[Review] Nitecore EDC07

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
3.873
6.060
113
Celle
www.sammyshp.de
Die EDC-Serie von Nitecore wurde im letzten Jahr gewaltig ausgebaut. Neu hinzugekommen ist nun die EDC07 – eine Taschenlampen, die sich in mehreren Punkten von den Schwestermodellen unterscheidet.

Der Charakter der Lampe ist weniger taktisch, die Bedienung einfach und klassisch. Man könnte sie sogar ein wenig als verbindendes Glied zu den kleineren Modellen für den Schlüsselbund sehen.


Alle Reviews von mir sind auch auf meiner Webseite zu finden:

Review der EDC07 auf sammyshp.de


Die Taschenlampe wurde mir vom Hersteller kostenfrei zur Verfügung gestellt, vielen Dank!


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Lieferumfang und Hardware​

Für das Review wurde mir ein Vorserienmodell zur Verfügung gestellt, das ohne Verpackung und Anleitung geliefert wurde. Die Bedienungsanleitung liegt mir als PDF in zehn Sprachen vor (EN, ES, DE, FR, RU, UA, IT, EL, PL, ZH) und beschreibt alle Funktionen leicht verständlich. Die Lampe ist aber so intuitiv zu bedienen, dass man die Anleitung fast nicht benötigt. Als Zubehör sind ein USB-C Ladekabel sowie eine Handschlaufe im Lieferumfang enthalten.


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Mit ihrem langen, flachen Gehäuse ist die EDC07 in der Hosentasche kaum zu spüren. Damit ist sie runden Modellen mit gleicher Akkukapazität im Vorteil. Viele Designelemente sind vertraut, wenn man die EDC-Serie bereits kennt, beispielsweise das Fischgrätenmuster oder die Zahnung an den Seiten.


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Auch wenn beim Design eine gewisse Ähnlichkeit zu anderen Lampen der EDC-Serie besteht, so gibt es doch einen gravierenden Unterschied: Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff. Zwar gab es auch an früheren Modellen Kunststoffteile, ein Großteil bestand allerdings aus pulverbeschichtetem Stahlblech. Mit einem Kunststoffgehäuse hatte ich nicht gerechnet, sodass ich anfangs etwas überrascht und irritiert war. Aber das Material hat auch Vorteile: Die Lampe ist mit lediglich 70 g sehr leicht und das Gehäuse wird im Betrieb nicht so schnell heiß.

Länge: 120 mm
Breite: 30 mm
Dicke: 16 mm
Gewicht: 70 g

Mit 120 mm ist die EDC07 doch länger, als ich zunächst vermutet hatte. Bezogen auf Funktion und Leistung lässt sie sich am ehesten mit der Nitecore EDC09 vergleichen. Beide verwenden zwei MCT-LEDs mit einstellbarer Farbtemperatur und haben eine ähnliche Helligkeit. Die kürzere EDC09 passt etwas besser in meine Hosentasche.


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UltraFire S3 | Nitecore EDC23 | Nitecore EDC07 | Nitecore EDC09 | Wurkkos HD01

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Eine grobe Zahnung an den Seiten sorgt für eine hervorragende Griffsicherheit auch bei feuchten Bedingungen. Ansonsten fühlt sich der Kunststoff trotz der matten Oberfläche eher glatt an. Apropos Gefühl: Ich muss zugeben, dass sich ein Metallgehäuse definitiv hochwertiger anfühlt. Aber auf die Funktion hat das natürlich keinen Einfluss.


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Auch die Designelemente auf der Vorderseite erhöhen die Griffigkeit der Lampe ein wenig, geben ihr aber hauptsächlich etwas mehr Charakter.


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Der Heckschalter ist von einem hervorstehenden Rand umgeben, der ein versehentliches Einschalten erschwert und einen Tailstand möglich macht. Die Bedienung wird dadurch kaum beeinträchtigt.


