[Lithium ]Trustfire 4-fach Lader TR-003

Turbo-Siggi

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29 September 2010
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DD Dinodirect schmeißt nen Angebot auf den Markt...

Multifunctionl Cylindrical Li-ion Battery Fast Chargers - DinoDirect.com

Gehen zur Zeit nochmal 20% runter.

Bei mir steht eigentlich nur noch diese Modell am Fenster, da lade ich alles mit von 16340 bis 26650.

Da ich aber bei der letzten DD Empfehlung (geflammte 18650er Trustfire) wohl nicht grad mit Ruhm bekleckert habe :peinlich: möchte ich es einfach nur sagen das das Angebot da ist und falls das Ding so funktioniert wie der den ich jetzt habe dann ist alles gut.
Die ersten Modelle (Auch meins) hatten etwas Probleme und luden recht hoch bis 4,25V, habe aber sofort Ersatz bekommen. Jetzt passt es gut.

Ich werde auf jeden Fall mal bestellen.
EU Adapter gibs bei Ebay oder DX

http://www.dealextreme.com/p/flat-to-round-power-plug-convertor-3529

aber jedes Rasiererkabel tuts auch
 
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amaretto

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Bis zu welcher Spannung lädt denn das fehlerfreie Modell und ist er nach deiner Auffassung flott?
 

FxKfSu

Flashaholic*
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Es gibt schon ein (älteres) Review:

http://www.taschenlampen-forum.de/lithium-technologie/7013-ladegeraet-tr-003-tr-003p4-review.html

damals wurden nicht besonders gute Erfahrungen mit dem Lader gemacht.

Einen 2. Thread habe ich auch gefunden:
http://www.taschenlampen-forum.de/lithium-technologie/6291-ladegeraet-tr-003-probleme.html


Wenn man das 2. Bild von DD vergrößert, sieht man, dass 4x500mA angegeben sind ... also nicht besonders schnell.
EDIT: steht auch alles im 2. Thread drin ...

Gruß

Wolfgang
 
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Turbo-Siggi

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Bis zu welcher Spannung lädt denn das fehlerfreie Modell und ist er nach deiner Auffassung flott?

Das Ersatzmodell macht so 4,17-4,19, halbwegs zügig, aber ich habs da nicht so eilig, Genaues an Zeit hab ich noch nicht gemessen.
Als nen 3100er Redilast kam hats schon ne Weile gedauert ;)

Ist halt für alles!! :thumbsup: und hier und da hab ich auch gleichzeitig 4 Stück drin.

Ich will da keine Empfehlung für geben aber den Hinweis das es gut funktioniert bei mir und zu dem Preis da oben...doch ja!!
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Schnell ist der Lader auf jeden Fall nicht. Er benötigt bei 4 komplett leeren 18650 Akkus bis zu 15 Stunden (laut HKJ, den vielleicht einige von CPF oder BLF kennen).
 

Turbo-Siggi

Ehrenmitglied
29 September 2010
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Schnell ist der Lader auf jeden Fall nicht. Er benötigt bei 4 komplett leeren 18650 Akkus bis zu 15 Stunden (laut HKJ, den vielleicht einige von CPF oder BLF kennen).

Also das kann ich jetzt definitiv nicht bestätigen.
3 3100er Redilast waren nach 7-8 Stunden voll.
Obs der 4. jetzt nach hinten raus gemacht hätte weiß ich natürlich nicht, aber Redilasts sind schon ne Nummer, die kommen auch mit 3,50-3,60Volt an und da passt ne Menge rein!!
 

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Vielleicht hatte HKJ welche aus der ersten Charge. 7-8 Stunden für drei Redilast ist ja wirklich ok.
Gut finde ich, dass auch die langen Akkus reinpassen (die Xtar 18700 2600mAh sollen passen).
Wie viele 26650 passen denn rein? Kann jeder Platz genutzt werden?
Noch habe ich zwar diesen Akkutyp nicht, aber wenn die gut passen, ist das ein weiterer Pluspunkt und da ich ohnehin noch ein Ladegerät wollte, wo mehr als 2 Akku rein passen und der Xtar Lader für 6 Zellen für mich persönlich übertrieben ist, wäre das eine interessante Lösung.
 

NashBen

Flashaholic***
29 April 2011
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der Ottostadt an der Elbe
So, mein Lader ist heute angekommen! :thumbsup:

Naja, eigentlich ist er schon seit letzter Woche da, aber ich habe ihn heute erst von der Post abholen können.. :peinlich:

Verarbeitung (außen) ist sehr gut - alles ist wertig und robust gebaut. Nichts quietscht oder knarzt!

