Hallo Forumskollegen,
mein zweites Review ist ein vergleichendes. Gegen die Lieblingslampe, die Sunwayman V10A, tritt die neueste Errungenschaft an, die JETBeam RRT-0 R5 Raptor, beide befeuert mit einer AA-LSD-Zelle.
Grössere und kleinere Ähnlichkeiten
Beide Lampen unterscheiden sich hinsichtlich Abmessungen und Gewicht nur gering. Beide Lampen bieten die Möglichkeit einer stufenlosen Helligkeitseinstellung über einen Drehring vorne am Lampenkopf. Beide Lampen sind sowohl in der AA- wie auch in der CR123-Szene heimisch. Sunwayman hat hierzu zwei eng verwandte Modelle im Angebot (V10A und V10R), JETBeam nur eines, das auf einen Kombi-Treiber und ein Gehäuse-Verlängerungsstück setzt.
Äusserlichkeiten und Bedienung
Die Raptor macht mit ihrer kraftvollen Formgebung und der raffinierten Bi-Color-Optik mächtig Eindruck. Die V10A ist dagegen zurückhaltender und harmonischer, wie aus einem Guss. Beide sind gut verarbeitet, im Detail ist die V10A aber sorgfältiger ausgeführt. Sie ist auch die leichtere und kompaktere und liegt besser in der Hand.
Beide Lampen werden über einen taktischen Schalter bedient. Dieser spricht bei der V10A Richtung Momentlicht sehr direkt an, dann folgt ein längerer Weg zum Dauerlicht. Bei der Raptor ist es umgekehrt. Da die Gummikappe nicht direkt auf dem Schalter aufliegt, muss man erst einen deutlichen Blindweg überwinden. Danach liegen Momentlicht und Dauerlicht eng beieinander.
Die Helligkeitseinstellung erfolgt bei beiden Lampen über den besagten Drehring. Bei der Raptor kennt dieser Drehring zusätzlich eine Standby-Stellung (= Lampe aus) sowie eine Strobe-Stellung. Ausserdem dient der Ring für den Wechsel in den versteckten SOS-Modus. Die V10A verzichtet auf all dies, Blinklichtmodi gibt es ohnehin nicht.
Bedienen lassen sich beide Ringe gut. Der der Raptor ist leichtgängiger und vom Gehäuse abgesetzt. An der Stand-by-Position hat er eine Rasterung, die allerdings von "low" her kommend nicht spürbar ist. Bei der V10A ist der Ring plan in das Gehäuse integriert, was weniger komfortabel, dafür aber verstellsicherer ist. Die Raptor verschwendet einen Teil ihres grösseren Verstellbereichs, weil im letzten Viertel die Helligkeit nicht mehr zunimmt.
Das Licht
Beide Lampen haben einen Orange-Peel-Reflektor, was zu einem recht gleichmässigen und weichen Beam führt. Die V10A ist deutlich heller, sie leuchtet besser aus und hat eine höhere Reichweite. Ihre Lichtfarbe ist kälter als die der Raptor und wahrnehmbar bläulich. Eine Besonderheit der Raptor ist ein "low", das wirklich sehr low ist. In der dieser Stufe wird noch nicht einmal der Reflektor vollständig ausgeleuchtet. Aber es reicht zum Beispiel, um die Uhrzeit abzulesen.
Fazit
Der grösste Unterschied dieser beiden so ähnlichen Lampen liegt im Charakter. Die Raptor ist optisch präsenter und hat funktional mehr zu bieten (flexible Stromversorgung, Standby am Drehring, Blinklichtmodus). Sie ist gewissermassen der extrovertierte Typ.
Die V10A ist eher introvertiert. Sie ist reduzierter und konzentriert sich auf das Wesentliche (Einschalten, Leuchten, Ausschalten). Und genau dieses Wesentliche kann sie besser.
Anmerkungen
- Bitte dran denken: Wenn in diesem Review von der Raptor die Rede ist, steckt immer eine AA-LSD-Zelle drin.
- Einzel-Reviews finden sich zum Beispiel hier: JETBeam RTT-0 von FrankD5, JETBeam RTT-0 von MSITC, Sunwayman V10A von Eisbaer.
Beamshot Section
Brennweite 27 mm (KB-äquivalent), ISO 200, Belichtungszeit 2 sec., Blende 7.1, Belichtungskorrektur +0.5, automatischer Weissabgleich, Entfernung zur hinteren Tür gut 3 m.
Fenix LD40 auf "High" (110 Lumen ANSI laut Hersteller)
Sunwayman V10A auf "Max" (140 Lumen laut Hersteller)
JETBeam RRT-0 R5 auf "Max" (180 Lumen laut Hersteller)
Fenix LD40 auf "Mid" (43 Lumen ANSI laut Hersteller)
Whitewall Beamshots
Brennweite 27 mm (KB-äquivalent), ISO 200, Belichtung angeglichen, automatischer Weissabgleich, Entfernung zur Wand gut 1 m.
