Werkzeugakku-Familien

Flummi

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26 Oktober 2015
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Nähe Hannover
Thread über Vorzüge/Nachteile unterschiedlicher Werkzeugakkufamilien

Noch vor gar nicht allzu langer Zeit waren Akkuwerkzeuge mit nur fest verbautem oder tauschbaren, aber sehr speziellen Akkus erhältlich. Das ist/war schon immer ein Ärgernis, da man zum jeweiligen Werkzeug auch immer den Akku und Ladegerät anschaffen musste.

Heute scheinen einige Hersteller bereits einen Schritt weiter zu sein und bauen rund um ihre Akkus Gerätefamilien auf, unter denen man die Akkus austauschen kann. Sehr löblich - aber von einem einheitlichen Standard ist man noch weit entfernt. Man muss sich also immer noch weitgehend für ein Akkubiotop entscheiden...

Wie voraussichtlich die meisten Nutzer bin ich kein professioneller Handwerker, bei dem die Investition in das immer beste (und teuerste) Werkzeug lohnt. Andererseits möchte ich solide Qualität und keinen "Ramsch". Manche Firmen scheinen sich auf auf Profis zu fokussieren. Da gibt es Monster-Bohrhämmer und 300mm-Winkelschleifer (was ich wohl nie bräuchte) - dafür keine Pumpen, Astscheren oder Teppichschneider...

Derzeit bin ich u.A. mit dem Bosch Blau 12V-System unterwegs. Gut - aber von der Geräteauswahl sehr limitiert (viele "Gartengeräte" gibt es nur in der inkompatiblen grünen Serie - oder anderen Spannungsklassen).
Also schweift mein Blick wieder über die unterschiedlichen Anbieter...

Lidl und Aldi bieten günstige Geräte an - zu günstig?

Einhell scheint mir das "Akkufamilienkonzept" am weitesten ausgebaut zu haben. Das Akkusystem war Testsieger der Stiftung Warentest, inzwischen werden die Akkus mit Balancern ausgestattet (krass, dass das erst jetzt Einzug hält). Die Auswahl der Geräte ist sehr groß, von der Kettensäge über Bohrhämmer, Winkelschleifer, Baustellenradios, Kompressoren, Nasssauger, Astscheren, Rasenmäher bis zur leistungsstarken Gartenpumpe.
In den höherpreisigen Geräten finden Brushless-Antriebe Verwendung - sehr gut. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Akkus und Ladegeräte, die aber untereinander (im Prinzip) austauschbar sind.
Stöbert man im Netz, so findet man natürlich wieder das ganze Spektrum von Lobhudelei bis Verriss. Es ist nicht einfach. :confused:

Habt ihr Empfehlungen/Erfahrungen? Es geht hier wirklich um Gerätefamilien - nicht Einzelgeräte.

Beste Grüße,
Flummi
 
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tdmtreiber11

Flashaholic**
6 Juli 2015
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Bayern
Servus,

Also was ich mir in den letzten beiden Jahren zugelegt habe sind Akkugeräte für den Garten, nämlich von der Fa. STIHL. Müsste wohl bekannt sein.
Nämlich welche aus der AK Serie
Derzeit bin ich u.A. mit dem Bosch Blau 12V-System unterwegs. Gut - aber von der Geräteauswahl sehr limitiert (viele "Gartengeräte" gibt es nur in der inkompatiblen grünen Serie - oder anderen Spannungsklassen).
Also schweift mein Blick wieder über die unterschiedlichen Anbieter...

Servus Flummi,

Also speziell bei Gartengeräten kann ich dir die STIHL Geräte der AK Serie empfehlen. Von denen habe ich mir in den letzten beiden Jahren ein Rasenmäher, einen Vertikutierer und eine Heckenschere zugelegt. Kein Benzin, keine duchgeschnittenen Kabel bei der Heckenschere mehr. Ein Akku passt in alle Geräte und ein Ladegerät reicht auch für mein kleines Grundstück locker.

https://www.stihl.de/de/suche?text=...ry&gclid=CP-aw6ik5vYCFcKeGwodUvwHOQ&gclsrc=ds

Die Geräte sind zwar nicht gerade billig, aber der Name, glaube ich, spricht für sich. Also ich bin hochzufrieden.
 
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Leo

Flashaholic
29 August 2012
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Schleswig-Holstein
ich habe vor einigen Jahren mit dem Einhell Akku System angefangen und bin immer noch zufrieden. Die Geräte:
Schrauber
Stichsäge
Säbelsäge
Freischneider
Laubpuster
Mähroboter
Mäher
Teleskopheckenschere
Bluetooth Lautsprecher (der ist allerdings mehr als Powerbank mit dem entsprechenden Akku gedacht)
Akkus 2,5A ; 2x 4A ; 2x 5A
und 4 Ladegeräte (waren in Verbindung einzelner Akkus im Angebot
 
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Commandante

Flashaholic
26 September 2016
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Südpfalz
Ich bin Profi-Handwerker und nutze seit 16 Jahren die Makita 18 Volt-Klasse, Nicht weil sie besten und tollsten Akku´s und Geräte haben, sondern aus verschiedenen anderen Gründen.

1. Wenn man sich erstmal für ein Akku Ökosystem entschieden hat, wechselt man das i.d.R. nicht mehr so leicht, jedenfalls nicht ohne Grund und ohne wirtschaftliche Verluste, als Hobbyanwender noch weniger als der Profi.

2. Bei der Makita 18 Volt Klasse gibt es die größte Vielfalt an Geräten.

3. Die Akkutechnik ist mittlerweile längst überholt, Makita nutzt immer noch 18650er Zellen bis maximal 6 Ah, aber die originalen Akkupacks sind recht haltbar und funktionieren immer, egal ob bei Hitze, Kälte oder Regen. Hilti hat Probleme bei Nässe, Dewalt lädt nicht bei zu geringer Umgebungstemperatur, andere z.B. Milwaukee brauchen erst eine Abkühlung nach "Dauerlauf" bis die Akku´s geladen werden. Die Sicherheitsfeatures bei Kälte und Hitze sind zwar grundsätzlich nachzuvollziehen wenn man die Technik miteinbezieht, mir ist es dennoch wichtiger in jeder Umgebung arbeiten zu können, als für mein Ladegerät ein warmes oder kühles Plätzchen zu suchen.

4. Makita lädt immer noch sehr schnell die Akku´s, 3 Ah in 23 Minuten, 5 Ah in ~ 50 Minuten, das sind Top Werte und die Akku´s sind schnell wieder einsatzbereit. Die Mitbewerber haben sich stark verbessert, ich glaube da kommt aber immer noch keiner dran. Bei vielen Anwendungen schafft man es nicht einen Akku leerzuarbeiten ehe der nächste vollgeladen ist.