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Ein Clip aus Metall sichert die Lampe in der Hosentasche und ermöglicht einen schnellen Zugriff. Er befindet sich weit hinten, sodass die Lampe nicht aus der Tasche herausragt. Der Clip ist einfach und funktional, ohne dick auftragende Zwei-Wege-Funktion, die in den meisten Fällen eh nicht benötigt wird. Einzig die Öffnung steht etwas weit ab – hier bevorzuge ich ein Z-förmiges Design.

Der Clip kann auch genutzt werden, um eine Handschlaufe an der Lampe zu befestigen. Die Anleitung beschreibt, wie sich die Schnur am besten durch die Löcher fädeln lässt.


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Auf der Rückseite der Lampe befindet sich ein USB-C-Anschluss zum Laden des fest integrierten Akkus. Eine Silikonabdeckung schützt ihn vor Wasser und Schmutz.


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Leider wurde keine Zwei-Komponenten-Abdeckung mit fester Außenseite aus Kunststoff verbaut, wie sie auch bei anderen Modellen der EDC-Serie zu finden ist. Die griffige Silikonabdeckung steht etwas hervor und öffnet sich daher leicht von selbst, wenn die Lampe aus der Tasche gezogen wird.


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Mit einem Ladestrom von bis zu 1,75 A ist der Akku mit einer Kapazität von 1500 mAh schon nach etwas über einer Stunde wieder vollständig geladen. Der Fortschritt lässt sich jederzeit an den vier grünen Status-LEDs auf der Vorderseite ablesen. Währenddessen kann die Lampe normal genutzt werden.


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Die EDC07 erfüllt laut Hersteller die Schutzart IP67. Damit besteht ein „Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen“, was für eine EDC-Taschenlampe in der Regel ausreichen sollte. Sie soll zudem Stürze aus bis zu zwei Meter Höhe überstehen.


Bedienung und Funktion​

Über einen mechanischen Heckschalter wird die EDC07 ein- und ausgeschaltet. Es handelt sich um einen sogenannten „Forward Clicky“, ermöglicht also einen Momentanbetrieb, wenn der Schalter nicht komplett durchgedrückt wird. Dadurch lassen sich beispielsweise Lichtsignale mittels Blinken geben.

Der Schalter befindet sich ganz klassisch hinter einer Kappe aus Silikon. Die vollständige Betätigung erfordert einen vergleichsweise hohen Kraftaufwand von etwa 1600 cN und ist deutlich zu spüren und mit einem lauten Klicken zu hören.


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Ein weiterer Taster mit Silikonoberfläche ist am vorderen Ende der Lampe zu finden und dient der weiteren Einstellung des Lichts. Auch er muss mit 1150 cN recht fest gedrückt werden.


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Bei eingeschalteter Lampe führt ein kurzes Drücken des Seitentasters zur Änderung der Helligkeit mit den Stufen Low, Mid, High und Turbo. Ein Halten des Tasters ermöglicht die Anpassung der Farbtemperatur zwischen kalt, neutral und warm. Die gewählte Helligkeit und Farbe bleiben auch nach dem Ausschalten der Lampe gespeichert.

Durch Halten des Seitentasters beim Einschalten der Lampe wird die Ultralow-Stufe aktiviert. Wird der Taster weiter gedrückt gehalten, schaltet die Lampe nach zwei Sekunden in den Strobe mit einer variablen Frequenz von etwa 15 bis 20 Hz. Nach weiteren zwei Sekunden folgt schließlich ein SOS-Modus (eher ein „S-O-S-S-O-S“). Beide Blinkmodi werden beim Ausschalten der Lampe gespeichert, sind ansonsten aber nur über den recht umständlichen Weg zu erreichen. Ein direkter Zugriff auf den Turbo ist ebenfalls nicht vorhanden. Ein kurzer Druck auf die Seitentaste wechselt zurück zum Dauerlicht.


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Einen elektronischen oder mechanischen Lockout gibt es nicht. Da der Heckschalter jedoch viel Kraft erfordert, ist die Lampe recht gut gegen unbeabsichtigtes Einschalten geschützt.

Nach dem Einschalten zeigen vier LEDs auf der Vorderseite der Lampe für drei Sekunden den ungefähren Ladestand des Akkus an.

