Fenix PD35R ACE - Passaround Reviews, Erfahrungsberichte

amaretto

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12 August 2010
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NRW
Hier können die Teilnehmer des Passarounds (und andere Tester) ihre Erfahrungsberichte zur Fenix PD35R ACE veröffentlichen.

Die Firma Koschmieder www.koschmieder24.de hat dem TLF freundlicherweise die TK21R und PD35R für einen Passaround geliehen. Den Anmeldethread für den PA beider Lampen findet ihr hier.

Die PD35R ACE ist quasi die kleinere Schwester der PD45R ACE und geht typischerweise noch als EDC durch, also als kompakte und schmale Alltagslampe. Durch ihre hohe Leistung, den fokussierten Spot und "paniksichere" Bedienung über den Heckschalter sollte sie ebenfalls gut als Einsatzlampe für den BOS-Bereich geeignet sein. Als besondere Eigenschaften will ich noch die geniale Abdeckung der Ladebuchse und die Konfigurationsmöglichkeit mit 1, 3 oder 5 Helligkeitsstufen erwähnen.

Der Preis für die PD35R ACE liegt aktuell bei knapp 95€.
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Lieferumfang:
- Fenix PD35R ACE Lampe
- Fenix ARB-L18-4000, 18650 Li-Io Akku mit 4000mAh
- Holster, vormontierter Trageclip, USB-Ladekabel, Trageschlaufe, Ersatzdichtungen, Bedienungsanleitung
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Leistungsdaten und Leuchtdauer (laut Hersteller)
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Sonstige Merkmale/Eigenschaften
  • Emitter: 1* Luminus SFT40 LED mit kaltweißer Lichtfarbe
  • 1, 3, 5 Helligkeitsstufen (konfigurierbar) mit Memory + Stroboskop + SOS
  • Heck- + Seitenschalter
  • Stroboskop deaktivierbar
  • integrierte Aufladung per USB-C
  • Energieversorgung: 1x 18650 (empfohlen) oder 2x CR123 (Notbetrieb, ohne Aufladefunktion)
  • Alu-Gehäuse, hart anodisiert
  • staub- und wasserdicht nach IP68
  • sturzsicher bis 1 m
  • Maße aufgerundet 131 × 27 x 24 mm (Länge * Ø Kopf * Ø Body)
  • Gewicht 145 g inkl. Akku
Bei der PD35R Ace sehen wir ein klassisches Fenix-Design mit dem kupferfarbenen Seitentaster als kleinem Blickfang. Der Stahl-Trageclip ist titanbeschichtet und kann abgenommen werden. Der Wegrollschutz ist dann jedoch nur mäßig.
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Schnörkellos und hochwertig verarbeitet. Der Seitenschalter beherbergt eine zweifarbige Indikator-LED. Diese zeigt für 2-3 Sekunden nach dem Einschalten den Ladezustand des Akkus an.
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Der Tailcap-Schalter geht sehr knackig, fühlt sich solide an und ist (für Dauerlicht) nicht gerade leise zu betätigen. Für Momentlicht braucht der Schalter nur halb gedrückt zu werden. Von der Bauart her handelt es sich um einen Forward-Clicky.
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Auch bei der PD35R ACE ist die Luminus LED genau mittig im Hochglanzreflektor zentriert. Wie schon bei der TK21R harmonieren LED und Reflektor ideal miteinander, was man am sauberen Leuchtbild erkennen kann.
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Außer der Ladebuchse befindet sich unter dem Drehring ein kleiner Taster zur Vorauswahl der Anzahl der Leuchtstufen sowie 3 Kontroll-LEDs, die den ausgewählten Modus anzeigen (1, 3 oder 5 Helligkeitsstufen).
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An beiden Enden vergoldete Federkontakte für unterbrechungsfreien Stromfluss. Das Gewinde ist sparsam geschmiert, läuft trotzdem kratzfrei.
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Neben dem Originalakku können herkömmliche 18650er (am besten mit Schutzschaltung) verwendet werden, soweit sie mit mindestens 10A Dauerlast ausreichend hochstromfähig sind. Bei Auslieferung hatte der Akku 3,7 V Spannung. Für den Notbetrieb oder wenn weder interne Aufladung noch höchste Leistung benötigt wird, lässt sich die PD35R auch mit 2x CR123 Lithium-Batterien betreiben. Deren Vorteil: über 10 Jahre hinweg nur geringe Selbstentladung und Temperaturbeständigkeit. Diese Batterien sind eine Überlegung wert, wenn die Lampe nur selten benutzt wird und z.B. als Backup im Handschuhfach eines PKW aufbewahrt wird.
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Das einfache Nylon-Holster erfüllt seinen Zweck, wie es mit der Strapazierfähigkeit aussieht, ist eine andere Frage.
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Größenvergleich v.l.n.r.: PD35R Ace, PD45R Ace, TK17, TK21R
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Bedienung​

