Drei 6V-LEDs an drei LiIon in Reihe (7,5-12,6V)

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hallo,
ich habe vor drei 6V LEDs in einer Lampe zu verbauen.
Spannungsversorgung sind drei LiIon-Akkus in Reihe, die eine sehr gute Spannungslage haben und bei voller Ladung am Anfang ca. 12,6V liefern.

AkkuDB

Die LEDs in Reihe verschalten geht nicht, da die Spannung nicht reicht, also parallel verschalten der LEDs.

Da ich die LEDs sowohl im Low-Bereich, vielleicht 100mA als auch im Grenzbereich über 6A betreiben möchte, brauche ich wahrscheinlich mehr als einen Treiber also einen Master plus weitere Slaves oder eine LED-Dimmer-Steuerung, die mir ein PWM-Signal raus gibt z.B. diese hier:

LED Stripe V4

Als Stromlieferant dachte ich an diese Slaveboards, bestückt mit AMC7135 380mA, da aktuell lieferbar und klein im Durchmesser, und übersichtlich angeordnet, somit mit aufgelegter/geklebter Kupferplatte kühlbar:

http://www.mtnelectronics.com/index.php?route=product/product&path=25_104&product_id=337

Da dann je eine LED und ein Slaveboard in Reihe sind, und an der LED im schlechtesten Falle (für die AMC´s) nur 5V ab fallen (bei 100mA), bleiben für die AMC´s 7,6V, was die AMC´s grillen würde.
Oder kann ich sagen, dass bei dieser niedrigen Leuchtstufe, die PWM die AMC´s sowieso nur im niedrigen %-Bereich ansteuert und somit passiert nichts, da die 7,6V immer nur ganz kurz im Peak auftauchen und dann relativ lange weg sind.

full


full


full


Der LED sollte in keinem Falle was passieren, da die AMC´s den Strom ja begrenzen.
Oder kann es schlimmstenfalls sein, dass die AMCs „versagen“ bei Überlastung und dann dauerhaft durchgängig werden und die LED samt Akkus grillen, da dann auf DirectDrive die vollen 12V und dann maximaler Strom anliegen.
Den Akkus sollte dabei ja auch wieder nichts passieren oder, da wenn die LED durchbrennt, der Strom sofort unterbrochen wird, oder? Oder reicht ein kurzer Kurzschluss Strom um eine Kettenreaktion im Akku aus zu lösen, der zum worst case führt (Rohrbombe)?

Ich bin mir bei alle dem eben nicht sicher was passiert und wollte deswegen um Rat bitten.

Also was tun? Gibt es eine Schutzbeschaltung für die AMC´s, welche diese vor der Überspannung schützt. Kann da eine Zener-Diode helfen?

Kann ich die Akkus einfach zusätzlich noch Schützen, z.B. mit einer passenden Kfz-Sicherung, die im Schlimmsten Fall den Strom einfach unterbricht bevor die Akkus Schaden nehmen, oder sind die Kfz-Sicherungen zu träge dafür?

Ich kenne mich damit einfach zu wenig aus.

Da ich heute nochmals zwei der LEDs zum Sonderpreis bestellen konnte und eh bald 5 Sinkpads bekomme, kann ich auch mal eine LED zum Testen opfern.
Für den Test nehme ich erst mal geschützte Akkus.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Danke
Reaktionen: spaltflo

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
206
63
Oberfranken
Warum nimmst du nicht zwei Li-Ion in Reihe? Oder meinst du, die Akkus packen den Strom nicht und haben zu wenig Spannung? Vielleicht würde da ein Zener-Mod, wie man es oft bei "MT-G2 + 7135 + 2x Li-Ion" Mods gesehen hat, helfen, um die Drop-Spannung der Treiber zu reduzieren.

Weil ich befürchte, selbst wenn es mit 3 x 3,7 V funktioniert, dass der Wirkungsgrad dann nicht besonders gut sein wird (~Vf / Eingangsspannung im Konstantbetrieb).
Wie es mit dem Dimmer aussieht, kann ich dir leider echt nicht sagen. Vielleicht meldet sich ja jemand, der sagen kann, welche maxmimale Überschussspannung die 7135er schaffen. Im Datenblatt scheint es bei etwa 4 V aufzuhören, was ja mit ein bisschen Glück sogar reichen könnte.

