Magnete an Flattop Akkus kleben?

freaksound

Ehrenmitglied
23 März 2011
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Baden-Württemberg
stirnlampen.reviews
Ich hab momentan nur Flattop 18650er Akkus. Mir gefällt daran nicht dass bei manchen Lampen Kontaktprobleme entstehen und ich in der Dunkelheit nicht ertasten kann wo Plus und Minus ist. Dafür hab ich kleine Magnete besorgt, aber manchmal bleiben die dann in der Lampe hängen etc. Alles nicht optimal.
Kann ich die Magnete nicht mit einem mini Tropfen Sekundenkleber am Pol festkleben? Natürlich den Kleber nur seitlich dran, nicht dazwischen wegen Leitfähigkeit. Aber wie siehts mit Wärme aus oder anderen Problemen die ich vielleicht nicht bedacht habe? Dranlöten kann wohl die Zelle beschädigen, wenn ich mich recht erinnere.
Gruß Marco
 
G

Gelöschtes Mitglied 4431

Guest
ich habe im WWW schon gelesen dass Leute einen Kurzen hatten mit den Magneten am Pluspol. kleben ist also vielleicht eine gute Lösung um den Magneten zu sichern!!
 

Xandre

Flashaholic***²
8 März 2011
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BaWü
Mit Lötzinn einfach eine "Erhöhung" auflöten ?

Das mit rutschenden Magneten wäre auch nichts für mein Sicherheitsdenken...

Ich kaufe nur noch mit "Nippel"

Gruß Xandre
 
P

P607

Guest
Natürlich den Kleber nur seitlich dran
Hält nicht dauerhaft, hab ich durch. Sekundenkleber braucht wie alle Kleber Kontaktfläche. Irgendwann hat man dann Klebereste lose im Akkuträger rum fliegen.
Wenn Magnet, dann ausreichende Zugkraft. Die meisten 8x1 haben weniger Zugfestigkeit als 6x2. Letzterer passt ohnehin meist besser.
Auch dann gilt immer noch: mit Vorsicht zu behandeln, runter schieben kann man die immer.

Was ich noch nicht versucht habe: Wärmeleitkleber.


(Wenn es keine bessere Option wie andere Akkus oder Pinöppel drauflöten gibt: such in der Bucht nach "D6H2" und achte auf mind. 2kg Zugkraft)
 

Gabba

Flashaholic*
1 Juli 2012
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Bockenem
Wärmeleitkleber leitet keinen Strom, zumindest der mir bekannte nicht.
Ich gehe das Problem meist anders an: wenn genug Platz ist löte Ich eine Feder auf den Pluspol, damit ist die Zelle bei Stürzen besser geschützt und ich kann alle möglichen Zellen nutzen.

Grüße,
Philipp
 

amaretto

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12 August 2010
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Wenn man die Akkus sowieso behalten und nicht weiterverkaufen möchte, würde ich nichts anderes als den Lötpunkt empfehlen. Sonst ist es zu unsicher.
 
P

P607

Guest
Wärmeleitkleber leitet keinen Strom, zumindest der mir bekannte nicht.
Wie, wat... das Silberzeugs auch nicht?
Auch gut - ein Fehlversuch weniger. :thumbup:

amaretto schrieb:
Wenn man die Akkus sowieso behalten und nicht weiterverkaufen möchte, würde ich nichts anderes als den Lötpunkt empfehlen.
Zusätzlich Flussmittel für schnellere Haftung oder reicht normales Lötzinn?
 

amaretto

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12 August 2010
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Ich bin kein Lötprofi. Aber bei meinen hab ich minimal Flussmittel (Fett) verwendet, um die Lötzeit so kurz wie möglich zu halten. Falls nach dem Löten was über ist, wischt man's einfach weg. Also nicht zu starken Lötkolben verwenden und Lötspitze nur kurze auf den Akkupol halten.

