In meinem 1. Review möchte ich euch die Maratac AAA "Copper" näherbringen.
Eine Schlüsselbundlampe im AAA-Format, die aus dem, für Taschenlampen nicht alltäglichen
Material -Kupfer- besteht.
Die Besonderheit des Materials offenbart sich beim ersten Blick auf die lichtundurchlässige Vakuumverpackung.
Lieferumfang:
Maratac AAA "Copper"
aufsteckbarer Clip
2 Ersatz-O-Ringe
Kunststoffbox mit Magnetverschluss
Kurz-GA auf der Rückseite der Box
Hier die gemessenen Werte:
Abmessungen:
Länge: Knapp 68mm
Durchmesser am Kopf: ca. 14mm
Kleinster Durchmesser: ca. 12mm
Gewichte:
Lampe ohne Batterie/Akku: 27 Gramm
Lampe mit Batterie/Akku: 38 Gramm
Herstellerangaben:
Aus massivem Kupfer gedreht und von Hand poliert.
LED - New Cree R3
Frontglas mit AR-Beschichtung
Verpolungsschutz
OP-Reflektor aus Alulegierung
Stromversorgung: AAA-Batterie
Helligkeitsstufen: Low 1,8 Lumen für 55 Std., High 115 Lumen für 60 Minuten.
Übrigens, der abgebildete 10440-Akku funktioniert in der Lampe einwandfrei, ist jedoch vom Hersteller nicht zugelassen.
Verarbeitung/Haptik:
Beim mir vorliegenden Exemplar gab es in dieser Beziehung nichts auszusetzen.
Einwandfreie Oberflächenbeschaffenheit, ohne jeglichen sichtbaren Makel.
Durch das ausgeprägte Knurling ist die Lampe, trotz des geringen Durchmessers relativ
griffig und gut zu bedienen. Infolge des höheren spezifischen Gewichts gegenüber Alu, fühlt sich
die Maratac in Bezug auf die Größe ziemlich schwer und dadurch sehr solide an.
Die "Copper" wirkt grob im Vergleich mit der eher filigran erscheinenden ITP A3. Aber beide irgendwie edel.
Die Gewinde sind sauber geschnitten und laufen geschmeidig.
Stromversorgung:
AAA-Batterie bzw. Akku
10440-LiIo-Akku, der jedoch nicht vom Hersteller zugelassen ist.
Verwendet man ihn trotzdem, sollte man sich der Garantieprobleme bewusst sein.
Erwähnenswert:
Die Aufhängevorrichtung, die geschickt in einer Führung eingespannt ist und
dadurch zur Seite wegführt und nicht am hinteren Ende übersteht.
Übrigens, die Kratzer am Clip sind durch meine Wenigkeit entstanden.
Tailstand:
Die sogenannte Kerzenlichtfunktion, ist im Gegensatz zu manch anderem
Konkurrenzprodukt, möglich.
Bedienung/UI:
Wie bei Schlüsselbundlampen meist üblich, handelt es sich hier um eine Twisty-Lampe.
Durch Festdrehen des Kopfes wird die Lampe im Low-Mode aktiviert.
Löst man den Kopf, ist die Lampe wieder aus.
Dreht man den Kopf innerhalb ca. 1 Sekunde wieder zu, schaltet sie in den High-Mode.
Die Maratac startet immer auf Low, also kein Memory.
Leuchtcharakteristik/Lichtfarbe:
Die Maratac ist infolge des kleinen OP-Reflektors auf Flood ausgelegt. Bringt jedoch,
in Verwendung eines 10440-Akkus, für diese Lampenspezies, eine angemessene Reichweite.
Im Vergleich zur ITP, die relativ coolweiß (ohne störende Farbstiche) daherleuchtet,
geht die Lichtfarbe der Maratac eher in Richtung neutralweiß.
Mir persönlich gefällt die Lichtfarbe sehr gut.
Der Unterschied ist in der Realität etwas ausgeprägter als auf den Bildern zu erkennen.
