Akkus unserer Umwelt zuliebe!

freaksound

Ehrenmitglied
23 März 2011
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Baden-Württemberg
stirnlampen.reviews
Hallo Leute!
Ich bin beileibe kein Umweltaktivist, aber ich möchte euch etwas vortragen, damit das jedem mal bewußt wird!:


Allein in Deutschland werden
jährlich ca. 1 Milliarde Batterien verbraucht.
Aneinandergereiht reicht das einmal die Erde zu umrunden.
Laut Umweltbundesamt enthalten diese Batterien
5000 Tonnen Zink, 1500 Tonnen Nickel, 700 Tonnen
Kadmium, 7 Tonnen Silber und 3 Tonnen Quecksilber.
Es sollen immer noch 70 % der Batterien im Hausmüll landen. Diese Menge reicht aus, um die Menschheit komplett zu vergiften. Was tun WIR dagegen?


Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr nahezu alles in meinem Haushalt auf Akkus umgestellt und konnte damit meinen Batterieverbrauch pro Jahr von ca. einem halben Schuhkarton/jährlich auf ca. eine Handvoll/jährlich reduzieren. Mein Ziel ist nahezu null Batterien. Gerade wir können da, zumindest zu einem Teil, aktiv mithelfen!

Falls dieser Thread zu politisch sein sollte, an die Moderatoren: einfach löschen, ich möchte keinen Ärger, aber sowas geht uns alle an!
Gruß Marco
 
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gonzo77

Flashaholic**
14 Februar 2011
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hamburg
wenn möglich nutze ich auch akkus, außer bei meinen surefire und da gehen die zellen abgeklebt in die sammelbox.

aa batterien sind nur reserve wenn die akkus mal unterwegs nicht geladen werden können.
 

lumen

Flashaholic**
14 August 2011
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Besonders bei unserem Hobby schonen Akkus die Umwelt und auch den Geldbeutel... :thumbsup:
Ich verstehe auch nicht warum Batterien immer noch so günstig sind.
Starke Glühbirnen gibt es nicht mehr im Handel weil sie Energiefresser sind aber Batterien die dazu noch Giftig sind gibt es schon für paar Cent zu kaufen.
Ist schon erschreckend das soviele Leute ihr Batterien noch in den Hausmüll werfen obwohl es in jedem Supermarkt Annahmestellen dafür gibt!:mad:
 

freaksound

Ehrenmitglied
23 März 2011
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Baden-Württemberg
stirnlampen.reviews
Starke Glühbirnen gibt es nicht mehr im Handel weil sie Energiefresser sind aber Batterien die dazu noch Giftig sind gibt es schon für paar Cent zu kaufen.
t:mad:

Ja gut, das ist ein anderes Thema: Warum werden energiesparende Lampen geradezu publiziert obwohl LED Technik
1. günstiger (ausser im Hausbereich)
2. langlebiger
3. heller
4. ungiftig
5. etc..
ist?
Kennen nur etwa WIR uns damit so gut aus? Oder woran liegt das?

Gruß Marco
 

Noerstroem

Ehrenmitglied
31 Mai 2010
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Wäre jetzt Interessant zu wissen, ob in der Statistik auch Autobatterien erfasst sind - die dürften allerdings korrekt entsorgt werden.
 

Peter

Flashaholic*
Beim Thema Akkus ist halt Missionarischer Einsatz gefragt.

Es nervt mich auch, wenn ich sehe daß Leute, gedankenlos ihre leergenuckelten Batterien einfach in den Hausmüll werfen. Das die nicht generell auf Akkus umstellen...........

