DLYFULL D1 Smart Charger - Ladegerät für NiMH-Akkus: AA, AAA, 9V Blockbatterien
Jeff von DLYFULL hat mir für dieses Ladegerät bedingungslos einen 99 % Amazon Gutschein gegeben. Technische Tests jenseits einfacher Prüfungen kann ich mangels Kenntnissen und Ausrüstung nicht vornehmen, auch ist der Testzeitraum auf wenige Wochen begrenzt. Ich kann hier also im besten Falle ein paar Eindrücke vermitteln.
Mit dem Aufkommen der Eneloops und der Zunahme an Geräten, die mit NiMH-Akkus betrieben werden, bin ich wieder in das Thema eingestiegen. Zwei meiner Tastaturen laufen damit, eine Maus, eine Automatikuhr, zwei Funkuhren, ein kleines, aber feines Licht mit Bewegungsmelder, diverse Messgeräte und … da war noch was … ah ja, Lampen! Dank Eneloops sind sie alle bestückt, angefangen bei den BLF C01 *) bis zur EagTac D25A Ti. So sind alle stets einsatzbereit ohne Gefahr auslaufender Zellen.
Ursprünglich habe ich das Lii-500 Ladegerät verwendet, jedoch bereits bei der ersten Zelle festellen müssen, dass die Ladeschlusserkennung nicht gut funktioniert. Die Zelle war gemessen am Ladestrom viel zu lang im Lader. Mit einem Panasonic-Ladegerät, das speziell für Eneloops angeboten und teilweise auch als Paket mit ihnen zusammen verkauft wird, hatte ich deutlich bessere Erfahrungen, wobei die Ladezeiten sehr lang sind. Auch das Panasonic-Gerät erkennt den Ladeschluss nicht immer zuverlässig, wobei das seltene Ausnahmen sind. Erstaunlicherweise hat es eine Eneloop dabei erwischt (ich habe Akkus mit unterschiedlicher Chemie).
Das D1 kam mir also gerade recht, und der erste Eindruck war ein guter. Das Gehäuse und die Verarbeitung machen einen extrem guten Eindruck, angeschlossen wird es direkt ohne Umweg über ein Steckernetzteil. Da die Schutzerde nicht verwendet wird, kommt das Kabel mit einem Eurostecker daher und passt entsprechend platzsparend in viele Mehrfachstecker. Leider sitzt der Anschluss rechts, nicht hinten, und ist damit stets sichtbar.
Es gibt keine Federkontakte, so dass nur die festen Größen AA, AAA und 9V Block ohne Hilfsmittel geladen werden können. Die immer noch anzutreffenden Ladyzellen benötigen einen Adapter, der oft nur zusammen mit den Zellen und eigenem Ladegerät zu erwerben ist. Meinen HP-18 betreibe ich also weiter einigermaßen ängstlich mit den liebevoll Alkaleaks genannten alkalischen Zellen.
Maximal vier Zellen passen in das D1. Diese können unterschiedliche Chemie und unterschiedliche Ladezustände aufweisen.
Etwas Feedback zum Ladeprozess bietet das LC-Display, das die Spannung auf zwei Dezimalstellen und den Ladezustand der Zelle in Vielfachen von 25 % grafisch anzeigt. Blockbatterien sind hier ausgenommen; eine grüne Leuchtdiode zeigt den Ladevorgang und sein Ende an, und sie bleibt aus, wenn eine Batterie nicht zu laden ist.
Einstellen lässt sich gar nichts: 100 % permanenter, entspannender Muggle-Mode. Das ist für mich weitgehend ok und für solche Ladegeräte typisch.
Die Bedienungsanleitung gibt preis, dass ein 18 Watt Netzteil verbaut ist, das mindestens, wie angegeben, vier eingelegte Zellen in der Spitze mit jeweils 500 mA versorgen kann. Die 9V Blockbatterie muss sich allerdings mit 30 mA begnügen, das sind 100 mA unter der Ladestromangabe von Tensai-Akkus (2h Ladezeit bei 130 mA). Spätestens hier hätte ich mir doch gewünscht, die Kontrolle über den Strom zu haben. Das Netzteil hätte damit kein Problem gehabt.
Im kurzen Testzeitraum habe ich keine Auffälligkeiten erlebt. AA und AAA Akkus sind aus beliebigen Ladezuständen schnell geladen und werden dabei nicht ungewöhnlich heiß. Ob Eneloop oder herkömmliche Chemie: Der Ladeschluss wurde entweder stets richtig erkannt, oder es hat ein Timer oder ein Algorithmus zur Abschätzung der eingespeisten Energie eingegriffen, um eine Überladung zu vermeiden. Aus der naiven Sicht des Verwenders stellen sich die Ladeergebnisse ohne negative Besonderheiten dar. Darauf kommt es am Ende an.
Pros
Grüße,
Thomas
P.S.: Wie, um alles in der Welt, spricht man DLYFULL eigentlich aus?
*) Ich weiß, dass die BLF C01 eigentlich Sofirn C01 heißt und schreibe das nur anders hin, um Verwirrung zu stiften. Scherz. Nein, natürlich soll das die Köpfe hinter der Lampe kollektiv ehren.