Gleichwohl fällt das aber nur auf, wenn man mit beiden Lampen direkt nebeneinander
leuchtet. Im äußeren Bereich des Spills sind, bei beiden Lampen, ganz leichte hellere Ringe
erkennbar, welche aber im "normalen" Leuchtbetrieb überhaupt nicht stören, bzw. nicht zu
erkennen sind.
Bewertung der Leuchtstufen:
Wie bereits erwähnt, hat die Maratac 2 Leuchtstufen: Low und High.
Die Low-Stufe ist, mit angegebenen 1,8 Lumen, in einem Bereich angesiedelt, in dem sie als sehr
praxistauglich zu bewerten ist.
Dunkle Treppenhäuser sind ohne Problem abzuleuchten, des Nachts den Weg vor den Füßen erhellen,
dass man nicht stolpert, ist auch gut möglich, Schlüssellochfinden ist ebenso gegeben.
Das High (der Hai?)
liegt bei angegebenen 115 Lumen (mit AAA), was im Vergleich zur
ITP A3 mit 96 Lumen in etwa hinkommen könnte. Die etwa 20% höhere Lichtleistung
sehe ich bei den Beamshots als bestätigt.
Die Büsche im Hintergrund sind knapp 40m entfernt. Habe beim Beamshots machen
verschiedene Programme durchprobiert und die Bilder genommen, die am
nächsten der Realität entsprachen. Dabei ist zu sehen, dass die Maratac
ein bisschen mehr Reichweite macht, als die ITP A3, obwohl dies in dieser
Lampenkategorie eine untergeordnete Rolle spielt.
Gemessene Luxwerte mit AAA-Batterie @1m:
Low/High: 10/400 Lux
Zum Vergleich die A3:
Low/Mid/High: 20/110/350 Lux
Gemessene Luxwerte mit 10440 @1m:
Direkt nach dem Einschalten:
Low/High: 180/1.500 Lux - zum Vergleich, die ITP: Low/Mid/High: 20/250/1.250 Lux
nach 20 Sek.: 1.050 Lux, zum Vergleich ITP: 800 Lux
nach 30 Sek.: 900 Lux, - - - - - - - - ITP: 250 Lux
nach 45 Sek.: 870 Lux, - - - - - - - - ITP: 250 Lux, bis Testende.
Auf diesem Wert hat sie sich stabilisiert bis zum Testende nach 7 Minuten.
Der Akku war anfangs mit 4,19 V geladen, bei Testende zeigte er noch
eine Spannung von 3,62 V. 10 Minuten danach 3,84 V. (ITP Akku 3,60 V bzw. 3,83 V)
Die gute Wärmeleitfähigkeit von Kupfer bestätigte sich, in dem die Lampe über den ganzen
Lampenkörper gleichmäßig warm war. (Bei weitem nicht heiß)
Die ITP jedoch war am mittleren und hinteren Teil des Kopfes zwar gerade noch anfassbar,
aber doch arg heiß. Ob der Einbruch der Leistung der ITP nach 30 Sekunden nur mit der
schlechten Wärmeabfuhr zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.
Fazit/Persönliche Beurteilung:
Die Maratac AAA "Copper" ist eine praxistaugliche Schlüsselbundlampe, die ihre
Besonderheit in rötlichem Kupfer zur Schau trägt. Altern wird sie sicherlich auch,
wer also eine immer gleich (neu) aussehende Lampe möchte, sollte sich eher
eine aus Edelstahl bzw. Titan an den Schlüsselbund hängen. Jedoch, so finde ich,
hat das Altern seinen ganz besonderen Reiz, als ob die Lampe leben würde.
Mit ihrem angenehmen Low ist sie für viele Kurzeinsätze bestens geeignet und
immer schnell zur Hand.
Denen, die bis hierher durchgehalten haben, danke ich.
Positive Kritik ist erwünscht, negative auch (nicht)!
Falls ich noch was Wichtiges vergessen habe, meldet euch bitte.