Im Endeffekt benötigt man nur einen sehr kleinen Punkt, deshalb braucht man nicht befürchten, seinen guten Akku zu verbruzzeln.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
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im Süden
Nur dass Lötzinn ein äußerst besch.....es Kontaktmaterial ist.
Beim Magenten besteht die Gefahr, dass der mal verrutscht (wenn die Lampe z.B. runterfällt) und einen satten Kurzschluss produziert. Dem kann man mit einem Gummiring als Zentrierung um den Magneten abhelfen.
 
P

P607

Guest
Mh... bei den Lampen, bei denen man auf einen Magneten als Nuppel angewiesen bin, ist aber doch meist ein Schutz, also eine Art Vertiefung oder Ring am Pluspol der Lampe, in der der Magnet dann sitzt. Wenn die Feder am anderen Ende nicht zu luschig ist verrutscht da nichts.
Sehr viel breiter sollte der Magnet auch nicht werden. Also wenn isolieren, dann mit Klebeband.


Apropos ... habe noch einige 6x2 übrig. Falls es mal jemand damit versuchen will, stecke ich auch 5, 6 St. in einen Umschlag.

 
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amaretto

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12 August 2010
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Ich denke, der Übergangswiderstand sollte nicht vernachlässigt werden, zumindest wenn es sich um eine sehr leistungsstarke Lampe handelt. So ein Magnet mit seiner doch harten Oberfläche liegt garantiert nicht vollflächig auf dem Akkupol auf - es sei denn, man poliert beide. Und wenn bei einem nicht 100%igen Kontakt Ströme von womöglich über 5A fließen, hätte ich etwas Bedenken.

Lötzinn:
Was ist denn an dem Material schlecht? Immerhin verwendet es der gesamte Elektrobereich auch für sensibelste Schaltungen. Zudem ist es relativ weich und sollte eher einen guten Kontakt herstellen können als ein harter Werkstoff.

Aus Faulheit verwende ich bei einzelligen Lampen auch gelegentlich einen Magneten. Ich suche mir allerdings den Pol aus, bei dem ein versehentliches Verrutschen weniger Probleme macht. Also beim Minuspol.

Wo Magnete auf Pluspolen generell nicht hingehören ist bei Lampen, wo die Batteriepole auf den Kontakten des Lampenkopfes schleifen. Z.B. bei TM15, TM26, Skyray King u.a. Auch hier geht ein Magnet allenfalls am Minuspol. Oder alternativ der Lötpunkt am Pluspol.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
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im Süden
Lötzinn:
Was ist denn an dem Material schlecht? Immerhin verwendet es der gesamte Elektrobereich auch für sensibelste Schaltungen.
Zum Löten schon, aber nicht als Kontaktmaterial.

Zudem ist es relativ weich und sollte eher einen guten Kontakt herstellen können als ein harter Werkstoff.
Ganz besonders das "gute alte" Bleilot kriecht und schmiert und oxidiert.
Bleifreies Lot bildet gerne eine harte Oxidschicht, bei der man eine spitze Prüfspitze schon kraftig draufdrücken muss, um sie zu durchstoßen. Tägliche Erfahrung.
 
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amaretto

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12 August 2010
22.116
27.502
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NRW
:confused: Was nützt denn das, wenn der Plus keinen Kontakt bekommt?
Lol, Eigentor :thumbsup:
Ich hatte es nur unter dem Aspekt der Akku-Verlängerung gesehen (hatte die TM26 im Kopf). Du hast Recht, dass es beim flachen Pluspol nix bringt.

Nur dann frage ich mich, warum überhaupt Akkus mit flachem Pol angeschafft wurden, wenn es doch mehr als genug Auswahl bei solchen mit erhabenem Pluspol gibt?
 
