ein weiteres Beispiel für die Mentalität und Eigenart des deutschen Einzelhandels bzw. der deutschen Kultur:
Gestern war ich in einem großen Elektronikmarkt mit dem Namen eines Planeten unseres Sonnensystems, da ich mir einen recht populären Bluetooth-Lautsprecher holen wollte.
Diesen gibt es in 5 verschiedenen Farben, im Regal dort lag nur 1 Farbe. Also wollte ich eine Antwort, ob das Geschäft den Speaker noch in anderen Farben (z.B. im Lager) hat. Gefühlt gab es dort alle 20m einen Verkäufer und ich fragte den vom Regal am nächsten Gelegenen, der an einem PC-Terminal mit einem Kunden zugange war. Höflich habe ich gewartet, bis der Verkäufer Zeit für mich hatte. Er sagte aber, für die Frage nach der Verfügbarkeit müsse ich mich an einen anderen Kollegen wenden (warum?), auf den er mit dem Finger zeigte.
Der andere Kollege war wiederum in sein PC-Terminal versunken und hatte noch 4 oder 5 weitere Kunden dort in der imaginären Schlange stehen, da er auch für Handys und Verträge verantwortlich ist und damit offenbar mehr als genug zu tun hat. Da sich dort auf Dauer nichts tat, habe ich den Laden verlassen und noch bei Ama... Prime so einen Artikel bestellt, der heute noch ankommen wird.
Meine ursprüngliche Idee, dem heimischen Fachhandel eine Chance geben zu wollen, hätte ich mir schenken können.
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Wenn man andere Länder besucht, kann man über diese Alternative berichten:
Der erste Verkäufer bittet mich freundlich, kurz dort zu warten, er werde diese Frage sofort bei seinem Kollegen klären. Nach der raschen Klärung hätte er
- mir das Gerät aus dem Lager geholt und mich damit bis zur Kasse begleitet, oder
- meine Daten aufgenommen und mir das Gerät - sobald wieder verfügbar - portofrei nach Hause geschickt.
In Deutschland undenkbar. Der Einzelhandel braucht sich nicht beschweren, wenn immer mehr Leute nur noch übers Internet einkaufen.
Gestern war ich in einem großen Elektronikmarkt mit dem Namen eines Planeten unseres Sonnensystems, da ich mir einen recht populären Bluetooth-Lautsprecher holen wollte.
Diesen gibt es in 5 verschiedenen Farben, im Regal dort lag nur 1 Farbe. Also wollte ich eine Antwort, ob das Geschäft den Speaker noch in anderen Farben (z.B. im Lager) hat. Gefühlt gab es dort alle 20m einen Verkäufer und ich fragte den vom Regal am nächsten Gelegenen, der an einem PC-Terminal mit einem Kunden zugange war. Höflich habe ich gewartet, bis der Verkäufer Zeit für mich hatte. Er sagte aber, für die Frage nach der Verfügbarkeit müsse ich mich an einen anderen Kollegen wenden (warum?), auf den er mit dem Finger zeigte.
Der andere Kollege war wiederum in sein PC-Terminal versunken und hatte noch 4 oder 5 weitere Kunden dort in der imaginären Schlange stehen, da er auch für Handys und Verträge verantwortlich ist und damit offenbar mehr als genug zu tun hat. Da sich dort auf Dauer nichts tat, habe ich den Laden verlassen und noch bei Ama... Prime so einen Artikel bestellt, der heute noch ankommen wird.
Meine ursprüngliche Idee, dem heimischen Fachhandel eine Chance geben zu wollen, hätte ich mir schenken können.
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Wenn man andere Länder besucht, kann man über diese Alternative berichten:
Der erste Verkäufer bittet mich freundlich, kurz dort zu warten, er werde diese Frage sofort bei seinem Kollegen klären. Nach der raschen Klärung hätte er
- mir das Gerät aus dem Lager geholt und mich damit bis zur Kasse begleitet, oder
- meine Daten aufgenommen und mir das Gerät - sobald wieder verfügbar - portofrei nach Hause geschickt.
In Deutschland undenkbar. Der Einzelhandel braucht sich nicht beschweren, wenn immer mehr Leute nur noch übers Internet einkaufen.

einer dieser händler baut sich seine funkgeräte selber und quadrokopter. da seh ich mit meinen gemoddeten lampen ziemlich alt gegen aus.