Infos, Hilfestellung und Anregungen zur Produktfotografie --- speziell Taschenlampen

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.276
2.507
113
Nähe Karlsruhe
Hallo Forum,

nachdem in einem anderen Thread die Frage aufkam: Wie kann ich bessere Detailfotos von den Lampen z.B. für Reviews machen, habe ich mich entschlossen einen Thread dazu aufzumachen.

Nachdem sich hier ein profundes Wissen zum Theam Fotografie angesammelt hat denke ich, daß dies ein für jeden sinnvoller und nützlicher Thread werden kann, der sich damit befassen oder verbessern will.

Hier soll in Zukunft alles landen was mit dem Thema "Wie fotografiere ich meine Taschenlampe" zu tun hat. Techniken zu Beamshot haben ja beriest ihren eigenen Thread.
Das kann von der Auswahl des geeigneten Equipments über die richtige Wahl des Hintergrundes über die perfekte Ausleuchtung, Bildkomposition, Nachbearbeitung,... gehen.
Nur eins bitte beachten:
Wir sind kein Fotoforum (und wollen dies auch nicht sein) also bitte einigermaßen allgemeinverständlich bleiben. Wir wollen uns hier keine Fotoprofis heranzüchten sonder Interessierten die Möglichkeit geben, von bereits gemachten Erfahrungen zu profitieren.

Gruß FRank
 
Zuletzt bearbeitet:

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hi Stefan,

natürlich stelle ich dann auch wieder Fotos online.
Aber ich glaube ich muss mal irgendwo in die Lehre gehen, zumindest was die Fotografie von Objekten anbelangt. Mit meinen Objektiven komme ich da irgendwie nie nah genug ran dass die dann noch scharf gestellt werden können.
Ich besitze zwar eine Canon (und viele hier wohl eher Nikon), aber die Grundlagen sollten sich ja schon zwischen den Herstellern übertragen lassen.
Vielleicht bietet sich ja mal jemand an mich ein wenig zu instruieren...:)
 

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.276
2.507
113
Nähe Karlsruhe
Vielleicht bietet sich ja mal jemand an mich ein wenig zu instruieren...:)
Hallo Matthias,

kein Problem.

Natürlich ghet das sowohl mit Canon als auch mit Nikon, Sony, Minolta, Olympus, Pentax, ...

Dein Problem ist die "Naheinstellgrenze" des Objektives! Jedes Objektiv besitzt eine Mindestenfernung zum Objekt das du fotografieren willst. Unterhalb dieser Entfernung ist das Objektiv einfach nicht in der Lage zu fokusieren. Dazu kann man ganz grob sagen: Je höher die Brennweite des Objektivs desto größer die Naheinstellgrenze. Das heißt mit einem 10mm Objektiv kannst du in der Regel näher ans Objekt ran als mit einem 300er Tele.

Jetzt gibt es 4 Möglichkeiten diese Naheinstellgrenze zu verkürzen:

Nahlinse
Hierbei wird quasi eine Vergrößerungsglas vor das Objektiv geschraubt. Die erlaubt je nach Brechungsindex eine deutlich höhere Annäherung ans Objekt. Hierbei sollte man beachten: Auf alle Fälle einen sogenannten Achromaten kaufen. Diese Linsen sind speziell vergütet und neigen zu weniger Bildfehlern.

Zwischenringe / Balgengerät
Hierbei wird ein Element zwischen die Kamera und das Objektiv gesetzt. Diese verlängert den Abstand vom Objektiv zur Sensorebene, dadurch kann man näher ans Motiv und erzielt auch so einen größeren Abbildungsmaßstab. Ein Balgengerät hat den Vorteil, daß man die "Auszugslänge" verändern kann und so unterschiedliche Abbildungsmaßstäbe möglich sind

Makroobjektiv
Dies sind Objektive die speziell für den Nahbereich optimiert sind und eine sehr kurze Naheinstellgrenze haben. Im Vergleich zu Zwischenringen / Nahlinsen sind sie deutlich teuerer aber auch qualitativ das Beste. Aber aufpassen! Viele Hersteller bringen (imho aus marketingstrategischen Gründen) die Bezeichnung Macro auf ihren Objektiven an. Für mich beginnt ein Makro bei 1:2.

Retroadapter lasse ich jetzt mal außen vor.

Ich will jetzt hier nicht zu sehr ins Deteil gehen. Bei Wikipedia findest du zu jeder dieser Varianten mehr oder weniger gute Artikel. Einen einfachen Artikel zur Makrofotografie findest du ebenfalls bei Wikipedia. Der sagt eigentlich in ganz kurzen Zügen das Wesentlich aus.

Empfehlungen kann ich dir nicht wirklich gegen, das hängt zu sehr vom Budget bzw. vom Anwendungszweck ab. Wenn noch Infos erwünscht sind, einfach eine kurze PM.

So ich hoffe jetzt mal, das ganze war nicht zu "fachidiotisch" und du konntest etwas damit anfangen.

Gruß FRank
 
Zuletzt bearbeitet:

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo Frank,

zunächst ganz ganz recht herzlichen Dank für deine Ausführungen.
Eigentlich finde es sie in dieser Komplexität und Lesbarkeit schon zu schade um hier in meinem Thread zu versauern.
Besser würde es es finden wenn man das KnowHow auch anderen Usern besser auffindbar machen würde.
Ich werde mal alles auf mich wirken lassen und auch den Wiki-Artikel später mal lesen.
Melde mich dann sicher noch mal per PN (du wolltest es ja nicht anders.... :p).

Nur ganz kurz zum Budget: Nun ja, wenn ich nachher vernünftige Fotos hinbekommen würde, wäre mir das schon was Wert. Sonst liegt die EOS450 nachher nur noch in der Ecke rum.
Allerdings möchte ich erst dann mehr Geld investieren wenn ich auch das Gefühl habe dass ich dann nachher damit das machen kann was ich möchte.
Sicherlich steht aber der Fotograf immer noch hinter der Kamera und die Technik oder das Budget kann mir nicht das KnowHow abnehmen.

