LiFePo4 Neuling -- Hilfe dringend erbeten

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
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Nähe Karlsruhe
Liebes Forum,

ich bin ja in Sachen LiIonen noch ein ziemlicher Anfänger. Doch jetzt bin ich, wie die Jungfrau zum Kind, zu einerm LiFePo4-Lader samt 2 LiFePo4 14500-Zellen gekommen. Und bin jetzt etwas unsicher.
Ich habe ja schon ein bischen rumgelesen, und gemerkt, daß die nicht ganz so aufwendig in der Betreuung sind als normale LiIonen.
Aber das war es schon mit meinem Wissen. Und bevor ich die Zellen jetzt in den Lader packe hätte ich doch gerne Anteil an der geballten Fachkompetenz hier im Forum.
  • Wie muß ich mit den Dingern umgehen?
  • Was kann man falsch machen?
  • was geht gar nicht?
  • .....?
Lader Ultrafire WF-188
umschaltbar zwischen 3,7 (liIonen) und 3,2 (LiFePo4) Volt., oder?
Der Ladestrom its auch umschaltbar zwischen 300mA und 650mA.

Die Akkus sind von Coolook mit 600mAh
Ladezustand 3,327 bzw. 3,329 Volt

Und wer lieber guckt als liest:
lifepo4.jpg


Gruß und Dank
FRank
 

Columbo

Flashaholic*
31 März 2011
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Bodensee
Also da bis jetzt keiner was geschrieben hat... :)

Ich habe selbst ein paar CR123 LiFePo Akkus, die sind eigentlich recht pflegeleicht meine ich. Du kannst im Prinzip nicht viel falsch machen. Der Lader sollte halt geeignet sein, aber das ist er wohl, da er umschaltbar ist. Hier sehe ich eigentlich die einzige Schwachstelle, daß man mal vergißt von der hohen Ladespannung auf die für LiFePO zurückzuschalten, das wäre natürlich nicht wirklich ideal...

Ansonsten sag ich mal: Letz fetz - also rein mit den Akkus in den Lader. Anhand der Spannung würde ich sagen die haben so gut 1/2 bis 2/3 Ladestand - grob geschätzt.

Sonstiger Umgang im Prinzip wie mit herkömmlichen LiCo-O2 Akkus auch, also nicht zu tief entladen. Absolute Entladeschlußspannung sollen angebklich 2V sein, ich mache bei meinen immer schon bei spätestens 2,5V Feierabend, eher 2,7V, weil die dann sowas von leer sind, das ist auch nicht mehr sinnvoll anzuwenden.
Behalte halt im Hinterkopf daß die Akkus vermutlich keine Schutzschaltung haben... ich habe schon einen gehimmelt in einer zweizelligen Lampe, also immer recht zeitig nachladen.

Laden kannst Du die übrigens ruhig mit 600mA, die Akkus sind hochstromfähig. Es wäre nur denkbar daß die in dieser Ladestufe nicht ganz so voll werden wie bei 300mA, je nachdem ob und wenn ja wie das Gerät abschaltet, das müßte man ausprobieren.

Ich wünsche dann mal viel Spaß mit der neuen Hardware :thumbup:

Gruß Jan
 
  • Danke
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FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
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Nähe Karlsruhe
Vielen Dank Jan,

ich werde dann demnächst mal den Lader anwerfen. Schade, daß du den nicht kennst, ein bischen Unwohlsein bleibt.

Also da bis jetzt keiner was geschrieben hat... :)
Ja, ich sitze hier auf glühenden Kohlen. :mad:

Ansonsten sag ich mal: Letz fetz - also rein mit den Akkus in den Lader. Anhand der Spannung würde ich sagen die haben so gut 1/2 bis 2/3 Ladestand - grob geschätzt.
Nur so wenig? :D Was haben die denn dann für eine Nennspannung wenn sie vollgeladen aus dem Lader kommen?

Gruß FRank
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Hallo FRank,

willkommen im Club, auch ich war vor einiger Zeit LiFePo-Neuling.

Hier habe ich schon mit meinen LiFePo4s rumexperimentiert: http://www.taschenlampen-forum.de/lithium-technologie/6350-ultrafire-brc32600-lifepo4-liion-max-entladestrom.html
Allerdings ging es in dem Thread eher um die Kapazität, und den Zellentyp, denn bei mir war erstmal gar nicht klar ob es LiFePo4 sind.