P

P607

Guest
Nur dann frage ich mich, warum überhaupt Akkus mit flachem Pol angeschafft wurden, wenn es doch mehr als genug Auswahl bei solchen mit erhabenem Pluspol gibt?
Bingo!
Aber mal ehrlich: wer hatte schon am Anfang aller Lampen so einen Überblick und irgendwann sind halt mal nur Flats da.

Aaaber ... :D ... da gibt es welche die ich nicht mehr Button-Top nennen würde, aber die kaum als echte Flats zu bezeichnen sind. Das wird langsam ein Mix aus Flat und Button. Oder extrem breiten Button oder erhöhtem Flat. :D
Jetzt könnte man genau so gut fragen, warum es noch Lampen ohne Verpolungsschutz gibt.

Nun hat er seine Akkus eben.
Ich denke, wenn er sorgsam damit umgeht, sind Magnete das Mittel der Wahl.
Vorsicht bei nächtlichem Akkutausch.

Was ich mir noch vorstellen könnte: irgend so einen Uhu 2-Komponenten-Kleber mit einem Zahnstocher oder einer Nadel drum herum tröpfeln. Vorher gut entfetten.
Auch sehr gut - viel mir noch ein: Karosseriekleber. So eine schwarze Silikon-ähnliche Pampe. Extrem fies an den Händen und Klamotten, aber der würde dauerelastisch halten. Gibt es auch so ähnlich für die Aquaristik, zB Orca.
Die Kartusche ist nur recht teuer. Wenn das in betracht kommt würde ich eine KFZ-Werkstatt damit nerven, die haben bestimmt eine Pulle offen zum Kotflügel oder Scheiben einkleben.
 
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P

P607

Guest
Was mir noch zur Löttechnik einfiel ...

Ich nehme mormalerweise heftigeres Bratgerät, wenn ich solche Kontaktplatten schnell und kurz bearbeiten will.
Soll heissen: eine dicke flache Lötspitze mit mehr Dampf muss ich nur recht kurz ans Material halten und das Zinn fliesst und verbindet sich.
Ich kann die Hitze schnell wieder abnehmen, notfalls mit Pressluft kühlen.

Wenn ich zu schwache Geräte nehme, muss ich unendlich lange rumwurschteln, die Umgebung des zu bratenden Teils hat ebenfalls Zeit sich aufzuwärmen.
Ist ja nun kein SMD-Brutzeln, dass man da mit mikroskopisch dürren Spitzen mit Handwärme ran muss.

Wer hier und da 'n Nuppel brät, hat ein Nuppel-Bratgerät. *tuffdäää*
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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113
Engen
Wenn ich zu schwache Geräte nehme, muss ich unendlich lange rumwurschteln, die Umgebung des zu bratenden Teils hat ebenfalls Zeit sich aufzuwärmen.

Ich wärme mal das alte Thema wieder auf.

Habe mir vier LG INR18650HG2 bestellt, leider flat, da die mit aufgesetzem Button nicht lieferbar waren.
Jetzt habe ich auch noch vergoldete Magnete mit Durchmesser 6mm x Höhe 2mm, die ich auflöten möchte.


Ich habe hier bei der Arbeit gute SMD Lötpaste mit hohem Silberanteil. Mit der versuche ich es mal.

großer Lötkolben mit kurzer Kontaktzeit ist lt. meiner bisherigen Erfahrung immer besser gewesen als kleiner Lötkolben und drauf rum bruzeln.

Bei manachen Lötungen erwärme ich eines der beiden Materialien (das unkritsche, hier den Magneten) manchmal auch schon vorher, damit ich noch kürzere Lötzeiten bekomme. Bei manchen Lötungen habe ich auch schon mit Kältespray wieder schnell runtergekühlt, bei LiIon-Zellen evtl. nicht zu empfehlen.
 