5. Die (originalen) Akkupacks sind auch unter Baustellenbedingungen und quälenden Einsätzen wirklich haltbar und halten gefühlt ewig. In 2019 hatte ich 5 Akkupacks von Drittanbietern probiert, davon leben noch 2 und werden nur noch in Radio und Lampe eingesetzt, mit allen war ich nicht zufrieden. Wenn richtig Last gefordert wird, fingen die tlw. an zu qualmen, auch die Kapazität war nicht wie beworben. Ich habe sogar noch einen originalen 3Ah aus 2006, der natürlich auch nicht mehr die ursprüngliche Leistung bietet, aber er lebt noch. Zudem sind die Makita unter den Profi- und semiprofessionellen Maschinen mit am günstigsten.

6. Die Maschinen sind in aller Regel gut, manchmal sehr gut. Mit dem einen oder anderen Kompromiss wird man leben müssen, das ist bei anderen Herstellern aber auch so. Keiner hat immer das beste Gerät. Alternative: Aus 3 oder 4 Herstellern Geräte auswählen und jeweils Ladegeräte und Akku´s anschaffen und mitschleppen.

Das sind meine Praxiserfahrungen, ich arbeite nicht für Makita und bekomme kein Geld von denen. Wer etwas mehr Qualität braucht oder will als das was der typische Low-Budget- oder Heimwerkermarkt hergibt ist mit Makita imho gut bedient. Einen Akku-Bohrhammer habe ich mir von Milwaukee gekauft, weil mir da die Makita Maschinen nicht so gut gefallen haben.

Wenn ich mich neu aufstellen müsste und es wäre nicht Makita würde ich wahrscheinlich Milwaukee oder Hikoki wählen. Warum? Weil die Akkutechnik einfach weiter fortgeschritten ist als bei Makita, z.B. die Nutzung von 21700er Zellen, bei Hikoki ist das Multivoltsystem sehr interessant, die Akkupacks können in 5s2p geschaltet werden oder in 10s1p was für die Nutzung in 18 und 36 Volt Maschinen möglich ist, Milwaukee bietet auch die stärkeren Geräte, wie große Winkelschleifer, mittlere Kreissäge usw, welche viel Last brauchen auch in 18 Volt an, dann vorzugsweise 9 oder 12 Ah Akkupack an. Da ist richtig viel Bumms drin. Bei Makita wird das dann durch das einstecken von 2 18 Volt Akku´s kompensiert, hat aber den Nachteil, dass die Maschine schwerer ist, mehr Akkupacks vorgehalten und geladen werden müssen.

Die Parkside Maschinen von Lidl sollen je nach Serie mittlerweile richtig gut sein, kann ich aber nicht selbst beurteilen.
Zu Einhell kann ich auch nichts sagen, scheint aber mittlerweile besser als ihr Ruf.
Metabo ist von der Akkutechnik auch weit voran, mir gefallen jedoch teilweise die Maschinen nicht. Interessant ist jedoch die Akku Allianz,der inzwischen einige Hersteller beigetreten sind und so die Akku´s von Metabo nutzen.
Um dir im Detail weiter zu helfen, wäre es auch gut zu wissen, was du suchst - Heimwerkerqualität oder Semi- oder Profiqualität? Welche Maschinen sollen kurzfristig, mittel- oder langfristig angeschafft werden? Haus-Hof-Garten, Metallbereich, Holzbearbeitung, Allgemein oder auch etwas spezielles?

Edit ergänzt noch, dass es auch Adapterplatten gibt wo Akkupacks mit den Maschinen anderer Hersteller kombiniert werden können, z.B. Bosch-Makita, Makita-Bosch, Dewalt-Bosch usw..
Bei vielen Bekannten die sich abseits des typischen Low Budget oder Heimwerkermarkts etwas "gescheites" kaufen wollen und das Geld nicht die ganz entscheidende Rolle spielt, wird gerne Bosch genommen, auch immer mehr die blauen. Die (blauen) sind in Summe bestimmt nicht schlecht und es gibt viele günstige Geräte und die normalen Akkupacks sind auch absolut leistbar. Wer aber die Procore Akku´s oder bessere Maschinen will muss deutlich mehr bezahlen. Auch habe ich von recht vielen Ausfällen gehört. Aus eigener Erfahrung kommt Bosch für mich, mit Ausnahmen!, eher nicht in Frage wenn ich es vermeiden kann. Oft wird viel versprochen und beworben, was in der Praxis nicht gehalten werden kann. Die Bluetooth App konnte ich schon mehrfach erleben - einfach nur Firlefanz weit abseits der Produktbeschreibung.
Ryobi wird aufgrund der geringen Verbreitung in der persönlichen Auswahl gerne vergessen. Von Panasonic gibt es auch ganz tolle Maschinen und Akku´s, das Ökosystem ist aber recht klein.
Von den Markenhersteller mit gutem Standard und Allgemeinprogramm wie Makita, Dewalt, Hikoki, Milwaukee, Flex, Bosch blau, Metabo...ist keiner schlecht, da zählen persönliche Präferenzen und vor allem - welche Geräte sind anzuschaffen. Hilti, Fein, Festool.... lasse ich mal außen vor weil die für Privatanwendungen eher keine Rolle spielen werden oder eher auf einen Bereich/Gewerk spezialisiert sind.
 
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Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.571
8.314
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Nähe Hannover
Wie voraussichtlich die meisten Nutzer bin ich kein professioneller Handwerker, bei dem die Investition in das immer beste (und teuerste) Werkzeug lohnt. Andererseits möchte ich solide Qualität und keinen "Ramsch". Manche Firmen scheinen sich auf auf Profis zu fokussieren. Da gibt es Monster-Bohrhämmer und 300mm-Winkelschleifer (was ich wohl nie bräuchte) - dafür keine Pumpen, Astscheren oder Teppichschneider...

Mir persönlich geht es um "Haus-und-Hof" Equipment. Kettensäge, Säbelsäge, Schleifmaus, Poliermaschine, Autosauger/Nasssauger, Hochentaster, Pumpen, Kompressoren...
Aber offen gestanden derzeit nicht um ein konkretes Gerät. Ich möchte mich zukünftig (möglichst) auf ein System festlegen. Wenn dann ein Gerät angeschafft werden muss (und es schnell gehen muss), will ich wissen aus welchem Hause.
Derzeit habe ich Interesse an Einhell. Dazu wären mir Erfahrungen sehr lieb.
Aber dieser Thread soll keine spezielle "Kaufberatung" für mich werden. Ich denke, dass das Thema durchaus von allgemeinem Interesse sein kann.

