So ganz bin ich selbst noch nicht überzeugt, aber ich wollte die halbgaare Idee trotzdem schon mal teilen.
Also, ich habe eine Fotoreihe gemacht
mit Ceiling Bounce im weißen Badezimmer.
So weit, so gut. Da ich aber (noch) kein vertrauenswürdiges Luxmeter habe, habe ich nicht einen, sondern einige Millionen Lichtsensoren benutzt – aka ein Foto.
Natürlich mit Stativ, RAW, manuell, WB = D65, Offenblende, Crop (nur der mittlere Teil vom Bild wegen möglichem Vignetting oder so) – alles, was mir eingefallen ist, um es möglichst konstant zu halten.
EOS 6D, 1/5 s, f/4, 105 mm, ISO 100
Fotografiert habe ich:
https://www.calumet.de/product/datacolor-spydercheckr-24-fuer-windows-mac/
Bearbeitet und exportiert habe ich mit Darktable (das Profil ist im JPG embedded, falls es jemanden interessiert).
Dabei habe ich versucht, so wenig wie möglich zu verändern.
Und raus kamen dabei solche Bilder:






Nur mal beispielhaft und bandbreitensparsam in niedriger Qualität – Export-Setting ist sRGB.
Der möglicherweise interessante Teil ist aber meiner Meinung nach, dass Darktables Color-Calibration-Modul die Möglichkeit hat, daraus ein Profil zu berechnen.

Da berechnet es z. B., dass das hier 1,59 EV unterbelichtet ist und der Illuminant angeblich 3726 K hat.
Hätte ich eine bekannte „Standardlichtquelle“, könnte ich jetzt mit etwas Dreisatz und Logarithmus anhand der EV-Zahl ausrechnen, wie viel heller oder dunkler meine gemessene Lampe ist.
(Und noch eine Menge anderes, das ich nicht ganz verstehe, aber möglicherweise auch nicht unwichtig wäre …)
Ich bin ja bestimmt nicht der Erste, der auf die Idee kommt, eine Kamera als Luxmeter zu missbrauchen, und bestimmt gibt es da bereits etablierte Workflows oder Online-Tools.
Rein theoretisch „messe“ ich hier ja 24 Farben mit je 3 unterschiedlichen Sensoren (RGB), habe also insgesamt irgendwie – okay, 6 davon sind „grau“ – aber immer noch 18 Farben, also 18 × 3 unterschiedliche spektrale Empfindlichkeiten mit viel Überlappung.
Damit müsste sich doch theoretisch neben dem CCT und Duv auch schon eine CRI-ähnliche „Schätzung“ machen lassen.
Opple Light Master macht das ja auch mit nur 9 Sensoren oder so.
Die Frage ist nur: wie...
Also, ich habe eine Fotoreihe gemacht
mit Ceiling Bounce im weißen Badezimmer.
So weit, so gut. Da ich aber (noch) kein vertrauenswürdiges Luxmeter habe, habe ich nicht einen, sondern einige Millionen Lichtsensoren benutzt – aka ein Foto.
Natürlich mit Stativ, RAW, manuell, WB = D65, Offenblende, Crop (nur der mittlere Teil vom Bild wegen möglichem Vignetting oder so) – alles, was mir eingefallen ist, um es möglichst konstant zu halten.
EOS 6D, 1/5 s, f/4, 105 mm, ISO 100
Fotografiert habe ich:
https://www.calumet.de/product/datacolor-spydercheckr-24-fuer-windows-mac/
Bearbeitet und exportiert habe ich mit Darktable (das Profil ist im JPG embedded, falls es jemanden interessiert).
Dabei habe ich versucht, so wenig wie möglich zu verändern.
Und raus kamen dabei solche Bilder:






Nur mal beispielhaft und bandbreitensparsam in niedriger Qualität – Export-Setting ist sRGB.
Der möglicherweise interessante Teil ist aber meiner Meinung nach, dass Darktables Color-Calibration-Modul die Möglichkeit hat, daraus ein Profil zu berechnen.

Da berechnet es z. B., dass das hier 1,59 EV unterbelichtet ist und der Illuminant angeblich 3726 K hat.
Hätte ich eine bekannte „Standardlichtquelle“, könnte ich jetzt mit etwas Dreisatz und Logarithmus anhand der EV-Zahl ausrechnen, wie viel heller oder dunkler meine gemessene Lampe ist.
(Und noch eine Menge anderes, das ich nicht ganz verstehe, aber möglicherweise auch nicht unwichtig wäre …)
Ich bin ja bestimmt nicht der Erste, der auf die Idee kommt, eine Kamera als Luxmeter zu missbrauchen, und bestimmt gibt es da bereits etablierte Workflows oder Online-Tools.
Rein theoretisch „messe“ ich hier ja 24 Farben mit je 3 unterschiedlichen Sensoren (RGB), habe also insgesamt irgendwie – okay, 6 davon sind „grau“ – aber immer noch 18 Farben, also 18 × 3 unterschiedliche spektrale Empfindlichkeiten mit viel Überlappung.
Damit müsste sich doch theoretisch neben dem CCT und Duv auch schon eine CRI-ähnliche „Schätzung“ machen lassen.
Opple Light Master macht das ja auch mit nur 9 Sensoren oder so.
Die Frage ist nur: wie...