Jeff von DLYFULL hat mir für dieses Ladegerät bedingungslos einen 99 % Amazon Gutschein gegeben. Technische Tests jenseits einfacher Prüfungen kann ich mangels Kenntnissen und Ausrüstung nicht vornehmen, auch ist der Testzeitraum auf wenige Wochen begrenzt. Ich kann hier also im besten Falle ein paar Eindrücke vermitteln.
Mit dem Aufkommen der Eneloops und der Zunahme an Geräten, die mit NiMH-Akkus betrieben werden, bin ich wieder in das Thema eingestiegen. Zwei meiner Tastaturen laufen damit, eine Maus, eine Automatikuhr, zwei Funkuhren, ein kleines, aber feines Licht mit Bewegungsmelder, diverse Messgeräte und … da war noch was … ah ja, Lampen! Dank Eneloops sind sie alle bestückt, angefangen bei den BLF C01 *) bis zur EagTac D25A Ti. So sind alle stets einsatzbereit ohne Gefahr auslaufender Zellen.
Ursprünglich habe ich das Lii-500 Ladegerät verwendet, jedoch bereits bei der ersten Zelle festellen müssen, dass die Ladeschlusserkennung nicht gut funktioniert. Die Zelle war gemessen am Ladestrom viel zu lang im Lader. Mit einem Panasonic-Ladegerät, das speziell für Eneloops angeboten und teilweise auch als Paket mit ihnen zusammen verkauft wird, hatte ich deutlich bessere Erfahrungen, wobei die Ladezeiten sehr lang sind. Auch das Panasonic-Gerät erkennt den Ladeschluss nicht immer zuverlässig, wobei das seltene Ausnahmen sind. Erstaunlicherweise hat es eine Eneloop dabei erwischt (ich habe Akkus mit unterschiedlicher Chemie).
Das D1 kam mir also gerade recht, und der erste Eindruck war ein guter. Das Gehäuse und die Verarbeitung machen einen extrem guten Eindruck, angeschlossen wird es direkt ohne Umweg über ein Steckernetzteil. Da die Schutzerde nicht verwendet wird, kommt das Kabel mit einem Eurostecker daher und passt entsprechend platzsparend in viele Mehrfachstecker. Leider sitzt der Anschluss rechts, nicht hinten, und ist damit stets sichtbar.
Es gibt keine Federkontakte, so dass nur die festen Größen AA, AAA und 9V Block ohne Hilfsmittel geladen werden können. Die immer noch anzutreffenden Ladyzellen benötigen einen Adapter, der oft nur zusammen mit den Zellen und eigenem Ladegerät zu erwerben ist. Meinen HP-18 betreibe ich also weiter einigermaßen ängstlich mit den liebevoll Alkaleaks genannten alkalischen Zellen.
Maximal vier Zellen passen in das D1. Diese können unterschiedliche Chemie und unterschiedliche Ladezustände aufweisen.
Etwas Feedback zum Ladeprozess bietet das LC-Display, das die Spannung auf zwei Dezimalstellen und den Ladezustand der Zelle in Vielfachen von 25 % grafisch anzeigt. Blockbatterien sind hier ausgenommen; eine grüne Leuchtdiode zeigt den Ladevorgang und sein Ende an, und sie bleibt aus, wenn eine Batterie nicht zu laden ist.
Einstellen lässt sich gar nichts: 100 % permanenter, entspannender Muggle-Mode. Das ist für mich weitgehend ok und für solche Ladegeräte typisch.
Die Bedienungsanleitung gibt preis, dass ein 18 Watt Netzteil verbaut ist, das mindestens, wie angegeben, vier eingelegte Zellen in der Spitze mit jeweils 500 mA versorgen kann. Die 9V Blockbatterie muss sich allerdings mit 30 mA begnügen, das sind 100 mA unter der Ladestromangabe von Tensai-Akkus (2h Ladezeit bei 130 mA). Spätestens hier hätte ich mir doch gewünscht, die Kontrolle über den Strom zu haben. Das Netzteil hätte damit kein Problem gehabt.
Im kurzen Testzeitraum habe ich keine Auffälligkeiten erlebt. AA und AAA Akkus sind aus beliebigen Ladezuständen schnell geladen und werden dabei nicht ungewöhnlich heiß. Ob Eneloop oder herkömmliche Chemie: Der Ladeschluss wurde entweder stets richtig erkannt, oder es hat ein Timer oder ein Algorithmus zur Abschätzung der eingespeisten Energie eingegriffen, um eine Überladung zu vermeiden. Aus der naiven Sicht des Verwenders stellen sich die Ladeergebnisse ohne negative Besonderheiten dar. Darauf kommt es am Ende an.
Pros
- schnelles Laden von AA und AAA Akkus
- diverse Sicherheitsmechanismen
- wertige Verarbeitung
- direkter Anschluss an die Steckdose
- Lady-Format passt nur mit separat zu erwerbendem Adapter
- geringer Ladestrom für Blockbatterien
- Stromkabel wird seitlich angeschlossen
Grüße,
Thomas
P.S.: Wie, um alles in der Welt, spricht man DLYFULL eigentlich aus?
*) Ich weiß, dass die BLF C01 eigentlich Sofirn C01 heißt und schreibe das nur anders hin, um Verwirrung zu stiften. Scherz. Nein, natürlich soll das die Köpfe hinter der Lampe kollektiv ehren.
Zuletzt bearbeitet:
