Die optimale Lampe...

cuxhavener

Flashaholic***²
7 März 2010
19.478
8.324
113
...sollte für mich folgende Eigenschaften aufweisen:

  • konstante Helligkeit in allen Leuchtstufen
  • kein PWM-Flimmern
  • Unterspannungswarnung oder Ladezustandsanzeige
  • wasserdicht
  • stoßfest, sturzfest (aus Hand auf Beton)
  • akkutauglich
  • alle gängigen Akkus des entspr. Formates sollten passen
  • schöner Beam
  • neutrale Lichtfarbe
  • Scheibe soll nicht zum Beschlagen neigen und von außen kratzfest sein
  • auch ohne einen speziellen Lockout sollte sich die Lampe nie ungewollt in der Tasche einschalten
  • kein relevanter Stromverbrauch bei ausgeschalteter Lampe (kein parasitic drain)
  • aktuelle LED
  • hell
  • gescheites UI ohne Strobe in der Schaltreihenfolge der Leuchtstufen
  • thermische Helligkeitsregelung als Überhitzungsschutz, selbst rückstellend im Betrieb
  • Clip als Wegrollschutz
  • möglichst kompakte Abmessungen

Nicht ganz so wichtig, aber auch gut:

  • tailstandfähig
  • upgradefähigkeit der LED
  • gute Farbwiedergabe (hoher CRI)

Habe ich noch was vergessen?


Gruß
Klaus
 
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  • Danke
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
In die Hosentasche sollte sie passen, denn die beste Lampe nutzt nichts, wenn man sie nie dabei hat, weil so zu groß oder schwer ist.

Thermisch geregelt soll sie sein, damit sie sich nicht selbst zerstört.
 

patchman

Flashaholic**
8 November 2012
1.942
805
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Pankow
Einen Clip brauche ich sehr oft.
Würde auch den Wegrollschutz ersetzen.

Gruß André

Also André,

von dir hätte ich ja fast was anderes erwartet, z.B. "Es muss ne MagLite sein!". :D


Ansonsten sollte sie noch ein gescheites UI haben, ohne Disco in der Schaltreihenfolge.

Gruß
Patchman
 
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Knuckles

Ehrenmitglied & MAG-A-Holic
6 Juni 2011
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Aargau CH
patchman schrieb:
Also André,

von dir hätte ich ja fast was anderes erwartet, z.B. "Es muss ne MagLite sein".

Die haben auch Clips:


Gruß André
 

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9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
tailstandfähig

Habe ich noch was vergessen?

Meine ideale Lampe sollte auch möglichst stresssicher sein. Nicht das ich häufig Stress hätte, ganz sicher nicht, aber die Lampe soll mir auch keinen Stress machen. Damit ist sie auch gleich bedienungsfehlertolerant. Was soll ich mit einer Lampe im Alltag, deren Schalter ich für eine wichtige Funktion zwischen 0,3 und 0,5 Sekunden und vielleicht sogar nur zur Hälfte durchdrücken muss?

Die Lampe sollte möglichst einen Forward-Clicky haben, der etwas hervorsteht, dafür verzichte ich gerne auf die Tailstandfähigkeit. Je nach Anwendungshaltung könnte die Lampe auch einen zusätzlichen Seitenschalter haben für mindestens das An-, Ausschalten und eine Instant-Turbo-Funktion.

Nicht sichtbares PWM in den kleinsten Stufen verhindert zu große Farbverschiebungen.

Ich brauche eine stabilen Clip.

Gruß Jörg
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Bin froh dass die Geschmäcker so verschieden sind.

Mag nur Reverse mit Tailstand.

Gruß Xandre
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
3.860
1.633
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Berlin
Bin froh dass die Geschmäcker so verschieden sind.

Das ist doch gut so, sonst würde vielleicht eine Firma die ideale Lampe bauen und das Forum wäre überflüssig?