Man kann durch leichtes Lösen der Tailcap den Stromfluss unterbrechen (mechanischer Lockout), einen elektronischen Lockout gibt es nicht.

Unter der USB-Abdeckung kann man zunächst bei eingeschalteter Lampe mit einem Druck auf den mit "SET" beschrifteten Taster das gewünschte User-Interface auswählen. Werksseitig ist der Modus mit 5 Helligkeitsstufen voreingestellt. Welchen Modus man ausgewählt hat, wird durch die grüne LED links daneben angezeigt.
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Heckschalter
- halb drücken = Momentlicht in der zuletzt verwendeten Helligkeitsstufe
- ganz durchdrücken = ein/aus

Seitenschalter
- wenn Lampe aus = ohne Funktion
- wenn Lampe an, > 0,5 Sek. gedrückt halten = Stroboskop, nochmal kurz = S.O.S
- wenn Lampe an, kurz drücken = Wechsel dunkel zu hell

Deaktivieren des Strobe
Bei eingeschalteter Lampe den SET-Taster 2 Sek. gedrückt halten, bis die Lampe durch 2x Blinken der Haupt-LED die Deaktivierung bestätigt. Der S.O.S lässt sich jedoch nicht deaktivieren.

Aufladen
Durch Drehen des Abdeckrings legt man die USB-Buchse frei (siehe oben), über die der Akku innerhalb der Lampe geladen werden kann. Bei angeschlossener Stromquelle zeigt die Indikator-LED im Seitenschalter den Ladefortschritt an: Rot = lädt, grün = voll.
Negativ: Während des Aufladens kann nicht geleuchtet werden, schade.

Kapazitätsanzeige
Beim Einschalten zeigt die unter dem Abdeckring für die Ladebuchse eingebaute LED für etwa 3 Sekunden die Restkapazität des Akkus an:
100 - 85 % = grün (voll)
85 - 50 % = grün blinkend (ausreichend)
50 - 25 % = rot (schwach)
25 - 1 % = rot blinkend (kritisch)

Messungen​

Ich bin Laie mit Hobbyequipment, alle Messungen stellen nur Näherungswerte dar ohne Gewähr oder Anspruch auf Einhaltung irgendwelcher Messnormen. Alle Messwerte sofort nach dem Einschalten abgelesen.
.
Eco​
Niedrig​
Mittel​
Hoch​
Turbo​
Lumen (OTF) circa
1​
55​
370​
1.108​
2.200​
Lux
23​
1.125​
7.625​
22.500​
45.000​

- Strobefrequenz: 7 + 13 Hz alternierend
- PWM: bei ca. 10 kHz mit geringer Amplitude = für das Auge unsichtbar
- Ladeschluss-Spannung 4,21 V

Farbwiedergabemessung in der Leuchtstufe High, das Licht sollte relativ frei von grün sein.
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Leider ist mein Datenlogger noch immer verlegt, daher keine eigene Laufzeitmessung. Erfahrungsgemäß darf man der Herstellerangabe bei Fenix durchaus trauen: Laufzeitinfos des Herstellers