Es passen all meine Akkus hinein und es ist noch ordentlich Platz in der Länge übrig. Schätzungsweise(!) wird der Lader auch mit den XTAR 18700 kein Problem haben.
Ich lade grad mal Probeweise einen Trustfire und zwei XTAR 2400mAh, der Lader pfeift fast gar nicht. Also man muss schon sein Ohr ranhalten und es muss alles ruhig sein, dann kann man etwas hören.
Der Lader wird leicht warm (handwarm), die Akkus bleiben recht kühl.

Mehr gibts auf die Schnelle nicht an Infos. ;)
Aber ich werde mal schauen, wie der Lader abschaltet und mit welchem Ladestrom er die Akkus versorgt, die Infos werden nachgereicht! :)


Viele Grüße,

Ben
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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Ich habe den Lader bereits vergangen Woche bekommen und übers Wochenende ausführlich getestet, bin aber noch nicht dazu gekommen, die Ergebnisse zu posten.

Hier mal die Kurzfassung:
1. Ja, die langen XTAR 18700er passen locker rein, sogar noch 2mm Luft.
2. Ladestrom 500mA.
3. Ab ca. 4,0V reduzierter Ladestrom und nur noch gepulst, mittlerer Strom 150mA, dadurch dauert das Vollladen ewig.
4. Gegen Ladeende werden die Pulse immer weniger, d.h. die Pulspausen immer länger, irgendwann geht dann die grüne LED an, aber er pulst weiter.

Das bedeutet: der Lader schaltet nicht komplett ab, sondern hält den Akku mit kurzen Strompulsen (200mA, 70ms) alle paar Sekunden stabil auf Abschaltspannung, auch wenn die grüne LED Ladeende signalisiert.
Ich habe noch nicht untersucht, ob das nicht evtl. doch nach einigen Stunden aufhört. 2h nach "grün" hat's jedenfalls immer noch gepulst, in unregelmäßigen Abständen von 2-10s.

Ladeschlussspannungen bei meinem Exemplar: Schacht I,II,IV = 4,230V und Schacht II = 4,216V.
Und er pfeift ein Bisschen, aber nicht störend.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
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Ich will aber lieber eine Beurteilung schreiben, anstatt Noten zu vergeben :D

Naja, also, wenn Ladedauer egal ist, dann eine 2, falls man der Meinung ist, dass die Erhaltungsladepulse für die Akkus ok sind, und eine 4, falls man nicht dieser Meinung ist. Ich konnte zu dieser Frage noch keine definitive Antwort eines ausgewiesenen Akkufachmanns finden und kann mir selbst mangels Datenbasis kein Urteil darüber erlauben.
Er lädt jedenfalls nicht über die "Abschalt"spannung hinaus. Immerhin. Sonst hätte es eine 6 gegeben.

Oder man sorgt dafür, dass die Akkus bei "grün" entnommen werden und nicht noch stundenlang "trickle pulse charged" werden, dann ist die Frage nicht relevant und es kann auch die 2 vergeben werden ;)

Das Ganze vorbehaltlich dessen, dass der innere Aufbau ok ist, dazu muss ich meinen Lader noch zerlegen.
Die Ladespannung könnte/sollte etwas niedriger sein.
Und andere hatten mit dem Lader ja schon größere Probleme, wie ich eben erst in älteren Threads gesehen habe.
D.h. auch wenn MEINER halbwegs ok ist, muss das nicht für andere gelten.

Persönlich stört mich die lange Ladezeit und das "erratische", nicht wirklich nachvollziehbare Stromgepulse (ich verstehe einfach noch nicht das Prinzip, das hinter diesem Ladeverfahren steckt), daher nicht besser als 3, was ja immerhin noch "zufriedenstellend" ist.
 
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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Nun denn, die Nacht ist noch jung, da will ich euch die mittlerweile gut abgehangenen Ergebnisse der Messungen am Trustfire TF-003P4 nicht vorenthalten.

Damit auch jeder weiß, was der Hersteller verspricht: hier sein Datenblatt+Bedienungsanleitung. Insbesondere Punkt 2 hat mich zunächst beunruhigt, aber meine Körpertemperatur blieb völlig normal bei der Benutzung des Laders. Beim Blutdruck könnte das anders aussehen, den habe ich aber nicht gemessen.
7559


Hier der Messaufbau. Zur Strommessung habe ich zwei Kupferfolien isoliert zusammengklebt und mit einer kurzen Drahtschlaufe verbunden, so dass ich mit einer Stromzange den Ladestrom rückwirkungsfei messen kann. Der zusätzliche Widerstand durch Folie+Draht ist unter 10mOhm.
Der Akku ist ein Samsung ICR 18650-30A mit 3000mAh, der darf bis 4,35V geladen werden, also ideal für solche Versuche weil genügend Sicherheitsreserve.
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Einige Oszillogramme des Ladestroms. Die Spannung habe ich nicht mit oszillografiert, fragt mich nicht warum, schließlich hätte das Oszi noch 3 Kanäle frei gehabt :rolleyes:, aber mit einem Multimeter manuell gemessen.