Ich melde mich!
 

Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
135
70
0
Essen, NRW
Frank hat schon sehr schön auf Dein anliegen geantwortet.

Was noch SEHR wichtig ist beim Makro fotografieren: LICHT.
Das ist zwar bei jeder Art Fotografie wichtig, beim Makro jedoch umso mehr.

UND: Es ist schwieriger beim Macro gutes Licht zu bekommen, weil Du selbst einen riesen schatten wirfst.

Wichtig ist auch der Hintergrund. Damit die Fotos richtig gut wirken, musst Du dich da wirklich bemühen.
Ich habe bei den Review- oder Vorstellungsbildern immer einen "klinischen" Hintergrund genommen. Ganz weiss, ganz blau oder glänzend schwarz. Damit will ich gezielt die Aufmerksamkeit auf das Subjekt leiten, in dem Fall die Lampe oder Details derer.

Zum Fotografieren der Lampen nutze ich die EOS 50D mit dem 60er Macro und dem Ringblitz von CANON. Damit bekommt man im Nahbereich eine gute Ausleuchtung hin. Sieht aber sehr CSI mässig aus!

3139



Die Lampen, oder andere kleine Dinge, platziere ich auf einem selbst gebauten Fototisch, an dem ich allerhand Sachen befestigen kann. Ausserdem habe ich mir in einer Plexiglasbude meines geringsten Mißtrauens Hohlkehlen für meinen Tisch in verschiedenen Farben fertigen lassen.

3140


Günstiger, aber auch mit sehr guten Ergebnissen, kannst Du mit einer Kamera mit eingebautem Blitz diese beiden Slave-Blitze hier ansteuern.
Traumflieger-Shop
Allerdings musst du die Aufnahmeparameter dann komplett manuell einstellen, was aber eigentlich kein Problem ist. Mehr dazu kannst Du auf der Traumflieger Seite lesen.

Die 450er ist auf jeden Fall MEHR ALS AUSREICHEND, um gute Bilder damit zu machen. Musst halt nach einem Objektiv Ausschau halten.
Das hier soll auch sehr gut sein: Tamron 60mm Macro

Ich bitte die Qualität meiner Fotos zu entschuldigen, sie sind diesmal mit meinem Handy gemacht.

Hoffe habe geholfen.

Gruß

Twiz
 

Anhänge

  • Fotokram-1.jpg
    Fotokram-1.jpg
    86,4 KB · Aufrufe: 122
  • Fotokram-2.jpg
    Fotokram-2.jpg
    97 KB · Aufrufe: 122
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo Twiz

danke auch dir für deine Hilfe!

Beim Traumflieger hatte ich mich auch schon mal umgeschaut, da hatte allerdings das 90mm Tamron sehr gut abgeschnitten:
Tamron Europe:*SP AF 90mm F/2,8 Di MACRO 1:1

Kann mir vielleicht jemand von den Experten den Unterschied der beiden Objektive erklären?
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich neben den Lampen auch gerne noch die Kakteen(Blüten) meiner Sammlung ablichten würde.

Was mich auch stutzig macht ist, dass Frank mir geschrieben hat, ein echtes Makro würde bei ihm erst bei 1:2 anfangen, aber sowohl das 60er als auch das 90er Makro von Tamron mit 1:1 beworben wird....:confused:
 

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.276
2.507
113
Nähe Karlsruhe
Hallo Twiz

danke auch dir für deine Hilfe!

Beim Traumflieger hatte ich mich auch schon mal umgeschaut, da hatte allerdings das 90mm Tamron sehr gut abgeschnitten:
Tamron Europe:*SP AF 90mm F/2,8 Di MACRO 1:1

Kann mir vielleicht jemand von den Experten den Unterschied der beiden Objektive erklären?
Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich neben den Lampen auch gerne noch die Kakteen(Blüten) meiner Sammlung ablichten würde.

Was mich auch stutzig macht ist, dass Frank mir geschrieben hat, ein echtes Makro würde bei ihm erst bei 1:2 anfangen, aber sowohl das 60er als auch das 90er Makro von Tamron mit 1:1 beworben wird....:confused:
Hallo Mathias,

Ähm, 1:1 ist besser als 1:2.
Die erste Zahl gibt die Größe auf dem Sensor an in Relation zu Orginalgröße. Das heißt 1:2 ergibt eine kleinere Vergößerung. Das heißt ein 2 cm langes Objekt ist auf dem Sensor nur 1cm groß.

Zum Thema Traumflieger bin ich etwas zwiegespalten. Viele sind der Auffasung, daß der Traumflieger, sagen wir mal, öfters Halbwahrheiten verbreitet.

Um deine Kaktusse zu fotografieren kannst du jedes auf dem Markt befindliche Makro nehmen das mit Canonbajonett erhältlich ist. Qualitativ sind alle Objektive sehr dicht zusammen. Da bestehen dann Unterschiede in der Fokussiermethode / Geschwindigkeit, Verarbeitung, Haptik, und natürlich dem Preis. Die Unterschiede in der Bildqualität sind eher marginal.

Die langen Brennweiten haben den entscheidenen Vorteil, daß ihr größere Naheinstellgrenze einen deutlich höhren Abstand zum Motiv ermöglichen und trotzdem den den gleichen Blickwinkel haben (1:1). Der Vorteil liegt vor allem in der Tierfotografie (Stichwort Fluchtdistanz) und in der etwas einfacheren Ausleuchtung. Einfacher deshalb weil mehr Platz zwischen Linse und Motiv ist. Aber auch das ist bei deinen Kaktüssern oder Taschenlampen nicht so bedeutend.