0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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Wellmitz/ Landgut
Es kann aber passieren das sich die Goldschicht löst, da sie nur hauch dünn über die Nickel Beschichtung gedampft ist. Was noch möglich ist das der Magnet durch die Wärme platzt da er nur gesintert ist. Die Magnete werden wahrscheinlich auch nicht mehr halten, wenn das löten nicht funktioniert,da sie sich bei einer Temperatur von über 80 Grad entmagnetisieren. Es sei den Du hast spezielle Magneten die Temperaturbeständig sind. Ich habe einfach nur Lötpunkte rauf gesetzt und poliert und eine Oxidation ist nicht sichtbar.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Engen
Es kann aber passieren das sich die Goldschicht löst, da sie nur hauch dünn über die Nickel Beschichtung gedampft ist. Was noch möglich ist das der Magnet durch die Wärme platzt da er nur gesintert ist. Die Magnete werden wahrscheinlich auch nicht mehr halten, wenn das löten nicht funktioniert,da sie sich bei einer Temperatur von über 80 Grad entmagnetisieren. Es sei den Du hast spezielle Magneten die Temperaturbeständig sind. Ich habe einfach nur Lötpunkte rauf gesetzt und poliert und eine Oxidation ist nicht sichtbar.

Danke für die Hinweise.
Ich habe an einigen anderen Stellen schon Magnete verlötet. Auch in Batterieträgern. Dass die Magnete und die Beschichtung Hitze nicht sonderlich gut vertragen, weiß ich. Ich habe nur aktuell keine "Brass Pills" (Messing) mehr, und die korrodieren.
Versuch macht klug ;).


EDIT:
Habe es eben versucht. Ob´s am Lot liegt (Bleifrei), keine Ahnung. Ich bekomme jedenfalls nicht so schnell die nötige Hitze hin, dass das Blech auf dem Akku-Pluspol das Lot "annimmt". Der vergoldete Magnet ist benetzt.
Ich starte später nochmals einen Versuch mit anderem Lot.
 
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Onkel Otto

Moderator
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20 November 2015
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Stadtallendorf
Ich fände es spannend, wenn durch einen Kleber nicht nur der
Magnet in seiner Position fixiert würde, sondern zusätzlich auch
der Übergangswiderstand verkleinert werden würde.

Weiß jemand was von einem solchen Kleber zu halten ist ?

Klar: je dünner die Klebeschicht, desto gut :):
"The resistance is lower than 0.02 ohm /sq film thickness of 12 microns."

Greetings
Klaus
 
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Ulrich

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28 Januar 2016
932
885
93
51
27711 Osterholz-Scharmbeck
Es scheint auch leitende Klebstoffe zu geben, sind nicht billig und ich habe keine Erfahrung mit der wirklichen Leitfähigkeit. Diese Reparatur-Sets für die Heckscheibenheizung könnten gehen und sind erschwinglich, da fließen auch hohe Ströme.

Gruß Ulrich

Onkel Otto war schneller.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Engen
Mit anderm Lötzinn und vorab die Kontaktflächen verzinnt, hat es jetzt auch mit dem Löten geklappt.

von den Vier LG18650HG2 habe ich zwei mit Magneten präpariert und zwei Original gelassen.

Leider hatte ich die Innenwiderstände der Zellen vorab nicht bestimmt.
Wenn die beiden ohne und die beiden mit Magneten aber jeweils dicht beieinander liegen sollten, dann kann ich vielleicht doch noch eine Aussage über die Veränderung des Innenwiderstandes machen.

Gruß.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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113
Engen
Habe jetzt doch alle vier LG mit Magneten ausgestattet.

Heute Abend erfolgt schonende Ladung- Entladung -Ladung zur Kappazitätsbestimmung und bei der Gelegenheit lese ich mit dem MC3000 noch die Innenwiderstände aus.

full


Die vom MC3000 angezeigten Innenwiderstände:
full
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Gestern Abend ließ ich die 4 Zellen mit Magnet im MC3000 Zyklusladen / Entladen.
Lade- und Entladestrom jeweils nur 1,0A, Terminierungsstorm jeweils 100mA. Die Wartezeiten zwischen den Zyklen hatte ich zu kurz gewählt, nur 15 Minuten.