Erstmal Kanal III, hier zeigt das Gerät mit "grün" an, dass der Akku voll ist, womit es bei 4,230V Zellenspannung auch richtig liegt. Trotzdem schickt es noch 70ms kurze Pulse in den Akku, entweder mit 130mA oder mit 180mA, ohne erkennbares Muster. Immerhin werden die Pulse immer seltener, je länger der Akku drin ist - zwischen beiden Bildern liegen 18 Minuten.
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Hier Ladestrom bei, Akkuspannung 3.890V (knapp halbvoll), Schacht II, beide Bilder im Abstand von 2 Minuten: der Ladestrom sieht "interessant" aus, in der Spitze 360mA, unterbrochen von 70ms langen Pulsen in unregelmäßigen Abständen.
Man könnte das "Random Pulse Charging" nennen und als Feature verkaufen, das die Elektronen verwürfelt und dadurch verhindert, dass sich schädliche Ladungshaufen im Akku bilden. Oder so ähnlich.;)
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Nun wird die Laderei ja immer erst gegen Ende interessant.
Also mal bei Schacht IV länger dranbleiben. Man beachte die Uhrzeit rechts oben.
16:50: Akku bei 4,000V, also schon recht voll, TF-003 lädt mit 300mApeak, unterbrochen von erratischen Pausen (nicht zu verwechseln mit erotischen Posen :D):
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17:45, eine knappe Stunde später: der Akkus hat es immerhin schon bis 4.025V geschafft, Ladestrom nun bei 283mApeak und 50% Tastverhältnis, d.h. im Mittel ca. 140mA:
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18:20, 35 Min bzw. 80mAh später: Akku bei 4.050V, Ladestrom 272mApeak:
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18:56, 36 Min bzw. 80mAh später: Akku bei 4.075V, Ladestrom 261mApeak:
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Das wird aber jetzt langweilig... Ich habe da abgebrochen und etwas Interessanteres gemacht.
Aber immerhin hat der Lader den Akku in 2h von 4,000V auf 4,075V gebracht. Wenn er so weiter macht, ist der Akku schon um ca. 22 Uhr voll.


20:30: Ok, weiter geht’s, immer noch Schacht IV, aber anderer Akku, der ist schon bei 4.213V, da zuvor in Schacht II vollgeladen, welcher bei 4,216V Ladeschluss hat. Ladestrom 220mApk mit 50% Tastverhältnis. LED ist rot.
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21:20, 50 Min später: Akkuspannung 4.230V, Ladeschluss-Spannung bei Schacht IV, die Pulse werden weniger, 200mApeak, LED immer noch rot:
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21:35, 15 Min später: immer noch 4.230V, Pulse noch seltener, 200mApeak, LED grün, endlich fertig! Aber es pulst noch immer unregelmäßig mit 70ms/200mA weiter:
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21:57: Seit einer halben Sunde leuchtet die grüne LED, Akku noch immer bei 4,230V, Pulse mittlerweile im Abstand von mehreren Sekunden:
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Fazit: den Titel "Fast Charger" hat der TR-003P4 nicht wirklich verdient. Meine 26650er mit gemessenen 4230mAh (bei 2A) möchte ich darin nicht laden, das würde wohl einen ganzen Tag dauern. Naja, aber es ist ja "no supervision needed", also könnte man die Akkus ruhig unbeaufsichtigt zu Hause laden lassen, falls man dieser Aussage traut;)
Ob das Weiterpulsen nach "Ladeende" schädlich für den Akkus ist oder nicht - wer weiß, ich habe dzu noch keine definitive Aussage gefunden.
Man könnte Punkt 1 der Anleitung sogar so lesen, dass man den Akku nach Ladeende NICHT gleich herausnehmen, sondern ihm erst noch "the right amount of delay" geben soll, weil dann "charging better".
One more thing: Die Ladeschächte arbeiten unabhängig voneinander. Theoretisch zumindest - praktisch ändert sich aber das Gepulse immer ein Bisschen, wenn man an einem anderen Schacht einen Akku rausnimmt oder reintut.

Eigentlich schade, denn die Mechanik ist ganz ok, das Gehäuse sieht hochwertig aus. Ein netter "Charger Host", falls man seinen eigenen Lader bauen will oder einen Adapter für den Modellbaulader sucht. Nur sollte man dann parallel zu den Federn noch Litze löten, die haben nämlich 0,5 Ohm Widerstand, was sicher seinen Teil dazu beiträgt, dass der Lader so langsam ist, weil er viel zu früh in die CV-Phase übergeht.

Aber ehrlich gesagt: für 8€ kann und darf man auch keinen Wunderlader erwarten, und für den Preis schlägt er sich sogar noch recht wacker.
 

