Lithium Welche LG-Empfehlung

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
Hallo,

seit über 10 Jahren lade (bzw. entladen - laden - entladen - laden ... bis das LG der Meinung ist, das nix mehr rein passt ;)) ich meine Akkus mit dem AT3 von Voltcraft und bin sehr zufrieden damit.
Welches LG könnt ihr mir für 18650er und 26650er empfehlen?
Oder genügen für die Li-Io Akkus bereits die (mehr oder weniger) preisgünstigen LGs (z.B. LiitoKala Lii - 202) diese man über GB käuflich erwerben kann?
(Sind diese preisgünstigen LGs bei GB dann eigentlich auch mit einem internen Timer - die dann eben so lange laden bis der Timer abgelaufen ist und sich einen Dreck drum scheren wie viel bzw. wie wenig an Restenergie noch im Akku ist) ausgestattet, wie die billigen LGs diese man (auch) in D kaufen kann?)

Danke schon mal.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
genügen für die Li-Io Akkus bereits die (mehr oder weniger) preisgünstigen LGs (z.B. LiitoKala Lii - 202) diese man über GB käuflich erwerben kann?
Ja. Die Auswahl ist groß bei GB, BG, FT, etc. Im Zweifelsfall Review suchen.

(Sind diese preisgünstigen LGs bei GB dann eigentlich auch mit einem internen Timer - die dann eben so lange laden bis der Timer abgelaufen ist und sich einen Dreck drum scheren wie viel bzw. wie wenig an Restenergie noch im Akku ist) ausgestattet, wie die billigen LGs diese man (auch) in D kaufen kann?)
Die laden CC/CV wie es sich für Li-Ion gehört. Jedenfalls die LiitoKala. Rein zeitgesteuertes Laden habe ich noch bei keinem Li-Ion-Lader gesehen, nicht mal bei den schrottigsten.
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
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Am Rhein
Nimm das LI 500 für ca. 20€ (mit Coupon auch mal günstiger) Das kann gleichzeitig in allen 4 Schächten bis 1A Laden (kann aber wenn nötig bis 300mA runter), reaktiviert in die Schutzschaltung gelaufene Akkus und macht bei Bedarf Kapazitättests. Das Display ist auch ganz informativ.
 
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kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Yup, Lii-500. wichtig sind halt die 300mA, wenn man mal Akkus <18650 laden will, 500mA sind da oft zu viel...
 
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Kafuzke

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23 November 2015
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Kaisersesch
kafuzke.de

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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... wobei man auch erwähnen sollte, das oben genannte Liitokalas gnadenlos bis 4,25 Volt laden. Wer das nicht möchte und trotzdem automatisch laden will, ist mit diesen also nicht so gut bedient. Ich habe von denen mehrere (auch das Lii-402) und alle Laden bis mindestens 4,25 Volt. Das Lii-500 hört zum Glück bei 4.20V auf.
 

Kafuzke

Flashaholic**
23 November 2015
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Kaisersesch
kafuzke.de
Gut, ist ja dann jetzt erwähnt, mir reicht dieses Statement:
"It looks like this model often is a bit high in charge voltage, but within allowable tolerances. I did not see any problems real with it"
 

kirschm

Flashaholic***
13 April 2017
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Deshalb schruub ich ja "Wer das nicht möchte"... ich will es nicht, aber wer damit kein Problem hat, für den sind oben genannte kleine USB Liitokalas eine sehr gute Wahl.
 

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
Sorry, aber ich muss diese 'Leiche' nochmal hoch holen.
Und zwar geht es mir bei meiner Suche um ein LG, welches mir am Ende des Ladevorgangs die Kapazität des Akkus und NICHT die Kapazität welche vom LG in den Akku rein gepumpt wurde anzeigt!
Das soll wohl so das Lii 500 können, aber bei dem Wert (mAh des Akkus am Ende des Ladevorgangs) ziemlich übertreiben (also viel mehr anzeigen als der Akku überhaupt speichern kann)!
Gibt es denn auch ein LG mit Entladefunktion für LiIo-Akkus (2 Schacht genügt auch) welches bei der Kapazitätsanzeige des Akkus ein halbwegs gutes Schätzeisen ist? (Nach Möglichkeit weitere Features: Ladestrom ab 300 mA - 1 A; Universal-Ladegerät (LiIo, NiMH ...))

