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#1
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Hi, mein Onkel sucht eine ordentliche Kopflampe, da er gerne Laufen geht, auch später abends und im Wald, daher sucht er eine Kopflampe die mindestens 1 bis zwei Stunden ordentliches Licht macht. In Eile hab ich ihm erstmal die h600 empfohlen... nun meine Fragen:1) hat jemand Erfahrungen damit beim Joggen gemacht? Gewicht ok? Mit 18650er ist die ja mit - geschätzten 100g - doch etwas schwerer als manch kleinere. Wie ist das mit Wackeln und Erschütterungen, stört das das Lichtbild? Bleibt die ordentlich sitzen? 2) Welchen Akku kann man dazu empfehlen? Wenn ich das richtig weiß, reicht die Leistung der geflammten ThrustFire wohl nicht aus, und AWs sind ja doch recht teuer. Wären die blau-weißen Solarforce ok? 3) Gibt es günstigere Alternative zu dieser? Oder überhaupt: Kritik erwünscht ![]() Danke für die Hilfe schonmal, Vandor |
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#2
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Ich hab meine H600w erst letzte Nacht bestellt, kann also noch nicht aus der Praxis sprechen. Was ich bei den Recherchen gefunden habe: Das Stirnband ist nicht ganz so der Bringer. Man tut gut daran z.B. etwas Moosgummi oder ähnliches Polstermaterial hinter der Lampenhalterung zu befestigen. Ein drittes Band quer über den Kopf dürfte auch nicht schaden. Vom Gewicht her sollte das kein Problem sein. Meine "XM-L Brille" ist sicher schwerer und dennnoch gut zu tragen.
Zu Akkus kann ich nix sagen. Ich hab noch 18 Panasonic Zellen aus Schlepptopp-Akkupacks runliegen, die ich erst mal verfüttern werde. Aus meiner Erfahrung mit kaltweißen LEDs im Wald: Nim die H600w, also mit neutralweißer LED. Wenn nicht sogar eine Lampe in warmweiß. Durch die Rot- und Brauntöne im Wald hat man mit kaltweißen LEDs nur eine schlechte Farbwiedergabe. Das verringert den Kontrast. Folge: Man hat viel Licht, kann aber trotzdem irgendwie nix erkennen. Wenn das eine reine Kopflampe zum Laufen sein soll kann man sich noch was mit abgesetztem Akku überlegen. Im Preisbereich der H600 liegen die Lampen von: MagicshineLights - deutscher Vertrieb von MinJun Electronic Home - MyTinySun - High-End LED Licht- und Leuchtensysteme Da muss man nur das Stirnband im Zubehör extra kaufen. Der Vorteil der H600w wäre halt bessere Farbwiedergabe wegen neutralweiß und sie ist auch als "normale" Taschenlampe brauchbar. Dafür machen die beiden anderen mehr als doppelt so viel Licht wie die H600w. |
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#3
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Hallo Vandor,
ich bin im Besitz der H 600 und gehe auch damit joggen und Mountainbiking. Die Lampe sitzt recht gut und bei den Erschütterungen beim Fahren ist sie sicherlich eine recht gute und helle Lampe. Akkus kann ich empfehlen: AW 2900mA oder WE 2600mA. Also eine recht gute und extrem hochwertige Anschaffung um 100€. Liebe Grüße Sammler |
| Folgender Benutzer sagt Danke zu Sammler für den nützlichen Beitrag: | ||
Vandor (05.01.2012) | ||
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#4
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Für die Akkus der H600 dürfte eigentlich dasselbe gelten wie für die SC600, siehe hier.
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| Folgender Benutzer sagt Danke zu light-wolff für den nützlichen Beitrag: | ||
Vandor (05.01.2012) | ||
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#5
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hallo alle mieinander.
