Review Nitecore BUBBLE
Viele von euch werden von der Nitecore Bubble sicherlich am Rande schon etwas mitbekommen haben. Aber so richtig auf dem Radar ist diese noch nicht, habe ich das Gefühl. Dieses relativ neue Produkt wurde mir von Nitecore zugesendet, um dieses mal genauer unter die Lupe zu nehmen, meine Eindrücke abzugeben und natürlich auch für die Vorstellung.
Wer selbst von euch die BUBBLE mal testen möchte, der kann hier einfach reinschreiben oder mich per PN kontaktieren. Gerne organisiere ich auch einen PA.
Die Nitecore BUBBLE ist beim offiziellen Nitecore Distributor KTL für 29,95 Euro erhältlich.
Lieferunmfang: Nitecore BUBBLE, Bedienungsanleitung, 3 x AAA Batterien

Die Lampen gibt es in 5 verschiedenen Farben: Weiß, Gelb, Lila, Pink und Grün.


Wie man sieht, sind die Farben eher „pastellig“.

Weiterhin ist es vielleicht noch ganz interessant zu wissen, dass die Lampe in 3 Teile zerlegt werden kann. Zum einen die farbige Kappe, der Akkuträger und die weiche Hülle. Diese ist im Vergleich zu einer Olight Obulb wirklich weich, silikonartig.


Kommen wir zur Lumentabelle:
| Low | Mid | High | Candle Mode | |
| Lumen | 6 | 40 | 100 | ? |
| Leuchtdauer | 42 Stunden | 10 Stunden | 5 Stunden | 5 Stunden |
Farbtemperatur: ca. 2700k
Wasserabweisend nach IPX4
In der Praxis sind die Leuchtstufen gut gewählt. Diese unterscheiden sich sichtbar, sodass jede Stufe ihren Einsatzbereich hat. Wie an der Tabelle zu erkennen, gibt es noch einen Kerzenmodus. Dieser simuliert eine flackernde Kerze. Wer es kennt, man kann den Modus in etwa mit dem Kerzenmodus beim Anduril vergleichen. Hier jedoch etwas weniger „flackerig“, sodass es nicht nervt. Zusammen mit den 2700k ergibt das eine gemütliche Kerzenstimmung.
Maße/Gewicht:
Höhe: 132 mm
Breite: 72 mm
Tiefe: 72 mm
Gewicht ohne Akkus: 75 g
Insgesamt eine nette kleine und relativ leichte Kugel.

Ich habe mal meine P10IX Taschenlampe (Kaltweiß) neben die BUBBLE gehalten. Da kann man den Unterschied erahnen, auch wenn das keine professionelle Messung darstellt.

Es gibt lediglich eine, aber sehr praxisgerechte Befestigungsmöglichkeit. Ein Gummiband mit einem starken Magneten. Mit dieser Methode ist ein Aufhängen quasi überall möglich.


UI (Bedienung):
Für die Bedienung ist lediglich ein Knopf zuständig. Eigentlich ist es eher ein Taster oder Sensor. Man kann sich diesen von der Empfindlichkeit so vorstellen, wie das Display eines Smartphones. Also eine leichte Berührung reicht aus.
Einschalten: Knopf gedrückt halten (ca. eine Sekunde) - Die Lampe startet immer im Low
Helligkeit durchschalten: Knopf kurz drücken für Mid-High-Candle-Low…
Ausschalten: Knopf gedrückt halten (ca. eine Sekunde)
Das war es auch schon. Das UI ist sehr simpel und ohne Komplikationen.
Und zum Schluss noch ein paar Impressionen in meinem geheimen Bunker.

Ein GIF mit den Stufen Low (6 Lumen)- Mid (40 Lumen) - High (100 Lumen)



Abschließend das Fazit:
Natürlich kommt einem bei der BUBBLE gleich die Obulb in den Sinn und dass diese sich erstmal dagegen behaupten muss. Auch wenn es Hersteller natürlich nicht so gerne sehen, dass man die eigenen Produkte mit anderen Marken vergleicht. Aber hier liegt es ja nunmal auf der Hand.
Ich finde die Nitecore BUBBLE durchaus ein gelungenes Produkt, welches als Beleuchtung schon viel Spaß macht. Insgesamt habe ich die BUBBLES jetzt ein paar Wochen getestet und kann somit auch ein Fazit abgeben. Es gibt aber auch ein paar Negativpunkte, die nicht weltbewegend sind, allerdings ab und zu schon etwas gestört haben. Dazu zählt in erster Linie, dass die Form der Lampe in Verbindung mit dem sensiblen Taster sehr oft angeht, wenn man sie nur in die Hand nimmt. Es gibt zwar einen Lockout Modus, aber den nutzt man irgendwie nie. Vielleicht wäre hier doch ein richtiger Knopf besser. Ansonsten ist der Wechsel der Batterien eine kleine Fummelei. Die Kappe auf den Akkuträger zu bekommen erfordert etwas Übung. Aber während ich am Anfang fast verzweifelt daran bin, ging das dann zum Schluss immer ohne Probleme.
Eine kleine Pro/Contra Liste gibt es natürlich auch:
Pro:
- leichtes Gewicht und flexible Kappe, damit gut zu transportieren
- schöne gemütliche Lichtfarbe
- Die Abstufung der Helligkeit ist sehr gut gewählt
- Die Gummibefestigung mit Magneten hat sich in meiner Praxis hervorragend bewiesen
Neutral:
- Das Aufsetzen der Kappe bedarf etwas Übung
Contra:
- Der Preis mit knapp 30 Euro ist schon ein wenig hoch aus meiner Sicht
- Der sensible Taster sorgt dafür, dass die Lampe beim Aufnehmen oft unbeabsichtigt eingeschaltet wird und im Dunklen ist dieser schlecht zu erfühlen
Insgesamt aber ein tolles Produkt aus meiner Sicht, welches sehr gut nutzbar ist und Freude bereitet.

Falls ihr noch Fragen dazu habt, versuche ich diese gerne zu beantworten. Oder, wie bereits am Anfang erwähnt, wer mal selbst damit spielen möchte, gibt mir auch Bescheid. Dann machen wir einen PA.
Viele Grüße
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