Hier können die Teilnehmer des Passarounds (und andere Tester) ihre Erfahrungsberichte zur Fenix PD35R ACE veröffentlichen.
Die Firma Koschmieder www.koschmieder24.de hat dem TLF freundlicherweise die TK21R und PD35R für einen Passaround geliehen. Den Anmeldethread für den PA beider Lampen findet ihr hier.
Die PD35R ACE ist quasi die kleinere Schwester der PD45R ACE und geht typischerweise noch als EDC durch, also als kompakte und schmale Alltagslampe. Durch ihre hohe Leistung, den fokussierten Spot und "paniksichere" Bedienung über den Heckschalter sollte sie ebenfalls gut als Einsatzlampe für den BOS-Bereich geeignet sein. Als besondere Eigenschaften will ich noch die geniale Abdeckung der Ladebuchse und die Konfigurationsmöglichkeit mit 1, 3 oder 5 Helligkeitsstufen erwähnen.
Der Preis für die PD35R ACE liegt aktuell bei knapp 95€.
Lieferumfang:
- Fenix PD35R ACE Lampe
- Fenix ARB-L18-4000, 18650 Li-Io Akku mit 4000mAh
- Holster, vormontierter Trageclip, USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
Leistungsdaten und Leuchtdauer (laut Hersteller)
Sonstige Merkmale/Eigenschaften
Schnörkellos und hochwertig verarbeitet. Der Seitenschalter beherbergt eine zweifarbige Indikator-LED. Diese zeigt für 2-3 Sekunden nach dem Einschalten den Ladezustand des Akkus an.
Der Tailcap-Schalter geht sehr knackig, fühlt sich solide an und ist (für Dauerlicht) nicht gerade leise zu betätigen. Für Momentlicht braucht der Schalter nur halb gedrückt zu werden. Von der Bauart her handelt es sich um einen Forward-Clicky.
Auch bei der PD35R ACE ist die Luminus LED genau mittig im Hochglanzreflektor zentriert. Wie schon bei der TK21R harmonieren LED und Reflektor ideal miteinander, was man am sauberen Leuchtbild erkennen kann.
Außer der Ladebuchse befindet sich unter dem Drehring ein kleiner Taster zur Vorauswahl der Anzahl der Leuchtstufen sowie 3 Kontroll-LEDs, die den ausgewählten Modus anzeigen (1, 3 oder 5 Helligkeitsstufen).
An beiden Enden vergoldete Federkontakte für unterbrechungsfreien Stromfluss. Das Gewinde ist sparsam geschmiert, läuft trotzdem kratzfrei.
Neben dem Originalakku können herkömmliche 18650er (am besten mit Schutzschaltung) verwendet werden, soweit sie mit mindestens 10A Dauerlast ausreichend hochstromfähig sind. Bei Auslieferung hatte der Akku 3,7 V Spannung. Für den Notbetrieb oder wenn weder interne Aufladung noch höchste Leistung benötigt wird, lässt sich die PD35R auch mit 2x CR123 Lithium-Batterien betreiben. Deren Vorteil: über 10 Jahre hinweg nur geringe Selbstentladung und Temperaturbeständigkeit. Diese Batterien sind eine Überlegung wert, wenn die Lampe nur selten benutzt wird und z.B. als Backup im Handschuhfach eines PKW aufbewahrt wird.
Das einfache Nylon-Holster erfüllt seinen Zweck, wie es mit der Strapazierfähigkeit aussieht, ist eine andere Frage.
Größenvergleich v.l.n.r.: PD35R Ace, PD45R Ace, TK17, TK21R
Unter der USB-Abdeckung kann man zunächst bei eingeschalteter Lampe mit einem Druck auf den mit "SET" beschrifteten Taster das gewünschte User-Interface auswählen. Werksseitig ist der Modus mit 5 Helligkeitsstufen voreingestellt. Welchen Modus man ausgewählt hat, wird durch die grüne LED links daneben angezeigt.
Heckschalter
- halb drücken = Momentlicht in der zuletzt verwendeten Helligkeitsstufe
- ganz durchdrücken = ein/aus
Seitenschalter
- wenn Lampe aus = ohne Funktion
- wenn Lampe an, > 0,5 Sek. gedrückt halten = Stroboskop, nochmal kurz = S.O.S
- wenn Lampe an, kurz drücken = Wechsel dunkel zu hell
Deaktivieren des Strobe
Bei eingeschalteter Lampe den SET-Taster 2 Sek. gedrückt halten, bis die Lampe durch 2x Blinken der Haupt-LED die Deaktivierung bestätigt. Der S.O.S lässt sich jedoch nicht deaktivieren.
Aufladen
Durch Drehen des Abdeckrings legt man die USB-Buchse frei (siehe oben), über die der Akku innerhalb der Lampe geladen werden kann. Bei angeschlossener Stromquelle zeigt die Indikator-LED im Seitenschalter den Ladefortschritt an: Rot = lädt, grün = voll.
Negativ: Während des Aufladens kann nicht geleuchtet werden, schade.