Eine KFZ-Sicherung hab ich auch noch nicht gehimmelt, obwohl ich aus Respekt vor der Hochstromfähigkeit von LiFePO4-Zellen in meiner Hotwire Maglite eine verbaut habe.
Wenn du eine verbaust, dann solltest du darauf achten, dass sie einen möglichst niedrigen Ampere-Wert hat, damit sie dann im Zweifelsfall auch möglichst schnell auslöst und nicht langsam vor sich hin brutzelt - normalerweise sind KFZ-Sicherungen eher träge (machen kurze Stromspitzen noch mit). Wenn du also 6 A max. haben willst, nimm eine 7,5 A Sicherung, damit bist du dann auf der sicheren Seite.
Wenn du Bedenken hast, kannst du dir ja eine andere, flinke Sicherung suchen und die verwenden.
Und geschützte Akkus für einen Testlauf sind immer gut :thumbup:

Gruß
 
  • Danke
Reaktionen: square74

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Danke Dir für deine ausführliche Antwort.
Ich denke dass zwei LiIon nicht reichen werden, da die LED im Maximum ca. 7, 5V brauchen wird und dann für die AMC's nur noch 1V bleiben oder habe ich da einen Denkfehler?
Braucht der AMC nur am Steuer-Eingang 2,7-4V und im Durchfluss keine Spannung?
Dann ist's klar, dass ich nur zwei Akkus in Reihe nehme mit einem niederohmigen Dummy dazwischen.
Gruß
 

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
206
63
Oberfranken
Hmm ehrlich gesagt weiß ich jetzt nicht, wie es mit den AMCs alleine aussieht, dafür hab ich zu wenig Erfahrung.
Ich hatte nur sowas für schon fertige Treiber im Hinterkopf; das müsste aber heißen, dass bei deinem Aufbau ja kaum Spannung für die AMCs für volle Regelung übrig bleiben muss, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe (Seite 3), nämlich so grob geschätzt 0,15 V.
Da kann sicher noch ein Treiber-Guru was dazu sagen :)
 
  • Danke
Reaktionen: square74

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Braucht der AMC nur am Steuer-Eingang 2,7-4V und im Durchfluss keine Spannung?

Die Akkuspannung - Vorwärtsspannung der Led fällt am AMC ab.
Das gute an den AMCs ist das sie einfach sind, und mit xm-l und einen Li-Ion auch eine brauchbare Effizienz, aber wenn so viel Leistung umgesertzt werden soll, sollte es schon ein effizienter Treiber sein.
Ich vermute mal Du willst MT-G2 oder XH-P50(70) nutzen?
Dann am besten in der 12V Konfiguration, alle Leds in Reihe schalten und diesen Treiber:
https://pcb-components.de/led-aufwa...d-senser-xtreme-200-2050ma-6v-30v-detail.html.

mfg
 
  • Danke
Reaktionen: square74

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Bei solchen Strömen und Spanuungsunterschieden sind Linearregler nicht wirklich sinnvoll.

Die AMCs gehen bis maximal 6V. Das ist schon für 2S zuwenige, wenn man nicht weitere Maßnahmen trifft (Spannungsregler, Z-Diode o.ä.).

Ich würde hier einen Abwärtswandler einsetzen.
Oder die LEDs in Reihe und einen Aufwärtswandler.
 