Momentan bin ich im Besitz einer H7R und überlege auf die Zebralight H600 umzusteigen.wollte wissen ob die Zebralight auch einen breiten Lichtkegel auswirft.Schade das die H600 Kkeine Fokusierung hat...Außerdem interessiert mich ob die nicht mittige Anordnung in der Praxis Nachteile hat. Welche Vorteile hat die Zebralight gegeüber einer Spark ST6 500 cw? gruß Matthias Gruß |
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#6
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Nabend ihr Leuchten.
![]() Ich bin vorhin ne Stunde mit meiner neuen H600w durch den dunklen Pälzer Wald gerannt. Erfahrungen: Das w, d.h. die neutralweiße LED, ist ein Plus. Im Wald kann man rot-bräun Töne besser erkennen, höherer Kontrast. Im Schein einer zum Vergleich mitgeschleppten kaltweißen XP-G Lampe ist der Seheindruck der kaltweißen LED etwas flau, fahl und flach. Abstrahlcharakteristik und Ausleuchtung: Ein Thrower ist die H600w nicht, kann sie bei der Größe auch nicht sein. Das ist aber durchaus gut so. Die Ausleuchtung ist ähnlich dem "Weitwinkel" meiner XM-L Brille. Sprich man hat eine recht gute Lichtverteilung 5..10 m voraus. Man sieht sehr gut wo man hin tritt. Weiter voraus geht der Lampe die Luft aus. Das ist zwangsweise so, es ist halt kein Thrower. Man kann halt nur eines haben. Helligkeit: Auf H1 (361 Lm laut Hersteller) erträglich. Es reicht, aber man will mehr. Auf Turbo (645 Lm laut Hersteller) perfekt. Mehr Licht braucht man nicht. Die Lampe läuft übrigens klaglos auf Turbo bis der Akku fast leer ist. Vorausgesetzt sie hat immer ein kühlendes Lüftchen um ihren Kopf. Die Beschränkung auf 3 Minuten im Turbomodus ist also nur bedingt durch die Temperaturüberwachung. Hält sich die Temperatur dank ausreichender Kühlung in Grenzen, gibt es auch keine künstliche Begrenzung des Turbomodus. Laufzeit: Mit einem gebrauchten Sanyo UR18650F (2,5 Ah laut Datenblatt) knapp eine Stunde im Turbomodus. Das ist plausibel. Man beachte die Umgebungstemeratur von knapp unter 0 Grad, die dem Akku nicht viel zuzusetzen scheint. OK, die LED hat ja auch etwas gewärmt. Sackt die Akkuspannung unter 3,3 V schaltet die Lampe wie versprochen von Turbo auf Medium zurück. Man steht nicht plötzlich mit leerem Akku im Dunkeln. Das mitgelieferte Stirnband ist der einzige Kritikpunkt. Es ist im Originalzustand nicht brauchbar zum Joggen. Die Lampe schlabbert zu sehr. Die Lösung des Problems ist so einfach wie simpel. An dem Gummihalter, der Lampe und Stirnband verbindet, ist oben schon eine Öse vorgesehen für ein drittes Band, das oben über den Kopf führt. Hier kann man einfach ein Band durchziehen, nach hinten führen und dort um das eigentliche Stirnband schlingen. Ich habe dazu ein an sonsten unnützes Startnummernband benutzt. Fazit: So man das Stirnband um ein Band längs über den Kopf ergänzt ist die H600 / H600w ohne weiteres tauglich als Jogginglampe. Vorausgesetzt die Laufzeit von nur einer Stunde im Turbomodus und der fehlende Throw sind akzeptabel. Die letzten beiden Mankos sind prinzipbedingt. Die Lampe kann auf Grund ihrer Abmessungen nicht mehr bieten. Von daher kann man das der Lampe nicht als Mangel anlasten. Die Lampe reizt voll aus was derzeit in den Grenzen dieser Abmessungen machbar ist. Meine XM-L Brille kann und wird die H600w nicht ersetzen. Zum einen hat die XM-L Brille einen deutlich größeren Akku (36 Wh, optional 75 Wh) und dadurch fast zwei (vier) Stunden Laufzeit, die ich auch benötige. Zum anderen hat die XM-L Brille eben zwei unabhängige LEDs: Ein leichter Flooder für die Nahfeldausleuchtung und ein Thrower für die Fernsicht. Das kann eine