Kaufberatung Spektrometer

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Hallo Zusammen,

da mein Opple LightMaster nicht mehr aus der Reparatur zurück kam (Dead on Arrival) sondern direkt das Geld erstattet wurde und weil aktuell diverse finanzielle Mittel anderweitig frei wurden, möchte ich mir jetzt ein etwas "professionelleres" Spektrometer zulegen.

Mir ist bewusst und bekannt das man da locker und problemlos 2000,- und mehr ausgeben kann. Ich habe mir allerdings als Limit 1000,- gesetzt.

Ich möchte das Gerät natürlich für den Zweck der Taschenlampen"vermessung" nutzen, habe jedoch auch ein dienstliches Interesse daran (Beleuchtungsanlagen in Straßentunneln, und ja eigentlich müsste der Arbeitgeber... Aber lassen wir das)

Nach etwas suche habe ich zwei Geräte rausgesucht, bin mir aber nicht sicher ob a) Die Geräte das machen was ich denke das sie machen und b) ob sie das auch in der nötigen "Genauigkeit" tun in der ich das möchte.
Ich hätte daher gerne eine Einschätzung oder sogar eine Empfehlung von euch.

In der Liste gelandet wären

a) Photonfy Lichtspektrometer
https://www.ledclusive.de/photonfy-lichtspektrometer-777

oder
ganzt gewagt
b) Hopoocolor OHSP350C Spektrometer

Liegen beide preislich cetwa bei einander.

Was ist davon also zu halten?

Finger weg, "geht scho", oder was ganz anderes? Oder die Preisrange komplett vergessene und noch mal 1k drauf legen? (Ungern, ich will noch in Urlaub fahren mit den Kids dieses Jahr ;) )

Danke !
 
Zuletzt bearbeitet:

Unheard

Flashaholic**
6 November 2017
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113
Raffnixhausen
Sorry für OT:
Ich möchte das Gerät natürlich für den Zweck der Taschenlampen"vermessung" nutzen, habe jedoch auch ein dienstliches Interesse daran (Beleuchtungsanlagen in Straßentunneln, und ja eigentlich müsste der Arbeitgeber... Aber lassen wir das)
Da interessiert uns (glaub ich) alle, was man in Straßentunneln misst.
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Sorry für OT:

Da interessiert uns (glaub ich) alle, was man in Straßentunneln misst.
Wir haben rechtlich bindende Vorgaben bezüglich der Beleuchtung. Und das unterschiedlich im Innenbereich und im Zulauf/Einfahrtsbereich.

Da wir bei solchen Projekten zeitlich "etwas" hinterher hinken, kommt LED jetzt erst auf, was teilweise zu Mischinstallationen führt, also Natriumdampf und LED.
Und da wirds dann interessant.
 

steidlmick

Flashaholic***
15 August 2012
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Bielefeld, NRW
...möchte ich mir jetzt ein etwas "professionelleres" Spektrometer zulegen.

Mir ist bewusst und bekannt das man da locker und problemlos 2000,- und mehr ausgeben kann. Ich habe mir allerdings als Limit 1000,- gesetzt.

Ich möchte das Gerät natürlich für den Zweck der Taschenlampen"vermessung" nutzen, habe jedoch auch ein dienstliches Interesse daran (Beleuchtungsanlagen in Straßentunneln, und ja eigentlich müsste der Arbeitgeber... Aber lassen wir das)
Ausgehend von deiner Beschreibung bräuchtest du eigentlich ein Spektroradiometer. So etwas bekommt man aber nicht für 1000 € und da stellt sich die Frage, ob ein "einfaches" Spektrometer für max. 1000 € nicht rausgeschmissenes Geld ist.

Auf mich machen die von dir verlinkten Geräte eher den Eindruck von teurem Nerd-Spielzeug mit nutzlosen "Bling-Bling-Funktionen".

Aber vielleicht schätze ich deinen Bedarf auch falsch ein und daher wäre es gut, wenn du mal viel detaillierter erläutern könntest, was so ein Gerät für dich machen soll, welche Werte genau es wie aufzeichnen und wiedergeben können muss, wird Zugriff auf "Rohdaten" benötigt, müssen V-Lambda-Filter hinzugerechnet werden usw..
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.571
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Nähe Hannover
Das erstgenannte Gerät hat eine Auflösung von 12nm und einen Spektralbereich von 400nm. Mein Taschenrechner sagt mir, dass das auf 33 Spektrallinien hinausläuft. Das ist für ein Spektrometer nicht üppig. Womit ich aber nicht sagen möchte, dass das Gerät nicht für deine Zwecke geeignet sein könnte. Es erscheint mir allerdings dafür nicht sehr günstig.