Quasi möchte ich dann gern wissen, wie fit (Kapazität) der jeweilige Akku (noch) ist.
 
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Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
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Ich besitze den MC3000 von SkyRC und bin sehr zufrieden damit. Es bietet viele Funktionen, man kann den Ladestrom selber einstellen, lässt sich sogar via Bluetooth-App bedienen bzw. überwachen. Zeigt reingepumpte und ausgesaugte Kapazität an und sonstige Information über den Akku bzw. Ent/ladevorgang...
Kostet allerdings auch viel...
 

Onkel Otto

Moderator
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20 November 2015
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Stadtallendorf
Die Geräte werden in den "Test"- bzw. "Fast Test"- Modus geschaltet:
laden - entladen - laden.

Angezeigt wird die beim Entladen gemessene Ladungsmenge.
Also alles o.k.

Greetings
Klaus
 
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Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Also gibt kein Ladegerät welches mir am Ende des Ladevorganges die Kapazität des jeweiligen Akkus anzeigen kann?
Das ist physikalisch nicht möglich.
Man kann nur volle Lade-Entlade-Zyklen laufen lassen und erhält dann eine Kapazität. Aber nur durch einen einfachen Ladevorgang kann die reale Gesamtkapazität des Akkus nicht bestimmt werden.
 

Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
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Bayern
Das kann ja nur gehen, wenn der Akku vorher leer war. Wenn du einen teilentladenen Akku lädts kann dir das Ladegerät ja nur sagen was es "aufgefüllt" hat. Was schon drin war weiß es ja nicht.
Allerdings laden - entladen und wieder laden, da wirds funktionieren. Ich mach das gerade mit meinem Opus BT-C3100 2.2 (den hab ich seit gestern). Wenn er fertig ist kann ich dir sagen ob er das misst was er reingepumpt hat oder was rausfloß.
 

Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
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@steidlmick
Wenn ich einen Akku bis zum Entladeschlussspannung entlade, dann wieder auf 4,20V lade und der Lader zeigt mir (als Beispiel) 3280mAh an, dann ist die reale Gesamtkapazität des Akkus doch logischerweise höher, wie die reingeladene Kapazität, oder!?
 

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
Das kann ja nur gehen, wenn der Akku vorher leer war. Wenn du einen teilentladenen Akku lädts kann dir das Ladegerät ja nur sagen was es "aufgefüllt" hat. Was schon drin war weiß es ja nicht...

Hm! Aber woher weiß denn das LG wie viel (mAh) es in den Akku 'rein pumpen' muss? Und woher weiß das LG dann wenn es anzeigt, dass der Akku voll geladen ist?
Klar ist es sicher auch wichtig wie viel das LG in den leeren Akku rein gepumpt hat... Aber das ist für mich erst mal zweitrangig! Ich möchte halt gern wissen, wie viel Gesamtkapazität der Akku nach dem Laden hat... Ist das denn so schwierig?
 

