Alternative zu Messspitzen

Spawnie

Flashaholic*
15 November 2013
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RLP
Hallo,

ich habe nun ja eine Weile das Uni-T UT61C und bin sehr zufrieden.
Nur finde ich das Gefummele mit den Messspitzen nicht optimal. Zudem habe ich die Original-Strippen, die gerne Knoten aller Art bilden.

In der Werkstatt ist mir nun eine Leimzange in die Finger gefallen, und ich hatte da eine Idee.

Gibt es keine Zange/Klemme, die über Federkraft schließt, mit voneinander isolierten Backen, an denen die man die Strippen anschließen kann?

So müsste man nur den Akku mit der Zange greifen, und alles passt.
Die Strippen könnten zudem als Einheit ausgeführt sein, und müssten nicht getrennt sein.

Gibt es sowas oder muss man da basteln?

Danke
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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Heidelberg
Besseyklemme mit Kabel

Du kannst Dir sowas basteln: Klemmen von Bessey --> Baumarkt, mit Kupferblech belegen, Kabel und 2 St. 4mm Bananenstecker dran, statt, wie bei meinen, einen AA- Dummie.

Gruß
Volker
 

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Spawnie

Flashaholic*
15 November 2013
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RLP
fritz15, diese Klemmen kenne ich ja, aber da bräuchte man ja 2 Stück - zumal die auch nicht wirklich super sind um am Akku angebracht zu werden.

Ich meine wirklich sowas wie auf Photons Bild - nur ohne basteln, fertig vom einem Hersteller.

Das müsste also ein Kunststoffzange sein (oder eben beide Arme voneinander isoliert), geklemmt wird über Federkraft, und je eine Backe ist je ein Pol, mit angeschlossener Strippe.

Die Strippen müssten dann auch nicht einzeln zum Gerät kommen, sondern könnten als Einheit laufen, wie z.B. Lautsprecherkabel, die zieht man ja auch nur an den letzten Zentimetern auseinander.

Die Bastel-Idee ist super - wenns das aber für halbwegs kleines Geld fertig gäbe, würde ich das bevorzugen.
Wenn das dann auch von einem guten Hersteller kommt, muss man sich wohl auch weniger Gedanken machen, ob man die Ergebnisse zu arg verfälscht.
 

Spawnie

Flashaholic*
15 November 2013
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RLP
Die Wolfcraft Konstruktion schaut schon nett aus, wobei mir da eine Zwinge mit Feder einfacher erscheint (vom Prinzip her wie eine Leimzwinge).

Allerdings weiß ich nicht, ob das Basteln eine so gute Idee für mich ist.
In deinem Link wird ja z.B. auch auf den Widerstand der Konstruktion eingegangen.
Und dafür habe ich zu wenig Ahnung, das fängt bei der Materialwahl an, und geht über die handwerkliche Ausführung weiter.
Daher habe ich da auf eine hochwertige Kauflösung gehofft.
Nunja, dann muss ich vielleicht wirklich basteln - schade dass die Weihnachtsfeiertage rum sind.
 

Mr.vanDell

Flashaholic*
28 Februar 2011
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28
Mal eine Frage die ein wenig Off-Topic ist: Wenn man mit so einer gebastelten Zange wie die von Photon größere Akkus lädt, als mit dem Ladegerät vorgesehen, muss man dann nicht befürchten, dass das Ladegerät abraucht? Weil AA Zellen haben ja vielleicht 2Ah und sind bei 1-2 A schnell voll, aber bei D-Zellen mit teilweise 10 Ah geht der Ladegang ja fünfmal länger. Wie schaut es da mit Hitzeproblemen etc?
 

Photon

Flashaholic**
8 Juni 2012
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geht

....muss man dann nicht befürchten, dass das Ladegerät abraucht? ...Wie schaut es da mit Hitzeproblemen etc?
OT on: keine Sorge, die Zeit, bis der Temperaturanstieg sich stabilisiert (asymptotisch:p), dauert geschätzt 20-30 min. Dann spielt es eine Rolle mehr, ob das eine, oder fünf Stunden gehalten werden muß. Und der zu liefernde Ladestrom ist unabhängig von der Zellenkapazität. Der Lader ist thermisch recht "gesund", 4 Monos zugleich mit je 2 A sind kein Problem. Lt. BA spielt die Software auch bis 10 Ah mit. OT off

Gruß
Volker
 

Spawnie

Flashaholic*
15 November 2013
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RLP
Mich wunderts aber echt, dass es da keinerlei "Schnellspanner" für die Akkus gibt.

