Ferm Bauleuchte Treiber Modding

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Ich habe diese Baulampe: FERM Akku Lampe 18V FLM1009 FPFL-1800 Premium Power Taschenlampe | FERM Premium Power Tools | Elektrowerkzeuge | Maschinen & Werkzeuge | sonderpreis-baumarkt24.de

Ursprünglich war eine vergleichbare LED wie diese eingebaut: https://www.fasttech.com/products/1...eds-3w-200-220lm-6000-6500k-white-led-emitter

Lange bevor ich mich hier angemeldet habe, hatte ich am Kühlkörper etwas abgedremelt, um eine XM-L2 drauf setzen zu können. Es war eine Einfassung für die ursprüngliche LED vorhanden.
Da damals zu viel Material verloren gegangen ist und die LED nun zu tief im Reflektor sitzt, habe ich sie mir noch einmal vorgenommen. D.h. ich muss noch etwas unterfüttern.

Bei der Gelegenheit stelle ich mir die Frage, was noch alles am Treiber möglich ist, denn mit einem 3Ah 18V Akku habe ich Leistung ohne Ende.
10W wären schon schön, um die LED in den Spezifikationen zu betreiben.

Hat jemand eine Idee, an welchen Widerständen ich rumexperimentieren könnte?
Vom Akku gehen die Kabel zuerst zum Treiber-Teil am Lampenkopf mit dem Gelb-Schwarzen-Taster. Von dort geht es erst weiter zum Treiber im Griff-Bereich der Lampe. Dieser versorgt dann die LED mit 3W.

Für Hinweise zur Treiberoptimierung wäre ich dankbar! :modding:

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easyrider110

Flashaholic
28 Dezember 2014
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R4, R6 und R7 sind parallel geschaltet und ziemlich klein (1, 1 und 2,2 Ohm), das schreit gerade zu danach, der Messwiderstand oder der Strombegrenzungswiderstand zu sein. Auf R1, R5 und R2 könntest du noch mehr Widerstände löten, um den Widerstand zu verkleinern.

Hast du schonmal die Bezeichnung von dem 5-Beiner in Google eingegeben? Da gibt es bestimmt ein Datenblatt zu. Auf dem Foto leider nicht zu erkennen.
 

elexx

Flashaholic*
11 Juni 2013
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Werdau / Westsachsen / JO60ER
bit.ly
Das scheint ein AMC7150 zu sein, für den passt die Beschaltung.

Datenblatt: http://e-neon.ru/user_img/catalog_datasheets/amc7150_b.pdf

Step-Down bei 4-40 V Eingangsspannung bis zu 1.5 A LED-Strom.

Tatsächlich sind die parallelgeschaltenen Widerstände (2.2 parallel 1 parallel 1 Ohm) an Pin 2 der Stromsensor. Dieser sollte nicht kleiner als 0.2 Ohm werden, um den Spitzenstrom nicht zu überschreiten. Der Spitzenstrom durch die LED errechnet sich nach I[pk] = 330 mV / R[sense]. Der Widerstand ist bei den vorhandenen, parallel geschaltenen Werten 0,407 Ohm ==> macht 0,81 A Spitzenstrom, der durchschnittliche Strom ist niedriger.

Um also die Leistung wenigstens zu erhöhen (die 10 W wirst Du nicht erreichen), würde ich neben die vorhandenen Widerstände einen weiteren 1-Ohm-Widerstand löten, dann wären es 0,26 Ohm ==> 1,27 A.

Sofern thermisch vertretbar (der Chip wird sicher auch warm) würde ein weiterer 1-Ohm-Widerstand den Gesamtwert auf 0,224 Ohm senken, das führt zu einem LED-Spitzenstrom von 1.4 A, womit die Grenze des Chips fast erreicht ist.
 

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Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Danke für die Antworten. Da muss ich mal schauen, was ich noch für Widerstände rumliegen habe. Heute habe ich erstmal genug rumgelötet mit den BLF A6 Treibern und vielen Fehlversuchen, bei denen irgend etwas immer nicht funktionierte.

Schade, dass sich da nur etwas in solch kleinen Schritten verbessern lässt. Aber besser als nichts.
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Hallo elexx,

ich komme bei einem weiteren 1Ohm Widerstand auf 0,289 Ohm. Das wären 1,14A.

Ich habe billige Treiber mit 2x 1Ohm und 4x 1,5Ohm gefunden.
D.h. wenn ich 3x 1,5 Ohm auflöte, dann komme ich auf 0,22449 Ohm und damit auf 1,469 A. Und damit hätte ich den maximal möglichen Strom knapp erreicht.
Damit habe ich den Strom fast verdoppelt und das Licht auch fast.

Ich habe sogar noch Platz für 3 weitere Widerstände, d.h. da muss ich noch nicht mal stapeln.

So werde ich es versuchen.

P.S. weißt du, ob die LED Spannung durch irgend etwas begrenzt ist? Sonst könnte ich eine 6V LED einbauen.
 
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LegolasGT

Erleuchteter
27 Juni 2011
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nahe Frankfurt/M
Vom IC her sollten die 1.5A ja locker gehen, aber was ist mit der Diode und der Spule?

Die Diode ist sicher nicht für den doppelten Strom ausgelegt, fraglich ob die das lange überlebt.

Eine 6V Led sollte mit dem IC auch gehen, ist ja auch überall auf den Bildern zu sehen, 2 Leds in Reihe. Die Frage ist nur was die Spule dazu sagt?, sicherlich auch grenzwertig.