AnzeigeLadestand
☼☼☼☼75% – 100%
☼☼☼50% – 75%
☼☼25% – 50%
10% – 25%
☼ blinkend< 10%


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Die Kombination aus mechanischem Heckschalter und elektronischem Seitentaster ist bei vielen Lampen zu finden und intuitiv zu verstehen. Das häufige Umgreifen zwischen den beiden Schaltern empfinde ich in der Praxis jedoch mitunter als störend.

Deutlich besser gefällt mir beispielsweise das System der Nitecore EDC09, die einen Schiebeschalter zur Einstellung der Helligkeit und einen direkt daneben liegenden Taster zur Änderung der Lichtfarbe hat.


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Lichtbild​

Bei den beiden LEDs handelt sich um eine Eigenentwicklung von Nitecore mit der Bezeichnung „MCT UHE“, was vermutlich für „Multiple Color Temperature with Ultra High Efficiency“ steht. Diese LEDs haben diagonal angeordnet je zwei warmweiße und zwei kaltweiße Leuchtflächen, die getrennt voneinander angesteuert werden können. Dadurch lässt sich die Farbtemperatur in drei Stufen von kaltweiß (6500 K, CRI 73) über Neutralweiß (4500 K, CRI 83) bis Warmweiß (3000 K, CRI 97) anpassen.


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Eine TIR-Optik mit kleinen Facetten vermischt die einzelnen Leuchtflächen, sodass eine homogene Lichtfarbe entsteht. Die Optik wird nicht durch eine Glasscheibe geschützt und verfügt somit auch über keine Antireflexbeschichtung. Dafür ist sie bruchfester als Glas und feine Kratzer sollten keinen allzu großen Einfluss auf das Lichtbild haben.

Das Lichtbild ist leicht flutig mit einem breiten Spot, der zum Rand hin sanft ausläuft. Die Lampe bietet eine angenehm gleichmäßige Ausleuchtung ohne Artefakte oder Farbverläufe. Die Färbung wirkt neutral, vielleicht sogar etwas rosig, auf jeden Fall nicht grün.

Im Vergleich zur sehr ähnlichen EDC09 ist die Optik etwas kleiner, wodurch das Lichtbild minimal flutiger ausfällt. Zudem ist die maximale Helligkeit der EDC07 geringfügig niedriger. In der Praxis sind diese Unterschiede jedoch kaum zu erkennen.


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Im Gegensatz zu Lampen mit getrennten verschiedenfarbigen LEDs haben die MCT-LEDs den Vorteil, dass ihre Leuchtflächen näher beieinander liegen. Dadurch lässt sich das Licht homogener mischen und es entstehen keine störenden Farbschatten.

Durch ihr breites Lichtbild eignet sich die EDC07 vor allem für kurze bis mittlere Entfernungen – etwa zum Lesen, zur Suche in Schränken oder zur Ausleuchtung des Weges auf einem nächtlichen Spaziergang.


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Treiber und Laufzeit​

Zur Art des Treibers macht der Hersteller keine genauen Angaben und bezeichnet ihn lediglich als „highly efficient constant current circuit“. Je nach gewählter Farbtemperatur unterscheiden sich Helligkeit und Reichweite, während die Laufzeit gleich bleibt. In der Tabelle sind nacheinander jeweils die Werte für kalte, neutrale und warme Einstellung angegeben.

ModusHelligkeit¹Laufzeit¹Intensität¹ (Reichweite²)
Turbo1500 lm
1300 lm
1000 lm
2:15 h4410 cd (132 m)
3930 cd (125 m)
3184 cd (112 m)
High300 lm
260 lm
220 lm
2:45 h898 cd (60 m)
789 cd (56 m)
624 cd (50 m)
Mid80 lm
65 lm
55 lm
11 h229 cd (30 m)
196 cd (28 m)
156 cd (25 m)
Low15 lm
13 lm
11 lm
52 h44 cd (13 m)
36 cd (12 m)
30 cd (11 m)
Ultralow1 lm360 h2 cd (3 m)
kalt / neutral / warm
¹ Herstellerangabe ² Nach ANSI FL1

Die Helligkeit wird in allen Stufen außer Turbo über nahezu die gesamte Laufzeit konstant gehalten. Erst kurz vor Ende wird sie in mehreren Stufen reduziert.

