Quick and dirty ein Bericht zur Nitecore MT06, eine sehr schmale Lampe im Format eines Kugelschreibers. Gekauft bei Banggood für umgerechnet ~30€ inkl. NL-Versand. Sorry für die Fotos, sind nur per Handy gemacht.
Steckbrief:
- Maße: 128 * 14 mm (Länge * Kopfdurchmesser)
- Gewicht ohne Batterien: ca. 22 g
- Gehäusematerial: Alu, hart anodisiert
- Emitter: CREE XQ-E R2 LED
- Leistung: 165 Lumen max.
- Leuchtstufen: low (32 lm, 5h 15 Min) + high (45 Min) ohne Memory = start auf low
- Leuchtweite: max 92 m, 2.120 Lux
- Energieversorgung: 2* AAA Batterien oder NiMH Akkus
- Bedienung: Reverse-Schalter am Lampenende, Edelstahl-Knopf
- Edelstahlclip
- beschichtetes Frontglas
- wasserdicht (IPX-8) und stoßfest bis 1,5m
- Lieferumfang: Lampe, BDA, Garantiekarte, Ersatzdichtung
Die in der MT06 verwendete Cree XQ-R LED soll von der Fläche her nur ein Viertel so groß wie eine XP-G sein. Der Hersteller gibt die Leistung der Minilampe (dennoch) mit 165 Lumen aus 2* AAA Batterien oder NiMH-Akkus an.
Die Anodisierung macht einen robusten Eindruck, die Lampe fühlt sich recht massiv an. Zum Einlegen der 2 AAA Batterien oder Akkus (Pluspol nach vorn) wird der Kopf abgeschraubt. Das geht mit dem butterweich laufenden und gefetteten Gewinde kratzfrei vonstatten. Der Trageclip scheint stabil, ich würde ihn dennoch lieber nicht zu sehr abheben. Am Taster kann nichts abnutzen, der ist aus Edelstahl. Für meinen Geschmack lässt er sich etwas stramm drücken, dafür schaltet sich die MT06 nicht unabsichtlich in der Hosentasche ein.
Im Kopf dient ein schwarzer Schaumstoffring um den Pluskontakt als Verpolungsschutz.
Zur LED: die XQ-E sieht geradezu winzig aus gegenüber der Nichia219 in meiner Preon2. Sie ist genau mittig im Reflektor zentriert.
Der glatte Reflektor ist wohl sehr gut an die LED angepasst, es gibt keine Schweinereien im Beam. Aufgrund der winzigen LED ist die MT06 ein richtiger Thrower für eine Stiftlampe, bis 50 Meter ausleuchten ist kein Problem. So einen engen Spot kennt man eigentlich eher von Lampen größeren Durchmessers.
Durch die stärkere Bündelung empfindet man die Nitecore womöglich heller als sie ist. Licht für fast jeden (normalen) Anwendungsfall ist genug da, die angegebenen 165 Lumen halte ich für ziemlich realistisch. Die Lampe hat zwei Stufen ohne störendes Geblinke und startet immer in low - find ich genau richtig. Allerdings hätte das Low noch dunkler sein können, der Unterschied zwischen den beiden Stufen ist subjektiv zu gering. Als Nachtlicht oder zum Kinosessel-Suchen eigentlich zu hell.
Die Lichtfarbe finde ich sehr gut. Im Spot einfach nur reinweiß, kein fieses coolwhite mit grün oder blau, kein gelbes neutralwhite. Der Spill geht noch als reinweiß mit leicht violetter Tönung durch, also alles im richtigen Bereich.
Eine Akku-Warnung oder Abschaltung bei geringer Batteriespannung gibt es nicht. Ich habe 1 fast leere Batterie (Restspannung 1,2V) zusammen mit einem Spacer probiert - anstatt 2 Batterien. Die Lampe leuchtete immer noch. NiMH-Akkus würden also gnadenlos leergezogen. Fairerweise muss man sagen, dass sich die Preon hier auch nicht anders verhält.
Zur Regelungsqualität kann ich noch nichts sagen, müsste ich noch untersuchen. Das Luxmeter zeigte jedenfalls kaum Helligkeitsabfall innerhalb der ersten halben Minute.
Qualitätiv würde ich sie fast obenauf oder nur leicht unter der Preon2 sehen. Der Schalter an der Preon lässt sich schöner drücken und deren Gehäuseoberfläche ist edler/samtiger. Die Abstrahlung der Preon ist flutiger und homogener. Mögen tue ich sie beide.
Zubehör ist so gut wie nicht vorhanden, nur ein zusätzlicher Dichtungsring. Naja, ein Holster wäre wohl auch fehl am Platz bei so einer dünnen Lampe für die Hemd- oder Hosentasche. Hab den Kauf nicht bereut und kann sie euch bedenkenlos empfehlen.
Für die MT06 muss man in Deutschland etwa 35€ (+ Versand) ausgeben, das halte ich für einen noch angemessenen Preis.