Wahrscheinlich muß man solchen Leuten einfach mal vorrechnen, wieviele Batterien sie durchjagen, gegenüber angenommenen 1000-1500 Akkuladungen.
Habe da letztens im Netz ein Vierer-Pack AA-Batterien gesehen, für ~3€ (vielleicht oder höchstwahrscheinlich gibt es die noch billiger), also Stck. für ~0,75€.
Das wären ~1000 Batterien gegenüber ~1000 Ladungen mit einem Akku.
Das sind mal schlappe 0,75€ X 1000 = 750€ :eek:

Das ist zwar ein rein rechnerisches, aber doch unschlagbares Argument pro Akku.
 
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Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Beim Thema Akkus ist halt Missionarischer Einsatz gefragt...

Wohl wahr, und genau da liegt die Gefahr :ugly:!

...gegenüber angenommenen 1000-1500 Akkuladungen.

Ich verwende viele Akkus, aber ich habe kaum einen erlebt, der vor seiner natürlichen Alterung mehr als 50 Zyklen durchlaufen hat. Nicht etwa, weil er kaputtgegangen ist, sondern weil er nicht jeden Tag leergesaugt wurde. Selbst meine Lampen kommen mit einer Ladung Wochen bis Monate hin, wenn sie als EDC in der Jacke stecken oder einfach in der Vitrine stehen. Außerdem, in Messgeräten (Außensensor Wetterstation) habe ich Lithiumbatterien, und in Uhren und Fernbedienungen hochwertige Alkaline-Batterien. Akkus ja, aber dort, wo es paßt.

Man sollte nie versuchen, mit rein theoretischen Werten eine praktische Umsetzung zu erzwingen. Bei den Glühbirnen hatten wir außer einer extensiven Lagerhaltung keine Alternative, aber die E10-Plörre an der Tanke hat gezeigt, was dann passiert.
 
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Flashlightman

Flashaholic**
3 Juni 2011
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Nordrheinwestfalen
Hallo,

Akkus sind meiner Meinung nach besser als Batterien! Da wo es geht, sollte man wirklich Akkus verwenden.
Wenn man nun eine UNIVERSALFERNBEDIENUNG wie ich hat, spart man sich das Geld für die weiteren Batterien/Akkus der anderen Fernbedienungen. Ohne Universalfernbedienung hätte ich dann hier.. 6 Fernbedienungen liegen. Das ist entschieden zu viel. Man kaufe sich eine Universalfernbedienung und lege dort Batterien rein. Ich habe in meiner Philips Universalfernbedienung 2 Alkaline und eine Zink-Kohle Batterie drin, mal abgesehen davon, dass man Batterien nicht mischen sollte (auch Akkus), sind diese schon seit 2 Jahren drin.

Was ich damit sagen möchte:
Wenn man ein Gerät hat, dass wenig Strom zieht (Fernbedienung), kann man denke ich schon Batterien einlegen.
Wenn man aber ein Gerät hat, meinetwegen Taschenlampen, zb. die TK70 oder ne TK4*, sollte man da keine Batterien einlegen. Die sind ja dann ruck zuck leer, geschweige denn, dass es bei der TK70 garnicht funktionieren würde.


Gruß, Elias.
 

Bierbauch_Baer

Flashaholic*
3 Juni 2010
935
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Unterfranken
AA Lampen betreibe ich grundsätzlich mit Eneloops, da die Dinger einfach zu handhaben sind.

Li-ion Akkus verwende ich nur bei Energiefressern, alle Lampen wo mit CR123A laufen und keine Dragster sind bekommen auch CR123A von mir.
Akkus nerven halt einfach , bei Li-ions und mehrzelligen Lampen muss man immer die Spannung messen usw. (man will ja auf nummer sicher gehen) 4x CR123A sind da schneller Einsatzbereit.
 

EckyH

Flashaholic*
11 Dezember 2010
743
159
43
Ex-Dresdner in Münster
Warum werden energiesparende Lampen geradezu publiziert obwohl LED Technik
1.
:
5. etc..
ist?
Farbwiedergabeindex
Dazu kommt, daß LEDs einen begrenzten Abstrahlwinkel haben und wärmeempfindlich sind. Das bedeutet, daß Lampen um die LEDs herum neu konstruiert werden müssen.