Meine kleine Zusammenfassung: Die LiFePo4 werden bis zu einer Spannung von 3,60V geladen, und bis 2,50V entladen (mit meinem Modellbaulader). Tiefer als 2,00V soll man nicht entladen, da es schädlich ist.
Man kann (soviel ich weiß) nicht direkt aus der Zellenspannung die Restkapazität ableiten wie bei LiIon, das heißt: Man entlädt die Zelle zum Beispiel auf 2,8V (gemssen bei Belastung) und legt die Zelle dann zur Seite. Nach einiger Zeit hat sie sich wieder erholt, die Spannung ist z.B. auf 3,2V gestiegen. Dennoch ist die Zelle fast leer!
Wie es sich genau mit der Kapazität im Verhältnis zur Spannung verhält weiß ich auch nicht, dazu müssen wir Horst mal fragen. :)

Ansonsten verzeihen die LiFePo4 einiges, dennoch kann man sie schädigen, was aber nicht sofort zum Supergau führen muss, somit kann man eigentlich ziemlich beruhigt sein.
Das Ladegerät habe ich auch, aber es wurde noch nicht einmal benutzt da zeitgleich der Modellbaulader kam.
Wofür genau willst du die Zellen denn nutzen? :confused:
 
  • Danke
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FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
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Hallo Daniel,

ich habe natürlich deine Thread mitverfolgt. Aber der war mit viel zu technisch :mad: Du weißt ja, sobald was ein Kabel dran hat ist es nichts mehr für mich. :(

Und du hast es auch geschafft mich zu verwirrrrrrren :eek:
Mein Ladegerät hat den Schalter für 3,7V das wäre zu hoch. :( Und für 3,2V das wäre zu nieder. :mad:
Taugt der Lader überhaupt was? Kann ich mir als Elektrodofie da irgendwas einhandeln das ich hinterher ausbaden muß? :confused:

Wofür genau willst du die Zellen denn nutzen? :confused:
Für eine Spark SL52-500CW :thumbsup:

Gruß und Dank
FRank
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
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Siegerland
Ups Sorry. :peinlich:

Nur zur Klarstellung:

Die Schalterstellung "3,7V" ist für LiIons mit einer Nennspannung von 3,7V. Dort sollte dann bis ca. 4,20V geladen werden. (Zuviel für LiFePo4)

Die Schalterstellung "3,2V" ist für LiFePo4 mit einer Nennspannung von 3,2V, dort sollte bis ca. 3,60V geladen werden (Für LiIon zu wenig).

Beim Ladestrom kannst du bei den LiFePO4 ruhig die 650mA nehmen, diese Zellen können mit sehr hohen Strömen geladen werden. :)
 
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realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
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Kreis Heinsberg, NRW
Hi FRank,

Da ich selbst nur zwei LiFePo4- Zellen besitze, habe ich leider auch zu wenig Erfahrung mit den Zellen, um etwas über das Verhältnis des Ladezustandes zur Spannung sagen zu können. Wäre aber eine gute Idee, dazu mal eine Messreihe zu machen, aber leider fehlt mir im Augenblick die Zeit dazu (solche Messreihen sind sehr zeitaufwendig), hab`s mir aber auf meine To-Do-Liste geschrieben.

Ansonsten, mach dir nicht zu viel Sorgen, denn nach allem was ich bis jetzt über LiFePo4-Zellen weiß, sind sie sehr fehlertolerant.

Vielleicht bringt dir auch dieser Link ein paar zusätzliche Informationen!

Ist die Spark überhaupt tauglich für 7,2 V?
Ich meine, ich hätte mal gelesen, der Treiber geht nur bis 7,0 V.
Nicht daß er dir durch die hohe Einschaltspannung hops geht!

Edit: ups, ich hatte dein gerade eingestelltes Review noch nicht gelesen, da stehts ja daß der Treiber max. 7,0 V verträgt!
 
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FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
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Hi FRank,

Da ich selbst nur zwei LiFePo4- Zellen besitze, habe ich leider auch zu wenig Erfahrung mit den Zellen, um etwas über das Verhältnis des Ladezustandes zur Spannung sagen zu können. Wäre aber eine gute Idee, dazu mal eine Messreihe zu machen, aber leider fehlt mir im Augenblick die Zeit dazu (solche Messreihen sind sehr zeitaufwendig), hab`s mir aber auf meine To-Do-Liste geschrieben.

Ansonsten, mach dir nicht zu viel Sorgen, denn nach allem was ich bis jetzt über LiFePo4-Zellen weiß, sind sie sehr fehlertolerant.