Lampe in der größe der H600w nicht leisten. Die H600w ist aber die ideale Ergänzung zur XM-L Brille. Zum einen als Notlampe zum zusätzlich mitnehmen. Zum andren wenn man in die Dämmerung hinein läuft und nur für die letzten 20..30 Minuten eines Laufs etwas Licht benötigt. Dann lohnt es nicht das große Kaliber der XM-L Brille mitzuschleppen. @Beerle: Die leicht exzentrische Anordnung ist in der Praxis irrelevant. Ich hab früher auch mal eine H7R zum Joggen benutzt - nie wieder H7R! Die Ausleuchtung der H600w ist besser (Satunringe...), sie ist heller, das neutralweise Licht angenehmer und auf die fehlende Fokussierung kann ich in der Praxis verzichten. Der mir ersichtliche Vorteil gegenüber der Spark ist, dass man die H600(w) auch sehr gut als Handlampe verwenden kann. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man die Spark mit dem mittigen Knubbel gut in die Hand nehmen soll. Die H600 ist auch kleiner, schlanker, da eben der Knubbel fehlt. Wenn die Lampe z.B. in die kleine Schlüsseltasche der Jogginghose passen soll... Geändert von jkunz (13.01.2012 um 22:59 Uhr) |
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#7
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Vielen dank für deinen Kurzbericht...Solche Erfahrungsberichte sind klasse!
Das klingt jetzt aber eher nicht so prikelnd. Dachte die 12° Spill reichen da um einiges weiter... Naja ich werd mir nächste Woche selber ein Bild machen...Mal schauen. Gruß Beerle |
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#8
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12° Spot sind es, 80° Spill.
Aber auch die kommen nicht sehr viel weiter, da war ich sogar noch sehr optimistisch mit meiner Vermutung einer Reichweite von 30 Metern. Gruß Johannes |
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#9
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upps stimmt hab ich vertauscht...
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#10
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Natürlich reicht das Licht weiter als 5..10 m. So 10 m ist eben der Bereich, in dem die Lampe richtig hell macht. Durch den Spill geht einiges an Licht in die Breite. Die Lichtverteilung fällt vom Zentrum allmählich zum Rand hin ab. Das ist gut für die Ausleuchtung im Nahbereich bis ca. 10 m. Ein Thrower wäre hier fehl am Platz.
Um in weiterer Entfernung richtig hell zu machen reicht das aber nicht. Hier kommt es im Wald auch zu einem Tunneleffekt: Die Bäume links und rechts des Weges sind vom Spill erhellt, das Auge adaptiert sich darauf. Der Weg in der Mitte krigt zwar auch gut Licht ab, ist aber im Verhältnis zu den hell erleuchteten Bäumen in der Nähe dunkler, weil weiter weg. Daher erscheint einem der Weg dunkler als er eigentlich ist. Das ist halt das Problem: Entweder ein Kompromiss zwichen Flood und Throw wie bei der H600. Das gibt gute Ausleuchtung im Nahbereich. Die H600 ist da recht gut. Oder ein Thrower. Der hat eine hohe Reichweite, aber im Nahbereich hat man nur einen kleinen, hellen Fleck. Idealerweise hat man beides gleichzeitig, denn es kommt hinzu: Für die Nahausleuchtung muss die Lampe eher schräg nach unten vor die Füße gerichtet sein, für die Fernsicht eher wagrecht voraus. Das krigt man nur mit zwei Lampen hin. Das ist genau das, was ich mit der XM-L Brille gebaut habe. Zwei Strahler, einer für Nahfeldausleuchtung und zusätzlich ein Thrower. Eine fokussierbare Lampe wie die H7R hilft da nicht viel. Bei der H7R musste ich ständig hin und her fokussieren um zwischen nah und fern umzuschalten. |
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