Aber wie schon gesagt, deinen Anwendungsbereich kennen wir jetzt zwar aber dein Budget bleibt uns immer noch verschlossen. Von demher keine konkreten Vorschläge möglich :(

Gruß FRank
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
4.724
2.029
113
nähe der Bierstadt
Nochmal was zum Thema Vorsatzlinsen und Zwischenringe:

Vorsatzlinse:
(+) Kein Verlust der Lichtleistung
(+) Günstig zu bekommen
(+) Volle nutzbarkeit aller Kamerafunktionen (Automatiken)

(-) Kann die Abbildungsqualität verschlechtern
(-) Oft chromatische Abberationen am Rand (bei günstigen)

Zwischenringe:
(+) Kein Qualitätsverlust
(+) robust
(+) Teils sehr günstig
(+) kombinierbar

(-) Lichtleistung sinkt
(-) meißt keine Automatiken mehr nutzbar (inkl. Autofokus!)

ich hoffe mal das Hilft auch etwas und ich hab keinen Miist erzählt :D
 
  • Danke
Reaktionen: FrankD5

Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
135
70
0
Essen, NRW
Ich gehe da eigentlich auch nur "Hobbymässig" dran. Einen Zweitbody habe ich daher nicht. Als ich noch mit Pentax fotografiert habe, hatte ich zwei. Die mussten für diese neue Ausrüstung hier gehen. Ich habe aber nur gewechselt, weil meine ganzen Fotokollegen auch Canon haben, und wir so tauschen konnten.

Ich halte Pentax für eine sehr gute Marke, und ich weine meinem 35er Limited Makro hinterher!!!

Um die eventuelle Frage nach dem Licht direkt zu beantworten. Da Du beim Makro SEHR nah ran gehst, hast Du eine sehr geringe Schärfentiefe. Du musst also stark abblenden, um mehr scharf zu bekommen, das allerdings verlängert Deine Auslösezeit. Du brauchst also ein Stativ, wozu ich eh rate.
Wenn Du "statisch" fotografierst, also unbewegte Subjekte, kannst Du natürlich auch Lange auslösen, um auf die korrekte Belichtung zu kommen.
Ich finde jedoch, das ein Blitz, oder mehrere, eine tolle Brillanz ins Bild bringt.

Ich habe da mal eben was vorbereitet: :)

Hier mal ein Beispiel für den Unterschied in der Schärfentiefe.

Hier mit offener Blende 2.8. Das lässt viel Licht hinein, geht also "schnell". Allerdings ist nur ein sehr geringer Teil scharf:


3141



Dann hier jetzt abgeblendet auf 16. Dazu war viel Blitzleistung nötig, um die Auslösezeit gering zu halten. Jetzt hast du aber viel mehr Schärfe im Bild. Du kannst die Lampe "von vorne bis hinten" erkennen.


3142



Und hier das ganze mal ohne Blitz. Ich glaube es waren 15 Sekunden Auslösezeit.


3143



Du siehst also. Du kannst die Blende benutzen, um genau das zu zeigen, was Du zeigen möchtest.
Und was man auch sieht: Der Blitz haut eine Menge uninteressantes aus dem Bild, was nur ablenkt. Hier erkennst du den Hinter- und Untergrund, und noch mehr Staub als sonst. :)

Diese Bilder sind alle nur fürs Forum verkleinert, nicht bearbeitet!

Wenn Du fragen hast, hau raus.
 

Anhänge

  • ET-M3C4-Test-2.jpg
    ET-M3C4-Test-2.jpg
    90 KB · Aufrufe: 113
  • ET-M3C4-Test-5.jpg
    ET-M3C4-Test-5.jpg
    79,2 KB · Aufrufe: 115
  • ET-M3C4-Test-3.jpg
    ET-M3C4-Test-3.jpg
    91,2 KB · Aufrufe: 115
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Danke
Reaktionen: MathiasRR

Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
135
70
0
Essen, NRW
...Zum Thema Traumflieger bin ich etwas zwiegespalten. Viele sind der Auffasung, daß der Traumflieger, sagen wir mal, öfters Halbwahrheiten verbreitet...

Der Meinung bin ich teilweise auch. Zum "Einlesen" und um günstig an diesen Slave-Blitz zu kommen reicht es allerdings.

Das 90er Makro von Tamron hatte ich auf meiner Pentax auch. Super. Frank hat auch recht, was den Abstand angeht. Allerdings habe ich oft das Problem, das mir das 60er schon zu lang ist. Deshalb weine ich ja meinem 35er nach.

Für eine Kaufberatung empfehle ich dir das DSLR-Forum. Lies Dich da nur nicht zuweit ein, sonst bleibt kein Geld mehr für Lampen. :)

Man kann übrigens auch wirklich sehr gute Makros und Produktfotos mit einer voll manuell einstellbaren kompakten machen. Zum Beispiel der G11.

Gruß

Gordon
 

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo,

gier fliegen einem die Tipps und das KnowHow ja nur so um die Ohren! :thumbsup:

@Frank: Tja, zum Budget.... Ich hatte mich ja schon mal nach dem 90er Tamron umgeschaut (nicht erst seit dem Thread hier) und habe auch den Preis von ~400€ gesehen.
Das wäre ich sicherlich auch bereit auszugeben, wenn ich halt (eigenes KnowHow vorrausgesetzt) damit dann in der Lage bin entsprechende Bilder zu machen.
Was das 60er Tamron nun kostet, danach habe ich noch nicht so genau geschaut.
Den Preis für ein L-Objektiv von Canon weigere ich mich aber auszugeben (auch wenn ich sie geil finde).
Nachdem was du mir nun geschrieben hast, würde ich aber eher zum 90mm Tamron tendieren. Nachteile sehe ich dort keine, höchstens noch einen größeren Einsatzbereich falls ich doch mal auch noch Tiere ablichten möchte. Und das mit dem Abstand und der Belichtung leuchtet mir auch ein.
Vielleicht schreibt ja noch was was dazu, muss ja auch nicht gleich morgen bestellt werden (ist ja keine Taschenlampe)....:)

@Twiz (Gordon - danke für den Vornamen!):
Dir auch super vielen Dank für die Bilder und die Informationen.
Die hast du wirklich sehr anschaulich dargestellt!