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bugmenot

Flashaholic
11 Oktober 2011
187
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28
DD
Danke für die vielen "bunten Bilder", Du hast jetzt aber nicht die ganze Nacht mit erotischen Posen vor'm Lader verbracht, oder? :D ;)

2 Fragen hätt ich aber noch:

1. Wann ging das Gerät ungefähr in die CV Phase über (irgendwo zw. 19 & 21 Uhr, Schacht II o. IV)?

2. Ist gepulstes Laden nun schlecht oder nicht? Ich konnte bisher nichts Negatives darüber finden.

Gruss,
Andreas
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Zu 1.: weiß nicht genau, ich wollte ja nicht den ganzen Sonntag Nachmittag neben dem Lader sitzen ;)
Die Antwort ist schwierig, denn der Lader macht gar kein echtes CC, der Strom nimmt von Anfang an ab, und eigentlich hat er 3 Ladephasen:
Phase 1 lädt mit mehr oder weniger Gleichstrom, unterbrochen von unregelmäßigen kurzen Pulsen. Das kommt CC noch am nächsten.
Phase 2, ab ca. 4,00V lädt mit gepulstem Strom, Tastverhältnis 50%, Amplitude mit steigender Akkuspannung abnehmend. Das ist weder CC noch CV, sondern dazwischen.
Phase 3, Ladeschlussspannung erreicht, die Pulspausen werden immer länger, und wenn sie lange genug sind (das genaue Kriterium ist mir unbekannt), schaltet der Lader auf grün, pulst aber weiter mit immer längeren Pausen. Das könnte man als CV ansehen, da die Akkuspannung nicht mehr merklich steigt, aber der mittlere Ladestrom langsam abnimmt.


Zu 2.: ich weiß nicht, ob Pulsladen gut oder schlecht ist, aber sehe eigentlich keinen Grund, warum es schlecht sein sollte, solange der zulässige Ladestrom nicht überschritten wird. Es dauert halt nur ewig lange, wenn man zusätzlich zum geringen Ladestrom den auch noch mit 50% pulst, d.h. effektiv mit 130mA lädt.
Ich habe auch gar kein Problem mit gepulstem Ladestrom, nur kann ich bei diesem Lader das Kriterium nicht nachvollziehen, nach dem gepulst wird. Andere Lader pulsen sehr regelmäßig. Sieht irgendwie so aus, als würde das über einen Komparator mit überlagertem Rauschen passieren, daher die zufälligen Pausenlängen. Es erscheint einfach nicht "logisch", außer am Ladeende (Phase 3).


So, und dann noch folgendes: ich habe soeben festgestellt, dass Elko C11, der die Versorgungsspannung puffert, nicht richtig verlötet war. Möglicherweise hat das durch Störungen auf der Versorgungsspannung seinen Teil zu o.g. "zufälligem" Pulsverhalten beigetragen. Das schaue ich mir aber erst nach Weihnachten nochmal genauer an.
 
  • Danke
Reaktionen: bugmenot

Bruder_M

Flashaholic
30 Januar 2011
233
57
28
Bremen
Moin,

kannst du ein paar Bilder vom offenen Lader und den ICs posten?
Variable Pulsfrequenz bei konstantem Tastverhältnis würde so nach MC34063 klingen. Ist ja nichts verwerfliches.

Beste Grüße, Marek
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Der MC34063 ist es nicht. Die Lade-ICs sind 2 SO-14 ohne Beschriftung, 2 Kanäle pro IC. Dürfte ein 2-Kanal LiIon-Lader sein, evtl ein µC, wie auch in anderen Trustfire-Ladern (z.B. Samsung S3F9444 im WF-138 und WF-139).

Mein Lader ist zum Teil recht übel gelötet, Handlötung, auch SMD 0603er, alles voll Flussmittel, einige Lötstellen sehen zweifelhaft aus, einige weniger aber auch wie reflow-gelötet. Evtl. ist das ein nachgearbeitetes Gerät, B-Ware oder Reparatur. Muss da mal mit der Lupe drüber, nachlöten, reinigen. Lohnt sich alles nicht, aber jetzt will ich's wissen ;)
 

bugmenot

Flashaholic
11 Oktober 2011
187
53
28
DD
Danke für die ausführlichen Antworten!

So, und dann noch folgendes: ich habe soeben festgestellt, dass Elko C11, der die Versorgungsspannung puffert, nicht richtig verlötet war. Möglicherweise hat das durch Störungen auf der Versorgungsspannung seinen Teil zu o.g. "zufälligem" Pulsverhalten beigetragen. Das schaue ich mir aber erst nach Weihnachten nochmal genauer an.

