[LED-Test / Review] Luminus SFT-42R-WES (6500 K, typ. 70 CRI)

Köf3

LED-Spezialist
17 Mai 2015
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LED-Test/ Review DE
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Luminus SFT-42R-WES G1 BA-BB (6500 K 70 CRI)


29.11.2025


Typ: single die, lateral
Binning: G1
Farbgruppierung: BA-BB (6500 K)
Spannung: 2,5-3,1 V @ 1500 mA
CRI: 70

Die hier getestete SFT-42R wurde Mitte September bei Convoylight erworben. Ein Datenblatt ist hier zu finden.

Die SFT-42R ähnelt im Allgemeinen der SFT-25R. Größter Unterschied ist die größere Leuchtfläche und das damit verbundene größere Footprint. Der von vielen früheren Luminus-Emittern bekannte Metallrahmen auf dem Substrat wurde durch einen Rahmen aus festem Silikon ersetzt, vermutlich um die Herstellungskosten zu reduzieren.

Der LED-Chip ist mit 8 Bonding-Drähten angeschlossen. Eine klare Silikonschicht befindet sich nicht auf dem LED-Chip.

Die Größe der LED beträgt 5,00 x 5,00 mm. Durch das bekannte 5050-Footprint ist die SFT-42R mit allen gängigen 5050-Boards kompatibel.

Die Leuchtfläche ist etwa 5 mm2 groß. Trotz der angegebenen 4,3 mm2 im Datenblatt erscheint die Leuchtfläche größer, weil das Phosphor auf einer größeren Fläche als dem LED-Chip aufgebracht wurde und das Licht seitlich z.T. hindurchscheint, was am gelben Rand erkennbar ist. Dies reduziert die Leuchtdichte.

Bei zu hohem Strom wird die LED zerstört. Dies war bei etwa 20-22 Ampere der Fall, wobei zu beachten ist, dass solch hoher Strom bei Verwendung eines FET-Treibers und einem 18650/21700 wegen der Vf eher nicht erreicht wird. Hierbei verbrennt die Phosphorschicht und/oder die Bondingdrähte brennen durch, wobei dies nur bei hohen Spannungen der Fall ist. Der LED-Chip ähnelt in seinem Design dem der SFT-25R und anderen Round-die LEDs.



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  • Maximum bei 13 A erreicht, an diesem Punkt 3339 lm @ 3,62 V
  • Leistung bei Maximum 47,1 W
  • Effizienz im Maximum 71 lm/W


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Daten für 25 °C Tsp (bei 85 °C sind die Leuchtdichten etwa 13 % geringer).

Die SFT-42R ist in etwa so effizient wie eine SFT-70 mit gleichem CCT und CRI. Zudem liegt die Leistung der SFT-40 in einem ähnlichen Bereich. Im Prinzip ist die SFT-42R eine SFT-40 mit rundem Chip und etwas erhöhter Effizienz.

Die Vf ist mit über 3,6 V bei maximalem Strom recht hoch, was einen Betrieb mit direct drive-FET-Treibern möglich machen dürfte.
Der runde Chip besitzt vermutlich eine etwas schlechtere Wärmeableitung, was an der Größe des Chips liegen könnte - der Maximalstrom ist geringer als bei der SFT-40, trotz gleichem Footprint.

Die Leuchtdichte der SFT-42R ist sehr hoch, zumindest bei maximal möglicher Bestromung. Die SFT-40 besitzt eine geringere Leuchtdichte. Bei niedrigerem Betriebsstrom (3 A bspw.) ist allerdings die SFT-25R oder eine LED mit noch kleinerer Leuchtfläche zu bevorzugen, solange Leuchtdichte und damit Throw wichtig ist.


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Überraschungen gibt es im Spektrum nicht; die SFT-42R liefert typisch kaltweißes Licht mit niedriger Farbwiedergabe. Es wird typisches YAG:Ce3+ Phosphor eingesetzt.

Der Tint ist grünlich und liegt knapp außerhalb des ANSI Farbraums, hier bei 350 mA gemessen. Bei steigendem Strom sinkt der duv leicht, einen auffälligen Tintshift gibt es dabei aber nicht.

Der Beam ist gut und die SFT-42R ist problemlos in Reflektoren nutzbar..


  • Ra: 69
  • R9: -39
  • CCT: 6855 K
  • duv: 0,0057


Die SFT-42R ist die leistungsgesteigerte Version der SFT-25R und entspricht im Prinzip der SFT-40, nur dass sie eine runde Leuchtfläche aufweist. Der Beam ist gut und die Leuchtdichte hoch, zumindest solange die LED mit möglichst hohem Strom betrieben wird.

Solange der leicht grünliche Tint sowie die niedrige Farbwiedergabe nicht relevant ist, eignet sich diese LED problemlos für Thrower mit höherer Leistung.


Danke fürs Lesen dieses Tests. :)

LG, Dominik


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