Bei deinem 2. Beitrag verstehe ich nicht so ganz warum dir schon das 60er zu lang war. Wäre klasse wenn du mir das noch mal etwas näher erklären könntest.
Wenn ihr beide vom Traumflieger nicht viel haltet und eine andere Empfehlung für ein gutes bezahlbares Makro für mich habt, dann immer her damit.

Zum DSLR-Forum: Ich frage ja absichtlich hier, weil ich nicht von den ganzen Profi-(Ansprüchen) dort überfahren werden möchte.
Ich möchte ja keine 3000€ für nen Objektiv ausgeben und dann nen Jahr lang keine Lampen mehr kaufen können.
Von daher erhoffe ich mir hier die für den Laien verständlicheren und praxisgerechteren Tipps.

Und zur Kompaktkamera: Darüber möchte ich lieber nicht nachdenken, es sei denn du kaufst mir meine EOS450D zu einem guten Kurs ab.
Ich habe auch noch eine DMC-TZ10 hier und möchte gar nicht wissen wie gut die das vielleicht kann!!!!!
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
1.594
765
113
NRW
Moin,

interssante Beiträge.

Man muss allerdings auch sagen, dass man zum Fotografieren einer Taschenlampe nicht unbedingt ein Makro braucht. Bei den Fotos der EagleTac ist diese ja aus einiger Distanz fotografiert.

Bei einer 450D kann man zu Not ja auch den uninteressanten Rest des Bildes ausschneiden und es sollte immer noch genug zu sehen sein.

Mit Makro kann man natürlich näher ran und es ist eine schöne Sache, aber man sollte sich schon sicher sein, ob man wohl dauerhaft Spaß daran hat, denn Makros sind nicht gerade billig und dann sollte man sie auch ausnutzen.

Edit: zum Spielen kannst du Quick&Dirty mal dein Objektiv abnehmen und umgekehrt an den Body halten. Auf diese Weise kannst du nachvollziehen, wie nah man ran gehen kann und wie interessant solche Einsichten sein können. Als Kind habe ich früher oft so mal eben kurz ganz brauchbare Bilder gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
135
70
0
Essen, NRW
@Twiz (Gordon - danke für den Vornamen!):
Dir auch super vielen Dank für die Bilder und die Informationen.
Die hast du wirklich sehr anschaulich dargestellt!

Bei deinem 2. Beitrag verstehe ich nicht so ganz warum dir schon das 60er zu lang war. Wäre klasse wenn du mir das noch mal etwas näher erklären könntest.
Wenn ihr beide vom Traumflieger nicht viel haltet und eine andere Empfehlung für ein gutes bezahlbares Makro für mich habt, dann immer her damit.

Und zur Kompaktkamera: Darüber möchte ich lieber nicht nachdenken, es sei denn du kaufst mir meine EOS450D zu einem guten Kurs ab.
Ich habe auch noch eine DMC-TZ10 hier und möchte gar nicht wissen wie gut die das vielleicht kann!!!!!

Nix zu danken!

Mit 60mm bist du näher dran als mit 90mm. Mit 35mm halt noch näher. Ich meine damit den Abstand zwischen Kamera und Subjekt. Wenn ich also hier Tabletop fotografiere, kann ich mich schön bequem hinsetzen. :)

Ich glaube der Abstand zwischen Kamera und Subjekt mit dem 60er Bei der EagleTac war ungefähr 50cm. Erst bei diesem Abstand hatte ich die ganze Lampe drauf. Mit dem 90er hätte ich noch weiter weg gemusst vom Tisch, und dann evtl. fürs umgestalten aufstehen. Da ich faul bin, ist das natürlich total unakzeptabel! ;)

Das ist alles Geschmacksache.

Ich persönlich finde die 60er Brennweite einen guten Kompromiss, und sie eignet sich im Verbund mit Deiner 450D auch super für Portraits! Du willst die Kamera ja auch für was anderes nutzen. ;)
Bei dem Tamron kommt dann noch die hohe Lichtstärke von 2:0 dazu.

Hier:Flickriver: Searching for photos matching 'tamron 60mm macro'

Auf der Seite kannst du mal ein wenig gucken, wenn Du Lust hast. Da siehst Du, dass man mit dem Tamron wirklich gut arbeiten kann.
Aber lass Dich nicht verwirren. Es ist momentan in Mode immer alles suuuuper offenblendig zu fotografieren, weshalb da bei den Makros immer nur sehr wenig scharf ist. Man kann damit auch abblenden und "mehr" zeigen!

Gruß

Gordon
 

Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
135
70
0
Essen, NRW
Moin,

interssante Beiträge.

Man muss allerdings auch sagen, dass man zum Fotografieren einer Taschenlampe nicht unbedingt ein Makro braucht. Bei den Fotos der EagleTac ist diese ja aus einiger Distanz fotografiert.

Bei einer 450D kann man zu Not ja auch den uninteressanten Rest des Bildes ausschneiden und es sollte immer noch genug zu sehen sein.

Mit Makro kann man natürlich näher ran und es ist eine schöne Sache, aber man sollte sich schon sicher sein, ob man wohl dauerhaft Spaß daran hat, denn Makros sind nicht gerade billig und dann sollte man sie auch ausnutzen.

Edit: zum Spielen kannst du Quick&Dirty mal dein Objektiv abnehmen und umgekehrt an den Body halten. Auf diese Weise kannst du nachvollziehen, wie nah man ran gehen kann und wie interessant solche Einsichten sein können. Als Kind habe ich früher oft so mal eben kurz ganz brauchbare Bilder gemacht.