Wie "praktisch", dann brauch ich nicht erst fragen, ob Du das Gerät auch mal geöffnet hast. Falls Du Zeit für ein Bild hast, bisher konnte ich noch keins vom Innenleben in Nahaufnahme finden... ;)

Gruss,
Andreas
 

Loki2010

Flashaholic
20 November 2011
126
16
18
Riehen, Schweiz
Gibt`s Neuigkeiten?
Also vor allem wegen dem Pulsen?

Prinzipiell ja egal, gekauft habe ich ihn trotzdem schon :).
Hauptsache er lädt meine 14500 und meinen 18650er ohne Mucken.

Wieviel Zeitgewinn bringt eigentlich der Kabel-Mod?

Gruss Loki
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Hier der "Live-Mitschrieb" der Schaltunganaylse, mit gutem Willen könnte man es Schaltplan nennen ;)
7898



In Textform:
Ein Lade-IC bedient je 2 Kanäle, die symmetrisch aufgebaut sind (1+2 und 3+4).
Die beiden Lade-ICs arbeiten unabhängig voneinander, sie werden vom Netzteil sogar jeweils mit ihren eigenen 5,0V versorgt.


1. Eine Ladestromregelung im eigentlichen Sinne gibt es nicht.
Der Ladestrom kann durch Transistor Q3 nur aus- oder eingeschaltet werden, seine Höhe wird bestimmt durch:
a) die Ladespannung, die vom Netzteil kommt (Leerlauf 5,27V, ja nach Last fallend auf z.B. 4,8V),
b) Spannungsabfall an der Entladeschutzdiode D12 (Standarddiode, ca. 0,7V),
c) Widerstand der Kontaktfeder (0,5 Ohm),
d) Shunt-Widerstand R21 (0,22 Ohm),
e) Akkuspannung und -innenwiderstand.
Der Ladestrom wird allerdings schon gemessen (über R21) und scheint ins Ladenendkriterium einzufließen (grüne LED).

2. Das Gerät arbeitet mit Strompulsen in einem festen Zeitraster von 67ms.
Während jedes Pulses wird die Akkusspannung gemessen, inklusive Spannungsabfall über Kontaktfeder. Ob der Spannungabfall über dem Shunt R21 herausgerechnet wird, kann ich nicht sagen. Liegt die Spannung über der Ladeendspannung, wird der folgende Puls ausgesetzt (Q3 aus), dadurch sinkt die Spannung, und im nächsten Puls wird Q3 wieder eingeschaltet.
Daraus folgt: das Gerät beginnt zu pulsen, sobald die Spannung inklusive Kontaktfeder die Ladeschlussspannung erreicht. Bei 0,5A Ladestrom ist das bei 3,95V Akkuspannung (bei Ladestromfluss) der Fall, d.h. Akku ca. halb voll. Ab diesem Zeitpunkt halbiert sich der effektive Ladestrom weil jeder zweite Puls fehlt.

3. Gegen Ladeende dauert es nach einem Puls immer länger, bis die Spannung wieder unter die Abschaltschwelle fällt. Das führt zu recht ungregelmäßigen kurzen Strompulsen mit im Mittel immer länger werdenden Pausen. Sobald ein Mal eine bestimmte Pausenlänge erreicht wurde (2-5s je nach Ladestrom, bei höherem Strom länger), geht die grüne LED an. Sie bleibt auch an, wenn die Pulse wieder häufiger werden. Auf den Ladevorgang hat die grüne LED keinerlei Einfluss, es wird weiterhin gepulst, sobald die Akkuspannung unter die Schwelle fällt. D.h. der TF-003 schaltet niemals ganz ab, er macht immer "Erhaltungsladung".

4. Die Ladeendspannung wird festgelegt durch
a) Referenzspanungsquelle TL431 (U5) in Standardschaltung (A=Ref),
b) Spanungsteiler R30|R30A und R27.
Ende ist, wenn die Spannung am Teiler ca. 85% der Referenzspannung erreicht. Man kann also nicht einfach die Referenzspannung messen und den Teiler entsprechend einstellen.


Modifikationen
1. Die Masseführung ist ungünstig, gemessene Akkuspannung wird durch Strom an anderen Akkus beeinflusst (im Bereich 10mV). Kann man durch Auflöten von Kupferdraht verbessern. Nicht unbedingt nötig, führt aber zu besser reproduzierbaren Ladeendspannungen. In die gleiche Kategorie fallen zusätzliche Stützkondensatoren an der Versorgungsspannung.