Kapazitätsanzeige
Beim Einschalten zeigt die unter dem Abdeckring für die Ladebuchse eingebaute LED für etwa 3 Sekunden die Restkapazität des Akkus an:
100 - 85 % = grün (voll)
85 - 50 % = grün blinkend (ausreichend)
50 - 25 % = rot (schwach)
25 - 1 % = rot blinkend (kritisch)
- Strobefrequenz: 7 + 13 Hz alternierend
- PWM: bei ca. 10 kHz mit geringer Amplitude = für das Auge unsichtbar
- Ladeschluss-Spannung 4,21 V
Farbwiedergabemessung in der Leuchtstufe High, das Licht sollte relativ frei von grün sein.
Leider ist mein Datenlogger noch immer verlegt, daher keine eigene Laufzeitmessung. Erfahrungsgemäß darf man der Herstellerangabe bei Fenix durchaus trauen: Laufzeitinfos des Herstellers
Hier habe ich bewusst die Lampe außermittig ausgerichtet, da das Lichtprofil so besser erkennbar wird. Gut sichtbar ist der Spot, darum eine Corona (gut für mittlere Leuchtweiten) und der Spill (für den Nahbereich).
+ gute Leistung und Leuchtweite
+ sauberer Lichtkegel mit geringem Tint shift
+ hochwertige Verarbeitung
+ solide Abdichtung der Ladebuchse
+ 3 Auswählbare Leuchtstufengruppen
+ deaktivierbarer Strobe
+ Memory auch für Turbo
+ USB-C Aufladung
+ niedrige Moonlight-Leuchtstufe (nicht üblich bei Fenix)
contra:
- kann nicht beim Laden leuchten
- kein Sofortzugriff auf die niedrigste Leuchtstufe
neutral:
etwas kalte Lichtfarbe
Gegenüber der PD45R Ace ist die PD35R Ace nach meiner Meinung wesentlich einfacher zu bedienen und daher für nahezu jeden Menschen als verlässliche Taschenlampe geeignet. Beim Leuchtergebnis gibt es nichts zu bemängeln und die Reichweite sollte ausreichen, auch einen auf einem Feld entlaufenden Hund zu finden. Leistung hat die Lampe ebenfalls genug. Die Möglichkeit, 3 verschiedene Leuchtstufengruppen auswählen zu können, gibt dem jeweiligen Anwender viel Freiheiten. Man kann die Lampe beispielsweise mit nur 1 Leuchtstufe (Vollgas) betreiben oder auch mit 3 oder 5 Leuchtstufen inklusive einen dunklen Moonlight-Modus etwa für den Nachttisch. Ganz perfekt ist das trotzdem nicht, so hätte ich mir beispielsweise gewünscht, dass man bei der 1-Leuchtstufen-Modus die Helligkeit voreinstellen kann, um die Lampe auf niedrigerer Stufe auch Laien oder Kindern überlassen zu können. Insgesamt aber ein prima Leuchtgerät und durch den 18650er Akku noch schmal und leicht genug für die Hosentasche, wenn auch etwas lang.
Die Firma Koschmieder www.koschmieder24.de hat dem TLF freundlicherweise die TK21R und PD35R für einen Passaround geliehen. Den Anmeldethread für den PA beider Lampen findet ihr hier.
Die PD35R ACE ist quasi die kleinere Schwester der PD45R ACE und geht typischerweise noch als EDC durch, also als kompakte und schmale Alltagslampe. Durch ihre hohe Leistung, den fokussierten Spot und "paniksichere" Bedienung über den Heckschalter sollte sie ebenfalls gut als Einsatzlampe für den BOS-Bereich geeignet sein. Als besondere Eigenschaften will ich noch die geniale Abdeckung der Ladebuchse und die Konfigurationsmöglichkeit mit 1, 3 oder 5 Helligkeitsstufen erwähnen.
Der Preis für die PD35R ACE liegt aktuell bei knapp 95€.
- Fenix PD35R ACE Lampe
- Fenix ARB-L18-4000, 18650 Li-Io Akku mit 4000mAh
- Holster, vormontierter Trageclip, USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
Leistungsdaten und Leuchtdauer (laut Hersteller)
- Emitter: 1* Luminus SFT40 LED mit kaltweißer Lichtfarbe
- 1, 3, 5 Helligkeitsstufen (konfigurierbar) mit Memory + Stroboskop + SOS
- Heck- + Seitenschalter
- Stroboskop deaktivierbar
- integrierte Aufladung per USB-C
- Energieversorgung: 1x 18650 (empfohlen) oder 2x CR123 (Notbetrieb, ohne Aufladefunktion)
- Alu-Gehäuse, hart anodisiert
- staub- und wasserdicht nach IP68
- sturzsicher bis 1 m
- Maße aufgerundet 131 × 27 x 24 mm (Länge * Ø Kopf * Ø Body)
- Gewicht 145 g inkl. Akku
Auch bei der PD35R ACE ist die Luminus LED genau mittig im Hochglanzreflektor zentriert. Wie schon bei der TK21R harmonieren LED und Reflektor ideal miteinander, was man am sauberen Leuchtbild erkennen kann.