Da gebe ich Paetzi vollkommen recht. Es ging mir auch ums Licht, Blende usw.

Du kannst jederzeit die Auflösung Deiner Kamera nutzen, um Bilder zu Croppen und so Details zu zeigen.

So wie hier finde ich es aber besser ein Makro zu haben.

3145


Generell würde ich Dir den Marktplatz im DSLR Forum empfehlen, und ein gebrauchtes kaufen. Damit kannst Du rumspielen und üben. Du kannst es nachher mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit wieder ohne grossen Verlust verkaufen.

Gruß

Gordon
 

Anhänge

  • Sunwayman M30A-19.jpg
    Sunwayman M30A-19.jpg
    84,4 KB · Aufrufe: 88
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Uff,
die Seite mit den Fotos des 60mm Macros will ja gar nicht aufhören zu laden.
Bin jetzt bei Bild 298 von 3392.....:eek:

Hmm... was mich beim 60mm nun wieder reizt, ist dass es wohl doch noch mal etwas lichtstärker als das 90mm ist, es ist günstiger, und die Entfernung zum Objekt kann ich ja beliebig wählen, da wäre näher wohl für die Lampen und Kakteen auch besser als weiter entfernt.

Danke auch an JägerdesLichtes. Ich schaue mal im DSLR-Forum. Ich habe dort einen Account seit ich die Kamera habe, allerdings habe ich mich dort auch schon länger nicht eingeloggt, da ich irgendwann den Anschluß verloren habe und mich entschied die Fotografie doch nicht zum Lebensmittelpunkt zu machen.
Aber den Marktplatz kann ich mir ja mal schauen.
Wobei ich dann schon nen bissel pingelig bin von jemanden ein optisches Produkt zu kaufen den man überhaupt nicht kennt.
 

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.276
2.507
113
Nähe Karlsruhe
Zum Thema DSLR-Forum:
es gibt wohl keine kometentere deutschprchige Quelle. Allerdings brauchst du endlos Zeit um dort einen echten Überblick zu bekommen.

Zum Thema Crop:
Diese Idee ist mir auf der fahrt gerade auch gekommen. Man muß allerdings auch ganz klar sehen, daß z.B. ein 100% Crop meist eine schlechtere Qualität hat als ein verkleinertes Bild mit dem gleichen Bildausschnitt. Fürs Forum reichts natürlich ale mal. Ich glaube ich habe noch keine einziges 1:1 Makro hier verwendet.

Zum Thema 60mm :
Um eine komplette Taschenlampe abzubilden brauche ich natürlich kein Makroobjektiv. Diese Diskussion geht ein bishen am Thema vorbei.
In der Regel gilt, je kürzer desto lichtstärker. Ist bei Makros nicht so wichtig, da du meist eh ziemlcich stark abblenden mußt. Um ein Makroobjektiv auch normal zu benutzen würde ich auf eher einen vernünftigen Focksantrieb achten.

Zum Thema L:
Canon hat 2 L-Makros im Programm, die ich wärmstens empfeheln aber bei nur gelegentlicher Nutzung keinesfalls kaufen würde. Wie ich schon schrieb, bei Makros kannst du kaufen was du willst, die sind alle gut.

@Mathias Für deinen Zweck sind alle Makros die auf dem Markt sind geeignet. Kauf dir was du dir leisten kanst und was dir gefällt.

Gruß FRank
 

fotomacher

Flashaholic*
29 Dezember 2010
326
67
28
Gladbeck
www.derwesten.de
Zum TL fotografieren braucht man nicht unbedingt ein Makroobjektiv.
Ein gutes Allroundobjektiv ist auch das Sigma 17-70/2,8-4,0 DC MACRO OS HSM

Abbildungen im Verhältnis 1:2,7 sind zusammen mit der geringen Naheinstellgrenze von 22cm (wird ab Sensor gemessen) schon gut für Deine Bereiche geeignet.

Es bietet einen guten Weitwinkel und der Telebereich reicht für viele Anforderungen aus.

Eine hohe Lichtstärke von f2,0 oder f2,8 bringt bei Makroaufnahmen mit wenig Abstand zum Objekt auch eine geringe Schärfentiefe, es wird also nur ein kleiner Bereich scharf.

Abblenden auf f16,0 würde den Schärfebereich enorm vergrößern, ist aber auch alles vom Abstand zum Objekt abhängig.

Dafür gibt es Rechner Hier klicken

Twiz hat es mit den beiden Aufnahmen deutlich gemacht.

Übrigens, die TZ10 ist durch den kleinen Sensor gar nicht so schlecht für Makros die einen großen Schärfebereich haben sollen.

Das Freistellen, also Objekt scharf, Hintergrund unscharf ist mit einer Kompakten schwieriger. Ergo, eine Aufnahme die z.B. eine TL komplett scharf abbildet ist mit einer Kompakten einfacher.

Wenn ich meine Erkältung mal wieder los bin, könnte man sich ja mal treffen.
Ich habe das Tamron 90, wie auch das Sigma 17-70 und noch einige mehr :D
zum Testen.

Gruß
marco
 

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo Marco,

danke auch dir für deine Ausführungen!
Auf dein Angebot des Treffens komme ich gerne zurück.
Wenn ich schon die Chance bekomme eines der Objektive für die ich mich interessiere vorher mal live zu sehen, werde ich diese gerne wahrnehmen.
So locker habe ich die 400€ dafür schließlich auch nicht.

Meldest du dich mal per PN oder so bei mir wenn du wieder fit bist?

Ich komme aus Essen-Karnap, ist also ein Katzensprung zu dir. ;)
 

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo,

was soll ich euch sagen... Nachdem ich mich nun gestern, vorgestern und zum Teil auch noch heute durch Foren (auch DSLR) gekämpft, Objektive hin und her verglichen habe, habe ich heute doch schon zugeschlagen.
Herausgekommen ist dabei aber doch kein Tamron, sondern das Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro.
Eigentlich sollte es gar kein original Objektiv werden, aber nachdem was ich über das Canon so alles im Netz gefunden habe und da es nur 27€ teurer als das Tamron ist (90mm und 60mm Tamron liegen hier 1€ auseinander), konnte ich doch nicht widerstehen.

