MAG-LED Upgrade Module

23 Dezember 2010
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Hallo,

die Zeit der original MAG-LED Upgrade Module scheint abzulaufen. Auf der Maglite-Homepage findet man den Hinweis, dass die LED-Upgrade Module nicht mehr lieferbar sind.

Der Vorteil: Lagerbestände werden abverkauft. Z. B. bei Amazon bekommt man das Upgrade-Modul zu einem relativ moderaten Preis von 22,98 EUR. Also habe ich nicht lange überlegt und mir ein Modul bestellt, um meine 3D aufzurüsten.

Ich bin gespannt, wie mir die Lampe nach dem Umbau gefallen wird.

Gruß
Gerald
 
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Da hätte ich dir aber eher empfohlen, für 25 € eine neue ML 2D LED im Angebot zu kaufen und die alte 3D mit Glühfadenlampe weiterzubetreiben, eventuell für 5-7 € eine Original-Xenon-Lampe einzusetzen, und diese z.B. als Notlicht im Auto mitzuführen oder irgendwo im Haus zu deponieren. Ich habe auch meine alte ML 2D gegen eine neue mit fest eingebauter LED getauscht und habe meine alte 4D mit Xenonbirne als Notlampe in der Schlafzimmerschublade.
 
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23 Dezember 2010
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Hallo FSt,

die ML 2D LED bekommt man tatsächlich schon für unter 25,- EUR. Ich habe das Gefühl, mit den LED-Upgrades verdient sich der Hersteller dumm und dämlich.

Wie sieht denn der Lampensockel deiner ML 2D LED aus? Ist das der gleiche wie bei der Glühbirne?

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Hallo Weyershausen,

siehe auch
http://www.taschenlampen-forum.de/maglite/1999-maglite-2d-led-lidl.html
und
http://www.taschenlampen-forum.de/maglite/54-maglite-led.html.

Nein, bei der ML LED der 2. Generation ist die LED fest eingebaut und gegenüber dem Tauschmodul weiter optimiert, ebenso wurde der Reflektor optimiert.

Am besten versuchst Du, noch bei Lidl zuzuschlagen.

Wenn Du Dich nun über das gekaufte Tauschmodul ärgerst, versuch doch mal, ob Du es (je nach Anbieter) einfach unkompliziert zurückgeben kannst, viele sind da ja heute recht entgegenkommend. Oder versteiger es bei eBay. :D

Gruß
FSt
 

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23 Dezember 2010
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Hallo FSt,

wenn ich das in deinem mittleren Bild richtig sehe, ist der Lampensockel auch bei deiner Lampe aus Kunststoff, ebenso wie bei meiner:

full


Das sehe ich als den eigentlichen Schwachpunkt der Lampe an. Da Kunststoff eine schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzt, kann die Wärme der LED nur schlecht an das Gehäuse übertragen werden. Eine metallische Verbindung wäre da viel günstiger.

Das original Upgrade ebenso wie die Nachrüstlösung von Dittmann scheinen eine Temperatursicherung zu haben, welche nach einigen Minuten die Stromzufuhr und damit die Helligkeit herunter regeln. Eine thermisch Koppelung zum Aluminiumgehäuse könnte das verhindern.

Es wundert mich umso mehr, dass Maglite bei extra für den LED-Betrieb konstruierten Lampen diesen Punkt nicht verbessert hat.

Wie ist es eigentlich bei deiner Taschenlampe? Nimmt die Helligkeit nach einigen Minuten ab, sobald die LED eine gewisse Temperatur überschreitet?

Gruß
Gerald
 
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Hallo Gerald,

nun bin ich aber platt; habe nämlich dieser Tage schon irgendwo die Behauptung gelesen, die Glühampenaufnahmen bei Maglites seien aus Kunststoff. Dem ist aber nicht so. Sowohl bei meinen alten als auch bei meiner neuen ist die aus Metall.