Mag nur Reverse mit Tailstand.

Reverse-Clicky: Das sind die Lampen, die erst dann angehen, nachdem man den Schalter auch wieder losgelassen hat.

Ernsthaft zum Tailstand: Ich habe bei dünnen Lampen immer die Sorge, dass sie bei der leichtesten Erschütterung umfallen, bei dickeren Lampen, z.B. 3*18650, nutze ich den Tailstand auch gerne.

Gruß Jörg
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
13.284
5.557
113
BaWü
Stimmt.

Und bei Forward Clicky geht die Lampe bei Modiwechsel immer aus.
Bei Reverse Clickys wechselt man einfach sieht es aber nicht, dass das Licht ausgeht.
 

9x6

Flashaholic**
2 Dezember 2012
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Berlin
Stimmt.

Und bei Forward Clicky geht die Lampe bei Modiwechsel immer aus.
Bei Reverse Clickys wechselt man einfach sieht es aber nicht, dass das Licht ausgeht.

Richtig, das habe ich ganz vergessen. Meine ideale Lampe hat zwei Schalter, einen für das An- und Ausschalten und einen für den Moduswechsel, das kann auch ein Drehschalter oder die EagleTac-Lösung mit verdrehtem Kopf sein. Möglichst sollte man vor dem Anschalten wissen, mit welcher Stufe die Lampe angeht.

Wenn ich mir meine Lampenliste ansehen, erfüllen leider die wenigsten Lampen auch nur annähernd die meisten meiner hier vorgetragenen Wünsche, aber die anderen Lampen werden auch mehr oder weniger genutzt. Es kommt doch sehr auf die jeweilige Hauptanwendung an.

Vielleicht sollte man verschiedene Anwendungsbereiche unterscheiden und in jeweils diesen Bereichen die optimale Lampe suchen? Was ich bis jetzt hier beschrieben habe, sind meine Wünsche an eine nicht zu große Lampe mit einem 18650er Akku überwiegend für das kurzzeitige Leuchten in taktischer Haltung mit der Möglichkeit umzugreifen und dann z.B. mit einem Drehring in der Nähe des Lampenkopfes die Lampe zu steuern.

Gibt es für diese Lampenhaltung, Daumen in der Nähe des Lampenkopfes oder auf dem Seitenschalter oder am Drehring, auch einen gebräuchlichen Namen?

Anforderungen an eine deutlich kleinere EDC für die Hosentasche oder für den Schlüsselbund sind sicher anders.