Beste Grüße,
Flummi
 

Commandante

Flashaholic
26 September 2016
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Südpfalz
Ich denke es ist dann doch etwas zu speziell um es ganz allgemein zu halten....aber für Haus und Hof im privaten Bereich dann eher Parkside oder Einhell, da kann ich aber nichts beitragen oder wenn man nicht jeden Euro umdrehen muss --> Makita, wie bereits gesagt gibt es da die meisten Maschinen für beinahe jeden Anwendungsfall.
Akku-Kettensägen sind mittlerweile generell ganz brauchbar, auch im Profi Bereich
Säbelsäge, die besten kommen von Milwaukee, alle anderen, die ich kenne, funktionieren auch
Schleifer, am liebsten von Fein--> Multimaster, hat aber fast jeder im Programm mittlerweile
Poliermaschine, am besten von Flex
Sauger, würde ich mir als Privatanwender nicht als Akkumodell holen, wenn doch Metabo
Entaster, Makita oder Bosch
Pumpe, habe ich noch nie als Akkumodell gesehen aber auch nicht gesucht, da einfache Gartenpumpen i.d.R. nicht komplex sind vielleicht günstig kaufen
Kompressor, für den Reifen aufzupumpen gibt´s Akkumodelle z.B. Makita, zum Sandstrahlen oder Nageln bitte mit mehr Power, z.B. Kaeser als hochwertig, günstig und preiswert Implotex

Edit meint sie hat die Intention schon verstanden aber es gibt auch von den Heimwerkermarken eben nicht alles, und manches ergibt auch nicht unbedingt Sinn, je nach Anwendungsfall, z.B. ein Akkukompressor.
Parkside Geräte von Lidl haben in verschiedenen Test´s überaschend gut abgeschnitten, ich bin nicht mehr sicher aber ich meine das war die Performance Serie, welche zu der Team Serie nicht kompatibel ist. Beachten sollte man dabei aber ob es nach der Aktion noch Support und Akku´s zum nachkaufen gibt. In der Hinsicht scheint Einhell doch Vorteile zu haben.
 
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Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Ich nutze für den Einsatz im Garten ebenfalls Einhell:
- Motorsense
- Rasenmäher
- Laubsauger/bläser
- Säbelsäge
Bisher keine Probleme.

Als Schlagbohrmaschine habe ich noch eine alte Bosch mit Strippe und als Akku-Schraubendreher eine kleine Bosch und eine Duro vom Aldi.
Mehr brauche ich eigentlich nicht.
 
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taenzerwalze

Flashaholic**
7 März 2017
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Ich wollte auch gerne eine einzige Akku-Familie haben. Das hat irgendwie nicht geklappt. Da ich dienstlich mit Bosch Blau 18V in Berührung kam, habe ich mich für diese Maschinen für meine Renovierungsarbeiten entschieden. Klasse Geräte, die aber auch nicht günstig sind.

Dann kam noch Bosch Blau 12V dazu. Ebenfalls sehr schöne Geräte, mit ordentlich Kraft. Durch den, von der Form her, kleineren Akku, sind die Maschinen kompakter und für einige Spezialanwendungen erstklassig.

Als der Garten dann dran war, hatte ich gemerkt, dass Bosch Blau keine Gartengeräte anbietet. Für Gartenbauer gibt es hier nur einige 36V Geräte. Das fand ich sehr unschön. Da ich zu der Zeit aber einen 18V Bosch Grün Akkusauger für die Wohnung hatte, habe ich eine Bosch-Heckenschere erstanden. Schönes Gerät, welches nun wieder alleine ist, da der Sauger ziemlich schlecht konstruiert war und zurück ging.

Das nächste Gartengerät kam dann von Einhell und ich muss sagen, dass ich vom Preis-/Leistungsverhältnis angenehm überrascht bin. Es wird aber so selten genutzt, dass ich den Akku noch nicht einmal laden musste. Da ich die Einhellmaschinen bislang nur für den Garten und nicht fürs Heimwerken benutzt habe, kann ich zu deren Qualität nicht viel sagen. Für Leute mit geringem Budget ist es aber auf jeden Fall einen Blick wert. Gefühlt bekommt man auch von Einhell eine riesige Bandbreite akkubetriebener Geräte.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
3.520
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Engen
Hallo,

ich nutze seit eingen Monaten viele Bosch Geräte der blauen Serie.
Angefangen hat das, als wir letztes Jahr vor Helloween Besuch hatten und die Tochter einer befreundeten Familie mit meinem Dremel-Nachbau ihren Kürbis Schnitzen wollte. Mein in die Jahre gekommener Dremel-Nachbau war danach defekt.
Sicherlich nicht die Schuld der Kleinen.

Es musste Ersatz her und da bin ich zwischen Dremel und Bosch GRO hin und her geschwankt. Es wurde das Akku-Gerät Bosch GRO mit 12V Akku.
Danach folgten viele Käufe, oft auf Anzeigenportalen. Mittlerweile habe ich 7x 12V Geräte und 3x 18V Geräte der blauen Serie zu Hause.

Die Hersteller machen das auch ganz geschickt. Wenn man mal die erste Grundausstattung mit vernünftig großen Akkus und Ladegerät hat, dann kann man "relaltiv günstig" einzelne schöne Maschinen dazu erwerben, von denen man vor dem Kauf gar nicht wusste, dass man sie braucht.

Eigentlich genau so wie beim Taschenlampenhobby.... Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben...:).

Mein Stand war immer so, dass es keine nennenswerten Unterschiede bei den Akkus der namhaften Hersteller gibt.
Was mir neulich aber aufgefallen ist, als ich einen Parkside Schlagschrauber kaufen wollte. Die machen extra Werbung für Akkus mit balancing Funktion.

Mir war bis dahin neu, dass auch die großen Marken teils kein balancing verbauen und somit ein Zellendrift irgendwann sicherlich eintritt.
Bei einem billig Nachbau-Akku hatte ich mir mal das Innenleben angeschaut. Dem traue ich nicht, deswegen werde ich die Akkus nicht nutzen.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
3.378
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Erzgebirge
@Flummi
Naja, die Motorsense ist vor zwei Jahren gekommen und hatte einen 2000-mAh-Akku dabei. Ich brauchte die Sense nur alle paar Wochen und der Akku ist noch gut.
Der Rasenmäher kam vor einem Jahr und hatte 2 4000-mAh-Akkus dabei. Er wurde den Sommer über so alle 14 Tage genutzt und machte das klaglos mit. Die Akkus reichen für unser kleines Grundstück + die Wiese der Nachbarin (insgesamt ca. 300 m²) dicke aus und haben nach dem Einsatz laut Anzeige noch knapp ein Drittel Ladung.
Der Akku-Laubsauger kam erst letzten Herbst ohne Akkus, ich habe mir aber zwei zusätzliche 4-Ah-Akkus besorgt. Die sind auch nötig, denn innerhalb von 20 min nuckelt der Sauger einen Akkusatz (=2 Stück) leer.