Die Abstufungen unterscheiden sich leicht von denen der EDC09, wodurch ein direkter Vergleich nicht leicht ist. Trotz des größeren Akkus der EDC07 fallen die Laufzeiten recht ähnlich aus. Die zusätzliche Kapazität sorgt lediglich für eine etwas höhere Helligkeit in den jeweiligen Stufen.


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Nitecore_EDC07_runtime_high_temp.png


Im Turbo wird die Helligkeit nach etwa einer halben Minute in Abhängigkeit zur Kühlung allmählich reduziert. Die Änderung erfolgt dabei nicht sprunghaft, sondern erstreckt sich über einen Zeitraum von mehreren Minuten.


Nitecore_EDC07_runtime_15min_temp.png


Hinsichtlich der Wärmeabfuhr ist das Kunststoffgehäuse einem Gehäuse aus Metall unterlegen. Mithilfe einer Wärmebildkamera lässt sich eingeschränkt ein Blick ins Innere werfen: Auf der Vorderseite scheint sich eine große Metallplatte zu befinden, die als Heatspreader fungiert. Bei der Benutzung wird die Lampe zwar warm, lässt sich aber jederzeit angenehm in der Hand halten, ohne sich zu verbrennen.


Nitecore_EDC07_IR.png

Wärmebild mit Zoyi ZT-R02

Alle Stufen werden vom Treiber ohne PWM geregelt. Bei leerem Akku schaltet sich die Lampe ab, um eine Tiefentladung zu verhindern. Durch den fest verbauten Akku war eine Messung der Stromaufnahme oder der Abschaltspannung nicht möglich.


Fazit​

Die Nitecore EDC07 hält einige interessante Überraschungen bereit: Zwei MCT-LEDs mit einstellbarer Farbtemperatur erzeugen ein angenehmes, leicht flutiges Lichtbild. Die klassische Bedienung über den Heckschalter ist leicht zu verstehen. Dank des Kunststoffgehäuses ist die Lampe mit lediglich 70 g bemerkenswert leicht. Allerdings erfordert die Haptik zunächst etwas Gewöhnung, um die Wertigkeit der Lampe zu erkennen. Der Strobe ist gut versteckt und somit für den praktischen Einsatz nur eingeschränkt von Nutzen.

Als Alternative bietet sich die Nitecore EDC09 an, die ebenfalls MCT-LEDs verwendet und ein fast identisches Lichtbild liefert. Mit einem Schiebeschalter zur Helligkeitseinstellung lässt sie sich etwas komfortabler bedienen und ein beweglicher Kopf macht sie flexibel einsetzbar.
 
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LightintheNight

Flashaholic**
30 Juli 2017
4.379
6.084
113
Berlin
Vielen Dank für Dein mal wieder supitolles Review !

Da ich auch die EDC09 hab, finde ich Deinen Vergleich sehr aufschlussreich … trotzdem, oder gerade deswegen wird die im Vgl. leichtere (70g zu rund 115g) EDC07 vermutlich bei entsprechendem Angebot auch ihren Weg zu mir finden ;-)
 

Nuss

Flashaholic**
5 November 2016
4.876
3.603
113
Am Rhein
Vielen Dank für dieses schöne Review. Sehr informativ und optisch (Layout/Fotos/Grafiken) ausgesprochen ansprechend.

Auch ich halte die 09 für die bessere Wahl. Schade das bei beiden Lampen der Akku fest verbaut ist.
 
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Lam Pi Ong

Flashaholic
25 September 2011
116
101
43
Tolles Review Sammy, ich finde es ist eine tolle und preiswerte Lampe für Zuhause und unterwegs.
Wer auf technischen SchnickSchnack verzichten kann und mit der Bedienung, die ja recht einfach ist, zurecht kommt,
für den ist das eine schöne und solide Lampe.
Vor allem das Kunststoffgehäuse macht es bei kalten Temperaturen und bloßen Händen sehr angenehm.
 