neu

Flashaholic*
15 Februar 2015
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Schlesien
Warum willst denn diesen Lader? Der wird mit : "Ziemlich gut, aber es gibt ein paar Problem" bewertet.
Da hats doch noch andere, die er besser bewertet.
Na ja ich suche das perfekte LG, in meine Sammlung sind nitecore D2 und D4 ,skilhunt m4d , liitokala Lii 500, Opus bt-c100, pspower nc1000 und immer War die eine besser für eneloop aber nicht so gut für Hi-kapaziti Akkus (ich mag nicht wenn die Akkus heiß werden am Ende des Ladens ,natürlich sind das NiMH) Das das LG die Li Akkus über die 4.20V laden das will ich auch nicht, das heisst NICHT das Lii 500 ein schlechtes LG ist!
Die beiden von mir genannten LG sind Nachfolger von pspower nc1000 und der War sehr gut zum laden NiMH (die kapaziteit Messung waren sehr realistisch) aber wen der Abstand von den Akkus würde Größe sein würde das ideal. Ich bin offen offen für Vorschläge ich will mir etwas neues zulegen ins Spiel kommt noch die Lii402
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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@steidlmick
Wenn ich einen Akku bis zum Entladeschlussspannung entlade, dann wieder auf 4,20V lade und der Lader zeigt mir (als Beispiel) 3280mAh an, dann ist die reale Gesamtkapazität des Akkus doch logischerweise höher, wie die reingeladene Kapazität, oder!?
Wieso soll die reale Gesamtkapazität denn höher sein?
Ich vermag diesem Gedankengang nicht zu folgen... :confused:
 

neu

Flashaholic*
15 Februar 2015
316
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Schlesien
Hm! Aber woher weiß denn das LG wie viel (mAh) es in den Akku 'rein pumpen' muss? Und woher weiß das LG dann wenn es anzeigt, dass der Akku voll geladen ist?
Klar ist es sicher auch wichtig wie viel das LG in den leeren Akku rein gepumpt hat... Aber das ist für mich erst mal zweitrangig! Ich möchte halt gern wissen, wie viel Gesamtkapazität der Akku nach dem Laden hat... Ist das denn so schwierig?
Das LG weiß nicht wie viel (mAh) es in den Akku 'rein pumpen' muss aber weiß wann es enden soll wenn es ein gute LG ist die kapaziteit kannst du nur messen in den du den Akku Endlades und da kenne auch auch verschiedene kapaziteiten entstehen hängt von den wann das LG hört auf zu entladen und das kann verschieden sein und die resistors auf den Bank kennen auch verschieden zu sein.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
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Hm! Aber woher weiß denn das LG wie viel (mAh) es in den Akku 'rein pumpen' muss?
Das weiß das Ladegerät ja auch nicht, es "erfährt" das während des Ladevorgangs durch die chemischen und physikalischen Vorgänge im Inneren der Zelle, welche deren elektrische Kennwerte verändern.
Da Lithium-Zellen nach dem IU-Verfahren (auch CC-CV-Verfahren genannt) geladen werden, kann das Ladegerät relativ einfach durch die stetige Überwachung der Zellenspannung den Endpunkt des CC-Verfahrens erkennen und dann am korrekten Punkt auf das CV-Verfahren umschalten.
Und woher weiß das LG dann wenn es anzeigt, dass der Akku voll geladen ist?
Durch eben die Kennwerte für das CC-CV-Verfahren.
Ich möchte halt gern wissen, wie viel Gesamtkapazität der Akku nach dem Laden hat... Ist das denn so schwierig?
Ja, denn dazu muss ein voller Zyklus gefahren werden.
 

neu

Flashaholic*
15 Februar 2015
316
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Schlesien
Ich habe bemerkt das nicht jeder LG wen mit 500 mA ladet soll auch die 500 mA in eine stünde ladet das ist in der Lii 500 so und das in dV fasse.
 

Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
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Dann anders rum gefragt.
Kann die Gesamtkapazität des Akkus niedriger sein als die, die das Ladegerät als reingeladene Kapazität anzeigt???
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
6.316
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Bielefeld, NRW
Dann anders rum gefragt.
Kann die Gesamtkapazität des Akkus niedriger sein als die, die das Ladegerät als reingeladene Kapazität anzeigt???
Ja, u.U. schon.
Definiere zunächst mal, was du exakt mit deinen Begriffen meinst bzw. darunter verstehst.
Ich schrieb von realer Kapazität.
Real deshalb, weil das eben die Kapazität ist, die mir als Anwender real zur Verfügung steht. Als Anwender darf ich den Bereich zwischen Entladeschlussspannung (meistens 2.5 V) und Ladeschlussspannung (meistens 4.2 V) nutzen. In diesem Fenster liegt die real nutzbare Kapazität.
Streng genommen muss man hier auch zwischen Ladekapazität und Entladekapazität unterscheiden und die Höhe des fließenden Stroms berücksichtigen. Denn je nach Höhe der Lade-/Entladeströme wird ein wechselnder Anteil der Energie nicht chemisch gespeichert, sondern in Wärme umgewandelt.
So einen "Verlust" beim Laden kann ein Ladegerät nicht wirklich berücksichtigen und daher liegen die Kapazitätswerte mit steigendem Strom tendenziell weiter daneben, d.h. das Gerät wird höhere Werte anzeigen, als tatsächlich geladen wurden.
Beim Entladen ist es umgekehrt, bei höheren Strömen sinkt die real verfügbare Kapazität.

Das ist jetzt alles etwas vereinfacht, sollte aber genügen die Zusammenhänge grob darzustellen.
 

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
Na ja, meine Tala-Akkus (und meine Smartphones nur über UGREEN und Muker)) lade ich im Moment über folgendes Equipment
- Ladegerät UGREEN 3 Ports 20W 4A -> https://www.amazon.de/gp/product/B00S4A8KJG/ref=oh_aui_detailpage_o03_s00?ie=UTF8&psc=1
- Muker 017 -> https://www.amazon.de/gp/product/B01BTRLVYQ/ref=oh_aui_detailpage_o09_s00?ie=UTF8&psc=1
- Lii 202 (mit 0,5 A)

Da hätte ich mir ja den Kauf des Lii 500 eigentlich sparen können!

Ein gutes Akku-Ladegerät müsste für mich (nach dem Ladevorgang) folgende Informationen anzeigen können:
- Kapazität
- Innenwiderstand
und last but not least
- Spannung

Alles Andere ist für mich unter ferner liefen...
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Da hätte ich mir ja den Kauf des Lii 500 eigentlich sparen können!
Das sehe ich nicht so, denn das Gerät lädt bis zu vier Zellen zeitgleich gut und zuverlässig.
Ein gutes Akku-Ladegerät müsste für mich (nach dem Ladevorgang) folgende Informationen anzeigen können:
- Kapazität
- Innenwiderstand
und last but not least
- Spannung
Die Kapazität zeigt es ja auch an, eben die hineingeladene Kapazität, wie jedes andere Ladegerät auch, die reale Akku-Gesamtkapazität kann nur durch volle Lade-Entladezyklen zuverlässig ermittelt werden.
Entsprechend lange (viele Stunden) dauert eine zuverlässige Kapazitätsermittlung. Und ob das Gerät 20 oder 200 € kostet spielt keine Rolle, die Zeit muss bei jedem Gerät erübrigt werden.
Auch tausende Euro teure Labor-Technik kann nicht mal so nebenbei beim Laden die Kapazität ermitteln, auch dort dauert es Stunden!
siehe http://lygte-info.dk/info/Batteries2012Info UK.html

Die Bestimmung des Innenwiderstands ist mit günstigen Hobby-Geräten eher eine Schätzung. Manche sind genauer, andere ungenauer, aber wirklich richtig gut in jedem Fall kann es keines der Hobby-Geräte.

Die Spannung muss es zuverlässig messen können, weil sonst die bei Lithium zwingende CC-CV-Methode nicht funktioniert. Allerdings gibt es natürlich bei jedem elektronischen Messgerät eine gewisse Bandbreite an Bauteiletoleranzen, so dass man nicht allerhöchste Ansprüche an die Genauigkeit stellen sollte.

Unter Berücksichtigung des Preises ist der LiitoKala Lii-500 gut. Man kann nicht ernsthaft für 20 € die Analyse-Leistung von Labor-Equipment für tausende Euro erwarten.
 