Ich hoffe ich darf euch trotzdem mit weiteren Fragen quälen wenn ich das Objektiv habe und noch Verbesserungspotential suche.

So ein Ring-Blitz hat es mir ja auch noch angetan, aber bei den Preisen wird wohl garantiert kein original Canon werden (mal schauen ob ich mir überhaupt einen anschaffe).
 

Lps

Ehrenmitglied
2 Februar 2011
4.724
2.029
113
nähe der Bierstadt
Ringblitz ist auch eigentlich unnötig. Da tut es auch eine Ringleuchte im normalfall. So wie diese hier (zum Beispiel) KLICK

Alternativ kann man auch eine billige Baumarktlampe mit Ringförmigem leuchtmittel kaufen und bastelt halt das Gehäuse weg und eine Halterung hin, dann kann man den Preis vielleicht auf 30€ oder so um den dreh drücken.

(Ich bin bisher aber auch immer ohne ausgekommen. 2 Blitze plus Diffusoren tuns bei mir auch ;) )
 

Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
135
70
0
Essen, NRW
Glückwunsch. Das ist doch ein tolles Teil. Der Ringblitz muss ja nicht der von Canon sein. Muss überhaupt kein Ringblitz sein. Diese Slave Teile da von Traumflieger tun es auch. Oder Du holst Dir einen passenden Systemblitz, den Du entfesselt ( nicht oben auf der Kamera ) platzieren kannst. Später ein zweiter und gut. Gibt viele Möglichkeiten.

Bin bereits auf die ersten Ergebnisse gespannt! ;)

Gruß

Gordon
 

FrankD5

Flashaholic**
16 Oktober 2010
3.276
2.507
113
Nähe Karlsruhe
Hallo Mathias,

mit dem Canon hast du dir was richtig Gutes geleistet. Der für mich größte Vorteil im Makrobereich ist, daß der Tubus beim Fokussieren nicht ausfährt. Außerdem ist das Objektiv auch super als kleines Tele einsetzbar, da sein USM- Fokusmotor sauschnell ist. Erkennt man an meinen Aussagen, daß ich dieses Objektiv sleber habe?

Zum Thema Ringblitz-Leuchte:
Ein Blitz ist grundsätzlich immer Dauerlicht vorzuziehen. Sobald sich was bei schwächerem Licht schneller bewegt als eine Taschenlampe schmeißt du das Dauerlicht in die Ecke. Allerdings habe ich das gleiche Problem der Canon Ringblitz ist auch mir zu teuer. Schau dir doch mal die beiden an: Dörr und Bilora Habe damit zwar keine eigenen Erfahrungen, aber das wäre in einem Preisbereicht, wo man zumindest (auch von der Reputation der Hersteller) von etwas vernünftigen ausgehen kann. Wenn du was richtig Gutes willst ohne den Canon Preis zu bezahlen ist Metz. Auf alle Fälle eine Empfehlung. Aber laß bitte von allem, was nicht am Obkjektiv befestigt wird, die Finger weg. Du wirst mit der Lichtverteilung definitiv nicht glücklich.

So dann gehe ich mal davon aus, daß wir demnächst jede Menge Bilder von dir zu sehen bekommen. Viel Spaß mit deinem neuen Spielzeug.

Gruß FRank

Hallo,

was soll ich euch sagen... Nachdem ich mich nun gestern, vorgestern und zum Teil auch noch heute durch Foren (auch DSLR) gekämpft, Objektive hin und her verglichen habe, habe ich heute doch schon zugeschlagen.
Herausgekommen ist dabei aber doch kein Tamron, sondern das Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro.
Eigentlich sollte es gar kein original Objektiv werden, aber nachdem was ich über das Canon so alles im Netz gefunden habe und da es nur 27€ teurer als das Tamron ist (90mm und 60mm Tamron liegen hier 1€ auseinander), konnte ich doch nicht widerstehen.

Ich hoffe ich darf euch trotzdem mit weiteren Fragen quälen wenn ich das Objektiv habe und noch Verbesserungspotential suche.

So ein Ring-Blitz hat es mir ja auch noch angetan, aber bei den Preisen wird wohl garantiert kein original Canon werden (mal schauen ob ich mir überhaupt einen anschaffe).
 

msitc

Händler
14 Dezember 2009
4.531
3.766
0
Vielen Dank an alle Beteiligten für die sehr interessanten Tips & Tricks, da konnte ich auch noch das eine oder andere aufschnappen. :thumbup:
 

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo,

recht herzlichen Dank auch wieder für die vielen Tips und Ratschläge!

Das mit dem Ringblitz muss jetzt sowieso erst einmal warten. Das Objektiv war ja nun auch teuer und es will ja vielleicht auch noch die eine oder andere Anschaffung getätigt werden (z.B. Taschenlampen...:p).
Ich habe mir vor einiger Zeit schon 2 Studiolampen mit Tageslicht-Leuchtmitteln gekauft.
E27 Fotoleuchte 'PROFI' für Produktfotos - Gönnen Sie: Amazon.de: Elektronik

Damit habe ich die bisherigen Bilder auch alle gemacht. Ich hoffe mal dass die für den Anfang ausreichende Ergebnisse bringen.

@Frank: Ja, man merkt schon irgendwie dass du auch das Objektiv hast. Aber genau das waren auch bei mir die Gründe die mich zum Tamron weg zum Canon gebracht haben. Es wären zwar keine No-Go's für das gewesen was ich damit machen möchte, aber bei dem geringen Preisunterschied habe ich mir dann doch lieber das Canon gegönnt.