2. Überbrücken der Kontaktfeder.
Damit kommt man auf 1A Anfangsladestrom. Man muss sich aber über mehrere Konsequenzen im Klaren sein:
a) Das Netzteil ist nicht für 4x 1A Ladestrom ausgelegt. Legt man 4 leere Akkus ein, bricht die Ladespannung ein, der Ladestrom reduziert sich entsprechend. Man betreibt das Netzteil an seiner Leistungsgrenze oder darüber. Nur 2 Akkus so zu laden ist aber keine höhere Last als 4 mit 500mA, also ok.
b) Die auch bei vollem Akku weiterhin abgegebenen Strompulse ("Erhaltungsladung") sind ebenfalls entsprechend höher. Keine Ahnung, ob das Auswirkungen auf den Akku hat.
c) Der Schalttransistor (Q3) kann wg. zu wenig Basisstrom bei dem hohen Ladestrom in die Sättigung gehen, d.h. höherer Spannungsabfall, also hohe Verlustleistung, Defekt möglich. Wenn er durchbrennt, dann liegt die Ladespannung "ungebremst" am Akku. Der Transistor kann 3A schalten, man muss die Basiswiderstände (R22+R24) reduzieren, wenn man Sättigung feststellt (Spannungabfall an Q3 über 200mV) - sie sind so dimensioniert, dass bei minimaler Stromverstärkung und 500mA Ladestrom gerade noch keine Sättigung eintritt (<100mV bei 500mA).
Ich habe die Feder nur nur bei Kanal 3 gebrückt, wo ich 26650er laden möchte. Basiswiderstände dort von 2x200 auf 2x120 Ohm reduziert, da sonst Sättigung.

3. Ersetzen der Diode D12 durch eine Schottkydiode. Ich hatte SS24 zur Hand. Bringt nochmals 0,4V mehr Ladespannung und entsprechend mehr Strom.
Bei Kanal 3 und 4 gemacht, bei 4 wg. gewünschter höherer Ladeendspannung.
Kanal 3 hat nun 1,5A Anfangsladestrom, Kanal 4 0,9A, jeweils bei alleinigem Betrieb.

4. Feinabstimmung der Ladeendspannung mit ausgemessenen Spannungsteiler-Widerständen R30|R30A und R27.
Dazu misst das Teilerverhältnis des Spannungsteilers aus und ersetzt ihn dann durch ausgemessene Widerstände mit korrigiertem Verhältnis. Dafür braucht man ein Ohmmeter mit mindestens 4 Stellen Auflösung - die Genauigkeit ist nicht entscheidend, da es nur aufs Verhältnis ankommt (aber immer gleichen Messbereich verwenden).
Kanal 4 habe ich modifiziert auf 4,35V Ladeendspannung für Samsung ICR18650-30A.
Man kann sich das Ganze auch sparen wenn man mit ab Werk ~1-2% Abweichung zufrieden ist :)

5. Bessere Kühlung des Netzteils, Löcher oben und unten ins Gehäuse und im Bereich des Trafos in die Leiterplatte für bessere Konvektion.
Mehr eine "vertrauensbildende Maßnahme", denn durch die höheren Ströme wurde der Lader ganz schön heiß und hat den Akku in Schacht 1 geheizt.


Und was bringt das konkret an Verbesserung bei der Ladezeit?
Gute Frage, ich hab's nicht direkt gemessen. Theoretisch: doppelter Ladestrom = halbe Ladezeit. Ein leerer 4250mAh 26650er war jedenfalls in 6,5-8h geladen, genauer kann ich's nicht sagen weil ich nicht stundenlang auf die LEDs starren wollte :)
Und auf jeden Fall bringt es die Befriedigung, aus diesem 8€-Lader nun das Maximum herausgeholt zu haben ;)
Er ist zwar immer noch nicht so schnell wie z.B. ein WF-137, lädt jetzt aber mit weniger als 0,1% Abweichung auf Endspannung, ideal für reproduzierbare Kapazitätsmessungen.


PS: der nicht richtig verlötete Kondensator war nicht das Problem.
PPS: Pfeifen und piepen tut er immer noch :S
 

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Bruder_M

Flashaholic
30 Januar 2011
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Bremen
Hi,

wow, na das sieht ja sehr interessant aus!
Schon spannend, wie andere das mit möglichst wenig Aufwand lösen.

Beste Grüße, Marek
 

Loki2010

Flashaholic
20 November 2011
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Riehen, Schweiz
Too much tuning....
Ich habe den Lader gerade gekauft weil er keinen hohen Ladestrom hat und ich meine kleinen 14500er laden kann ohne an die Stressgrenze der Akkus zu kommen.
Ich brauche keine höheren Ströme sondern einen möglichst vollen Akku ergo 4.2V.
Und anscheinend reicht der Lader da ab Werk.

Das einzige was ich mich frage ist ob ich die Lötstellen nacharbeiten soll oder nicht.

Mal gucken, aber trotzdem sehr interessant was Du da gebrutzelt hast:thumbsup:.
Vor allem auch die unterschiedliche Belegung der Schächte.
Da sollte doch mal ein Hersteller mitlesen und nachbauen.