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eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
...Die Kapazität zeigt es ja auch an, eben die hineingeladene Kapazität, wie jedes andere Ladegerät auch, die reale Akku-Gesamtkapazität kann nur durch volle Lade-Entladezyklen zuverlässig ermittelt werden.
Entsprechend lange (viele Stunden) dauert eine zuverlässige Kapazitätsermittlung...

Ist mir bekannt, dass das sogar Tage dauert (zumindest bei AA NiMH Akkus) bis diese Akkus durch Entladen - Laden - Entladen - Laden ... bis nix mehr rein passt! Denn wie bereits in diesem Thread im 1. Post erwähnt, bin ich ein sozusagen AT-3 'Verwöhnter'... Habe meine Akkus prinzipiell mit dem AT-3 erst mal trainieren lassen (und somit wusste ich dann, dass ich 1A Akkus habe ;))
Und ich dachte, es gibt ein solches Ladegerät (Trainer) auch für LiIo-Akkus... Aber diese Art Akku-'Trainer' scheint ja ausgestorben zu sein(?). (Ich glaube, dass BC 700 hat noch die Funktion des Akku trainieren.)
 

Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
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Bayern
Das kann ja nur gehen, wenn der Akku vorher leer war. Wenn du einen teilentladenen Akku lädts kann dir das Ladegerät ja nur sagen was es "aufgefüllt" hat. Was schon drin war weiß es ja nicht.
Allerdings laden - entladen und wieder laden, da wirds funktionieren. Ich mach das gerade mit meinem Opus BT-C3100 2.2 (den hab ich seit gestern). Wenn er fertig ist kann ich dir sagen ob er das misst was er reingepumpt hat oder was rausfloß.

Also, das Gerät misst was es entladen hat. = Kapazität des Akkus (also was rausgeht aus dem Akku, nicht das was man reinsteckt)
 

eisderbaer

Flashaholic*
27 September 2017
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Uckermark
Heißt, es ist aufgrund der Zellenchemie nicht möglich LiIo-Akkus in einem Ladegerät durch kontinuierliches Entladen - Laden - Entladen ... bis die max. Kapazität (also nicht die die drauf steht ;)) erreicht ist, zu trainieren?

Nachtrag:
Was ich mir aber nicht vorstellen kann, da man ja immer mal wieder liest, dass auch LiIo-Akkus nach mehrmaligem Ladezyklen dann mehr an Power gewinnen... (Oder ist das Quark was da berichtet wird?)
 
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Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
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Genau, die Kapazität zwischen 4,2V und 2,5V kann ich ja nutzen also die real nutzbare Kapazität...
Aber befindet sich in dieser Zelle noch mehr Kapazität, unterhalb der 2,5V, die mir halt nicht mehr zu Verfügung steht??
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Genau, die Kapazität zwischen 4,2V und 2,5V kann ich ja nutzen also die real nutzbare Kapazität...
Aber befindet sich in dieser Zelle noch mehr Kapazität, unterhalb der 2,5V, die mir halt nicht mehr zu Verfügung steht??
Ja, aber das ist nicht der Rede wert. Wenn man sich mal die Entladekurven von typischen Lithium-Akkus ansieht, dann erkennt mal schnell, dass die unterhalb von ca. 2.8 V so steil abfallen, dass dadurch kaum noch zusätzliche Kapazität rausgequetscht werden kann. Deshalb ist es auch in Sicht auf die Kapazität nicht sinnvoll einen Litihum-Akku unter 2.8 V zu entladen, da kommt nicht mehr viel und es belastet die Zelle unnötig.
 