DaHamstah

Flashaholic*
2 Mai 2013
999
1.124
93
München
dahamstah.de
Die Lampe wär so interessant, wenn das UI nicht wäre. Ich komme mit der Kombi aus Heck- und Seitenschalter einfach nicht klar. Schade, ich hätte so gern Mal wieder eine Lampe aus plastik gehabt!
 
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DaHamstah

Flashaholic*
2 Mai 2013
999
1.124
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München
dahamstah.de
Das schätze ich genau andersherum ein: Bei Kälte ist die höhere Wärmeleitfähigkeit eines Metallgehäuses von Vorteil (Handwärmer), zudem verzögert die bessere Wärmeableitung generell die Laufzeit im Turbo (s. Review).
Wenn du die Lampe auf voller Leistung laufen lässt, dann schon. Wenn du halt 200-300 Lumen brauchst, dann nicht. Deshalb hab ich im Winter immer Handwärmer in der Tasche, weil ich selten so lang und viel Licht brauche, dass die Lampe dauerhaft warm genug wird.
 

Lam Pi Ong

Flashaholic
25 September 2011
116
101
43
Wenn du die Lampe auf voller Leistung laufen lässt, dann schon. Wenn du halt 200-300 Lumen brauchst, dann nicht. Deshalb hab ich im Winter immer Handwärmer in der Tasche, weil ich selten so lang und viel Licht brauche, dass die Lampe dauerhaft warm genug wird.
Genau so sehe ich es auch - die Lampe liegt irgendwo und ist kalt und ich habe keine Handschuhe.
Und ich möchte nur kurz etwas ausleuchten. Dann ist Kunststoff angenehmer.
Aber zumindest von meiner Seite aus eiere ich mir deswegen keinen ab.
 

Straight Flash

Flashaholic**
23 März 2018
3.836
2.383
113
Kassel
Genau so sehe ich es auch - die Lampe liegt irgendwo und ist kalt und ich habe keine Handschuhe.
Ich weiß nicht, wo du deine EDC-Lampen aufbewahrst, aber ich wohne nicht im Stall, sondern nehme sie aus der beheizten Wohnung mit oder transportiere sie am Mann. So kalt, dass ich sie nicht anfassen mag, werden die bei mir also nicht.
 
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veganpunk

Flashaholic*
24 Oktober 2015
365
93
28
"trust no one"
Vielen Dank für dieses schöne Review. Sehr informativ und optisch (Layout/Fotos/Grafiken) ausgesprochen ansprechend.

Auch ich halte die 09 für die bessere Wahl. Schade das bei beiden Lampen der Akku fest verbaut ist.
es gibt doch 4 Schrauben an der Unterseite. Damit lässt sich die EDC07 nicht öffnen und den Akku nach Jahren wechseln?
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
1.402
1.276
113
Meine EDC07 ist gerade von Neal angekommen, ich finde sie Klasse.
In letzter Zeit sind einige Flachmänner eingezogen, ein paar auch wieder gegangen, aber dieser hier überzeugt mich durch seine Schlichtheit. Das Lichtbild ist toll flutig, die Lichtfarben kommen insgesamt gut raus, (warmweiß etwas zu gelblich), und die Leuchtstufen sind gut abgestimmt.
Sehr angenehm ist das geringe Gewicht und das hochwertige Kunststoff-Gehäuse. Ich hab sie jetzt mal in meiner Hosentasche geparkt, mal schauen wie oft ich zu Ihr oder doch zu anderen Flachmännern/Stiftlampen greife...
Subjektiv bin ich total begeistert von der Lampe.
Für den Preis von knapp 32€ bei Neal bin ich (bis jetzt) voll überzeugt!
 

