AW IMR auf 4,35 Volt geladen

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Gast04

Guest
Hallo Leute,

wir sind diese Woche umgezogen und dabei muss ich versehentlich an meinem Xtar VP2 den Schalter auf der Rückseite verstellt haben. Hatte vorhin einen AW IMR 14500 und einen AW IMR 16340 ins Ladegerät gepackt und vorhin zufällig mal draufgeschaut und da war einer bereits bei 4,35V. Habe beide sofort raus genommen und in meiner Surefire 6PX gesteckt und sie ohne Tailcap mittels Kabel betrieben um sie wieder auf 4,2V zu bringen. Die Lampe lief einwandfrei, allerdings weiß ich nicht ob ich die beiden Akkus lieber entsorgen sollte oder ob ich sie weiter verwenden kann. Vielleicht weiß jemand von euch Rat.

Viel Grüße

Nick
 
G

Gast04

Guest
Na Gott sei Dank, hatte schon Angst dass mir die Akkus um die Ohren fliegen. Darum auch die Energieentnahme ohne Tailcap, damit sich kein Druck in der Lampe aufbauen und selbige explodieren kann.

Vielen Dank euch beiden für die schnellen Antworten.

Viele Grüße

Nick
 
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Gast3

Guest
Ist natürlich für den Tala Anwender bei IMR Akkus eine gute Mischung. Viel Strom und viel Kapazität. Auch das Entladediagramm eines INR18650 32E bei 4,35V Ladeschluss wäre echt interessant.

PS: Dein beschriebener Fall ist der Grund, warum ich 4,35V Akkus und Lader abgegeben habe!
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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. Auch das Entladediagramm eines INR18650 32E bei 4,35V Ladeschluss wäre echt interessant.

So interessant wird das nicht sein, der Akku wird eine kaum höhere Spannungslage haben, nur wird am Ende der Entladung wird der Akku nicht so schnell einbrechen, wie ein Akku der nur auf 4,2V geladen wurde.

ich habe zwar kein 32E von Samsung, aber ich könnte es mit einem NCR18650B machen
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Auch das Entladediagramm eines INR18650 32E bei 4,35V Ladeschluss wäre echt interessant.
Meinst du jetzt echt den INR 32E, oder den ICR 32A? Letzteres ist ein 4,35V-Zelle, erstere 4,20V.

Ich habe mal bei einen LG D1 (4,35V 3000mAh) bei 3 und 5A die Entladekurven nach Ladung auf 4,35 und 4,20V aufgenommen.
Im Prinzip verschiebt sich bei der höheren Spannung einfach die ganze Entladekurve um die gewonnene Kapazität nach rechts:
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Im Prinzip - denn wenn man die Zusatzkapazität rausrechnet, passt es bei 3A doch nicht ganz:
30241


Und ob sich das auf einen Samsung INR 32E übertragen lässt, sei dahingestellt.
Ich will's mit meinem nicht probieren, der ist erst vorgestern angekommen und wird noch für "ernsthafte" Messungen gebraucht.
 

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Flashaholic**
16 November 2010
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Bei den Akkus mit einer LiAlNiCoO2 Kathode verschiebt sich die Kurve nicht so auf diese Art, ich hoffe, dass ich diese Woche mit einem NCR18650B mal einen Vergleich machen kann
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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Zwischenergebnis.

Ich habe gestern Abend noch den Panasonic NCR18650 auf 4,35V geladen und entladen.

Es gibt verschiedene Punkte zu beachten, der Akku ist gebraucht und nicht neu.
Die beiden anderen Plots stammen von dem Vergleich von verschiedenen Akkus.
Die Kurven wurden am 30.06.2014 aufgezeichnet (!).
Heute nehme ich mit dem NCR18650B auch noch den Test auf, wenn der Akku nur bis auf 4,2V geladen wurde.
Aber weil das Ergebnis so interessant ist, poste ich schonmal das erste Ergebnis.



Ich habe hier auch noch einen Samsung INR18650-29E, den auf 4,35V geladen habe, mal gucken was da raus kommt :)


Hier der Vergleich:
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Edit:

Noc zur Veranschaulichung das Diagramm noch zwischen 4 und 4,4V und bis 0,01Ah
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Ich habe gestern Abend noch den Panasonic NCR18650 auf 4,35V geladen und entladen.
Du meinst NCR18650B?

Mehr Ladung war bei 4,35V ja schon in der Zelle, aber dass die Spannung niedriger ist als bei 4,20V hätte ich nicht erwartet.

Heute nehme ich mit dem NCR18650B auch noch den Test auf, wenn der Akku nur bis auf 4,2V geladen wurde.
Müsste ich eine Prognose wagen, sähe sie so aus: In dem Jahr seit dem ersten Test (oder durch die 4,35V) ist der Akku gealtert, Innenwiderstand gestiegen. Bei 4,20V wird die Spannung anfangs nun auch stärker einbrechen und über die gesamte Entladung geringfügig unter der 4,35V-Kurve liegen.
Bin gespannt!
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ruhrpott
Aber weil das Ergebnis so interessant ist, poste ich schonmal das erste Ergebnis.

Ich glaube ja das das Ergebnis so nicht richtig ist, der starke "Sattel" bei der 4,35V Kurve lässt darauf schließen das die Akkus sich im Gegensatz zu den anderen erheblich erwärmt haben, das ist meine Meinung nach so nicht mit einer (kurzfristig) höheren Zellspannung vereinbar.