Größenvergleich v.l.n.r.: PD35R Ace, PD45R Ace, TK17, TK21R
Bedienung
Man kann durch leichtes Lösen der Tailcap den Stromfluss unterbrechen (mechanischer Lockout), einen elektronischen Lockout gibt es nicht.Unter der USB-Abdeckung kann man zunächst bei eingeschalteter Lampe mit einem Druck auf den mit "SET" beschrifteten Taster das gewünschte User-Interface auswählen. Werksseitig ist der Modus mit 5 Helligkeitsstufen voreingestellt. Welchen Modus man ausgewählt hat, wird durch die grüne LED links daneben angezeigt.
Heckschalter
- halb drücken = Momentlicht in der zuletzt verwendeten Helligkeitsstufe
- ganz durchdrücken = ein/aus
Seitenschalter
- wenn Lampe aus = ohne Funktion
- wenn Lampe an, > 0,5 Sek. gedrückt halten = Stroboskop, nochmal kurz = S.O.S
- wenn Lampe an, kurz drücken = Wechsel dunkel zu hell
Deaktivieren des Strobe
Bei eingeschalteter Lampe den SET-Taster 2 Sek. gedrückt halten, bis die Lampe durch 2x Blinken der Haupt-LED die Deaktivierung bestätigt. Der S.O.S lässt sich jedoch nicht deaktivieren.
Aufladen
Durch Drehen des Abdeckrings legt man die USB-Buchse frei (siehe oben), über die der Akku innerhalb der Lampe geladen werden kann. Bei angeschlossener Stromquelle zeigt die Indikator-LED im Seitenschalter den Ladefortschritt an: Rot = lädt, grün = voll.
Negativ: Während des Aufladens kann nicht geleuchtet werden, schade.
Kapazitätsanzeige
Beim Einschalten zeigt die unter dem Abdeckring für die Ladebuchse eingebaute LED für etwa 3 Sekunden die Restkapazität des Akkus an:
100 - 85 % = grün (voll)
85 - 50 % = grün blinkend (ausreichend)
50 - 25 % = rot (schwach)
25 - 1 % = rot blinkend (kritisch)
Messungen
Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen. Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
. | Eco | Niedrig | Mittel | Hoch | Turbo |
|---|---|---|---|---|---|
| Lumen (OTF) circa | 1 | 55 | 370 | 1.108 | 2.200 |
| Lux | 23 | 1.125 | 7.625 | 22.500 | 45.000 |
- Strobefrequenz: 7 + 13 Hz alternierend
- PWM: bei ca. 10 kHz mit geringer Amplitude = für das Auge unsichtbar
- Ladeschluss-Spannung 4,21 V
Farbwiedergabemessung in der Leuchtstufe High, das Licht sollte relativ frei von grün sein.
Leuchtergebnis
Leider entspricht das erste Foto nicht dem tatsächlichen Eindruck. In der Realität sieht man keinen Gelbstich um den Spot herum sondern eine Corona. Die ist auf dem Foto quasi kaum erkennbar. Das Foto mit dem Flur dagegen zeigt eher den realen Leuchteindruck. Mit dem fokussierten Spot kommt die Lampe auf eine sehr gute Reichweite und der Lichtkegel ist insgesamt fehlerfrei. Störende Farbstiche sind nicht auszumachen.
Kurzfazit
pro:+ gute Leistung und Leuchtweite
+ sauberer Lichtkegel mit geringem Tint shift
+ hochwertige Verarbeitung
+ solide Abdichtung der Ladebuchse
+ 3 Auswählbare Leuchtstufengruppen
+ deaktivierbarer Strobe
+ Memory auch für Turbo
+ USB-C Aufladung
+ niedrige Moonlight-Leuchtstufe (nicht üblich bei Fenix)
contra:
- kann nicht beim Laden leuchten
- kein Sofortzugriff auf die niedrigste Leuchtstufe
neutral:
etwas kalte Lichtfarbe
Gegenüber der PD45R Ace ist die PD35R Ace nach meiner Meinung wesentlich einfacher zu bedienen und daher für nahezu jeden Menschen als verlässliche Taschenlampe geeignet. Beim Leuchtergebnis gibt es nichts zu bemängeln und die Reichweite sollte ausreichen, auch einen auf einem Feld entlaufenden Hund zu finden. Leistung hat die Lampe ebenfalls genug. Die Möglichkeit, 3 verschiedene Leuchtstufengruppen auswählen zu können, gibt dem jeweiligen Anwender viel Freiheiten. Man kann die Lampe beispielsweise mit nur 1 Leuchtstufe (Vollgas) betreiben oder auch mit 3 oder 5 Leuchtstufen inklusive einen dunklen Moonlight-Modus etwa für den Nachttisch. Ganz perfekt ist das trotzdem nicht, so hätte ich mir beispielsweise gewünscht, dass man bei der 1-Leuchtstufen-Modus die Helligkeit voreinstellen kann, um die Lampe auf niedrigerer Stufe auch Laien oder Kindern überlassen zu können. Insgesamt aber ein prima Leuchtgerät und durch den 18650er Akku noch schmal und leicht genug für die Hosentasche, wenn auch etwas lang.