Im Zweifelsfall muss man das testen, aber ziemlich sicher ist das die Bauteile überlastet werden. Bei so einer Schaltung werden die Bauelemente relativ knapp ausgelegt weil das billiger ist.
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
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Goslar
Ich bin fertig mit dem Umbau.

Vorher habe ich mit Zangenmultimeter 0,93A gemessen, dann habe ich 1Ohm zusätzlich verlötet und 1,22A gemessen. Mit weiterem 1Ohm Widerstand habe ich nur noch 0,8A gemessen. D.h. mehr ist nicht rauszuholen

Die Widerstände habe ich anhand der Stromwerte berechnet:

StromLumenWiderstand rechnerisch
Vorher0,93A2700,355
Nachher1,22A3500,27


Es ist leider nur eine kleine Steigerung, aber besser als nichts.
 
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elexx

Flashaholic*
11 Juni 2013
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Werdau / Westsachsen / JO60ER
bit.ly
Vorher habe ich mit Zangenmultimeter 0,93A gemessen

An welcher Stelle hast Du gemessen?
Den Strom aus der Batterie oder durch die LED?

Der LED-Strom ist nicht gleichförmig, sondern enthält Spitzen.
Vielleicht hat Dein Messgerät ein Problem mit diesen, denn dass der Strom bei weiterer Verringerung des Widerstandes wieder sinkt, kann ich mir schwer vorstellen? :confused:

Kannst Du die Ströme nochmal an der Batterieleitung messen?
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
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Goslar
Ich habe vorne an den LED-Kabeln gemessen und mein Zangen-Multimeter sollte recht zuverlässig sein. Ich habe die Widerstände mehrfach an und wieder abgelötet, der Strom ist jeweils stark eingebrochen, ggf. auch wegen Überlastung der restlichen Bauteile.
Ähnlich wie bei LEDs, die bei höherem Strom auch irgendwann wieder dunkler werden, stelle ich mir das hier vor.

Auf machen wollte ich die Lampe eigentlich nicht wieder, um auch noch die Batterieleitung zu messen.
 

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
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Goslar
Inzwischen hat der eingebaute Buck-Treiber wohl die Hufe hoch gemacht, es war wohl zu viel des Guten. :Todlachsmiley:
Ich wurde ja auch gewarnt:
Vom IC her sollten die 1.5A ja locker gehen, aber was ist mit der Diode und der Spule?

Es hat damit angefangen, dass es irgendwann nicht mehr geleuchtet hat. Aus und anschalten hat dann kurzzeitig geholfen, mittlerweile geht sie gar nicht mehr an.

Nun habe ich mir einen Buck-Treiber bei Gearbest bestellt, der bis zu 3A am Ausgang kann. Den habe ich provisorisch mit einem Reverse-Clicky (Anstelle des Taster-Moduls) mit der LED verbunden. Und siehe da, sie leuchtet wieder.
Künftig habe ich folgendes vor:
  • Voltmeter an den Akku hängen und irgenwo im Gehäuse platzieren
  • Sockel der LED abdremeln und eine größere Alu/Kupfer Basis verschrauben. (Die 12mm Alubasis liegt aktuell recht lose auf dem Kühlkörper. Zwar mit Wärmeleitpaste, aber ohne Anpressdruck)
  • Plastikscheibe entweder gegen Klasscheibe oder Linse tauschen (beides vorhanden)
  • Ggf. einen C8 Reflektor verbauen (er ist nur im Durchmesser viel zu klein, aber von der Höhe passt er.
  • Falls sich die Wärme bei 3 A in Grenzen hält, ggf. noch eine XHP70 oder MT-G2 verbauen. Oder ggf. mehrere LED in Reihe, genug Spannung ist ja vorhanden.
  • Einen Nanjg-Treiber verbauen, ggf. mit Zener-Mod.
Teileliste:

Für die ersten Tests habe ich auch den Buck-Treiber auf eine niedrige Ausgangsspannung gestellt, um die LED zu schonen, denn sie ist ja höchst suboptimal thermisch angebunden.
Kurzzeitig hatte ich die Ausgangsspannung aber auch bei 3,25-3,3V was 2,5-3A Ausgangstrom entspricht. Dies war für die LED schon etwas zu viel, denn sie ist kurzfristig blau geworden. Aber sie leuchtet noch und hat hoffentlich keinen bleibenden Schaden genommen.
2016-08-08-8173_TLF.jpg 2016-08-08-8175_TLF.jpg
 
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Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
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Goslar
Ich bin fürs erste fertig mit der Lampe.

Was mir nicht gefällt ist, dass das PWM-Signal des Nanjg 105D in der mittleren Stufe extrem laut ist. Deutlich lauter als bei jeder Taschenlampe.
Ggf. nehme ich den Nanjg irgendwann wieder raus, ersetze das Potentimeter durch eines, dass ich ins Gehäuse integrieren kann, um es von außen zu bedienen und ein Volt/Ampermeter um Strom und Spannung zu überwachen (damit ich nicht über 3A an der LED komme).

Am Buck-Treiber habe ich noch einen Kühlkörper mit Wärmeleitpaste angebracht, da dieser am FET deutlich warm wurde.

Nicht fotografiert habe ich die Lampe im Geschlossenen Zustand mit der Linse, die ich nun verwendet habe. Aber sie macht schön viel gleichmäßiges Licht mit minimal ungleichmäßigen Bereichen.
Von außen ist der Kopf auch recht hell, weil das Licht durch das Plastik durch scheint.

Hier nun die Bilder.

2016-08-12-8177_TLF.jpg 2016-08-12-8183_TLF.jpg 2016-08-12-8184_TLF.jpg Kühlkörper.jpg
 
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