Vielleicht bringt dir auch dieser Link ein paar zusätzliche Informationen!

Ist die Spark überhaupt tauglich für 7,2 V?
Ich meine, ich hätte mal gelesen, der Treiber geht nur bis 7,0 V.
Nicht daß er dir durch die hohe Einschaltspannung hops geht!

Hallo Horst,

vielen Dank für deine Antwort.

Ja, laut BA kann die Spark nur 7 Volt. Aber vom Europarepräsentant von Spark wurde mir der Betrieb mit den LiFePo4s empfohlen. Wenn die jetzt grillt, geht sie direkt zurück. Mache gerade selbst eine laienhafte Messreihe. Lampe für 5 Minuten an, dann Akkus raus und messen. Die ersten 25 Minuten hat sie gerade überstanden.

Was ich auf alle Fälle schon bemerkt habe: Die Lampe ist mit den LiFePos deutlich heller als mit Eneloops. Und beim Betrieb mit den LiFePos schaltet die Lampe nach 4min 57sek bzw. 5min eine Stufe runter unter und wird gut warm. Diese Erkenntnisse werden selbstverständlich ins Review mit einfliesen.

Den link werde ich mir demnächst mal reinziehen

Gruß FRank
 
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FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
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Nähe Karlsruhe
So habe jetzt mal einiges geleuchtet und gemessen.
Meistens lief die Lampe immer abwechselnd auf Super und Med2. Also Stufe 5 und 3.

Die Stufe ist immer die, mit der die Lampe nach der Messung gelaufen ist.

Zeit Akku 1 Akku 2 Stufe
0:00 3,322 3,323 3
0:05 3,301 3,280 5
0:10 3,253 3,248 4
0:15 3,263 3,237 2
0:20 3,288 3,281 5
0:25 3,220 3,188 3
0:30 3,273 3,258 5
0:35 3,198 3,157 3
0:40 3,229 3,029 5
0:45 3,160 3,049 3
0:50 3,200 3,176 5
0:54 2,701 2,549
1:00 3,180 3,063
1:10 3,208 3,139


Nach 54 Minuten, die Lampe befand sich im Supermodus ist sie ausgegangen. Die SL52 hat efinitiv einen Unterspannnungsschutz. :thumbsup:
Ich habe sie nicht wieder eingeschaltet, die folgenden Spannungen sind also Ruhespannungen.

Der Akku Nr.1 war immer vorne. Die Sapnnungsmessungen habe ich immer abwechselnd bei den Akkus durchgeführt.
Aufgefallen ist mir folgendes:
Bei den Messungen nach der höchsten Stufe waren die Akkus immer recht weit auseinander. Blöderweise habe ich immer abgewechselt.
Bei Messungen nach der niedrigeren Stufe waren die Werte imer sehr dicht beieinander.
Meine Vermutung ist, daß schon die paar Sekunden Abstand der Messungen die Ergebnisse stark verfälschen. Und daß dieser Effekt nach einer hohen Stromentnahme sehr stark auftritt.
Beim Messen der Ruhespannung ist nämlich die Spannung im Sekundentakt um ca. 0,03-0,05 Volt gestiegen.

Jetzt sind die Akkus gerade wieder im Lader -- ich halte euch auf dem laufenden.

Gruß FRank
 
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Mr.vanDell

Flashaholic*
28 Februar 2011
376
72
28
Vllt liegt der Spannungsunterschied auch an der unterschiedlichen Temperatur?
Der vordere Akku wird wärmer als der hintere durch den Treiber und die LED die sich auf höchster Stufe halt stark erhitzen(?).
 

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.276
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Nähe Karlsruhe
Vllt liegt der Spannungsunterschied auch an der unterschiedlichen Temperatur?
Der vordere Akku wird wärmer als der hintere durch den Treiber und die LED die sich auf höchster Stufe halt stark erhitzen(?).

Ist sicher auch eine Möglichkeit. :thumbup:
Das blöde ist, daß ich durch das abwechselnde Messen immer den gleichen Akku nach dem Supermodus zuerst gemessen habe. :eek: :mad:
 

forest

Ehrenmitglied
13 September 2010
4.802
3.969
113
Siegerland
Also aus meiner Sicht ist das in Ordnung.

Zufällig habe ich gerade die BRC32600 im Pocketlader geladen: Akku direkt nach geladen: 3,473V. Der andere Akku nach 1,5 Std. Ruhe nach dem Laden: 3,361V
 
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