  • Danke
Reaktionen: square74

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Danke für all Eure Infos. Ich werde es nochmals überdenken.
Der Treiber liest sich gut, habe aber noch keine Übersicht dazu gefunden, bei welcher Eingangsspannung welche Ausgangsspannung möglich ist.
Sicherlich bekomme ich bei 9V Eingang keine 39V am Ausgang (3*13V).
Danke.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
OK, verstehe ich das also richtig, dass die Leistung am Eingang und am Ausgang gleich groß sind, von Verlusten mal abgesehen. Max. 8A am Eingang und im Idealfall 11V von den Akkus heißt 88W am Eingang. Somit bei 39V am Ausgang maximal 2,25A. Das wäre mir zu wenig. Also entweder die Spannung am Eingang erhöhen oder doch einen anderen Treiber suchen.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Hallo.
Ich habe Rückmeldung von Herrn Kraus (pcb-components) erhalten. Der Senser extreme schafft selbst bei 12V Eingangsspannung nur 26V am Ausgang. Demnach ist der Treiber für Versorgung mit drei Akkus für meine Anwendung nicht geeignet.
Ich suche weiter.
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Der nennt sich ja nicht ohne Grund Extreme, ich glaube nicht das du bei ähnlicher Bauform etwas deutlich Leistungsfähigeres findest.
Die grösse und Bauform ist vermutlich nicht egal?

MfG
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Ich habe mir nochmals den Qlite Zener-mod Treiber angeschaut. Schützt die Zener-Diode überhaupt die AMC's? Oder ist die nur für den Schutz des ATini? Dieser verträgt ja nur 5V und gibt diese Spannung PWM mäßig weiter an den AMC, was an dessen PWM-Eingang (Vdd) zu viel wäre.
Der Vorwiderstand bei dem Zehner mod ist nur zum Schutz für die Zener-Diode, oder?
Die AMC's liegen voll an den zwei LiIon bzw. dem, was PWM mäßig rüber kommt, oder?
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Die Zehner-Diode ist nur zum Shutz des ATiny. Die AMCs vertragen diese Spannung.
OK, und die Schaltung reicht aus, eine MT-G2 vernünftig zu bestromen mit zwei LiIon in Reihe. Das heißt, dem AMC reichen die restlichen vielleicht 2V in der Reihe mit der LED. Das ist mir noch nicht ganz klar. Wieviel Spannung braucht der AMC in Reihe mit der 6V LED um zuverlässig zu funktionieren?

Ist das hier zu sehen:

http://tapatalk.imageshack.com/v2/15/02/16/c31aa7ab387c3d044dbf5bf87b04a055.jpg

Vertragen die AMC's diese Spannung auf Grund der PWM, ich meine damit, dass bei niedriger Leuchtstufe mit vielleicht 1%-10% PWM die AMC immer nur kurz durchschalten und Strom kriegen.
Oder ist da der Peak maßgebend?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Wieselflinkpro

Flashaholic***
1 Dezember 2014
5.472
3.090
113
Goslar
Die AMCs, egal wie viele verbrauchen 0,12V, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, damit bleiben bei vollem Akku über 2V für Übergangswiderstände in der Lampe. Was konkret den ATiny schützt kann ich nicht sagen.
Bei meiner MT-G2 Funtioniert es aber.
 
  • Danke
Reaktionen: square74

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Die AMCs, egal wie viele verbrauchen 0,12V, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, damit bleiben bei vollem Akku über 2V für Übergangswiderstände in der Lampe. Was konkret den ATiny schützt kann ich nicht sagen.
Bei meiner MT-G2 Funtioniert es aber.
Danke dir für alles.
Ich versuche es dann mal mit nur zwei Akkus in Reihe.
Gruß.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
OK, und die Schaltung reicht aus, eine MT-G2 vernünftig zu bestromen mit zwei LiIon in Reihe. Das heißt, dem AMC reichen die restlichen vielleicht 2V in der Reihe mit der LED. Das ist mir noch nicht ganz klar. Wieviel Spannung braucht der AMC in Reihe mit der 6V LED um zuverlässig zu funktionieren?

Ist das hier zu sehen:

Das Diagramm zeigt, wieviel Spannung über dem AMC bei welchem Strom abfällt (wenn man es "gedreht" liest). Konkret: mindestens 0,15V bei 350mA fallen am AMC ab. Der Rest steht für LED und Übergangswiderstände zur Verfügung.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: square74

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Danke dir für alles.
Ich versuche es dann mal mit nur zwei Akkus in Reihe.
Gruß.

Wie soll das denn funktionieren?