Es ist schon so, daß die gesamte Schalter-Einheit eine Art Übergehäuse aus Kunststoff hat; Glühlampenhalterung und Schalter-Kontaktteile, Federn etc. sind aber aus Metall. Ich hab schon mal nen Schalter komplett demontiert und grundgereinigt (http://www.taschenlampen-forum.de/m...ew-verloren-schalterbefestigungsschraube.html).

Du hast aber insofern recht, als es keine vollmetallene, großflächige Verbindung von Schaltereinheit zum Hauptgehäuse gibt. Die Schaltereinheit wird mit einem Innensechskant-Gewindestift im Batterierohr befestigt (also zumindest eine punktuelle metallene Verbindung, die zugleich die Masseverbindung darstellt).

Das auf den Bildern von vorhin ist eine ML 2D LED vom Januar 2010, die ich dienstlich benötige. Privat habe ich mir vor ein paar Tagen das gleiche Modell mit fest eingebauter LED beim Lidl bestellt (24,99 €). Ich hänge jetzt nochmals Bilder eben dieser neuesten ML 2D LED und meiner 2002er 2D an, die eigentlich schon Turbo-Siggi gehört. ;)

Die Helligkeit nimmt bei dieser LED-Maglites der 2. Generation nicht ab, zumindest konnte ich das in einem Versuch nicht feststellen.

Viele Grüße
FSt

P.S. Gerade aktuell noch mal ausprobiert: Auch nach 30 Minuten Dauerbetrieb keinerlei Abnahme der Helligkeit zu erkennen (das bezieht sich jetzt auf die aktuelle ML 2D LED [2.Generation] mit Varta High Energy Alkaline).
 

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23 Dezember 2010
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Hallo FSt,

es ist genau, wie du beschreibst. Die LED bzw. Glühlampe wird mit der Überwurfmutter auf ein Messingröhrchen geklemmt. Der thermische Kontakt zu dem Messingröhrchen ist nahezu perfekt. Nur leider läuft das Messingrörchen in einer Kunststoffbuchse, welche die Wärme nur sehr schlecht an das Lampengehäuse weitergeben kann. Wäre die Buchse aus Metall und auch die Anbindung zum Gehäuse metallisch, so könnte die LED ihre Wärme wesentlich besser an das Gehäuse abgeben.

Was für eine Halogenbirne nicht so tragisch sein mag, führt bei den Drop-In-Nachrüst-LEDs zu einem Herunterregeln des Stromes. (So habe ich es jedenfalls in den Amazon-Bewertungen gelesen).

Anscheinend hat Maglite bei den neuen Lampen auf die Regelung verzichtet. Vielleicht hat der Hersteller die Lebensdauer der LEDs als noch ausreichend hoch erachtet; denn bei der neuen Maglite-Generation ist weder die Wärmebelastung der LED gesunken, noch wurde der Wärmewiderstand zwischen der LED und dem Gehäuse verringert.

Übrigens danke für die Fotos!

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Hallo Gerald,

gerne. Ich habe zwischenzeitlich auch die Fotos von 2008 wiedergefunden, die ich bei meiner ersten Schalter-Zerlegung gemacht hatte.

Zu meinem P.S. im obigen Beitrag: Ich bin mir ziemlich sicher, daß Maglite sehr lange und ausführlich getestet hat, bevor man die LED-Leuchten der 2. Generation so auf den Markt gebracht hat. Wahrscheinlich war man mit der Auswahl der LEDs hinsichtlich der Leistung auch eher vorsichtig, um Hitzeschäden zu vermeiden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie riskieren, sich mit durchgebrannten LEDs oder geschmolzenen Schaltern/Reflektoren zu blamieren, nachdem sie bestimmt 20 Jahre lang Marktführer waren, ehe die LED-Technologie über den Taschenlampenmarkt hereinbrach und sie sich anfangs so schwertaten...