Leuchtergebnis​

Leider entspricht das erste Foto nicht dem tatsächlichen Eindruck. In der Realität sieht man keinen Gelbstich um den Spot herum sondern eine Corona. Die ist auf dem Foto quasi kaum erkennbar. Das Foto mit dem Flur dagegen zeigt eher den realen Leuchteindruck. Mit dem fokussierten Spot kommt die Lampe auf eine sehr gute Reichweite und der Lichtkegel ist insgesamt fehlerfrei. Störende Farbstiche sind nicht auszumachen.
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Hier habe ich bewusst die Lampe außermittig ausgerichtet, da das Lichtprofil so besser erkennbar wird. Gut sichtbar ist der Spot, darum eine Corona (gut für mittlere Leuchtweiten) und der Spill (für den Nahbereich).
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Kurzfazit​

pro:
+ gute Leistung und Leuchtweite
+ sauberer Lichtkegel mit geringem Tint shift
+ hochwertige Verarbeitung
+ solide Abdichtung der Ladebuchse
+ 3 Auswählbare Leuchtstufengruppen
+ deaktivierbarer Strobe
+ Memory auch für Turbo
+ USB-C Aufladung
+ niedrige Moonlight-Leuchtstufe (nicht üblich bei Fenix)

contra:
- kann nicht beim Laden leuchten
- kein Sofortzugriff auf die niedrigste Leuchtstufe

neutral:
etwas kalte Lichtfarbe

Gegenüber der PD45R Ace ist die PD35R Ace nach meiner Meinung wesentlich einfacher zu bedienen und daher für nahezu jeden Menschen als verlässliche Taschenlampe geeignet. Beim Leuchtergebnis gibt es nichts zu bemängeln und die Reichweite sollte ausreichen, auch einen auf einem Feld entlaufenden Hund zu finden. Leistung hat die Lampe ebenfalls genug. Die Möglichkeit, 3 verschiedene Leuchtstufengruppen auswählen zu können, gibt dem jeweiligen Anwender viel Freiheiten. Man kann die Lampe beispielsweise mit nur 1 Leuchtstufe (Vollgas) betreiben oder auch mit 3 oder 5 Leuchtstufen inklusive einen dunklen Moonlight-Modus etwa für den Nachttisch. Ganz perfekt ist das trotzdem nicht, so hätte ich mir beispielsweise gewünscht, dass man bei der 1-Leuchtstufen-Modus die Helligkeit voreinstellen kann, um die Lampe auf niedrigerer Stufe auch Laien oder Kindern überlassen zu können. Insgesamt aber ein prima Leuchtgerät und durch den 18650er Akku noch schmal und leicht genug für die Hosentasche, wenn auch etwas lang.
 

Roccolino

Flashaholic*
26 August 2024
414
484
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Monsaraz - Portugal
Ich hab die Lampe nun den zweiten Tag hier und gebe einen ersten kurzen Eindruck.
Ich hatte vor 10 Jahren mal eine Fenix, irgendwas mit 40, auf einem Fotografentreffen in der Hand. Seinerzeit galt schon meine Thrunite Neutron als Hammerteil, die Fenix war dem keinesfalls hinterher.
Heute nun hab ich die Lampe mit Spannung erwartet.
Ich bin ausschließlich Lampen mit Seitenschalter gewohnt, hier komme ich mit beiden gleichzeitig in Kontakt.
OK, ich habe sie ausgepackt, ausgiebig begrabbelt. Ein schickes Teil, gefällt auf Anhieb. Sie fasst sich sehr wertig an und bietet wohl auch Erbsenzählern keinen Anlass zur Klage über Verarbeitung oder Wertigkeit. Die beiden Gewindestücke laufen perfekt und haben einen präzisen Endanschlag. Keine Macken, Pickel, scharfen Kanten, nix. Der kupferfarbene Seitenschalter ist ein Hingucker. Waoh...

Erstmal die Tailcap ab, Akku raus, ein hauseigener, geschützter 18650er. War fast voll, Ladebuchse probiert und ganz voll geladen.