Gruß Hacki
P.S.: Werde evtl. von Zeit zu Zeit Bilder über den Alterungsprozess einstellen.
Eine Schlüsselbundlampe im AAA-Format, die aus dem, für Taschenlampen nicht alltäglichen
Material -Kupfer- besteht.
Die Besonderheit des Materials offenbart sich beim ersten Blick auf die lichtundurchlässige Vakuumverpackung.
Lieferumfang:
Maratac AAA "Copper"
aufsteckbarer Clip
2 Ersatz-O-Ringe
Kunststoffbox mit Magnetverschluss
Kurz-GA auf der Rückseite der Box
Hier die gemessenen Werte:
Abmessungen:
Länge: Knapp 68mm
Durchmesser am Kopf: ca. 14mm
Kleinster Durchmesser: ca. 12mm
Gewichte:
Lampe ohne Batterie/Akku: 27 Gramm
Lampe mit Batterie/Akku: 38 Gramm
Herstellerangaben:
Aus massivem Kupfer gedreht und von Hand poliert.
LED - New Cree R3
Frontglas mit AR-Beschichtung
Verpolungsschutz
OP-Reflektor aus Alulegierung
Stromversorgung: AAA-Batterie
Helligkeitsstufen: Low 1,8 Lumen für 55 Std., High 115 Lumen für 60 Minuten.
Übrigens, der abgebildete 10440-Akku funktioniert in der Lampe einwandfrei, ist jedoch vom Hersteller nicht zugelassen.
Verarbeitung/Haptik:
Beim mir vorliegenden Exemplar gab es in dieser Beziehung nichts auszusetzen.
Einwandfreie Oberflächenbeschaffenheit, ohne jeglichen sichtbaren Makel.
Durch das ausgeprägte Knurling ist die Lampe, trotz des geringen Durchmessers relativ
griffig und gut zu bedienen. Infolge des höheren spezifischen Gewichts gegenüber Alu, fühlt sich
die Maratac in Bezug auf die Größe ziemlich schwer und dadurch sehr solide an.
Die "Copper" wirkt grob im Vergleich mit der eher filigran erscheinenden ITP A3. Aber beide irgendwie edel.
Die Gewinde sind sauber geschnitten und laufen geschmeidig.
Stromversorgung:
AAA-Batterie bzw. Akku
10440-LiIo-Akku, der jedoch nicht vom Hersteller zugelassen ist.
Verwendet man ihn trotzdem, sollte man sich der Garantieprobleme bewusst sein.
Erwähnenswert:
Die Aufhängevorrichtung, die geschickt in einer Führung eingespannt ist und
dadurch zur Seite wegführt und nicht am hinteren Ende übersteht.
Übrigens, die Kratzer am Clip sind durch meine Wenigkeit entstanden.

Tailstand:
Die sogenannte Kerzenlichtfunktion, ist im Gegensatz zu manch anderem
Konkurrenzprodukt, möglich.
Bedienung/UI:
Wie bei Schlüsselbundlampen meist üblich, handelt es sich hier um eine Twisty-Lampe.
Durch Festdrehen des Kopfes wird die Lampe im Low-Mode aktiviert.
Löst man den Kopf, ist die Lampe wieder aus.
Dreht man den Kopf innerhalb ca. 1 Sekunde wieder zu, schaltet sie in den High-Mode.
Die Maratac startet immer auf Low, also kein Memory.
Leuchtcharakteristik/Lichtfarbe:
Die Maratac ist infolge des kleinen OP-Reflektors auf Flood ausgelegt. Bringt jedoch,
in Verwendung eines 10440-Akkus, für diese Lampenspezies, eine angemessene Reichweite.
Im Vergleich zur ITP, die relativ coolweiß (ohne störende Farbstiche) daherleuchtet,
geht die Lichtfarbe der Maratac eher in Richtung neutralweiß.
Mir persönlich gefällt die Lichtfarbe sehr gut.
Der Unterschied ist in der Realität etwas ausgeprägter als auf den Bildern zu erkennen.
