kognitiven Fähigkeiten in den Keller gehen als auch die Feinmotorik weg ist. Weniger Ausrüstung, die leichter zu bedienen ist kann dann mehr sein.
Es ist sozusagen eine Gratwanderung und der größte Freund kann der größte Feind werden. Auch darum ist es wichtig, jedes sicherheitsrelevante Teil in und auswendig zu kennen und alles blind und ohne nachzudenken bedienen zu können.

Das nur als ein paar wenige Beispiele von Vielen. Wichtig weil lebensrettend ist, dass man in minikleinen Babyschritten Erfahrungen sammelt, sich ständig mit Kollegen austauscht, immer dazu lernt und sich immer wieder hinterfragt - und keine Risiken eingeht. Darum frag z.B. ich hier im Forum nochmal nach, bevor ich eine Lampe kaufe. Weil die Jungs hier einfach mehr Ahnung haben als ich und vielleicht den einen wertvollen Hinweis haben, der noch fehlte.
 

Funzelmaster

Flashaholic
6 September 2010
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Danke Max Melone für deinen ausführlichen Überblick…hat bestimmt einige Zeit gekostet, aber das Wissen was du in dem Text vermittelst ist beeindruckend. Danke für deine Zeit hierfür
 
  • Danke
Reaktionen: Max Melone