Warum gibt es eigentlichen keinen Lader mit einem Schalter für hohen oder niederigen Ladestrom? Und ich meine keinen programmierbaren Modellbaulader.

Loki

P.S. Gibt es eine Möglichkeit die erste Phase der Ladung länger laufen zu lassen (CV glaube ich?) für eine Verkürzung der Ladezeit?
P.P.S. Meiner pfeift und zwitschert auch was. Ist halt nichts fürs Schlafzimmer...
 
Zuletzt bearbeitet:

buwuve

Flashaholic**
14 Dezember 2010
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Umkreis Heidelberg
Wow, da sieht man, dass Du echt Ahnung hast von dem, was Du machst.

Da bleibe ich lieber bei dem geringen Ladestrom, da ich weder so viel Löterfahrung noch Elektronikkenntnisse habe.

Warum gibt es eigentlichen keinen Lader mit einem Schalter für hohen oder niederigen Ladestrom? Und ich meine keinen programmierbaren Modellbaulader.
Du meinst einen Lader, wo man per Kippschalter einige Ladewerte festlegen kann? So was gibt es schon. Beim Xtar WP2 II kann man entweder mit 500mAh oder mit 1000mAh laden können.

Wenn Du mehr Stufen haben willst - Xtar wird auch einen Lader herausbringen, der mindestens 3 verschiedenen Ladewerte haben wird. So dass man entweder Akkus mit geringen mAh wie 14500/16340 oder mittlere wie 18650 oder größere 26650 laden kann.

Xtar hat schon erste Entwürfe im BLF gezeigt und Wünsche nach Ladewerte erfragt - ich rechne daher damit, dass in den nächsten 2-3 Monaten was auf den Markt kommt.
 

Bruder_M

Flashaholic
30 Januar 2011
233
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Bremen
Warum gibt es eigentlichen keinen Lader mit einem Schalter für hohen oder niederigen Ladestrom?

Nabend,

ich meine, es gibt oder gab einen Lader, wo man per Schiebeschalter die verschiedenen Akkugrößen und somit wohl auch den max. Ladestrom auswählen konnte. In irgend einem Forum gab es sogar Bilder dazu. Finde leider nichts auf die Schnelle. Wer weiß, was ich meine??

Beste Grüße, Marek
 

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.276
2.507
113
Nähe Karlsruhe
Warum gibt es eigentlichen keinen Lader mit einem Schalter für hohen oder niederigen Ladestrom? Und ich meine keinen programmierbaren Modellbaulader.

Naja, die gibt es schon. Zum Beispiel den Ultrafire WF-188
Spannung: 3.7V (LiIonen)und 3,2V (LiFePo). Wo bei dies nicht die Ladespannung ist sondern die Spannung der Akkus unter Last.
Strom: 300mA und 650mA

Gruß FRank
 

bugmenot

Flashaholic
11 Oktober 2011
187
53
28
DD
Hach,

wusst ich doch, dass mein photographisches Gedächtnis mich nicht im Stich lässt...

Ich hoffe, daß ich Dich jetzt nicht enttäusche, aber das war nur ein Entwurf meinerseits für die bescheiden gekennzeichnete Frontseite des WP2 II. Empfehlen kann ich den Lader nicht wirklich, da immer öfter von Problemen berichtet wird. Anscheinend ist der Zulieferer/Hersteller auch in die Lotterie gewechselt ;)

Ich hoffe dies bessert sich mit dem von buwuve bereits erwähnten XTAR SP2, obwohl da die letzten Diskussionen wieder weg von geringeren Ladeströmen gehen.

Und einen riesen Dank an light-wolff für all die Arbeit, die er sich mit dem TR-003 gemacht hat :thumbup: . So genau hätte es gar nicht sein müssen, aber das Ergebnis (sprich Modifikationen) sieht mehr als viel versprechend aus...

Gruss,
Andreas
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Zum Beispiel den Ultrafire WF-188
Spannung: 3.7V (LiIonen)und 3,2V (LiFePo). Wo bei dies nicht die Ladespannung ist sondern die Spannung der Akkus unter Last.
Strom: 300mA und 650mA
Genau deswegen hatte ich mir auch einen gekauft - einer für alles. Er hat nur nie richtig funktioniert: Kontaktprobleme an den Stromschienen - mit Kabel gebrückt, ging immer noch nicht richtig, vermutlich Kontaktprobleme an den Schaltern, hat manchmal nur bis 3,6V geladen, manchmal nur mit niedrigem Strom, war einfach unzuverlässig, also ab in den Elektronikschrott. Ok, jeder soll seine Chance kriegen, also noch einen besorgt, von einem anderen Verkäufer. Der hatte die gleichen Probleme. Also auch ab in den Elektronikschrott. Vielleicht hatte ich einfach nur 2x Pech, aber das Kapitel WF-188 ist damit für mich abgeschlossen, ich kann nach meinen Erfahrungen von diesem Lader nur abraten.