Die Innenwiderstände sind nochmals gesunken auf ca. 17-18mOhm.
Das lag aber leider an der starken Akkuerwärmung. Bei einem der Vier Akkus griff die Tempabschaltung der Laders obwohl ich die auf 50°C hatte.

Was mir auch auffiel, war die wieder hohe Systemtemperatur bei meinem MC3000, der mit externen Lüftern eigentlich gut kühlt. Akkutemp. erwärmt Lader oder umgekehrt? Die Systemtemperatur war über 50°C.

Die Zellen haben wohl doch einen "Schuß" bekommen durch die Löterei, obwohl ich auf schnelles / schonendes Löten geachtet hatte, was an Temperatur in den Akku rein geht (zumindest kurzfristig), konnte ich natürlich nicht messen.

Kappazitäten bei Entladung runter auf 3,0V war nur bei ca. 2800mAh, dafür bei allen vieren recht dicht beieinander.

Ich bestelle nochmal vier Zellen aus Selber Versandquelle und teste diese vorab ohne dran rum zu basteln. Den Klebeversuch möchte ich ja auch noch machen.
 
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Trabireiter

Flashaholic**
5 April 2012
1.884
1.122
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in Sachsen
Ne kleine Kupferscheibe auflöten halte ich für die sinnvollste Variante. Da muss das Lötzinn nicht für den mechanischen Kontakt sorgen - gleichzeitig bestehen aber auch keine Bedenken bezüglich Stromfluss oder Haltbarkeit der Verbindung.

Kostet auch quasi nix und ich mache das immer so.
 

Mrks

Flashaholic
12 Februar 2017
146
202
43
Ich fände es spannend, wenn durch einen Kleber nicht nur der
Magnet in seiner Position fixiert würde, sondern zusätzlich auch
der Übergangswiderstand verkleinert werden würde.
Ist das denn in der Praxis überhaupt relevant? Ich habe gerade mal verschiedene Flattop Akkus mit und ohne Magnet getestet. Der gemessene Innenwiderstand erhöhte sich wenn überhaupt im Bereich 0 - 0,5 mOhm.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Ist das denn in der Praxis überhaupt relevant? Ich habe gerade mal verschiedene Flattop Akkus mit und ohne Magnet getestet. Der gemessene Innenwiderstand erhöhte sich wenn überhaupt im Bereich 0 - 0,5 mOhm.

Wenn ein Magnet gut haftet, dann denke ich nicht, dass das ausschlaggebend sein wird. Der Strom sucht den Weg des geringsten Widerstandes. Bei vergoldeten Magneten mit einem Durchmesser von vielleicht 6mm ist die Kontaktfläche groß, der Übergangswiderstand also bei guter Haftkraft und einigermaßen glatten Oberflächen (nicht poliert) gering. Durch wenig Korrosion bleibt das auch länger so, wenn sich die Goldschicht nicht abreibt.
Der Strom fließt dann sichlich auch nicht hauptsächlich direkt durch den Mageneten-Werkstoff sondern auch in der Goldschicht (Mantelfläche) des Scheibenmagneten.

Problem ist nur in manchen Lampen kannst Du keinen Magneten verwenden. Deswegen ist das manchmal gefährlich wegen verrutschen beim Zuschrauben der Lampe oder Ähnlichem. Dann kann es einen Kurzschluss geben, da die Lampengehäuse meist auf Masse (Akkuminus) liegen und der Magnet am Pluspol sitzt.
 