E.

PS: Leider werden von Herstellern und Händler als wohlmeinende Zugabe immer noch Primärzellen mitgeliefert.
 

Peter

Flashaholic*
Wohl wahr, und genau da liegt die Gefahr :ugly:!

Welche??:confused:

Ich verwende viele Akkus, aber ich habe kaum einen erlebt, der vor seiner natürlichen Alterung mehr als 50 Zyklen durchlaufen hat.

Selbst wenn ich Pech haben sollte, und der Akku hält nur 50 Zyklen,
und man theoretisch 50 Zyklen ~gleich 50 Batterien setzt, dann macht das bei einem angenommenen Batteriepreis von 0,75€ doch 37,50€.
Die Anschaffung für einen Eneloop Akku liegt bei ~1,65€?
Dann ist selbst bei dieser Rechnung mit einer Ersparnis von 35,85 zu rechnen.
Und aus Umweltschutzgründen müssen 50 Batterien weniger entsorgt werden.
Eine Lampe oder geeignetes Gerät mit 4 X AA Akkus nach diesem Beispiel zu betreiben bringt demnach eine Ersparnis von 143,40€ (oder 200 Batterien) usw usw....

Selbst meine Lampen kommen mit einer Ladung Wochen bis Monate hin, wenn sie als EDC in der Jacke stecken oder einfach in der Vitrine stehen.

Braucht die Lampe einen Akku oder Batterie wenn sie in der Vitrine steht?

Man sollte nie versuchen, mit rein theoretischen Werten eine praktische Umsetzung zu erzwingen.

Wer will etwas erzwingen? Es kann doch nicht falsch sein auf die Wirtschaftlichkeit + Umweltschutz hinzuweisen, wenn es angebracht ist. Und warum nicht mit theoretischen Werten?
Ich denke dem Threadstarter ging es darum, darauf hinzuweisen Akkus zu benutzen da wo es möglich ist, und nicht jede einzelne Anwendung zu sezieren und aufzuzeigen daß es hier oder da keinen Sinn macht.

Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr nahezu alles in meinem Haushalt auf Akkus umgestellt und konnte damit meinen Batterieverbrauch pro Jahr von ca. einem halben Schuhkarton/jährlich auf ca. eine Handvoll/jährlich reduzieren. Mein Ziel ist nahezu null Batterien. Gerade wir können da, zumindest zu einem Teil, aktiv mithelfen!

:thumbsup:
Ich denke, daß dies der richtige Ansatz ist. Zu reduzieren wo es sinnvoll und umsetzbar ist.
Und Du hast ja auch selbst geschrieben:

Akkus ja, aber dort, wo es paßt.
 
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Stefan

Flashaholic*
18 September 2011
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München
PS: Leider werden von Herstellern und Händler als wohlmeinende Zugabe immer noch Primärzellen mitgeliefert.
Andererseits beschweren sich manche Leute in den Reviews dann wieder, wenn den Taschenlampen keine Batterien beiliegen, da man sie nicht sofort testen könne...

Prinzipiell stimme ich schon zu, dass man eher Akkus als Batterien verwenden sollte - nur nicht überall sind Akkus sinnvoll. Dort, wo nur sehr wenig Energie gebraucht wird, wäre sonst die Selbstentladung wesentlich höher als der Energieverbrauch. Z.b. die Batterien im Heizungsthermostat halten zwei Jahre oder länger, da habe ich kein Problem damit, dort Batterien zu verwenden.

@freaksound
Bei nur ner Hand voll Batterien pro Jahr bin ich schon länger. Nur sind da sporadisch auch Akkus dabei, die einfach an Kapazität verloren haben.

In den Hausmüll kommen die Batterien/Akkus sowieso nicht, da gibt es extra Sammelstellen dafür.
 

nightcrawler

Flashaholic*
9 November 2016
570
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63
Ob Akkus wirklich umweltfreundlicher als Alkali-Primärzellen sind halte ich für fragwürdig.