Bis jetzt alles paletti, aber Langzeiterfahrung habe ich noch nicht.

Die Hersteller machen das auch ganz geschickt. Wenn man mal die erste Grundausstattung mit vernünftig großen Akkus und Ladegerät hat, dann kann man "relaltiv günstig" einzelne schöne Maschinen dazu erwerben, von denen man vor dem Kauf gar nicht wusste, dass man sie braucht.
Einhell macht das auch so. Es gibt Bundle mit Gerät, Akku(s) und Ladegerät und es gibt einzelne Geräte ohne Akku. Ich finde das soweit in Ordnung. Allerdings hätte ich zum Rasenmäher lieber ein Ladegerät für zwei Akkus (gibt es als Zubehör) statt zwei Ladegeräte für je einen Akku bekommen.
 
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niCOLEI

Flashaholic
18 Dezember 2017
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Ich nutze Hauptsächlich Makita 18v und ein bisschen Parkside. Das ergänzt sich ganz gut.
Makita für die Geräte die ich quälen will/muss. Parkside für die Geräte die Ich selten brauche.

Einen Winkelschleifer von Parkside hab ich schon gekillt. Der Multimaster für 30€ war aber definitiv sein Geld Wert (vor allem, weil das eh nur ein Problemlöser ist, den man sehr selten braucht). Die Heißklebepistole will ich auch nicht mehr missen und die Langstiel Heckenschere war einfach günstig.
Aufpassen solltest du darauf, dass die Parkside Geräte gerne mal über Monate ausverkauft sind. Wenn du also schnell ein Gerät brauchst könnte das in die Hose gehen.

Was beim Makita 18v System ganz nett ist, ist dass einige größere (Garten-) Geräte mit 2 Akkus betrieben werden. (Die haben zwar mittlerweile auch ein 40V System, aber man ist nicht wirklich abhänig davon. Im Gegensatz zu Bosch blau)
Die Akku Alianz von Metabo (CAS heißt das glaub ich) ist eine tolle Sache, aber das sind meistens wirklich die Profi Geräte für spezielle Anwengungsgebiete und zu entsprechendem Preis.

Ich würde dir für die Hauptgeräte zu einem der Namenhaften Hersteller raten: Makita, Bosch blau, Metabo, DeWalt, Milwaukee und dann für Geräte die es in diesem System nicht gibt (oder überteuert sind) Einhell oder Parkside.
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
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Ich habe mich nun für das Einhell-System entschieden. Hier gibt es m.E. die größte Auswahl an Geräten mit akzeptabler bis guter Qualität. Das Bosch 12V-System bleibt natürlich, da gibt es keinen Grund, dieses zu ersetzen (hab mir da gerade den niedlichen GWS 12V-76 Winkelschleifer zugelegt :)).

Die Preise sollte man unbedingt vergleichen.
Derzeit: Ein Akku 18V 4Ah: 53€
Doppelpack desselben Akkus: 66€
Ein Akku plus Ladegerät: 32,90€.

Hab nun also zwei Ladegeräte und 4 Akkus.
Einen Akku musste ich natürlich sofort öffnen :pfeifen:. Das Gehäuse ist nicht verklebt, es lässt sich aufschrauben. Das Pack enthält 10 Zellen "Power-LiIon Cell 2000mAh" in 5S2P-Anordnung, sowie eine überaus umfangreiche Elektronik. Da scheint ein kleiner Computer verbaut zu sein...
Auf die Platine werden alle Zwischenabgriffe des Akkupacks geführt - offenbar werden die Zellen ausbalanciert :thumbup:.
Sehr sauber aufgebaut, ich bin beeindruckt.

Bestellt habe ich als erstes Gerät eine Akku-Heißklebepistole.

Mal schauen, wie es hier weitergeht...
 
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taenzerwalze

Flashaholic**
7 März 2017
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Herzlichen Glückwunsch zum neuen Werkzeug.

Der kleine Winkelschleifer ist der Knaller. Den musste ich auch haben. Dazu gabs dann noch den GSR 12V 35C als Set. Das ist wirklich ein tolles Gerät.
 

Flummi

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26 Oktober 2015
6.571
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Die Heißklebepistole ist angekommen. Macht einen soliden Eindruck, wenn auch nicht ganz so solide wie meine Kabel-Steinel.
Beim Start habe ich ca. 145 Watt gemessen, nach etwa 2 Minuten schaltet ein Lämpchen von rot auf grün (betriebsbereit), dann werden im Standby noch etwa 35 Watt verbraucht. Mit dem 4Ah Akku sollte man also rund 2 Stunden kleben können - das reicht mir.
Einsatzgebiet ist bei mir überwiegend das Kleben im Garten.

Nun kommt noch eine Kettensäge GE-LC 36/35 Li dazu. 35cm Schwertlänge, Brushlessantrieb, 36V (2 Akkus). Ich werde berichten...
 

gutti-g

Flashaholic*
10 September 2012
637
154
43
www.gm-e.eu
Ich habe alles von Dewalt.
Ganz gut sind da die Flexvolt Akkus (18/54V)
Power und lange Arbeitszeiten.

Mit 230V habe ich nur eine große Flex und eine Schlitzfräse. Die brauche ich nicht so oft.
Alles andere ist Akku
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
6.571
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Nähe Hannover
Heute konnte ich nun die Kettensäge in der (kurzen) Praxis testen. Ich kann mit einer Bosch AKE40, einer Baumarkt-CMI und einer Dolmar ES38A vergleichen. Der Vergleich mit der Dolmar ist am interessantesten, denn die beiden verwenden die gleiche Sägekette.
Kurz: Die Einhell ist die schnellere der beiden (15 vs. 13 m/s Vorschub), aber aufgrund der beiden 4Ah Akkus auch etwas schwerer.
Ohne lästiges Kabel zu arbeiten ist ein Segen. Das hat sich ja doch immer wieder in die Beine verheddern wollen.
So kann ich auch mal schnell einen Ast vom Baum schneiden, ohne die Kabeltrommel rauszukramen.
Sonst sehe ich keine gravierenden Unterschiede zwischen den beiden Sägen. Sie liegen auch gleichwertig gut in der Hand.

Ach so: Bei der Bosch ist meinem Vater die Kette abgesprungen (was nicht ganz ohne materiellem Schaden einherging). Seitdem passiert das (zu) häufig. Sie hat einen Platz im Regal. Die CMI ... sägt. Langsam. Ölzufuhr recht schwach (oder kaputt?).