Nunja, eine Zwinge wird man sicher im Baumarkt finden, das wird nicht so schwer.
Strippen sollten auch kein Problem sein.
Aus 2 Kabeln 1 zu machen (gebundenes Pärchen, wie es z.B. bei Lautsprecherkabeln der Fall ist) ist auch irgendwie machbar.

Wie realisiert man aber die Kontakte? In dem Link der hier gepostet wurde, war von Silberkontakten die Rede.
- Stört es nicht, wenn das Silber anläuft?
- Wie realisiert man die Befestigung an den Backen, sind diese Kontakte zum Schrauben (also Loch rein, durchstecken, mit Mutter festziehen)? Kleben?
- Wie verbindet man die Strippe mit dem jeweiligen Kontakt? Löten (mit Lötzinn oder doch anders?)?
- "Muss" oder sagen wir "sollte" man wirklich den Widerstand des Systems messen? Denn mit "haushaltsüblichen Mitteln" ist das wohl kaum möglich.
Oder reichen einige Testmessungen um eine Relation zu den Standard-Strippen/Spitzen zu kriegen?
 

Spawnie

Flashaholic*
15 November 2013
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Ja, genau sowas suche ich, super :D
Und ich denke mal, qualitativ sind da keine Unterschiede zu den Standardteilen an einem 50€ DMM zu erwarten, oder?

Dankeschön

Wie groß ist die denn, passen die Dinger an einen 18650er? Hab keine Maße gesehen, kann aber auch mein Fehler sein.
 
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Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Ja, genau sowas suche ich, super :D
Und ich denke mal, qualitativ sind da keine Unterschiede zu den Standardteilen an einem 50€ DMM zu erwarten, oder?

Dankeschön

Wie groß ist die denn, passen die Dinger an einen 18650er? Hab keine Maße gesehen, kann aber auch mein Fehler sein.

Wenn Du nur Spannung ohne Last messen willst ist das absolut egal wie hoch da Übergangwiderstände sind.

Die Größe? gute Frage ich hab auch nichts gefunden, so von den Dimensionen sieht das schon so aus als ob das passt.

hth
 

Maiger

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Maiger

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Ein 26650er ist auch ein Werkzeugakku, mit dem Foto scheint es so das höchstens 14500er passen, ich guck evt. die Woche mal bei Conrad ob die eine in der Filiale haben.

26650 ist eine Einzelzelle, eigentlich meinte ich einen Akkublock für Werkzeuge. Ich habe meine Akkublöcke soeben nachgemessen und ich denke, weiter als 20..25mm (maximal 30mm) wird die Klemme nicht aufgehen. :S
 
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Ist mein Wunsch denn eigentlich soooo abgefahren?
Nur ein Kabel, kurz mit der Zange den Akku greifen, und man hat den Wert?

Rein von der Klemme her schauen die Leimzwingen ja recht gut aus. Groß genug und aus Kunststoff.

Dann bliebe aber immer noch die Frage, wie man die Kontakte realisiert (Material), wie man selbige in den Backen fixiert, und schlussendlich, wie man den Kontakt zur Strippe herstellt.
 

Maiger

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Dann bliebe aber immer noch die Frage, wie man die Kontakte realisiert (Material), wie man selbige in den Backen fixiert, und schlussendlich, wie man den Kontakt zur Strippe herstellt.

Wenn es dir nur um das Spannungsmessen geht, ist der Übergangswiderstand und das Kontaktmaterial relativ egal. Dein Multimeter hat bei der Spannungsmessung eine Eingangswiderstand im Megaohmbereich (1 000 000Ω). Ob da nun paar Milliohm (0,001Ω) oder ein paar Ohm (1Ω) dazukommen, tut nichts zur Sache. Erst wenn man die Zwinge zum Laden von Zellen verwenden will, kommt es, übertrieben gesagt, auf jedes Milliohm an.

In deinem Fall kannst du 2 Zylinderkopfschrauben aus Messing nehmen (M4 oder M5), ein Loch in die Backen bohren und die Schrauben mit Muttern und Beilagscheiben sichern. An die 2 Schrauben lötest du dann das Kabel (mit Lötzinn :rolleyes:) und auf das andere Ende die Bananenstecker. Wenn du nicht direkt an den Schrauben löten willst, kanns du auch Kabelschuhe verwenden.