In den paar Minuten die Gebrauchsanweisung (hurra, es gibt eine) studiert, erstes Stirnrunzeln zeigte sich. Später bestätigte sich dies.

Ladekabel ab, Abdeckung zugeschraubt. Dabei habe ich dann die Tailcap aufgeschraubt, wieder zu, dabei den vorderen Verschluß wieder geöffnet. OK. Lampe falsch gehalten, idiotensicher ist das schon mal nicht, im Felde bin ich mir nicht sicher, dass sowas nicht wieder passieren kann.
Halte ich die Lampe am hinteren Ende und schraube mit der anderen Hand den Verschluss zu, mache ich die Tailcap auf und umgekehrt. In einem Falle geht die Lampe nicht, im anderen Fall kommt Dreck oder Wasser vorne rein.

Einschalten. Geht nicht. Ah ja, erst mit dem Heckschalter anmachen. Die Lampe geht in der letztgenutzten Stufe an. Wähle ich nun ein anderes Set, ändert sich sofort die genutzte Leuchtstufe.
Nun kann ich per Seitenschalter die Stufen durchschalten. Dies geht nur in eine Richtung - aufwärts. Ganz oben angekommen, fängt er wieder von unten an.
Es gibt kein Setup, wo es mir möglich ist, direkt in Turbo und Moon zu starten. In Set 1 kann ich direkt in Turbo. Aber sonst nix. Stufe 2 ist dann eingeschränkt, was die Anzahl der Stufen anbetrifft, Set 3 kann dann alles.
Jedoch....: Es ist duster. Ich bin taktisch unterwegs und möglicherweise auf der Suche nach einem oder werde selber gesucht. Karte lesen, Uhrzeit, Schuhe zumachen. Brauche moon oder Stufe 2. Bin aber zuletzt in drei gewesen. Betätige ich den Heckschalter, wird die Lampe in dieser Stufe starten. Will ich von dort nach dunkel, muss ich erst mal über ganz hell, um dann wieder bei ganz dunkel anfangen zu können. By by Camouflage.
Die Bedienung an sich über zwei Schalter? Wie soll ich die Lampe mit einer Hand bedienen?? Anschalten mit dem Daumen, und dann? Das ist eine Zweihandbedienungslampe, meiner Frau fiel da auch keine Möglichkeit ein, wie man das anders machen könnte. Dann noch meine Gewohnheit: Lampe ausschalten mit dem Seitenschalter geht ja auch nicht ;) OK, für meine Gewohnheiten kann Fenix ja nichts. Aber es ist kompliziert und umständlich.
Das Lichtbild an sich ist praxisgerecht, jedoch fällt mir auf, dass es Farbübergänge gibt, die ich gut sehen kann.

Der Spot ist weiß, dann kommt ein recht breiter gelb/grüner Ring, gefolgt von einem blauen Abschluss. Während das im Feld irrelevant ist, stört es mich als Erbsenzähler und Fotograf. Die Lampe selbst ist wunderschön verarbeitet und vermittelt mir ein vertrauenswürdiges Gefühl. Sie ist schick. Für mich als Jäger, Landwirt und manchmal sogar im Sicherheitsbereich ist sie jedoch ungeeignet.
 

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Roccolino

Flashaholic*
26 August 2024
414
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63
Monsaraz - Portugal
So, nachher wird mich die TK21R nochmals nach Draußen begleiten.
Im Vergleich der beiden Fenixe gefällt mir die TK21R viel besser, als die PD35R ACE, die mit der Zwei-Schalterbedienung viel zu umständlich ist. Das Lichtbild und die Leistung sowieso ist der 21er erheblich unterlegen. Die Farbe des Seitenschalters ist zwar ein Hingucker, die drei Setups ergeben durchaus auch ihren Sinn, aber die 21er ist praktischer und leistungsfähiger.
Hinsichtlich der Outputs habe ich mal die Decke angeleuchtet und die Werte mit meinen drei Emisaren verglichen.
TK21R 740Lux
PD35R ACE 470Lux
D3AA 3XSFT25R 400Lux
D4K 4X519a 730Lux
D4SV2 4xSFT25R 1250Lux
Kommode zur weißen Decke, einen guten Meter drunter. Die Werte geben das relative Seherleben durchaus realistisch wieder.