Also erstmal finde ich es gut, dass dieses Thema hier besprochen wird.

Ich denke es kommt sehr auf die Perspektive an!
Aus energetischer Sicht sind die Akkus sicherlich umweltfreundlicher. Dagegen ist aus ökotoxikologischer Sicht deren Gefährdungspotential deutlich größer.
In einer Alkali-Primärzelle sind bis auf das Edelstahl-Gehäuse keine Schwermetalle enthalten. Dagegen ist mir keine Akkuchemie bekannt, die ohne Schwermetalle auskommt.
 
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nightcrawler

Flashaholic*
9 November 2016
570
260
63
Ich bin auf diesen Thread gestoßen weil ich eine Lanze für Shewanella oneidensis brechen möchte.
Ein Organismus der Ionen von Schwermetallen Bsp Nickel, Cobald,.. reduzieren kann. Aber wenn diese Elemente als Nanopartikel vorliegen werden diese kleinen Wesen vergiftet. Jetzt sollte man wissen, dass die Anoden unserer geliebten Li-ion Akkus eben aus diesen Nanomaterialien bestehen. Das Verrückte daran ist, dass diese Bakterien sich ja eigentlich bei einer erhöhten Schwermetallkonzentration wohlfühlen. Wenn diese schon sterben, wie reagieren Organismen, die nicht an solche Extreme gewöhnt sind? Und wer soll die Umwelt sanieren wenn die Organismen die eigentlich dafür zuständig sind mit diesem Stoff auch nicht umgehen können.
Das Umweltriesiko, dass mit fortschreitender Verbreitung dieser Akkus einhergeht scheint mir noch nicht erfasst zu sein.

Zum vertiefen:
http://news.wisc.edu/lithium-battery-catalyst-found-to-harm-key-soil-microorganism/
 
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18 April 2016
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Ja @freaksound - der Thread ist alt, aber aktuell.

Ich selbst benutze bei meinem Kamerazubehör (Blitz und co) seit eh und je eneloop, seit ein paar Monaten habe ich auch bei tv Fernbedienung, Uhren und sonstigem Kleinkram auf eneloop umgestellt.

Der Hauptgrund ist bei mir auch der umweltgedanke; denn es kann doch nicht sein dass man jährlich einen kleinen Eimer Batterien entsorgt als Privatperson.

Es gibt aber noch andere positive Punkte wie die Tatsache, dass die Situation: oh Batterie leer, kein Ersatz da und der Laden hat schon zu nicht mehr vorgekommen ist --- einfach den Akku mal schnell aufladen und gut ist.

Zudem ist ein Akku auf Dauer gesehen günstiger
 

KakophonieInMoll

Flashaholic**
27 Mai 2013
3.822
2.275
113
Gerade im AA und AAA Bereich sind Akkus extrem Umweltfreundlich. Wieso? Alkalines haben mir schon so manches Gerät mir verhunzt, was dann nach dem auslaufen Müll war. Das tun Akkus nicht. Leider waren bei mir gerade die Marken Alkalines die Verursacher...
 
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0ssi1973

Flashaholic**
11 Oktober 2015
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1.774
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Wellmitz/ Landgut
Akkus sind wahrscheinlich umweltfreundlicher wenn sie auch das halten was sie versprechen. Viele Akkus erreichen aber ihre angegebenen Ladezyklen nicht und werden daher auch eher entsorgt. Des weiteren braucht man auch ein Ladegerät was auch schon wieder in der Herstellung Ressourcen verbraucht die anderweitig eingesetzt werden könnten. Wenn die Geräte defekt sind kostet es wieder Geld diese zu recyceln. Es ist doch gar nicht gewollt das Batterien gespart werden ansonsten würden Hersteller von solchen Geräten darauf hinweisen das Akkus sinnvoller sind. Des weiteren werden Akkus so teuer verkauft das der Otto Normal Verbraucher davor zurück schreckt sich so etwas zu zulegen oder Geräte gebaut die nur mit Batterien funktionieren. Welcher Hersteller verbaut Akkus in Talas die es im Baumarkt gibt? Keiner,weil er sonst nichts an seinen eigenen Batterien mehr verdient. Wenn Varta eine LED Lampe für 50 Euro verkauft weiß hier jeder das da für den Preis ein Akku mit inbegriffen wäre.
 