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steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
Heißt, es ist aufgrund der Zellenchemie nicht möglich LiIo-Akkus in einem Ladegerät durch kontinuierliches Entladen - Laden - Entladen ... bis die max. Kapazität (also nicht die die drauf steht ;)) erreicht ist, zu trainieren?
Stimmt, Lithium-Zellen können nicht "trainiert" oder "formiert" werden, das ist schlicht Unsinn.
Ein kurzer Blick in das Datenblatt der Panasonic/Sanyo NCR18650GA zeigt schon sehr deutlich, dass jeder einzelne Zyklus die Kapazität verringert, schon nach nur 100 Zyklen hat man ca. 15% Kapazität verloren.
Das ist bei anderen Zellen anderer Hersteller auch nicht viel anders.
Jeder "Trainingsvorgang" verringert also in der Realität die Kapazität...
Was ich mir nicht vorstellen kann, da man ja immer mal wieder liest, dass auch LiIo-Akkus nach mehrmaligem Ladezyklen dann mehr an Power gewinnen...
Klar, aber im Internet gibt es leider massenhaft Deppen, die munter drauflosplappern, ohne auch nur in Ansätzen die Dinge zu begreifen, über die sie schreiben, irgendwelche Blogger oder - noch übler - Youtuber.
Und dann gibt es da "Qualitätsmedien", die solchen Blödsinn aufgreifen und weiter verbreiten, z.B. auch im Focus oder Spiegel oder der FAZ oder SZ. Und so richtig übel wird's dann bei Honk-TV mit "Galileo" oder "n-tv Wissen". Das ist vorwiegend hohles Geschwafel, das einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhält.
 

Kasperrr

Flashaholic***
30 Mai 2017
5.641
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OK, dann weiss ich jetzt Bescheid!
Ich versuche meisten die Akkus nicht unter 3V zu entladen. Bei 3.1-3.2V werden die dann aufgeladen und gut ist...
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Dann erzählt der hier wohl Mist (ab 4:10)?
Der liest nur Zahlen vor, ich erkenne keine relevante Aussage.

Wenn ich einen Akku bis zum Entladeschlussspannung entlade, dann wieder auf 4,20V lade und der Lader zeigt mir (als Beispiel) 3280mAh an, dann ist die reale Gesamtkapazität des Akkus doch logischerweise höher, wie die reingeladene Kapazität, oder!?
Bei Li-Ion ist reingeladene Kapazität (eigentlich: Ladung) = entnommener Ladung. Der Ladungswirkungsgrad (Coulomb-Effizienz) beträgt über 99%. D.h. man kann, wenn man eine bis Entladeschluss entladene Zelle wieder auflädt, ziemlich genau die zuvor entnommene Ladung messen.
Das hat sogar den Vorteil, dass man damit die tatsächlich in der jeweiligen Anwendung (Taschenlampe) nutzbare Kapazität messen kann, nicht nur die theoretisch unter Normbedinungen erreichbare.

Hm! Aber woher weiß denn das LG wie viel (mAh) es in den Akku 'rein pumpen' muss? Und woher weiß das LG dann wenn es anzeigt, dass der Akku voll geladen ist?
Das erkennt das Ladegerät daran, dass bei 4,20V Ladespannung (fast) kein Ladestrom mehr in die Zelle fließt. Dann ist die Zelle voll. Wieviel mAh reingeflossen sind, interessiert den Lader nicht.

Streng genommen muss man hier auch zwischen Ladekapazität und Entladekapazität unterscheiden und die Höhe des fließenden Stroms berücksichtigen. Denn je nach Höhe der Lade-/Entladeströme wird ein wechselnder Anteil der Energie nicht chemisch gespeichert, sondern in Wärme umgewandelt.
So einen "Verlust" beim Laden kann ein Ladegerät nicht wirklich berücksichtigen und daher liegen die Kapazitätswerte mit steigendem Strom tendenziell weiter daneben, d.h. das Gerät wird höhere Werte anzeigen, als tatsächlich geladen wurden.
Letzteres aber nur, wenn man Energie (Wh) betrachtet, nicht Ladung (Ah).
Wenn man z.B. 2Ah entnimmt, egal bei welcher Stromstärke, kann man danach auch wieder 2Ah reinladen.