Früher hatte ich stumpfe Sägeketten beim örtlichen Baumarkt zum Schärfen abgegeben. Diese Dienstleistung bietet er aber seit einer Weile nicht mehr an. Manuelles Schärfen mit Feile habe ich nicht gut hinbekommen - und macht auch so gar keinen Spaß. So stapelten sich stumpfe Ketten in der Werkstatt. Nun hab ich mir ein elektrisches Kettenschleifgerät angeschafft. Was soll ich sagen, ich bin sehr angetan. Sehr präzise gleichmäßige Schleifkanten bekommt man damit auch als Einsteiger hin. Bei der Gelegenheit konnte ich auch feststellen, dass der Baumarkt seinerzeit bei einer Kette nur die linksseitigen Schneiden geschliffen hatte...

Beste Grüße,
Flummi
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
6.571
8.314
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Nähe Hannover
Der Akkuwerkzeug-Park vergrößert sich:
- Ein Doppelladegerät "Twincharger" 2x 3A
- Ein Doppelpack Akkus PXC 2,5Ah
- Ein Akku PXC Plus 3Ah mit 21700er Zellen

- Ein kleiner Nass-/Trockensauger TE/VC 18-10 Li
- Ein Hand Akkukompressor CE/CC 18 Li (noch nicht geliefert)
- Ein Schlagbohrschrauber TE-CD 18/50 Li-i Brushless.

Bislang funktionieren alle Geräte einwandfrei, ich bin zufrieden. Wer Fragen hat, kann sich gerne melden.

Beste Grüße,
Flummi
 

dirk.online

Flashaholic*
4 Dezember 2010
583
182
43
Nun hast du dich ja schon für EINHELL entschieden - gute Wahl wie ich finde.
Was ich am meisten nutze, ist meine Kettensäge GP-LC 35/35 Li. Ich heize überwiegend das Haus mit Holz welches ich ausschließlich mit der Säge schneide. Ich habe mittlerweile 2x4Ah, 4x5.2Ah, 2x6Ah Akkus. Um kontinuierlich sägen zu können, braucht man vier Akkusätze. Im Wald lade ich an zwei Twinladern die an einer Akku-Power-Station hängen. Ich schärfe die Kette am Gerät mit einer Rundfeile - beste Ergebnisse.
Von meinem Rasenmäher bin ich auch sehr begeistert! Er hat eine Schnittbreite von 43cm und mäht mit zwei 4er Akkus rund 500m².
Das nächste wird eine Heckenschere werden. Da bin ich mir aber noch nicht ganz schlüssig, ob es ein 18V oder 36V Modell werden wird.
So wächst auch mein kleine Gerätefamilie

Gruß Dirk
 
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Flummi

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26 Oktober 2015
6.571
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Nähe Hannover
Die 4Ah-Akkus haben ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, wenn man etwas nach Angeboten recherchiert. Für manche Sachen sind kleinere Akkus völlig ausreichend und entsprechend leichter.
Mit dem 3Ah "Plus" am Schlagbohrschrauber habe ich just am WE zwei Bohrungen 10mm, 40cm Tiefe durch festen Beton gebohrt. Hat jeweils einige Minuten gedauert, am Ende war ein Balken der Akkuanzeige aus.
 

Flummi

Moderator
Teammitglied
26 Oktober 2015
6.571
8.314
113
Nähe Hannover
Ist bestimmt auch interessant. Neben Bosch (grün) sind da aber nur Firmen vertreten, die ein recht kleines Sortiment an Geräten anbieten. Aber die Allianz wird bestimmt noch wachsen.

Einhell ist m.E. in der Akkutechnik besser aufgestellt. 21700er gibt es bei Bosch nur in einem Akku ("3. Generation"), von Balancing konnte ich nichts lesen. Das ist für mich in der 18V-Klasse ein No-Go. Einhell gibt die max. Leistung der Akkus explizit an (z.B. 900 Watt), bei Bosch...nix.
Bei Einhell werden in den höherwertigen Modellen Brushless-Motoren verbaut. Abseits von Bosch konnte ich da in der "Alliance" nichts Entsprechendes finden.
 
1 September 2021
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Danke. Das ist sehr informativ. Leider hat Einhell ein Gerät, das mich gerade am meisten interessieren würde, einen Drucksprüher/Gartensprüher selbstansaugend nicht im Programm. Das ist doof, denn sonst würde mich die Einhell- Geschichte stark interessieren.
 

Flummi

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26 Oktober 2015
6.571
8.314
113
Nähe Hannover
Du meinst diese Mitteldruck-Reinigungslanzen? Die sind ja derzeit so Hip, dass ich davon ausgehe, dass Einhell schon daran entwickelt.
Oder meinst du diese Geräte zum Versprühen von Fungiziden etc.? Da gibt es 3 Geräte.

Auf meiner Wunschliste stehen derzeit die Kehrmaschine und die Schneefräse...
 
1 September 2021
27
2
3
61
Ich meine den

GLORIA MultiJet 18V - Akku-Sprühsystem/Mitteldruckreiniger​

Der soll als Pflanzensprüher bei uns eingesetzt werden. Ist selbstansaugend und soll aus einem 600 Liter Tank ansaugen, der auf einem Pickup steht. (Bolivien, 8 Hektar Bäume) so etwas sehe ich nicht bei Einhell.
Aber vielleicht gibt es einen Adapter von Einhellakkus auf dieses PFA Gerät. Ich würde nur ungern schon wieder mehrere Akkus/Ladegeräte kaufen wollen. Mit der Qualität von den Einhellsachen ansonst, und ich würde mir da einiges zulegen, scheint es ja gut zu stehen.
 
1 September 2021
27
2
3
61
Könnte mir bitte jemand einen Adapter von Einhell Power x-change Akkus auf diese Bosch "Power for all Alliance" verlinken? Ich finde da leider nichts.
Angeschafft habe ich mir schon die 36V Kettensäge GE-LC 36/35 Li von Einhell mit 4x4ah Akkus und zwei langsamen Ladern dazu.
 

Flummi

Moderator
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26 Oktober 2015
6.571
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Nähe Hannover
Etwas Offizielles gibt es da m.W. nicht. Wäre ja noch schöner, wenn man Akkus von Fremdgeräten verwenden könnte :rolleyes:.
Aufgrund dieses Dilemmas ist dieser Thread entstanden.

Und: Der Standard-Lader lädt mit 3A. Das bedeutet bei Deinen Akkus 3/4C und ist aus Akku-Sicht nicht langsam. Es gibt aber auch einen 5A-Schnelllader.
 
Zuletzt bearbeitet:

Buteo

Flashaholic***
25 März 2015
8.486
5.180
113
Ich bin Profi-Handwerker und nutze seit 16 Jahren die Makita 18 Volt-Klasse, Nicht weil sie besten und tollsten Akku´s und Geräte haben, sondern aus verschiedenen anderen Gründen.

1. Wenn man sich erstmal für ein Akku Ökosystem entschieden hat, wechselt man das i.d.R. nicht mehr so leicht, jedenfalls nicht ohne Grund und ohne wirtschaftliche Verluste, als Hobbyanwender noch weniger als der Profi.