Gruß
FSt
 

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realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
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Kreis Heinsberg, NRW
Zu meinem P.S. im obigen Beitrag: Ich bin mir ziemlich sicher, daß Maglite sehr lange und ausführlich getestet hat, bevor man die LED-Leuchten der 2. Generation so auf den Markt gebracht hat. Wahrscheinlich war man mit der Auswahl der LEDs hinsichtlich der Leistung auch eher vorsichtig, um Hitzeschäden zu vermeiden. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie riskieren, sich mit durchgebrannten LEDs oder geschmolzenen Schaltern/Reflektoren zu blamieren, nachdem sie bestimmt 20 Jahre lang Marktführer waren, ehe die LED-Technologie über den Taschenlampenmarkt hereinbrach und sie sich anfangs so schwertaten...


Ich weiß nicht wie und was Maglite da lange und ausführlich getestet hat, aber sicher ist eines: Die Konstruktion der Maglite ist nicht für den Betrieb einer leistungsstarken LED geeignet!
Selbst das 240-Lumen Modul von Dittmann regelt nach ein paar Minuten die Leistung des Moduls ab.
(Dasselbe Modul betreibe ich in einer Amperlite 3D stundenlang ohne daß die Temperaturregelung eingreift, da die Konstruktion der Lampe einen guten Wärmeübergang zum massiven Alugehäuse ermöglicht).

Es gibt kein Leistungsmodprojekt der Maglite, daß nicht als allererstes das Temperaturmanagement völlig umkrempelt.

Die Zukunft der alten Maglite-Konstuktion sieht im LED-Zeitalter wirklich böse aus.;)


P.S:

Du hast aber insofern recht, als es keine vollmetallene, großflächige Verbindung von Schaltereinheit zum Hauptgehäuse gibt. Die Schaltereinheit wird mit einem Innensechskant-Gewindestift im Batterierohr befestigt (also zumindest eine punktuelle metallene Verbindung, die zugleich die Masseverbindung darstellt).

Das ist tatsächlich der einzige vollmetallene Übergang zum Hauptgehäuse!
Noch Fragen?:cool:
 
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Ich mußte dabei gerade noch an die Leuchtdauer-Angaben von 9,25 (2D) bzw. 72 Stunden (3D) denken. Wenn man mal unterstellt, daß sie diese Angaben in Versuchen mit verschiedenen Monozellen-Qualitäten ermittelt und nicht bloß rechnerisch abgeschätzt haben, dann heißt das ja auch, daß sie die neuen LED-Maglites im Vorfeld mehrere Male über rund 9 bzw. 72 Stunden im Dauerbetrieb getestet haben. Wenn dabei keine Beobachtungen hinsichtlich zu heißer Lampenköpfe gemacht wurden, geschweige denn LED-Defekte auftraten, dann kann man daraus ableiten, daß sich ein Herunterregeln als praktisch nicht erforderlich herausgestellt hat. Ich geb zu, das ist jetzt um die Ecke gedacht, aber doch auch nicht gerade abwegig, oder? Man hätte doch alarmiert sein müssen, wenn sich der Techniker beim Laufzeit-Test die Finger verbrennt oder serienweise die LEDs abrauchen...
 

realive

Urgestein des Forums
5 Januar 2010
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Kreis Heinsberg, NRW
Ich mußte dabei gerade noch an die Leuchtdauer-Angaben von 9,25 (2D) bzw. 72 Stunden (3D) denken. Wenn man mal unterstellt, daß sie diese Angaben in Versuchen mit verschiedenen Monozellen-Qualitäten ermittelt und nicht bloß rechnerisch abgeschätzt haben, dann heißt das ja auch, daß sie die neuen LED-Maglites im Vorfeld mehrere Male über rund 9 bzw. 72 Stunden im Dauerbetrieb getestet haben. Wenn dabei keine Beobachtungen hinsichtlich zu heißer Lampenköpfe gemacht wurden, geschweige denn LED-Defekte auftraten, dann kann man daraus ableiten, daß sich ein Herunterregeln als praktisch nicht erforderlich herausgestellt hat. Ich geb zu, das ist jetzt um die Ecke gedacht, aber doch auch nicht gerade abwegig, oder? Man hätte doch alarmiert sein müssen, wenn sich der Techniker beim Laufzeit-Test die Finger verbrennt oder serienweise die LEDs abrauchen...


