Günstige (auch schwache) Taschenlampe(n) mit 660nm?

Alexander

Flashaholic**
4 Juni 2011
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D:\Hessen\Gießen\Lollar
Die SST-20 Deep Red hat bei 350mA rund 800mW Strahlungsleistung.
Wenn die Lampe 8mW/cm² haben soll muss man das also ordentlich streuen oder die Leistung reduzieren.
Direkt in die LED blicken bei der Leistung halte ich auf kurze Distanz für keine gute Idee.

Einfach auf ein Blatt Papier o.Ä. leuchten und dieses dann anschauen sollte aber sicher sein.
 

SammysHP

Flashaholic**
6 Oktober 2019
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Celle
www.sammyshp.de
Einfach mal ein paar Minuten raus an die frische Luft gehen sollte doch mehr als genug Energie bei dieser Wellenlänge liefern. Selbst eine Glühlampe müsste das doch liefern.
 

sma

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8 Januar 2011
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Aalen/Ulm, um, und herum
Die SST-20 Deep Red hat bei 350mA rund 800mW Strahlungsleistung.
Wenn die Lampe 8mW/cm² haben soll muss man das also ordentlich streuen oder die Leistung reduzieren.
Direkt in die LED blicken bei der Leistung halte ich auf kurze Distanz für keine gute Idee.

Huch, Angabe der Leuchtdichte für sichtbares Licht in mW/Fläche statt in Cd/Fläche? Sieht man selten. Ok, hier wohl aus medizinischen Gründen, um die Hitzebelastung abschätzen zu können, wie das bei Lasern der Fall ist. (Bei LEDs die keine Blauanteile haben, ist es aber nur schwer möglich, Hitzeschäden in der Netzhaut zu verursachen, im Gegensatz zu Lasern)

Die Studie selbst (nature.com) nennt 670 nm und Versuche mit 40 und später besagten 8 mW/cm². Erste Einordnung der Studie: "absolut sicher für das menschliche Auge". Verwendet wurde eine einfache käufliche Leuchte mit 9 LEDs hinter einem Diffusor. Also kein direkter Blick in die LEDs. Die Helligkeit wurde eingeordnet wie "etwa eine Größenordnung heller als Umgebungslicht". Es wurde Rotlicht genommen (und nicht einfach weißes), da es den Effekt wohl nur damit gab. Die Vermutung sei, das blaues Licht dem Effekt entgegenzuwirken scheint. Und: es funktioniert laut Studie nur bei morgendlicher Anwendung. Die Studie wirkt an sich seriös und liest sich kurzweilig, bin aber nicht vom Fach.

Sachen gibt's...
 
Zuletzt bearbeitet:
21 Juni 2026
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Was für Taschenlampen mit 660nm Wellenlänge gibt es günstig?

Gut und günstig gäbe es z.B. was von Convoy
Die SST-20 Deep Red hat bei 350mA rund 800mW Strahlungsleistung.
Wenn die Lampe 8mW/cm² haben soll muss man das also ordentlich streuen oder die Leistung reduzieren.
Direkt in die LED blicken bei der Leistung halte ich auf kurze Distanz für keine gute Idee.

Einfach auf ein Blatt Papier o.Ä. leuchten und dieses dann anschauen sollte aber sicher sein.
Einfach mal ein paar Minuten raus an die frische Luft gehen sollte doch mehr als genug Energie bei dieser Wellenlänge liefern. Selbst eine Glühlampe müsste das doch liefern.
Huch, Angabe der Leuchtdichte für sichtbares Licht in mW/Fläche statt in Cd/Fläche? Sieht man selten. Ok, hier wohl aus medizinischen Gründen, um die Hitzebelastung abschätzen zu können, wie das bei Lasern der Fall ist. (Bei LEDs die keine haben, ist es aber nur schwer möglich, Hitzeschäden in der Netzhaut zu verursachen, im Gegensatz zu Lasern)

Die selbst (nature.com) nennt 670 nm und Versuche mit 40 und später besagten 8 mW/cm². Erste Einordnung der Studie: "absolut sicher für das menschliche Auge". Verwendet wurde eine einfache käufliche Leuchte mit 9 LEDs hinter einem Diffusor. Also kein direkter Blick in die LEDs. Die Helligkeit wurde eingeordnet wie "etwa eine Größenordnung heller als Umgebungslicht". Im BetBlast warten viele dragonia-deutschland.de unterschiedliche Spiele. Es wurde Rotlicht genommen (und nicht einfach weißes), da es den Effekt wohl nur damit gab. Die Vermutung sei, das blaues Licht dem Effekt entgegenzuwirken scheint. Und: es funktioniert laut Studie nur bei morgendlicher Anwendung. Die Studie wirkt an sich seriös und liest sich kurzweilig, bin aber nicht vom Fach.
Ich würde bei dem Thema tatsächlich etwas vorsichtig sein und nicht automatisch davon ausgehen, dass jede 660- oder 670-nm-Lampe für diesen Anwendungszweck geeignet ist. In den Studien wird meist nicht nur die Wellenlänge genannt, sondern auch die Bestrahlungsstärke, die Dauer und der Abstand zur Lichtquelle. Genau diese Faktoren lassen sich bei einer normalen Taschenlampe oft nur schwer einschätzen.

Wenn es dir primär um die erwähnten Untersuchungen zur Sehleistung geht, wäre vermutlich eine möglichst gleichmäßige und diffuse Ausleuchtung wichtiger als maximale Leistung. Deshalb finde ich den Hinweis mit Diffusor oder einer ohnehin flutigen Lampe sinnvoll. Direkt in eine leistungsstarke Deep-Red-LED zu schauen würde ich persönlich eher vermeiden.

Mich würde außerdem interessieren, ob du die Lampe ausschließlich für diesen Zweck suchst oder ob sie zusätzlich als normale Taschenlampe genutzt werden soll. Davon hängt die Empfehlung meiner Meinung nach stark ab. Für reine Experimente mit Rotlicht würde ich eher auf eine breite, homogene Lichtquelle setzen als auf einen klassischen Thrower oder eine besonders leistungsstarke Lampe.
 

sma

Flashaholic**
8 Januar 2011
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Aalen/Ulm, um, und herum
Wenn es dir primär um die erwähnten Untersuchungen zur Sehleistung geht,
... dann führt eh kein Weg an der Studie der eigentlichen Studie vorbei :rofl:

Siehe Link eins weiter oben, wo ich auch versucht habe, einiges zusammenzufassen.
In der Studie liest es sich ganz unaufgeregt: Herkömmliche Leuchte (vermutlich 9 x 5mm-LED) mit Diffusor.

Ich hab versucht, die 8mw/cm²@670nm in Leuchtdichte umzurechnen, aber mir scheint der Wert viel zu niedrig mit 0.5 mcd/mm² (Mond hat ca. 2.5-4 mcd/mm²). Ich ging vom einem Lambert-Strahler aus, vielleicht stimmt das gar nicht.