Die Akkus haben dann bei über 20A eine Spannung von max. 7,2V, ohne Kontaktübergangswiderstände, und Du möchtest die LEDs mit 7,5V Vorwärtsspannung betreiben. und bei 25A hast Du auch einen lustigen Spannungsfall an Federn und Kontakten. Sprich mit 2 Akkus schaffst Du das auch nicht im DD.

Ein weiterer Nachteil der AMCs ist das immer der Maximalstrom fließt, und sich die Verluste und Effizienzen danach berechnen, da der Maximalstrom nur getaktet wird.

Gibt es eigentlich neben den Brummer eine gute Serienlampe mit 30W+ die über Linearregler angesteuert wird?

mfg
 
  • Danke
Reaktionen: square74

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Wie soll das denn funktionieren?

Die Akkus haben dann bei über 20A eine Spannung von max. 7,2V, ohne Kontaktübergangswiderstände, und Du möchtest die LEDs mit 7,5V Vorwärtsspannung betreiben. und bei 25A hast Du auch einen lustigen Spannungsfall an Federn und Kontakten. Sprich mit 2 Akkus schaffst Du das auch nicht im DD.

Ein weiterer Nachteil der AMCs ist das immer der Maximalstrom fließt, und sich die Verluste und Effizienzen danach berechnen, da der Maximalstrom nur getaktet wird.

Gibt es eigentlich neben den Brummer eine gute Serienlampe mit 30W+ die über Linearregler angesteuert wird?

mfg
Hallo,
danke für Deine Hinweise, hatte es einerseits nicht durch gerechnet, anderseits spielte ich schon mit dem Gedanken einer Batterierohr Verlängerung. Da bekomme ich mind. 3p2s oder sogar 4p2s hin. Bei 3p2s sind es aber trotzdem noch ca. 6-7A je Akku und somit auch wieder 0,7V Spannungsabfall je Übergang, wenn ich von 100mOhm je Übergang aus gehe.
Das wird dann mit 2S auch nicht reichen. Also doch wieder 3s und vielleicht ein Akkupack mit 3s2p und Ladestecker samt Balanceranschluss.
Bei mind. drei Federkontakten plus Kabel sollte ich im Maximum bei 0,4Ohm liegen. Wenn ich davon aus gehe, dass in jedem Strang 7A fließen, sind das 2,8V Verlust.
Spannung je Strang 3*4,2V Einbruch auf 3*3,8V wg. Strom, also 11,4V dann 2,8V weg für Verluste und 0,2V für AMC sind wir bei 8,4V an der LED. Diese braucht ca. 7,4V, somit muss der AMC noch 1V verbraten.
Anders gerechnet. LED im low Modus mit ca. 5V geschätzt. Spannung aus den vollen Akkus dann bei ca 100mA Strom noch satte 3*4,0V=12V. Verluste nur minimal bei ca. 0,04V. Somit 7V an den AMC's. Diese aber gepulst. Packt das der AMC?
 
Zuletzt bearbeitet:

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
2.059
848
113
Ruhrpott
Du willst 100W und mehr umsetzen, da sind Linearregler einfach nur ungeeignet.

Davon ab:

Wenig Spannung = viel Strom = viel Probleme
Viel Spannung = wenig Strom = wenig Probleme

MfG

P.S. Acebeam nutzt in dieser Leistungsklasse 6S
 
  • Danke
Reaktionen: light-wolff

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Gestern Abend habe ich das erste Slaveboard händisch bestückt. was mir nicht so gefällt, sind die kleinen Kabelanschlüsse zur LED.

f3a145f98f6d2bd6385526071a55a7b4.jpg


ee15bc389e3b1e26033ef0d4f9ce35c8.jpg
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Auch dieses Projekt lag lange Zeit auf Eis.

Da ich die Lichtfarbe der MT-G2 sehr mag, werde ich drei damals gekaufte einsetzen, statt der XHP-70 LEDs von oben.

3x MT-G2 5000K Q0 Leistungsbinning auf Noctigon-Kupfer parallel verschaltet.
Zum Einsatz soll nun mein mein Ampere! Treiber kommen den ich auf 11-12A über Messwiderstand eingestellt habe und somit theoretisch je LED-Strang ca. 11A/3= 3,66A anliegen könnten.