Wenn die Wärme nicht gut ans Gehäuse abgeführt wird, kann es natürlich außen auch nicht heiß werden.
Langzeitmessungen zur Lebensdauer der in den Maglite verbauten LED`s kenne ich leider nicht.

Mein Beitrag bezog sich aber auch mehr auf den eventuellen Betrieb der Maglite mit leistungsstarken aktuellen LED`s.
 
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23 Dezember 2010
32
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8
Hallo FSt,

nun hast du dankenswerter Weise auch gleich noch meine nächste Frage beantwortet, nämlich: Wie bekomme ich das ganze Gerödel wie Lampenhalter und Schalter aus dem Tubus heraus. Ich wäre nie darauf gekommen, dass ich dazu nur eine 2-mm-Imbusschraube lösen muss. Gestern dachte ich noch, dass ich vorher den innenliegende Sprengring herausholen müsste. Aber das ist mir nun zum Glück erspart geblieben.

Nun habe ich also alle Einzelteile vor mir liegen und muss sagen, dass ein Modding in Richtung besserer Wärmeableitung schwierig wäre, zumindest wenn man keine Drehbank und Fräsmaschine im Keller stehen hat.

Hallo Horst,

Es gibt kein Leistungsmodprojekt der Maglite, daß nicht als allererstes das Temperaturmanagement völlig umkrempelt.

weißt du zufällig, wo so etwas beschrieben wird?

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
270
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Ich wäre nie darauf gekommen, dass ich dazu nur eine 2-mm-Imbusschraube lösen muss. Gestern dachte ich noch, dass ich vorher den innenliegende Sprengring herausholen müsste.

Hallo Gerald,

als ich in Deinem Fotoalbum den Bildertitel "Sprengring" las, dachte ich mir schon, daß Du etwas im Schilde führst und habe noch mal nach den Demontage-Bildern von 2008 gesucht. ;)

Gruß
FSt
 
23 Dezember 2010
32
3
8
Hallo,

leider geht bei dem angeführten Mod die Fokussierbarkeit verloren. Das finde ich ein wenig schade, weil es doch einer der Vorteile einer Maglite ist.

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
270
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28
Hallo,

in der Tat, das wäre schade, zumal mir die beschriebene Methode auch irgendwie etwas zu improvisiert erscheint. Das gibt es bestimmt professionellere Vorgehensweisen.

Hast Du denn inzwischen Dein Upgrademodul erhalten und mal getestet? Oder hast Du Dich nun doch entschieden, direkt zu einer ML der 2. Generation zu wechseln?

Gruß
FSt
 

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
206
63
Oberfranken
Meint ihr eher sowas?

Der Kühlkörper ist auf jeden Fall schonmal nicht improvisiert, sondern extra dafür angefertigt worden. Beim Treiber gabs damals nicht besonders viele andere Lösungen - heutzutage geht auch das einfacher.

Der Thread hat mich übrigens auch dazu gebracht, mir eine MC-E Maglite zusammenzubauen :D
Fokussierbarkeit - naja :S
Es geht noch (langsamer natürlich), aber bei so viel Power vermisst man das gar nicht :thumbup:
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
270
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Hallo Gerald,

besonders interessant fände ich die Frage nach dem Herunterregeln, von dem man vielerorts lesen kann. So soll das Modul nach etwa 15 Minuten (?) die Leistung auf etwa 50 % (?!) herunterregeln, um vor zu großer Wärmeentwicklung zu schützen. Da bin ich gespannt, ob und wie Du dies im praktischen Test empfindest.

Gruß
FSt
 

Dark Laser

Flashaholic**
17 Mai 2010
1.009
206
63
Oberfranken
Vielleicht sogar auf weniger als 50%...

Hier gibts einen sehr ausführlichen Bericht darüber.

Naja, aber für den Hausgebrauch langts allemal. Und als Notleuchte mit der Laufzeit kann man das Teil auch gebrauchen.
 