2. Bei der Makita 18 Volt Klasse gibt es die größte Vielfalt an Geräten.

3. Die Akkutechnik ist mittlerweile längst überholt, Makita nutzt immer noch 18650er Zellen bis maximal 6 Ah, aber die originalen Akkupacks sind recht haltbar und funktionieren immer, egal ob bei Hitze, Kälte oder Regen. Hilti hat Probleme bei Nässe, Dewalt lädt nicht bei zu geringer Umgebungstemperatur, andere z.B. Milwaukee brauchen erst eine Abkühlung nach "Dauerlauf" bis die Akku´s geladen werden. Die Sicherheitsfeatures bei Kälte und Hitze sind zwar grundsätzlich nachzuvollziehen wenn man die Technik miteinbezieht, mir ist es dennoch wichtiger in jeder Umgebung arbeiten zu können, als für mein Ladegerät ein warmes oder kühles Plätzchen zu suchen.

4. Makita lädt immer noch sehr schnell die Akku´s, 3 Ah in 23 Minuten, 5 Ah in ~ 50 Minuten, das sind Top Werte und die Akku´s sind schnell wieder einsatzbereit. Die Mitbewerber haben sich stark verbessert, ich glaube da kommt aber immer noch keiner dran. Bei vielen Anwendungen schafft man es nicht einen Akku leerzuarbeiten ehe der nächste vollgeladen ist.

5. Die (originalen) Akkupacks sind auch unter Baustellenbedingungen und quälenden Einsätzen wirklich haltbar und halten gefühlt ewig. In 2019 hatte ich 5 Akkupacks von Drittanbietern probiert, davon leben noch 2 und werden nur noch in Radio und Lampe eingesetzt, mit allen war ich nicht zufrieden. Wenn richtig Last gefordert wird, fingen die tlw. an zu qualmen, auch die Kapazität war nicht wie beworben. Ich habe sogar noch einen originalen 3Ah aus 2006, der natürlich auch nicht mehr die ursprüngliche Leistung bietet, aber er lebt noch. Zudem sind die Makita unter den Profi- und semiprofessionellen Maschinen mit am günstigsten.

6. Die Maschinen sind in aller Regel gut, manchmal sehr gut. Mit dem einen oder anderen Kompromiss wird man leben müssen, das ist bei anderen Herstellern aber auch so. Keiner hat immer das beste Gerät. Alternative: Aus 3 oder 4 Herstellern Geräte auswählen und jeweils Ladegeräte und Akku´s anschaffen und mitschleppen.

Das sind meine Praxiserfahrungen, ich arbeite nicht für Makita und bekomme kein Geld von denen. Wer etwas mehr Qualität braucht oder will als das was der typische Low-Budget- oder Heimwerkermarkt hergibt ist mit Makita imho gut bedient. Einen Akku-Bohrhammer habe ich mir von Milwaukee gekauft, weil mir da die Makita Maschinen nicht so gut gefallen haben.

Wenn ich mich neu aufstellen müsste und es wäre nicht Makita würde ich wahrscheinlich Milwaukee oder Hikoki wählen. Warum? Weil die Akkutechnik einfach weiter fortgeschritten ist als bei Makita, z.B. die Nutzung von 21700er Zellen, bei Hikoki ist das Multivoltsystem sehr interessant, die Akkupacks können in 5s2p geschaltet werden oder in 10s1p was für die Nutzung in 18 und 36 Volt Maschinen möglich ist, Milwaukee bietet auch die stärkeren Geräte, wie große Winkelschleifer, mittlere Kreissäge usw, welche viel Last brauchen auch in 18 Volt an, dann vorzugsweise 9 oder 12 Ah Akkupack an. Da ist richtig viel Bumms drin. Bei Makita wird das dann durch das einstecken von 2 18 Volt Akku´s kompensiert, hat aber den Nachteil, dass die Maschine schwerer ist, mehr Akkupacks vorgehalten und geladen werden müssen.

Die Parkside Maschinen von Lidl sollen je nach Serie mittlerweile richtig gut sein, kann ich aber nicht selbst beurteilen.
Zu Einhell kann ich auch nichts sagen, scheint aber mittlerweile besser als ihr Ruf.
Metabo ist von der Akkutechnik auch weit voran, mir gefallen jedoch teilweise die Maschinen nicht. Interessant ist jedoch die Akku Allianz,der inzwischen einige Hersteller beigetreten sind und so die Akku´s von Metabo nutzen.
Um dir im Detail weiter zu helfen, wäre es auch gut zu wissen, was du suchst - Heimwerkerqualität oder Semi- oder Profiqualität? Welche Maschinen sollen kurzfristig, mittel- oder langfristig angeschafft werden? Haus-Hof-Garten, Metallbereich, Holzbearbeitung, Allgemein oder auch etwas spezielles?

Edit ergänzt noch, dass es auch Adapterplatten gibt wo Akkupacks mit den Maschinen anderer Hersteller kombiniert werden können, z.B. Bosch-Makita, Makita-Bosch, Dewalt-Bosch usw..
Bei vielen Bekannten die sich abseits des typischen Low Budget oder Heimwerkermarkts etwas "gescheites" kaufen wollen und das Geld nicht die ganz entscheidende Rolle spielt, wird gerne Bosch genommen, auch immer mehr die blauen. Die (blauen) sind in Summe bestimmt nicht schlecht und es gibt viele günstige Geräte und die normalen Akkupacks sind auch absolut leistbar. Wer aber die Procore Akku´s oder bessere Maschinen will muss deutlich mehr bezahlen. Auch habe ich von recht vielen Ausfällen gehört. Aus eigener Erfahrung kommt Bosch für mich, mit Ausnahmen!, eher nicht in Frage wenn ich es vermeiden kann. Oft wird viel versprochen und beworben, was in der Praxis nicht gehalten werden kann. Die Bluetooth App konnte ich schon mehrfach erleben - einfach nur Firlefanz weit abseits der Produktbeschreibung.
Ryobi wird aufgrund der geringen Verbreitung in der persönlichen Auswahl gerne vergessen. Von Panasonic gibt es auch ganz tolle Maschinen und Akku´s, das Ökosystem ist aber recht klein.
Von den Markenhersteller mit gutem Standard und Allgemeinprogramm wie Makita, Dewalt, Hikoki, Milwaukee, Flex, Bosch blau, Metabo...ist keiner schlecht, da zählen persönliche Präferenzen und vor allem - welche Geräte sind anzuschaffen. Hilti, Fein, Festool.... lasse ich mal außen vor weil die für Privatanwendungen eher keine Rolle spielen werden oder eher auf einen Bereich/Gewerk spezialisiert sind.
Ich bin da ganz bei Dir.
Makita baut Geräte mit guter Qualität und die 18V-Akkus sind universell einsetzbar.
Einzig die Schlagbohrmaschinen von Makita mag ich nicht, das leidige Thema.
Neben den o.g. "billigeren" Geräten hatte ich sonst nur Bosch (OK aber nicht wirklich gut) und Hilti im Einsatz, aber als Akkuversionen gefällt mir Makita hier eindeutig besser.
 