+ Verarbeitungsqualität
+ Lichtausbeute
+ Reichweite
+ Lichtqualität
+ User-Inferface
0 Bedienung
0 Lieferumfang
- Low etwas zu hell
Steckbrief:
- Maße: 128 * 14 mm (Länge * Kopfdurchmesser)
- Gewicht ohne Batterien: ca. 22 g
- Gehäusematerial: Alu, hart anodisiert
- Emitter: CREE XQ-E R2 LED
- Leistung: 165 Lumen max.
- Leuchtstufen: low (32 lm, 5h 15 Min) + high (45 Min) ohne Memory = start auf low
- Leuchtweite: max 92 m, 2.120 Lux
- Energieversorgung: 2* AAA Batterien oder NiMH Akkus
- Bedienung: Reverse-Schalter am Lampenende, Edelstahl-Knopf
- Edelstahlclip
- beschichtetes Frontglas
- wasserdicht (IPX-8) und stoßfest bis 1,5m
- Lieferumfang: Lampe, BDA, Garantiekarte, Ersatzdichtung
Die in der MT06 verwendete Cree XQ-R LED soll von der Fläche her nur ein Viertel so groß wie eine XP-G sein. Der Hersteller gibt die Leistung der Minilampe (dennoch) mit 165 Lumen aus 2* AAA Batterien oder NiMH-Akkus an.
Die Anodisierung macht einen robusten Eindruck, die Lampe fühlt sich recht massiv an. Zum Einlegen der 2 AAA Batterien oder Akkus (Pluspol nach vorn) wird der Kopf abgeschraubt. Das geht mit dem butterweich laufenden und gefetteten Gewinde kratzfrei vonstatten. Der Trageclip scheint stabil, ich würde ihn dennoch lieber nicht zu sehr abheben. Am Taster kann nichts abnutzen, der ist aus Edelstahl. Für meinen Geschmack lässt er sich etwas stramm drücken, dafür schaltet sich die MT06 nicht unabsichtlich in der Hosentasche ein.
Im Kopf dient ein schwarzer Schaumstoffring um den Pluskontakt als Verpolungsschutz.
Zur LED: die XQ-E sieht geradezu winzig aus gegenüber der Nichia219 in meiner Preon2. Sie ist genau mittig im Reflektor zentriert.
Der glatte Reflektor ist wohl sehr gut an die LED angepasst, es gibt keine Schweinereien im Beam. Aufgrund der winzigen LED ist die MT06 ein richtiger Thrower für eine Stiftlampe, bis 50 Meter ausleuchten ist kein Problem. So einen engen Spot kennt man eigentlich eher von Lampen größeren Durchmessers.
Durch die stärkere Bündelung empfindet man die Nitecore womöglich heller als sie ist. Licht für fast jeden (normalen) Anwendungsfall ist genug da, die angegebenen 165 Lumen halte ich für ziemlich realistisch. Die Lampe hat zwei Stufen ohne störendes Geblinke und startet immer in low - find ich genau richtig. Allerdings hätte das Low noch dunkler sein können, der Unterschied zwischen den beiden Stufen ist subjektiv zu gering. Als Nachtlicht oder zum Kinosessel-Suchen eigentlich zu hell.
Die Lichtfarbe finde ich sehr gut. Im Spot einfach nur reinweiß, kein fieses coolwhite mit grün oder blau, kein gelbes neutralwhite. Der Spill geht noch als reinweiß mit leicht violetter Tönung durch, also alles im richtigen Bereich.
Eine Akku-Warnung oder Abschaltung bei geringer Batteriespannung gibt es nicht. Ich habe 1 fast leere Batterie (Restspannung 1,2V) zusammen mit einem Spacer probiert - anstatt 2 Batterien. Die Lampe leuchtete immer noch. NiMH-Akkus würden also gnadenlos leergezogen. Fairerweise muss man sagen, dass sich die Preon hier auch nicht anders verhält.
Zur Regelungsqualität kann ich noch nichts sagen, müsste ich noch untersuchen. Das Luxmeter zeigte jedenfalls kaum Helligkeitsabfall innerhalb der ersten halben Minute.
Qualitätiv würde ich sie fast obenauf oder nur leicht unter der Preon2 sehen. Der Schalter an der Preon lässt sich schöner drücken und deren Gehäuseoberfläche ist edler/samtiger. Die Abstrahlung der Preon ist flutiger und homogener. Mögen tue ich sie beide.
Zubehör ist so gut wie nicht vorhanden, nur ein zusätzlicher Dichtungsring. Naja, ein Holster wäre wohl auch fehl am Platz bei so einer dünnen Lampe für die Hemd- oder Hosentasche. Hab den Kauf nicht bereut und kann sie euch bedenkenlos empfehlen.
Für die MT06 muss man in Deutschland etwa 35€ (+ Versand) ausgeben, das halte ich für einen noch angemessenen Preis.
+ Verarbeitungsqualität
+ Lichtausbeute
+ Reichweite
+ Lichtqualität
+ User-Inferface
0 Bedienung
0 Lieferumfang
- Low etwas zu hell
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(So viel zu den bereits erfüllten Wünschen für 2015...)