  • Danke
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
270
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Oh, interessanter Thread. Aber nebenbei, Wattangaben mit 5 Nachkommastellen, so was liebe ich ja. :D:D:D Die Leute haben echt keine Vorstellung davon, was sie da für einen Scheingenauigkeits-Unsinn treiben, erst recht vor dem Hintergrund der Meßgeräte-Eigenungenauigkeit und der Serienstreuungen. Naja, was soll's... Bestimmt rechnet der Autor auch den Benzinverbrauch seines Autos mit 0,1 ml Genauigkeit aus. :rolleyes:
 
23 Dezember 2010
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Hallo,

Vielleicht sogar auf weniger als 50%...

Hier gibts einen sehr ausführlichen Bericht darüber.

das ist wirklich sehr insteressant. Danke für den Link.

Heute ist das LED-Upgrade-Modul angekommen. Leider hatte ich noch keine Möglichkeit, die Lampe draußen zu testen. Also habe ich zunächst einmal im Bastelkeller ein paar Messungen durchgeführt.

Zuerst habe ich die drei NiMh-Akkus (D-Größe) geladen. Dann habe ich die Lampe eingeschaltet und in Abständen den Strom gemessen. Die Akkuspannung lag dabei zwischen 4,3 V und 4,2 V (unbelastet gemessen).

T[Min]_____I[mA]
0__________690
12_________450
20_________410
25_________403
Lampe ausgeschaltet
48_________660

Wie man sieht, fällt der Strom innerhalb von wenigen Minuten deutlich ab. Nach 25 Minuten habe ich die Lampe wieder ausgeschaltet. Der Glühlampen- bzw. LED-Sockel war so heiß, dass man ihn selbst nach 5 Minuten Abkühlzeit kaum anfassen konnte. Man erkennt, dass die Taschenlampe nicht nach thermischen Kriterien konstruiert wurde, leider.

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
270
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Hallo Gerald,

wie hast Du das mit der Messung der Stromaufnahme denn praktisch gemacht?
 
23 Dezember 2010
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Ich habe bei geöffnetem Lampengehäuse (Deckel kurzzeitig abgeschraubt) über ein Digitalmultimeter den Minuspol des Akkus mit dem Gehäuse verbunden. Das heißt, dass kurz vor der Messung die LED für ein oder zwei Sekunden stromlos war.

Exakt ist das nicht gerade, aber mir ging es hauptsächlich um den Trend und die Größenordnung.

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
270
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Ach so, alles klar, danke.

Hochinteressant: Wenn ich diese Methode mit meinem alten Analogmeßgerät anwende, messe ich bei meiner ML 4D mit Magnumstar-Xenonbirne 720 mA. Bei meiner neuen ML 2D LED ist die Stromaufnahme > 1 A, leider ist der Skalenendwert damit überschritten und keine genau Quantifizierung möglich (es ist ein recht altes, aber profimäßiges Analogmultimeter von einem Betriebselektriker, der es mir in den 90ern überließ; im Gleichstrombereich sind nur Messungen bis 1 A möglich...).
 
Zuletzt bearbeitet:
23 Dezember 2010
32
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Hallo FSt,

Bei meiner neuen ML 2D LED ist die Stromaufnahme > 1 A ...

das kommt ja ziemlich gut hin mit dem Nennwert von 3 W. Nehmen wir mal an, deine Batterien oder Akkus haben bei Belastung knapp unter 3 V, dann wäre der Strom etwas höher als 1 A.

Ist er auch nach 20 Minuten Brenndauer noch so hoch?

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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Hallo Gerald,

an die Beziehung 1 A · 3 V = 3 W hatte ich auch zuerst gedacht, jedoch schießt die Nadel des Meßinstruments förmlich gen Skalenende und schlägt dort mit soviel Schwung an, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß der wahre Wert nur knapp über 1 A liegt. Werde aber in Kürze (wenn ich wieder im Dienst bin) ein geeignetes Multimeter "hinzuziehen". Eine Stromaufnahme-Messung nach 30 Minuten Dauerbetrieb zeigt den gleichen Vollausschlag des Instruments.