Was ich schade finde, ist die begrenzte Steuerungsmöglichkeit der Leuchtstufen, speziell untenrum. Hier fände ich es schon hilfreich, wenn man bei der 21er einfach den Memory wegließe. Die Lampe würde dann grundsätzlich in einer der beiden unteren Stufen, am besten ganz unten starten, oder bei langem Drücken eben im Turbo.
Wäre ich nicht Anduril-vergiftet, empfände ich das akzeptabel und hinreichend praxisgerecht.

Wäre ich ein Fan von Heckschaltern, wäre dies meine Wahl, die 35er ist mir zu verspielt.
 
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Tiberius

Flashaholic*
26 März 2019
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869
93
Erfurt
Meine erste "richtige" Taschenlampe war eine Fenix TK75, das war vor rund 10 Jahren. Da kam mir der Passaround gerade recht, um zu sehen, was Fenix denn heute so anbietet. Naja, als Seitenschalter-Fan habe ich den Heckschalter gleich wieder vergessen. Durch kurzes Klicken durch die Stufen - ok! Dann ausschalten wollen - vielleicht ein langer Klick? Ganz großer Fehler! Damit landet man im Strobe! Ok - Strobe kann man deaktivieren, aber SOS nicht? :haeh:
Die Bedienungsanleitung ist falsch! Ich habe den Modus 2 gewählt - Strobe und SOS sind aktiv. Schaltet man nun Strobe aus, ist auch SOS aus!
So ist die Lampe gut verwendbar. Man muß allerdings neben Eco auch auf High verzichten, das ist allerdings nicht so schlimm, 57 - 380 - 2150 lm bilden eine ganz gute Abstufung.
Hier meine Messwerte (OTF mit frisch geladenem Akku):

EcoLowMidHighTurboCCTcriduv
Fenix PD35R ACE1 lm57 lm380 lm1055 lm2150 lm6130 K71,80,0022

Die Lumenwerte liegen leicht über Herstellerangabe. Die Abdeckung der USB-Ladebuchse ist hervorragend!

Fazit: Mit dem 2-Schalter-Konzept werde ich nicht warm, aber im Modus 2 ist die Lampe gut verwendbar und sie ist sehr hochwertig verarbeitet. Mit Clip, Lanyard und Holster vollständige Ausstattung!
 
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Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.454
5.147
113
...und hier mein Passaroundbericht zur PD35R ACE. :)

Die PD35R ACE reiht sich nahtlos in die früheren 18650er Lampen von Fenix ein. :)
Leicht, klein, gute Handhabung und Bedienung...sie ist schon eine tolle Lampe. :)

Die Programmierung der Leuchtstufen gefällt mir um Welten besser als die Programmierung der PD45R ACE!
Mit dem kleinen Taster unter der Schraubkappe lässt sich prima arbeiten.

Das UI mit dem Heckschalter - der wie bei früheren Fenixmodellen rein mechanisch und mit einem satten CLICK versehen ist - und dem Seitentaster kenne ich so von der PD35 V2.0, der FD30 und der FD41...da kommt man super mit klar! :)

Draußen im Gelände tut sich die Reichweite nichts mit der TK21R und der verbauten SFT-90.
Schön ist hier, dass man einen Ultralow-Modus hat (5 Leuchtstufen).

Die Verarbeitung ist top!