singlecell

Flashaholic**
15 Dezember 2022
1.402
1.276
113
Nach knapp drei Wochen muss ich sagen, dass mich die Lampe mit dem MCT immer noch begeistert. Direkter Zugriff auf Moon ist für mich im Alltag wichtiger als instant Turbo. Ein einziges Manko ist der Heckschalter, der dürfte etwas weiter raus stehen unter dem Gummi, also früher kommen beim klicken. Ich hab zwei Gefühle dabei: Einmal wie lange hält der Schalter, da gibt es wirklich wertigere Klickies, und das andere: ich muss schon mit dem Daumen so stark drücken bis kurz vor "Es tut weh (1/10)". Ansonsten super Format, extrem robustes ABS-Gehäuse, sinnvolle Abstufungen der Helligkeiten, toller Beam. Auch die MCT (warm/neutral/kalt) sind so abgestuft, dass beim wechsel neutral nicht heller wirkt als die anderen, obwohl dann alles DIEs leuchten. Strobe und SOS sind sehr gut versteckt, brauche ich eh nie. Ich hätte dafür immer lieber einen beacon mit sehr langer Laufzeit (falls man wirklich mal verschütt geht). Neulich hatte ich die EDC07 als Ersatz-Fahrradlampe in der Stadt im Einsatz, sehr weit nach unten gerichtet auf Kaltweiss - die Stufe Mid (55 Lumen 11h) hat mehr als ausgereicht. Vom Lichtbild her würde ich mir genau so eine Fahrradlampe wünschen.
 
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veganpunk

Flashaholic*
24 Oktober 2015
365
93
28
"trust no one"
Die EDC07 ist eine leichte Taschenlampe, die ich mir schon immer gewünscht habe.

Das Kunstoffgehäuse finde ich gut. Floodiges Leuchtbild passt mir hier auch.

Alles was ich wichtig finde, ist erfüllt: Neutralweiß, IP67, leicht und klein, Momentlicht, Modispeicherung, sichtbare Akku-Anzeige, heller Turbo, gutes Ultralow und Low, USB-C Abdeckung, einschaltsicher durch versenkten Taster, versteckter SOS-Modus, stabiler Clip, griffig.

Den Kritikpunkt an der Silikonabdeckung kann ich nicht nachvollziehn.

EDC07 ist schmal, leicht und einschaltsicher, so dass diese meine erste Taschenlampe ist, die ich in der Schlafhose tragen kann.

Der Endtaster ist etwas anders, als bei allen anderen EDC's vorher. Der Akku ist vielleicht tauschbar, wenn das Gehäuse aufgeschraubt wird.

Nach knapp drei Wochen muss ich sagen, dass mich die Lampe mit dem MCT immer noch begeistert. Direkter Zugriff auf Moon ist für mich im Alltag wichtiger als instant Turbo. Ein einziges Manko ist der Heckschalter, der dürfte etwas weiter raus stehen unter dem Gummi, also früher kommen beim klicken. Ich hab zwei Gefühle dabei: Einmal wie lange hält der Schalter, da gibt es wirklich wertigere Klickies, und das andere: ich muss schon mit dem Daumen so stark drücken bis kurz vor "Es tut weh (1/10)". Ansonsten super Format, extrem robustes ABS-Gehäuse, sinnvolle Abstufungen der Helligkeiten, toller Beam. Auch die MCT (warm/neutral/kalt) sind so abgestuft, dass beim wechsel neutral nicht heller wirkt als die anderen, obwohl dann alles DIEs leuchten. Strobe und SOS sind sehr gut versteckt, brauche ich eh nie. Ich hätte dafür immer lieber einen beacon mit sehr langer Laufzeit (falls man wirklich mal verschütt geht). Neulich hatte ich die EDC07 als Ersatz-Fahrradlampe in der Stadt im Einsatz, sehr weit nach unten gerichtet auf Kaltweiss - die Stufe Mid (55 Lumen 11h) hat mehr als ausgereicht. Vom Lichtbild her würde ich mir genau so eine Fahrradlampe wünschen.
Nach unten blendfrei ausgerichtet, funktioniert jede Taschenlampe als Ersatz-Fahrradlampe. Ein ähnliches Licht macht die Lumintop B01. Diese ist aber nur auf max. 12 Meter blendfrei. Besser und weiter strahlt z.b. die Dynamolampe B&M Briq-S. Mit Kaltweiss (6000-6500K) kann ich nichts mehr anfangen.
 
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