Flummi

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Ich bin ja soweit mit meinen Einhell-Akkugeräten sehr zufrieden. Aber die Kehrmaschine...

- Laubblätter führen zur Verstopfung des Gerätes
- Kastanien: zu groß
- Eibenbeeren: verkleben das Gerät
- Dünne Zweige: bleiben im Einzug hängen oder wickeln sich um die Bürsten
- Birkensamen: bekommt er nicht aus den Fugen des Pflasters.
- Sägespäne: Ganz ok. Wäre der Boden an der Stelle nicht so uneben.

Ich bin noch am überlegen, was wohl das geplante Einsatzszenario sein könnte. Bislang jedenfalls bin ich mehr damit beschäftigt, Verstopfungen zu lösen als zu kehren.
Ach so, sperrig und schwer ist die Kiste auch noch.

Update:
- Nach einigen gesägten Raummetern kann ich sagen: Kettensäge und Sägekettenschleifmaschine sind prima.
- Hab mir noch 2 Akkus 6Ah "Plus" angeschafft. Die sind top und die Ladestandsanzeige in % toll.
- Der Handkompressor: Kräftig, ausdauernd und schnell. Er "merkt" sich aber nicht den zuletzt eingestellten Abschaltdruck. Ich arbeite deshalb manuell (schalte selbst ab).
 
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aggerflash

Flashaholic*
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Einhell scheint mir das "Akkufamilienkonzept" am weitesten ausgebaut zu haben.
Heute scheinen einige Hersteller bereits einen Schritt weiter zu sein und bauen rund um ihre Akkus Gerätefamilien auf, unter denen man die Akkus austauschen kann. Sehr löblich - aber von einem einheitlichen Standard ist man noch weit entfernt. Man muss sich also immer noch weitgehend für ein Akkubiotop entscheiden...


Schau mal nach CAS also dem Cordless-Alliance-System: https://www.cordless-alliance-system.de/

Da gehört z.B. Mafell, Metabo, Lamello, Scangrip und Co. dazu.

Ist eine tolle Sache; meine Metabo Akkus passen auch auf meine Mafell Handkreissäge. Vermindert die "Akkumenge" ungemeint.


Da gehören mittlerweile einige Firmen dazu die alle den gleichen Anschluss / Akku verwenden - geniale Sache.


Habt ihr Empfehlungen/Erfahrungen? Es geht hier wirklich um Gerätefamilien - nicht Einzelgeräte.


Wie gesagt "Metabo". Ich selbst habe etliches von BOSCH blau, aber nachdem mittlerweile nach Jahren der Nutzung bei manchem Gerät die Akkus den Geist aufgeben schwenke ich bei Neuanschaffung auf METABO um, da dort dank Zugehörigkeit zum CAS die Akkus auch in etliche andere Geräte passen.

Warum sich BOSCH da nicht anschliesst frage ich mich schon länger.

- Nach einigen gesägten Raummetern kann ich sagen: Kettensäge und Sägekettenschleifmaschine sind prima.

Entschuldige bitte, wenn ich als Neuling so von der "Seite" reingrätsche.

Aber bitte keine Sägekettenschleifmaschine verwenden i.d.R. nehmen die Dinger meiner Erfahrung nach viel zu viel von der Kette ab.
Lieber den STIHL / PFERD 2-in-1 Feilenhalter verwenden und händisch schärfen - da ist man genau so schnell, aber eben materialschonender.
 
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Flummi

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Aber bitte keine Sägekettenschleifmaschine verwenden i.d.R. nehmen die Dinger meiner Erfahrung nach viel zu viel von der Kette ab.
Lieber den STIHL / PFERD 2-in-1 Feilenhalter verwenden und händisch schärfen - da ist man genau so schnell, aber eben materialschonender.

Das stimmt sicherlich für den Profi, insbesondere für das schnelle Nachschärfen. Aber auch mit viel Übung wird der Schliff handgeführt nicht perfekt. Deshalb schicken Profis ihre Sägeketten auch nach einigen Handschliffen zum Schärfen (mit Maschine).

Einmal versehentlich einen Nagel erwischt - und man kommt mit der Feile nicht mehr weit.
Den Abtrag der Schleifmaschine kann man justieren. Viel nimmt die nur ab, wenn die Zähne unterschiedlich abgenutzt sind. Das passiert vornehmlich beim Handschliff.
Schlussendlich kostet meine Sägekette von Oregon im Dreierpack insg. 18€ (für 3). Wenn die nach 20x Nachschleifen verbraucht ist, ist das für mich ok. Bislang musste ich Sägeketten vor dem Verschleiß entsorgen (Zahnbruch, verbogen). Metall im Holz ist böse.
 

Vophatech

Flashaholic**
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Allerdings hätte ich zum Rasenmäher lieber ein Ladegerät für zwei Akkus (gibt es als Zubehör) statt zwei Ladegeräte für je einen Akku bekommen.

Das Einhell Doppelladegerät lädt die 2 Akkus aber langsamer als 2 einzelne Ladegeräte.

Einen Akku musste ich natürlich sofort öffnen :pfeifen:. Das Gehäuse ist nicht verklebt, es lässt sich aufschrauben. Das Pack enthält 10 Zellen "Power-LiIon Cell 2000mAh" in 5S2P-Anordnung, sowie eine überaus umfangreiche Elektronik. Da scheint ein kleiner Computer verbaut zu sein...

Hoffentlich läuft es bei den Einhell Akkus aber nicht so wie bei ...hab vergessen wer das war... sobald die Platine einmal komplett Spannungslos war, kann man den Akku weg schmeißen... Stichwort Zellentausch.

Warum sich BOSCH da nicht anschliesst frage ich mich schon länger.

Weil doch jeder sein eigenes Süppchen kocht und Bosch gleich zwei Akkuallianzen gegründet hat...
Nämlich Power for All zusammen mit Gardena und nun AMPshare zusammen mit Fein, Rothenberger, Brennenstuhl, etc.

Würden sich alle Hersteller mal einig werden, wäre das Leben bedeutend leichter...


Die (noch)Schwiegereltern haben letztes Jahr einen Einhell Akku-Rasenmäher angeschleppt. Das Ding ist soweit eigentlich ganz gut. Die 2 4Ah Akkus reichen zwar nicht für das Grundstück, aber das ist auch relativ groß. Über den Mäher kann ich nichts schlechtes sagen, er verrichtet seine Arbeit gut.