Gruß Jörg
 
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The_Driver

Flashaholic***
22 März 2012
7.453
5.284
113
Essen
- das Licht sollte Farbstichfrei sein und das, was beleuchtet wird, farblich nicht verändern
- niedrohmige, nicht korrodierende Batteriekontakte
- sollte mit Akkutypen funktionieren, die von der Industrie noch weiter entwickelt werden (18650er, 18500er, 14500er etc. - nicht 16340er )
- sollte in jeder Helligkeitstufe konstantes Licht liefern bis der Akku leer ist
- sollte zur Schaltung der Modi einen elektrischen Taster haben, da diese bessere UIs ermöglichen (Zebralight, HDS, Armytek etc.)
- die Temperaturregelung sollte in mehren Stufen runter und hoch regeln können (und langsam, so dass man es nicht merkt)
- sollte keinen Zeit basierten "Step-Down" haben
- die Lampe sollte nie so heiß werden können, dass man sie nicht mehr anfassen kann
- das Leuchtbild sollte zum Anwendungszweck passen
- Edelstahlbezel an Kopf und Endkappe um Verformungen nach Stürzen zu verhindern
- keine Artefakte, Ringe, Punkte o.Ä. im Beam inkl. Hotspot
- gleiche Lichtfarbe in allen Bestandteilen des Beams (auch bei mehreren LEDs in beliebiger Verschaltung)
- Scheibe und eventuelle Optik sollten beidseitig AR-beschichtet sein
- die äußere Scheibe und ihre Beschichtung sollte kratzfest sein
- LEDs sollten dreidimensional perfekt in der Optik/Reflektor zentriert sein
- die Regelung der Lampe sollte so funktionieren, dass sie sich nie selbst durch Überhitzung beschädigen kann (so dass man sie in jeder Situation in jeder Helligkeitsstufe beliebig lange laufen lassen kann - ohne sie festzuhalten)
- sollte so viel Leistung haben, dass Kühlrippen nötig sind und dementsprechend so viele Kühlrippen haben, dass die Temperaturregelung bei unter 20°C nur unwesentlich eingreifen muss
- der Lampenkörper sollte aus einer guten Aluminiumlegierung mit einer besonders harten Beschichtung (Keramik, echtes HA3 etc.) sein
- sollte den Nutzer nicht selbst blenden (wie z.B. apsherische Linsen ohne entsprechend lange Bezel)
- sollte eine Aussagkäftige Tiefenlade-Warnung haben (mittels stufenweisem runter Schalten) und mittels mehrfarbiger LEDs dauerhaft den Ladestand des Akkus in 5-10 Schritten anzeigen (nicht die Spannung => übertrieben komplex)
- alle Teile der Lampe, die aus Gummi o.Ä. sind (O-Ringe, Schaltergummis etc.) sollte auch nach 10 Jahren noch erhältlich sein
- der Treiber darf nie Geräusche produzieren (Summen, Fiepen etc.)
- der Treiber sollte eingegossen, aber trotzdem austauschbar sein
- sollte, wenn irgendwie möglich, bei Li-Ion Betrieb auch mit modernen Hochkapazitätsakkus mit niedriger SPannung unter Last funktionieren
 
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OlafE

Flashaholic
16 April 2012
205
80
28
Viele Sachen, die hier schon erwähnt wurden.
Die ideale Lampe muss gut in der Hand liegen und auch einen Absturz auf hartes Pflaster gut überstehen. (Idealerweise ohne Spuren und Schäden.)
Kompakt ist wichtig, denn eine Taschenlampe für die Reisetasche braucht man eher selten. Na gut, vielleicht auch eine Famile, die von der EDC am Schlüsselbund bis zum Flakscheinwerfer mit zwei, drei Lampen alles abdeckt.
Versehentliches Einschalten ist ganz übel, allerdings ist es mir auch schon passiert, dass ich das Ausschalten vergaß und dadurch eine Tiefentladung bewirkte. Die Selbstentladung sollte so gering sein, dass sie auch auf Jahressicht nicht ins Gewicht fällt.
Zubehör: Ich suche immer noch nach einem wirklich praktischen Holster, welches die Lampe beim Transport schützt (blankes Glas nach oben ist für mich eher kein Schutz).
Tailstand ist für die universelle Tala wenigstens bei Stromausfall in der Wohnung äußerst nett.
Laden oder Batterien? Wenn Laden, sollte auch eine universelle Lademöglichkeit wie über USB gegeben sein, so dass man im Falle eines auf Reisen daheim vergessenen Ladegerätes nicht gleich ein neues beschaffen muss.

Viele Grüße
Olaf
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
2.187
4.066
113
Aalen/Ulm, um, und herum
Die Selbstentladung sollte so gering sein, dass sie auch auf Jahressicht nicht ins Gewicht fällt.

Das wäre auch mir enorm wichtig. (Oder eine flinke Alternative, wie elektrischer Schalter).
Aber keinesfalls mittels Aufschrauben der Tailcap, o.ä.

Und: Wenn keine Drop-In-Leuchte, dann relativ einfaches Upgrade der LED ermöglichen
(zukünftige Verbesserungen bzgl. CRI und/oder Flux-Bin).
Muß ja nicht zwingend consumerfähig sein, aber zumindest Standard-Star, kein Wärmeleitkleber.