Bei 3,66A je MT-G2 beträgt deren Vf ca. 6,5V und dann mit Verlusten werden ca. 8,0V am Ampere!-Ausgang benötigt.
Diese Verluste habe ich knapp kalkuliert mit R=U/I=1,5V/3,66A=0,4Ohm. Könnte hinkommen, evtl. bin ich aber auch darunter.
Verluste durch Federn, Leitungen, Übergangswiderstände etc.

Spannungsdrop am Treiber ist mit 2,0V angegeben und somit benötige ich aus den Akkus gesamt 10V (6,5+1,5+2) und somit je Akku ca. 3,33V. Vorausgesetzt ich habe Spannungsdrop des Buck-Treibers richtig verstanden und es ist damit gemeint was ich denke, nämlich dass die Ausgangsspannung immer mind. 2V niedriger ist als die Eingangsspannung.

Ausgangsleistung somit 3x3,66Ax6,5V=71,4W
Eingangsleistung bei 95% oder Faktor 0,95
71,4W/0,95=75W
Eingangsstrom=Akkustrom=75W/10V, somit ca. 7,5A je Akku, was gut möglich ist, z.B. Sanyo NCR18650-GA.

Bei vollen Akkus ca. 3x3,8V=11,4V sind es somit 75W/11,4V=6,6A.

Die Ansteuerung des Ampere! (der verfügt ja über einen PWM Eingang) werde ich über einen Treiber von DrJones realisieren. Den AtTiny darauf werde ich mit Zenermod absichern und hoffen, dass die hohe PWM-Frequenz vom Ampere! auch „verstanden“ wird. Die AMCs darauf werde ich rauslöten.

Der DrJones Treiber hat dann keine Runterregelung mehr in Abhängigkeit der Akkuspannung, da er nur die Spannung der Zenerdiode sehen wird und auch eine Akkus-Spannungsanzeige wird es nicht geben, das ist mir bewusst. Evtl. kann ich durch andere Widerstandsbeschaltung aber auch diese Funktionen erhalten.

Da frage ich mich gerade, ob die Zenerdiode aus dem MTN Zenermod Kit die knapp 12V auch aushält?
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Bei 3,66A je MT-G2 beträgt deren Vf ca. 6,5V und dann mit Verlusten werden ca. 8,0V am Ampere!-Ausgang benötigt.
Du wirst sicher keine 1,5V Spannungsabfall vom Treiberausgang bis zur LED haben. Da ist doch nur sein kurzes Stück Kupferlitze dazwischen, oder? Dann würde ich mit maximal 0,1V rechnen.
Spannungsabfall an Federn und Übergangswiderständen gibt es nur auf der Eingangsseite und er muss an dieser Stelle mit dem dort fließenden Strom berechnet und von der Akkuspannung subtrahiert werden.

Vorausgesetzt ich habe Spannungsdrop des Buck-Treibers richtig verstanden und es ist damit gemeint was ich denke, nämlich dass die Ausgangsspannung immer mind. 2V niedriger ist als die Eingangsspannung.
Das passt so. Unter "drop (oder dropout voltage)" versteht man die Mindestdifferenz zwischen Ein- und Ausgangsspannung. Sie ist meistens stromabhängig.
 
  • Danke
Reaktionen: square74

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Ausgangsleistung somit 3x3,66Ax6,5V=71,4W
Eingangsleistung bei 95% oder Faktor 0,95
71,4W/0,95=75W
Eingangsstrom=Akkustrom=75W/10V, somit ca. 7,5A je Akku, was gut möglich ist, z.B. Sanyo NCR18650-GA.

Bei vollen Akkus ca. 3x3,8V=11,4V sind es somit 75W/11,4V=6,6A.

Da hatte ich mich eh vertan.

Wenn ich von 0,1V Verlust ausgehen kann oder muss, dann muss ich am Treiberausgang ja
3x3,66Ax6,6V=72, 5W haben.
Somit am Treibereingang
72, 5W/0,95=76,3W.
Bei 2V drop komme ich am Treibereingang so auf 8,6V die benötigt werden und daraus folgt für den Eingangstrom 76,3W/8,6V=8,9A.
Die Akkuspannung bricht dann ja noch mehr ein als bei 7,5A. Jetzt noch Einfangsseitig Spannungsverlust von 1,5V und ich brauche 10,1V minimum aus den Akkus.
Stimmt das soweit?
Ich denke schon.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Ich danke Euch,

aber wenn es mit den Daten soweit stimmt wie ich es mir light-wolffs Hilfe berechnet habe, dann werde ich den Ampere!-Treiber nehmen mit PWM Ansteuerung mittels DrJones Treiber.
Ich erhalten dann bei einigermaßen vollen Akkus auch ausreichend hohe Spannung für den Ampere!-Treiber und kann die LEDs mit ausreichend Spannung und ca. 3,6A je LED betreiben.
Das erzeugt genug Wärme.

Der Ampere!-Treiber hat einen Temp-Sensor an Bord, der bei ca. 85°C linear runter regelt.
Wie der Ampere!-Treiber reagiert, wenn er per PWM-Eingabe einen hohen Strom generieren soll, aber dann zu wenig Akkuspannung bekommt, werde ich auch noch sehen. Wahrscheinlich bricht einfach der Strom ein.

Der Ampere!-Treiber wird mit einer 5mm dicken Kupferplatte verschraubt oder verklebt und diese Kupferplatte wird in den Kopf der BTU mit Wärmeleitkleber oder Paste und Schrauben verbaut, auf der Unterseite der Alu-Led-Aufnahme. So erwärmen von oben die LEDs erst das Alu und den ganzen Kopf, parallel dann das Kupfer und schließlich wird diese Temperatur zusammen mit der Treiber-Temp "gemischt" gemessen und eben oberhalb von 85°C runtergeregelt.
Bei guter Wärmeanbindung sollten so die LEDs nicht viel mehr als die 85°C ab bekommen.

Die MT-G2 sind schon auf Noctigon-Boards und werden verklebt.
Soll ich die noch Dedomen / Shaven? Es sind Q0 mit 5000K.

Ich werde noch mit der Widerstandsbeschaltung des DrJones Treiber spielen, sodass ich evtl. auch noch ne vernünftige Unterspannungsabschaltung erhalte.
Dass bei drei LiIon in Reihe natürlich nur die Gesamt-Spannung gemessen wird und keine Einzelzellenüberwachung möglich ist, ist mir klar.

Als Kontaktboard hin zu den Akkus werde ich den Originaltreiber ausschlachten, oder ein anderes Kontaktboard wählen.

Den Batteriekäfig habe ich schon mittels Doppelfedern verbessert.

Ob der Clicky die knapp 10A aushält wird sich zeigen.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Wenn dir Laufzeit und ein Akku raus lassen "egal" ist

direkt drive Fettreiber mit 6 Volt und die Leds parallel.
Oder einen LD 2 mit viel A und 6 Volt, das gleiche Schema.

Wir sind auch auf der Suche nach einer Lösung,
aber bis jetzt stecken wir fest.

Gruß Xandre
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Ich habe mir nochmals den LD 3 angeschaut.

Muss noch genauer lesen, aber der ist doch für 3 LiIon konfigurierbar.
Die Leuchtstufen habe ich noch nicht ganz kapiert, da bei der 12A Konfiguration die Stufen nur in 0,5A Schritten einzustellen sind und minimal 8,0A fließen.
Moonlight ist aber doch auch möglich...

Ich führ mir das noch genauer zu Gemüte.

Vielleicht ist der Treiber dann doch was für mich.

Auf zwei LiIon will ich nicht unbedingt reduzieren.

Danke.



EDIT:

Generell bin ich noch an einer Lösung für den Batteriekäfig dran, bei dem ich einen LiPo-Checker mit einbauen will.
Wie, weiß ich noch nicht. Evtl. mit fixierter Endkappe mit Clicky und dort rein hinter Glas und dann den Batterieträger umbauen mit Kontaktringen zu LipoChecker hin, keine Ahnung.

Aus drei ungeschützten LiIon in Reihe noch maximalen Strom ziehen ist mir wahrscheinlich zu heiß...
 
Zuletzt bearbeitet:

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Habe schon mit Neven darüber diskutiert .
Er rät davon ab,da zu viel verheizt werden muß und der Treiber zu heiß werden kann.

Gruß Xandre
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Danke
Reaktionen: square74

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Habe schon mit Neben darüber diskutiert .
Er rät davon ab,da zu viel verheizt werden muß und der Treiber zu heiß werden kann.

Gruß Xandre

direkt drive Fettreiber mit 6 Volt und die Leds parallel.
Oder einen LD 2 mit viel A und 6 Volt, das gleiche Schema.

Wenn ich drei LiIon verwende?
Ich verheize doch schon viel Spannung durch Kontaktfedern, Übergangswiderstände und ähnliches.
Ich hatte oben mit ca. 1,5V Verlust bei 3,6A je LED gerechnet.
Wahrscheinlich sind die niedrigen Leuchtstufen das Problem, weniger Spannungseinbruch am LiIon und weniger Verluste an Federn etc.

z.B. für "nur" 0,5A je LED = 1,5A aus Treiber.
Die Verlustleistung Pdiss=delta U * I led = bei niedriger Leuchtstufe mit Vf=6V und vollen Akkus mit 3*4,2V=12,6V, somit 6,6V.
Bei 250mOhm Verlustwiderständen Uverlust = 0,25Ohm*1,5A= 0,25*1,5 = 0,375V
somit Gesamtspannung zum Verbraten 6,6V - 0,375V = 6,225V.
Somit Pdiss = 6,225V * 1,5A = 9,3375W.
Ist das viel für einen solchen Treiber, keine Ahnung, wahrscheinlich schon.

Siehts mit zwei LiIon besser aus?
Dann ist die Akku-Spannung näher an der der LED Spannung dran und es muss weniger verheizt werden.

Die Programmiermöglichkeiten des LD 3 gefallen mir sehr gut.

Welche Bauteile können denn heiß werden?
Ich hatte bei meiner ersten Lösung mit AMC 7135 Slaveboards vor, diese über jeweils eingelegte Kupferscheiben und WLP dazwischen runter zu Kühlen, evtl. auch nichtleitender Wärmeleitkleber statt WLP.

Ich könnte mir sowas auch für den LD 3 Vorstellen.
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Gut gepottet ,bin gespannt.

Bis jetzt sieht es mit 2 Lions besser aus.

Dedomen, würde ich bei den schönen MT G2s nix.

Am Besten direct drive ohne Treiber.
dann wirds durch die Vf geregelt. :pfeifen:

Gruß Xandre
 
Zuletzt bearbeitet:

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Am Besten direct drive ohne Treiber.
dann wirds durch die Vf geregelt.

oder wie bei einem anderen Projekt von mir die 100W LED bei 50V gegrillt.

Ich nehme an, dass die großen Bauteile auf dem Board gekühlt werden müssen.
Auf dem Board ist ja noch der Temp-Sensor, der bei 105°C den Treiber-Tod verhindert.

den externen Sensor bringe ich nahe an die LEDs ran.

Die Tempanbindung von LEDs zu ALU-Kopf und Kupferscheibe darunter werde ich bestmöglichst machen.
Habe sogar schon die Anodisierung mit Rohrreiniger entfernt ;).

Dedomen, würde ich bei den schönen MT G2s nix.

Da hast Du wahrscheinlich recht, ich weiß nur noch nicht, ob mir die 5000K nicht zu kalt sind.
Schief geshavede Dome sind aber sicherlich auch nicht prickelnd.

Zur Not leuchte ich bei fast vollen Akkus eben nur auf Maximum, dann regelt die Lampe eh nach einigen Minuten runter, weil zu heiß oder weil die Akkuspannung zu gering ist, dann muss der Treiber auch nicht mehr soviel Differenzspannung verbraten.

Und falls der Kopf zu heiß wird, dann wird er eben Kupferrot wie hier :) :

full