Ich hoffe nur dass der Laden das Objektiv heute versendet, dann habe ich es am Wochenende und kann nen bissel damit rumspielen.:D
 

Eisbaer

Flashaholic*
1 Februar 2011
528
185
43
Altbayern
Hallo Kollegen,

ein sehr schöner, kompetenter Thread hier. Kompliment an alle. :thumbup:

Auch wenn ich damit wahrscheinlich erst mal verwirre, folgende Anmerkung: Kunstlicht bei der Produktfotografie ist so eine Sache. Meiner Meinungn nach nicht unbedingt die einfachste. Selbst in geschlossenen Räumen ist tagsüber genügend Licht vorhanden, um gute Fotos zu machen. Die Herausforderung ist immer, egal ob Kunst- oder Tageslicht, das Licht so auf das Objekt zu bringen, dass die Ausleuchtung den eigenen Vorstellungen entspricht. Kunstlicht kann man gezielter beeinflussen, Tageslicht aber einfacher.

Das folgende Foto ist bei Tageskicht entstanden. Die IXUS stand auf einem weissen Zeichenkarton, der hinten hochgebogen war. Als Diffusoren zur Lichtbeeinflussung dienten zwei einfache Styroporplatten, eine seitlich, eine schräg von oben.

IMG_1930.jpg


Viele Grüsse
Eisbaer
 

Twiz

Flashaholic
7 Februar 2011
135
70
0
Essen, NRW
...

Das folgende Foto ist bei Tageskicht entstanden. Die IXUS stand auf einem weissen Zeichenkarton, der hinten hochgebogen war. Als Diffusoren zur Lichtbeeinflussung dienten zwei einfache Styroporplatten, eine seitlich, eine schräg von oben. ...Eisbaer

Hallo Eisbär. Selbstverständlich kann man auch Tageslicht nutzen. Du gibst ja ein tolles Beispiel ab. Ist alles Geschmacksache.

Das Problem bei Tageslicht ist aber, es ist nur am Tag da! :)
Abends sieht es da eher mau aus, und ich habe leider immer erst abends Zeit zu fotografieren, oder am Wochenende.

Und bei Kunstlicht kann ich immer alle Parameter gleich lassen, Tageslicht ändert sich noch während einer Fotosession. Für mich ist das Kunstlicht einfacher.

Noch kurz eine Frage: Die beiden Styroporplatten hast Du als "Reflektoren" eingesetzt, nicht als "Diffusoren", oder? ;)

Gruß

Gordon
 

Eisbaer

Flashaholic*
1 Februar 2011
528
185
43
Altbayern
Hmm ... stimmt. Diffusor = Ein Ding, das Licht durchlässt. Reflektor = Ein Ding, das Licht zurückwirft.

Zum Tageslicht hast Du natürlich recht. Es muss Tag sein, es muss schönes Wetter sein, das Licht ändert sich mit der Zeit. Dafür ist es heller und gleichmässiger (ausser man hat eine aufwändige Studiobeleuchtung), Weissabgleich ist kein Thema, Reflexionen gibt es weniger etc..

Natürlich, es ist Geschmacksache. Und, möchte ich noch hinzufügen, eine Frage dessen, wie das fertige Foto aussehen soll.

Auf alle Fälle lohnt es sich für alle, die kein Lichtequipment anschaffen wollen, mal mit Tageslicht zu experimentieren. ;)

Viele Grüsse
Eisbaer
 

Eisbaer

Flashaholic*
1 Februar 2011
528
185
43
Altbayern
Stimmt. Danke für die Präzisierung. :thumbup:

Ich bezog mich, ohne es expilzit zu erwähnen, auf Aufnahmen innerhalb geschlossener Räume. Und da ist es bei Schittwetter dann oft zu dunkel und am Ende sogar zu diffus ohne Kunstlicht.

Je diffuser das Licht, umso weniger Kontrast, umso weniger Akzente. Kann hilfreich sein, muss aber nicht. ;)

Viele Grüsse
Eisbaer
 

fotomacher

Flashaholic*
29 Dezember 2010
326
67
28
Gladbeck
www.derwesten.de
Stimme ich nicht zu. Es gibt keinen besseren Diffusor als eine geschlossene Wolkendecke... musst nur den Weißabgleich evtl. nachregeln auf 11.000 Kelvin oder um den dreh.

Nööö, da stimme ich nicht zu :p, zumindest nicht den 11.000K
Bei Bewölkung um die 6500K

Besser ist immer ein Manueller Weißabgleich mit Graukarte oder einer Expo Disk.

Gerade bei Produktfotografie ist auch die Farbtreue nicht uninteressant, deshalb sich für ein Licht entscheiden, Weißabgleich machen und los gehts :rolleyes:

Mischlicht führt eher zu Farbverfremdungen, das ist leicht der Fall, wenn ich in einem hellen Raum (Tageslicht) auch noch Kunstlicht anwende.

Arbeitet man mit Blitzlicht, sind die Parameter der Kamara meist so eingestellt, daß das Umgebungslicht keinen großen Einfluß auf das Ergebnis hat. Man sieht dann z.B. ein recht dunkles Bild wenn der Blitz mal nicht ausgelöst wurde.

marco
 

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo,

heute konnte ich mein neues Canon EF 100mm Macro abholen und habe es auch gleich an der TK35 und der Xeno Farka G42 ausprobiert.
Also, vom Objektiv bin ich begeistert! Der Fotograf muss aber noch nen bissel üben....:oops:
Zu meiner Entschuldigung kann ich vielleicht vorbringen dass gerade als ich die Fotos gemacht habe die Sonne so blöd auf meinen Monitor geschienen hat, dass ich kaum was erkennen konnte.
Ich versuche mich aber noch zu steigern.... :D
 

Xyored1965

Flashaholic*
19 Dezember 2010
480
55
28
Bissen in Luxemburg
Hallo allerseits,

Als eines der grössten "Hindernisse" in der digitalen Fotographie sehe ich bei mir immer den enormen Zeitaufwand "experimentieren" : Man sieht ja auf den eher kleinen Displays der Kamera nicht wirklich, ob Beleuchtung und Schärfe stimmen ... macht also meist einige Bilder, muss diese umständlich auf PC oder Laptop übertragen um dann oft zu erkennen, dass kein einziges der vielen Bildern tatsächlich dem Wunschergebniss entspricht ...