Zuvor wuchs der Rasen jedoch ca. 1 Jahr ungehindert und bei 30 - 40cm Wuchshöhe musste erstmal der Grobschnitt mit der Akkusense her. Die dafür Kurzerhand angeschaffte Einhell Agillo 36/255 BL hat mit dem Gras und vielfältigen Unkraut unter Verwendung des Metallmessers, kurzen Prozess gemacht. Die 4Ah Akkus hielten dabei erstaunlich lange durch.

Die Verarbeitungsqualität der Geräte lässt dabei kaum Grund zu Kritik. Würde ich wieder kaufen.
 
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Flummi

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Das Doppelladegerät lädt mit 2x 3A. Also genauso schnell wie der Standard-Lader, der den Sets beiliegt. Aber langsamer, als das spezielle Schnellladegerät mit 5A, von dem Einhell sagt, man soll es nicht regelmäßig nutzen.

Der 4Ah Akku kostet im Doppelpack 35€ und hat 10 Zellen. Da kann man sich überlegen, ob ein Zellentausch überhaupt sinnvoll ist.
 

Ivo

Stammgast
29 März 2023
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Hui, hier ist viel Erfahrung im Thread gesammelt, danke!

Ich fand kürzlich einen extrem guten externen Forenthread, wo Akkupacks zerlegt und richtig gequält werden, der Standardtest ist eine Entladung bei 20A und 40A :-D
Demnach scheint Metabo bei der Akkutechnik immernoch ganz vorne mit dabei zu sein, wie vor z.B. 15 Jahren auch.

Die "Akkuallianzen" zählen für mich nur so halb: egal ob Bosch oder CAS/Metabo oder Makita (?), es sind die Akkusysteme der großen Hersteller, wo ein paar andere Hersteller ihre Nischengeräte dazuwerfen. Klingt toll, wenn CAS mit 35 Herstellern und über 300 Geräten wirbt, im Heimwerkerbereich braucht man aber nur die üblichen 5 Geräteklassen, wenn es hoch kommt. Dann dazu noch ein paar Gartengeräte, die aber wieder ganz andere Anforderungen an Laufzeit, Strom und Gewicht haben.

Bei uns ist es für den Garten das Stihl Akkusystem geworden, weil wir die kompromisslos stärkste Heckenschere brauchten.
Der 15 Jahre alte kleine 12V Metabo Akkuschrauber funktioniert immernoch einwandfrei.
Demnächst kommt noch ein 18V System ins Haus, vermutlich Makita. Zuerst aber als externer Akkupack für eine Selbstbauleuchte, im Nachgang darf es dann passend dazu noch ein Akkubohrer werden.

Ivo
 

Flummi

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26 Oktober 2015
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Die "großen" Profi Anbieter bieten zweifellos gute Technik. Aber was der Profi braucht und was der Laie sich wünscht - da klafft m.E. eine große Lücke. Der Laie braucht gewöhnlich keine Auswahl aus 50 verschiedenen Akkuschraubern, Schlagschraubern, Bohrhämmern etc. Dafür vielleicht eine Akku-Lackierpistole, einen Kompressor, eine mobile Gartenpumpe oder eine Heißklebepistole.
Bei diesen kleinen Helferlein sieht es bei den Profi-Ausstattern eher mau aus.
Wenn "die Großen" inzwischen im Premiumsegment Battery-Management-Systeme verbauen (wohlgemerkt - erst nachdem sie von der Stiftung Warentest diesbezüglich düpiert wurden / nur Einhell verbaute dies seinerzeit), so empfinde ich dies merwürdig spät.
Akkutechnisch hat Einhell m.E. immer noch die Nase vorn. Aktuell mit 21700er Zellen und der Möglichkeit, der Lebensdauer zuliebe wahlweise lieber eine 20%/80% Nutzungsrange (State of charge/discharge) statt 0/100 zu nutzen.

Es kommt wie immer darauf an, was man braucht. Ein Handwerker, der täglich 1000 Schrauben versenkt, hat da sicherlich eine andere Perspektive als ich.
 

Profi58

Flashaholic**
29 Mai 2011
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Erzgebirge
Und weil wir gerade bei Einhell sind:

Vor 2 Wochen kam ein Handstaubsauger TE-VC 18 Li-Solo Power X-Change dazu.
Der Dyson meiner Frau war kaputtgegangen (eigentlich nur Akkufehler, aber da auch nach Jahren regelmäßiger Nutzung mechanisch "ausgeleiert", lohnte ein neuer Akku nicht) und die Lieferung der Neubestellung ließ auf sich warten. Da kam der kleine Einhell gerade recht. Zudem kostet er nur ein Zwanzigstel von dem, was sie für einen neuen großen Dyson hingeblättert hat (kein Aprilscherz!).

Das Einhell Doppelladegerät lädt die 2 Akkus aber langsamer als 2 einzelne Ladegeräte.
Das kann ich verschmerzen, weil ich mit 2 4Ah-Akkus locker über unsere Wiese komme. Zum Laden nach getaner Arbeit reicht dann eine Steckdose :) .
Ich habe im letzten Herbst die Black-Friday-Angebote genutzt und mir einen Doppellader gegönnt. Da war die Rasenmäher-Saison aber schon vorbei.
 
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Figur

Stammgast
25 August 2017
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17
8
Ein wirklich interessanter Thread.

Ich hab mich privat inzwischen für Ampshare (also Bosch Universum) entschieden. Am Anfang stand im vergangenen Jahr eine Akkuflex und ein Multimaster von Fein und da wollte ich auf jeden Fall Fein kaufen. Dadurch waren Ampshare Geräte dann natürlich relativ günstig für mich da ich die Akkus dann schon hatte.
Inzwischen sind Bauleuchte (Bosch) Handsauger (Bosch) Heckenschere (Bosch) Radio (Fein) Akkuschrauber (Fein) und zweit Akkuschrauber (Bosch) dazu gekommen.
Bisher bin ich mit den Geräten wirklich zufrieden.

Auf der Arbeit habe ich damals Metabo angeschaft und wäre auch privat wohl dabei geblieben. Da mein Akkuschrauber aber schon ein gewisses Alter erreicht hatte und ich mir damals leider einen mit 14,4V angeschafft habe, war es aufgrund der Fein Maschinen natürlich günstiger Bosch Blau zu kaufen.
Kabelgebunden habe ich hauptsächlich Metabo und Fein.

Für Gartengeräte könnte ich mir noch die Anschaffung von Stihl vorstellen da die in dem Bereich den Herstellern wie Bosch, Metabo etc. doch haushoch überlegen sind. Die messen sich eher mit Husqvarna, Dolmar und co.

Vieles ist aber auch Geschmackssache. Der Eine ist mit dem Gerät total glücklich der Andere mit einem Anderen.