Sunwayman V10A auf "Max"
JETBeam RRT-0 R5 auf "Max"
Viele Grüsse
Eisbaer
mein zweites Review ist ein vergleichendes. Gegen die Lieblingslampe, die Sunwayman V10A, tritt die neueste Errungenschaft an, die JETBeam RRT-0 R5 Raptor, beide befeuert mit einer AA-LSD-Zelle.
Grössere und kleinere Ähnlichkeiten
Beide Lampen unterscheiden sich hinsichtlich Abmessungen und Gewicht nur gering. Beide Lampen bieten die Möglichkeit einer stufenlosen Helligkeitseinstellung über einen Drehring vorne am Lampenkopf. Beide Lampen sind sowohl in der AA- wie auch in der CR123-Szene heimisch. Sunwayman hat hierzu zwei eng verwandte Modelle im Angebot (V10A und V10R), JETBeam nur eines, das auf einen Kombi-Treiber und ein Gehäuse-Verlängerungsstück setzt.
Äusserlichkeiten und Bedienung
Die Raptor macht mit ihrer kraftvollen Formgebung und der raffinierten Bi-Color-Optik mächtig Eindruck. Die V10A ist dagegen zurückhaltender und harmonischer, wie aus einem Guss. Beide sind gut verarbeitet, im Detail ist die V10A aber sorgfältiger ausgeführt. Sie ist auch die leichtere und kompaktere und liegt besser in der Hand.
Beide Lampen werden über einen taktischen Schalter bedient. Dieser spricht bei der V10A Richtung Momentlicht sehr direkt an, dann folgt ein längerer Weg zum Dauerlicht. Bei der Raptor ist es umgekehrt. Da die Gummikappe nicht direkt auf dem Schalter aufliegt, muss man erst einen deutlichen Blindweg überwinden. Danach liegen Momentlicht und Dauerlicht eng beieinander.
Die Helligkeitseinstellung erfolgt bei beiden Lampen über den besagten Drehring. Bei der Raptor kennt dieser Drehring zusätzlich eine Standby-Stellung (= Lampe aus) sowie eine Strobe-Stellung. Ausserdem dient der Ring für den Wechsel in den versteckten SOS-Modus. Die V10A verzichtet auf all dies, Blinklichtmodi gibt es ohnehin nicht.
Bedienen lassen sich beide Ringe gut. Der der Raptor ist leichtgängiger und vom Gehäuse abgesetzt. An der Stand-by-Position hat er eine Rasterung, die allerdings von "low" her kommend nicht spürbar ist. Bei der V10A ist der Ring plan in das Gehäuse integriert, was weniger komfortabel, dafür aber verstellsicherer ist. Die Raptor verschwendet einen Teil ihres grösseren Verstellbereichs, weil im letzten Viertel die Helligkeit nicht mehr zunimmt.
Das Licht
Beide Lampen haben einen Orange-Peel-Reflektor, was zu einem recht gleichmässigen und weichen Beam führt. Die V10A ist deutlich heller, sie leuchtet besser aus und hat eine höhere Reichweite. Ihre Lichtfarbe ist kälter als die der Raptor und wahrnehmbar bläulich. Eine Besonderheit der Raptor ist ein "low", das wirklich sehr low ist. In der dieser Stufe wird noch nicht einmal der Reflektor vollständig ausgeleuchtet. Aber es reicht zum Beispiel, um die Uhrzeit abzulesen.
Fazit
Der grösste Unterschied dieser beiden so ähnlichen Lampen liegt im Charakter. Die Raptor ist optisch präsenter und hat funktional mehr zu bieten (flexible Stromversorgung, Standby am Drehring, Blinklichtmodus). Sie ist gewissermassen der extrovertierte Typ.
Die V10A ist eher introvertiert. Sie ist reduzierter und konzentriert sich auf das Wesentliche (Einschalten, Leuchten, Ausschalten). Und genau dieses Wesentliche kann sie besser.
Anmerkungen
- Bitte dran denken: Wenn in diesem Review von der Raptor die Rede ist, steckt immer eine AA-LSD-Zelle drin.
- Einzel-Reviews finden sich zum Beispiel hier: JETBeam RTT-0 von FrankD5, JETBeam RTT-0 von MSITC, Sunwayman V10A von Eisbaer.
Beamshot Section
Brennweite 27 mm (KB-äquivalent), ISO 200, Belichtungszeit 2 sec., Blende 7.1, Belichtungskorrektur +0.5, automatischer Weissabgleich, Entfernung zur hinteren Tür gut 3 m.
Fenix LD40 auf "High" (110 Lumen ANSI laut Hersteller)
Sunwayman V10A auf "Max" (140 Lumen laut Hersteller)
JETBeam RRT-0 R5 auf "Max" (180 Lumen laut Hersteller)
Fenix LD40 auf "Mid" (43 Lumen ANSI laut Hersteller)
Whitewall Beamshots
Brennweite 27 mm (KB-äquivalent), ISO 200, Belichtung angeglichen, automatischer Weissabgleich, Entfernung zur Wand gut 1 m.
Sunwayman V10A auf "Max"
JETBeam RRT-0 R5 auf "Max"
Viele Grüsse
Eisbaer
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