Der Akku wird im Endeffekt durch die Köpfe der Schrauben kontaktiert.
Man kann die Köpfe auch mit Schleifpapier oder einer Feile noch etwas abrunden. :cool:
 
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Photon

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Guck' mal hier: dünnes Kupferblech zuschneiden, von Hand um den Kunststoff biegen, wenn paßt, dann wieder etwas aufbiegen, nochmal abnehmen (wegen der Hitze beim Löten), den Draht anlöten, wieder drumbiegen, fertig.
Gruß
Volker
P.S. habe zwischen Kunststoff und Blech noch etwas dünnflüssigen Epoxi gegeben, das macht die Sache stabiler
 

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Maiger

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Guck' mal hier: dünnes Kupferblech zuschneiden, von Hand um den Kunststoff biegen, wenn paßt, dann wieder etwas aufbiegen, nochmal abnehmen (wegen der Hitze beim Löten), den Draht anlöten, wieder drumbiegen, fertig.

Saubere Arbeit, sieht natürlich besser aus, als mit Schrauben. :thumbup:
Volkersche Feinmechanik. :D
 
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Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
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Ich könnte mir auch vorstellen, ein preiswertes Fernost-Laderät mit variabler Akkuhalterung als Lade- & Mess - Adapter umzubauen. Aber dank VP1 kommt nicht so recht der Bedarf auf, denn das hatte nach Einlegen der Zellen bislang nur 0,01V Abweichung zur Spannungsmessung mit meinem Multimeter, was nun nur noch für Akkus mit unbekanntem Zustand benötigt wird. Bei mir reicht es gerade noch dazu, Akkus z.B. frisch aus der Post zwischen zwei Messspitzen ans Multimeter zu bringen. :D

Ansonsten gab es hier ja z.B. von Serienchiller Tipps, wie man mit Hilfe von Magneten Kabel temporär an einen Akku anschließen kann. Das sollte bei weitgehend "stromfreiem" Betrieb reichen, wie das beim Messen der Zellenspannung üblich ist.
Ans Multimeter kommt man z.B. mit geschlachteten Messstrippen oder Kabel + geeigneten Steckern. In vielen Multimetern passen 4mm-Stecker / Bananenstecker. Und dann kann man während der Messung die Hände vom Equipment nehmen.

Interessant wird es bei hohen Strömen, denn da kommt es auf minimierte Übergangswiderstände an. HKJ hat für seine Akkutests ebenfalls einen interessanten Adapter auf Spannzwingen-Basis improvisiert. Siehe hier, 4. Bild von oben. Er nennt maximal 0,01V Spannungsabfall zwischen Akku und Messpunkt bei Lastströmen bis zu 5A, was man mit einem guten Millivoltmeter ja unschwer nachmessen kann. Entspricht einem Übergangswiderstand von insgesamt maximal 2 Milliohm.
Da ist als Kontakt vermutlich Messing im Spiel. Das muss man nicht so häufig putzen wie Kupferblech.
 
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square74

Flashaholic**
7 Oktober 2011
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Du kannst Dir sowas basteln: Klemmen von Bessey --> Baumarkt, mit Kupferblech belegen, Kabel und 2 St. 4mm Bananenstecker dran, statt, wie bei meinen, einen AA- Dummie.

Gruß
Volker

Guck' mal hier: dünnes Kupferblech zuschneiden, von Hand um den Kunststoff biegen, wenn paßt, dann wieder etwas aufbiegen, nochmal abnehmen (wegen der Hitze beim Löten), den Draht anlöten, wieder drumbiegen, fertig.
Gruß
Volker
P.S. habe zwischen Kunststoff und Blech noch etwas dünnflüssigen Epoxi gegeben, das macht die Sache stabiler

Coole Sache, dann kann ich mit meinem Powerex ja auch bald größere NiMh´s laden. Wenn ich nachbauen darf ;).
 

Heinrich

Flashaholic**
28 Juni 2013
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Einfach eine Ladeschale selber bauen würde auch gehen, das ist in 10 Minuten gemacht, Billiglader kosten so um 1-2€ rum, dazu 2 4mm Buchsen und fertig:

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Spawnie

Flashaholic*
15 November 2013
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Die Idee ist natürlich auch cool, per Billiglader das ganze zu bauen.

Da muss ich mal in der Bucht nach einem Billigst 18650er Lader schauen, dazu ein paar günstige Strippen.

Danke
 

Meyer

Flashaholic*
29 November 2013
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... Wie man den für 18650er bis zu 69 mm umbaut steht in den Bwertungen ...

Dürfte häufig reichen, aber vor Anschaffung sollte man daran denken, dass es leider noch längere Zellen gibt. Z.B. Panasonic NCR18650B (3400mAh) mit Button Top unproteced (69,6mm) / protected (70,3mm).