Du könntest ja 3 Zyklen fahren 4,2V-4,25V-4,2V ich denke mal das das Ergebnis dann schon anders aussieht. Am besten mit sehr viel geringeren Strom, damit der Innenwiderstand der Akkus einen gerigeren Einfluß hat.

mfg
 
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Flashaholic**
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Ja, da habe ich das "B" vergessen, ist ergänzt,

Ich denke auch, dass der Akku bei 4,2V leicht unter der Kurve von dem der 4,35V liegen wird, aber nur geringfügig, definitiv nicht so viel wie bei den LiCoO2 Akkus.
Bei LiAlNiCoO2 hat die höhere Spannung kaum einen signifikanten vorteil auf die Spannung, auf die Kapazität nur geringfügig...

Mal Abwarten, was die heute Messung zu Tage fördert :)!
 
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Flashaholic**
16 November 2010
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So,

der Test bis 4,2V geladen ist fertig:

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Der Unterschied ist doch größer als ich dachte.
Aber dennoch lohnt es sich kaum, die Akku auf diese Art und Weise zu malträtieren, der Kapazitätszuwachs liegt bei unter 5%
 
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Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ruhrpott
Der Unterschied ist doch größer als ich dachte.
Aber dennoch lohnt es sich kaum, die Akku auf diese Art und Weise zu malträtieren, der Kapazitätszuwachs liegt bei unter 5%

5% sind 5%, bei optimierten LiCo2 sind es dann ~20%, soweit ok.
Aber wie kommt es das die Spannung von den 4,35V Akkus nicht höher ist als die der 4,2V Akkus? Ist der Ri schon gestiegen(davon ausgehend das Du den 4,2V zu erst geladen hast). Elektrochemische Spannungsreihe? Für LiCo2 müsste das Potential so um 4,4V liegen kennt jemand Quellen wie das bei den LiNiAlCo2 ausieht?

mfg
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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Ich muss zugeben, dass ich den Test mit den 4,35V zuerst gemacht habe.
Allerdings habe ich die beiden AKkus recht wenig genutzt und viele Zyklen habe die noch nicht gemacht.
Die meiste Alterung, die die Akkus hinter sich habe, dürfte aufgrund kalendarischen Alterung sein.

Aber ich habe noch einen anderen INR18650-29E mit dem ich den Test Widerholen kann und erst die test mit 4,2V und dann mit 4,35V.
Mal schauen wie groß der Unterschied sein wird.

Wieso die 4,35V version nur eine geringfügig höhere Spannug hat, darüber kann ich auch nur spekulieren, aber merkwürdig-interessant finde ich dies schon.

Ich könnte mir vorstellen, dass das eventuell mit dem Spannungsbereich zusammenhängt, indem sich die meiste Kapazität abspielt.

Ein üblicher NCR18650B ist etwa bei 3,65V zu 50% geladen, ein LiCoO2 Akku bei etwa 3,8V.

Während ein LiCoO2 Akk bei 3,6V Leerlaufspannung schon fast leer ist, ist ein NCR18650B erst bei einer Leerlaufspannung von etwa 3,3V leer.
 
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Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ja danke das ist sehr aufschlussreich. Ich vermute das das elektrichemische Potential bei den NCR-Akkus schon bei 4,2-4,30V erschöpft ist. Es wurde ja auch mal spekuliert das die Panasonic und Sanyotechnik verschmolzen werden kaönnte, sprich NCR-Akkus mit 4,35V, sieht wohl so aus als ob die Chemie das so gar nicht hergeben würde.

:thumbsup:
 

Megalodon

Flashaholic**
16 November 2010
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Ich habe es leider etwas verschlafen, hier noch die letzten Ergebnisse zu posten.

Soll aber jetzt nachgeholt werden.

Hier der NCR18650B einzeln (erst auf 4,35V geladen, dann auf 4,2V)
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Das gleiche mit dem Samsung INr18650-29E I, erst den 4,35V test, dann den 4,2V Test
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Wegen dem Hinweis Heinrich, den zweiten INR18650-29E II erst auf 4,2 geladen, entalden, dann auf 4,35V geladen und entalden
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Das komische, dass bei diesem Akkus die Kurve von der 4,2V Ladung schlechter Abschneidet als von dem anderen Akku, aber der Akku bei 4,35V das fast gleich Verhalten wie der andere Akku zeigt.


Dafür dann nochmal ein Vergleich zwischen den beiden Samsung Akkus (Akku I wurde zuerst auf 4,35V geladen und Akku II zuerst auf 4,2V)
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Und zum Abschluss nochmal alle drei Akkus in einem Diagramm
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light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Hm.
Sieht ja fast so aus, als wäre -29E I durch die 4,35V-Ladung "aktiviert" worden. Oder Exemplarunterschiede.

Kannst Du den -29E II nochmal auf 4,2V laden und entladen? Also insgesamt dann 4,2V - 4,35V - 4,2V? Dann sollte man sehen können, ob die 4,35V irgendwas mit der Zelle angestellt haben.

Waren das Neuzellen (1. Zyklus)?

Kannst Du die 4,35V-Kurven so nach links schieben, dass sie sich am Entladeende mit den 4,2V-Kurven decken?