P.S. Gibt es eine Möglichkeit die erste Phase der Ladung länger laufen zu lassen (CV glaube ich?) für eine Verkürzung der Ladezeit?
Nur, indem man die Feder brückt - mit den beschriebenen Seiteneffekten.


Wie schon gesagt, dieser "Extremumbau" des TR-003 lohnt sich eigentlich nicht vom Zeitaufwand her - aber ich hatte über die Feiertage kein anderes Bastelprojekt, also musste der TR-003 dran glauben ;)
 

Loki2010

Flashaholic
20 November 2011
126
16
18
Riehen, Schweiz
Ist wirklich kein einfaches Thema mit den Ladern.

So ein einfaches Teil mit Chickenheadschalter für 2-3 verschiedene Ladeströme, kann doch nicht so schwer sein.

Egal, bin nun mal rudimentär mit Ladetechnik ausgestattet und kann mit dem TR003 leben.
Ich bin schon mal beruhigt das der eine oder andere User hier zufrieden mit dem Teil seine Akkus lädt.

Das mit dem überbrücken lasse ich demfall mal sein, keine 14500er brauchen nicht so viel Strom.
Hmmmmmm, eine schaltbare Überbrückung für mehr Power bei den 18650ern....das könnte doch was sein.
Muss allerdings auch optisch was hermachen, ich hasse unfertig aussehende Sachen.

Danke noch für die Infos.

Gruss Loki
 

Turbo-Siggi

Ehrenmitglied
29 September 2010
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Harsewinkel
www.trispeed.de
Gestern abend begonnen nen 26650er zu laden, auch über Nacht laden lassen...unbeobachtet :eek:
Heute morgen war grün :D
Gemessen mit TopCraft 4,20V das ist mit Mastech etwa 4,22V
Ich kann dem Lader nix schlechtes abgewinnen :thumbup:
Macht schön voll und gut. Was da im "Hintergrund" abläuft ist zwar interessant aber bleibt dem Normaluser wohl verborgen.
Ich find es aber Supi das wir hier Leute haben die wissen was sie tun(en);)

OT an: Was mich beeindruckt ist aber wie schnell so ein Laptop Akku vollgeladen wird!!
Habs nicht gestoppt, aber (glaub) 6 18650er sind in nicht mal geschätzten 2 Stunden voll.
Kann man da nix (um)bauen mit nem Laptoplader und z.B. nem WP6 Lader (6 Schächte)? OT aus
 
Zuletzt bearbeitet:

jkunz

Flashaholic
7 November 2010
100
44
0
Kaiserslautern
www.unixag-kl.fh-kl.de
Jup. IDfour hat ja schon die wesentlichen Punkte genannt. Bei den Schlepptopakkus ist auch gern mal die ganze Lade- und Balancerelektronik im Akkupack verbaut und fest mit den Akkus verheiratet. Dadurch weiß die Elektronik genau wie sie die Akkus behandeln kann, soll, muss. Sprich sie kann den maximalen Ladestrom reinpumpen. Damit krigt man den Akku in gut einer Stunde auf 80%..90 % seiner Kapazität.

Was auch noch eine Rolle spielt ist, dass die Akkus ja auch immer alle gleichzeitig und gleichmäßig entladen werden. Es gibt also nicht so viel zu balancieren beim Laden. Bei Einzelakkus mit womöglich deutlich unterschiedlichem Ladestand in Reihenschaltung an einem Modellbaulader mit Balancer muss der Balancer während dem Laden ordentlich was schaffen um die Zellen zu balancieren. Dabei muss womöglich der Ladestrom reduziert werden, da die Balancer i.d.R. nicht den gesammten Ladestrom an einer schon vollen Zelle vorbeiführen können.

Sofern man weiß was man tut kann man 18650'er / 26650'er problemlos an einem Modellbaulader in gut einer Stunde fast vollpumpen. Je nach dem was der Hersteller des Akkus als zulässige Laderate im Datenblatt spezifiziert. Manche Akkus sind auch schnelladefähig und können mit 2C oder gar 4C geladen werden. Sprich es werden in einen 2 Ah Akku 8 A reingepumpt und man hat in 20 Minuten einen fast vollen Akku. Schonend ist das natürlich nicht.

Das setzt aber eben voraus, dass man das Datenblatt gelsen und verstanden hat und dass man den Lader entsprechend einstellt. Das krigt Otto Mormalverbraucher nicht hin. Außerdem bedingt ein großer Ladestrom eine teurere Elektronik. Deshalb laden die üblichen 18650 Lader mit geringem Strom. Weniger Strom ist kein Problem, dauert nur länger. Dadurch sind Bedienungsfehler ausgeshlossen.