Das Hopoocolor erscheint mir von den technischen Daten interessanter - wenn diese korrekt sind (Auflösung ist nicht Genauigkeit...).
Da könnte man sich beim Hersteller aufschlauen und sich weitere Informationen zusenden lassen. Uninteressant ist es nicht, meine Bedenken richten sich mehr auf die Software: Wird für das nächste/übernächste Betriebssystem ein Update angeboten?

Mein X-Rite Colormunki Photo löst 106 Spektrallinen auf (3,33nm) und hatte unter 400€ gekostet. Allerdings fehlt dem die passende Software - ist also nicht direkt vergleichbar.
Wenn es um die hobbymäßige Vermessung von Taschenlampen geht, bleibt daher der Opple mein Tipp. Dann klafft eine erhebliche finanzielle Lücke zu prof. Equipment des Laborbedarfs, das dann Funktionen beherrscht, die du möglicherweise nie brauchen wirst (nimmst du Transmissionsspektren auf?) und die weder handlich noch leicht zu bedienen sind.

Beste Grüße,
Flummi
 

Vophatech

Flashaholic**
6 Dezember 2019
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Metrolpolregion Nürnberg
Aber vielleicht schätze ich deinen Bedarf auch falsch ein und daher wäre es gut, wenn du mal viel detaillierter erläutern könntest, was so ein Gerät für dich machen soll, welche Werte genau es wie aufzeichnen und wiedergeben können muss, wird Zugriff auf "Rohdaten" benötigt, müssen V-Lambda-Filter hinzugerechnet werden usw..
Das erstgenannte Gerät hat eine Auflösung von 12nm und einen Spektralbereich von 400nm. Mein Taschenrechner sagt mir, dass das auf 33 Spektrallinien hinausläuft. Das ist für ein Spektrometer nicht üppig. Womit ich aber nicht sagen möchte, dass das Gerät nicht für deine Zwecke geeignet sein könnte. Es erscheint mir allerdings dafür nicht sehr günstig.

Das Hopoocolor erscheint mir von den technischen Daten interessanter - wenn diese korrekt sind (Auflösung ist nicht Genauigkeit...).
Da könnte man sich beim Hersteller aufschlauen und sich weitere Informationen zusenden lassen. Uninteressant ist es nicht, meine Bedenken richten sich mehr auf die Software: Wird für das nächste/übernächste Betriebssystem ein Update angeboten?

Mein X-Rite Colormunki Photo löst 106 Spektrallinen auf (3,33nm) und hatte unter 400€ gekostet. Allerdings fehlt dem die passende Software - ist also nicht direkt vergleichbar.
Wenn es um die hobbymäßige Vermessung von Taschenlampen geht, bleibt daher der Opple mein Tipp. Dann klafft eine erhebliche finanzielle Lücke zu prof. Equipment des Laborbedarfs, das dann Funktionen beherrscht, die du möglicherweise nie brauchen wirst (nimmst du Transmissionsspektren auf?) und die weder handlich noch leicht zu bedienen sind.

Beste Grüße,
Flummi

Upsi, ganz vergessen zu antworten, sorry.

Danke schonmal für die bisherigen Einschätzungen.
Nun der wirkliche Bedarf ist eigentlich nicht da.
Grundsätzlich bin ich natürlich an den physikalischen Grundlagen der ganzen Geschichte interessiert.

Das "vermessen" von TaLA/LED/Leuchtmittel allgemein ist ein Einsatzgebiet, da ich auch mit Spiegelreflex unterwegs bin kann man sowas in dem Bereich sicher auch einsetzen.
Der Faktor "Dienstliche Nutzung" im Tunnel ist gegenwärtig vermutlich der interessanteste. Worum geht es dabei: Die Vorschriften besagen lediglich das eine gewissen Mindestleuchtdichte am Straßenbelag ankommen muss. Man kennt es vielleicht, aktuell kommt dafür überwiegend Natriumdampf zum Einsatz. Da ist natürlich Spektral gesehen nicht so wirjklich viel los. Da jetzt aber die Umrüstung auf LED immer weiter voranschreitet, wird es schon eher interessant.
Wir hatten da vor kurzem einen Fall (auf den ich leider nicht näher eingehen kann) bei dem die verschiedenen spektralen Eigenschaften der Beleuchtung, die in diesem Fall "gemischt" war ein Problem dargestellt hat. Wäre also auch dort interessant.
Zusammenfassend geht es um die spektralen Eigenschaften von Lichtquellen und deren Reflexion. Ich denke Transmission spielt bei mir keine Rolle.


Na vielleicht stelle ich die Investition auch erstmal hinten an, läuft ja nicht weg.