Gerade bei kleinen und unbeweglichen Objekten wie hier Lampen (oder auch mein eigentliches "Problem" Messer ... was wegen Spiegelungen noch deutlich schwieriger scheint) würde sich als gute Lösung ja eigentlich eine Art Live-View anbieten :

Also so, dass man zur Bildaufnahme die Kamera direkt mit PC oder Laptop verbindet, und hier auf dem Schirm dann das Bild sehen und korrigieren könnte, bevor man das Bild macht ... und das Bild, sobald es genau nach Wunsch auf dem Monitor erscheint (Hauptproblem oft Beleuchtung + Reflektionen) : Direkt auf dem PC/Laptop abspeichern kann ...

Was mit einer Webcam ja bereits lange möglich ist : Dürfte doch für eine Digicam (zumal bei unbewegten Bildern auch in hoher Auflösung) doch eigentlich kein Problem darstellen ?

Ich kenne solche Systeme aus Fotostudios z.B. für Passfotos ... da wird sozusagen "über den Monitor geknipst" ... weiss aber nicht, ob dazu neben Spezialkamera (respektive wohl sehr teurer Kamera) eine spezielle Software erforderlich ist ....

Ich habe auch schon in ein paar Fotoshops nachgefragt ... überall hiess es "Gibt es wohl bei ein paar sehr teuren Digicams ... sollte aber bald auch in der niedrigeren Klasse Einzug halten" ...

Aber kaum irgendwo auffindbar, ob es sowas denn nun schon in einer Preisklasse unter 1000 Euro bereits gibt ... villeicht weiss dazu ja jemand hier Bescheid ?

Freundliche Grüsse,
Serge
 

Paetzi

Flashaholic**
16 Mai 2010
1.594
765
113
NRW
Hi,

meine EOS 550 D kann ich per Laptop steuern und sofort das Bild begutachten.

Es gibt auch SD-Karten, die die Daten zum Rechner senden, sodass man nicht erst umbauen muss: Klick
 
  • Danke
Reaktionen: Xyored1965

MathiasRR

Flashaholic**
1 November 2010
1.223
181
63
Essen, NRW
www.dragon-cacher.de
Hallo Serge,

soweit ich weiß ist es durchaus möglich meine EOs450D per USB mit dem Rechner zu verbinden und von dort aus die Fotos zu machen uns auch gleich auf dem Pc-Monitor zu betrachten.
Allerdings muss das USB-Kabel dafür halt sehr lang sein.
 
  • Danke
Reaktionen: Xyored1965

max

Flashaholic
2 Februar 2011
208
40
0
Können das nicht alle Canon-DSLR, die Live-View unterstützen (SW: Canon EOS Utility)?
 

Xyored1965

Flashaholic*
19 Dezember 2010
480
55
28
Bissen in Luxemburg
Danke für 1te Infos : Werde mich also mal näher mit Canon Kameras beschäftigen müssen (bislang eher bei Nikon und Sony beschäftigt)

Es gibt auch SD-Karten, die die Daten zum Rechner senden, sodass man nicht erst umbauen muss: Klick
Gut zu wissen ... würde aber den eigentlichen Wunsch ja nicht erfüllen ... müsste die Bilder ja immer noch haufenweise hochladen.
Wunsch ist eher :
Die Bilder am Monitor ins rechte Licht setzten ... und dann direkt auf dem PC speichern (ohne eigentlich in der Cam/Speicherkarte zwischenspeichern zu müssen)

soweit ich weiß ist es durchaus möglich meine EOs450D per USB mit dem Rechner zu verbinden und von dort aus die Fotos zu machen uns auch gleich auf dem Pc-Monitor zu betrachten.
Allerdings muss das USB-Kabel dafür halt sehr lang sein.
Wahrscheinliche Möglichkeit ... und noch nicht ausprobiert ??
Wiso ein sehr langes USB-Kabel ...?
Zum fotografieren von unbeweglichen Objekten (z.B. in einer Fotobox) kann der Laptop doch direkt neben der Cam stehen ...
Auf dem Monitor kann man genau einsehen, wann die Lichtquellen ideal positioniert sind ... und dann per Tastendruck direkt im Laptop gespeichert ...

Hat die entsprechende Schnittstelle bei Canon einen bestimmten Namen (um in Beschreibungen erkennen zu können, ob diese vorhanden oder nicht ?
 

Xyored1965

Flashaholic*
19 Dezember 2010
480
55
28
Bissen in Luxemburg
Ernüchterung ...:
Auch bei Canon Digitalkameras scheint "Live-View" nur zu bedeuten, dass das Bild in Echtzeit am Display der Cam angezeigt wird ... also nicht so nach aussen an eine Schnittstelle geführt dass man das Bild direkt an den Monitor bekommen könnte ...

Bislang in diese Richtung nur Hinweis finden können, dass es Olympus Kameras gäbe, die per Spezial-Zusatzkabel und Picture-Grabber in der Lage wären, die Bilder direkt, aber in sehr reduzierter Auflösung (maximal 280 Zeilen) an den Monitor übermitteln könnten ...

Gewünschte Technik scheint demnach also noch in der Kinderschuhen zu stecken ... (mir wurde aber schon vor 2 Jahren versprochen, die ersten erschwinglichen Modelle würden sehr bald auf den Markt kommen)

Werde mich mit diesem Thema kommende Zeit nun intensiver befassen ... und hier berichten, sollte es tatsächlich bereits sinnvolle Lösungen geben.