Gleichwohl fällt das aber nur auf, wenn man mit beiden Lampen direkt nebeneinander
leuchtet. Im äußeren Bereich des Spills sind, bei beiden Lampen, ganz leichte hellere Ringe
erkennbar, welche aber im "normalen" Leuchtbetrieb überhaupt nicht stören, bzw. nicht zu
erkennen sind.
Bewertung der Leuchtstufen:
Wie bereits erwähnt, hat die Maratac 2 Leuchtstufen: Low und High.
Die Low-Stufe ist, mit angegebenen 1,8 Lumen, in einem Bereich angesiedelt, in dem sie als sehr
praxistauglich zu bewerten ist.
Dunkle Treppenhäuser sind ohne Problem abzuleuchten, des Nachts den Weg vor den Füßen erhellen,
dass man nicht stolpert, ist auch gut möglich, Schlüssellochfinden ist ebenso gegeben.
Das High (der Hai?)
ITP A3 mit 96 Lumen in etwa hinkommen könnte. Die etwa 20% höhere Lichtleistung
sehe ich bei den Beamshots als bestätigt.
Die Büsche im Hintergrund sind knapp 40m entfernt. Habe beim Beamshots machen
verschiedene Programme durchprobiert und die Bilder genommen, die am
nächsten der Realität entsprachen. Dabei ist zu sehen, dass die Maratac
ein bisschen mehr Reichweite macht, als die ITP A3, obwohl dies in dieser
Lampenkategorie eine untergeordnete Rolle spielt.
Gemessene Luxwerte mit AAA-Batterie @1m:
Low/High: 10/400 Lux
Zum Vergleich die A3:
Low/Mid/High: 20/110/350 Lux
Gemessene Luxwerte mit 10440 @1m:
Direkt nach dem Einschalten:
Low/High: 180/1.500 Lux - zum Vergleich, die ITP: Low/Mid/High: 20/250/1.250 Lux
nach 20 Sek.: 1.050 Lux, zum Vergleich ITP: 800 Lux
nach 30 Sek.: 900 Lux, - - - - - - - - ITP: 250 Lux
nach 45 Sek.: 870 Lux, - - - - - - - - ITP: 250 Lux, bis Testende.
Auf diesem Wert hat sie sich stabilisiert bis zum Testende nach 7 Minuten.
Der Akku war anfangs mit 4,19 V geladen, bei Testende zeigte er noch
eine Spannung von 3,62 V. 10 Minuten danach 3,84 V. (ITP Akku 3,60 V bzw. 3,83 V)
Die gute Wärmeleitfähigkeit von Kupfer bestätigte sich, in dem die Lampe über den ganzen
Lampenkörper gleichmäßig warm war. (Bei weitem nicht heiß)
Die ITP jedoch war am mittleren und hinteren Teil des Kopfes zwar gerade noch anfassbar,
aber doch arg heiß. Ob der Einbruch der Leistung der ITP nach 30 Sekunden nur mit der
schlechten Wärmeabfuhr zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.
Fazit/Persönliche Beurteilung:
Die Maratac AAA "Copper" ist eine praxistaugliche Schlüsselbundlampe, die ihre
Besonderheit in rötlichem Kupfer zur Schau trägt. Altern wird sie sicherlich auch,
wer also eine immer gleich (neu) aussehende Lampe möchte, sollte sich eher
eine aus Edelstahl bzw. Titan an den Schlüsselbund hängen. Jedoch, so finde ich,
hat das Altern seinen ganz besonderen Reiz, als ob die Lampe leben würde.
Mit ihrem angenehmen Low ist sie für viele Kurzeinsätze bestens geeignet und
immer schnell zur Hand.
Denen, die bis hierher durchgehalten haben, danke ich.
Positive Kritik ist erwünscht, negative auch (nicht)!
Falls ich noch was Wichtiges vergessen habe, meldet euch bitte.
Gruß Hacki
P.S.: Werde evtl. von Zeit zu Zeit Bilder über den Alterungsprozess einstellen.
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