Übrigens, bei der ML 2 D der 2. Generation taucht der Hinweis 3 W auf der Verpackung gar nicht mehr auf, wie mir jetzt erst auffiel; siehe Thread bzw. Bild von SgtPepper (http://www.taschenlampen-forum.de/maglite/1999).

Gruß
FSt
 
Zuletzt bearbeitet:
23 Dezember 2010
32
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Übrigens, bei der ML 2 D der 2. Generation taucht der Hinweis 3 W auf der Verpackung gar nicht mehr auf, wie mir jetzt erst auffiel;

Ohnehin hält sich Maglite mit einer verbindlichen Aussage zur Leistung sehr bedeckt. Auf dem Verpackungseinleger findet man den Hinweis:

3 Watt LED
*As rated by supplier of LED

Der zweite Teil des Satzes ist bewusst in 8-Pkt-Schriftgröße gehalten. Nicht, dass da noch Beschwerden von Kunden kommen, die auf eine Eingangsleistung von 3W bestehen. :rolleyes:

Gruß
Gerald
 
23 Dezember 2010
32
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Praxistest

Wie schön, dass ich zwei Hunde habe, die jeden Abend ausgeführt werden wollen!

Mein erster Eindruck von der Maglite Drop-In-LED ist gemischt. Die Helligkeit ist am Anfang ganz ordentlich. Nicht ganz so hell wie meine LED-Lenser V², aber durchaus ausreichend. Als sehr angenehm empfinde ich die Farbtemperatur der Maglite-LED. Das Licht ist viel wärmer als das der V². Letzteres empfinde ich als zu blau, sodass es schon ein wenig in den Augen schmerzt. Die Lichtfarbe der Maglite kommt da schon eher an die Glühbirne heran.

Wie zu erwarten, lässt die Beleuchtungsintensität kontinuierlich nach. Nach 20Minuten scheint mir die neue Lampe eigentlich kaum noch heller zu sein als mit Xenonglühbirne. Das finde ich ausgesprochen schade, zumal der geringere Stromverbrauch für mich keinen Vorteil darstellt: Es ist egal, ob die Akkus nach 10 Stunden oder nach 20 Stunden leer sind.

Lässt das Dittmann-Modul eigentlich auch so stark nach? Wie ist dessen Farbtemperatur?

Gruß
Gerald
 
23 November 2010
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FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
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@ Gerald: So wie ich das mittlerweile mitbekommen habe, erfreuen sich die Dittmann-Module deutlich größerer Beliebtheit. Versuch doch, Dein Maglite-Module wieder zu verkaufen oder sogar wegen Nichtgefallens zurückzugeben, damit sich der finanzielle "Schaden" in Grenzen hält.

Zu unseren Stromaufnahme-Überlegungen in Sachen "ML 2-D LED, 2. Generation": Wenn ich das hier richtig sehe, hat da jemand 1,66 A gemessen, was zu einer Leistung von knapp 5 W bei neuen Monozellen führen würde.

Zu der Frage der abnehmenden Helligkeit: In Ermangelung des geeigneten Meßgerätes werde ich einfach mal einen Videoclip mit der Digitalkamera drehen und später die Helligkeit des Lampenscheines visuell-subjektiv im Zeitraffer betrachten...

Mal etwas am Rande: Wenn man für Monozellen eine Kapazität von gut 16 Ah annimmt (so macht es Varta), bleibt dieser Wert dann in der Reihenschaltung bei Stablampen unverändert oder verhält sich die nutzbare Kapazität additiv?

Ich überlege nämlich, wie man in diesem System die 9,25 h Leuchtdauer, die Maglite für die ML 2-D LED der 2. Generation angibt, untergebracht bekommt. Das Produkt aus 9,25 h und 1,66 A ist 15,4 Ah. Das würde bedeuten, daß der genannten Leuchtdauer eine sehr gute und am Ende fast voll ausgereizte Monozelle zugrunde gelegt wurde. Oder bin ich da auf dem Holzweg?
 