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Fewur

Flashaholic*
16 Januar 2015
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460
63
Neuweiler bei Saarbrücken
Hab das mal meiner Freundin vorgelesen, die fragte ob Akkus wirklich umweltfreundlicher sind.

Wie ist der Unterschied, in der Herstellung, von zB. Eneloops zur normalen Batterie?
Wird bei Eneloops bei der Herstellung die Umwelt weniger belastet, oder sind gar die normalen Batterien da umweltfreundlicher?

Was für Stoffe sind im Eneloop drin?


Fakt ist: es werden weniger Energieträger benötigt. Nun aber den Akku als das Optimum aufzuzeigen ohne zu hinterfragen ob die Münze nicht doch eine verkratzte zweite Seite hat halte ich für naiv.

Ich für meinen Teil habe auch nur Eneloops, weil ich Geld spare. Ob die umweltfreundlicher sind kann ich nicht sagen.
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.569
8.309
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Nähe Hannover
Hier im Forum sind wir doch alle mehr oder weniger Technik-affin und können Akkus optimal einsetzen und pflegen. Ich bin der Meinung (ohne Chemiker/Biologe zu sein), wenn die Akkus am Ende ihrer Lebenszeit korrekt entsorgt werden, stellt sich nicht die Frage, was sinnvoller ist.
Diese Einschätzung habe ich allerdings erst seit Eneloop oder allgemeiner seit LSD. NiCd-Akkus funktionierten einfach. 10-15 Jahre Nutzungszeit waren mehr die Regel als die Ausnahme. Und damals waren Ladegeräte eher als Akkumissbrauchsgeräte zu bezeichnen.
Dann kamen NiMH-Akkus mit verlockend hohen Kapazitäten. Die nehmen aber schlechtes Laden sehr übel. Die Selbstentladung stieg mit jeder Kapazitätsverbesserung ins absurde. Billige Akkuwerkzeuge konnte man schon nach sehr kurzer Zeit entsorgen-Akku unbrauchbar. Den Effekt kennt jeder: Wenn man einen Akku braucht, ist er leer.
Das war eine Akkutechnik, die mich als bekennenden Akkuholic fast an dieser Technik verzweifeln ließ.
Das ist der Stand, der sich in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis eingebrannt hat. Nun ist es schwer, Überzeugungsarbeit zu leisten.

Es ist nicht der Preis der Akkus, es ist das grundlegend ruinierte Vertrauen in die Technik "Akku".
 

LED

Flashaholic**
19 März 2011
3.346
1.830
113
Und die NiCd waren, wenn es sein musste, in 20min. wieder voll geladen:D
 
18 April 2016
0
14
0
Es ist nicht der Preis der Akkus, es ist das grundlegend ruinierte Vertrauen in die Technik "Akku"

Ja das ist das Problem, viele kennen die neuen Eneloop oder Fujitsu Akkus garnicht weil sie von den alten enttäuscht sind und daher keine wollen.

Mein Onkel hat auch erst gemeint ich soll mit meinen Akkus wegbleiben die sind nach dem 3ten laden nur noch halb zu gebrauchen --- naja nach 2 Monaten Test ist er nun auch von Eneloop begeistert.



Ob die Eneloop umweltschonenender sind ? Wenn ich mit einem Akku gut 100 Batterien ersetze da ich den Akku immer wieder lade, dann kann ich mir das ja ausrechnen....