Mrks

Flashaholic
12 Februar 2017
146
202
43
Problem ist nur in manchen Lampen kannst Du keinen Magneten verwenden. Deswegen ist das manchmal gefährlich wegen verrutschen beim Zuschrauben der Lampe oder Ähnlichem. Dann kann es einen Kurzschluss geben, da die Lampengehäuse meist auf Masse (Akkuminus) liegen und der Magnet am Pluspol sitzt.
Genau deshalb meine Aussage. Onkel Otto hat ja darauf spekuliert, dass der leitende Kleber eventuell den Übergangswiderstand verringert. Das sehe ich eben nicht als Problem an, da die Unterschiede in der Praxis wohl zu vernachlässigen sind. Ich sehe daher auch nur das Verrutschen als Problem.
 

light-wolff

Flashaholic***²
14 September 2011
16.304
12.438
113
im Süden
Lade- und Entladestrom jeweils nur 1,0A, Terminierungsstorm jeweils 100mA.Die Wartezeiten zwischen den Zyklen hatte ich zu kurz gewählt, nur 15 Minuten.
Längere Wartezeiten bringen nichts (außer dass der Lader abkühlt). 1A führt bei einer HG2 weder beim Laden noch Entladen zu merklicher Erwärmung, und großartig "Setzen" tut sich da nach Abschaltung auch nichts mehr. Im Grunde sollten 5 Minuten reichen.

Akkutemp. erwärmt Lader oder umgekehrt?
Bei 1A nicht der Akku den Lader. 4x 1A Li-Ion schafft der MC3000 im Serienzustand nicht ohne Pause (jedenfalls meiner, trotz erweiterer Lüftungsschlitze).

Kappazitäten bei Entladung runter auf 3,0V war nur bei ca. 2800mAh, dafür bei allen vieren recht dicht beieinander.
Das ist exakt der zu erwartende Wert bei 1A bis 3,0V. Nennkapazität bezieht sich auf 0,6A Entladestrom bis 2,5V.
Dass sowohl die 2 belöteten als auch die 2 originalbelassenen Zellen identisch kapazität haben, deutet mMn eher darauf hin, dass das Löten nicht geschadet hat.

sq ist die amerikanische Abkürzung von Quadratfuß
Vielleicht, aber Quadratfuß ergibt in diesem Zusammenhang auch keinen Sinn.
 

square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
1.085
113
Engen
Das ist exakt der zu erwartende Wert bei 1A bis 3,0V. Nennkapazität bezieht sich auf 0,6A Entladestrom bis 2,5V.
Dass sowohl die 2 belöteten als auch die 2 originalbelassenen Zellen identisch kapazität haben, deutet mMn eher darauf hin, dass das Löten nicht geschadet hat.

Hallo,
sorry, hatte nachträglich doch noch die letzten beiden mit Magneten verlötet.
Ein Testlauf den ich über die Mittagspause gestartet hatte mit nur 1 Akku im Lader und Lüfter auf dauerhaft an, brachte den Akku auf ca. 33°C und der Lader hatte aber in etwa dieselbe Temperatur. Kann gut sein, dass der Lader die Akkus heizt...


Super Idee, habe eben orangefarbenenen PVC Akkuschrumpfschlauch und Kunsstoff-U-Scheiben DIN 9021 M6 bestellt. Magnete habe ich noch genug.
Werde testen...
 

Mrks

Flashaholic
12 Februar 2017
146
202
43
Ich habe den verlinkten Kleber auch mal bestellt und einem Enercig TN14500HP damit einen Magneten verpasst.

Jeweils drei Widerstandsmessungen:
nur Akku:
58,6 mOhm
58,3 mOhm
57,9 mOhm
Durchschnitt: 58,3 mOhm

mit Magnet:
58,9 mOhm
58,4 mOhm
58,2 mOhm
Durchschnitt: 58,5 mOhm

mit Magnet, verklebt:
63,2 mOhm
62,7 mOhm
61,8 mOhm
Durchschnitt: 62,6 mOhm
(ist inzwischen getrocknet etwas besser geworden, ~60 mOhm)

Was meint ihr? Ist das im Rahmen dessen, was zu erwarten war? Den Kleber habe ich nach dem Prinzip so wenig wie möglich, so viel wie nötig aufgetragen.
 