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Hier sehen wir die PD35 V2.0 Camo, die FD30, die PD35R ACE, die TK25UV und die FD41.
Die Tailcaps der FD30 und der PD35 V2.0 passen auf die PD35R ACE...ich habs einmal kurz angetestet. :)
Die SFT-40 macht sich hervorragend in der Lampe, eine gute Wahl. :)

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Hier noch einmal die Wallshots der TK21R mit SFT-90, der PD35R ACE mit SFT-40, der PD35 V2.0 Camo mit XP-L HI 3 und der PD40R V3.0 mit SFT-70.
Das Licht der SFT-40 ist reinweiß, die Reichweite und Ausleuchtung sind für eine EDC absolut ausreichend. :)


...mein Fazit zur PD35R ACE...

Als EDC kann ich die Lampe nur empfehlen!
Gerade mit der SFT-40 und den 5 möglichen Leuchtstufen samt Ultralow ist die Lampe echt klasse geworden...die werde ich mir später in jedem Fall holen! :)


Vielen Dank an @amaretto für den Passaround! :)
 
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kase2k

Flashaholic
23 Februar 2020
154
173
43
Ostfriesland
Wertig wirkt die PD35R auf jeden Fall. Das Knurling schmeichelt der Hand, ohne scharfe Kanten aufzuweisen. Bei Nässe könnte die Lampe vielleicht rutschig sein. Ein Hingucker ist der kupferne(?) Seitenschalter.
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Kern der Bedienung ist, dass mit dem Hackschalter ein- und ausgeschaltet wird. Der Seitenschalter hat im ausgeschalteten Zustand keine Funktion. Das bringt deutliche Vor- und Nachteile: Vom Seitenschalter geht keine Gefahr von versehentlichem Einschalten aus. Wird die Lampe taktisch gehalten, kann man auch nicht versehentlich Leuchtstufen durchschalten. Hält man die Lampe konventionell am Rohr mit dem Laumen nach vorne, ist das Ein- und Ausschalten erschwert.

Das User Interface ist sehr simpel. Die drei Modi kommen nicht an Anduril ran. Ich glaube, sie bieten eher die Möglichkeit, die Lampe in sehr einfachen Modi zu betreiben und ggf. Muggeln in die Hand zu geben und trotzdem mehr Flexibilität zu haben.

Im Modus 1 „nur Turbo“ hat der Seitenschalter abgesehen von der integrierten LED für den Ladestand keine Funktion. Da kann also wirklich gar nichts falsch gemacht werden. Perfekt, um die Lampe aus der Hand zu geben.

Im Modus 2 kann man, besonders bei deaktiviertem Strobe, auch wenig falsch machen. Am Heckschalter wird wie gewohnt ein- und aus geschaltet. An der Seite werden die drei Leuchtstufen durchgeschaltet.

Im 3. Modus bekommt man 5 Leuchtstufen. Dabei ist auch ein Moonlight-Modus. Den gibt es aber nur in der normalen Rotation. Ist man in der mittleren Leuchtstufe, geht es also am Turbo vorbei in den niedrigsten Modus. Es fehlt ein direkter Einstieg in den Moonlight.

Generell merkt sich die Lampe den letzten Modus. Für Strobe muss man erst die Lampe über den Heckschalter einschalten und dann über den Seitenschalter für 0,5 s halten.

Für einen kleinen Vergleich habe ich eine Acebeam T35, welche mit SFT40 in 5000 K ausgestattet ist. Also grob 1500 K wärmer als die Fenix, welche heller wirkt. Das dürfte an der Farbtemperatur liegen. Das UI der Acebeam erlaubt nach dem Einschalten die Steuerung inkl. Ein/Aus über den Seitentaster. Das ist beim Spazieren komfortabler. Allerdings auch nicht so resistent vor Bedienfehlern. Beim Ladeport hinter einem Drehring hat die Fenix klar die Nase vorn.

Als zusätzliche Fahrradlampe passt die Fenix sehr gut in die Sammlung.

Vielen Dank für den Passaround!
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Heule

Flashaholic
14 Dezember 2025
216
86
28
Danke für eure Berichte. Die für mich wichtigsten Sachen über diese Taschenlampe konnte ich so für mich herausziehen. Sie passt bei mir hervorragend zu meinem Bedarfsprofil.
 
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