Zuletzt bearbeitet:
23 Dezember 2010
32
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Hallo FSt,

Zu unseren Stromaufnahme-Überlegungen in Sachen "ML 2-D LED, 2. Generation": Wenn ich das hier richtig sehe, hat da jemand 1,66 A gemessen, was zu einer Leistung von knapp 5 W bei neuen Monozellen führen würde.

die 1660 mA wurden ja bei 2,4 V mit NiMh-Akkus gemessen. Das ergibt (immerhin!) schon mal 4 W Leistungsaufnahme. Nun haben Batterien zwar eine höhere Leerlaufspannung als NiMh-Akkus, aber auch einen höheren Innenwiderstand. Zusammengenommen resultiert das eher in einer geringeren Leistungsaufnahme. Das führt dazu, dass Taschenlampenhersteller einige Modellde nicht für Akkus freigeben, weil die Lampen mit einer höheren Last laufen würden als im Batteriebetrieb. Ich konnte es auch erst glauben, nachdem ich es gemessen hatte. Aber 4 W ist ja auch schon mal ein Wort. Ich wäre schon froh über konstant 3 W.

Schaltet man Batterien hintereinander, so bleibt die Kapazität die gleiche. Das wird durch deine Berechnung ja auch bestätigt (Leuchtdauer ca. 9 h). Die entnehmbare Energie dagegen steigt linear mit der Anzahl hintereinandergeschalteter Batterien, weil sie sie sich aus dem Produkt

Energie = Spannung x Kapazität

ergibt.

Das mit dem Dittmanm-Modul überlege ich mir noch.

Gruß
Gerald
 

FSt

Flashaholic*
10 Januar 2010
270
51
28
Vielen Dank für Deine Erläuterungen.

Zwischenzeitlich habe ich auch meine neue Maglite 25 Minuten lang gefilmt und den Clip im Schnelldurchlauf angesehen. Weder der Lampenschein noch die gesamte sichtbare Umgebung ändern sich auch nur annähernd. Es sieht so aus, als finde hier keine sich in der sichtbaren Helligkeit niederschlagende Regelung (analog zum Upgrade-Modul) statt.

Gruß
FSt
 

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  • Danke
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2000wolf

Flashaholic
28 November 2010
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Hallo zusammen,

mittlererweile konnte ich mein Dittmann Modul in einer ML 6D mal kurz in Betrieb nehmen LED4More | Detailansicht | LED_Module | UNi.36 Modul

Bin sehr positiv überrascht, wie hell doch die anfänglichen 200-240 lm sind. Im direkten Vergleich mit einer Fenix L2D Q5 Premium ist die 6D nun einen Tick heller als die L2D im Turbo-Modus.

Die Fokussierung mit dem Dittmann Modul ist sehr gut: Wenn man den Kopf fest anzieht, ist die ML 6D fast schon optimal fokussiert, für's Optimum muß man nur ein paar mm drehen!:thumbup:
Das ist deutlich besser als ich es vom Original ML 3Watt Upgrade Modul in einer 4D kenne. Bei Gelegenheit will ich mal beide upgegradeten MLs vergleichen.

Mein Fazit: Wenn man seine ML aus nostalgischen Gründen oder wegen Resourcen-Schonung nicht einfach in die gelbe Tonne treten möchte, kann man diese Dinosaurier mit dem Dittmann-Modulen gut wiederbeleben. Dafür bekommt man dann auch "Notfall-gerechte Dauerlaufzeiten".

Nachtrag:
Farbtemperatur des Dittmann Moduls ungefähr ähnlich wie Q5 oder XP-G R5
Die Regelung habe ich nicht getestet, da müsste ich bei 6 Monozellen zu lange warten...
 
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femto

Projektleiter Forentaschenlampe 2012
26 Mai 2010
2.259
312
83
Blaustein bei Ulm
Hi Maggi_Lite!

Die Dittmann-Module bekommst du alle auf Rechnung geliefert, so das du sie ohne Problem mal testen und bei Nichtgefallen wieder zurückschicken kannst.