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Onkel Otto

Moderator
Teammitglied
20 November 2015
9.339
10.550
113
Stadtallendorf
Vielleicht, aber Quadratfuß ergibt in diesem Zusammenhang auch keinen Sinn.

+ 1

Warum, das sind 0,02 Ohm pro Quadratfuß bei einer Schichtstärke von 12 Micromilimeter

Ich denke das ist nicht richtig. Sicher ? Ja, sicher (mittlerweile).

Als Plausibilitätscheck rechne ich von Quadratfuß (ft^2) ausgehend den Widerstand
für die Kontakfläche zwischen Akku und Magnet (ca. 25 mm^2) aus. Dann wären wir
bei einem Widerstand von ca. 75 Ohm bei einer 12 µm dicken Schicht Kleber.

Zum Index "/sq":

Der Index "/sq" bedeutet, dass hier der Flächenwiderstand (Einheit: Ohm) gemeint ist.

"/sq" ist ein Index wie z.B. "Rad" oder "Deg" bei ° (Winkelangaben) oder bei Temperaturen
"C" oder "F" als °C oder °F

"sq" für "square" = "Quadrat" = "Fläche" ist dimensionslos, trägt also weder mm, cm, ft
oder eine andere Längeneinheit.

In meinen obigen Links zum Flächenwiderstand in der Wiki ist es zwar korrekt erklärt,
aber aus meiner Sicht nicht so ganz leicht zu verstehen.
Die Gefahr einen Knoten in den Kopp zu bekommen ist gegeben.

Also, lieber mal ein Beispiel :

Nehmen wir Kupfer.

Der spezifischen Widerstand rho, auch spezifischer elektrischer Widerstand oder
Resistivität (englisch: bulk resistance, specific electrical resistance or volume resistivity)
für Kupfer ist :

rho (Cu) = 1.7 * 10^-2 Ohm * mm^2 / m = 1.7 * 10^-5 Ohm * mm^2 / mm

Damit würden wir zum Beispiel den Widerstand eines Kabels der Länge L = 10 m mit
einer Querschnittfläche von A = 0.75 mm^2 wie folgt ausrechnen:

R = rho * L / A = 1.7e-5 * 1e4 / 0.75 = 0.227 Ohm

Anmerkung:

- die Länge kürze ich mit "L" ab, weil bei diesem Schriftfont das kleine "L" = "l"
mit einem großen "i" = "I" (für Stromstärke) zu verwechseln wäre

- anstelle der "10^n" schreibe ich "e±n", vobei das "+" bei positiven Exponenten
weggelassen werden kann. Anstelle des "e" ist auch "E" gebräuchlich.
Also z.B. 10000 = 10*1000 = 10*10^3 = 10^4 = 1.0e+4 = 1e4

Gut. Nun zum Flächenwiderstand.

Nehmen wir eine Leiterbahn aus Kupfer mit der Breite von 1 mm und der Dicke
von 50 µm (0.05 mm = 0.000050 m = 50 Mikrometer = 50e-6 m = 5e-5 m).

Die Fläche der Stirnseite ist dann 1 mm * 0.05 mm = 0.05 mm^2

Dann ist mit obiger Formel:

R = rho * L / A = 1.7e-5 * L / (1 * 5e-2) = 1.7e-5 / 5e-2 * L = L* 0.34 mOhm/square

Auch gut. Hmm, aber was soll das ?

Wenn man oft mit Leitern dieser Geometrie zu tun hat, dann kann man, je nach
Material, durch Einsetzen der Länge z.B. die der Leiterbahn in mm, unmittelbar
durch Multiplikation mit den Flächenwiderstand deren Widerstand ausrechnen.

Soweit glaube ich es verstanden zu haben - doch ist mir der Flächenwiderstand
hier auch erstmalig begegnet ...

Greetings
Klaus
 
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