Luxmetergenauigkeit bei niedrigen Werten (Zimmerbeleuchtung)

Jochen.

Flashaholic
25 Juni 2011
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Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage zu den günstigen Luxmetern.
Und zwar geht es mir um den Bereich bis ~2000Lux. Wie genau arbeiten hier diese Luxmeter?
Speziell würde mich der Vergleich zwischen Chinamessgerät und Markenmessgerät interessieren. Also an die, die beide Versionen besitzen, fände ich es sehr klasse, wenn ihr diese Geräte mal miteinander bei normaler Zimmerbeleuchtung vergleichen könnt. :thumbup:

Bei hohen Bereichen (z.B. 100.000Lux) gibt es ja Schwankungen von zum Teil mehreren Tausend Lux. Das wäre in meinem Bereich ja fatal bzw unbrauchbar.

Schon mal vielen Dank für eure Hilfe!

Gruß Jochen
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Aalen/Ulm, um, und herum
Und zwar geht es mir um den Bereich bis ~2000Lux. Wie genau arbeiten hier diese Luxmeter?
Speziell würde mich der Vergleich zwischen Chinamessgerät und Markenmessgerät interessieren. Also an die, die beide Versionen besitzen, fände ich es sehr klasse, wenn ihr diese Geräte mal miteinander bei normaler Zimmerbeleuchtung vergleichen könnt. :thumbup:

Bei hohen Bereichen (z.B. 100.000Lux) gibt es ja Schwankungen von zum Teil mehreren Tausend Lux. Das wäre in meinem Bereich ja fatal bzw unbrauchbar.

Das sind hauptsächlich prozentuale Schwankungen. Sie sind also nur bei hohen Zahlen so groß.

Ich habe mit dem Extech LT300 zwar kein hochwertiges Markengerät, hoffe aber, daß es doch eine sehr gute Ergänzung zum LX1330B ist.

Messung auf dem Küchenboden, mit Halogenleuchte schräg oben:
Extech LT300: 132 Lux, auf Lampe ausgerichtet: 149 Lux
LX1330B: 127 Lux, auf Lampe ausgerichtet: 148 Lux

- Wie man oben sieht hängt es sogar von der Lichtverteilung ab, da das LT300 einen halbkugelförmigen Diffusor und das LX1330B einen fast flachen Diffusor hat (meins, es gibt auch eine andere Bauweise). Bei schrägem Auftreffen ergibt sich eine größere Abweichung.

- Außerdem können sich je nach Farbtemperatur bzw. Spektrum merkliche Abweichungen ergeben, da es schwierig ist, die Empfindlichkeitskurve des Auges mit einer Farbfilter/Sensor-Kombination nachzuahmen.

Diese einfacheren Luxmeter sind mit 3-5% Toleranz angegeben, das ist aber utopisch. Ich würde von Abweichungen in der eigenen Modellreihe ausgehen und vorsichtig von absolut 20% ausgehen. Dann habe ich aber bisher das Gefühl, daß all diese Geräte das ganz gut erreichen.

Wenn man mehr will, befürchte ich, daß man nicht um ein sehr hochpreisiges Gerät herumkommt. Das wiederum kann man dann immerhin auch wieder zum Kalibrieren einsenden. Und das Gossen Mavolux 5032 z.B. gibt es sogar in zwei Varianten, die sich nur um eben diese Genauigkeit des Farbfilters unterscheiden - und durch den Preis: ~600 bzw. knapp 1000 EUR.
 
  • Danke
Reaktionen: Jochen.

Jochen.

Flashaholic
25 Juni 2011
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Vielen Dank für deinen Test! :thumbup:

Das klingt doch sehr vielversprechend.

Hab mir das LX1330B jetzt mal bestellt. So kleine Abweichungen wären nicht so tragisch, zumal ich das Ergebnis nicht so gleichmäßig erwartet hätte.